Jazz Blues und populäre Musik - Musik verstehen
Einleitung
Jazz Blues und populäre Musik - Musik verstehen
Musik erzählt Geschichten. Sie zeigt Gefühle und verbindet Menschen.
In diesem aiMOOC lernst Du drei wichtige Musikbereiche kennen: Blues, Jazz und Popmusik.
Du erfährst, wie diese Musik entstanden ist, wie Musikerinnen und Musiker improvisieren und wie Tonaufnahmen die Musik verändert haben.
Zielgruppe: Klasse 7–8
Du lernst:
- Musikstile am Klang erkennen.
- Rhythmus, Swing und Improvisation verstehen.
- Die Geschichte der Tonaufnahme erklären.
- Musik und Gesellschaft miteinander verbinden.
- Musik und Medien verantwortungsvoll verwenden.
Die Bilder, Hörbeispiele und Animationen stammen von Wikimedia Commons. Die YouTube-Videos sind zusätzliche Lernangebote. Die Quellen und Lizenzangaben findest Du direkt bei den Medien.
Blues – Musik voller Gefühle
Der Blues entwickelte sich in afroamerikanischen Gemeinschaften im Süden der USA.
Blues kann Trauer, Hoffnung, Freude oder Alltagsprobleme ausdrücken.
Typisch sind:
- Blue Notes: Töne mit einer besonderen Klangfärbung.
- Call and Response: Eine musikalische Frage erhält eine Antwort.
- Blues-Schema: Viele Bluesstücke verwenden zwölf Takte.
Nicht jeder Blues hat zwölf Takte. Es gibt viele verschiedene Formen.
Bessie Smith – eine berühmte Blues-Sängerin

Bessie Smith, Aufnahme von 1936. Foto: Carl Van Vechten, Library of Congress. Gemeinfrei laut Wikimedia Commons.
Bessie Smith (1894–1937) war eine der bekanntesten Blues-Sängerinnen. Ihre kraftvolle Stimme erreichte ein großes Publikum.
Denkfrage: Welche Gefühle kann eine Stimme ohne viele Instrumente vermitteln?
Hörbeispiel: Die Bluestonleiter
Hörbeispiel: C-Bluestonleiter mit zusätzlicher großer Terz. Michael Lenz, Commons, CC0 1.0.
Hörauftrag: Höre zu. Beschreibe, wie die Töne auf Dich wirken.
Hilfe 1: Klingen sie ruhig, spannend oder ungewöhnlich?
Hilfe 2: Achte darauf, wie sich hohe und tiefe Töne unterscheiden.
Hilfe 3: Erkläre, weshalb besondere Töne einer Melodie mehr Ausdruck geben können.
Das Zwölf-Takt-Blues-Schema
Viele Bluesstücke nutzen ein wiederkehrendes Muster aus zwölf Takten.
Ein einfaches Beispiel in C-Dur:
| Taktgruppe | Akkorde |
|---|---|
| Anfang | C – C – C – C |
| Mitte | F – F – C – C |
| Schluss | G – F – C – C |
Merke: Dieses Schema ist ein häufiges Beispiel. Es gibt auch andere Bluesformen und Varianten.
Zum Ausprobieren: Klatsche in jedem Takt vier gleichmäßige Schläge. Zähle mit.
Video: Was ist Blues?
Lernvideo aus dem Bildungsangebot von Jazz at Lincoln Center. Direktlink.
Auftrag: Nenne zwei Merkmale des Blues.
Jazz – Musik entsteht im Moment
Jazz entstand um 1900 vor allem in New Orleans in den USA.
Er entwickelte sich aus verschiedenen Musiktraditionen. Dazu gehörten Blues, Ragtime, Märsche und weitere Musik aus afroamerikanischen und anderen Gemeinschaften.
Jazzmusiker hören aufeinander und gestalten ihre Musik gemeinsam.
Louis Armstrong und der frühe Jazz

Louis Armstrong, Foto von Herman Hiller, 1953. Library of Congress / New York World-Telegram Collection, gemeinfrei laut Commons.
Louis Armstrong (1901–1971) spielte Trompete und sang. Er gehörte zu den einflussreichsten Musikern des frühen Jazz.
Besonders wichtig war sein Spiel als Solist.
Merke: Ein Solo ist eine musikalische Passage, bei der ein Musiker besonders hervortritt.
Improvisation – Musik spontan erfinden
Improvisation bedeutet: Du gestaltest Musik direkt beim Spielen oder Singen.
Dabei musst Du nicht alles vorher festlegen. Du kannst auf Ideen anderer reagieren.
Stell Dir ein Gespräch vor. Auch dort weißt Du nicht jedes Wort vorher.
Hörauftrag: Höre die zwei kurzen Jazzbeispiele. Achte auf die Instrumente.
Jazz-Saxophon, Serolillo, Commons, CC BY 2.5.
Jazz-Gitarre, Serolillo, Commons, CC BY 2.5.
Hilfe 1: Welches Instrument hörst Du?
Hilfe 2: Welche Töne wirken betont?
Hilfe 3: Welche Unterschiede gibt es zwischen den beiden Klangbeispielen?
Die Beispiele zeigen Instrumentenklänge. Ob einzelne Passagen improvisiert wurden, ist allein durch die Dateibeschreibungen nicht gesichert.
Video: Was bedeutet Improvisation?
Jazz at Lincoln Center: Jazz Fundamentals – What Is Improvisation? Direktlink.
Auftrag: Erkläre Improvisation mit einem Beispiel aus Deinem Alltag.
Swing – ein besonderer Rhythmus
Swing bezeichnet eine besondere Art, Jazz rhythmisch zu spielen. Oft wirkt die Musik federnd oder schwingend.
Swing nennt man auch einen Jazzstil, der besonders in den 1930er- und 1940er-Jahren mit großen Bands beliebt war.

Chris Barber's Jazz Band, 1957. Foto: Joop van Bilsen / Anefo, Commons, CC BY 4.0.
Hörbeispiel: Jazz-Schlagzeugrhythmus
Rhythmusbeispiel von Kakofonous, Commons, vom Urheber gemeinfrei freigegeben.
Auftrag: Bewege Deine Hand zum Grundschlag. Hörst Du darüber ein wiederkehrendes Schlagzeugmuster?
Video: Was ist Swing?
Jazz at Lincoln Center: Jazz Fundamentals – What Is Swing? Direktlink.
Auftrag: Beschreibe, was den Swing-Rhythmus besonders macht.
Ella Fitzgerald und die Jazz-Stimme

Ella Fitzgerald, 1940. Foto: Carl Van Vechten, Library of Congress. Gemeinfrei laut Commons.
Ella Fitzgerald (1917–1996) war eine bedeutende Jazz-Sängerin.
Sie war besonders für ihren Scat-Gesang bekannt. Dabei werden statt normaler Wörter erfundene Silben gesungen.
Probiere es aus: Singe auf „ba“, „da“ und „du“ eine kurze eigene Tonfolge.
Ragtime – ein wichtiger Einfluss
Ragtime war besonders um 1900 beliebt.
Oft ist diese Klaviermusik genau komponiert. Ihr Rhythmus verwendet häufig Synkopen, also Betonungen an unerwarteten Stellen.
Scott Joplin (um 1868–1917) war ein bekannter Ragtime-Komponist.
Hörbeispiel: Ragtime Dance
Komposition: Scott Joplin, 1906, gemeinfrei. Neuere Darbietung: Gnissah, 2024, Commons, CC BY-SA 3.0. Dies ist keine historische Originalaufnahme von 1906.
Auftrag: Versuche, einen gleichmäßigen Grundschlag zu klatschen. Welche Melodietöne liegen zwischen Deinen Schlägen?
Populäre Musik – Musik für viele Menschen
Populäre Musik bedeutet Musik, die viele Menschen erreicht. Dazu gehören unterschiedliche Stile.
Popmusik bezeichnet auch einen eigenen Musikstil mit eingängigen Melodien und oft wiederkehrenden Refrains.
Blues und Jazz beeinflussten viele spätere Musikformen, darunter Rhythm and Blues, Rock ’n’ Roll, Rockmusik und Teile der modernen Popmusik.
Auch Hip-Hop, elektronische Musik und viele internationale Traditionen prägen heutige populäre Musik.
Merkmale von Popsongs
Viele Popsongs haben:
- Einen regelmäßigen Beat.
- Eine Strophe, die sich verändert.
- Einen Refrain, der wiederkommt.
- Eine einprägsame Melodie oder Hookline.
Nicht jeder Popsong hat alle diese Merkmale.

E-Gitarre bei einem Auftritt, MatthewTonner, 2020, Commons, CC BY-SA 4.0.
Vergleich: Welche Instrumente hörst Du in Deiner Lieblingsmusik? Welche davon kommen auch im Blues oder Jazz vor?
Musik und Gesellschaft
Musik entsteht nicht unabhängig von der Gesellschaft.
Blues und Jazz sind eng mit der Geschichte afroamerikanischer Menschen verbunden. Dazu gehören Gemeinschaft, Kreativität und kultureller Austausch, aber auch Rassismus und gesellschaftliche Ausgrenzung.
Musikerinnen und Musiker konnten durch Auftritte und Schallplatten viele Menschen erreichen. Trotzdem hatten nicht alle die gleichen Chancen.
Wichtig: Die Geschichte von Blues und Jazz lässt sich nicht auf Leid reduzieren. Diese Musik steht auch für Freude, Selbstbestimmung und neue Ideen.
Denkfrage: Warum sollten wir beim Kennenlernen eines Musikstils auch seine Geschichte untersuchen?
Hilfe 1: Wer hat die Musik entwickelt?
Hilfe 2: Wer durfte öffentlich auftreten oder Platten aufnehmen?
Hilfe 3: Wie konnten Musik und ihre Verbreitung gesellschaftliche Veränderungen beeinflussen?
Aufnahmegeschichte – vom Phonographen zum Streaming
Früher konnte Musik nur direkt erlebt oder selbst gespielt werden.
1877 entwickelte Thomas Alva Edison einen Phonographen, mit dem sich Ton aufnehmen und wieder abspielen ließ.
Später verbreiteten sich Grammophone und Schallplatten. Im 20. Jahrhundert kamen Rundfunk, Tonband, Schallplatte aus Vinyl und CD hinzu. Heute werden viele Musikstücke digital gehört.

Grammophon, Foto: Mohamed ali bayoumi, Commons, CC BY-SA 4.0.
Merke: Eine Tonaufnahme bewahrt eine bestimmte musikalische Darbietung.
Die Entwicklung in Kürze
| Zeit | Veränderung |
|---|---|
| 1877 | Edison stellt seinen Phonographen vor. |
| Ab den 1890er-Jahren | Grammophone und Schallplatten gewinnen an Bedeutung. |
| 1917 | Frühe kommerzielle Jazzaufnahmen erscheinen. |
| 1920er-Jahre | Schallplatten und Radio verbreiten Jazz. |
| Zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts | Tonband, Vinyl-LP und später CD verändern die Musikwelt. |
| Heute | Musik ist über digitale Dateien und Streaming erreichbar. |
Frage: Warum konnte Musik durch Schallplatten und Radio bekannter werden?
Wie wird Klang aufgenommen?
Ein Mikrofon wandelt Schall in ein elektrisches Signal um. Dieses kann aufgenommen, verarbeitet und gespeichert werden.

Studiomikrofon, Foto: Galak76, Commons, CC BY-SA 3.0.
Beim Abspielen wird das gespeicherte Signal wieder in Schall umgewandelt.
Animation: So erzeugt ein Lautsprecher Schall.

Animation: KyleThayer, Commons, CC0 1.0. Sie zeigt die Wiedergabe von Schall, nicht die Aufnahme.
Auftrag: Beschreibe den Weg vom gespeicherten Signal bis zum hörbaren Ton.
Video: Edisons Phonograph
National Museum of American History / Smithsonian: Meet Edison's Tinfoil Phonograph from 1877, veröffentlicht 2018. Direktlink.
Auftrag: Welche Aufgabe hatte der Phonograph, die vorherige Geräte nicht erfüllen konnten?
Musikrechte verstehen
Ein Musikstück und seine Aufnahme sind rechtlich nicht immer dasselbe.
Bei der Nutzung von Musik musst Du drei Fragen unterscheiden:
- Werkrecht: Wer hat Musik und gegebenenfalls Text geschaffen?
- Bearbeitungsrecht: Wurde eine geschützte Melodie verändert oder neu gestaltet?
- Aufnahme- und Leistungsschutzrechte: Wer hat die konkrete Darbietung aufgenommen oder produziert?
Beispiel: Eine alte Komposition kann gemeinfrei sein. Eine neue Aufnahme davon kann trotzdem geschützt sein.
In Deutschland endet das Urheberrecht an einem Werk im Regelfall 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers. Für Tonaufnahmen gelten eigene Regeln.
Wichtig: Ein Lied auf YouTube darfst Du nicht automatisch herunterladen und in einem eigenen Film verwenden.
Medienrechte und Namensnennung
Die folgenden Angaben beziehen sich auf die dokumentierten Lizenzen der einzelnen Wikimedia-Commons-Dateiseiten.
| Medium | Urheber oder Quelle | Lizenzangabe |
|---|---|---|
| Bessie Smith, Foto | Carl Van Vechten / Library of Congress | Gemeinfrei laut Commons |
| Louis Armstrong, Foto | Herman Hiller / Library of Congress | Gemeinfrei laut Commons |
| Ella Fitzgerald, Foto | Carl Van Vechten / Library of Congress | Gemeinfrei laut Commons |
| Chris Barber's Jazz Band, Foto | Joop van Bilsen / Anefo | CC BY 4.0 |
| E-Gitarre, Foto | MatthewTonner | CC BY-SA 4.0 |
| Grammophon, Foto | Mohamed ali bayoumi | CC BY-SA 4.0 |
| Studiomikrofon, Foto | Galak76 | CC BY-SA 3.0 |
| Schallwellen-Animation | KyleThayer | CC0 1.0 |
| C-Bluestonleiter, Audio | Michael Lenz | CC0 1.0 |
| Jazz-Ride-Rhythmus, Audio | Kakofonous | Vom Urheber gemeinfrei freigegeben |
| Jazz-Saxophon, Audio | Serolillo | CC BY 2.5 |
| Jazz-Gitarre, Audio | Serolillo | CC BY 2.5 |
| Ragtime Dance, Audio | Scott Joplin / Gnissah | Werk gemeinfrei, Darbietung CC BY-SA 3.0 |
Prüfung der Musikdateien:
| Datei | Werk | Bearbeitung | Aufnahme |
|---|---|---|---|
| C-Bluestonleiter | Allgemeine Tonleiter, kein fremdes Musikstück genannt | Keine fremde Bearbeitung angegeben | Michael Lenz, CC0 |
| Jazz-Ride-Rhythmus | Allgemeines Rhythmusmuster | Keine fremde Bearbeitung angegeben | Kakofonous, gemeinfrei freigegeben |
| Jazz-Saxophon | Als eigene Arbeit gekennzeichnet, kein fremdes Werk benannt | Nicht gesondert dokumentiert | Serolillo, CC BY 2.5 |
| Jazz-Gitarre | Als eigene Arbeit gekennzeichnet, kein fremdes Werk benannt | Nicht gesondert dokumentiert | Serolillo, CC BY 2.5 |
| Ragtime Dance | Scott Joplin, aufgrund seines Todesjahres 1917 gemeinfrei | Keine zusätzliche fremde Bearbeitung ausgewiesen | Gnissah, neuere Darbietung, CC BY-SA 3.0 |
Hinweis für Lehrkräfte: „Nicht angegeben“ bedeutet nicht, dass ein Recht unabhängig nachgewiesen wurde. Die Prüfung stützt sich auf die jeweiligen Commons-Dateiseiten. Vor einer neuen Veröffentlichung sind Werk, Bearbeitung und Aufnahme nochmals getrennt zu kontrollieren. Bei CC BY und CC BY-SA sind insbesondere Urheber, Quelle, Lizenzlink und gegebenenfalls Änderungen anzugeben.
YouTube: Die eingebetteten Videos stammen aus Bildungsangeboten von Jazz at Lincoln Center und dem Smithsonian. Für die Videos ist hier keine freie Creative-Commons-Nachnutzung nachgewiesen. Die Einbettung und der Link sind keine Erlaubnis zum Herunterladen, Bearbeiten oder erneuten Hochladen. Verfügbarkeit, Einbettungserlaubnis und schulische Datenschutzanforderungen sind vor dem Einsatz erneut zu prüfen.
Notenbeispiele: Die Aktivierung der MediaWiki-Erweiterung Score auf moocwiki.org konnte nicht zuverlässig bestätigt werden. Deshalb wurde kein ungeprüfter LilyPond- oder ABC-Code eingebettet. Das Blues-Schema ist als Texttabelle dargestellt.
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Wo entwickelte sich der Blues? (In afroamerikanischen Gemeinschaften der USA) (!In mittelalterlichen Klöstern Europas) (!Im antiken Rom) (!In der europäischen Barockmusik)
Wie viele Takte hat ein häufiges Blues-Schema? (Zwölf) (!Fünf) (!Sieben) (!Zwanzig)
Was bedeutet Improvisation? (Musik im Moment gestalten) (!Nur Noten abschreiben) (!Musik immer gleich wiederholen) (!Ein Instrument ohne Zuhören stimmen)
Was bezeichnet Swing in der Musik? (Eine besondere rhythmische Spielweise im Jazz) (!Ein Aufnahmegerät) (!Eine Art Mikrofon) (!Einen bestimmten Sänger)
Wer war Bessie Smith? (Eine bekannte Blues-Sängerin) (!Eine Erfinderin des Phonographen) (!Eine Pop-Produzentin der Gegenwart) (!Eine Jazz-Schlagzeugerin aus Europa)
Welches Instrument spielte Louis Armstrong besonders bekannt? (Trompete) (!Harfe) (!Orgel) (!Violine)
Was bedeutet Call and Response? (Musikalische Frage und Antwort) (!Aufnahme und Löschung) (!Laut und leise ohne Zusammenhang) (!Schneller und langsamer Gesang)
Welches Gerät stellte Edison 1877 vor? (Phonograph) (!CD-Spieler) (!Digitales Mischpult) (!Streaming-Server)
Welcher Bestandteil kehrt in vielen Popsongs wieder? (Refrain) (!Instrumentenbauplan) (!Mikrofonkabel) (!Schallplattenhülle)
Was musst Du bei der Wiederverwendung einer Aufnahme beachten? (Rechte am Werk an Bearbeitungen und an der Aufnahme) (!Nur die Lautstärke) (!Nur das Erscheinungsjahr des Albums) (!Nur die Länge der Datei)
Memory
Finde die Begriffe, die zusammengehören.
| Blues | Musikstil mit afroamerikanischen Wurzeln |
| Improvisation | Musik spontan gestalten |
| Swing | Federnd wirkende Jazzrhythmik |
| Call and Response | Musikalische Frage und Antwort |
| Phonograph | Frühes Gerät zur Aufnahme und Wiedergabe von Ton |
| Refrain | Wiederkehrender Teil eines Liedes |
| Ragtime | Häufig synkopierte komponierte Klaviermusik |
| Blue Notes | Ausdrucksvoll gefärbte Töne |
Drag and Drop
Ordne jedem Begriff die passende Erklärung zu.
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Bedeutung |
|---|---|
| Improvisation | Spontan Musik erfinden |
| Tonstudio | Ort für Musikaufnahmen |
| Refrain | Wiederkehrender Songteil |
| Grammophon | Gerät zur Schallplattenwiedergabe |
| Ragtime | Häufig synkopierte Klaviermusik |
Kreuzworträtsel
Löse die Fragen mit den passenden Fachbegriffen.
| Blues | Welcher Musikstil entstand in afroamerikanischen Gemeinschaften des Südens der USA? |
| Swing | Wie heißt die federnde rhythmische Spielweise im Jazz? |
| Armstrong | Wie lautet der Nachname des berühmten Jazz-Trompeters Louis? |
| Refrain | Wie heißt der wiederkehrende Teil vieler Popsongs? |
| Phonograph | Welches Gerät entwickelte Edison 1877 zur Tonaufnahme und Wiedergabe? |
| Saxophon | Welches typische Jazz-Blasinstrument besitzt ein einzelnes Rohrblatt? |
LearningApps
Suche nach weiteren passenden Übungen. Prüfe die Inhalte vor der Verwendung.
Lückentext
Offene Aufgaben
Die folgenden Aufgaben werden nicht automatisch bewertet. Du kannst Texte, Skizzen oder eigene musikalische Ideen gestalten.
Leicht
- Rhythmus: Höre das Schlagzeugbeispiel. Klatsche den Grundschlag und beschreibe Deinen Eindruck. Hilfe: Zähle gleichmäßig mit.
- Blues: Erstelle eine Wortwolke mit Gefühlen, die Blues ausdrücken kann. Hilfe: Denke auch an Freude und Hoffnung.
- Musikinstrument: Zeichne drei Instrumente aus den Bildern dieses Kurses. Schreibe ihre Namen dazu.
- Call and Response: Entwickle mit einer Partnerin oder einem Partner ein kurzes Frage-Antwort-Spiel mit Stimme oder Klatschen.
Standard
- Höranalyse: Vergleiche das Jazz-Saxophon- und das Gitarrenbeispiel. Beschreibe Klang, Rhythmus und Wirkung. Hilfe: Nutze passende Adjektive.
- Musikgeschichte: Erstelle eine Zeitleiste vom Phonographen zum Streaming mit mindestens vier Stationen.
- Popmusik: Untersuche den Aufbau eines bekannten Popsongs. Erkennst Du Strophe und Refrain? Notiere keine geschützten Liedtexte.
- Jazz: Informiere Dich über Ella Fitzgerald oder Louis Armstrong. Stelle ihre musikalische Bedeutung in wenigen Sätzen vor und nenne Deine Quelle.
Schwer
- Blues-Schema: Spiele oder klatsche gemeinsam mit anderen ein Zwölf-Takt-Blues-Muster. Probiere eine kurze eigene Improvisation dazu aus.
- Musik und Gesellschaft: Erstelle ein kurzes Referat über die Bedeutung afroamerikanischer Musiktraditionen für heutige Musik. Beziehe gesellschaftliche Bedingungen ein.
- Urheberrecht: Untersuche ein historisches Musikstück und eine neuere Aufnahme davon. Prüfe Komposition, mögliche Bearbeitung und Aufnahme getrennt.
- Podcast: Plant einen kurzen Klassenbeitrag über Blues, Jazz und Pop. Verwendet nur eigene Aussagen oder nachweislich nutzbare Medien. Holt Einwilligungen ein, bevor Ihr Stimmen anderer aufnehmt oder veröffentlicht.


Lernkontrolle
Bearbeite die Aufgaben schriftlich oder mündlich. Begründe Deine Antworten.
- Improvisation: Erkläre, warum gute Improvisation auch genaues Zuhören erfordert. Übertrage das auf Teamarbeit.
- Musikgeschichte: Überlege, wie sich Musik ohne Tonaufnahmen verbreiten würde. Vergleiche diese Situation mit Streaming.
- Blues: Erkläre, warum ein Musikstil sowohl Freude als auch schwierige Lebenserfahrungen ausdrücken kann.
- Jazz und Gesellschaft: Untersuche, warum die gesellschaftlichen Bedingungen von Musikerinnen und Musikern wichtig sind, um die Geschichte des Jazz zu verstehen.
- Popmusik: Erkläre an einem selbst gewählten Beispiel, wie ältere Musikstile heutige populäre Musik beeinflussen können.
- Urheberrecht: Ein gemeinfreies Stück wird heute neu eingespielt. Darf die neue Aufnahme automatisch in einem öffentlichen Video verwendet werden? Begründe Deine Entscheidung mithilfe der verschiedenen Rechte.
Lernnachweis
Für einen erfolgreichen Lernnachweis solltest Du zeigen, dass Du:
- Blues, Jazz und Popmusik mit eigenen Worten beschreiben kannst.
- Improvisation, Swing und Refrain erklären kannst.
- Beispiele bewusst anhörst und musikalisch beschreibst.
- Wichtige Veränderungen in der Aufnahmegeschichte darstellen kannst.
- Den Zusammenhang zwischen Musik, Geschichte und Gesellschaft verstehst.
- Werkrechte, mögliche Bearbeitungsrechte und Rechte an einer konkreten Aufnahme unterscheiden kannst.
- Quellen angibst und für Medien die nötigen Nutzungsrechte beachtest.
Mögliche Form: Ein kurzes Lerntagebuch, ein Hörvergleich oder eine Präsentation mit Quellenverzeichnis.
OERs zum Thema
Ausgangspunkt: Smithsonian National Museum of American History – Music
Vertiefende und überprüfte Sachquellen:
- Smithsonian – What is Jazz?
- Smithsonian – Archival Collections
- Smithsonian – America's Listening
- Smithsonian – Roots to Pop
- Jazz at Lincoln Center – What is Jazz?
- U.S. Copyright Office – Musikwerke und Tonaufnahmen
- UrhG § 64 – Schutzdauer von Werken
- UrhG § 85 – Rechte an Tonträgern
- Creative Commons – Lizenzinformationen
Hinweis: Nicht alle verlinkten Webseiten und Videos sind selbst offene Bildungsmaterialien. Freie Nachnutzung ist jeweils gesondert zu prüfen.
Wikipedia: Jazz
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