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Projekt Vernetzte Lernfabrik – Aktorik der Lernfabrik begründet zuordnen

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Projekt Vernetzte Lernfabrik – Aktorik der Lernfabrik begründet zuordnen

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Projekt Vernetzte Lernfabrik – Aktorik der Lernfabrik begründet zuordnen

Lernkurs für die Ausbildung in Mechatronik, Automatisierungstechnik und Industriemechanik · 6 Lerneinheiten à ca. 15 Minuten plus Projektabgabe.

Dein Ziel: Du ordnest Antrieb, Greifer und Pneumatik einer vernetzten Lernfabrik zu – nicht nach Bauchgefühl, sondern mit Skizzen, Berechnungen, Simulationsdaten und begründetem Vergleich.


Einleitung

Ausbildungsfall „Sortierstation S1“: Ein Förderband transportiert Kunststoff-Werkstückträger. Ein seitlicher Ausschieber sortiert Typ A aus. Typ B soll an einer virtuellen Übergabestation gegriffen und abgelegt werden.

Vorgegebene Falldaten (didaktisch, keine Messwerte) Arbeitsauftrag
Typ A: 0,35 kg; 40 mm breit; robust Förderband fördern und um 80 mm seitlich ausschieben
Typ B: 0,35 kg; 55 mm breit; empfindliche Oberfläche Greifprinzip vergleichen; Übergabe ausschließlich virtuell untersuchen
Pneumatischer Nenndruck: 5 bar (0,5 MPa) Zylinder und Ventil begründet zuordnen; Druckabweichung nur simulieren
Zwei Werkstückvarianten, keine vorgegebenen Herstellerbauteile Datenblattwerte recherchieren statt Eignung zu behaupten

Leitfrage: Welche Aktoren erfüllen die Funktionen, wie weist Du ihre Eignung nach und wo endet die Aussagekraft einer Simulation?


Verbindliche Sicherheitsgrenze

Dieser Lernkurs gibt keine Anlagen- oder Sicherheitsfreigabe. Robotik bearbeitest Du ausschließlich in einem Simulator oder in einem ausdrücklich abgesicherten Schulungsbetrieb unter verantwortlicher Aufsicht. Die Aufgaben enthalten keine Live-Fahrbefehle; Du verbindest Simulationssoftware nicht mit realen Steuerungen oder Antrieben. Ein virtuell erfolgreicher Ablauf belegt weder Kollisionsfreiheit noch zulässige Kräfte oder die Eignung realer Schutzeinrichtungen. Eine reale Inbetriebnahme erfordert gesonderte Gefährdungsbeurteilung, Schutzkonzept und Prüfung durch zuständige Fachpersonen. Pneumatik- und Greiferausfälle werden hier ausschließlich virtuell betrachtet.


Dein fortlaufendes Projektdossier

Lege ein Dossier mit den folgenden Seiten an. Ergänze es nach jeder Einheit; versieh Bilder und Simulationsauszüge mit Beschriftung und Datum.

Seite Dein eigener Nachweis
D0 – Auftrag Falldaten, eigene Annahmen, Sicherheitsgrenze
D1 – Funktionsskizze Materialfluss, Bewegungsrichtungen, Sensoren und Aktoren
D2 – Auswahlmatrix Bandantrieb und Alternativen mit Kriterien
D3 – Pneumatik Zylindersymbol, Ventilzuordnung, Überschlagsrechnung
D4 – Greifen Greiferskizze, Werkstückkontakte, Vergleich zweier Prinzipien
D5 – Simulation Modellannahmen, Screenshots, Varianten und Prüfdaten
D6 – Abgabe Eigene begründete Entscheidung, Grenzen, Quellen und Bildrechte


Kurze Lerneinheiten


Lerneinheit 1 – Aktor oder Sensor? (ca. 15 Minuten)

Ein Aktor bewirkt eine physikalische Veränderung; ein Sensor erfasst einen Zustand. Für die Sortierstation gilt: erkennen → entscheiden → bewegen → rückmelden.

Bildauftrag: Der abgebildete induktive Sensor erkennt geeignete metallische Ziele – für unsere Kunststoffteile ist er ohne zusätzliche metallische Marke keine begründete Wahl. Skizziere stattdessen einen passenden optischen Anwesenheitssensor als Vorschlag und kennzeichne offene Prüfbedingungen.

Niveau Mini-Auftrag Begründetes Feedback – erst nach dem Versuch lesen
Basis Markiere Bandmotor, Ausschieber und Greifer als Aktoren. Richtig, denn diese Bauteile erzeugen Transport, Hub oder Haltekraft; ein Sensor meldet nur Zustände.
Anwendung Zeichne den Materialfluss mit Ein- und Ausgangssignalen in D1. Eine gute Skizze trennt Signalfluss und Energiefluss; die Werkstückerkennung allein bewegt noch nichts.
Transfer Begründe, warum ein induktiver Sensor hier nicht ohne Weiteres genügt. Kunststoff ist typischerweise kein induktiv erfassbares Metallziel; Werkstoff und Sensordaten müssen zum Erfassungsprinzip passen.


Lerneinheit 2 – Förderband: den Antrieb wählen (ca. 15 Minuten)

Ein Getriebemotor ist eine naheliegende Lösung für kontinuierlichen Bandtransport. Ein Schrittmotor eignet sich für schrittweise Positionierung, kann bei Überlast jedoch Schritte verlieren. Entscheidend sind Last, Drehmoment, Geschwindigkeit, Genauigkeit und vorhandene Rückmeldung – nicht nur die Motorbezeichnung.

Video: Achte auf die schrittweise Rotorbewegung.

Niveau Mini-Auftrag Begründetes Feedback
Basis Ordne Drehbewegung dem Bandantrieb zu. Das Band benötigt eine angetriebene Rolle; eine reine lineare Zylinderbewegung ist dafür nicht die naheliegende Standardlösung.
Anwendung Vergleiche Getriebemotor und Schrittmotor in D2 nach Laufart, Positionierbedarf und Fehlererkennung. Bei kontinuierlichem Transport spricht viel für den Getriebemotor; bei präzisem Takten kann ein geregelter Positionierantrieb sinnvoll sein. Ohne Lastdaten bleibt die konkrete Auswahl offen.
Transfer Entwirf eine Reaktion auf einen blockierten Transport. Eine bloße Soll-Drehzahl beweist keinen tatsächlichen Materialfluss. Prüfe geeignete Rückmeldungen, Störungserkennung und sichere Behandlung durch das übergeordnete Anlagenkonzept.


Lerneinheit 3 – Ausschieber: Zylinder und Ventil (ca. 15 Minuten)

Ein doppeltwirkender Pneumatikzylinder nutzt Druckluft für Aus- und Einfahren. Ein 5/2-Wegeventil besitzt fünf Anschlüsse und zwei Schaltstellungen und kann die Luftwege umschalten.

Video: Suche die zwei Schaltstellungen und die Abluftanschlüsse.

Rechenfenster (nur ideale Abschätzung): Bei 5 bar Überdruck und 16 mm Kolbendurchmesser ergibt sich mit F = p · A und A = π · d² / 4 eine theoretische Ausfahrkraft von rund 101 N. Reibung, Druckverluste, wirksame Ringfläche beim Einfahren und dynamische Lasten sind darin nicht berücksichtigt. Die Zahl ist keine Bauteil- oder Sicherheitsfreigabe.

Niveau Mini-Auftrag Begründetes Feedback
Basis Erkläre Ausfahren, Einfahren und die Aufgabe des 5/2-Ventils. Doppeltwirkend heißt Druckbeaufschlagung beider Bewegungsrichtungen; das Ventil lenkt Luft, es erzeugt nicht selbst den Arbeitshub.
Anwendung Ergänze in D3 das Zylindersymbol, das Ventil und den geforderten Hub von 80 mm. Eine vollständige Funktionsskizze zeigt beide Arbeitsanschlüsse und ordnet den Ausschieber dem richtigen Bewegungsziel zu.
Transfer Berechne die ideale Ausfahrkraft bei simulierten 3 bar und bewerte die Aussage. Rund 60 N sind rechnerisch plausibel; ob der Ausschieber funktioniert, hängt zusätzlich von Widerständen, realem Zylinder und Betriebsdaten ab.


Lerneinheit 4 – Greifer begründet zuordnen (ca. 15 Minuten)

Die Abbildung zeigt ein 3D-Modell, keine geprüfte reale Handhabung. Ein pneumatischer Parallelgreifer bewegt Greifbacken; elektrische Greifer können je nach Ausführung Position oder Greifkraft gezielter beeinflussen. Bei Typ B zählen Oberfläche, Fingerform, Greifweg, Kraft, Masse, Lage und Verhalten bei Energieverlust. Vergleiche mindestens einen pneumatischen und einen elektrischen Ansatz.

Bildvergleich: Ein pneumatischer Spannkopf ist nicht automatisch ein passender Werkstückgreifer. Bauteilfunktion und Herstellerdatenblatt sind entscheidend.

Datenblattübung: Die SMC-Serie MHZ2 nennt je nach Ausführung eine maximale Greifkraft pro Finger von 43,5 N bei 0,5 MPa. Ein Serien-Maximalwert ist kein Nachweis für die von Dir gewählte konkrete Variante, Fingerlänge oder Reibpaarung.

Niveau Mini-Auftrag Begründetes Feedback
Basis Skizziere in D4 zwei parallel schließende Greifbacken um Typ A. Die Kontaktflächen sind wesentlich: Greifbewegung allein beweist noch keinen belastbaren Halt.
Anwendung Erstelle für Typ B einen Vergleich pneumatisch versus elektrisch mit drei Eignungskriterien. Für empfindliche Oberflächen kann ein passend ausgelegter kraftgeregelter elektrischer Greifer Vorteile haben. Auch ein pneumatisches System kann geeignet sein – das Datenblatt entscheidet.
Transfer Beschreibe den möglichen Druckluftausfall beim Halten. Ohne geeignete Haltesicherung darf ein sicherer Werkstückhalt nicht vorausgesetzt werden. Im Dossier ist der Ausfall als offenes Risiko, nicht als bestandener Sicherheitstest zu markieren.


Lerneinheit 5 – Nur virtuell simulieren und prüfen (ca. 15 Minuten)

Werkzeug: Ein für die Ausbildung verfügbarer Pneumatiksimulator, zum Beispiel FluidSIM mit passender Lizenz, oder eine von der Lehrkraft bereitgestellte, vollständig von Hardware getrennte Lernsimulation. Die Greiferübergabe mit Roboter findet ausschließlich virtuell statt.

Video: Beobachte die Schaltplan-Simulation – nicht die Anbindung an reale Geräte.

Prüfplan D5: Trage nur selbst beobachtete Simulationsergebnisse ein. Fehlende Ergebnisse bleiben ausdrücklich „nicht geprüft“. Die Werte des Ausbildungsfalls sind Sollvorgaben, keine vorab gemessenen Prüfdaten.

Virtueller Testfall Erwartete Funktion Dein beobachteter Wert / Screenshot Abweichung / offene Frage
P1 – Typ A, 5 bar, 80 mm Hub Ausschieber fährt virtuell aus und zurück selbst eintragen selbst eintragen
P2 – Typ B, Greifvariante Werkstück bleibt im virtuellen Handhabungsmodell lagegerecht selbst eintragen selbst eintragen
P3 – verringerter Druck, nur im Modell Auswirkungen auf Kraft und Ablauf sichtbar machen selbst eintragen selbst eintragen
P4 – fehlendes Anwesenheitssignal Kein unbegründeter Sortierstart im Modell selbst eintragen selbst eintragen
Niveau Mini-Auftrag Begründetes Feedback
Basis Dokumentiere einen Screenshot mit erkennbarer Modellkonfiguration. Ohne Eingangsgrößen und Modellzustand lässt sich ein Ergebnis nicht nachvollziehen.
Anwendung Führe P1 und P3 virtuell aus und notiere Abweichungen. Ein Vergleich bei verändertem Druck ist nur aussagekräftig, wenn sonstige Simulationsannahmen gleich bleiben.
Transfer Leite aus P2 und P4 eine neue Prüffrage ab. Gute Prüffragen suchen gezielt nach ungetesteten Randbedingungen. Ein virtuell bestandener Test ist kein Nachweis realer Personensicherheit.


Lerneinheit 6 – Deine begründete Abgabe (ca. 15 Minuten)

Deine Entscheidung muss prüfbar sein: Funktion → Auswahlkriterium → Quellen- oder Simulationsbeleg → Alternative → Grenze der Aussage. Kennzeichne Aussagen jeweils als Falldatum, Herstellerangabe, Berechnung, Simulation oder eigene Schlussfolgerung.

Video zur fachlichen Einordnung: Sieh Dir aus dem Webinar von Festo SA nur den für Deinen Lernbedarf passenden Ausschnitt an.

Niveau Mini-Auftrag Begründetes Feedback
Basis Ordne jedem Teilprozess einen bevorzugten Aktor zu. Die Zuordnung ist erst vollständig, wenn die erzeugte Bewegungs- oder Haltefunktion genannt ist.
Anwendung Schreibe D6 als einseitige Entscheidung mit mindestens zwei Alternativen und Verweis auf D2 bis D5. Eine technisch starke Entscheidung nennt überprüfbare Kriterien und bezeichnet fehlende Daten als offen.
Transfer Formuliere drei Bedingungen, die vor einer möglichen realen Umsetzung unabhängig geprüft werden müssten. Erforderlich sind unter anderem Herstellerdaten, reale Funktionsprüfung und ein eigenständiges Schutzkonzept. Die Simulation ersetzt keine Sicherheitsbewertung.


Gestufte Hilfen

Nutze erst Hilfe 1. Wenn Du feststeckst, gehe zu Hilfe 2 und zuletzt zu Hilfe 3. Übernimm keinen Vorschlag ungeprüft.

Stufe Hilfe für Deine eigene Lösung
Hilfe 1 – Leitfragen Brauchst Du eine Drehbewegung, einen Hub oder eine Haltekraft? Welcher Sensor bestätigt das Ergebnis?
Hilfe 2 – Struktur Schreibe je Aktor: Aufgabe; Bewegungsart; Energie; benötigte Kennwerte; Nachweis; Alternative; Fehlerszenario.
Hilfe 3 – Beispielweg Kontinuierliches Band → drehender Antrieb; seitliches Ausschieben → linearer Zylinder mit passendem Ventil; variables Greifen → Vergleich der Greifprinzipien anhand von Werkstück und Datenblatt.

Selbstkontrolle: Ein Satz wie „Pneumatik ist besser“ reicht nicht. „Der doppeltwirkende Zylinder passt zum geforderten linearen Hub; Kraftreserve und Verhalten beim Druckverlust sind noch zu prüfen“ ist begründbar.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Welche Aufgabe hat ein Aktor in der Lernfabrik? (Er bewirkt eine physikalische Veränderung) (!Er speichert ausschließlich Prüfdaten) (!Er bewertet automatisch die Maschinensicherheit) (!Er misst nur den Werkstücktyp)




Welcher Antrieb ist für kontinuierlichen Förderbandtransport naheliegend? (Ein passend ausgelegter Getriebemotor) (!Ein optischer Anwesenheitssensor) (!Ein Druckmanometer) (!Ein Wegeventil ohne Motor)




Welche Bewegung erzeugt der doppeltwirkende Zylinder am Ausschieber? (Einen linearen Hub in beide Richtungen) (!Nur die Drehung einer Förderrolle) (!Nur die Werkstückerkennung) (!Ausschließlich ein elektrisches Messsignal)




Was kennzeichnet ein 5/2-Wegeventil? (Fünf Anschlüsse und zwei Schaltstellungen) (!Fünf Zylinder mit zwei Kolben) (!Zwei Anschlüsse und fünf Werkstücke) (!Fünf Sensoren und zwei Motoren)




Welche Größe wird für die ideale Zylinderkraft mit der Kolbenfläche multipliziert? (Der wirksame Druck) (!Die Förderbandlänge) (!Die Dateigröße der Simulation) (!Die Anzahl der Bildquellen)




Was ist bei der Greiferauswahl besonders zu berücksichtigen? (Werkstückform und erforderliche Haltekraft) (!Allein die Gehäusefarbe) (!Allein die Bekanntheit des Herstellers) (!Nur die Anzahl der Videos)




Warum ist ein induktiver Sensor für ein Kunststoffwerkstück nicht automatisch geeignet? (Weil das Erfassungsprinzip auf geeignete metallische Ziele reagiert) (!Weil er jeden Greifer direkt antreibt) (!Weil er immer den Druck regelt) (!Weil er jede Oberfläche berührungslos messen kann)




Wie dokumentierst Du ein nicht durchgeführtes Simulationsexperiment? (Als nicht geprüft mit offener Prüffrage) (!Als fehlerfrei bestanden) (!Als sicher freigegeben) (!Mit frei erfundenen Messwerten)




Was folgt aus einem gelungenen virtuellen Robotertest? (Eine Aussage über das untersuchte Modell unter seinen Annahmen) (!Eine automatische Freigabe für den Realbetrieb) (!Ein Nachweis aller realen Schutzfunktionen) (!Ein allgemeiner Verzicht auf Gefährdungsbeurteilungen)




Welche Begründung ist fachlich am stärksten? (Eine Auswahl mit Kriterien Nachweisen Alternativen und Grenzen) (!Eine Auswahl allein nach Gewohnheit) (!Eine Auswahl ohne Prüfung der Werkstückdaten) (!Eine Auswahl allein nach dem schönsten Bild)





Memory

Getriebemotor Kontinuierlicher Bandtransport
Doppeltwirkender Zylinder Druckluftbewegung in beide Hubrichtungen
Wegeventil Umschaltung der Luftwege
Parallelgreifer Gleichgerichtete Greifbackenbewegung
Anwesenheitssensor Erkennung eines Werkstücks
Prüftabelle Dokumentierter Soll-Ist-Vergleich





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Passender Baustein
Bandtransport Getriebemotor
Seitlicher Ausschub Pneumatikzylinder
Luftwege umschalten Wegeventil
Werkstück festhalten Parallelgreifer
Anwesenheit feststellen Lichttaster





Kreuzworträtsel

Aktor Welches Bauteil setzt ein Steuersignal in eine physikalische Wirkung um?
Motor Welcher Antrieb erzeugt eine Drehbewegung?
Zylinder Welcher pneumatische Antrieb erzeugt einen geradlinigen Hub?
Greifer Welches Werkzeug erfasst und hält ein Werkstück?
Druckluft Welches Arbeitsmedium wird in pneumatischen Anlagen eingesetzt?
Simulation Wie heißt die rechnergestützte virtuelle Erprobung?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.
Ein Aktor setzt ein Signal in eine physikalische

um.
Ein Sensor liefert dagegen Informationen über den

einer Anlage.
Für den kontinuierlichen Bandtransport eignet sich ein passend ausgelegter

.
Ein doppeltwirkender Zylinder erzeugt einen linearen

.
Das 5/2-Wegeventil schaltet die Wege der

um.
Die ideale Zylinderkraft hängt von Druck und wirksamer

ab.
Ein Parallelgreifer hält ein Werkstück mit seinen

.
Bei empfindlichen Werkstücken müssen die Kontaktflächen und die

geprüft werden.
In Deinem Projektdossier dokumentierst Du eigenständig gewonnene

.
Eine virtuelle Prüfung ersetzt keine reale

.
Die Auswahlentscheidung benötigt Kriterien, Nachweise und benannte

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Aktor und Sensor: Zeichne eine vereinfachte Sortierstation und beschrifte drei Aktoren sowie einen Sensor; speichere das Bild in D1.
  2. Förderband: Fertige eine kleine Vergleichsskizze von Motorwelle und Zylinderstange an und markiere die Bewegungsrichtung.
  3. Pneumatikzylinder: Zeichne das Symbol eines doppeltwirkenden Zylinders ab und erläutere es mit eigenen Worten.
  4. Projektarbeit: Lege Dein Dossier D0 bis D6 mit einer Titelseite und einer Liste offener Fragen an.


Standard

  1. Antriebstechnik: Erstelle eine Auswahlmatrix für Getriebemotor und Schrittmotor mit mindestens vier überprüfbaren Kriterien.
  2. Pneumatik: Zeichne eine vereinfachte Funktionsskizze aus 5/2-Wegeventil und Ausschieber; begründe die Zuordnung.
  3. Greifsystem: Gestalte zwei eigene Greiferskizzen für Typ B und erläutere die unterschiedlichen Kontaktbedingungen.
  4. Simulation: Führe die virtuellen Testfälle P1 und P3 aus und stelle eigene Beobachtungen mit Screenshot und Modellparametern gegenüber.


Schwer

  1. Fehleranalyse: Entwirf einen virtuellen Fehlerfall „Werkstück fehlt“ und begründe eine angemessene Fehlerreaktion.
  2. Produktentwicklung: Untersuche, wie sich eine dritte Werkstückvariante auf Motor-, Greifer- und Sensorauswahl auswirkt; ergänze D2 und D4.
  3. Technische Dokumentation: Erstelle ein kurzes Erklärvideo mit Deinen Skizzen und simulierten Abläufen; kennzeichne Modellannahmen und Medienrechte.
  4. Technikfolgenabschätzung: Schreibe eine begründete Empfehlung einschließlich Energiebedarf, Variantenfähigkeit, Datenlücken und unabhängiger Sicherheitsprüfung.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Systemdenken: Die Bandgeschwindigkeit steigt. Untersuche, welche Folgen das für Erkennung, Ausschub, Greifen und Prüfplan haben kann.
  2. Aktorik: Ein Werkstück wird schwerer, bleibt aber gleich groß. Begründe, welche Daten Du vor einer neuen Aktorauswahl benötigst.
  3. Greifsystem: Ein Werkstück darf keine Druckstellen erhalten. Vergleiche zwei konstruktive Maßnahmen und erkläre ihre Grenzen.
  4. Pneumatik: Im virtuellen Modell sinkt der Versorgungsdruck. Erkläre den Unterschied zwischen theoretischer Kraftänderung und beobachtetem Prozessverhalten.
  5. Sensorik: Ein optischer Sensor erkennt transparente Teile unzuverlässig. Entwickle einen überprüfbaren Alternativvorschlag.
  6. Robotik: Ein simulierter Übergabeweg ist kollisionsfrei. Begründe, warum daraus keine Freigabe für reale Roboterbewegungen folgt.
  7. Qualitätsmanagement: Ein Prüfwert fehlt. Zeige, wie Du die Entscheidung im Dossier trotzdem transparent und fachlich korrekt vorbereitest.


Lernnachweis

Abgabe: Ein zusammenhängendes, selbst erstelltes Projektdossier D0–D6 mit Bildskizzen, mindestens einer Vergleichstabelle, einem Berechnungsweg, nachvollziehbaren Simulations-Screenshots, eigenständig dokumentierten Prüfdaten und einer begründeten eigenen Zuordnung.

Bewertungskriterium Anteil Woran Du es erkennst
Funktions- und Aktorzuordnung 20 % Bewegungsarten sowie Abgrenzung von Sensor und Aktor stimmen.
Skizzen und Pneumatikverständnis 20 % Zylinder, Wegeventil, Greifer und Signalfluss sind sinnvoll dargestellt.
Berechnung und Prüfdaten 20 % Annahmen, Rechenweg, Simulationsergebnisse und Abweichungen sind nachvollziehbar.
Eigene Begründung und Alternativen 20 % Auswahlkriterien, Herstellerangaben, Alternativen und Datenlücken werden abgewogen.
Sicherheit, Quellen und Medienrechte 20 % Simulationsgrenzen, Robotikregeln und Lizenzangaben werden korrekt eingehalten.

Nicht ausreichend: unbelegte Behauptungen, erfundene Prüfdaten oder eine aus der Simulation abgeleitete Sicherheitsfreigabe. Offene Prüfpunkte sind fachlich zulässig, wenn Du sie klar kennzeichnest und begründest.


Fachquellen und Medienrechte

Fachliche Prüfung: Herstellerquellen belegen Funktionsprinzipien und Produktdaten; die DGUV belegt Anforderungen an den Umgang mit Robotik. Wikipedia dient ergänzend der Begriffsklärung. Die Zahlen des Ausbildungsfalls wurden als Übungsannahmen festgelegt und stammen nicht aus einem realen Messprotokoll.

  1. Festo – Pneumatische Zylinder: einfach- und doppeltwirkende Bauarten, 5/2-Wegeventil.
  2. SMC – Pneumatische Greifer: Auswahlkriterien für Werkstück, Kraft und Anwendung.
  3. SMC – Parallelgreifer MHZ2: Beispiel für Hersteller-Kenndaten, keine pauschale Bauteileignung.
  4. Festo Didactic – FluidSIM: digitale Schaltplanerstellung und Simulation.
  5. DGUV – FAQ Robotik: Gefährdungen und notwendige Schutzmaßnahmen.
  6. DGUV/IFA – Robotisierung: Grenzen virtueller Modelle gegenüber realen Bedingungen.

Bildnachweise (Wikimedia Commons; Originaldateien unverändert eingebunden):

Datei Urheberschaft Nachgewiesene Lizenz / Originalseite
NL-TF 110 Motorseitenansicht.jpg MTFWiki CC0
Inductive sensor scheme.svg MatthiasDD Gemeinfrei
Stepper motor.jpg Dolly1010 CC BY 3.0
DCMotor3Pol.gif MichaelFrey CC BY-SA 4.0
Pneumatic cylinder.jpg Grummelbacke CC BY-SA 4.0
Double acting cylinder (symbol,ISO1219).svg Marton Kiss-Albert CC BY 3.0
5 2 solenoid valve example.svg Qscgy256 CC BY-SA 4.0
Herion Magnetventi 5-2 Wege-(26360 00)b.jpg ADwarf CC BY-SA 3.0
Pneumatic Gripper Arm.jpg Miles Aldrigde CC0
TH149.jpg Ingeniero-aleman CC BY-SA 3.0

Videos: Die eingebetteten Originalvideos stammen von Learn Engineering/Sabin Civil Engineering (Schrittmotor), Upmation (5/2-Ventil), Festo Didactic (FluidSIM) und Festo SA (Pneumatik-Webinar). YouTube-Einbettung ist keine CC-Freigabe: Bitte nicht herunterladen, nachvertonen, kopieren oder als frei lizenziertes Unterrichtsmaterial weiterveröffentlichen. Verfügbarkeit und Einbettung können sich ändern. Für eigene Skizzen und Medien bearbeitete Commons-Dateien nur unter Beachtung von Namensnennung, Lizenzlink, Änderungsvermerk und gegebenenfalls Weitergabe unter gleichen Bedingungen nutzen.


OERs zum Thema

Wikipedia-Überblick: Der Artikel Aktorik erklärt das übergeordnete Fachgebiet.

Zur Vertiefung: Pneumatik, Aktor, Greifsystem, Schrittmotor, Robotik, Industrieroboter, Automatisierungstechnik.


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