Allgemeines Wandern - Eichendorff, Joseph von - Gedichtanalyse
Allgemeines Wandern - Eichendorff, Joseph von - Gedichtanalyse
Einleitung
„Allgemeines Wandern“ ist ein Gedicht von Joseph von Eichendorff. Es steht in seiner Gedichtausgabe von 1841 im Abschnitt „Wanderlieder“.
Das Gedicht beginnt mit „Vom Grund bis zu den Gipfeln“. Es hat 24 Verse. Es erzählt von der Freude am Wandern, vom Frühling und von Menschen, die ihre Sorgen hinter sich lassen möchten.
Du lernst, das Gedicht zu verstehen, Textstellen zu untersuchen und eine eigene Gedichtanalyse zu schreiben.
Zielgruppe: Klasse 7–8, Fach Deutsch, Romantik.

Joseph von Eichendorff auf einer Radierung von Eduard Eichens aus dem Jahr 1841. Bildnachweis und Lizenz findest Du unten.
Das lernst Du
- Gedicht: Du verstehst den Inhalt der 24 Verse.
- Naturlyrik: Du erkennst wichtige Naturbilder.
- Reim: Du findest Kreuzreime und Wiederholungen.
- Personifikation: Du erklärst ein sprachliches Bild.
- Interpretation: Du begründest Deine Meinung mit Versangaben.
Das Gedicht
Quellfassung: Ausgabe 1841
Autor: Joseph von Eichendorff (1788–1857)
Werk: Allgemeines Wandern, in Gedichte, Erster Teil der Werke, Berlin: M. Simion, 1841, Abschnitt „1. Wanderlieder“.
Die folgende Fassung folgt der digitalen Transkription der Ausgabe 1841 im TextGrid Repository. Die historischen Schreibweisen bleiben erhalten. Zur Orientierung ist der Text in drei Lesegruppen gegliedert.
Verse 1–8
Vom Grund bis zu den Gipfeln,
So weit man sehen kann,
Jetzt blüht's in allen Wipfeln,
Nun geht das Wandern an:
Die Quellen von den Klüften,
Die Ström auf grünem Plan,
Die Lerchen hoch in Lüften,
Der Dichter frisch voran.
Verse 9–16
Und die im Tal verderben
In trüber Sorgen Haft,
Er möcht sie alle werben
Zu dieser Wanderschaft.
Und von den Bergen nieder
Erschallt sein Lied ins Tal,
Und die zerstreuten Brüder
Faßt Heimweh allzumal.
Verse 17–24
Da wird die Welt so munter
Und nimmt die Reiseschuh,
Sein Liebchen mittendrunter
Die nickt ihm heimlich zu.
Und über Felsenwände
Und auf dem grünen Plan
Das wirrt und jauchzt ohn Ende –
Nun geht das Wandern an!
Quelle: TextGrid: Allgemeines Wandern, Gedichte (Ausgabe 1841).
Weitere Textzeugen: Zeno.org, Ausgabe 1841 und LiederNet, am Druck von 1841 überprüfte Fassung.
Wichtig: Andere Abdrucke und Liedfassungen können einzelne Wörter oder Satzzeichen anders schreiben. Für unsere Aufgaben gilt die oben abgedruckte Quellfassung.
Lesefassung: einfach erklärt
Diese Lesefassung ist keine historische Quelle und keine Übersetzung. Sie erklärt den Sinn in heutigem, einfachem Deutsch.
Verse 1–4: Es ist Frühling. Überall blüht die Natur. Jetzt möchten die Menschen wandern.
Verse 5–8: Wasser fließt. Vögel singen. Auch die Figur des Dichters zieht begeistert los.
Verse 9–12: Manche Menschen haben große Sorgen. Der Dichter möchte sie zum Wandern einladen.
Verse 13–16: Das Lied klingt vom Berg ins Tal. Bei Menschen, die voneinander getrennt sind, wird Heimweh wach.
Verse 17–20: Die ganze Welt scheint mitwandern zu wollen. Die Geliebte des Dichters nickt ihm zu.
Verse 21–24: Überall herrschen Bewegung und Freude. Der Aufbruch wird noch einmal ausgerufen.
Merke: Das sind vereinfachte Erklärungen. Bei einer Analyse musst Du immer wieder den Originaltext ansehen.
Schwierige Wörter
| Wort im Gedicht | Bedeutung |
|---|---|
| Grund | Tal oder tiefer liegendes Gelände |
| Wipfel | oberster Teil eines Baumes |
| Klüfte | tiefe Spalten in Felsen |
| Ström | kurze Form für Ströme |
| grüner Plan | grüne, ebene Landschaft |
| trüber Sorgen Haft | das Gefühl, von Sorgen gefangen zu sein |
| werben | jemanden gewinnen oder zum Mitmachen bewegen |
| allzumal | alle zusammen |
| Liebchen | liebevoller Ausdruck für die Geliebte |
| jauchzt | ruft laut vor Freude |
Bilder, Klänge und Bewegung
Frühling und Natur

Caspar David Friedrich: „Nordische Landschaft, Frühling“, um 1825. Ein Vergleichsbild aus der Zeit der Romantik, keine Illustration des Gedichts.
Schau genau hin: Welche Farben und Landschaftsformen siehst Du? Vergleiche das Gemälde mit Vers 1–4.
Im Gedicht blühen die Baumwipfel. Der Frühling wirkt wie ein Neubeginn.
Die Lerche hören

Feldlerche. Foto: Alun Williams333, Wikimedia Commons.
In Vers 7 steht: „Die Lerchen hoch in Lüften“.
Eine Feldlerche ist ein Singvogel. Höre Dir ihren Gesang an.
Tonaufnahme einer Feldlerche: Guido Gerding, Wikimedia Commons.
Höraufgabe: Warum passt dieser Gesang zu der lebendigen Stimmung im Gedicht? Nenne Vers 7 als Beleg.
Wasser und Bewegung
Vers 5 nennt „Die Quellen von den Klüften“. Wasser gehört zur bewegten Natur des Gedichts.
Bachgeräusch. Aufnahme: TwoWings, Wikimedia Commons.
Höraufgabe: Lies Vers 5–8 laut. Welche Geräusche aus der Natur kannst Du Dir dabei vorstellen?
Wandern als Aufbruch

Moderne Geh-Animation von PProdonoff, Wikimedia Commons. Sie stammt nicht aus Eichendorffs Zeit.
In Vers 4 und Vers 24 heißt es fast gleich: „Nun geht das Wandern an“.
Denkfrage: Bedeutet Wandern hier nur Gehen? Oder kann es auch für einen Neuanfang stehen?
Die Berge als romantisches Bild

Caspar David Friedrich: „Morgen im Gebirge“, um 1822/1823.
Das Gedicht führt vom Tal zu den Bergen. Die Landschaft ist weit und offen.
Bildaufgabe: Vergleiche das Bild mit Vers 13–14. Wie könnte sich ein Lied anhören, das von einem Berg ins Tal schallt?
Das Gedicht verstehen
Wer spricht im Gedicht?
Joseph von Eichendorff ist der Autor. Er hat das Gedicht geschrieben.
Die lyrische Stimme ist die Stimme, die im Gedicht etwas beschreibt oder erzählt.
In Vers 8 erscheint zusätzlich die Figur „Der Dichter“. Über ihn wird in der dritten Person gesprochen.
Wichtig: Diese Figur ist nicht automatisch Joseph von Eichendorff selbst. Das Gedicht berichtet auch nicht nachweislich von einer bestimmten Wanderung aus seinem Leben.
Freude und Sorgen
In Vers 9–10 stehen Menschen „In trüber Sorgen Haft“.
Dieses Bild zeigt: Sorgen können sich wie ein Gefängnis anfühlen.
Der Dichter möchte diese Menschen zum Wandern bewegen (Vers 11–12).
Mögliche Deutung: Natur, Bewegung und Gemeinschaft können neue Hoffnung schenken.
Das ist eine Interpretation. Sie wird durch die genannten Verse gestützt.
Heimweh und Sehnsucht
In Vers 15–16 werden die „zerstreuten Brüder“ von Heimweh ergriffen.
Damit können Menschen gemeint sein, die voneinander getrennt leben. Es muss sich nicht um leibliche Brüder handeln.
Heimweh bedeutet: Du vermisst einen vertrauten Ort oder Menschen.
Sehnsucht ist ein starkes Verlangen nach etwas, das gerade fern ist.

Caspar David Friedrich: „Zwei Männer in Betrachtung des Mondes“, um 1825–1830. Vergleichsbild zur romantischen Sehnsucht.
Vergleiche: Das Bild wirkt eher still. Das Gedicht klingt oft fröhlich. Was können beide trotzdem gemeinsam haben?
Reim und Wiederholung
Die Verse 1–4 haben einen Kreuzreim.
| Versende | Reim |
|---|---|
| Gipfeln | A |
| kann | B |
| Wipfeln | A |
| an | B |
Das Muster lautet ABAB. Auch in weiteren Vierergruppen findest Du Kreuzreime.
Die Aussage „Nun geht das Wandern an“ erscheint am Anfang in Vers 4 und am Ende in Vers 24.
Wirkung: Die Wiederholung verstärkt die Freude am Aufbruch. Der Text wirkt liedhaft.
Ein sprachliches Bild
In Vers 17–18 steht:
„Da wird die Welt so munter / Und nimmt die Reiseschuh“.
Natürlich kann die ganze Welt keine Schuhe anziehen.
Das ist eine Personifikation. Etwas Nichtmenschliches erhält eine menschliche Eigenschaft oder Handlung.
Wirkung: Es klingt so, als wolle wirklich alles aufbrechen.
Was hat das mit Romantik zu tun?

Caspar David Friedrich: „Der Wanderer über dem Nebelmeer“, um 1818.
Die Romantik war eine kulturelle Epoche, die um 1800 begann und das frühe 19. Jahrhundert prägte.
Wichtige Themen sind Natur, Gefühle, Sehnsucht und Wandern.
Diese Themen findest Du auch in „Allgemeines Wandern“.
Achtung: Das Gemälde von Friedrich zeigt einen einzelnen, stillstehenden Wanderer. Eichendorffs Gedicht beschreibt dagegen viel Bewegung und gemeinsames Aufbrechen. Gerade dieser Unterschied eignet sich für eine Bildanalyse.
Videos zum Lernen
Gedicht hören: Rezitation
Gerald Leiß: „Joseph von Eichendorff: Allgemeines Wandern“, Rezitation, 2020.
Aufgabe: Höre zu und lies den Quelltext mit. Achte auf Betonungen und mögliche Unterschiede im Wortlaut.
Zweite Vortragsfassung
„Allgemeines Wandern. Joseph von Eichendorff“, Rezitation auf YouTube.
Vergleiche: Welcher Vortrag klingt für Dich fröhlicher? Welche Wörter werden besonders betont?
Beide Videos sind moderne Vorträge, keine Originalaufnahmen aus dem Jahr 1841. Ihre Wortfassungen sind nicht die Grundlage der Textaufgaben.
Den Autor kennenlernen
„Joseph von Eichendorff (einfach und kurz erklärt)“, Kanal erklaerung-und-mehr, 2025.
Aufgabe: Notiere zwei Informationen über Eichendorff. Prüfe anschließend, ob sie auch für das Verständnis dieses Gedichts hilfreich sind.
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Lesequiz mit Textbelegen: Alle Fragen beziehen sich auf die oben stehende Quellfassung von 1841. Die Verszahlen helfen Dir beim Nachlesen.
1. Was beginnt laut „Nun geht das Wandern an“ in Vers 4? (Das Wandern) (!Der Winter) (!Der Schulunterricht) (!Ein Gewitter)
2. Welche Vögel nennt Vers 7 mit „hoch in Lüften“? (Lerchen) (!Adler) (!Schwäne) (!Raben)
3. Wer geht laut Vers 8 „frisch voran“? (Der Dichter) (!Ein König) (!Ein Soldat) (!Ein Fischer)
4. Was belastet die Menschen in Vers 9–10? (Sorgen) (!Hunger nach Süßigkeiten) (!Ein Schneesturm) (!Ein verlorener Schatz)
5. Wohin klingt das Lied nach Vers 13–14? (Ins Tal) (!Ins Meer) (!In einen Palast) (!Unter die Erde)
6. Welches Gefühl nennt Vers 16 ausdrücklich? (Heimweh) (!Neid) (!Wut) (!Eifersucht)
7. Was ist an „die Welt ... nimmt die Reiseschuh“ in Vers 17–18 besonders? (Eine Personifikation) (!Eine genaue Wegbeschreibung) (!Eine Zeitangabe) (!Ein naturwissenschaftlicher Bericht)
8. Was tut das Liebchen laut Vers 19–20? (Es nickt ihm heimlich zu) (!Es versteckt seine Schuhe) (!Es schreibt einen Brief) (!Es schläft im Wald)
9. Welches Reimschema zeigen „Gipfeln – kann – Wipfeln – an“ in Vers 1–4? (Kreuzreim) (!Paarreim) (!Haufenreim) (!Kein Reim)
10. Welche Aussage erscheint in Vers 4 und erneut in Vers 24? (Nun geht das Wandern an) (!Die Nacht ist still) (!Die Reise ist vorbei) (!Der Winter kommt zurück)
Memory
Finde die zusammengehörenden Begriffe.
| Wipfel | Baumspitze |
| Klüfte | Felsspalten |
| Wanderschaft | gemeinsames Unterwegssein |
| Heimweh | Sehnsucht nach Zuhause |
| Kreuzreim | abwechselnde Reimfolge |
| Personifikation | Vermenschlichung |
Drag and Drop
Ordne jeder Textstelle die passende Bedeutung zu.
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Bedeutung |
|---|---|
| trüber Sorgen Haft | seelische Belastung |
| Die Lerchen hoch in Lüften | Vogelgesang |
| Der Dichter frisch voran | Führung beim Aufbruch |
| die zerstreuten Brüder | getrennte Menschen |
| Nun geht das Wandern an | Beginn einer Wanderung |
Kreuzworträtsel
Suche die Wörter aus dem Gedicht und der Analyse.
| Wipfel | Wie heißen die obersten Teile der Bäume? |
| Lerchen | Welche Vögel werden in Vers 7 genannt? |
| Dichter | Welche Figur geht in Vers 8 voran? |
| Heimweh | Welches Gefühl entsteht bei den zerstreuten Brüdern? |
| Reiseschuh | Welchen Gegenstand nimmt die Welt in Vers 18? |
| Kreuzreim | Wie heißt das Reimschema ABAB? |
LearningApps
Hier kannst Du nach weiteren Lernübungen zum Thema suchen.
Lückentext
Vervollständige die Sätze. Nutze Dein Wissen über das Gedicht.
Offene Aufgaben
Wichtig: Diese Aufgaben haben keine automatische Bewertung. Du kannst schreiben, zeichnen, sprechen oder eigene Projekte gestalten. Begründe Deine Aussagen möglichst mit Versangaben.
Leicht
- Vorlesen: Lies Vers 1–8 langsam vor. Betone Wörter, die Freude zeigen. Hilfe: Achte auf „blüht's“, „Wandern“ und „frisch“.
- Wortschatz: Erkläre drei schwierige Wörter in eigenen Sätzen. Hilfe: Nutze die Worttabelle.
- Naturlyrik: Zeichne die Landschaft aus Vers 1–8. Beschrifte drei Dinge mit passenden Verszahlen. Hilfe: Suche Berge, Baumwipfel und Vögel.
- Gedicht: Schreibe vier Sätze zum Inhalt. Hilfe: Beginne mit „Im Gedicht geht es um ...“.
Standard
- Gedichtanalyse: Untersuche die Stimmung. Finde zwei Textstellen und erkläre ihre Wirkung. Hilfe: „Die Stelle ... in Vers ... wirkt ..., weil ...“.
- Personifikation: Erkläre die menschliche Handlung der Welt in Vers 17–18. Erfinde danach eine eigene Personifikation zum Thema Natur. Hilfe: „Die Sonne lacht“.
- Reim: Markiere die Reimwörter in Vers 1–8. Schreibe anschließend vier eigene Verse mit einem Kreuzreim. Hilfe: Das Reimschema lautet ABAB.
- Bildbeschreibung: Wähle ein romantisches Gemälde auf dieser Seite. Beschreibe Gemeinsamkeiten und Unterschiede zum Gedicht. Hilfe: Untersuche Landschaft, Menschen und Stimmung.
Schwer
- Interpretation: Erkläre, warum die „trübe Sorgen Haft“ und das fröhliche Wandern einen Gegensatz bilden. Begründe mit Vers 9–12 und weiteren Textstellen.
- Lyrische Stimme: Schreibe einen kurzen Text darüber, warum Autor, lyrische Stimme und Dichterfigur nicht automatisch dieselbe Person sind. Nutze Vers 8.
- Kreatives Schreiben: Verfasse eine moderne Version des Gedichtgedankens: Wohin würden Jugendliche heute aufbrechen, um ihren Alltag hinter sich zu lassen? Schreibe mindestens acht eigene Verse und kennzeichne Deinen Text als freie Neudichtung.
- Podcast: Gestalte mit einem Partner oder einer Partnerin einen kurzen Audio-Beitrag über das Gedicht. Lies einzelne Verse, erkläre zwei Bilder und nenne die Ausgabe von 1841. Hilfe: Aufbau: Einleitung – Textbelege – Deutung – Schluss.


Lernkontrolle
Hier geht es um Zusammenhänge und eigene Begründungen, nicht nur um auswendig gelerntes Wissen.
- Vergleich: Ein Mensch fühlt sich durch Sorgen eingeschränkt. Erkläre anhand von Vers 9–12, warum der Aufbruch für ihn Hoffnung bedeuten könnte. Gib einen Textbeleg an.
- Textanalyse: Untersuche die Wiederholung in Vers 4 und Vers 24. Was verändert sich beim Lesen, wenn derselbe Aufruf am Ende erneut erscheint?
- Bildinterpretation: Vergleiche den „Wanderer über dem Nebelmeer“ mit der Stimmung des Gedichts. Erkläre zwei Unterschiede und eine Gemeinsamkeit.
- Perspektive: Eine Person behauptet: „Eichendorff selbst geht in Vers 8 wandern.“ Prüfe die Aussage kritisch und unterscheide Autor, lyrische Stimme und Dichterfigur.
- Transfer: Begründe, ob Wandern auch heute ein Bild für Freiheit und einen Neuanfang sein kann. Verwende mindestens zwei Verse als Beleg.
- Quellenkritik: Ein modernes Video verwendet möglicherweise einen anderen Wortlaut als die Quellfassung. Erkläre, warum Du für eine Analyse zuerst die Ausgabe von 1841 prüfen solltest.
Lernnachweis
Für Deinen Lernnachweis kannst Du eine ein- bis zweiseitige Gedichtanalyse, ein Lernplakat oder eine kurze Präsentation erstellen.
Wichtig sind:
- Einleitung: Nenne Titel, Autor, Ausgabe von 1841, Thema und die 24 Verse.
- Inhalt: Erkläre die Entwicklung von Natur und Aufbruch über Sorgen und Heimweh bis zur gemeinsamen Wanderfreude.
- Sprache und Form: Beschreibe Kreuzreim, Wiederholung und mindestens eine Personifikation.
- Textbelege: Verwende mindestens drei passende Zitate mit Versangaben.
- Eigene Deutung: Erkläre die Bedeutung des Wanderns und unterscheide Deine Interpretation vom gesicherten Wortlaut.
- Quellen: Nenne die verwendete Textfassung. Gib bei übernommenen Medien Urheber und Lizenz an.
Erfolgskriterium: Deine Deutung ist nachvollziehbar, wenn Du erklärst, was im Gedicht steht, und zeigst, warum Du es so verstehst.
OERs zum Thema
Historische Textquellen
- Zeno.org: Allgemeines Wandern, Ausgabe 1841 – Ausgangspunkt dieses aiMOOCs.
- TextGrid Repository: Allgemeines Wandern – verwendete digitale Quellfassung mit Lizenzhinweisen.
- LiederNet: Allgemeines Wandern – am Druck von 1841 überprüfter Text und Hinweise auf Abweichungen in musikalischen Fassungen.
- Digitalisat des ersten Bandes von Eichendorffs Werken, 1841 – historischer Buchscan auf Wikimedia Commons.
Der Gedichttext selbst ist wegen seines Alters gemeinfrei. Die digitalen Textdaten und ihre zusätzlichen Bearbeitungen können eigene Lizenzbedingungen haben. TextGrid nennt für den annotierten Datenbestand CC BY 3.0 DE mit Namensnennung von TextGrid und editura.de.
Wikipedia: Hintergrund zum Autor
Der folgende Wikipedia-Artikel behandelt den Autor und sein Werk. Er ist keine eigene Quellenedition des Gedichts „Allgemeines Wandern“.
Wikimedia Commons: Medien und Rechte
Die Medien wurden als vorhandene Werke eingebunden. Keine Abbildung und keine Tonaufnahme wurde für diesen aiMOOC neu erzeugt.
Bildnachweise und Lizenzen:
- Eichendorff-Porträt – Radierung: Eduard Eichens, 1841; Foto: H.-P. Haack; CC BY-SA 3.0. Vorgeschriebene Namensnennung: „Wikipedia: Foto H.-P.Haack“.
- Nordische Landschaft, Frühling – Caspar David Friedrich, National Gallery of Art; CC0 1.0.
- Feldlerche – Alun Williams333; CC BY-SA 4.0.
- Geh-Animation – PProdonoff; CC0 1.0.
- Morgen im Gebirge – Caspar David Friedrich; gemeinfrei, Public Domain Mark.
- Zwei Männer in Betrachtung des Mondes – Caspar David Friedrich; gemeinfrei, Public Domain Mark.
- Wanderer über dem Nebelmeer – Caspar David Friedrich; gemeinfrei, Public Domain Mark.
Tonaufnahmen:
- Feldlerchengesang – Guido Gerding; CC BY-SA 3.0.
- Bachgeräusch – TwoWings; CC BY 3.0.
Hinweis zur Wiederverwendung: Bei CC-BY- und CC-BY-SA-Medien musst Du den Urheber, die Quelle und die Lizenz nennen sowie Änderungen kenntlich machen. Bei Bearbeitungen von BY-SA-Material gelten zusätzlich die Bedingungen zur Weitergabe unter gleichen Bedingungen. Die hier verlinkten Medien wurden unverändert eingebunden.
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