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An den Schlaf - Goethe, Johann Wolfgang - Gedichtanalyse

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An den Schlaf - Goethe, Johann Wolfgang - Gedichtanalyse

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Einleitung

Lernziel: Du untersuchst Goethes Gedicht „An den Schlaf“ aus dem Jahr 1767. Es hat 24 Verse in sechs Strophen. Lies genau und unterscheide immer: Was steht im Text? Und was ist deine Deutung? Für die Klassen 9–10 und 11–13.

Vorhandene Textseite: Gedicht – An den Schlaf – Goethe, Johann Wolfgang. Wissenschaftlich kontrollierbare Textgrundlage: Wikisource: An den Schlaf (aus dem Buch Annette, Leipzig 1767, Seiten 69–72).

Quellenseite 69 der Sammlung „Annette“. Das Bild zeigt den Anfang des überlieferten Textes, nicht eine moderne Nacherzählung.

Arbeitsweg: Lies die Quellfassung, vergleiche die vereinfachte Lesefassung, markiere zwei Versbelege und bearbeite danach die Spiele sowie einen Schreibauftrag. Das Original ist gemeinfrei; die Lesefassung unten wurde für das Textverständnis erstellt und darf nicht als Goethe-Zitat gelten.


Text und Fassungen


Quellfassung: 24 nummerierte Verse

Die folgenden Verse folgen der auf Wikisource wiedergegebenen Fassung von Annette (1767). Alte Schreibweisen bleiben stehen; Versnummern sind nur eine Lernhilfe. Dauerhafter Textnachweis.

Strophe 1 (V. 1–4)
1 Der du mit deinem Mohne
2 Selbst Gotteraugen zwingst,
3 Und Bettler oft zum Throne
4 Zum Mädgen Schäfer bringst,

Strophe 2 (V. 5–8)
5 Vernimm; Kein Traumgespinste
6 Verlang’ ich heut von dir,
7 Den grösten deiner Dienste
8 Geliebter, leiste mir.

Strophe 3 (V. 9–12)
9 An meines Mädgens Seite
10 Sizz’ ich, ihr Aug’ spricht Lust,
11 Und unter neid’scher Seite
12 Steigt fühlbar ihre Brust,

Strophe 4 (V. 13–16)
13 Oft hatte meinen Küssen
14 Sie Amor zugebracht,
15 Dieß Glück muß ich vermissen,
16 Die strenge Mutter wacht.

Strophe 5 (V. 17–20)
17 Am Abend trifst du wieder
18 Mich dort, o tritt herein,
19 Sprüh’ Mohn von dem Gefieder,
20 Da schlaf die Mutter ein:

Strophe 6 (V. 21–24)
21 Bey blassem Lichterscheinen,
22 Von Lieb’ Annette warm,
23 Sink’, wie Mama in deinen,
24 In meinen gier’gen Arm.

Textkritischer Hinweis: Die Wikisource-Transkription hat in V. 11 „Seite“. Andere Druckfassungen bieten an dieser Stelle „Seide“. Wir ändern ein Originalzitat nicht stillschweigend. Vergleiche die angegebene Quelle mit einer späteren Lesefassung; dort sind auch weitere Unterschiede zu prüfen.


Lesefassung in heutiger Sprache

Achtung: Das Folgende ist eine sinngemäße Verständnishilfe in sechs Abschnitten, kein wortgetreuer Abdruck und keine Übersetzung in eine andere Sprache. Verwende für Zitataufgaben ausschließlich die nummerierte Quellfassung.

Zu V. 1–4: Das lyrische Ich spricht den Schlaf an. Er kann sogar Götter müde machen und in Träumen große Wünsche erfüllen.

Zu V. 5–8: Es will keine spannenden Träume, sondern bittet den Schlaf um einen ganz bestimmten Gefallen.

Zu V. 9–12: Ein junges Paar sitzt eng beieinander und fühlt gegenseitige Anziehung. Die genaue Wortwahl in V. 11 ist je nach Fassung unterschiedlich.

Zu V. 13–16: Früher waren Küsse möglich. Nun passt die Mutter des Mädchens auf und verhindert die Nähe.

Zu V. 17–20: Das Ich möchte, dass der Schlaf am Abend kommt und die Mutter einschlafen lässt.

Zu V. 21–24: Dann könnte Annette, die im Text genannte Geliebte, dem Ich nahekommen. Das Ende zeigt deutliches Verlangen.

Vier Begriffe: Eine Quellfassung bewahrt eine bestimmte Überlieferung. Eine Lesefassung erleichtert das Lesen und kennzeichnet Änderungen. Eine Übersetzung überträgt einen Text in eine andere Sprache; hier ist keine nötig. Eine Interpretation erklärt Textbeobachtungen mit begründbaren Deutungen. Eine Interpretation ist nie mit dem Wortlaut selbst zu verwechseln.


Lyrisches Sprechen und Handlung


Wer spricht zu wem?

Ein lyrisches Ich bittet den Schlaf um Hilfe. „Der du mit deinem Mohne“ (V. 1) spricht den Schlaf wie eine Person an: Das heißt Apostrophe oder direkte Anrede. „Geliebter, leiste mir“ (V. 8) zeigt den bittenden Ton. Die Rede ist keine Unterhaltung zwischen zwei Menschen, sondern eine gedankliche Ansprache.

Das Ich möchte mit Annette allein sein. Es sagt nicht nur etwas über Schlaf, sondern verfolgt ein eigenes Ziel. „Die strenge Mutter wacht.“ (V. 16) nennt das Hindernis klar. „Da schlaf die Mutter ein:“ (V. 20) zeigt den erhofften Ausweg. Trage diese drei Verse als Belege zusammen: Wunsch, Hindernis, Lösung.


Ein Wunsch mit komischer Seite

Der Schlaf soll gerade nicht einen Traum schenken: „Kein Traumgespinste“ (V. 5). Er soll die wachende Mutter einschläfern. Das ist ein überraschender Wechsel: Erst klingt die Rede feierlich, dann wird das private Liebesproblem sichtbar. Das kann man spielerisch oder listig lesen. Das Gedicht ist aber kein Beweis dafür, wie eine historische Begegnung tatsächlich verlief.

Antike Darstellung des Schlafgottes Hypnos: eine Vergleichsabbildung zur Personifikation. Das Foto zeigt nicht Goethes Gedicht selbst.


Form, Klang und Versbau


Strophen und Reim

Es gibt sechs vierzeilige Strophen. In der ersten Strophe reimen sich „Mohne“ / „Throne“ (V. 1 und 3) sowie „zwingst“ / „bringst“ (V. 2 und 4). Das ergibt Kreuzreim ABAB. Dieses Grundmuster prägt weitere Strophen. Prüfe Besonderheiten: In der Wikisource-Fassung enden V. 9 und 11 beide auf „Seite“. V. 13 und 15 („Küssen“ / „vermissen“) klingen nicht völlig gleich.

Metrum: Beim lauten Lesen hörst du einen liedhaften Wechsel von betonten und unbetonten Silben, häufig mit jambischem Zug und ungefähr drei Haupthebungen pro Vers. Prüfe dies mit den tatsächlichen Wörtern. Eine starre Betonung in jedem Vers ist nicht belegt.

Animation: Metronom als Übung für den Takt. Ein gleichmäßiger Schlag ist nur eine Lesehilfe; Gedichte müssen nicht streng im Maschinentakt gesprochen werden.

Hör- und Sprechübung: Lies V. 1–4 zuerst ruhig, dann mit stärkerer Betonung der Anrede. Markiere die Reimwörter. Nutze die Wikimedia-Commons-Audiodatei „Schlaf“ nur als Ausspracheprobe des Einzelworts, nicht als vollständige Gedichtlesung.


Gestalte den Vortrag

Achte auf kurze Pausen nach jedem Vierzeiler. Betone V. 16 („Die strenge Mutter wacht.“) anders als V. 19 („Sprüh’ Mohn von dem Gefieder,“). Erkläre schriftlich, wie der Klang den Gegensatz zwischen Kontrolle und Wunsch verstärken könnte. Alternative ohne Tonaufnahme: Notiere Betonungszeichen und Pausenstriche über dem Text.


Bilder, Motive und Wirkung


Mohn, Traum, Amor

Der Mohn steht im Gedicht für die Macht des Schlafs (V. 1 und 19). Das ist ein Bild aus der antiken Vorstellungswelt und kein Vorschlag zum Einsatz einer Pflanze. Amor ist der Liebesgott der römischen Mythologie (V. 14). Er macht die Liebessituation spielerisch und mythologisch deutbar.

Mohnpflanze: botanische Vergleichsabbildung zur Bildsprache des Gedichts.

Der Schlaf bekommt in V. 19 ein Gefieder. Er erscheint damit bildlich als geflügeltes Wesen, das Mohn streut. So verbindet Goethe sichtbare Bilder mit einem unsichtbaren Zustand. „Bey blassem Lichterscheinen“ (V. 21) macht die abendliche Stimmung vorstellbar.


Mutter und Geliebte

„Die strenge Mutter wacht.“ (V. 16) wirkt wie eine Grenze für die jungen Liebenden. Du kannst darin familiäre Aufsicht erkennen. Zugleich stellt das Ich seinen eigenen Wunsch in den Mittelpunkt. Ob Annette denselben Plan hat, lässt der Text offen. Eine heutige Lektüre darf deshalb fragen, wie das Gedicht mit Zustimmung, Freiheit und Erwartungen umgeht.

Spätere Zeichnung einer Schlafenden von Goethe (1788). Sie zeigt Christiane und ist ausdrücklich kein Porträt Annettes.


Zeit und Deutungswege


Früher Goethe, Sturm und Drang, Klassik

Der Text steht in der Sammlung Annette von 1767. Er gehört zu Goethes früher Leipziger Liebeslyrik. Der spielerische Umgang mit Liebe, Amor und angenehmem Leben erinnert an die Anakreontik des 18. Jahrhunderts. Die starke persönliche Empfindung lässt sich mit Entwicklungen vergleichen, die später im Sturm und Drang wichtig wurden. Die Weimarer Klassik folgt in Goethes Schaffen deutlich später. Deshalb sollst du den Text nicht einfach als klassisches Gedicht bezeichnen.

Video: „Sturm und Drang“ (musstewissen Deutsch, funk, 2017). Vergleich mit dem späteren Epochenkontext; nicht als Besprechung genau dieses Gedichts ausgeben.

Video: „Goethe, Schiller und die Weimarer Klassik“ (MrWissen2go Geschichte / Terra X, 2025). Zur Unterscheidung von früher und späterer Schaffensphase.

Goethe in einem Bildnis aus dem 18. Jahrhundert. Vergleiche sein frühes Schreiben mit späteren Werken.


Zwei plausible Lesarten

Lesart A – spielerische Liebesbitte: Das Ich überhöht ein privates Problem mit Göttern und Mohn. Belege: „Kein Traumgespinste“ (V. 5) und „Die strenge Mutter wacht.“ (V. 16). Das Komische entsteht aus der großen Sprache für ein kleines Hindernis.

Lesart B – Begehren und Grenze: Der Wunsch nach Nähe stößt auf Beaufsichtigung. Belege: „Und unter neid’scher Seite“ (V. 11 der gewählten Quelle) und „In meinen gier’gen Arm.“ (V. 24). Das Ich begehrt Nähe; Annette wird überwiegend aus seiner Sicht dargestellt. Keine dieser Deutungen ist allein durch ein Wort bewiesen. Frage immer: Welche Textstelle spricht dafür, welche dagegen?


Interaktive Aufgaben


Lesequiz: Multiple Choice

Wie beginnt die geprüfte Quellfassung in Vers 1? (Der du mit deinem Mohne) (!Schlaf süsser Schlaf) (!Füllest wieder Busch und Tal) (!Komm du stiller Morgen)



Wie viele Verse hat das Gedicht insgesamt? (24) (!12) (!16) (!32)



Wie viele Strophen gibt es? (Sechs) (!Vier) (!Fünf) (!Acht)



Wer wird in Vers 1 direkt angeredet? (Der Schlaf) (!Die Mutter) (!Der Dichter) (!Ein Schäfer)



Was verlangt das Ich laut Vers 5 ausdrücklich nicht? (Traumgespinste) (!Die Nähe des Mädchens) (!Die Hilfe des Schlafs) (!Ein Wiedersehen am Abend)



Welche Aussage nennt Vers 16 als Hindernis? (Die strenge Mutter wacht) (!Die Geliebte ist verreist) (!Amor ist fortgegangen) (!Der Morgen ist schon da)



Was soll der Schlaf nach Vers 19 versprühen? (Mohn) (!Regen) (!Gold) (!Sand)



Welcher antike Gott erscheint in Vers 14? (Amor) (!Zeus) (!Mars) (!Neptun)



Welches Reimschema zeigen die Endwörter in Vers 1 bis 4? (Kreuzreim ABAB) (!Paarreim AABB) (!Umarmender Reim ABBA) (!Kein erkennbares Reimschema)



Welche Aussage zur Lesefassung ist richtig? (Sie vereinfacht die Bedeutung und ist kein wörtliches Originalzitat) (!Sie ersetzt den ursprünglichen Text als Quelle) (!Sie stammt sicher aus Goethes Handschrift) (!Sie übersetzt das Gedicht aus dem Lateinischen)




Memory-Spiel

Finde zu jedem Begriff genau seine Erklärung.

Apostrophe Direkte Anrede einer vorgestellten Person
Mohn Bild für die Macht des Einschlafens
Annette Namentlich genannte Geliebte
Amor Römischer Liebesgott
Kreuzreim Reimfolge abwechselnder Versenden
Strophe Gruppe zusammengehöriger Verse




Ziehen und Zuordnen

Ordne jeder Aussage den passenden kurzen Originalbeleg zu.

Gesuchter Gedanke Textbeleg
Anrede an eine Schlafmacht Der du mit deinem Mohne
Kein Wunsch nach Träumen Kein Traumgespinste
Aufsicht verhindert Küsse Die strenge Mutter wacht
Bitte um Einschlafen Da schlaf die Mutter ein
Verlangen nach Nähe In meinen gier’gen Arm




Kreuzworträtsel

Die Lösungen sind einzelne Wörter aus dem Text oder dem Unterricht.

Schlaf Wen bittet das lyrische Ich um Hilfe?
Mohn Welche Pflanze ist Zeichen der Einschläferung?
Annette Wie heißt die Geliebte im letzten Vierzeiler?
Mutter Wer wacht und stört die Nähe?
Amor Welcher römische Liebesgott wird genannt?
Kreuzreim Wie heißt das Reimschema ABAB?




LearningApps

Entdecke vorhandene Übungen über die thematische Suche. Ein Suchergebnis ist noch keine überprüfte Einzelübung.


Lückentext

Ergänze pro Satz ein wichtiges Wort.
Das Gedicht stammt von Johann Wolfgang von

.
Die nachgewiesene Sammlung von 1767 heißt

.
Das Gedicht besteht aus sechs

.
Direkt angesprochen wird der

.
Als Zeichen seiner Macht dient der

.
In Vers 16 wacht die

.
Die Reimordnung der ersten Strophe heißt

.
Eine heutige Umschreibung ist keine wörtliche

.



Offene Aufgaben

Wähle für deinen Lernstand. Gestufte Hilfe für alle Schreibaufträge: Stufe 1: Markiere die passende Stelle. Stufe 2: Schreibe „In Vers … steht …“. Stufe 3: Ergänze „Das zeigt …, weil …“. Stufe 4: Überprüfe eine Gegenlesart. Zitiere nur die oben nummerierte Quellfassung.


Leicht

  1. Schreibauftrag A – drei Sätze: Beschreibe den Wunsch des Ichs. Verwende V. 16 als Beleg. Hilfe: „Die Mutter … Deshalb möchte das Ich …“.
  2. Verssuche: Markiere die Wörter „Mohn“, „Amor“ und „Annette“ in der Quellfassung. Erkläre zwei davon mit eigenen kurzen Sätzen.
  3. Strophenkarte: Schreibe zu jeder der sechs Strophen eine Überschrift mit maximal fünf Wörtern.
  4. Vortragsprobe: Lies V. 13–20 laut und notiere zwei Pausen und eine besonders betonte Stelle. Du musst keine Aufnahme erstellen.


Standard

  1. Schreibauftrag B – Analyseabsatz: Deute den Gegensatz zwischen Traumwunsch und wirklicher Liebesnähe mit V. 5–8 sowie V. 16–20. Nutze Behauptung, Zitat, Erklärung und Schluss.
  2. Reimuntersuchung: Notiere das Reimschema von Strophe 1 und Strophe 3. Prüfe, warum „Seite“ in der Quellfassung zweimal vorkommt.
  3. Bildvergleich: Vergleiche die Mohnpflanze auf dem Foto mit dem Bild „Sprüh’ Mohn von dem Gefieder“ (V. 19). Trenne sichtbare Pflanze und literarisches Symbol.
  4. Medienvergleich: Sieh eines der beiden Videos. Notiere zwei Merkmale der behandelten Epoche und erkläre, weshalb die Entstehung des Gedichts 1767 wichtig ist.


Schwer

  1. Schreibauftrag C – Erörterung: Diskutiere, ob die Bitte des Ichs eher komisch oder kritisch zu lesen ist. Belege mindestens drei Aussagen mit genauen Versnummern und bedenke Annettes Perspektive.
  2. Fassungsvergleich: Vergleiche V. 11 „Seite“ der angegebenen Quellfassung mit „Seide“ einer anderen Textüberlieferung. Beschreibe mögliche Bedeutungseffekte, ohne die Abweichung zu verschweigen.
  3. Epochenprüfung: Ordne den frühen Text historisch ein. Unterscheide Anakreontik, Sturm und Drang und spätere Klassik anhand von zwei seriösen Nachweisen.
  4. Mini-Forschungsbericht: Stelle zwei unterschiedliche Interpretationen zu V. 21–24 gegenüber. Kennzeichne Beobachtung, Beleg, Schlussfolgerung und Unsicherheit.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Textargumentation: Formuliere eine Deutungsthese zum Wunsch des Ichs und stütze sie mit zwei korrekten Versbelegen.
  2. Form und Wirkung: Erkläre am Beispiel von V. 1–4, wie Reim und Anrede den bittenden Ton verstärken.
  3. Bildsprache: Deute Mohn und Amor getrennt und begründe, warum beides keine wörtliche Situationsbeschreibung ist.
  4. Quellenkritik: Zeige an V. 11, weshalb Quellfassung, Lesefassung und Interpretation nicht vermischt werden dürfen.
  5. Transfer: Vergleiche die Haltung des frühen Gedichts von 1767 mit einem späteren Goethe-Text und markiere Gemeinsamkeiten wie Unterschiede.
  6. Rechtenachweis: Wähle zwei der Medien unten und nenne Datei, Urheber, Quelle, Lizenz und sachliche Eignung.


Lernnachweis

Du kannst das Gedicht sicher der frühen Goethe-Lyrik zuordnen. Du kannst alle 24 Verse der gewählten Quellfassung auffinden, eine Lesefassung von Zitaten unterscheiden, mindestens zwei Stilmittel mit Versnummer erklären und einen Analyseabsatz oder eine Erörterung mit überprüfbaren Belegen schreiben.

Ergebnisprodukte: ein markierter Quellentext, ein kurzer Versbeleg-Check, eine selbstständige schriftliche Deutung und eine knappe Quellen- und Lizenzprüfung. Selbstcheck: Stimmen Wortlaut und Versnummer jedes Zitats? Ist eine eigene Deutung als Deutung gekennzeichnet?


OER und Wikipedia


Primärtexte und Sachquellen

Wikipedia-Hintergrundartikel (Autor):


Nachweise der eingebundenen Commons-Medien

Datei Quelle und Urheber Nutzungsstatus
De J W Goethe Annette Manuskript 069.jpg Commons: Annette, Seite 69, Handschrift/Abschrift zu Goethes Gedichten, Faksimile Gemeinfrei, Public Domain Mark; Quelle und Werk genannt
Hypnos Tivoli Massimo n2.jpg Commons: Hypnos in Rom, Foto: Jastrow Vom Fotografen gemeinfrei freigegeben, Quellenangabe
Метроном в движении.gif Commons: Metronom-Animation, Gronchih CC BY-SA 3.0, Namensnennung und Weitergabe unter gleichen Bedingungen bei Bearbeitung
De-Schlaf.ogg Commons: Aussprache „Schlaf“, Jeuwre CC BY-SA 4.0, Namensnennung und Weitergabe unter gleichen Bedingungen bei Bearbeitung
Papaver somniferum.JPG Commons: Mohnpflanze, Cacattila Vom Urheber gemeinfrei freigegeben, Quellenangabe
Goethe Christiane schlafend Zeichnung 1788.jpg Commons: Schlafende Christiane, Zeichnung: Goethe Gemeinfrei, keine Abbildung Annettes
Goeth 1768.jpg Commons: Goethe-Bildnis, Künstler: Johann Adam Kern Gemeinfreies historisches Bildnis, Reproduktion nach Commons-Dateiangaben

YouTube-Videoquellen: musstewissen Deutsch: Sturm und Drang (funk, 2017) und MrWissen2go Geschichte / Terra X: Goethe, Schiller und die Weimarer Klassik (ZDF, 2025). Beide Videos werden nur als YouTube-Player eingebunden. Die Rechte an den Filmen verbleiben bei ihren Rechteinhabern; sie sind hier nicht als frei lizenziert ausgewiesen. Es erfolgt kein eigener Upload und keine Bearbeitung.

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