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Kinderrechte mit einer Bildergalerie entdecken - Gemeinschaftskunde 1-4

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Kinderrechte mit einer Bildergalerie entdecken - Gemeinschaftskunde 1-4

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Kinderrechte mit einer Bildergalerie entdecken - Gemeinschaftskunde 1-4

Fach: Gemeinschaftskunde / Sachunterricht

Zielgruppe: Klasse 1 bis 4

Thema: Kinderrechte im Alltag entdecken.

Lernziel: Du erkennst Schutz, Förderung und Beteiligung auf Bildern und in kleinen Geschichten.

Stand der fachlichen und rechtlichen Prüfung: 17. Oktober 2026.


Einleitung

Alle Kinder haben Rechte!

Kinder haben das Recht, sicher zu leben, zu lernen, zu spielen und ihre Meinung zu sagen.

Diese Rechte heißen Kinderrechte.

Sie gelten für alle Kinder.

Du entdeckst Kinderrechte auf Fotos, hörst Geräusche und löst kleine Aufgaben.

Klasse 1 und 2: Schau, hör zu, zeige auf Bilder und antworte mündlich. Lass Dir die Texte vorlesen.

Klasse 3 und 4: Lies kurze Texte. Erkläre Deine Entscheidungen mit Gründen.

Wichtig: Alle Kinder dürfen mitmachen. Du musst nichts Persönliches erzählen. Alle Geschichten mit Namen in diesem Kurs sind erfunden. Bei einer unangenehmen Frage darfst Du eine andere Aufgabe wählen.


Drei wichtige Wörter

Schutz bedeutet: Kinder sollen sicher sein. Erwachsene müssen Kinder schützen.

Förderung bedeutet: Kinder sollen lernen, gesund aufwachsen und sich entwickeln können.

Beteiligung bedeutet: Kinder dürfen ihre Meinung sagen. Erwachsene sollen ihnen zuhören und ihre Meinung bei Entscheidungen beachten.

Merke: Ein Kinderrecht kann zu mehr als einer Gruppe passen.


Bildergalerie: Entdecke Kinderrechte

Schau Dir die sieben Bilder an.

Was machen die Menschen? Was kannst Du wirklich sehen?

Erste Aufgabe: Zeige auf ein Bild, das zum Spielen passt. Zeige danach auf ein Bild, das zum Mitreden passt.

Frage: Können manche Bilder zu mehreren Kinderrechten passen?

Ja! Zum Beispiel können beim gemeinsamen Spielen sowohl das Recht auf Freizeit als auch die Gleichbehandlung wichtig sein.

Bild-Hilfe: A = Spielen, B = Lesen, C = Hand heben, D = Händewaschen, E = Rampe, F = Abstimmen, G = Malen.


Bild A: Das Recht auf Spielen

Kinder spielen auf einer Reifenschaukel auf dem Spielplatz.

Kinder dürfen spielen und sich ausruhen.

Das steht in Artikel 31 der UN-Kinderrechtskonvention.

Deine Fragen:

  1. Was machen die Kinder?
  2. Welches Kinderrecht passt?
  3. Warum brauchen Kinder Zeit zum Spielen?

Merksatz: Spielen und Erholen sind wichtig.


Bild B: Das Recht auf Lernen

Kinder haben ein Recht auf Bildung.

Schule soll Kindern helfen, Wissen und Fähigkeiten zu entwickeln.

Deine Fragen:

  1. Was machen die Kinder auf Bild B?
  2. Was brauchst Du, um gut lernen zu können?
  3. Warum sollen alle Kinder lernen dürfen?

Merksatz: Lernen ist ein Kinderrecht.


Bild C: Das Recht auf Mitreden

Kinder dürfen ihre Meinung sagen.

Ihre Meinung muss beachtet werden. Das bedeutet nicht, dass ein Kind immer allein entscheidet.

Deine Fragen:

  1. Was macht das Kind auf Bild C?
  2. Warum ist Zuhören wichtig?
  3. Wie können Kinder in einer Klasse mitbestimmen?

Merksatz: Kinder haben eine Stimme.


Bild D: Das Recht auf Gesundheit

Kinder haben das Recht auf Gesundheit und Unterstützung bei Krankheit.

Sauberes Wasser und Hygiene helfen, gesund zu bleiben.

Deine Fragen:

  1. Was machen die Kinder?
  2. Warum ist sauberes Wasser wichtig?
  3. Wer kann Kindern helfen, wenn sie krank sind?

Merksatz: Gesundheit ist wichtig für alle Kinder.


Bild E: Alle Kinder gehören dazu

Ein Spielplatz hat eine Rampe für einen leichteren Zugang.

Alle Kinder haben die gleichen Rechte.

Kinder mit Behinderungen sollen ebenfalls mitspielen und teilnehmen können.

Eine Rampe kann helfen, einen Spielplatz mit einem Rollstuhl zu erreichen.

Deine Fragen:

  1. Was siehst Du auf dem Foto?
  2. Wem kann die Rampe helfen?
  3. Was könnte einen Spielplatz noch zugänglicher machen?

Merksatz: Alle Kinder sollen mitmachen können.


Bild F: Gemeinsam entscheiden

Die Kinder auf Bild F stimmen über einen Fotowettbewerb ab.

Auch in einer Klasse können Kinder bei passenden Entscheidungen beteiligt werden.

Deine Fragen:

  1. Was machen die Kinder?
  2. Warum kann eine Abstimmung hilfreich sein?
  3. Was geschieht mit Kindern, deren Wunsch nicht gewinnt?

Merksatz: Abstimmen ist eine Möglichkeit der Beteiligung. Kinderrechte gelten auch dann, wenn eine Mehrheit etwas anderes möchte.


Bild G: Das Recht auf Kreativität

Kinder dürfen sich künstlerisch ausdrücken.

Das kann beim Malen, Musizieren, Spielen oder Erzählen geschehen.

Deine Fragen:

  1. Was macht das Kind?
  2. Welches Recht könnte dazu passen?
  3. Können Kinder ihre Meinung auch mit Kunst ausdrücken?

Merksatz: Kinder dürfen kreativ sein.


Hören und Vorlesen


Hörstation: Kinder spielen

Höre Dir das Geräusch an.

Geräusch-Transkript / Textalternative: Man hört eine Gruppe von Kindern im Freien. Kinder rufen und lachen beim Spielen. Diese Beschreibung gibt die auf Wikimedia Commons dokumentierten Geräusche wieder; sie ist keine wortgetreue Verschriftlichung einzelner Stimmen.

Fragen:

  1. Welche Geräusche hörst Du?
  2. Zu welchem Bild passt die Aufnahme?
  3. Welches Kinderrecht passt besonders gut?

Freiwillige Hilfe: Du kannst die Aufnahme beliebig oft hören oder nur die Textalternative lesen.

Rückmeldung: Die Geräusche passen besonders gut zu Bild A und dem Recht auf Spiel und Freizeit. Aus den Geräuschen allein wissen wir aber nicht, ob alle Kinder mitspielen dürfen.


Vorlesegeschichten: Schutz, Förderung und Beteiligung

Geschichte 1:

Die erfundene Figur Mila geht mit einer erwachsenen Begleitperson über eine Straße. Beide warten an einer sicheren Überquerungsstelle.

Frage: Welcher Bereich der Kinderrechte passt dazu?

Geschichte 2:

Der erfundene Ben möchte lesen lernen. Eine Lehrkraft zeigt ihm, wie er schwierige Wörter üben kann.

Frage: Welcher Bereich der Kinderrechte passt dazu?

Geschichte 3:

Die erfundene Amina hat eine Idee für die Klassenbibliothek. Die Lehrkraft hört ihr zu und bespricht die Idee mit der Klasse.

Frage: Welcher Bereich der Kinderrechte passt dazu?

Freiwillige Lösungshilfe

Geschichte 1 passt zu Schutz: Kinder brauchen Sicherheit.

Geschichte 2 passt zu Förderung: Kinder sollen beim Lernen unterstützt werden.

Geschichte 3 passt zu Beteiligung: Kinder dürfen Ideen einbringen und sollen gehört werden.

Manchmal sind mehrere Zuordnungen richtig, wenn Du sie gut begründen kannst.


Kinderrechte verstehen – Klasse 3 und 4


Wo stehen die Kinderrechte?

Die Vereinten Nationen beschlossen 1989 die UN-Kinderrechtskonvention.

In Deutschland trat sie 1992 in Kraft. Sie ist geltendes Recht.

Die Konvention hat 54 Artikel. Sie gilt grundsätzlich für alle Menschen unter 18 Jahren.

Einige wichtige Artikel:

  1. Artikel 2: Alle Kinder haben die gleichen Rechte.
  2. Artikel 3: Das Wohl des Kindes muss besonders beachtet werden.
  3. Artikel 12: Kinder dürfen ihre Meinung äußern. Ihre Meinung muss angemessen berücksichtigt werden.
  4. Artikel 19: Kinder haben ein Recht auf Schutz vor Gewalt.
  5. Artikel 24: Kinder haben ein Recht auf Gesundheit.
  6. Artikel 28: Kinder haben ein Recht auf Bildung.
  7. Artikel 31: Kinder haben ein Recht auf Ruhe, Freizeit und Spiel.

Schutz, Förderung und Beteiligung sind drei hilfreiche Gruppen für diese Rechte. Manche Rechte gehören zu mehreren Gruppen.


Beobachtung, Meinung und Werturteil

Ein Foto zeigt nur einen Ausschnitt.

Beobachtung: „Auf Bild E sehe ich eine Rampe.“ Das kannst Du am Foto prüfen.

Meinung: „Ich finde diesen Spielplatz schön.“ Das ist eine persönliche Ansicht.

Werturteil: „Ein Spielplatz sollte für möglichst alle Kinder nutzbar sein, weil Kinder gleiche Rechte haben.“ Das ist eine Bewertung mit einem Grund.

Wichtig: Ein Foto beweist nicht, was die abgebildeten Kinder denken oder ob ihre Rechte insgesamt eingehalten werden.


Entscheidungsgeschichte: Welche Pause ist fair?

Die erfundenen Kinder Lina, Tom und Sami planen eine Pause.

Lina möchte Ball spielen. Tom möchte lesen. Sami möchte auf einem barrierearm zugänglichen Spielplatz spielen.

Die Klasse hat Zeit für unterschiedliche Aktivitäten. Es muss überlegt werden, wie alle mitmachen können.

Auftrag: Schlage eine faire Lösung vor. Nenne zwei Kinderrechte, die dabei wichtig sind.

Mögliche Lösung: Es gibt verschiedene Angebote und einen zugänglichen Weg. Die Kinder werden nach ihren Wünschen gefragt. Das berücksichtigt Freizeit, Beteiligung und gleiche Teilhabemöglichkeiten.

Eine andere Lösung kann ebenfalls gut sein. Wichtig sind die Kinderrechte und nachvollziehbare Gründe.


Freiwillige Hilfekarten

Hilfe 1: Was bedeutet Schutz?

Schutz heißt: Kinder sollen sicher sein. Beispiel: Erwachsene achten auf einen sicheren Schulweg.

Hilfe 2: Was bedeutet Förderung?

Förderung heißt: Kinder erhalten Hilfe beim Lernen und Entwickeln. Beispiel: Eine Lehrkraft erklärt ein Wort noch einmal.

Hilfe 3: Was bedeutet Beteiligung?

Beteiligung heißt: Kinder dürfen mitreden. Ihre Meinung zählt und wird beachtet.

Hilfe 4: Wie begründe ich eine Entscheidung?

Sage: „Ich schlage ... vor, weil ...“. Nenne ein Kinderrecht und erkläre, warum Deine Idee dazu passt.

Alle Hilfen sind freiwillig und dürfen mehrfach genutzt werden.


Videos: Kinderrechte erklärt


Video 1: Kinderrechte – erklärt für Kinder ab 8 Jahren

Quelle: UNICEF Deutschland, veröffentlicht am 23. September 2013.

Empfohlen für Klasse 3 und 4.

Video auf YouTube öffnen

Textalternative zum Thema des Videos:

Die Kinderrechte gelten für alle Kinder. Sie schützen Kinder und ermöglichen ihnen, zu lernen, zu spielen und sich zu entwickeln. Kinder sollen fair behandelt werden.

Frage: Welches Kinderrecht erkennst Du in unserer Bildergalerie wieder?


Video 2: Das sind die Kinderrechte – logo! einfach erklärt

Quelle: logo!, veröffentlicht am 25. November 2024.

Für Klasse 1 und 2 mit Begleitung und Vorlesen; für Klasse 3 und 4 zur Vertiefung.

Video auf YouTube öffnen

Textalternative zum Thema des Videos:

Kinder besitzen eigene Rechte. Dazu gehören Schutz, Lernen, Spielen und Mitreden. Erwachsene und staatliche Stellen müssen Kinderrechte achten und umsetzen.

Frage: Warum ist es wichtig, dass Kinder ihre Rechte kennen?

Hinweis zur Barrierefreiheit: Wenn Untertitel im Videoplayer verfügbar sind, kannst Du sie einschalten. Du kannst stattdessen die Textalternativen lesen oder vorlesen lassen. Die Videos sind externe YouTube-Angebote; sie werden nicht als frei lizenzierte Commons-Dateien ausgegeben.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Wähle jeweils eine richtige Antwort. Danach kannst Du die Erklärung öffnen.

1. Für wen gelten Kinderrechte? (Für alle Kinder) (!Nur für Kinder mit guten Noten) (!Nur für Kinder in einer Stadt) (!Nur für besonders große Kinder)



Rückmeldung 1 öffnen
Kinderrechte gelten für alle Kinder. Niemand muss sie sich erst verdienen.


2. Was ist ein Beispiel für Schutz? (Ein Kind sicher über eine Straße begleiten) (!Ein Kind vom Spielen ausschließen) (!Ein Kind beim Reden übergehen) (!Ein Kind ohne Hilfe lassen)



Rückmeldung 2 öffnen
Schutz bedeutet, auf die Sicherheit und das Wohl von Kindern zu achten.


3. Was gehört zur Förderung? (Einem Kind beim Lesenlernen helfen) (!Einem Kind Bücher verbieten) (!Ein Kind nicht zuhören lassen) (!Ein Kind vom Unterricht ausschließen)



Rückmeldung 3 öffnen
Förderung hilft Kindern dabei, zu lernen und sich zu entwickeln.


4. Was gehört zur Beteiligung? (Die Meinung eines Kindes anhören) (!Ein Kind immer übergehen) (!Nur Erwachsene sprechen lassen) (!Ideen von Kindern nie besprechen)



Rückmeldung 4 öffnen
Kinder dürfen ihre Meinung sagen. Ihre Meinung muss bei Entscheidungen, die sie betreffen, angemessen berücksichtigt werden.


5. Was ist ein Kinderrecht? (Spielen und sich ausruhen) (!Immer den ersten Platz bekommen) (!Alle Spiele allein bestimmen) (!Nie auf andere Rücksicht nehmen)



Rückmeldung 5 öffnen
Artikel 31 schützt die Rechte auf Ruhe, Freizeit und Spiel.


6. Wozu kann eine Rampe am Spielplatz dienen? (Sie erleichtert den Zugang) (!Sie verhindert jedes Spiel) (!Sie ersetzt alle Spielgeräte) (!Sie macht Kinderrechte überflüssig)



Rückmeldung 6 öffnen
Eine Rampe kann Hindernisse verringern. Sie kann beispielsweise Kindern mit Rollstuhl den Zugang erleichtern.


7. Was hilft der Gesundheit? (Sauberes Wasser zum Händewaschen) (!Kein Zugang zu Trinkwasser) (!Nie Hilfe bei Krankheit) (!Keine Möglichkeit zum Ausruhen)



Rückmeldung 7 öffnen
Sauberes Wasser und Hygiene können helfen, Krankheiten vorzubeugen. Kinder haben ein Recht auf Gesundheit.


8. Was kannst Du auf Bild C sicher erkennen? (Ein Kind hebt eine Hand) (!Das Kind ist immer glücklich) (!Die Klasse stimmt gerade ab) (!Die Lehrkraft hört jedem Kind immer zu)



Rückmeldung 8 öffnen
Das Heben der Hand ist sichtbar. Gefühle und das allgemeine Verhalten einer Lehrkraft lassen sich daraus nicht sicher ableiten.


9. Was stimmt bei einer Abstimmung? (Kinderrechte gelten auch nach einer Abstimmung) (!Eine Mehrheit darf alle Kinderrechte abschaffen) (!Nur Kinder mit vielen Freunden haben Rechte) (!Kinder dürfen niemals Vorschläge machen)



Rückmeldung 9 öffnen
Eine Klasse darf über vieles gemeinsam entscheiden. Die Rechte aller Kinder müssen dabei beachtet werden.


10. Was kann ein Kind tun, wenn es Hilfe benötigt? (Eine vertraute erwachsene Person um Hilfe bitten) (!Niemals mit jemandem sprechen) (!Alle Schwierigkeiten verstecken) (!Auf jede Unterstützung verzichten)



Rückmeldung 10 öffnen
Kinder dürfen Unterstützung bekommen. Erwachsene haben Verantwortung für den Schutz und das Wohlergehen von Kindern.



Memory

Finde die sechs passenden Paare.

Schutz Sicherheit
Förderung Lernen
Beteiligung Mitreden
Gesundheit Sauberes Wasser
Spielrecht Freizeit
Gleichbehandlung Gleiche Rechte




Rückmeldung: Schutz hilft bei der Sicherheit, Förderung beim Lernen und Beteiligung beim Mitreden. Alle Kinder sollen die gleichen Rechte haben.


Drag and Drop

Ordne die Begriffe zu.

Ordne die richtigen Begriffe zu. Kinderrechte im Alltag
Schaukeln Freizeit
Klassengespräch Beteiligung
Händewaschen Gesundheit
Lesen Bildung
Rampe Zugang




Rückmeldung: Suche nach der Handlung und dem passenden Recht. Eine Handlung kann manchmal mehr als ein Recht berühren.


Kreuzworträtsel

Löse die sechs Rätselwörter.

Schutz Wie heißt Hilfe, die Kinder vor Gefahren bewahren soll?
Schule Wo lernen viele Kinder gemeinsam?
Spielen Was dürfen Kinder in ihrer Freizeit tun?
Meinung Was darf jedes Kind frei äußern?
Gesundheit Welches Recht hat mit ärztlicher Hilfe und gesundem Aufwachsen zu tun?
Fairness Wie nennt man einen gerechten Umgang miteinander?




Rückmeldung: Die Begriffe zeigen verschiedene Seiten der Kinderrechte: sicher sein, lernen, spielen, mitreden und fair behandelt werden.


LearningApps

Weitere freiwillige Übungen zum Thema finden:

Hinweis: Die Suche kann auch Aufgaben anderer Personen anzeigen. Lehrkräfte sollten externe Aufgaben vor dem Einsatz prüfen.


Lückentext

Ergänze die richtigen Wörter.

Vervollständige den Text.
Alle Kinder haben

.
Kinder brauchen

, damit sie sicher aufwachsen können.
Beim Lernen hilft die

.
Kinder dürfen ihre

sagen.
Das Mitreden gehört zur

.
Kinder haben ein Recht auf

.
Sauberes Wasser hilft der

.
Kinder dürfen in ihrer Freizeit

.
Alle Kinder sollen

behandelt werden.
Die Vereinten Nationen beschlossen die Kinderrechtskonvention im Jahr

.



Rückmeldung: Lies jeden Satz noch einmal. Überlege, ob das eingesetzte Wort zum Inhalt passt. Die drei wichtigsten Gruppen heißen Schutz, Förderung und Beteiligung.


Offene Aufgaben

Arbeite allein oder mit anderen. Alle Geschichten und Namen dürfen erfunden sein.


Leicht – Klasse 1 und 2

  1. Bild entdecken: Wähle ein Bild aus der Galerie. Sage in einem Satz, was Du siehst.
  2. Rechte finden: Zeige auf zwei Bilder und sage, welches Kinderrecht passen könnte.
  3. Hördetektiv: Höre die Spielgeräusche oder nutze den Text. Ordne sie einem Bild zu und erkläre mündlich warum.
  4. Zuhören üben: Höre die erfundene Geschichte von Amina noch einmal. Sage, warum Zuhören wichtig ist.


Standard – Klasse 2 bis 4

  1. Schutz erkennen: Erkläre am Beispiel der erfundenen Mila, wie Erwachsene für Sicherheit sorgen können.
  2. Lernen unterstützen: Nenne zwei Hilfen, die der erfundene Ben beim Lesenlernen erhalten könnte.
  3. Zugang für alle: Betrachte Bild E. Schreibe oder sage, warum eine Rampe hilfreich sein kann.
  4. Klassenentscheidung: Denke Dir zwei Vorschläge für eine gemeinsame Lesezeit aus. Begründe, wie Kinder dabei mitreden können.


Schwer – Klasse 3 und 4

  1. Rechte verbinden: Wähle zwei Fotos aus. Erkläre, warum ein Foto zu mehreren Kinderrechten passen kann.
  2. Fotos prüfen: Schreibe zu Bild F eine überprüfbare Beobachtung, eine Meinung und ein begründetes Werturteil.
  3. Fair entscheiden: Entwickle für Lina, Tom und Sami eine Pausenregel. Berücksichtige unterschiedliche Interessen und die gleichen Rechte aller Kinder.
  4. Kinderrechte beurteilen: Zwei erfundene Kinder streiten über die Pausengestaltung. Beschreibe zwei mögliche Lösungen und entscheide begründet, welche die betroffenen Kinderrechte besser berücksichtigt.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Kriterien für gute Begründungen

Bei offenen Urteilsaufgaben zählen nicht bestimmte politische Meinungen, sondern die Qualität Deiner Begründung.

  1. Beobachtung: Was kannst Du wirklich auf dem Foto oder im Fall erkennen?
  2. Kinderrecht: Welches Recht ist betroffen?
  3. Begründung: Warum passt Deine Lösung?
  4. Fairness: Hast Du auch andere Kinder berücksichtigt?
  5. Nachdenken: Gibt es eine andere gute Lösung?

Für Klasse 1 und 2: Zeigen, einzelne Wörter und mündliche Sätze reichen aus.

Für Klasse 3 und 4: Formuliere möglichst zwei bis vier verständliche Sätze mit Gründen.


Lernkontrolle

Hier geht es darum, Zusammenhänge zu verstehen.

  1. Rechte im Zusammenhang: Warum kann eine gute Spielpause gleichzeitig mit Förderung, Gesundheit und Beteiligung zu tun haben? Erkläre mit einem Beispiel.
  2. Barrieren abbauen: Ein erfundenes Kind erreicht ein Spielgerät nicht. Welche Veränderungen könnten helfen? Begründe zwei Vorschläge.
  3. Gehört werden: Eine Klasse soll ihren Ausflug planen. Wie können alle Kinder ihre Meinung äußern, auch wenn sie nicht laut sprechen möchten?
  4. Mehrheit und Rechte: Die meisten Kinder möchten ein Spiel wählen, bei dem ein anderes Kind nicht mitmachen kann. Welche faire Lösung schlägst Du vor und warum?
  5. Bild und Wirklichkeit: Betrachte Bild C. Was zeigt das Foto sicher? Was kannst Du daraus nicht wissen? Warum ist diese Unterscheidung wichtig?
  6. Interessen vergleichen: Lina möchte Ball spielen, Tom möchte lesen. Erkläre, warum beide Interessen wichtig sein können, und finde eine Lösung.

Bewertung: Gute Antworten nennen passende Rechte, verwenden überprüfbare Hinweise und erklären die vorgeschlagene Lösung. Unterschiedliche begründete Urteile sind möglich. Die Menschenwürde und die gleichen Grundrechte aller Kinder stehen nicht zur Abstimmung.




Lernnachweis

Das solltest Du am Ende zeigen können:

  1. Kinderrechte: Du weißt, dass alle Kinder Rechte haben.
  2. Schutz: Du erkennst Beispiele für Sicherheit und Hilfe.
  3. Förderung: Du erkennst Beispiele für Lernen und gesundes Aufwachsen.
  4. Beteiligung: Du erklärst, was Mitreden und Zuhören bedeuten.
  5. Gleichbehandlung: Du weißt, dass alle Kinder die gleichen Rechte besitzen.
  6. Medienkompetenz: Du kannst beschreiben, was ein Bild tatsächlich zeigt.
  7. Urteilsbildung: Du kannst für eine faire Entscheidung mindestens einen Grund nennen.

Klasse 1 und 2: Zeige auf drei Bilder, benenne passende Rechte und erkläre eines mündlich.

Klasse 3 und 4: Ordne drei Bilder Kinderrechten zu und begründe eine faire Entscheidung mit zwei Kinderrechten.

Nachweisformen: Mündliches Gespräch, Wortkarten, kurze Texte oder eine kleine Gruppenpräsentation. Private Erlebnisse sind nicht erforderlich.




OERs zum Thema

Wikipedia: Kinderrechte

Geprüfte fachliche Quellen (Abruf und Prüfung: 17. Oktober 2026):

  1. UNICEF Deutschland – UN-Kinderrechtskonvention im Wortlaut: Artikel und rechtliche Grundlagen.
  2. UNICEF Deutschland – Kinderrechte einfach erklärt: Kindgerechte Erklärungen, veröffentlicht am 21. April 2026.
  3. Bundesfamilienministerium – UN-Kinderrechtskonvention: Rechtsstand in Deutschland, Informationsseite vom 23. Oktober 2025.
  4. UNICEF – Kinderfreundliche Fassung der Kinderrechtskonvention: Vertiefendes Material.
  5. Wikipedia – Kinderrechte: Weiterführende Übersicht.

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Wikimedia Commons: Vollständige Mediennachweise

Die folgenden Dateiseiten wurden einzeln hinsichtlich Dateiname, Urheberangabe und Lizenz geprüft. Die Dateien werden unverändert eingebettet. Es wurden keine eigenen Medien erzeugt oder Quelldateien verändert.

Bild A – Spielen

  1. Datei: Children playing.JPG. Urheber: Klaus27neu. Quelle: Wikimedia Commons – Originaldateiseite. Lizenz: CC BY-SA 3.0. Erforderliche Namensnennung: Klaus27neu, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0, Lizenzlink; keine Änderungen.

Bild B – Lernen

  1. Datei: Primary school children in classroom.jpg. Urheber: US Department of Education. Quelle: Wikimedia Commons – Originaldateiseite. Lizenz: CC BY 2.0. Erforderliche Namensnennung: US Department of Education, Wikimedia Commons, CC BY 2.0, Lizenzlink; keine Änderungen.

Bild C – Mitreden

  1. Datei: A pupil answering a question in class.jpg. Urheber: Kwameghana (Bright Kwame Ayisi). Quelle: Wikimedia Commons – Originaldateiseite. Freigabe: CC0 1.0. Namensnennung: rechtlich durch CC0 nicht vorgeschrieben; hier freiwillig: Bright Kwame Ayisi, Wikimedia Commons; keine Änderungen.

Bild D – Gesundheit

  1. Datei: Children in Kasai Orientale, DR Congo, washing hands using a low-tech water system (8380385520).jpg. Quelle und Urheberangabe: DFID – UK Department for International Development; vorgeschriebene Attribution: Pete Vowles, Deputy Head of Office, DFID DRC. Dateiseite: Wikimedia Commons. Lizenz: CC BY-SA 2.0. Erforderliche Namensnennung: Pete Vowles / DFID, Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.0, Lizenzlink; keine Änderungen.

Bild E – Zugang für alle

  1. Datei: Playground for All Children Qns td (2019-03-21) 017.jpg. Urheber: Tdorante10. Quelle: Wikimedia Commons – Originaldateiseite. Lizenz: CC BY-SA 4.0. Erforderliche Namensnennung: Tdorante10, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0, Lizenzlink; keine Änderungen.

Bild F – Abstimmen

  1. Datei: SOME SCHOOL CHILDREN CAST THEIR VOTES FOR THE PHOTO COMPETITION ON THE UN VOLUNTEERS DAY. (23199183613).jpg. Fotograf: Michael Ali; Quelle/Rechteinhaber: MONUSCO Photos. Dateiseite: Wikimedia Commons. Lizenz: CC BY-SA 2.0. Erforderliche Namensnennung: Michael Ali / MONUSCO Photos, Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.0, Lizenzlink; keine Änderungen.

Bild G – Kreativität

  1. Datei: Child drawing (54172857377).jpg. Urheber: Henry Söderlund. Quelle: Wikimedia Commons – Originaldateiseite. Lizenz: CC BY 2.0. Erforderliche Namensnennung: Henry Söderlund, Wikimedia Commons, CC BY 2.0, Lizenzlink; keine Änderungen.

Audio – Spielgeräusche

  1. Datei: Ambient sound children playing in a park 2026-05-19.oga. Urheberangabe auf Commons: SchlurcherBot. Quelle: Wikimedia Commons – Originaldateiseite. Lizenz: CC BY-SA 4.0. Erforderliche Namensnennung: SchlurcherBot, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0, Lizenzlink; keine Änderungen. Barrierefreiheit: Geräuschbeschreibung im Abschnitt „Hörstation“.

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