Kindheit - Rilke, Rainer Maria - Gedichtanalyse
Einleitung
Kindheit - Rilke, Rainer Maria - Gedichtanalyse
Zielgruppe: Klasse 9–10, mit Vertiefungen für Klasse 11–13
Thema: Kindheit zwischen Angst, Freiheit, Einsamkeit und Erinnerung.
Umfang: 33 Verse, drei Strophen.
In diesem aiMOOC untersuchst Du das Gedicht „Kindheit“ von Rainer Maria Rilke. Du lernst, wie der Dichter Gefühle durch Wörter, Bilder, Reime und Wiederholungen ausdrückt.
Du arbeitest mit einer historischen Quelle, einer Lesefassung, kurzen Erklärungen und interaktiven Aufgaben.

Rainer Maria Rilke, Porträt von Paula Modersohn-Becker. Wikimedia Commons, gemeinfrei.
Der Gedichttext
Quellfassung: Druckausgabe von 1906
Die Quellfassung zeigt, wie das Gedicht in einer historischen Ausgabe gedruckt wurde.
Quelle: Rainer Maria Rilke: Das Buch der Bilder, zweite sehr vermehrte Auflage, Axel Junker Verlag, 1906, Seiten 27–28.
Originalseiten:

Originalseite 27.

Originalseite 28.
Beide Seiten stammen aus einem historischen Buchscan der Österreichischen Nationalbibliothek auf Wikimedia Commons. Sie sind gemeinfrei.
Quellennaher Text bei Wikisource
Lesefassung: Das Gedicht lesen
Die Lesefassung hilft Dir, alle 33 Verse zusammenhängend zu lesen.
Kindheit – vorhandene Gedichtseite mit Lesetext
Als ergänzende Textquelle kannst Du auch den überprüften Wikisource-Text verwenden.
Der vollständige Gedichttext wird hier nicht ein zweites Mal angelegt. Die Analyse verweist auf die vorhandene Textseite.
Leseweg:
- Verse 1–10: Schule, Warten, Einsamkeit und die Welt draußen.
- Verse 11–17: Fremde Menschen, Beobachtungen und wechselnde Gefühle.
- Verse 18–25: Spielen, Bewegung und Heimweg.
- Verse 26–33: Teich, Segelschiff, Spiegelbild und die Frage nach der Kindheit.
Diese vier Sinnabschnitte sind nicht mit den drei gedruckten Strophen gleichzusetzen.
Übersetzung, Lesefassung und Interpretation
Quellfassung: Sie zeigt den historischen Druck und seine Schreibweise.
Lesefassung: Sie macht den Originaltext gut lesbar. Dabei bleibt die ursprüngliche Aussage erhalten.
Übersetzung: Das Gedicht wurde auf Deutsch geschrieben. Eine Übersetzung in eine andere Sprache ist für diesen Kurs nicht nötig. Eine Erklärung alter Wörter ist keine eigenständige Übersetzung.
Interpretation: Hier erklärst Du, welche Bedeutung die Verse haben könnten. Dafür brauchst Du Textbelege.
Wichtige Wörter:
- rinnen: langsam fließen oder vergehen.
- Fontänen: Wasserstrahlen eines Brunnens.
- Haschen: ein Fangspiel.
- verblaßt: verliert seine Farbe oder Deutlichkeit.
- entgleitend: etwas lässt sich nicht mehr festhalten.
Rilke und seine Zeit
Rainer Maria Rilke lebte von 1875 bis 1926. Sein Werk gehört zur literarischen Moderne.
Die Gedichtsammlung Das Buch der Bilder erschien zuerst 1902 und in stark erweiterter Form 1906.
Viele Texte dieser Zeit beschäftigen sich mit Gefühlen, Wahrnehmungen und der Frage nach dem eigenen Ich.
Moderne und Expressionismus unterscheiden:
Der Expressionismus entwickelte sich besonders ab etwa 1910. Häufige Themen sind Angst, innere Konflikte und die moderne Welt.
Auch Rilkes Gedicht enthält Angst und Unsicherheit. Deshalb kann man es mit expressionistischer Lyrik vergleichen. Es ist aber nicht einfach ein typisches expressionistisches Gedicht. Seine Bildsprache steht auch in der Nähe von Symbolismus und Impressionismus.
Video zum Epochenvergleich:
Studyflix: „Expressionismus Gedichte | Literatur einfach erklärt“. Prüfe, welche Merkmale wirklich zu Rilkes Gedicht passen.
Gedichtanalyse
Inhalt und Stimmung
Am Anfang wirkt die Schule bedrückend. Der erste Vers lautet:
„Da rinnt der Schule lange Angst und Zeit“ (V. 1).
Die Zeit scheint langsam zu vergehen. Das Kind erlebt Warten und Einsamkeit.
Draußen wirken Straßen, Plätze und Gärten lebendiger. In Vers 6 wird die Welt „so weit“.
Das Spielen bringt Bewegung. Doch neben Freude erscheinen auch Unsicherheit und Angst.
Am Ende beobachtet das Kind ein Segelschiff auf dem Teich. Ein blasses Gesicht im Wasser führt zu einer rätselhaften Erinnerung.
Deutungsfrage: Ist die Kindheit vor allem eine schöne Zeit oder eine Zeit voller widersprüchlicher Gefühle?
Lyrisches Sprechen
Das lyrische Sprechen ist nicht mit dem Autor gleichzusetzen.
Im Gedicht gibt es kein ausdrücklich auftretendes „Ich“. Die Verse schildern kindliche Wahrnehmungen und Gefühle, ohne eine sprechende Person eindeutig zu benennen.
Das kann dazu führen, dass viele Leserinnen und Leser eigene Kindheitserfahrungen wiedererkennen.
Für Klasse 11–13: Achte besonders auf die Infinitivgruppen in Vers 11, Vers 18 und Vers 26. Sie verbinden einzelne Erlebnisse, ohne eine fortlaufende Geschichte mit einer klar benannten Hauptfigur zu erzählen.
Form und Klang
Das Gedicht hat 33 Verse in drei unterschiedlich langen Strophen.
Rilke verwendet Endreime. Beispiele sind die Reimwörter „Dingen“ und „klingen“ (V. 2 und 4) sowie „Reifen“ und „streifen“ (V. 18 und 20).
Wiederholungen verstärken Gefühle. Mehrfach beginnt eine Zeile mit dem Ausruf „O“.
In der Formulierung „Haschens Hast“ (V. 21) hörst Du eine Alliteration.
Der Klang unterstützt die Bewegung und die Unruhe des Kindes. Am Schluss wird der Rhythmus durch zwei kurze Fragen unterbrochen:
„Wohin? Wohin?“ (V. 33).
Hörauftrag: Lies den Schluss laut. Wie verändern die kurzen Fragen das Tempo?
Bildsprache und Gegensätze
Rilke verwendet sprachliche Bilder. Sie zeigen nicht nur Orte und Gegenstände, sondern können auch Gefühle vermitteln.
| Textstelle | Mögliche Wirkung |
|---|---|
| Schule, V. 1–3 | Angst, Warten und Enge |
| Garten, V. 6 | Weite und neue Möglichkeiten |
| „ganz anders als die andern“, V. 8 | Gefühl des Andersseins |
| „Schrecken“ und „Vertrauen“, V. 15 | widersprüchliche Gefühle |
| „fest angefaßt“, V. 23 | Schutz, aber vielleicht auch Begrenzung |
| Teich und Gesicht, V. 26–31 | Spiegelung und unsichere Erinnerung |
Eine Metapher überträgt Bedeutung. Ein Symbol kann auf mehr verweisen als auf einen sichtbaren Gegenstand.
Der Teich lässt sich beispielsweise als Bild der Selbstwahrnehmung deuten. Das ist eine mögliche Interpretation, keine sichere Aussage über Rilkes Absicht.

Nachgestellter Klassenraum aus der Zeit um 1900. Keine Aufnahme von Rilkes eigener Schule.
Bildfrage: Welche Eigenschaften des Raumes passen zum Gefühl der Enge? Welche Eindrücke stammen nur aus dem Bild und stehen nicht im Gedicht?

Ida Waugh: „Going Sailing“ (1881). Historische Darstellung spielender Kinder mit einem Segelboot.
Bildfrage: Wirkt das Spiel in dieser Darstellung anders als im Gedicht? Begründe Deine Antwort.

Animation eines digitalen Wassereffekts von Nevit Dilmen. Sie veranschaulicht eine Spiegelung, ist aber keine Illustration von Rilkes Text.
Beobachtung: Wie kann eine bewegte Spiegelung zum Bild unsicherer Erinnerungen passen?
Eine mögliche Deutung
Das Gedicht zeigt Kindheit nicht nur als glückliche Lebensphase.
Schule und Alltag können bedrückend sein. Spiel und Natur bieten Freiheit. Gleichzeitig bleiben Angst und Einsamkeit bestehen.
Die Kindheit erscheint als eine Zeit intensiver Eindrücke. Manchmal fühlt sich das Kind sicher, manchmal fremd.
Die Schlussfrage lässt offen, wohin die Kindheit verschwindet und was aus ihren Erfahrungen wird.
Wichtig: Eine gute Gedichtinterpretation muss nicht nur eine Deutung nennen. Sie muss erklären, welche Verse die Deutung stützen und welche Fragen offenbleiben.
Hören und Vergleichen
Lesung des Gedichts auf YouTube
„Rainer Maria Rilke: Kindheit“, Kanal „Lyrik für Puristen“, Vortrag: Will Quadflieg. Die Aufnahme ist nicht als frei lizenzierte OER ausgewiesen. Prüfe Schreibweisen und Satzzeichen am Druck von 1906.
Hörauftrag: Achte auf die Betonung der Wörter „Einsamkeit“, „Angst“ und „Wohin“. Ändert der Vortrag Deine Deutung?
Freie Audiodateien von Wikimedia Commons
Aussprache des Autorennamens:
Jeuwre, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons.
Vergleichslesung eines anderen Rilke-Gedichts:
„Abend in Skaane“, gesprochen von Zwergwolf (Gaby Fuchs), CC BY-SA 3.0. Diese Aufnahme enthält ausdrücklich nicht das Gedicht „Kindheit“.
Vergleichsfrage: Wie helfen Stimme, Pausen und Tempo dabei, Stimmungen in einem Gedicht hörbar zu machen?
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Beantworte die zehn Fragen. Die Versangaben beziehen sich auf die verlinkte Lesefassung von „Kindheit“ mit 33 Versen.
Was verbindet der erste Vers ausdrücklich mit der Schule? (Angst und Zeit) (!Freude und Abenteuer) (!Liebe und Musik) (!Sport und Reisen)
Welches Gefühl nennt Vers 3? (Einsamkeit) (!Stolz) (!Neid) (!Dankbarkeit)
Welche Wörter in Vers 4 beschreiben die Straßen? (sprühn und klingen) (!schlafen und schweigen) (!brennen und zittern) (!frieren und fallen)
Wo wird die Welt laut Vers 6 weit? (in den Gärten) (!in den Klassenzimmern) (!in den Fabriken) (!in den Kellern)
Welche Menschen nennt Vers 12 wiederholt? (Männer und Frauen) (!Lehrer und Lehrerinnen) (!Könige und Königinnen) (!Soldaten und Soldatinnen)
Welche Gefühle wechseln in Vers 15? (Schrecken und Vertrauen) (!Freude und Stolz) (!Liebe und Neid) (!Hoffnung und Langeweile)
Welche drei Spielgegenstände stehen in Vers 18? (Ball und Ring und Reifen) (!Buch und Feder und Tinte) (!Schwert und Schild und Helm) (!Stuhl und Tisch und Schrank)
Wie geht das Kind in Vers 23 nach Hause? (fest angefaßt) (!mit schnellen Fahrrädern) (!allein durch einen Wald) (!auf einem Pferd)
Mit welchem Gegenstand spielt das Kind in Vers 27 am Teich? (mit einem kleinen Segelschiff) (!mit einem roten Drachen) (!mit einem großen Fußball) (!mit einer bunten Trommel)
Welche Frage steht in Vers 33? (Wohin? Wohin?) (!Wer bist du?) (!Wann beginnt die Schule?) (!Warum regnet es?)
Memory
Finde die passenden Verbindungen zwischen einem Motiv und seiner Bedeutung im Gedicht.
| Schulzeit | Angst und Warten |
| Fontänen | Springende Wasserstrahlen |
| Garten | Erlebte Weite |
| Haschen | Bewegtes Fangspiel |
| Segelschiff | Spiel am Teich |
| Schlussfrage | Ungewisse Zukunft |
Drag and Drop
Ordne die Motive den passenden Beobachtungen zu.
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Beobachtung |
|---|---|
| Schule | Warten |
| Straßen | Klang |
| Spiel | Bewegung |
| Heimweg | Begleitung |
| Teich | Spiegelung |
Kreuzworträtsel
Löse die Fragen zum Gedicht.
| Einsamkeit | Welches Gefühl nennt Vers 10? |
| Fontänen | Was springt laut Vers 5 auf den Plätzen? |
| Reifen | Welches Spielgerät steht in Vers 18 neben Ball und Ring? |
| Garten | Welcher Ort wird in Vers 19 genannt? |
| Segelschiff | Welcher Gegenstand steht in Vers 27? |
| Vertrauen | Welches Gefühl wird in Vers 15 dem Schrecken gegenübergestellt? |
LearningApps
Hier kannst Du nach weiteren Übungen zum Gedicht suchen. Externe Suchergebnisse sind nicht Bestandteil dieses Kurses und müssen auf ihre Eignung geprüft werden.
Lückentext
Ergänze die fehlenden Wörter.
Gestufte Hilfen
Hilfe 1 – Verstehen: Lies zunächst nur die Verse 1–10. Markiere Wörter, die ein Gefühl zeigen.
Hilfe 2 – Untersuchen: Wähle zwei Textstellen. Frage Dich: Was wird beschrieben? Welche Wörter fallen auf? Wie wirken sie?
Hilfe 3 – Schreiben: Verwende diese Satzanfänge:
- In Vers ... heißt es ...
- Das Wort ... erzeugt den Eindruck ...
- Im Gegensatz dazu zeigt Vers ...
- Die Schlussfrage könnte bedeuten, dass ...
Vertiefung für Klasse 11–13: Untersuche, ob das lyrische Sprechen eher eine konkrete Erinnerung oder eine allgemeine Erfahrung der Kindheit darstellt. Prüfe dazu die auffälligen Infinitivgruppen und die fehlende ausdrückliche Ich-Form.
Offene Aufgaben
Leicht
- Lesetagebuch: Schreibe fünf bis sieben Sätze darüber, welche Gefühle das Gedicht auslöst. Verwende mindestens einen kurzen Textbeleg mit Versangabe. Erkläre anschließend Deine Lieblingsstelle.
Standard
- Gedichtanalyse: Schreibe einen zusammenhängenden Text von etwa 120 bis 160 Wörtern. Vergleiche die Stimmung in der Schule mit der Stimmung draußen. Untersuche mindestens ein sprachliches Mittel und verwende zwei überprüfbare Versbelege.
Schwer
- Gedichtinterpretation: Verfasse eine begründete Deutung von etwa 200 bis 250 Wörtern zur These: „Kindheit erscheint bei Rilke zugleich als Freiheit und als Verlust.“ Untersuche lyrisches Sprechen, Form und Bildsprache. Arbeite mit mindestens drei genauen Versbelegen und ordne das Gedicht kritisch in die literarische Moderne ein.


Lernkontrolle
Bei diesen Aufgaben geht es um Zusammenhänge und eigene Überlegungen.
- Gegensatz: Erkläre, warum die Welt außerhalb der Schule zugleich Freiheit und Unsicherheit bedeuten könnte.
- Metapher: Untersuche, wie das Bild des Teiches zur Erinnerung an die Kindheit passt. Nenne auch eine andere mögliche Deutung.
- Lyrisches Ich: Begründe, welche Wirkung die fehlende ausdrücklich genannte Ich-Form auf die Lesenden haben kann.
- Literarische Moderne: Vergleiche zwei Merkmale des Gedichts mit typischen Merkmalen des Expressionismus. Erkläre auch einen Unterschied.
- Textanalyse: Untersuche, wie Reime und Wiederholungen die Gefühle des Gedichts verstärken. Verwende mindestens zwei Textbelege.
Lernnachweis
Für Deinen Lernnachweis solltest Du zeigen, dass Du:
- die Quelle und den Aufbau des Gedichts benennen kannst.
- Quellfassung, Lesefassung, Übersetzung und Interpretation unterscheidest.
- den Inhalt und die wechselnden Gefühle mit eigenen Worten erklärst.
- das lyrische Sprechen und wichtige sprachliche Mittel untersuchst.
- eine eigene Deutung mit genauen Versangaben begründest.
- den Text in die literarische Moderne einordnest und den Expressionismus differenziert vergleichst.
Ein geeigneter Lernnachweis ist eine kurze schriftliche Gedichtinterpretation mit Einleitung, Analyse und begründetem Schluss.
OERs zum Thema
Gedicht und Originalquelle:
- Vorhandene Gedichtseite „Kindheit“
- Wikisource: Kindheit, Druckausgabe von 1906
- Wikimedia Commons: historische Buchseiten
- Wikisource: anderes Gedicht „Kindheit“ von 1907 mit 18 Versen
Achtung: Das Gedicht „Kindheit“ aus Neue Gedichte von 1907 beginnt anders und gehört nicht zu dieser Analyse.
Wikipedia zum Werk:
Weitere Hintergrundinformationen: Rainer Maria Rilke und Expressionismus in der Literatur.
Medienquellen, Lizenzen und Namensnennung
Die verwendeten Commons-Dateien wurden anhand ihrer Dateibeschreibungsseiten geprüft.
- Rilke-Porträt: Rilke.jpg, Paula Modersohn-Becker, gemeinfrei.
- Buchscan Seite 27: Originalseite 27, Rainer Maria Rilke, historischer Scan, gemeinfrei.
- Buchscan Seite 28: Originalseite 28, Rainer Maria Rilke, historischer Scan, gemeinfrei.
- Klassenraum: Klassenraum Katterbach.jpg, Peter Joerißen, vom Urheber gemeinfrei freigegeben.
- Segelboot-Illustration: Going Sailing.jpg, Ida Waugh, 1881, gemeinfrei.
- Wasseranimation: Pond.gif, Nevit Dilmen, CC BY-SA 3.0.
- Ausspracheaufnahme: De-Rainer Maria Rilke.ogg, Jeuwre, CC BY-SA 4.0.
- Vergleichslesung: Abend in Skaane, Gaby Fuchs (Zwergwolf), CC BY-SA 3.0.
Alle genannten Commons-Medien sind hier ohne Bearbeitung eingebunden. Die Lizenzhinweise gelten jeweils für die angegebene Datei.
YouTube: Die Videos stammen von „Lyrik für Puristen“ und „Studyflix“. Die Aufnahme von Will Quadflieg wird mit Sprecherangabe verlinkt. Für die YouTube-Aufnahmen ist keine freie Creative-Commons-Nachnutzung verifiziert. Die Einbettung über den YouTube-Player ist von einer Erlaubnis zur eigenständigen Weiterverbreitung zu unterscheiden.
Textrechte: Rilkes Originalgedicht ist gemeinfrei. Moderne Kommentare, Videos und Aufnahmen können eigene Urheber- und Leistungsschutzrechte besitzen.
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