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Auf Frau Helenen Ilgens - Fleming, Paul - Gedichtanalyse

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Auf Frau Helenen Ilgens - Fleming, Paul - Gedichtanalyse

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Einleitung

Für Klasse 9–10 und 11–13. Du untersuchst ein Trauergedicht von Paul Fleming aus dem Barock. Es beginnt mit „Dennoch ist der Wundsch erfüllet“ (V. 1). Der Text hat 42 Verse in sieben Strophen. Das Gedicht tröstet Angehörige, stellt aber auch schwierige Fragen über Tod und Leid. Trenne immer Textbeleg und eigene Deutung.

Original zuerst: Vorhandene MOOCwiki-Textseite: Gedicht – 7. Auf Frau Helenen Ilgens; TextGrid, vollständige wissenschaftliche Textfassung. Es wird kein zweiter Textkurs angelegt.

Paul Fleming, Porträt von Caspar Hertranft (1635); Wikimedia Commons, gemeinfrei.


Quellfassung und Lesefassung

Was ist was? Die Quellfassung unten folgt der bei TextGrid veröffentlichten historischen Druckausgabe von 1865 (nicht einem eigenhändigen Manuskript von 1632). Die Lesefassung erklärt pro Strophe den Sinn in heutiger Sprache. Sie ist eine sinngemäße Übertragung, kein Wortlaut Flemings. Eine Interpretation erklärt zusätzlich mögliche Bedeutungen und muss Verse belegen.

Der überlieferte längere Titel lautet „Auf Frau Helenen Ilgens, Herrn Peter Kuchens seligen Ehegattens, Ableben“. TextGrid datiert das Gedicht auf Herbst 1632. Verszahlen werden hier fortlaufend von 1 bis 42 angegeben.

Strophe und Verse Quellfassung: Wortlaut der TextGrid-Ausgabe Lesefassung: heutige sinngemäße Lesehilfe
1 (V. 1–6) Dennoch ist der Wundsch erfüllet
und das sehnlich Tun gestillet,
dennoch ist ihr recht geschehn.
Laßt, ihr Eltern, laßt die Zähren!
Es ergeht ihr nach Begehren,
sie hat ihren Zweck ersehn.
Aus Sicht des Sprechers hat die Verstorbene ihr Ziel erreicht. Er bittet die Eltern, ihre Tränen zurückzuhalten.
2 (V. 7–12) Wenn uns Gott gebeut zu gehen,
so soll man nicht widerstehen.
Eurer Tochter ist gar wol.
Ihres Geists wird wol gepflogen;
nur ihr Leib ist hingezogen,
wohin Alles ist und soll.
Der Sprecher glaubt: Gott bestimmt den Tod. Der Geist der Tochter ist gut aufgehoben. Ihr Körper ist gestorben.
3 (V. 13–18) Wir sind in den Lebensorden
ohngefähr gesetzt nicht worden,
daß wir, wenn wir alles Leid,
alles Böses ausgestanden,
nachmals blieben in den Banden
ewiger Verstorbenheit.
Nach Leid und schweren Erfahrungen soll der Mensch nach dieser Glaubenssicht nicht für immer im Tod gefangen bleiben.
4 (V. 19–24) Niemand kan zu Himmel kommen,
es sei ihm denn das benommen,
worvon er noch sterblich heißt.
Was entlehnt ist von der Erden,
das muß ihr hinwieder werden,
eh' der Geist von hinnen reist.
Der Körper gehört zur Erde und kehrt zu ihr zurück. Der Geist kann nach der religiösen Vorstellung zum Himmel gelangen.
5 (V. 25–30) Laßt uns ihren Glanz besinnen
und das Himmlische beginnen,
Anfangs nun, nun Endes bloß!
Wer will ihre Lust beschreiben,
die sie wird ohn' Ende treiben
in des Allerliebsten Schoß'?
Der Sprecher denkt an das Gute an ihr. Er stellt sich ihre Freude bei Gott als endlos vor und fragt, wer das beschreiben könnte.
6 (V. 31–36) Sind wir hier im Leben lange,
so ist uns auch lange bange,
leben desto minder doch.
Und wem solte fast gelüsten,
mehr zu irren in der Wüsten,
mehr zu ziehen dieses Joch?
Ein langes Leben kann Sorgen und Lasten bringen. Das irdische Leben erscheint wie eine Wüste und wie ein schweres Joch.
7 (V. 37–42) Phöbus kürzt nun ab die Tage,
doch darmit nicht unsre Plage,
die rings um uns schläget ein.
Nun der Sommer ist entwichen,
kömt der faule Herbst geschlichen,
sagt, es werde Winter sein.
Die Tage werden kürzer; Sorgen bleiben. Auf Sommer folgen Herbst und Winter. Das kann auch den Verlauf des Lebens versinnbildlichen.


Wörter verstehen

Ausdruck aus der Quelle Heutige Erklärung
„Wundsch“ (V. 1) Wunsch; historische Schreibung
„Zähren“ (V. 4) Tränen
„gebeut“ (V. 7) befiehlt
„gar wol“ (V. 9) sehr gut, nach Auffassung des Sprechers
„ohngefähr“ (V. 14) zufällig; mit „nicht“: nicht zufällig
„Joch“ (V. 36) schwere Last, bildlich für Mühen
„Phöbus“ (V. 37) mythologischer Name für den Sonnengott

Lesehilfe: Lies zuerst die Quellzeilen, dann die rechte Spalte. Für Zitate in Aufsätzen nutze nur die Quellfassung und gib die Verszahl an; die Lesefassung ist keine Belegstelle.


Lyrisches Sprechen und Trost

Das Gedicht ist ein Trauergedicht. Ein Sprecher richtet sich direkt an die Eltern: „Laßt, ihr Eltern, laßt die Zähren!“ (V. 4). Hier spricht nicht nachweislich die verstorbene Frau selbst. Auch ein autobiografisches „Ich“ ist nicht ausdrücklich zu erkennen. Die Wörter „uns“ und „wir“ (z. B. V. 7, 13) beziehen die Lebenden ein.

Spannung: Die Eltern trauern. Der Sprecher sagt zugleich „Eurer Tochter ist gar wol“ (V. 9). Das ist eine Glaubensbehauptung im Gedicht und keine überprüfbare Auskunft über ein Jenseits. Er unterscheidet „Geist“ und „Leib“ (V. 10–11). Dadurch will er Hoffnung geben.

Deine Frage: Tröstet die Aufforderung in V. 4? Oder könnte sie Trauer zu schnell beenden? Beide Deutungen sind möglich, wenn du sie mit dem Text begründest.


Form, Reim und Klang

Das Gedicht hat sieben Strophen mit je sechs Versen; es ist kein Sonett. In jeder Strophe erkennst du den Schweifreim aabccb. In der ersten Strophe reimen sich „erfüllet / gestillet“, „geschehn / ersehn“ und „Zähren / Begehren“ (V. 1–6). Das schafft Ordnung.

Beim Vorlesen hörst du häufig vier Hebungen pro Vers und oft einen trochäischen Grundrhythmus (betont–unbetont). Die Endungen wechseln häufig zwischen längeren und kürzeren Versausgängen. Die historische Aussprache kann die genaue Betonung beeinflussen; prüfe den Rhythmus selbst am Original.

Klangmittel: Die Wiederholung „dennoch“ (V. 1, 3) verstärkt die tröstende Gegenbehauptung. „Laßt“ steht in V. 4 zweimal: ein eindringlicher Appell. Die Frage „Wer will ihre Lust beschreiben“ (V. 28) lässt das erhoffte Glück im Jenseits unermesslich erscheinen.

Video zum Schweifreim: Prüfe ab Minute 5:00 das Reimschema und markiere danach Flemings Reimpaare.

YouTube: Diego Hagen, „Gedichtanalyse: Reimschema bestimmen“ (2025); eingebetteter Fremdinhalt.


Barock, Bilder und Jahreszeiten

Barockliteratur wird oft ungefähr zwischen 1600 und 1720 angesetzt. Krieg, Krankheit und Sterblichkeit prägten viele Lebenswelten. Paul Fleming lebte 1609–1640. Die historische Epoche erklärt Motive, beweist aber keine persönliche Kriegserfahrung in diesem Gedicht.

Vanitas bedeutet Vergänglichkeit. Memento mori erinnert an den Tod. Beim Sprecher stehen „Leib“ und „Geist“ (V. 10–11) sowie „Erden“ und „Himmel“ (V. 19, 22–24) gegeneinander. Das sind typische Gegensätze von Diesseits und Jenseits. Carpe diem (den Tag nutzen) steht hier dagegen nicht im Zentrum.

Pieter Claesz: „Vanitas“ (um 1630), Wikimedia Commons, gemeinfrei. Vergleiche das Symbol der Vergänglichkeit mit Flemings Gedicht; das Bild illustriert nicht die konkrete Trauerszene.

In „mehr zu ziehen dieses Joch“ (V. 36) wird das Leben zur schweren Last. Die „Wüsten“ (V. 35) kann man als Bild für den anstrengenden Lebensweg lesen. „Phöbus“ (V. 37) meint den Sonnengott. „Sommer“, „Herbst“ und „Winter“ (V. 40–42) zeigen den Lauf der Zeit. Deutung: Das Ende des Sommers kann auch an das Ende eines Lebens erinnern; dies ist eine Interpretation, nicht eine zusätzliche Verszeile.

Animation zum Jahreslauf, Sinucep, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0. Sie erklärt Naturvorgänge, nicht das Gedicht.

Musik als Vergleich: Frobergers Trauermusik auf dem Cembalo ist eine andere barocke Arbeit und keine Vertonung dieses Gedichts. Hör auf Tempo und Stimmung.

Johann Jakob Froberger, „Tombeau de Monsieur de Blancheroche“, Aufnahme Richard D Siegel, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0.

Videos zur Epoche:

YouTube: MOOCit The Monkey Dance, Überblick über Barockliteratur und Vanitas (2026).

YouTube: musstewissen Deutsch, „Literaturepochen im Überblick“ (2019); Barock im Vergleich mit anderen Epochen.


Deuten und schreiben

Deutungsansatz A – religiöser Trost: Der Sprecher deutet den Tod als Übergang. Dazu passen „Eurer Tochter ist gar wol“ (V. 9) und „Niemand kan zu Himmel kommen“ (V. 19).

Deutungsansatz B – Spannung mit der Trauer: Der Sprecher befiehlt „Laßt ... die Zähren!“ (V. 4), obwohl die Menschen Leid erleben. In „doch darmit nicht unsre Plage“ (V. 38) kehrt Schmerz zurück. Du kannst fragen, wie überzeugend der Trost wirkt.

Mini-Schreibplan: 1. Aussage. 2. Wörtlicher Beleg mit V. 3. Erklärung der Wirkung. Beispiel: Die Wiederholung „dennoch“ (V. 1, 3) betont den Trost gegen eine traurige Lage. Nenne Lesefassung und Interpretation nie als Originalzitat.

Gestufte Hilfe: Hilfe 1: Unterstreiche in V. 4 die Anrede. Hilfe 2: Ergänze: „Mit der Aufforderung … versucht der Sprecher …“. Hilfe 3: Prüfe eine Gegenlesart: Vielleicht wirkt die Aufforderung für Trauernde auch streng. Plus (11–13): Vergleiche religiöse Troststrategie und Einwand mit je zwei Zitaten.


Interaktive Aufgaben


Multiple-Choice-Quiz: Lesen mit Belegen

Wähle die erste passende Bedeutung, nachdem du die jeweils genannten Verse geprüft hast. Beim Lernen zählen Originalzitate, nicht die Formulierungen der Lesefassung.

Welche Schreibweise steht in V. 1 der Quellfassung? (Wundsch) (!Wunsch) (!Wünsche) (!Wunders)




Wen spricht der Sprecher in „Laßt, ihr Eltern, laßt die Zähren!“ (V. 4) an? (Die Eltern der Verstorbenen) (!Den Sonnengott) (!Die Leser einer Zeitung) (!Die Menschen im Winter)




Was bedeutet „Zähren“ (V. 4) in heutigem Deutsch? (Tränen) (!Sterne) (!Strophen) (!Jahre)




Wie ist „Eurer Tochter ist gar wol“ (V. 9) im Gedicht gemeint? (Der Sprecher tröstet mit dem Glauben an ihr Wohlergehen) (!Die Tochter verreist an einen warmen Ort) (!Die Eltern feiern ihre Hochzeit) (!Der Sprecher schreibt ein Reiselied)




Welcher Gegensatz entsteht durch „Geist“ und „Leib“ (V. 10–11)? (Hoffnung auf ein Jenseits und sterblicher Körper) (!Jung und Alt) (!Stadt und Dorf) (!Sommer und Frühling)




Welcher Satz passt zum Bild vom Rückweg zur Erde in V. 22–24? (Der Körper kehrt zur Erde zurück) (!Die Erde verschwindet) (!Die Verstorbene baut ein Haus) (!Die Seele wird zu einer Sonne)




Wie sind die 42 Verse aufgebaut? (Sieben Strophen zu je sechs Versen) (!Drei Strophen zu je vierzehn Versen) (!Sechs Strophen zu je sieben Versen) (!Ein einziger Block ohne Strophen)




Welches Reimschema zeigt die erste Strophe mit „erfüllet“, „gestillet“, „geschehn“, „Zähren“, „Begehren“, „ersehn“? (aabccb) (!ababab) (!aabbcc) (!abcabc)




Worauf verweist „Phöbus“ in V. 37? (Auf den antiken Sonnengott) (!Auf den Vater der Verstorbenen) (!Auf ein Musikinstrument) (!Auf einen Kriegsschauplatz)




Was zeigt „Sommer“, „Herbst“, „Winter“ in V. 40–42 besonders deutlich? (Den Wechsel der Jahreszeiten als Bild der Vergänglichkeit) (!Eine Wettervorhersage für das nächste Jahrhundert) (!Einen Reiseführer für Italien) (!Ein Lob auf den Frühling)





Memory

Ordne die sechs unterschiedlichen Begriffe den passenden Erklärungen zu.

Zähren Tränen in der historischen Wortform
Vanitas Vergänglichkeit alles Irdischen
Schweifreim Reimfolge aabccb
Anrede direktes Sprechen zu den Eltern
Joch Bild für eine schwere Last
Phöbus mythologischer Name des Sonnengotts





Drag-and-Drop

Ordne dem Textbegriff eine passende Bedeutung zu.

Gesuchter Begriff Erklärung
Wundsch historische Schreibung von Wunsch
Zähren alter Ausdruck für Tränen
Leib sterblicher Körper im Gedicht
Phöbus mythologischer Sonnengott
Joch Bild für Mühe und Last





Kreuzworträtsel

Trage sechs Wörter aus der Lektüre ein.

Fleming Welcher Nachname gehört zum Verfasser?
Eltern Wen spricht der Vers mit den Zähren direkt an?
Himmel Welcher Ort wird in Vers neunzehn genannt?
Phöbus Wie heißt die mythologische Gestalt aus Vers siebenunddreißig?
Herbst Welche Jahreszeit schleicht in Vers einundvierzig heran?
Vanitas Wie nennt man das barocke Motiv der Vergänglichkeit?





LearningApps

Suche vorhandene Übungen zum Gedicht und prüfe, ob die Inhalte wirklich zu Flemings Text passen:


Lückentext

Ergänze die Begriffe aus dem Lerntext.
Paul Fleming ist ein Dichter des

. Sein Trauergedicht hat

Strophen. Jede Strophe umfasst

Verse. Die erste Strophe folgt dem Reimschema

. Die Eltern werden mit dem Wort

an ihre Tränen erinnert. Dem sterblichen Leib steht der

gegenüber. Der Sonnengott heißt im Gedicht

. Auf den Sommer folgt der

. Die Vergänglichkeit des Irdischen nennt man

.



Offene Aufgaben

Wähle auch die Schreibaufgabe deiner Stufe. Begründe Deutungen mit Originalversen und Verszahlen.


Leicht

  1. Markieren: Unterstreiche die Anrede „ihr Eltern“ (V. 4) und notiere, wer spricht und wer zuhört.
  2. Vorlesen: Lies Strophe 1 laut. Klopfe den Rhythmus und markiere die Reimwörter.
  3. Bildvergleich: Beschreibe zwei Gegenstände des Vanitas-Bilds. Erkläre kurz die Verbindung zum Thema Vergänglichkeit.
  4. Schreibaufgabe leicht: Schreibe vier bis sechs Sätze: Wie tröstet der Sprecher die Eltern? Nutze V. 4 und V. 9.


Standard

  1. Belegkarte: Erstelle drei Lernkarten mit je einem exakten Verszitat, Verszahl und eigener Erklärung.
  2. Sprechvergleich: Nimm eine eigene Lesung von Strophe 1 auf oder sprich live; vergleiche ruhigen und eindringlichen Ton. Veröffentliche keine Aufnahmen anderer Personen ohne Erlaubnis.
  3. Bildsprache: Zeichne ein Bild zu „Wüsten“ und „Joch“ (V. 35–36) und erkläre die Metaphern.
  4. Schreibaufgabe Standard: Verfasse einen Absatz zu Trost und Vergänglichkeit mit drei überprüften Verszitaten.


Schwer

  1. Formwirkung: Prüfe an zwei Strophen Reimschema und Betonungen. Begründe, welche Wirkung der regelmäßige Klang haben kann.
  2. Epochenvergleich: Vergleiche das Vanitas-Gemälde und Strophe 7. Trenne Bildbeobachtung, Textbeleg und Interpretation.
  3. Gegenposition: Entwickle eine kritische Gegenlesart zur Aufforderung „Laßt ... die Zähren!“ (V. 4) und widerlege oder stütze sie textnah.
  4. Schreibaufgabe schwer: Schreibe eine gegliederte Analyse mit These, mindestens vier exakten Versbelegen, Formbeobachtung und abgewogener Schlussdeutung.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Texttreue: Unterscheide an V. 1 und seiner Lesefassung wörtliches Zitat und sinngemäße Erklärung.
  2. Sprecher: Erkläre die Rolle der Eltern anhand V. 4 und des Sprechers anhand V. 7 oder V. 13.
  3. Struktur: Begründe mit allen sechs Reimwörtern einer Strophe die Folge aabccb.
  4. Wirkung: Erkläre die Bilder „Wüsten“ und „Joch“ anhand V. 35–36 ohne erfundene Textdetails.
  5. Übertragung: Setze Vanitas und Hoffnung auf den Himmel anhand zweier Verse zueinander in Beziehung.
  6. Reflexion: Entscheide mit Belegen, ob V. 4 tröstlich oder streng wirken kann, und nenne die Grenze deiner Deutung.


Lernnachweis

Du kannst Quelle, Lesefassung, Übertragung und Interpretation unterscheiden, 42 Verse und sieben Strophen belegen, Schweifreim erkennen, zwei Bilder erklären und eine eigene Deutung mit korrekt gekennzeichneten Verszitaten formulieren. Sammle eine markierte Quelltextstelle, eine Strophen-Reimskizze, drei belegte Analyse-Sätze und deine Schreibaufgabe. Prüfe die Quellen und nenne bei übernommenen Medien die Urheber und Lizenzen.


OER und Wikipedia

Text und Quellen:

Nachweise für Medien: Dateien sind unveränderte Fremdmedien, keine Eigenproduktion. „Gemeinfrei“ bezieht sich auf die jeweils bei Commons beschriebene Werk-/Reproduktionssituation. CC BY-SA erfordert Urhebernennung, Lizenzlink und bei Bearbeitung Änderungsvermerk.

Medium Nachweis bei Wikimedia Commons oder YouTube Urheber / Kanal Recht und Namensnennung
File:Paul Fleming (1635).jpg Commons-Dateiseite Caspar Hertranft (Porträt, 1635) Public Domain Mark; Werknennung in der Bildunterschrift
File:Pieter Claesz - Vanitas, circa 1630.jpg Commons-Dateiseite Pieter Claesz, ca. 1630 Public Domain Mark; Namensnennung
File:Solstices and equinoxes.gif Commons-Dateiseite Sinucep CC BY-SA 4.0; unverändert, Urheber genannt
File:Froberger Tombeau de Monsieur de Blancheroche.ogg Commons-Dateiseite Komposition Johann Jakob Froberger; Aufnahme Richard D Siegel CC BY-SA 4.0; unverändert, Urheber genannt
https://www.youtube.com/watch?v=Re-pbHX3PR8 YouTube-Video Diego Hagen YouTube-Einbettung, keine freie Nachnutzung behauptet
https://www.youtube.com/watch?v=D70bqfMBrqQ YouTube-Video MOOCit The Monkey Dance YouTube-Einbettung, keine freie Nachnutzung behauptet
https://www.youtube.com/watch?v=zqrA5SdyjcE YouTube-Video musstewissen Deutsch YouTube-Einbettung, keine freie Nachnutzung behauptet


Verknüpfte Lernbereiche

Paul Fleming – Barockliteratur – Gedichtanalyse

  1. Lyrik: Sprecher, Verse, Strophen
  2. Reimschema: Schweifreim aabccb
  3. Metapher: Joch, Wüste, Jahreszeiten
  4. Gedichtinterpretation: Beleg und Deutung


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