Zum Inhalt springen

Handwerkskammer und Innungen - Handwerk

Aus MOOCsWiki Staging
Die Druckversion wird nicht mehr unterstützt und kann Darstellungsfehler aufweisen. Bitte aktualisiere deine Browser-Lesezeichen und verwende stattdessen die Standard-Druckfunktion des Browsers.

Handwerkskammer und Innungen - Handwerk



Handwerkskammer und Innungen - Handwerk


Einleitung

In Deiner dualen Ausbildung begegnen Dir oft die Begriffe Handwerkskammer, Innung und Kreishandwerkerschaft. Diese Organisationen gehören zur Selbstverwaltung des Handwerks. Sie unterstützen Betriebe, organisieren Teile der Berufsbildung und vertreten Interessen. Die rechtliche Grundlage ist vor allem die Handwerksordnung (HwO).[1]

Merksatz: Die Handwerkskammer arbeitet fachübergreifend für einen ganzen Kammerbezirk. Die Innung ist fachbezogen und ein freiwilliger Zusammenschluss von Betriebsinhaberinnen und Betriebsinhabern eines gleichen oder verwandten Handwerks.[2]


Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du die Aufgaben von Handwerkskammer und Innung unterscheiden, passende Ansprechstellen finden und typische Situationen aus Deiner Ausbildung richtig zuordnen.

  1. Handwerkskammer und Handwerksinnung vergleichen
  2. Ausbildungsvertrag, Lehrlingsrolle und Gesellenprüfung einordnen
  3. Die Bedeutung von ÜLU erklären
  4. Bei Fragen oder Konflikten die richtige Stelle ansprechen
  5. Kreishandwerkerschaft und Selbstverwaltung beschreiben


Zwei Organisationen – zwei Blickrichtungen

Merkmal Handwerkskammer Innung
Bereich Viele Gewerke in einem Kammerbezirk Ein gleiches oder fachlich verwandtes Gewerk in einem örtlichen Bezirk
Zugehörigkeit Gesetzliche Kammerzugehörigkeit der erfassten Handwerksbetriebe Freiwillige Mitgliedschaft der Betriebsinhaberinnen und Betriebsinhaber
Schwerpunkt Öffentliche Aufgaben, Berufsbildung, Register, Beratung und Interessenvertretung Fachliche Interessen, Austausch, Service, Nachwuchsarbeit und Prüfungen bei Ermächtigung
Bezug zu Dir Ausbildungsvertrag, Ausbildungsberatung, Prüfungswesen und Weiterbildung Fachliche Lehrgänge, Aktionen, Wettbewerbe und gegebenenfalls Gesellenprüfung
Verhältnis Führt die Rechtsaufsicht über Innungen Steht unter der Rechtsaufsicht der Handwerkskammer


Die Handwerkskammer

Die Handwerkskammer ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts. Sie übernimmt staatlich übertragene Aufgaben und organisiert zugleich die Selbstverwaltung des Handwerks.[1]

Zu ihren wichtigen Aufgaben gehören:

  1. Führen der Handwerksrolle für selbstständige Handwerksbetriebe
  2. Führen des Verzeichnisses der Berufsausbildungsverhältnisse, oft Lehrlingsrolle genannt
  3. Prüfen und Registrieren von Ausbildungsverträgen
  4. Beraten von Auszubildenden und Betrieben
  5. Regeln und Überwachen der Berufsausbildung
  6. Organisieren oder Beaufsichtigen von Prüfungen
  7. Anbieten von Fortbildungen, Meistervorbereitung und Betriebsberatung

Bildungszentren der Kammern verbinden praktische Werkstattarbeit mit moderner Technik.


Die Innung

Eine Innung ist die fachliche Organisation eines Handwerks in einem bestimmten Bezirk. Mitglied werden können selbstständige Betriebe des gleichen oder eines fachlich beziehungsweise wirtschaftlich nahestehenden Handwerks. Die Mitgliedschaft ist freiwillig.[3]

Typische Aufgaben sind:

  1. Gemeinsame fachliche und wirtschaftliche Interessen fördern
  2. Austausch zwischen Mitgliedsbetrieben ermöglichen
  3. Nachwuchsgewinnung und Ausbildungsqualität unterstützen
  4. Lehrgänge, Fachveranstaltungen und Wettbewerbe anbieten
  5. Gesellenprüfungen durchführen, wenn die Handwerkskammer sie dazu ermächtigt
  6. In fachlichen Fragen informieren und beraten

Historisch knüpfen Innungen an die Tradition der Zünfte an. Heute richten sich Aufbau und Aufgaben nach der Handwerksordnung.


Die Kreishandwerkerschaft

Mehrere Innungen eines Kreises oder einer Stadt bilden eine Kreishandwerkerschaft. Sie kann gemeinsame Interessen vertreten und die Geschäftsführung angeschlossener Innungen übernehmen.[4]


Was bedeutet das für Dich als Azubi?


Ausbildungsvertrag und Lehrlingsrolle

Dein Betrieb und Du schließen einen Berufsausbildungsvertrag. Die Handwerkskammer prüft die wesentlichen Angaben und trägt das Ausbildungsverhältnis in ihr Verzeichnis ein. Dadurch wird die Ausbildung offiziell erfasst.


Ausbildungsberatung

Bei Fragen zu Ausbildungsinhalten, Probezeit, Berichtsheft, Verkürzung, Verlängerung oder Konflikten hilft die Ausbildungsberatung der Handwerkskammer. Sprich Probleme möglichst zuerst sachlich im Betrieb an. Bleibt das Problem bestehen, kannst Du Dich an die zuständige Beratungsstelle wenden.


Überbetriebliche Lehrlingsunterweisung

Die Überbetriebliche Lehrlingsunterweisung ergänzt die Ausbildung im Betrieb. In Bildungsstätten lernst Du Arbeitstechniken, die Dein Betrieb nicht vollständig vermitteln kann. Träger können je nach Region und Gewerk Handwerkskammern, Innungen oder andere handwerkliche Bildungseinrichtungen sein.


Gesellenprüfung

Am Ende Deiner Ausbildung steht in der Regel die Gesellenprüfung. Zuständig ist die Handwerkskammer. Sie kann eine Innung ermächtigen, einen Gesellenprüfungsausschuss einzurichten und die Prüfung durchzuführen. Entscheidend sind deshalb immer Deine Prüfungsunterlagen und die Angaben der zuständigen Stelle.[1]


Wer hilft in welchem Fall?

Situation Erste passende Stelle
Frage zum eingetragenen Ausbildungsvertrag Ausbildungsberatung der Handwerkskammer
Konflikt über Ausbildungsinhalte Ausbilderin oder Ausbilder, danach Ausbildungsberatung der Handwerkskammer
Frage zu einem Prüfungstermin Stelle auf der Prüfungseinladung, also Handwerkskammer oder ermächtigte Innung
Fachlehrgang oder Wettbewerb im Gewerk Zuständige Innung oder Fachverband
Frage zu Noten und Unterricht Berufsschule
Meisterkurs oder Aufstiegsfortbildung Bildungsberatung der Handwerkskammer

Praxisregel: Schaue zuerst auf Deinen Ausbildungsvertrag, die Prüfungsunterlagen oder die Internetseite Deiner regionalen Handwerkskammer. Dort findest Du die zuständigen Kontakte.


Selbstverwaltung und Ehrenamt

Handwerksorganisationen verbinden Hauptamt und Ehrenamt. Beschäftigte der Geschäftsstellen erledigen die laufende Arbeit. Ehrenamtliche aus Betrieben und Arbeitnehmerschaft wirken in Vollversammlungen, Vorständen und Prüfungsausschüssen mit. So fließt Berufspraxis in Entscheidungen und Prüfungen ein.[5]


Weiterbildung und Karriere

Nach der Gesellenprüfung kannst Du Berufserfahrung sammeln, Dich fachlich spezialisieren oder eine Meisterprüfung anstreben. Handwerkskammern und handwerkliche Bildungszentren bieten dazu Beratung und Lehrgänge an.


Kompaktwissen

Begriff Kurz erklärt
Handwerkskammer Fachübergreifende Selbstverwaltungsorganisation im Kammerbezirk
Innung Freiwilliger fachbezogener Zusammenschluss von Handwerksbetrieben
Kreishandwerkerschaft Zusammenschluss mehrerer Innungen einer Stadt oder eines Kreises
Handwerksrolle Verzeichnis selbstständiger Handwerksbetriebe
Lehrlingsrolle Gebräuchliche Bezeichnung für das Verzeichnis der Berufsausbildungsverhältnisse
ÜLU Überbetriebliche Ergänzung der praktischen Ausbildung
Gesellenprüfung Beruflicher Abschluss der handwerklichen Ausbildung


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Welche Aussage beschreibt die Handwerkskammer richtig? (Sie arbeitet fachübergreifend in einem Kammerbezirk) (!Sie besteht nur aus einem einzigen Gewerk) (!Ihre Mitgliedschaft ist für Betriebe immer freiwillig) (!Sie ist eine Abteilung der Berufsschule)




Welche Aussage gilt für die Mitgliedschaft in einer Innung? (Sie ist für selbstständige Betriebe freiwillig) (!Sie ist für alle Auszubildenden verpflichtend) (!Sie ersetzt den Ausbildungsvertrag) (!Sie wird von der Berufsschule vergeben)




Welche Rechtsform hat eine Handwerkskammer? (Körperschaft des öffentlichen Rechts) (!Privater Sportverein) (!Bundesministerium) (!Kommunales Schulamt)




Wo wird ein handwerkliches Ausbildungsverhältnis offiziell erfasst? (Im Verzeichnis der Berufsausbildungsverhältnisse) (!Im Grundbuch) (!Im Führerscheinregister) (!Im Klassenbuch der Berufsschule)




Wer kann eine Gesellenprüfung im Handwerk durchführen? (Die Handwerkskammer oder eine von ihr ermächtigte Innung) (!Der Ausbildungsbetrieb allein) (!Die Berufsschule allein) (!Das Einwohnermeldeamt)




Was ist eine Kreishandwerkerschaft? (Ein Zusammenschluss mehrerer Innungen) (!Eine Klasse der Berufsschule) (!Eine Gruppe von Auszubildenden eines Betriebs) (!Eine staatliche Universität)




An wen kannst Du Dich bei einem ungelösten Ausbildungskonflikt wenden? (An die Ausbildungsberatung der Handwerkskammer) (!An das Straßenverkehrsamt) (!An das Katasteramt) (!An die Stadtbibliothek)




Was enthält die Handwerksrolle? (Selbstständige Handwerksbetriebe) (!Alle Berufsschulnoten) (!Alle privaten Werkzeugkäufe) (!Alle Prüfungstermine Deutschlands)




Wie arbeitet die handwerkliche Selbstverwaltung? (Mit Hauptamt und Ehrenamt) (!Nur durch Lehrkräfte) (!Nur durch Gerichte) (!Ohne Beteiligung der Berufspraxis)




Welchen Zweck hat die überbetriebliche Lehrlingsunterweisung? (Sie ergänzt die praktische Ausbildung im Betrieb) (!Sie ersetzt die gesamte Berufsschule) (!Sie beendet automatisch den Ausbildungsvertrag) (!Sie dient nur der Urlaubsplanung)





Memory

Handwerkskammer Fachübergreifende Organisation im Kammerbezirk
Innung Freiwilliger Zusammenschluss eines Gewerks
Handwerksrolle Register selbstständiger Handwerksbetriebe
Lehrlingsrolle Verzeichnis der Ausbildungsverhältnisse
Gesellenprüfung Abschluss der handwerklichen Ausbildung
ÜLU Überbetriebliche Ergänzung der Praxis
Kreishandwerkerschaft Zusammenschluss mehrerer Fachorganisationen
Ausbildungsberatung Hilfe bei Fragen und Konflikten





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Handwerkskammer fachübergreifend
Innung fachbezogen
Kammerzugehörigkeit gesetzlich
Innungsmitgliedschaft freiwillig
Handwerksrolle Betriebsverzeichnis
Lehrlingsrolle Ausbildungsverzeichnis
Kreishandwerkerschaft Innungsverbund






Kreuzworträtsel

Kammer Welche Organisation arbeitet fachübergreifend in einem Bezirk?
Innung Welche Organisation bündelt Betriebe eines gleichen Handwerks?
Lehrlingsrolle Wie heißt das gebräuchliche Register für Ausbildungsverhältnisse?
Prüfung Was beendet die Ausbildung mit einem beruflichen Leistungsnachweis?
Ehrenamt Welche unbezahlte Mitwirkung prägt die Selbstverwaltung?
Satzung Welches Regelwerk ordnet den Aufbau einer Innung?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Die

arbeitet fachübergreifend in einem regionalen Bezirk. Eine

vertritt Betriebe eines bestimmten oder verwandten Handwerks. Die Innungsmitgliedschaft ist für Betriebsinhaberinnen und Betriebsinhaber

. Der Ausbildungsvertrag wird von der zuständigen Stelle geprüft und in ein

eingetragen. Bei Ausbildungsproblemen hilft die

. Die

ergänzt praktische Inhalte, die ein einzelner Betrieb nicht vollständig vermitteln kann. Eine Innung darf Gesellenprüfungen durchführen, wenn sie von der Kammer

wurde. Mehrere Innungen können eine

bilden. Die Berufspraxis wirkt über das

an der Selbstverwaltung mit.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Erklärkarte: Gestalte eine Karte mit dem Merksatz „Kammer gleich Region und viele Gewerke – Innung gleich Fach und freiwilliger Betriebsverbund“.
  2. Ansprechstelle: Finde die zuständige Handwerkskammer für Deinen Ausbildungsbetrieb und notiere den Kontakt der Ausbildungsberatung.
  3. Innungssuche: Recherchiere, ob es in Deiner Region eine Innung für Dein Gewerk gibt, und nenne zwei Angebote.
  4. Kurzvortrag: Erkläre in höchstens 60 Sekunden den Unterschied zwischen Handwerksrolle und Lehrlingsrolle.


Standard

  1. Interview: Befrage eine Ausbilderin, einen Gesellen oder eine Meisterin dazu, wann der Betrieb Kontakt zur Kammer oder Innung hat.
  2. Prüfungsweg: Zeichne den Weg von der Anmeldung bis zum Ergebnis einer Gesellenprüfung in Deinem Gewerk.
  3. Konfliktplan: Entwickle für einen erfundenen Ausbildungskonflikt einen sachlichen Ablauf mit Gespräch im Betrieb und externer Beratung.
  4. Medienanalyse: Vergleiche zwei Videos dieses aiMOOCs und prüfe, welche Aufgaben der Organisationen klar und welche nur allgemein erklärt werden.


Schwer

  1. Fallstudie: Bearbeite einen Fall, in dem Ausbildungsinhalte fehlen, und begründe, welche Stellen in welcher Reihenfolge handeln sollten.
  2. Debatte: Diskutiere Vor- und Nachteile gesetzlicher Kammerzugehörigkeit und freiwilliger Innungsmitgliedschaft.
  3. Informationsaktion: Plane einen Azubi-Infostand zu Kammer, Innung, ÜLU und Prüfung für Deinen Betrieb oder Deine Berufsschulklasse.
  4. Erklärvideo: Produziere ein kurzes Video oder einen Podcast mit einem Praxisbeispiel aus Deinem Gewerk und korrekten Ansprechpartnern.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Zuordnungsfall: Ein Auszubildender erhält keine vorgesehenen Ausbildungsinhalte. Begründe, wen er zuerst und wen danach ansprechen sollte.
  2. Organisationsvergleich: Erkläre anhand eines Beispiels aus Deinem Gewerk, warum Handwerkskammer und Innung nicht dieselben Aufgaben haben.
  3. Prüfungssituation: Auf einer Einladung steht eine Innung als Prüfungsstelle. Erkläre, warum dies rechtlich möglich ist.
  4. Transfer ÜLU: Beschreibe eine Tätigkeit, die in einer überbetrieblichen Werkstatt sinnvoller vermittelt werden kann als in einem kleinen Spezialbetrieb.
  5. Selbstverwaltung: Beurteile, welchen Vorteil ehrenamtliche Prüferinnen und Prüfer aus der Berufspraxis für eine Gesellenprüfung haben.
  6. Beratungsweg: Entwickle einen übersichtlichen Kontaktplan für Vertragsfrage, Berufsschulproblem, Fachlehrgang und Prüfungstermin.




Lernnachweis

Für Deinen Lernnachweis ist wichtig:

  1. Du unterscheidest fachübergreifende und fachbezogene Organisationen.
  2. Du erklärst gesetzliche Kammerzugehörigkeit und freiwillige Innungsmitgliedschaft.
  3. Du ordnest Handwerksrolle, Lehrlingsrolle, ÜLU und Gesellenprüfung richtig ein.
  4. Du findest die zuständige Handwerkskammer und eine passende Innung für Dein Gewerk.
  5. Du wählst in einem Praxisfall eine geeignete Ansprechstelle und begründest Deine Entscheidung.
  6. Du stellst einen Zusammenhang zwischen Selbstverwaltung, Ehrenamt und Ausbildungsqualität her.




Quellen


OERs zum Thema



Verknüpfte Lernbereiche


aiMOOC-Projekte





Schulfach+

Prüfungsliteratur 2026
Bundesland Bücher Kurzbeschreibung
Baden-Württemberg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Mittlere Reife

  1. Der Markisenmann - Jan Weiler oder Als die Welt uns gehörte - Liz Kessler
  2. Ein Schatten wie ein Leopard - Myron Levoy oder Pampa Blues - Rolf Lappert

Abitur Dorfrichter-Komödie über Wahrheit/Schuld; Roman über einen Ort und deutsche Geschichte. Mittlere Reife Wahllektüren (Roadtrip-Vater-Sohn / Jugendroman im NS-Kontext / Coming-of-age / Provinzroman).

Bayern

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Lustspiel über Machtmissbrauch und Recht; Roman als Zeitschnitt deutscher Geschichte an einem Haus/Grundstück.

Berlin/Brandenburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Der Biberpelz - Gerhart Hauptmann
  4. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Gerichtskomödie; soziales Drama um Ausbeutung/Armut; Komödie/Satire um Diebstahl und Obrigkeit; Roman über Erinnerungsräume und Umbrüche.

Bremen

Abitur

  1. Nach Mitternacht - Irmgard Keun
  2. Mario und der Zauberer - Thomas Mann
  3. Emilia Galotti - Gotthold Ephraim Lessing oder Miss Sara Sampson - Gotthold Ephraim Lessing

Abitur Roman in der NS-Zeit (Alltag, Anpassung, Angst); Novelle über Verführung/Massenpsychologie; bürgerliche Trauerspiele (Moral, Macht, Stand).

Hamburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun

Abitur Justiz-/Machtkritik als Komödie; Großstadtroman der Weimarer Zeit (Rollenbilder, Aufstiegsträume, soziale Realität).

Hessen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  4. Der Prozess - Franz Kafka

Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

Abitur

  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Komödie über Wahrheit und Autorität; Roman als literarische „Geschichtsschichtung“ an einem Ort.

Saarland

Abitur

  1. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  2. Furor - Lutz Hübner und Sarah Nemitz
  3. Bahnwärter Thiel - Gerhart Hauptmann

Abitur Erinnerungsroman an einem Ort; zeitgenössisches Drama über Eskalation/Populismus; naturalistische Novelle (Pflicht/Überforderung/Abgrund).

Sachsen (berufliches Gymnasium)

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  6. Der Trafikant - Robert Seethaler

Abitur Mischung aus Klassiker-Drama, sozialem Drama, realistischem Roman, epischem Theater und Gegenwarts-/Erinnerungsroman; zusätzlich Coming-of-age im historischen Kontext.

Sachsen-Anhalt

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Themenfelder)

Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

Schleswig-Holstein

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Recht/Gerechtigkeit und historische Tiefenschichten eines Ortes – umgesetzt über Drama und Gegenwartsroman.

Thüringen

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

Mecklenburg-Vorpommern

Abitur

  1. (Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)

Abitur Land beteiligt sich am länderübergreifenden Aufgabenpool; konkrete, veröffentlichte Einzeltitel konnten hier nicht ausgelesen werden.

Rheinland-Pfalz

Abitur

  1. (keine landesweit einheitliche Pflichtlektüre; schulische Auswahl)

Abitur Keine landesweite Einheitsliste; Auswahl kann schul-/kursbezogen erfolgen.




aiMOOCs



aiMOOC Projekte












THE MONKEY DANCE




The Monkey DanceaiMOOCs

  1. Trust Me It's True: #Verschwörungstheorie #FakeNews
  2. Gregor Samsa Is You: #Kafka #Verwandlung
  3. Who Owns Who: #Musk #Geld
  4. Lump: #Trump #Manipulation
  5. Filth Like You: #Konsum #Heuchelei
  6. Your Poverty Pisses Me Off: #SozialeUngerechtigkeit #Musk
  7. Hello I'm Pump: #Trump #Kapitalismus
  8. Monkey Dance Party: #Lebensfreude
  9. God Hates You Too: #Religionsfanatiker
  10. You You You: #Klimawandel #Klimaleugner
  11. Monkey Free: #Konformität #Macht #Kontrolle
  12. Pure Blood: #Rassismus
  13. Monkey World: #Chaos #Illusion #Manipulation
  14. Uh Uh Uh Poor You: #Kafka #BerichtAkademie #Doppelmoral
  15. The Monkey Dance Song: #Gesellschaftskritik
  16. Will You Be Mine: #Love
  17. Arbeitsheft
  18. And Thanks for Your Meat: #AntiFactoryFarming #AnimalRights #MeatIndustry


© The Monkey Dance on Spotify, YouTube, Amazon, MOOCit, Deezer, ...



Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen