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Streikjustiz - Tucholsky, Kurt - Gedichtanalyse

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Streikjustiz - Tucholsky, Kurt - Gedichtanalyse

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Streikjustiz - Tucholsky, Kurt - Gedichtanalyse

Deutsch · Klasse 9–10 und 11–13 · Moderne und Expressionismus

Kurzbeschreibung: „Du siehst sie durchs Gefilde hupfen:“ – In 16 Versen zeigt Kurt Tucholsky eine Justiz, die nicht gerecht handelt. Du untersuchst die Satire mit Verszitaten, Bildern, Hörbeispielen, einem Lesequiz und drei Schreibaufgaben.

Bereits vorhandene Textseite: Gedicht – Streikjustiz – Tucholsky, Kurt. Diese Seite bleibt die zentrale Gedichtseite. Der Kurs verweist auf sie.


Einstieg: Was ist gerecht?

Die Figur Justitia steht für Gerechtigkeit. Ihre Waage bedeutet Abwägen. Ihr Schwert steht für die Macht des Rechts. Ihre Augenbinde kann Unparteilichkeit bedeuten: Alle Menschen sollen vor dem Gesetz gleich behandelt werden.

Denkfrage: Was geschieht, wenn diese Zeichen ihre Bedeutung verlieren?


Autor und Zeit

Kurt Tucholsky (1890–1935) schrieb Gedichte, politische Texte und Satiren. Er kritisierte Machtmissbrauch und gesellschaftliche Missstände.

Gesicherte Einordnung: „Streikjustiz“ erschien am 1. April 1912 in der Dresdner Volkszeitung. Deutschland war damals noch ein Kaiserreich. 1919 wurde das Gedicht in Fromme Gesänge gedruckt.

Das Gedicht entstand in der literarischen Moderne. Es liegt zeitlich nahe am Expressionismus. Seine auffällige Bildsprache lässt sich damit vergleichen. Es ist aber vor allem eine politische Satire; die Zuordnung zum Expressionismus ist nicht eindeutig.

Im März 1912 gab es einen großen Bergarbeiterstreik im Ruhrgebiet. Das ist ein möglicher zeitgeschichtlicher Bezug. Ein bestimmter Gerichtsfall als Anlass des Gedichts ist damit nicht bewiesen.


Quellfassung und Lesefassung


Quellfassung: Druck von 1919

Quellfassung bedeutet: Du betrachtest einen belegten historischen Druck. Das Bild zeigt Seite 6 aus Fromme Gesänge (1919).

Originaltext und Drucknachweis: Streikjustiz bei Wikisource. Der Text wurde dort anhand des Drucks zweimal korrekturgelesen.

Achtung, unterschiedliche Schreibweisen: Im Druck von 1919 steht in Vers 5 „Wage“ und in Vers 7 „Atrappe“. Die digitale TextGrid-Fassung schreibt „Waage“ und „Attrappe“. Das sind Unterschiede zwischen den Textfassungen, keine unterschiedlichen Aussagen.


Lesefassung: 16 nummerierte Verse

Die folgende Lesefassung folgt der digitalen Textfassung des TextGrid-Repositoriums. Nur die Versnummern wurden ergänzt. Sie helfen Dir beim Zitieren.

1 Du siehst sie durchs Gefilde hupfen:
2 die Wangen angenehm verpudert,
3 frech, nicht mehr jung, und auch verludert,
4 verschminkt . . . zwei rosarote Tupfen . . .

5 Die Waage wackelt hin und her.
6 Das Schwert – mein Gott – es ist aus Pappe,
7 sie trägt es scherzhaft als Attrappe,
8 ein eisernes ist ihr zu schwer.

9 Sie richtet so! O ja – man siehts!
10 die schwarzen, hohen Stöckelschuhe
11 zertrampeln alles – schaffen Ruhe.
12 So tänzelt Fräulein Streikjustiz.

13 Es raschelt des Talars Frou-Frou . . .
14 – »Du trugst doch früher eine Binde?«
15 – »Die hab ich noch! Dem, den ich finde,
16 schnür ich damit die Kehle zu!« –

Zitierregel: Gib immer die Versnummer an, zum Beispiel: „Die Waage wackelt hin und her“ (V. 5). Zitiere nicht aus dem Gedächtnis.


Übersetzung oder Erklärung?

Das Gedicht ist ursprünglich deutsch. Deshalb ist eine fremdsprachliche Übersetzung zum Verständnis nicht nötig. Die folgenden Erklärungen sind keine Übersetzung und kein Originaltext.

Gefilde meint eine Landschaft. Ein Talar ist ein besonderes Amtsgewand. Frou-Frou beschreibt hier ein Rascheln. Die Binde erinnert an die Augenbinde der Justitia.

In einfachem Deutsch: Das Gedicht zeigt die Justiz als geschminkte, tanzende Person. Ihre Zeichen der Gerechtigkeit funktionieren nicht mehr. Am Ende wird die Augenbinde sogar zur Waffe.


Gedichtanalyse


Lyrisches Sprechen

In Vers 1 heißt es „Du siehst“. Eine sprechende Stimme spricht also direkt einen Leser oder eine Leserin an. Sie beobachtet und verspottet die Justiz.

Mit „mein Gott“ (V. 6) und „O ja“ (V. 9) kommentiert die Stimme ironisch. Ab Vers 14 hören wir ein Gespräch. Das „ich“ in Vers 15 gehört zur dargestellten Streikjustiz, nicht automatisch zum Sprecher des ganzen Gedichts.

Merke: Der lyrische Sprecher ist eine Stimme im Gedicht. Er ist nicht einfach mit dem Autor gleichzusetzen.

Video: „Lyrisches Ich“, musstewissen Deutsch / funk. Prüfe danach: Wer spricht in Vers 15?


Form und Klang

Das Gedicht hat vier Strophen mit jeweils vier Versen. Die Endreime bilden in jeder Strophe einen umarmenden Reim (abba). Ein Beispiel sind „hupfen“ und „Tupfen“ sowie „verpudert“ und „verludert“ (V. 1–4).

„Waage wackelt“ (V. 5) ist eine Alliteration: Beide Wörter beginnen mit demselben Laut. „Frou-Frou“ und „raschelt“ (V. 13) machen ein Geräusch vorstellbar.

Der leichte, beinahe tänzerische Klang steht im Gegensatz zur Gewalt in Vers 11 und Vers 16. Gerade dieser Gegensatz macht die Satire scharf.


Bildsprache und Symbole

Carl Spitzwegs Gemälde Das Auge des Gesetzes (Justitia) von 1857 zeigt ebenfalls eine beschädigte Vorstellung von Gerechtigkeit. Das Bild entstand lange vor Tucholskys Gedicht und ist keine Illustration aus dem Jahr 1912.

Drei wichtige Textbelege:

  1. Waage: „Die Waage wackelt hin und her“ (V. 5). Das Bild kann eine unsichere oder ungerechte Rechtsprechung andeuten.
  2. Schwert: „es ist aus Pappe“ (V. 6). Das Symbol staatlicher Macht wirkt unecht.
  3. Augenbinde: Die Figur droht, damit jemandem „die Kehle“ zuzuschnüren (V. 15–16). Ein Zeichen der Unparteilichkeit wird zum Mittel der Gewalt.

Die Justiz erscheint als Mensch: „Fräulein Streikjustiz“ (V. 12). Dieses Stilmittel heißt Personifikation.


Deutung: Was kritisiert das Gedicht?

„zertrampeln alles – schaffen Ruhe“ (V. 11) verbindet Zerstörung mit einem scheinbar guten Ergebnis. Das ist Ironie: Die behauptete Ruhe entsteht durch Gewalt.

Mögliche Deutung: Tucholsky kritisiert eine Justiz, die nicht neutral über Arbeitskämpfe entscheidet, sondern gegen Streikende vorgeht. Der Titel „Streikjustiz“ unterstützt diese Lesart. Besonders stark ist der Schluss: Die Binde soll nicht mehr für Gleichbehandlung sorgen, sondern jemanden zum Schweigen bringen (V. 14–16).

Wichtig: Das ist eine begründete Interpretation, kein nachgewiesener Bericht über einen einzelnen Prozess.


Medienwerkstatt


Animation: Gleichgewicht

Diese Animation erklärt das Gleichgewicht einer mathematischen Gleichung. Sie zeigt keine Justiz. Vergleiche nur die Bildidee: Warum erwarten Menschen auch von einer Rechtsprechung ein faires Gleichgewicht?


Audio: Satire hören

Achtung: Die Aufnahme enthält Tucholskys anderes Gedicht Gebet des Zeitungslesers aus dem Jahr 1929, nicht „Streikjustiz“. Achte auf Betonung und satirischen Ton. Überlege, wie Du Vers 11 aus „Streikjustiz“ sprechen würdest.


Video: Expressionismus vergleichen

Video: „Expressionismus Gedichte“, Studyflix. Notiere zwei Merkmale des Expressionismus. Prüfe dann, welche Du im Text wirklich belegen kannst. Eine zeitliche Nähe allein beweist keine Epocheneinordnung.


Video: Was darf Satire?

Video: „Kurt Tucholsky – Was darf die Satire?“, MOOCit. Verbinde eine Aussage über Satire mit einem konkreten Vers aus „Streikjustiz“.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Lesequiz: Nutze die nummerierte Lesefassung. Jede Frage hat genau eine richtige Antwort.

Welches Wort steht am Anfang von Vers 1? (Du) (!Wir) (!Ich) (!Sie)




Wie viele Verse hat das Gedicht insgesamt? (16) (!12) (!20) (!24)




Welches Reimschema zeigt die erste Strophe? (abba) (!aabb) (!abab) (!abcd)




Was wackelt laut Vers 5? (Die Waage) (!Das Schwert) (!Die Binde) (!Der Talar)




Aus welchem Material besteht das Schwert in Vers 6? (Pappe) (!Eisen) (!Gold) (!Holz)




Was zertrampelt laut Vers 11 alles? (Die Stöckelschuhe) (!Die Hände) (!Die Waagschalen) (!Die Zeitungen)




Wie nennt Vers 12 die dargestellte Gestalt? (Fräulein Streikjustiz) (!Frau Demokratie) (!Richterin Freiheit) (!Mutter Gerechtigkeit)




Welches Geräuschwort steht in Vers 13? (Frou-Frou) (!Kikeriki) (!Ticktack) (!Bummbumm)




Worauf bezieht sich die Frage in Vers 14? (Auf eine Binde) (!Auf einen Hammer) (!Auf eine Krone) (!Auf einen Ring)




Wozu will die Gestalt ihre Binde laut Vers 15 und 16 verwenden? (Zum Zuschnüren einer Kehle) (!Zum Verbinden einer Wunde) (!Zum Einpacken eines Buches) (!Zum Schmücken ihrer Schuhe)





Memory

Finde die zusammengehörenden Begriffe und Erklärungen.

Waage Symbol des Abwägens
Pappschwert Unechte Macht
Augenbinde Zeichen der Unparteilichkeit
Talar Amtsgewand
Frou-Frou Raschelndes Geräusch
Personifikation Vermenschlichung eines Begriffs





Drag and Drop

Ordne jedem Stilmittel oder Begriff den passenden Beleg zu.

Ordne die richtigen Begriffe zu. Textbeleg oder Erklärung
Alliteration Waage wackelt
Personifikation Fräulein Streikjustiz
Ironie zertrampeln und Ruhe schaffen
Lautmalerei Frou-Frou
Umarmender Reim hupfen und Tupfen umschließen verpudert und verludert





Kreuzworträtsel

Talar Wie heißt das Amtsgewand aus Vers 13?
Pappe Aus welchem Material besteht das Schwert im Gedicht?
Waage Welches Gerechtigkeitssymbol wackelt?
Justitia Wie heißt die bekannte Verkörperung der Gerechtigkeit?
Satire Wie nennt man eine spöttische Kritik an Missständen?
Alliteration Wie heißt die Wiederholung eines Anfangslauts?





LearningApps

Suche nach weiteren interaktiven Übungen. Die Suche ist keine Garantie für einen bereits vorhandenen passenden Kurs.


Lückentext

Vervollständige den Text.
Das Gedicht erschien erstmals im Jahr

.
Die Lesefassung enthält insgesamt

Verse.
Vier Verse bilden jeweils eine

.
Das Schwert besteht im Gedicht aus

.
Die Justiz wird als menschliche Gestalt dargestellt. Dieses Mittel heißt

.
Das Geräuschwort des Talars lautet

.
Die Augenbinde wird am Schluss zum Mittel der

.
Die spöttische Kritik gehört zur Textart

.




Gestufte Hilfen

Hilfe 1 – Verstehen: Lies Vers 5–8. Unterstreiche „Waage“, „Schwert“ und „Pappe“. Was ist an den Gegenständen ungewöhnlich?

Hilfe 2 – Belegen: Schreibe zuerst Deine Beobachtung auf. Ergänze danach ein kurzes Zitat mit Versnummer: „Das Schwert […] ist aus Pappe“ (V. 6).

Hilfe 3 – Deuten: Nutze diesen Satzanfang: „Das Bild des Pappschwerts könnte zeigen, dass … . Dafür spricht Vers 6, weil … .“

Zusatz für Klasse 11–13: Prüfe eine Gegenlesart: Ist das Pappschwert nur lächerlich, oder wird die Figur gerade durch ihre anderen Handlungen gefährlich? Nutze Vers 6 und Vers 15–16.


Offene Aufgaben


Leicht

  1. Bild und Text vergleichen: Wähle Waage, Schwert oder Binde. Zeichne das Symbol in seiner üblichen Bedeutung und so, wie das Gedicht es zeigt. Schreibe vier einfache Erklärungssätze und nenne mindestens einen Vers.


Standard

  1. Eine kurze Gedichtanalyse schreiben: Verfasse etwa 150 bis 200 Wörter zur Frage: „Wie zeigt Tucholsky eine ungerechte Justiz?“ Untersuche Sprecher, Form und zwei sprachliche Bilder. Verwende mindestens drei richtige Verszitate.


Schwer

  1. Eine begründete Deutung verfassen: Schreibe etwa 300 bis 450 Wörter zur Frage: „Ist die Streikjustiz im Gedicht eher lächerlich oder bedrohlich?“ Vergleiche beide Möglichkeiten, untersuche den Schluss und ordne das Gedicht vorsichtig in die Moderne ein. Trenne Belege, Deutungen und historischen Kontext.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Symbolwirkung übertragen: Erkläre, wie sich die Aussage des Gedichts verändern würde, wenn das Schwert wirklich aus Eisen wäre.
  2. Widerspruch erkennen: Begründe, weshalb „zertrampeln alles – schaffen Ruhe“ (V. 11) keine neutrale Beschreibung ist.
  3. Perspektive prüfen: Vergleiche die Ansprache „Du siehst“ (V. 1) mit dem Gespräch in Vers 14–16.
  4. Medien vergleichen: Vergleiche das Gemälde von Spitzweg mit dem Gedicht. Nenne eine Gemeinsamkeit und einen Unterschied. Verwechsle die Entstehungsjahre nicht.
  5. Epochenurteil: Erkläre, warum das Jahr 1912 eine Nähe zum Expressionismus zeigt, aber allein keine eindeutige Zuordnung beweist.


Lernnachweis

Für einen gelungenen Lernnachweis solltest Du den Text korrekt zitieren, die vier Strophen und das Reimschema beschreiben, lyrisches Sprechen und Stilmittel erklären und die Kritik an ungerechter Rechtsprechung begründet deuten. Unterscheide außerdem 1912 als Erstveröffentlichung von 1919 als Buchdruck sowie die Quellfassung von der Lesefassung.

Bei eigenen Texten zählt nicht nur Deine Meinung, sondern auch, ob Du sie mit passenden Versen stützt.


OERs zum Thema

Vorhandene Texte und Quellen statt zusätzlicher Gedichtseiten:

  1. Vorhandene Gedichtseite auf moocwiki.org
  2. Wikisource: originalnahe Abschrift des Drucks von 1919
  3. TextGrid: digitale Textfassung, Erstveröffentlichung 1912
  4. Wikimedia Commons: Druckseite 6 von 1919
  5. LWL: zeitgeschichtliche Informationen zum Bergarbeiterstreik 1912

Wikipedia-Artikel zum Autor:


Mediennachweise und Lizenzen

Die folgenden Medien stammen aus bestehenden Angeboten. Es wurden keine neuen Bilder, Animationen, Audiodateien oder Videos erzeugt.

  1. Buchscan: Kurt Tucholsky, Fromme Gesänge, Seite 6, Verlag Felix Lehmann, 1919; Digitalisat der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf; Wikimedia Commons; gemeinfrei.
  2. Porträt: „TucholskyParis1928.jpg“; Rechteinhaberin Sonja Thomassen; Wikimedia Commons; GNU FDL 1.2, nur diese Version. Lizenztext.
  3. Justitia-Statue: Skulptur von Hans Gieng, 1543; Foto von TheBernFiles; Wikimedia Commons; gemeinfrei, vom Fotografen freigegeben.
  4. Gemälde: Carl Spitzweg, Das Auge des Gesetzes (Justitia), 1857; Wikimedia Commons; gemeinfreies Werk, digitalisierte Wiedergabe.
  5. Animation: „Eqn balance animation.gif“ von Maschen; Wikimedia Commons; CC0 1.0.
  6. Audio: Gebet des Zeitungslesers von Kurt Tucholsky, Sprecher Liondancer; Wikimedia Commons; CC BY-SA 3.0, Lizenztext. Unveränderte Einbindung.
  7. Video: „Lyrisches Ich“, musstewissen Deutsch / funk; YouTube. Extern eingebettet, keine freie Lizenz behauptet.
  8. Video: „Expressionismus Gedichte“, Studyflix; YouTube. Extern eingebettet, keine freie Lizenz behauptet.
  9. Video: „Kurt Tucholsky – Was darf die Satire?“, MOOCit; YouTube. Extern eingebettet, keine freie Lizenz behauptet.

Die Angaben beziehen sich auf die jeweiligen Originaldateien. Bei einer Weiterverwendung gelten die verlinkten Lizenzbedingungen. Besonders bei der GFDL-Datei und der CC-BY-SA-Audioaufnahme musst Du die Lizenzhinweise beachten.


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