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More than Honey

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More than Honey



Einleitung

More than Honey ist ein Dokumentarfilm von Markus Imhoof aus dem Jahr 2012. Der Film schaut ganz nah auf Honigbienen und zeigt, wie Menschen in verschiedenen Teilen der Welt mit Bienen leben und arbeiten. Dabei geht es um viel mehr als um Honig: um Bestäubung, Landwirtschaft, Imkerei, die Gesundheit von Bienenvölkern und die Frage, wie Menschen Bestäuber schützen können.

Dieser aiMOOC ist für Kinder ab 6 Jahren mit Begleitung gedacht. Du kannst den Film oder ausgewählte Ausschnitte gemeinsam mit einer erwachsenen Person ansehen. Manche Bilder über kranke, gestresste oder sterbende Bienen können traurig wirken. Dann dürft Ihr jederzeit anhalten, darüber sprechen oder nur mit Bildern, kurzen Filmausschnitten und den Aufgaben dieses aiMOOCs weiterarbeiten.

Merksatz: Eine Biene ist klein, aber ihre Arbeit verbindet Blüten, Früchte, Tiere und Menschen.


Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du erklären, was eine Honigbiene ist, wie Bestäubung funktioniert und warum viele Blütenbesucher für Pflanzen wichtig sind. Du kannst beschreiben, was Menschen in der Imkerei tun und warum Bienen in der Landwirtschaft eine wichtige Rolle spielen. Du lernst außerdem, dass es nicht nur Honigbienen gibt, sondern viele Wildbienen, Hummeln und andere Bestäuber.

Du sollst am Ende nicht denken: „Ohne Honigbienen gäbe es gar kein Essen mehr.“ Das wäre zu einfach. Manche wichtige Nahrungspflanzen werden zum Beispiel vom Wind bestäubt. Richtig ist: Viele Obst-, Gemüse-, Nuss- und Samenpflanzen profitieren stark von tierischer Bestäubung. Darum ist eine vielfältige Welt mit vielen Bestäubern wichtig.


Der Film More than Honey

Der Regisseur Markus Imhoof reiste für die Dreharbeiten durch Europa, die USA, Australien und China. Der Film verbindet Beobachtungen von Menschen mit besonderen Nahaufnahmen der Bienen. So wird sichtbar, was in einem Bienenstock normalerweise viel zu schnell oder viel zu klein für unsere Augen ist.


Was zeigt der Film?

Der Film vergleicht unterschiedliche Arten, mit Honigbienen umzugehen. Er besucht Menschen, die nur wenige Völker betreuen, und zeigt große Betriebe, in denen sehr viele Bienenvölker für Honig oder für die Bestäubung von Nutzpflanzen eingesetzt werden. Er zeigt auch Forschung an Bienen und Situationen, in denen Menschen Blüten mit der Hand bestäuben.

Für junge Kinder ist eine wichtige Frage: Wie fühlen sich die Bienen in verschiedenen Situationen an? Der Film gibt darauf keine einfache Antwort. Er lädt dazu ein, genau hinzusehen: Wo haben Bienen viele Blüten? Wo werden sie transportiert? Wo wirken Menschen ruhig und vorsichtig? Wo entsteht Stress?


Wie wurden die Bienen gefilmt?

Bienen bewegen sich sehr schnell. Deshalb nutzte das Filmteam besondere Nahaufnahmen und Hochgeschwindigkeitskameras. Ein Teil der Makroaufnahmen entstand in einem eigens eingerichteten Bienenstudio in Wien. Die Bienen im Film sind echte Bienen. Einige Vorgänge wurden im Studio so aufgenommen, dass wir sie aus nächster Nähe beobachten können.

Medien-Detektivfrage: Ein Dokumentarfilm zeigt Wirklichkeit, aber Kamerawinkel, Schnitt, Musik und Zeitlupe beeinflussen trotzdem, wie wir etwas erleben. Achte beim Anschauen darauf, wann eine Szene spannend, traurig oder schön wirkt und wodurch dieses Gefühl entsteht.


Die Honigbiene

Die in Europa verbreitete Westliche Honigbiene heißt wissenschaftlich Apis mellifera. Honigbienen leben in großen Gemeinschaften, den Bienenvölkern. Ein Bienenvolk funktioniert nur, weil viele Tiere verschiedene Aufgaben übernehmen.


Königin, Arbeiterinnen und Drohnen

In einem Honigbienenvolk gibt es eine Königin, sehr viele Arbeiterinnen und zeitweise männliche Bienen, die Drohnen heißen. Die Königin legt die Eier. Arbeiterinnen bauen Waben, pflegen die Brut, halten den Stock sauber, bewachen den Eingang und sammeln draußen Nektar, Pollen, Wasser und Pflanzenharze. Drohnen haben vor allem die Aufgabe, sich mit jungen Königinnen zu paaren.

Für Dich reicht zunächst dieser Gedanke: Ein Bienenvolk ist Teamarbeit. Keine einzelne Honigbiene könnte all das allein schaffen.


Vom Ei zur Biene

Eine Honigbiene beginnt als Ei in einer Zelle der Wabe. Daraus wird eine Larve. Später verwandelt sie sich zur Puppe. Danach schlüpft die erwachsene Biene.

Die sechseckigen Zellen einer Wabe sind für ein Bienenvolk wie viele kleine Zimmer. In ihnen wächst Brut heran, und dort werden auch Honig und Pollen gelagert.


Wie sprechen Honigbienen miteinander?

Honigbienen nutzen Gerüche, Berührungen und Bewegungen. Besonders bekannt ist der Schwänzeltanz. Damit können Sammlerinnen anderen Bienen Hinweise geben, wo eine ergiebige Futterquelle liegt.

Du musst den Tanz nicht ausrechnen können. Wichtig ist: Bienen können Informationen weitergeben.


Nektar, Pollen und Honig

Auf Blüten finden Bienen vor allem Nektar und Pollen. Nektar ist eine zuckerhaltige Flüssigkeit, die Pflanzen anbieten. Pollen besteht aus winzigen Körnchen. Er enthält Nährstoffe, die für die Ernährung des Bienenvolks wichtig sind.

Arbeiterinnen tragen Pollen häufig als kleine farbige „Päckchen“ an den Hinterbeinen. Nektar transportieren sie in ihrem Körper zum Stock. Im Bienenvolk wird der Nektar weiterverarbeitet und Wasser entzogen. So entsteht Honig.

Wichtig: Bienen sammeln Nektar und Pollen für ihr eigenes Volk. Honig ist also zuerst Nahrung der Bienen. Menschen können einen Teil davon ernten, wenn ein Bienenvolk gut versorgt bleibt.


Was ist Bestäubung?

Bestäubung bedeutet: Pollen gelangt auf den passenden Teil einer Blüte. Bei vielen Blütenpflanzen kann daraus nach weiteren Schritten ein Samen entstehen. Bei manchen Nutzpflanzen entwickelt sich dann eine Frucht.

Eine Biene fliegt zu einer Blüte, um Nahrung zu sammeln. Dabei bleibt Pollen an ihrem behaarten Körper hängen. Fliegt sie zur nächsten passenden Blüte, kann ein Teil dieses Pollens übertragen werden. Die Biene plant also nicht: „Jetzt bestäube ich einen Apfelbaum.“ Die Bestäubung passiert beim Sammeln ganz nebenbei.


Ein einfaches Bestäubungsbild im Kopf

Stell Dir zwei Blüten vor. Die erste Blüte gibt gelben Pollen an den pelzigen Körper einer Biene ab. Die Biene fliegt weiter. An der zweiten Blüte streift sie einige Pollenkörnchen ab. Wenn alles zusammenpasst, kann die Pflanze später Samen und manchmal eine Frucht bilden.

Bestäubung ist also eine Verbindung zwischen Blüte und Blüte.


Mehr als Honigbienen: viele Bestäuber

Honigbienen sind wichtige Bestäuber, aber sie sind nicht allein. Es gibt weltweit sehr viele Bienenarten. Viele davon sind Wildbienen. Auch Hummeln, Schmetterlinge, Schwebfliegen, Käfer und andere Tiere können Pollen übertragen.

Viele Wildbienen leben anders als Honigbienen. Manche Weibchen bauen eigene Nester in kleinen Hohlräumen oder im Boden. Deshalb hilft es der Natur nicht, nur Honigbienenstöcke aufzustellen. Wichtig sind viele verschiedene Blüten, sichere Nistplätze und geeignete Lebensräume für viele Arten.


Bienen und Landwirtschaft

Landwirtschaft erzeugt viele Lebensmittel. Manche Nutzpflanzen benötigen wenig oder keine tierische Bestäubung, andere profitieren sehr stark davon. Äpfel, Kirschen, Beeren, Kürbisse, Mandeln und viele andere Pflanzen können durch Bestäuber mehr oder bessere Früchte bilden.

Darum arbeiten Landwirtschaft und Bestäubung zusammen. Landwirtinnen und Landwirte können Bestäuber unterstützen, zum Beispiel mit vielfältigen Landschaften, Hecken, Blühflächen, passenden Nistorten und einem vorsichtigen Umgang mit Pflanzenschutzmitteln.


Wenn sehr viele gleiche Pflanzen gleichzeitig blühen

Auf großen Feldern oder Plantagen kann eine Pflanzenart zur gleichen Zeit sehr viele Blüten haben. Das ist während der Blüte ein riesiges Buffet. Danach kann in der Umgebung aber plötzlich wenig Nahrung vorhanden sein. Eine Landschaft mit verschiedenen Pflanzen, die zu unterschiedlichen Zeiten blühen, bietet Bestäubern länger Futter.

Merksatz: Nicht nur die Menge an Blüten zählt, sondern auch die Vielfalt und die Zeit, in der etwas blüht.


Imkerei: Menschen halten Honigbienen

Imkerei bedeutet, dass Menschen Honigbienenvölker halten und betreuen. Eine Imkerin oder ein Imker kontrolliert zum Beispiel, ob das Volk genug Futter hat, ob die Königin Brut anlegt, ob Krankheiten oder Parasiten auftreten und ob genügend Platz im Bienenstock vorhanden ist.

Imkerinnen und Imker können Honig und Wachs ernten. Gleichzeitig tragen ihre Bienenvölker zur Bestäubung bei. Gute Bienenhaltung bedeutet deshalb auch Verantwortung: Die Tiere brauchen Nahrung, Schutz vor Krankheiten und eine fachkundige Betreuung.


Sicher beobachten

Gehe nie ohne Erlaubnis an einen Bienenstock. Bleib ruhig, schlage nicht nach Bienen und stelle Dich nicht direkt vor das Flugloch. Bei einem Besuch in einer Imkerei entscheidet die Imkerin oder der Imker, wo Du stehen darfst. Wenn jemand eine bekannte schwere Allergie gegen Bienenstiche hat, muss die begleitende erwachsene Person das vor dem Besuch unbedingt ansprechen.


Bienenhaltung rund um die Welt

Der Film macht sichtbar, dass Menschen Honigbienen sehr unterschiedlich halten. Klima, Landschaft, Pflanzen, Traditionen und Landwirtschaft sind nicht überall gleich. Deshalb gibt es auch nicht nur eine Form von Imkerei.


Europa: kleine und größere Imkereien

In Europa gibt es viele Hobbyimkereien, Nebenerwerbsimkereien und Berufsimkereien. Im Film begegnen wir unter anderem einem Schweizer Bergimker. Seine Arbeit wirkt ganz anders als die Arbeit in sehr großen Betrieben.


USA: Bienenvölker auf Reisen

In den USA werden viele Honigbienenvölker zeitweise zu großen Obst- und Nussplantagen gebracht, damit sie dort bei der Bestäubung helfen. Besonders bekannt ist die Bestäubung großer Mandelplantagen in Kalifornien.

Für die Landwirtschaft kann dieser Einsatz sehr wichtig sein. Für Bienenvölker kann häufiges Transportieren jedoch zusätzlichen Stress bedeuten. Darum untersucht die Forschung, wie Bestäubungsleistung und Bienengesundheit besser zusammenpassen können.


China: Bestäubung von Hand als Warnbild

Der Film zeigt Regionen in China, in denen Menschen Blüten von Hand bestäuben. Das bedeutet nicht, dass es in ganz China keine Bienen gibt. Es zeigt vielmehr sehr eindrücklich, wie aufwendig Bestäubung für Menschen werden kann, wenn natürliche Bestäuber fehlen oder nicht ausreichend vorhanden sind.

Die Szene eignet sich für eine Kinderfrage: Wie lange würdest Du brauchen, wenn Du jede einzelne Blüte eines Baumes mit einem Pinsel bestäuben müsstest?


Australien: Forschung an Bienen

Auch Australien ist ein Schauplatz des Films. Dort begegnet der Film Bienenforschung. Forschung hilft zu verstehen, wie Bienenvölker leben, wie Krankheiten sich ausbreiten können und welche Eigenschaften Bienen widerstandsfähiger machen.


Warum können Bestäuber Probleme bekommen?

Es gibt nicht den einen Grund für Probleme bei Bienen und anderen Bestäubern. Oft wirken mehrere Belastungen zusammen. Dazu gehören der Verlust geeigneter Lebensräume, zu wenig abwechslungsreiche Nahrung, manche Pflanzenschutzmittel, Krankheiten und Parasiten sowie Veränderungen durch den Klimawandel.

Bei gehaltenen Honigbienen ist die Varroamilbe ein besonders wichtiger Parasit. Sie befällt Honigbienen und kann Krankheitserreger übertragen. Imkerinnen und Imker müssen ihre Völker deshalb regelmäßig kontrollieren und fachgerecht behandeln.

Bei Wildbienen liegen die Probleme oft anders. Viele Arten brauchen ganz bestimmte Nistplätze und Pflanzen. Wenn diese verschwinden, finden die Tiere nicht genug Nahrung oder keinen Ort für ihre Brut.


Nicht alle Bienen sind gleich gefährdet

Der Ausdruck „Bienensterben“ klingt, als gäbe es nur eine einzige Biene und ein einziges Problem. Tatsächlich muss man unterscheiden: Bei Honigbienen sprechen Imkerinnen und Imker oft über Verluste von ganzen Bienenvölkern. Bei Wildbienen geht es um die Bestände vieler verschiedener Arten und um den Verlust ihrer Lebensräume.

Darum ist Vielfalt so wichtig: Schutz für Bestäuber bedeutet Schutz für Honigbienen und Wildbienen, Hummeln, Schwebfliegen, Schmetterlinge und andere Blütenbesucher.


Was können Menschen für Bestäuber tun?

Bestäuberschutz beginnt nicht erst in einem Naturschutzgebiet. Auch Schulhöfe, Gärten, Balkone, Parks und Felder können helfen.

  1. Blühpflanzen: Pflanze möglichst verschiedene, regional passende und ungefüllte Blüten, die zu unterschiedlichen Zeiten Nahrung bieten.
  2. Lebensräume: Lass an geeigneten Orten offene Bodenstellen, Stängel, Totholz, Hecken oder andere natürliche Strukturen bestehen.
  3. Pflanzenschutzmittel: Verzichte im Garten möglichst auf chemisch-synthetische Mittel und lasse Dich von Erwachsenen oder Fachleuten beraten.
  4. Wasserstellen: Eine flache, sichere Wasserstelle mit Steinen als Landeplatz kann Insekten helfen.
  5. Beobachten statt stören: Schau Bienen aus Abstand an und lass Nester in Ruhe.
  6. Vielfältige Landwirtschaft: Blühstreifen, Hecken, abwechslungsreiche Fruchtfolgen und naturnahe Flächen können Bestäuber unterstützen.


Film verstehen: Beobachtung und Meinung unterscheiden

Ein Dokumentarfilm zeigt echte Menschen, Tiere und Orte. Trotzdem wählt ein Filmteam immer aus: Welche Szene wird gezeigt? Welche Musik hören wir? Was wird zuerst und was später erzählt? Welche Person kommt zu Wort?

Für Kinder ist eine einfache Regel hilfreich: „Ich sehe …“ ist eine Beobachtung. „Ich finde …“ ist eine Meinung. Beides ist erlaubt, aber es ist nicht dasselbe.

Wenn Du eine Szene aus More than Honey besprichst, kannst Du zuerst sagen, was Du wirklich siehst. Danach kannst Du sagen, wie die Szene auf Dich wirkt und warum.


Ein Faktencheck zum berühmten Bienen-Spruch

Auf Plakaten zum Film wurde ein Satz verbreitet, der Albert Einstein zugeschrieben wird und behauptet, Menschen hätten nach dem Verschwinden der Bienen nur noch wenige Jahre zu leben. Für diese Zuschreibung gibt es keine guten Belege.

Für uns ist deshalb die wichtigere, richtige Aussage: Bestäuber sind sehr bedeutend für viele Pflanzen, für vielfältige Nahrung und für Ökosysteme. Man braucht keine erfundene oder unsichere Berühmtheiten-Aussage, um ihren Schutz wichtig zu finden.


Vorbereitung auf den Film

Vor dem Anschauen kannst Du drei Dinge vorbereiten.

  1. Bienenblick: Achte darauf, wo Bienen Nahrung finden und wo sie wenig Auswahl haben.
  2. Menschenblick: Achte darauf, wie unterschiedlich Menschen mit Bienenvölkern umgehen.
  3. Filmblick: Achte auf Nahaufnahmen, Zeitlupe, Geräusche und Musik.

Nach dem Anschauen könnt Ihr gemeinsam sammeln: Was war schön? Was war neu? Was war traurig oder schwierig? Welche Frage möchtet Ihr weiter erforschen?


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was für eine Art Film ist More than Honey? (Dokumentarfilm) (!Zeichentrickfilm) (!Märchenfilm) (!Musicalfilm)




Was sammeln Honigbienen auf Blüten? (Nektar und Pollen) (!Sand und Steine) (!Milch und Wasser) (!Blätter und Holz)




Was bedeutet Bestäubung vereinfacht? (Pollen wird auf den passenden Teil einer Blüte übertragen) (!Eine Blüte wird mit Wasser gefüllt) (!Eine Biene baut eine neue Wabe) (!Ein Apfel wird in Honig gelegt)




Welche Biene legt im Honigbienenvolk die Eier? (Die Königin) (!Die Drohne) (!Die Sammlerin) (!Die Wächterin)




Was gehört zur Arbeit von Imkerinnen und Imkern? (Bienenvölker beobachten und fachkundig betreuen) (!Bienen das Fliegen verbieten) (!Jede Wildbiene in eine Kiste setzen) (!Alle Blüten von Feldern entfernen)




Was kann Bestäubern in der Landwirtschaft helfen? (Verschiedene Blüten und naturnahe Flächen) (!Nur kahle Flächen) (!Keine Pflanzen am Feldrand) (!Jeden Tag neue Straßen)




Welche Tiere können außer Honigbienen ebenfalls bestäuben? (Wildbienen und Hummeln) (!Nur Fische) (!Nur Regenwürmer) (!Nur Schnecken)




Wo wurde für More than Honey unter anderem gedreht? (In Europa den USA Australien und China) (!Nur auf dem Mond) (!Nur in einem Filmstudio) (!Nur in einem einzigen Garten)




Warum ist der Schutz vieler Bestäuber wichtig? (Weil viele Pflanzen von ihrer Bestäubung profitieren) (!Weil jede Pflanze Honig herstellt) (!Weil Bestäuber keine Nahrung brauchen) (!Weil nur Honigbienen Blüten besuchen)




Welche Filmtechnik macht schnelle Bienenbewegungen leichter sichtbar? (Nahaufnahme und Zeitlupe) (!Nur ein schwarzer Bildschirm) (!Nur Untertitel) (!Eine Landkarte ohne Bilder)





Memory

Honigbiene lebt als Volk im Bienenstock
Pollen feiner Blütenstaub
Nektar zuckerhaltiger Pflanzensaft
Bestäubung Übertragung von Pollen
Imkerei Haltung und Pflege von Honigbienen
Wildbiene viele Arten leben ohne großes Bienenvolk
Varroamilbe Parasit an Honigbienen
Blühstreifen Nahrung und Lebensraum für Bestäuber





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Honigbiene Bienenvolk
Bestäubung Blütenstaub
Imkerei Bienenpflege
Landwirtschaft Nutzpflanzen
Blühfläche Bestäuberschutz




...


Kreuzworträtsel

Pollen Wie heißt der feine Blütenstaub?
Nektar Wie heißt der zuckerhaltige Saft vieler Blüten?
Imker Wie heißt ein Mann, der Honigbienenvölker fachkundig betreut?
Varroa Wie heißt der erste Teil des Namens einer wichtigen Milbe an Honigbienen?
Blüte Welcher Pflanzenteil lockt viele Bestäuber an?
Wabe Wie heißt das Gebilde aus vielen sechseckigen Zellen im Bienenstock?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

More than Honey ist ein

über Bienen und Menschen.
Die Westliche Honigbiene heißt wissenschaftlich

.
Honigbienen sammeln auf Blüten unter anderem

.
Der feine Staub einer Blüte heißt

.
Wenn Pollen auf den passenden Teil einer Blüte gelangt, nennt man das

.
Menschen, die Honigbienenvölker halten und betreuen, arbeiten in der

.
Viele andere wichtige Bestäuber sind

.
Ein wichtiger Parasit von Honigbienen ist die

.
Vielfältige Blüten und Nistplätze schaffen guten

.
Im Film helfen Nahaufnahmen und

, kleine und schnelle Vorgänge zu sehen.
Große Felder können Bestäubern nach der Blüte zeitweise wenig

bieten.
Bestäuberschutz braucht deshalb möglichst viel

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Bienenbewegung: Spiele mit einer Partnerin oder einem Partner eine sammelnde Biene. Eine Person ist die Blüte, die andere fliegt zu ihr, „sammelt“ einen gelben Papierpunkt und bringt ihn zu einer zweiten Papierblüte.
  2. Blütenbeobachtung: Beobachte mit einer erwachsenen Person zehn Minuten lang eine blühende Pflanze. Zeichne jeden Blütenbesucher, ohne ihn anzufassen.
  3. Bienenbilderbuch: Male vier Bilder: Blüte, Biene beim Sammeln, Flug zur nächsten Blüte und entstehende Frucht. Erzähle dazu mit eigenen Worten, was Bestäubung bedeutet.
  4. Filmgefühl: Wähle nach einem Filmausschnitt drei Gefühle, die Du hattest. Erkläre, welches Bild oder Geräusch das Gefühl ausgelöst haben könnte.


Standard

  1. Bestäuber-Detektiv: Suche auf dem Schulhof oder in einem Garten drei verschiedene Blütenformen. Überlege, welche Tiere sie besuchen könnten, und überprüfe Deine Vermutung durch ruhiges Beobachten.
  2. Imkerinterview: Besuche mit einer erwachsenen Person eine Imkerei oder führe ein Gespräch mit einer Imkerin oder einem Imker. Bereite fünf kindgerechte Fragen zu Futter, Honig, Krankheiten, Winter und Bestäubung vor.
  3. Obstkorb und Bestäubung: Wähle fünf pflanzliche Lebensmittel aus Küche oder Laden. Recherchiere gemeinsam mit einer erwachsenen Person, welche davon von tierischer Bestäubung profitieren und welche eher vom Wind bestäubt werden.
  4. Filmszene ohne Ton: Schau einen kurzen Filmausschnitt zuerst ohne Ton und danach mit Ton. Beschreibe, wie Musik und Geräusche Deine Wahrnehmung verändern.


Schwer

  1. Bestäuberkarte: Zeichne eine Karte von Schulhof, Garten oder Park. Markiere Blüten, Wasser, offene Bodenstellen, Hecken und mögliche Nistorte. Entwickle zwei konkrete Verbesserungsvorschläge.
  2. Landwirtschaft planen: Entwirf auf Papier einen Bauernhof, der Nutzpflanzen anbaut und zugleich Bestäubern hilft. Plane Felder, Blühstreifen, Hecken und Rückzugsräume und begründe Deine Entscheidungen.
  3. Faktencheck: Untersuche mit einer erwachsenen Person den Albert-Einstein-Spruch über Bienen. Gestalte ein kleines Poster mit den Überschriften „Behauptung“, „Was ist belegt?“ und „Was ist trotzdem wichtig?“.
  4. Mini-Dokumentarfilm: Plane einen zwei- bis dreiminütigen Film über eine Blüte und ihre Besucher. Erstelle ein Storyboard mit Nahaufnahme, Beobachtung, kurzer Erklärung und einer Idee zum Bestäuberschutz.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Bestäubung erklären: Ein Apfelbaum trägt in einem Jahr viele Blüten, aber nur wenige Früchte. Nenne mindestens zwei mögliche Erklärungen und beschreibe, welche Rolle Bestäuber dabei spielen könnten.
  2. Landwirtschaft vergleichen: Vergleiche zwei Landschaften: eine große Fläche mit nur einer blühenden Pflanzenart und eine vielfältige Landschaft mit Hecken und verschiedenen Blüten. Erkläre, welche Landschaft Bestäubern über längere Zeit mehr Möglichkeiten bietet.
  3. Imkerei beurteilen: Ein Imker möchte seine Völker für mehrere Wochen an einen Ort mit sehr vielen Blüten bringen. Nenne einen möglichen Vorteil und eine mögliche Belastung für die Bienen.
  4. Filmwirkung untersuchen: Wähle eine Szene aus More than Honey. Trenne in Deiner Beschreibung zwischen dem, was Du beobachtest, und Deiner persönlichen Meinung dazu.
  5. Bestäuberschutz planen: Eine Schule hat nur kurz gemähten Rasen. Entwickle drei Veränderungen, die Bestäubern helfen könnten, und begründe jede Veränderung.
  6. Honigbiene und Wildbiene: Erkläre, warum das Aufstellen eines Honigbienenstocks allein nicht automatisch alle Wildbienen schützt.
  7. Handbestäubung: Stell Dir vor, Menschen müssten jede Blüte eines Obstbaumes von Hand bestäuben. Erkläre, was dieses Gedankenexperiment über die Arbeit natürlicher Bestäuber zeigt.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu More than Honey ist wichtig, dass Du Zusammenhänge verständlich erklären kannst. Du solltest zeigen können, dass Du Filmwissen, Naturwissen und eigene Beobachtungen miteinander verbindest.

  1. Filmverständnis: Du kannst sagen, dass More than Honey ein Dokumentarfilm von Markus Imhoof ist und welche großen Fragen der Film über Bienen und Menschen stellt.
  2. Honigbiene: Du kannst Königin, Arbeiterinnen und Drohnen unterscheiden und Teamarbeit im Bienenvolk beschreiben.
  3. Bestäubung: Du kannst mit einem eigenen Beispiel erklären, wie Pollen von einer Blüte zur nächsten gelangt.
  4. Bestäuber: Du weißt, dass neben Honigbienen auch Wildbienen, Hummeln und andere Tiere bestäuben.
  5. Landwirtschaft: Du kannst erklären, warum manche Nutzpflanzen von Bestäubern profitieren und warum abwechslungsreiche Lebensräume helfen.
  6. Imkerei: Du kannst beschreiben, dass Imkerinnen und Imker Honigbienenvölker pflegen und Verantwortung für ihre Gesundheit tragen.
  7. Gefährdung: Du kannst mehrere mögliche Belastungen für Bestäuber nennen, ohne so zu tun, als gäbe es nur eine Ursache.
  8. Bestäuberschutz: Du kannst mindestens drei sinnvolle Schutzideen entwickeln und begründen.
  9. Medienkompetenz: Du kannst Beobachtung und Meinung unterscheiden und erklären, wie Bilder, Musik und Zeitlupe die Wirkung eines Dokumentarfilms verändern.




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Quellen und Hinweise

  1. Wikipedia: Überblick zu Film, Regie, Produktionsländern und Inhalt.
  2. Markus Imhoof – MORE THAN HONEY: Angaben zu Team, Dreharbeiten und Film.
  3. filmportal.de – More Than Honey: Einordnung als Dokumentarfilm über Bienen, Menschen und weltweites Bienensterben.
  4. FAO – Pollination: Bedeutung von Bestäubern für Landwirtschaft und biologische Vielfalt.
  5. IPBES – Pollinators, Pollination and Food Production: Überblick zu Bestäubung, Risiken und Schutzmöglichkeiten.
  6. Umweltbundesamt – Bienen: Informationen zu Honigbienen, Wildbienen und Lebensräumen.


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