Zum Inhalt springen

Qualitätsbewusstsein im Handwerk - Handwerk

Aus MOOCsWiki Staging
Die Druckversion wird nicht mehr unterstützt und kann Darstellungsfehler aufweisen. Bitte aktualisiere deine Browser-Lesezeichen und verwende stattdessen die Standard-Druckfunktion des Browsers.

Qualitätsbewusstsein im Handwerk - Handwerk




Einleitung

Qualitätsbewusstsein im Handwerk bedeutet: Du kennst die Anforderungen an Deinen Auftrag, arbeitest sorgfältig, prüfst Dein Ergebnis und reagierst professionell auf Abweichungen. Qualität entsteht nicht erst bei der Endkontrolle, sondern bei jedem Arbeitsschritt.

Lernziele: Du kannst Qualitätsanforderungen klären, geeignete Prüfungen auswählen, Ergebnisse dokumentieren, Fehlerursachen untersuchen und Verbesserungen vorschlagen.


Was bedeutet Qualität im Handwerk?

Qualität liegt vor, wenn ein Arbeitsergebnis die vereinbarten und notwendigen Anforderungen erfüllt. Entscheidend ist nicht nur ein schönes Aussehen. Auch Funktion, Maßhaltigkeit, Sicherheit, Haltbarkeit, Sauberkeit, Termine und Dokumentation können Qualitätsmerkmale sein.

Qualitätsmerkmal Leitfrage Beispiel
Funktion Erfüllt das Werkstück seinen Zweck? Eine Tür schließt zuverlässig.
Maßhaltigkeit Liegt das Istmaß innerhalb der Vorgabe? Eine Bohrung entspricht der Zeichnung.
Sicherheit Ist die Nutzung ohne vermeidbare Gefährdung möglich? Eine elektrische Anlage wurde geprüft.
Ausführung Ist die Arbeit fachgerecht und sauber? Eine Oberfläche ist gleichmäßig bearbeitet.
Dokumentation Ist die Prüfung nachvollziehbar? Messwerte und Freigabe sind eingetragen.

Merksatz: Qualität bedeutet nicht „möglichst perfekt“, sondern „Anforderungen zuverlässig erfüllen“.


Anforderungen klären

Vor Arbeitsbeginn vergleichst Du Auftrag, Zeichnung, Leistungsverzeichnis, Herstellerangaben und betriebliche Vorgaben. Unklare Angaben werden geklärt, bevor Material bearbeitet oder eingebaut wird.

  1. Sollmaß: Welcher Wert ist vorgegeben?
  2. Toleranz: Welche Abweichung ist zulässig?
  3. Oberfläche: Welche sichtbare Qualität wird erwartet?
  4. Funktion: Was muss das Ergebnis leisten?
  5. Arbeitssicherheit: Welche Schutzmaßnahmen gelten?


Qualität im Arbeitsprozess

Qualität entsteht durch eine klare Reihenfolge:

  1. Auftrag verstehen: Anforderungen und mögliche Risiken klären.
  2. Arbeit vorbereiten: Material, Werkzeug, Maschine und Prüfmittel prüfen.
  3. Fachgerecht ausführen: Arbeitsfolge und Vorgaben einhalten.
  4. Zwischenprüfungen durchführen: Fehler erkennen, bevor weitere Arbeitsschritte folgen.
  5. Endergebnis prüfen: Soll und Ist vergleichen.
  6. Dokumentieren und freigeben: Ergebnis nachvollziehbar festhalten.

Der PDCA-Zyklus unterstützt die Verbesserung:

Schritt Bedeutung für Deine Arbeit
Plan Auftrag, Qualitätsmerkmale und Prüfungen planen
Do Arbeit fachgerecht ausführen
Check Ergebnis prüfen und Abweichungen erkennen
Act Ursache beseitigen und Vorgehen verbessern


Selbstprüfung statt Endkontrolle allein

Eine Endkontrolle kann Fehler feststellen, aber nicht immer ohne Aufwand beseitigen. Durch Selbst- und Zwischenprüfungen erkennst Du Abweichungen früh. Das spart Material, Zeit und Nacharbeit.

Praxisregel: Prüfe besonders vor einem nicht mehr umkehrbaren Arbeitsschritt, zum Beispiel vor dem Bohren, Beschichten, Verkleben, Schließen oder Übergeben.


Richtig messen und prüfen

Prüfen bedeutet, ein Merkmal festzustellen und mit einer Vorgabe zu vergleichen. Nicht jedes Merkmal wird gemessen: Oberflächen können auch sichtbar geprüft, Funktionen erprobt und Arbeitsschritte mit einer Checkliste kontrolliert werden.


Prüfmittel sicher einsetzen

Vor der Prüfung fragst Du:

  1. Ist das Prüfmittel für Merkmal und Toleranz geeignet?
  2. Ist es sauber, unbeschädigt und einsatzbereit?
  3. Wurde der Nullpunkt kontrolliert?
  4. Wird an der richtigen Stelle gemessen?
  5. Sind Einheit und Messwert eindeutig?
  6. Kann Temperatur, Schmutz oder falscher Anpressdruck das Ergebnis beeinflussen?

Ein Messwert ohne Einheit ist unvollständig. Ein einzelner Messwert kann außerdem unzureichend sein, wenn ein Bauteil an mehreren Stellen abweicht.


Soll, Ist und Toleranz

Begriff Bedeutung
Sollwert Geforderter Wert oder geforderter Zustand
Istwert Tatsächlich festgestellter Wert oder Zustand
Toleranz Zulässiger Bereich um die Vorgabe
Abweichung Unterschied zwischen Soll und Ist
Freigabe Bestätigung, dass die festgelegten Anforderungen erfüllt sind


Ordnung schafft Qualität

Ein geordneter Arbeitsplatz verkürzt Suchzeiten, schützt Werkzeuge und senkt das Risiko von Verwechslungen. Die 5S-Methode unterstützt eine dauerhaft klare Arbeitsumgebung.

5S-Schritt Umsetzung in der Werkstatt
Sortieren Unnötiges aus dem Arbeitsbereich entfernen
Systematisieren Benötigtes eindeutig anordnen und kennzeichnen
Säubern Arbeitsplatz, Werkzeug und Maschine reinigen
Standardisieren Einheitliche Regeln und Zustände festlegen
Selbstdisziplin Vereinbarte Ordnung dauerhaft einhalten


Fehler erkennen und professionell behandeln

Ein Fehler wird nicht besser, wenn er verborgen wird. Qualitätsbewusstsein zeigt sich darin, eine Abweichung zu stoppen, zu kennzeichnen, zu melden und sachlich zu untersuchen.

  1. Sichern: Fehlerhaftes Teil oder Arbeitsergebnis nicht ungeprüft weitergeben.
  2. Informieren: Zuständige Person frühzeitig einbeziehen.
  3. Bewerten: Auswirkung auf Funktion, Sicherheit, Termin und Kosten klären.
  4. Ursache suchen: Nicht nur das sichtbare Problem betrachten.
  5. Maßnahme festlegen: Nacharbeit, Austausch oder neuer Arbeitsablauf.
  6. Wirksamkeit prüfen: Kontrollieren, ob der Fehler dauerhaft vermieden wird.

Das Ishikawa-Diagramm ordnet mögliche Ursachen, zum Beispiel Mensch, Maschine, Material, Methode, Messung und Umgebung. Es hilft, vorschnelle Schuldzuweisungen zu vermeiden.


Gute Fehlerkultur

Eine gute Fehlerkultur fragt zuerst: Wie konnte die Abweichung entstehen und wie verhindern wir sie künftig? Absichtliches Verschweigen, unklare Zuständigkeiten und fehlende Rückmeldungen schwächen die Qualität.


Dokumentation und Rückverfolgbarkeit

Eine kurze, eindeutige Dokumentation schützt Kundschaft, Betrieb und Beschäftigte. Sie zeigt, was geprüft wurde und welches Ergebnis vorlag.

Ein Prüfvermerk enthält je nach Auftrag:

  1. Auftrag oder Bauteil
  2. Prüfmerkmal und Sollvorgabe
  3. Messwert oder Prüfergebnis
  4. Einheit und Toleranz
  5. Datum und prüfende Person
  6. Abweichung, Maßnahme und Freigabe

Beispiel: Bohrungsdurchmesser 10,02 mm; Vorgabe 10,00 mm ± 0,05 mm; Ergebnis innerhalb der Toleranz; freigegeben.


Praxisbeispiel: Prüfen und dokumentieren

Die konkrete Prüfung hängt vom Gewerk ab. Das folgende Beispiel aus dem Elektrohandwerk zeigt, dass fachgerechte Prüfung und Dokumentation zusammengehören.

Übertrage das Prinzip auf Dein Gewerk: Welche Merkmale musst Du vor der Übergabe prüfen, und welche Ergebnisse müssen dokumentiert werden?


Kundenzufriedenheit und Wirtschaftlichkeit

Qualitätsbewusstsein verbindet handwerkliche, wirtschaftliche und soziale Ziele. Gute Arbeit reduziert Nacharbeit, Materialverlust, Reklamationen und Terminprobleme. Sie stärkt Vertrauen und sorgt für klare Übergaben.

Bei einer Reklamation hörst Du sachlich zu, sicherst Informationen, prüfst den Sachverhalt und vereinbarst das weitere Vorgehen. Eine Beschwerde ist auch eine Rückmeldung über mögliche Schwachstellen im Prozess.


Kompakte Qualitätsroutine

Vorher: Auftrag verstanden, Material geprüft, Werkzeug bereit, Prüfmerkmale bekannt.

Währenddessen: sauber arbeiten, Zwischenprüfungen durchführen, Abweichungen sofort ansprechen.

Nachher: Funktion und Ausführung prüfen, Arbeitsplatz übergeben, Ergebnis dokumentieren.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Wann liegt handwerkliche Qualität vor? (Wenn die festgelegten Anforderungen zuverlässig erfüllt sind) (!Wenn möglichst viel Material verbraucht wurde) (!Wenn nur das Aussehen geprüft wurde) (!Wenn die Arbeit besonders lange gedauert hat)




Was sollte vor dem Beginn eines Auftrags geschehen? (Anforderungen und Prüfkriterien klären) (!Das Ergebnis freigeben) (!Eine Reklamation schreiben) (!Die Dokumentation vernichten)




Was beschreibt eine Toleranz? (Den zulässigen Bereich einer Abweichung) (!Den Preis eines Werkzeugs) (!Die Dauer der Mittagspause) (!Die Farbe einer Maschine)




Welches Prüfmittel ist richtig? (Ein für Merkmal und Genauigkeit geeignetes Prüfmittel) (!Immer das größte Prüfmittel) (!Immer das älteste Prüfmittel) (!Ein beliebiges Werkzeug aus der Werkstatt)




Warum sind Zwischenprüfungen sinnvoll? (Sie erkennen Abweichungen vor weiteren Arbeitsschritten) (!Sie ersetzen jede Arbeitsplanung) (!Sie erhöhen automatisch den Materialverbrauch) (!Sie machen Vorgaben überflüssig)




Wofür steht Check im PDCA-Zyklus? (Ergebnis prüfen und bewerten) (!Material bestellen) (!Werkstatt abschließen) (!Kundenrechnung bezahlen)




Welches Ziel verfolgt die 5S-Methode? (Einen geordneten und dauerhaft übersichtlichen Arbeitsplatz) (!Möglichst viele Werkzeuge offen liegen lassen) (!Prüfungen vollständig abschaffen) (!Fehlerhafte Teile schneller ausliefern)




Wie gehst Du mit einer erkannten Abweichung um? (Arbeit sichern und die zuständige Person informieren) (!Abweichung verdecken) (!Bauteil ungeprüft weitergeben) (!Messwert verändern)




Was gehört zu einer nachvollziehbaren Prüfdokumentation? (Prüfmerkmal, Ergebnis, Datum und Zuordnung) (!Nur der Vorname des Kunden) (!Nur die Farbe des Werkzeugs) (!Eine unleserliche Notiz ohne Einheit)




Was ist bei einer Reklamation professionell? (Sachverhalt prüfen und das weitere Vorgehen klären) (!Kunden grundsätzlich widersprechen) (!Unterlagen sofort löschen) (!Fehler ohne Prüfung eingestehen)





Memory

Sollwert Geforderter Wert
Toleranz Zulässiger Bereich
Prüfmittel Werkzeug zur Kontrolle
Nacharbeit Korrektur einer Abweichung
Freigabe Bestätigung des Ergebnisses
Rückverfolgbarkeit Zuordnung zu Auftrag und Prüfung





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Auftrag klären Anforderungen und Qualitätsmerkmale verstehen
Arbeitsplatz vorbereiten Material, Werkzeug und Prüfmittel bereitstellen
Fachgerecht ausführen Arbeit nach Vorgabe erledigen
Ergebnis prüfen Soll und Ist vergleichen
Vorgang dokumentieren Prüfung und Freigabe nachvollziehbar festhalten






Kreuzworträtsel

Toleranz Wie heißt der zulässige Bereich um eine Vorgabe?
Messschieber Welches Prüfmittel misst Außenmaße, Innenmaße und Tiefen?
Checkliste Was unterstützt eine vollständige und gleichartige Kontrolle?
Nacharbeit Wie heißt die Korrektur eines noch behebbaren Fehlers?
Freigabe Wie heißt die Bestätigung eines akzeptierten Ergebnisses?
Dokumentation Was macht Prüfergebnisse später nachvollziehbar?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Handwerkliche Qualität entsteht, wenn festgelegte

erfüllt werden. Vor Arbeitsbeginn müssen Auftrag und

geklärt sein. Bei einer Prüfung wird der Istwert mit dem

verglichen. Eine zulässige Abweichung wird durch die

begrenzt. Das verwendete

muss zum Merkmal und zur geforderten Genauigkeit passen. Zwischenprüfungen helfen, Fehler möglichst

zu erkennen. Eine festgestellte Abweichung darf nicht ungeprüft

werden. Im PDCA-Zyklus steht Check für das

des Ergebnisses. Die 5S-Methode unterstützt einen geordneten

. Eine nachvollziehbare

enthält das Prüfmerkmal und das Ergebnis.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Qualitätsmerkmale entdecken: Wähle einen einfachen Arbeitsauftrag aus Deinem Gewerk und notiere vier Merkmale, an denen Du ein gutes Ergebnis erkennst.
  2. Qualitätsfoto: Fotografiere mit Erlaubnis ein fachgerecht ausgeführtes Detail und markiere drei sichtbare Qualitätsmerkmale.
  3. Mini-Checkliste: Erstelle eine Checkliste mit fünf Punkten für die Endkontrolle eines typischen Arbeitsergebnisses.
  4. Kundenblick: Formuliere drei Fragen, mit denen Du vor Arbeitsbeginn die Erwartungen der Kundschaft klären kannst.


Standard

  1. Prüfplan erstellen: Lege für ein Werkstück oder eine Arbeitsleistung Prüfmerkmal, Sollvorgabe, Prüfmittel, Zeitpunkt und Dokumentation fest.
  2. Messvergleich: Miss dasselbe Merkmal mehrfach und untersuche, wodurch unterschiedliche Ergebnisse entstehen können.
  3. 5S-Arbeitsplatz: Analysiere einen Arbeitsbereich, dokumentiere den Ausgangszustand und entwickle einen verbesserten Ordnungsplan.
  4. Rollenspiel Reklamation: Spielt zu zweit ein sachliches Gespräch zwischen Fachkraft und unzufriedener Kundschaft und wertet die Gesprächsführung aus.


Schwer

  1. Ursachenanalyse: Analysiere einen wiederkehrenden Fehler mit einem Ishikawa-Diagramm und begründe die wahrscheinlichste Ursache.
  2. Verbesserungsprojekt: Führe einen kleinen PDCA-Zyklus zu Ordnung, Prüfablauf oder Materialverbrauch durch und belege die Wirkung.
  3. Interview im Betrieb: Befrage eine erfahrene Fachkraft dazu, wie Qualität gesichert, dokumentiert und bei Zeitdruck verteidigt wird.
  4. Transfer-Video: Produziere ein kurzes Video, das an einem Beispiel aus Deinem Gewerk zeigt, wie Selbstprüfung Nacharbeit verhindert.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Fehler zu spät erkannt: Analysiere einen Auftrag, bei dem eine Maßabweichung erst nach der Montage auffällt. Erkläre, an welcher Stelle eine Zwischenprüfung sinnvoll gewesen wäre.
  2. Zeitdruck und Qualität: Begründe, wie Du handeln würdest, wenn ein Termin drängt, aber eine vorgeschriebene Prüfung noch fehlt.
  3. Prüfung planen: Entwickle für ein Arbeitsergebnis aus Deinem Gewerk eine sinnvolle Kombination aus Sichtprüfung, Messung und Funktionsprüfung.
  4. Wiederholfehler: Unterscheide Sofortmaßnahme und dauerhafte Verbesserungsmaßnahme an einem selbst gewählten Fehlerbeispiel.
  5. Nachvollziehbarkeit: Beurteile zwei fiktive Prüfprotokolle und begründe, welches für eine spätere Rückfrage besser geeignet ist.
  6. Wirtschaftlicher Transfer: Zeige an einem Beispiel, wie eine frühe Prüfung Zeit, Material und Reklamationsaufwand reduzieren kann.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu diesem Thema ist wichtig:

  1. Du leitest aus einem Auftrag konkrete Qualitätsmerkmale ab.
  2. Du unterscheidest Sollwert, Istwert, Toleranz und Abweichung.
  3. Du wählst eine geeignete Prüfmethode und begründest Deine Auswahl.
  4. Du führst eine Prüfung fachgerecht durch und dokumentierst das Ergebnis.
  5. Du reagierst sicher und offen auf festgestellte Abweichungen.
  6. Du untersuchst mögliche Ursachen statt nur Symptome zu beseitigen.
  7. Du entwickelst eine realistische Verbesserungsmaßnahme.
  8. Du erklärst den Zusammenhang zwischen Qualität, Sicherheit, Kundenzufriedenheit und Wirtschaftlichkeit.




OERs zum Thema



Verknüpfte Lernbereiche


aiMOOC-Projekte





Schulfach+

Prüfungsliteratur 2026
Bundesland Bücher Kurzbeschreibung
Baden-Württemberg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Mittlere Reife

  1. Der Markisenmann - Jan Weiler oder Als die Welt uns gehörte - Liz Kessler
  2. Ein Schatten wie ein Leopard - Myron Levoy oder Pampa Blues - Rolf Lappert

Abitur Dorfrichter-Komödie über Wahrheit/Schuld; Roman über einen Ort und deutsche Geschichte. Mittlere Reife Wahllektüren (Roadtrip-Vater-Sohn / Jugendroman im NS-Kontext / Coming-of-age / Provinzroman).

Bayern

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Lustspiel über Machtmissbrauch und Recht; Roman als Zeitschnitt deutscher Geschichte an einem Haus/Grundstück.

Berlin/Brandenburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Der Biberpelz - Gerhart Hauptmann
  4. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Gerichtskomödie; soziales Drama um Ausbeutung/Armut; Komödie/Satire um Diebstahl und Obrigkeit; Roman über Erinnerungsräume und Umbrüche.

Bremen

Abitur

  1. Nach Mitternacht - Irmgard Keun
  2. Mario und der Zauberer - Thomas Mann
  3. Emilia Galotti - Gotthold Ephraim Lessing oder Miss Sara Sampson - Gotthold Ephraim Lessing

Abitur Roman in der NS-Zeit (Alltag, Anpassung, Angst); Novelle über Verführung/Massenpsychologie; bürgerliche Trauerspiele (Moral, Macht, Stand).

Hamburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun

Abitur Justiz-/Machtkritik als Komödie; Großstadtroman der Weimarer Zeit (Rollenbilder, Aufstiegsträume, soziale Realität).

Hessen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  4. Der Prozess - Franz Kafka

Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

Abitur

  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Komödie über Wahrheit und Autorität; Roman als literarische „Geschichtsschichtung“ an einem Ort.

Saarland

Abitur

  1. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  2. Furor - Lutz Hübner und Sarah Nemitz
  3. Bahnwärter Thiel - Gerhart Hauptmann

Abitur Erinnerungsroman an einem Ort; zeitgenössisches Drama über Eskalation/Populismus; naturalistische Novelle (Pflicht/Überforderung/Abgrund).

Sachsen (berufliches Gymnasium)

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  6. Der Trafikant - Robert Seethaler

Abitur Mischung aus Klassiker-Drama, sozialem Drama, realistischem Roman, epischem Theater und Gegenwarts-/Erinnerungsroman; zusätzlich Coming-of-age im historischen Kontext.

Sachsen-Anhalt

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Themenfelder)

Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

Schleswig-Holstein

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Recht/Gerechtigkeit und historische Tiefenschichten eines Ortes – umgesetzt über Drama und Gegenwartsroman.

Thüringen

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

Mecklenburg-Vorpommern

Abitur

  1. (Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)

Abitur Land beteiligt sich am länderübergreifenden Aufgabenpool; konkrete, veröffentlichte Einzeltitel konnten hier nicht ausgelesen werden.

Rheinland-Pfalz

Abitur

  1. (keine landesweit einheitliche Pflichtlektüre; schulische Auswahl)

Abitur Keine landesweite Einheitsliste; Auswahl kann schul-/kursbezogen erfolgen.




aiMOOCs



aiMOOC Projekte












THE MONKEY DANCE




The Monkey DanceaiMOOCs

  1. Trust Me It's True: #Verschwörungstheorie #FakeNews
  2. Gregor Samsa Is You: #Kafka #Verwandlung
  3. Who Owns Who: #Musk #Geld
  4. Lump: #Trump #Manipulation
  5. Filth Like You: #Konsum #Heuchelei
  6. Your Poverty Pisses Me Off: #SozialeUngerechtigkeit #Musk
  7. Hello I'm Pump: #Trump #Kapitalismus
  8. Monkey Dance Party: #Lebensfreude
  9. God Hates You Too: #Religionsfanatiker
  10. You You You: #Klimawandel #Klimaleugner
  11. Monkey Free: #Konformität #Macht #Kontrolle
  12. Pure Blood: #Rassismus
  13. Monkey World: #Chaos #Illusion #Manipulation
  14. Uh Uh Uh Poor You: #Kafka #BerichtAkademie #Doppelmoral
  15. The Monkey Dance Song: #Gesellschaftskritik
  16. Will You Be Mine: #Love
  17. Arbeitsheft
  18. And Thanks for Your Meat: #AntiFactoryFarming #AnimalRights #MeatIndustry


© The Monkey Dance on Spotify, YouTube, Amazon, MOOCit, Deezer, ...



Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen