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Stichworte statt ganzer Sätze notieren - Lernmethoden

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Stichworte statt ganzer Sätze notieren - Lernmethoden



Einleitung

Stichworte statt ganzer Sätze notieren ist eine grundlegende Lernmethode, mit der Du Informationen aus einem Text, einem Vortrag, einer Unterrichtsstunde, einem Video oder einer Diskussion schnell, verständlich und lernwirksam festhältst. Beim Mitschreiben geht es nicht darum, jedes Wort zu kopieren. Entscheidend ist, dass Du wichtige Kerninformationen erkennst, in eigenen Worten verdichtest und so strukturierst, dass Du sie später wiederverwenden kannst. Gute Stichworte helfen Dir beim Textverständnis, beim Zuhören, beim Zusammenfassen, beim Präsentieren und bei der Prüfungsvorbereitung.

Wenn Du ganze Sätze mitschreibst, brauchst Du oft zu viel Zeit. Dadurch verpasst Du leicht den nächsten Gedanken. Stichworte sind kürzer, flexibler und fördern aktives Denken: Du musst auswählen, umformulieren, ordnen und Zusammenhänge erkennen. Genau dadurch werden Notizen zu einem Werkzeug des Lernens und nicht nur zu einer Sammlung abgeschriebener Wörter.


Ziel des aiMOOCs

In diesem aiMOOC lernst Du, wie Du aus ganzen Sätzen, Erklärungen und längeren Texten passende Stichworte entwickelst. Du übst, wichtige Informationen von unwichtigen Details zu unterscheiden, sinnvolle Abkürzungen zu verwenden, Notizen übersichtlich zu strukturieren und Deine Stichworte nach dem Unterricht oder Lesen in eine sichere Lerngrundlage umzuwandeln. Am Ende kannst Du Stichwortnotizen für Unterricht, Referat, Hausaufgabe, Lernzettel, Mindmap und Karteikarte nutzen.


Warum Stichworte beim Lernen helfen


Aktives Auswählen statt passives Abschreiben

Beim Mitschreiben entsteht Zeitdruck. Deshalb ist eine wortgetreue Wiedergabe meistens weder möglich noch sinnvoll. Wer alles notieren will, hört weniger aufmerksam zu und verarbeitet Inhalte weniger tief. Beim Notieren in Stichworten entscheidest Du dagegen fortlaufend: Was ist wichtig? Was erklärt den Zusammenhang? Was brauche ich später noch? Diese Entscheidungen aktivieren Dein Vorwissen, fördern Konzentration und machen aus der Mitschrift eine persönliche Lernhilfe.


Weniger Wörter, mehr Bedeutung

Ein gutes Stichwort steht nicht allein für ein zufälliges Wort, sondern für eine wichtige Idee. Aus dem Satz „Pflanzen stellen mithilfe von Licht aus Wasser und Kohlenstoffdioxid Traubenzucker und Sauerstoff her“ könnten zum Beispiel die Stichworte Fotosynthese, Licht, Wasser, Kohlenstoffdioxid, Traubenzucker und Sauerstoff entstehen. Die Stichworte sind kürzer als der Satz, enthalten aber die tragenden Informationen.


Verbindung zu wirksamen Lernstrategien

Stichwortnotizen sind besonders stark, wenn Du sie mit weiteren Lernstrategien verbindest. Nach dem Notieren kannst Du aus Stichworten Fragen bilden, Karteikarten schreiben, eine kurze Zusammenfassung formulieren oder Dich selbst abfragen. Besonders hilfreich sind Abrufübungen und verteiltes Wiederholen, weil Du Wissen nicht nur anschaust, sondern aktiv aus dem Gedächtnis holst.


Was sind Stichworte?

Ein Stichwort ist ein kurzes, aussagekräftiges Wort oder eine knappe Wortgruppe, die eine wichtige Information festhält. Stichworte sind keine zufälligen Wörter. Sie sind ausgewählte Schlüsselbegriffe, die Dir helfen, einen Inhalt später zu rekonstruieren.

Form Beispiel Nutzen
Ganzer Satz Die Industrialisierung veränderte Arbeit, Städte und Familienleben stark. Verständlich, aber beim schnellen Mitschreiben oft zu lang.
Stichwortgruppe Industrialisierung: Arbeit, Städte, Familienleben verändert Kürzer, übersichtlich und für Wiederholung geeignet.
Einzelnes Stichwort Industrialisierung Nur sinnvoll, wenn der Zusammenhang schon bekannt ist.
Schlagwortwolke Fabriken, Maschinen, Urbanisierung, Arbeitszeit, Lohnarbeit Hilfreich zum Sammeln, aber ohne Struktur noch nicht vollständig.


Ganze Sätze in Stichworte umwandeln


Die Vier-Schritt-Methode

  1. Sinn erfassen: Lies oder höre zuerst den Inhalt, ohne sofort jedes Wort aufzuschreiben.
  2. Wichtiges erkennen: Markiere oder merke Dir Begriffe, Daten, Ursachen, Folgen, Beispiele und Fachwörter.
  3. Verdichten: Formuliere die Information kürzer und möglichst in eigenen Worten.
  4. Strukturieren: Ordne die Stichworte mit Überschriften, Pfeilen, Einrückungen, Symbolen oder Farben.


Beispiel: Vom Satz zur Stichwortnotiz

Ganzer Satz Gute Stichwortnotiz Warum diese Notiz funktioniert
Bienen bestäuben viele Blütenpflanzen, indem sie Pollen von einer Blüte zur nächsten tragen. Bienen: Bestäubung, Pollenübertragung, Blüte zu Blüte Die Hauptinformation bleibt erhalten, aber der Satz wird stark verkürzt.
Die Weimarer Republik hatte mit wirtschaftlichen Krisen, politischer Gewalt und fehlender Stabilität zu kämpfen. Weimarer Republik: Wirtschaftskrisen, politische Gewalt, Instabilität Die Stichworte zeigen mehrere Problemfelder geordnet nebeneinander.
Beim Verdunsten geht Wasser vom flüssigen in den gasförmigen Zustand über. Verdunstung: flüssig → gasförmig Ein Pfeil ersetzt eine lange Formulierung und macht den Prozess sichtbar.
Ein Argument besteht meistens aus Behauptung, Begründung und Beispiel. Argument: Behauptung + Begründung + Beispiel Die Struktur des Begriffs wird mit Pluszeichen knapp dargestellt.


Merkmale guter Stichwortnotizen

Gute Notizen sind kurz, aber nicht rätselhaft. Sie enthalten genug Informationen, damit Du später noch verstehst, was gemeint war. Sie sind außerdem geordnet, lesbar und mit dem Thema verbunden. Eine Stichwortnotiz ist gelungen, wenn Du sie nach einigen Tagen wieder öffnen und daraus erklären kannst, worum es ging.

  1. Kürze: Schreibe nur so viel wie nötig.
  2. Eindeutigkeit: Vermeide Stichworte, die später mehrere Bedeutungen haben könnten.
  3. Eigenständigkeit: Formuliere möglichst in eigenen Worten.
  4. Struktur: Nutze Überschriften, Einrückungen, Pfeile und Zeichen.
  5. Nachbereitung: Ergänze Lücken, kläre Unbekanntes und formuliere Fragen.


Signale für wichtige Informationen

In Texten und Vorträgen gibt es häufig Hinweise darauf, dass etwas wichtig ist. Diese Hinweise helfen Dir, Stichworte auszuwählen.

Signal Bedeutung für Deine Notizen Beispiel für Stichworte
Wiederholung Ein Punkt wird betont und ist wahrscheinlich zentral. zentral, kommt erneut vor, merken
Fachbegriff Ein Begriff gehört zum Thema und sollte verstanden werden. Definition, Beispiel, Zusammenhang
Ursache und Folge Ein Zusammenhang wird erklärt. weil, führt zu, Folge
Vergleich Gemeinsamkeiten oder Unterschiede werden sichtbar. ähnlich, anders, Gegensatz
Beispiel Eine abstrakte Aussage wird veranschaulicht. Beispiel, Anwendung, Beleg
Zusammenfassung Der wichtigste Teil wird am Ende gebündelt. Fazit, Kernpunkt, Ergebnis


Abkürzungen und Zeichen

Abkürzungen und Zeichen helfen Dir, schneller zu schreiben. Sie müssen aber eindeutig sein. Erstelle Dir am besten eine eigene kleine Zeichenliste, die Du regelmäßig verwendest.

Zeichen oder Abkürzung Bedeutung Beispiel
führt zu Hitze → Verdunstung
steigt oder nimmt zu Temperatur ↑
sinkt oder nimmt ab Kosten ↓
= bedeutet oder ist gleich Demokratie = Herrschaft des Volkes
ist nicht gleich Meinung ≠ Tatsache
z. B. zum Beispiel Stilmittel z. B. Metapher
wg. wegen Migration wg. Krieg
u. und Ursachen u. Folgen


Strukturformen für Stichwortnotizen


Lineare Stichwortliste

Die Liste ist die einfachste Form. Sie eignet sich, wenn ein Thema nacheinander erklärt wird oder wenn Du schnell sammeln möchtest. Achte darauf, Einrückungen zu nutzen, damit Oberpunkte und Unterpunkte erkennbar bleiben.

  1. Oberbegriff: Hauptthema notieren.
  2. Unterpunkt: Einzelaspekte darunter einrücken.
  3. Beispiel: Kurze Beispiele direkt zuordnen.
  4. Frage: Unklares mit Fragezeichen markieren.


Gliederungsmethode

Die Gliederung eignet sich für Texte mit klarer Ordnung. Du arbeitest mit Überschriften, Unterüberschriften und eingerückten Stichworten. Diese Methode ist besonders nützlich für Sachtexte, Geschichte, Biologie, Politische Bildung und Deutschunterricht.


Mindmap

Eine Mindmap stellt Begriffe räumlich dar. In die Mitte kommt das Thema. Von dort gehen Hauptäste und Unteräste aus. Eine Mindmap ist hilfreich, wenn Du Zusammenhänge, Ideen, Beispiele und Kategorien sichtbar machen möchtest.


Cornell-Methode

Die Cornell-Methode teilt ein Blatt in Bereiche ein: oben Thema und Datum, rechts die Notizen, links Fragen oder Schlüsselbegriffe und unten eine kurze Zusammenfassung. Dadurch wird die Nachbereitung direkt mitgedacht. Du kannst rechts während des Unterrichts Stichworte notieren, links später Fragen ergänzen und unten das Thema in wenigen Sätzen zusammenfassen.


Sketchnotes

Sketchnotes verbinden Stichworte, Symbole, Pfeile, Rahmen und kleine Zeichnungen. Sie sind hilfreich, wenn Du visuell denkst oder komplexe Inhalte anschaulich ordnen möchtest. Wichtig ist nicht künstlerische Perfektion, sondern Verständlichkeit.


Stichworte beim Lesen

Beim Lesen kannst Du Stichworte in mehreren Durchgängen entwickeln. Lies zuerst den Abschnitt, markiere dann zentrale Wörter und schreibe anschließend eine kurze Stichwortnotiz an den Rand oder in Dein Heft. Vermeide es, ganze Absätze abzuschreiben. Nutze lieber Schlüsselbegriffe, Randnotizen und kurze Fragen.


Stichworte beim Zuhören

Beim Zuhören in Unterricht, Vortrag oder Podcast musst Du besonders schnell auswählen. Notiere zuerst das Thema, dann wichtige Oberpunkte. Schreibe nicht jeden Beispielsatz ab, sondern halte die Funktion des Beispiels fest. Wenn Du etwas nicht verstehst, setze ein Fragezeichen und höre weiter zu. Lücken kannst Du später klären.


Aus Stichworten lernen

Stichworte sind erst der Anfang. Wirklich lernwirksam werden sie, wenn Du sie aktiv weiterverarbeitest.

  1. Zusammenfassung: Formuliere aus Deinen Stichworten einen kurzen Absatz in eigenen Worten.
  2. Selbsttest: Decke Deine Notizen ab und erkläre das Thema aus dem Gedächtnis.
  3. Karteikarte: Verwandle Stichworte in Fragen und Antworten.
  4. Lernpartner: Erkläre einer anderen Person mithilfe Deiner Stichwortnotizen den Inhalt.
  5. Fehleranalyse: Markiere Stellen, die Du nicht sicher erklären kannst.
  6. Wiederholung: Wiederhole die Stichworte in zeitlichen Abständen.


Häufige Fehler und bessere Lösungen

Fehler Problem Bessere Lösung
Ganze Sätze abschreiben Du verlierst Zeit und denkst weniger aktiv mit. Nur Kerngedanken, Fachbegriffe und Zusammenhänge notieren.
Zu wenige Stichworte Später fehlt der Sinn. Stichworte mit kurzen Ergänzungen verbinden.
Keine Struktur Die Notizen wirken wie eine ungeordnete Wortliste. Überschriften, Einrückungen, Pfeile und Farben nutzen.
Unklare Abkürzungen Du verstehst Deine eigenen Notizen später nicht mehr. Nur Abkürzungen verwenden, die Du sicher kennst.
Keine Nachbereitung Lücken bleiben bestehen und Wissen wird schnell vergessen. Direkt nach dem Lernen ergänzen, ordnen und Fragen bilden.


Mini-Training: Stichworte bilden

Lies den folgenden Beispielsatz: Die Erderwärmung entsteht vor allem dadurch, dass zusätzliche Treibhausgase in der Atmosphäre Wärmestrahlung zurückhalten. Eine mögliche Stichwortnotiz lautet: Erderwärmung: zusätzliche Treibhausgase, Atmosphäre, Wärmestrahlung zurückgehalten. Du siehst: Der ganze Satz wird nicht abgeschrieben. Stattdessen bleiben Ursache, Ort und Wirkung erhalten.

Weitere Übungssätze:

  1. Demokratie: Aus „In einer Demokratie bestimmen Bürgerinnen und Bürger durch Wahlen und Beteiligung über politische Entscheidungen mit“ wird „Demokratie: Bürgerbeteiligung, Wahlen, Mitbestimmung“.
  2. Elektrischer Strom: Aus „Elektrischer Strom ist die gerichtete Bewegung elektrischer Ladungen“ wird „Strom: gerichtete Bewegung, elektrische Ladungen“.
  3. Metapher: Aus „Eine Metapher überträgt die Bedeutung eines Wortes auf einen anderen Bereich“ wird „Metapher: Bedeutungsübertragung, anderer Bereich“.
  4. Verdauung: Aus „Bei der Verdauung werden Nährstoffe aus der Nahrung gelöst und für den Körper nutzbar gemacht“ wird „Verdauung: Nährstoffe lösen, Körper nutzt“.


Tipps für Deinen eigenen Notizstil

Ein guter Notizstil passt zu Dir, zum Fach und zur Situation. In Mathematik brauchst Du andere Notizen als in Geschichte oder Deutsch. In Naturwissenschaften sind Formeln, Pfeile und Skizzen wichtig. In sprachlichen Fächern helfen Begriffe, Beispiele und kurze Deutungen. In gesellschaftlichen Fächern solltest Du Ursachen, Folgen, Akteure und Bewertungen festhalten.

  1. Farbcode: Verwende Farben sparsam und mit Bedeutung, zum Beispiel Definitionen, Beispiele und offene Fragen.
  2. Symbol: Nutze wenige feste Symbole, die Du sofort verstehst.
  3. Platz: Lass Rand für Ergänzungen und Fragen.
  4. Datum: Notiere Datum und Thema, damit Du Deine Notizen wiederfindest.
  5. Ordnungssystem: Sammle Notizen in Heft, Mappe, Lernordner oder digitalem Notizbuch.


Digitale und analoge Stichwortnotizen

Stichworte kannst Du auf Papier oder digital notieren. Papier kann helfen, langsamer und bewusster zu formulieren. Digitale Notizen lassen sich leichter verschieben, durchsuchen und ergänzen. Entscheidend ist nicht das Gerät, sondern die Qualität Deiner Verarbeitung: Schreibe nicht einfach ab, sondern wähle aus, ordne und formuliere in eigenen Worten.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Warum sind Stichworte beim Mitschreiben oft hilfreicher als ganze Sätze? (Sie zwingen zur Auswahl wichtiger Informationen) (!Sie ersetzen jedes spätere Lernen vollständig) (!Sie sind immer länger als ganze Sätze) (!Sie verhindern jede Nachbereitung)




Was ist ein Merkmal guter Stichworte? (Sie sind kurz eindeutig und in eigenen Worten formuliert) (!Sie bestehen immer aus vollständigen Sätzen) (!Sie enthalten möglichst viele Füllwörter) (!Sie dürfen später nicht mehr verändert werden)




Welche Handlung passt zur Nachbereitung von Stichwortnotizen? (Aus Stichworten Fragen und kurze Zusammenfassungen bilden) (!Alle Stichworte ungelesen abheften) (!Unklare Begriffe absichtlich stehen lassen) (!Die Notizen ohne Ordnung neu abschreiben)




Was bedeutet Verdichten beim Notieren? (Informationen auf zentrale Wörter und Beziehungen reduzieren) (!Alle Nebensätze vollständig übernehmen) (!Jedes Beispiel wortgleich kopieren) (!Nur die Überschrift ohne Inhalt notieren)




Welche Notiztechnik verbindet Stichworte mit einer Frage und einer Zusammenfassung? (Cornell Methode) (!Zufallsliste) (!Wortprotokoll) (!Lückendiktat)




Wofür ist eine Mindmap besonders geeignet? (Zusammenhänge zwischen Begriffen sichtbar machen) (!Texte wortgenau abschreiben) (!Rechenwege ohne Erklärung verstecken) (!Notizen absichtlich ungeordnet sammeln)




Welche Gefahr entsteht beim wortgetreuen Mitschreiben? (Man verarbeitet Inhalte weniger aktiv) (!Man erkennt automatisch alle Zusammenhänge) (!Man spart immer sehr viel Zeit) (!Man braucht keine Wiederholung mehr)




Welche Strategie unterstützt langfristiges Behalten nach dem Notieren? (Wiederholen in verteilten Lernabständen) (!Nur einmal kurz vor der Prüfung lesen) (!Alle Notizen sofort löschen) (!Unklare Begriffe ignorieren)




Was solltest Du bei unbekannten Begriffen in der Mitschrift tun? (Markieren und später klären) (!Sofort alles andere ausradieren) (!Den Begriff ohne Zusammenhang auswendig lernen) (!Die gesamte Mitschrift wegwerfen)




Welche Formulierung ist eine Stichwortnotiz? (Fotosynthese Licht Wasser Zucker) (!Die Pflanze betreibt Fotosynthese indem sie mit Licht aus Wasser und Kohlenstoffdioxid Zucker bildet) (!Ich habe heute im Unterricht etwas über Pflanzen gehört) (!Dieser Satz ist lang und enthält viele unwichtige Füllwörter)





Memory

Stichwort Kerninformation
Abkürzung Schreibtempo
Pfeil Ursache Wirkung
Mindmap Begriffsnetz
Cornell Feld Fragen und Zusammenfassung
Nachbereitung Lücken schließen
Schlüsselbegriff Thema erkennen
Selbsttest Abruf üben





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Schlüsselbegriffe wichtige Inhalte finden
Abkürzungen schneller notieren
Strukturzeichen Beziehungen sichtbar machen
Rückfragen Unklares klären
Selbsttest Wissen abrufen






Kreuzworträtsel

Stichwort Wie nennt man ein kurzes aussagekräftiges Wort für eine wichtige Information?
Auswahl Was musst Du treffen wenn Du nicht alles notierst?
Mindmap Welche grafische Methode ordnet Begriffe um ein Zentrum?
Cornell Welche Methode nutzt Notizfeld Fragenfeld und Zusammenfassung?
Struktur Was macht Beziehungen zwischen Stichworten sichtbar?
Abkuerzung Was verkürzt häufige Wörter beim schnellen Mitschreiben?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Stichworte sind kurze

, die beim Lesen oder Zuhören ausgewählt werden.
Beim Mitschreiben hilft die Auswahl, weil Dein Gehirn Inhalte

.
Ganze Sätze sind oft zu langsam, während Stichworte Zeit für

lassen.
Gute Notizen nutzen Überschriften, Pfeile und Einrückungen für

.
Unklare Begriffe werden markiert und nach der Stunde

.
Bei der Cornell-Methode stehen Fragen neben den Notizen und unten eine

.
Aus Stichworten kannst Du Karteikarten, Fragen und kurze

entwickeln.
Regelmäßige Wiederholung in Abständen unterstützt das langfristige

.




Offene Aufgaben

Leicht

  1. Stichwortliste: Wähle einen kurzen Sachtext aus Deinem Schulbuch und notiere zu jedem Abschnitt drei bis fünf Stichworte.
  2. Abkürzungsliste: Erstelle eine persönliche Liste mit zehn Abkürzungen und Symbolen, die Du im Unterricht sicher verwenden kannst.
  3. Satzverkürzung: Forme fünf lange Beispielsätze aus einem Fach Deiner Wahl in Stichwortnotizen um.
  4. Notizvergleich: Vergleiche eine Stichwortnotiz mit einem ganzen Satz und erkläre, welche Form schneller wiederholbar ist.

Standard

  1. Cornell-Methode: Erstelle zu einer Unterrichtsstunde eine Cornell-Notiz mit Thema, Stichworten, Fragen und Zusammenfassung.
  2. Mindmap: Gestalte aus Deinen Stichworten eine Mindmap und markiere Hauptäste, Unteräste und Beispiele.
  3. Erklärvideo: Nimm ein kurzes Video auf, in dem Du erklärst, wie man aus einem Sachtext gute Stichworte gewinnt.
  4. Partnerinterview: Befrage eine Mitschülerin oder einen Mitschüler zu Notizgewohnheiten und fasse die Ergebnisse in Stichworten zusammen.

Schwer

  1. Methodenvergleich: Vergleiche lineare Stichwortliste, Mindmap und Cornell-Methode an demselben Thema und bewerte die Stärken jeder Methode.
  2. Lernexperiment: Lerne ein Thema einmal mit ganzen Sätzen und einmal mit Stichworten und dokumentiere, welche Methode Dir beim Selbsttest mehr hilft.
  3. Unterrichtsbeobachtung: Beobachte in einer Unterrichtsstunde, welche Signalwörter auf wichtige Informationen hinweisen, und erstelle daraus eine Strategieübersicht.
  4. Lernprodukt: Entwickle eine zweiseitige Anleitung für jüngere Lernende mit Beispielen, Symbolen, Fehlerwarnungen und Übungssätzen.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Transferaufgabe: Erkläre, warum das Notieren in Stichworten mehr aktives Denken verlangt als das Abschreiben ganzer Sätze.
  2. Anwendungsaufgabe: Wandle einen unbekannten Sachtext in Stichwortnotizen um und begründe anschließend Deine Auswahl der wichtigsten Begriffe.
  3. Vergleichsaufgabe: Vergleiche eine lineare Liste mit einer Mindmap und entscheide, welche Form für ein komplexes Thema besser geeignet ist.
  4. Reflexionsaufgabe: Analysiere eine eigene Mitschrift und verbessere sie mit Überschriften, Einrückungen, Symbolen und offenen Fragen.
  5. Problemlöseaufgabe: Entwickle eine Strategie für eine Situation, in der eine Lehrperson sehr schnell spricht und viele Beispiele nennt.
  6. Begründungsaufgabe: Zeige an einem eigenen Beispiel, wie aus Stichworten durch Nachbereitung ein vollständiger Lernzettel entstehen kann.




Lernnachweis

Für einen gelungenen Lernnachweis zu diesem Thema solltest Du zeigen, dass Du Stichwortnotizen nicht nur kennst, sondern anwenden und reflektieren kannst. Wichtig ist ein eigenes Lernprodukt, das Deine Auswahl, Strukturierung und Nachbereitung sichtbar macht.

  1. Mitschrift: Eine eigene Stichwortmitschrift zu einem Text, Video oder Unterrichtsthema liegt vor.
  2. Umwandlung: Ganze Sätze wurden sinnvoll in Stichworte oder Stichwortgruppen übertragen.
  3. Struktur: Die Notizen enthalten Überschriften, Einrückungen, Pfeile oder andere Ordnungshilfen.
  4. Erklärung: Du kannst erklären, warum bestimmte Stichworte wichtig sind.
  5. Nachbereitung: Aus den Stichworten wurden Fragen, eine kurze Zusammenfassung oder Karteikarten erstellt.
  6. Reflexion: Du beschreibst, welche Notizform für Dich hilfreich war und was Du verbessern möchtest.




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