Zum Inhalt springen

Fotometrie - Chemie

Aus MOOCsWiki Staging
Die Druckversion wird nicht mehr unterstützt und kann Darstellungsfehler aufweisen. Bitte aktualisiere deine Browser-Lesezeichen und verwende stattdessen die Standard-Druckfunktion des Browsers.

Fotometrie - Chemie




Fotometrie - Chemie


Einleitung

Bei der Fotometrie in der Chemie bestimmst Du, wie stark eine Probe Licht einer ausgewählten Wellenlänge abschwächt. Daraus lässt sich häufig die Konzentration eines gelösten Stoffes ermitteln. Die Methode gehört zur analytischen Chemie und wird besonders oft als UV/VIS-Spektroskopie eingesetzt.

Ein Fotometer vergleicht die Intensität des eingestrahlten Lichts mit der Intensität nach dem Durchgang durch die Probe. Eine klare, gefärbte Lösung absorbiert bestimmte Wellenlängen stärker als andere. Je mehr absorbierende Teilchen sich im Lichtweg befinden, desto kleiner ist meist die durchgelassene Lichtintensität.

In diesem aiMOOC lernst Du die Begriffe Transmission, Extinktion, Absorption, das Lambert-Beersche Gesetz, den Aufbau eines Fotometers und die Auswertung einer Kalibriergeraden kennen. Außerdem planst Du eine schulgeeignete Konzentrationsbestimmung.


Lernziele

Nach der Bearbeitung kannst Du den Weg des Lichts durch ein Fotometer erklären, Messgrößen berechnen, eine Kalibrierung auswerten und typische Fehler beurteilen. Du kannst außerdem entscheiden, wann eine fotometrische Messung sinnvoll ist und wann Trübung, Streuung oder eine ungeeignete Wellenlänge das Ergebnis verfälschen.


Fachlicher Input


Licht, Farbe und Absorption

Sichtbares Licht umfasst nur einen kleinen Bereich des elektromagnetischen Spektrums. Seine Wellenlänge wird meist in Nanometern angegeben. Eine farbige Lösung erscheint in der Farbe des Lichts, das sie überwiegend durchlässt oder streut. Die stärker absorbierten Wellenlängen liegen häufig im Bereich der jeweiligen Komplementärfarbe.

Trifft Licht auf eine Probe, können verschiedene Vorgänge auftreten: Ein Teil wird reflektiert, ein Teil gestreut, ein Teil absorbiert und ein Teil transmittiert. Für eine gute Konzentrationsbestimmung verwendet man möglichst klare und homogene Lösungen, damit die gemessene Abschwächung hauptsächlich durch Absorption entsteht.

Bei einer Spektralmessung wird die Extinktion über einen Wellenlängenbereich aufgenommen. Das Ergebnis heißt Absorptionsspektrum. Für eine quantitative Messung wählt man häufig ein Absorptionsmaximum λmax. Dort ist die Empfindlichkeit meist hoch.


Transmission und Extinktion

Die Intensität des einfallenden Lichts wird mit I0 bezeichnet. Nach der Probe misst der Detektor die Intensität I.

Der Transmissionsgrad beschreibt den durchgelassenen Anteil:

T=II0

Die prozentuale Transmission ist T%=100T. Wird die Hälfte des Lichts durchgelassen, gilt T=0,50 beziehungsweise T%=50%.

Die Extinktion E, häufig auch Absorbanz A genannt, ist logarithmisch definiert:

E=log10(T)=log10(I0I)

Hohe Transmission bedeutet kleine Extinktion. Bei T=1 wird rechnerisch kein Licht abgeschwächt und E=0. Bei T=0,10 beträgt die Extinktion E=1.


Das Lambert-Beersche Gesetz

Für viele verdünnte, klare Lösungen gilt in einem geeigneten Konzentrationsbereich:

Eλ=ελcd

Dabei ist Eλ die Extinktion bei einer bestimmten Wellenlänge, ελ der wellenlängenabhängige molare Extinktionskoeffizient, c die Stoffmengenkonzentration und d die Schichtdicke der Küvette.

Werden c in molL1 und d in cm eingesetzt, wird ε häufig in Lmol1cm1 angegeben. Die Extinktion selbst ist dimensionslos.

Beispiel: Für E=0,60, d=1,00cm und ε=15000Lmol1cm1 gilt:

c=Eεd=0,60150001,00molL1=4,0105molL1

Das Gesetz beschreibt eine lineare Beziehung zwischen Extinktion und Konzentration. In der Praxis arbeitet man oft mit einer Kalibriergeraden, weil reale Geräte, Reagenzien und Probenmatrizes einen kleinen Achsenabschnitt verursachen können.


Wann gilt die lineare Beziehung?

Das Lambert-Beersche Gesetz ist eine Näherung. Gute Ergebnisse erhältst Du vor allem bei monochromatischem Licht, klaren und homogenen Lösungen, unveränderter chemischer Form des Analyten und nicht zu hohen Konzentrationen. Abweichungen entstehen beispielsweise durch Streuung an Schwebstoffen, chemische Gleichgewichte, sehr hohe Extinktionen, Fremdlicht oder eine zu breite Wellenlängenauswahl.

Eine Messreihe sollte deshalb nicht nur rechnerisch, sondern auch grafisch geprüft werden. Liegen die Kalibrierpunkte nicht annähernd auf einer Geraden, darf eine unbekannte Probe nicht einfach mit dem linearen Modell ausgewertet werden.


Aufbau eines Fotometers

Ein einfaches Fotometer besteht aus einer Lichtquelle, einer Einrichtung zur Auswahl der Wellenlänge, einer Küvette mit Probe, einem Detektor und einer Auswerteelektronik.

  1. Lichtquelle: Sie liefert Licht im benötigten Spektralbereich.
  2. Filter oder Monochromator: Er wählt einen engen Wellenlängenbereich aus.
  3. Küvette: Sie enthält Blindwert, Standard oder Probe und legt die Schichtdicke fest.
  4. Detektor: Er wandelt die ankommende Lichtintensität in ein elektrisches Signal um.
  5. Auswertung: Das Gerät berechnet Transmission, Extinktion oder Konzentration.

Bei einem Einstrahlgerät werden Blindwert und Probe nacheinander gemessen. Ein Zweistrahlgerät vergleicht Mess- und Referenzstrahl fortlaufend. Ein Spektralfotometer kann viele Wellenlängen nacheinander oder gleichzeitig erfassen.


Die Küvette richtig verwenden

Küvetten besitzen meist zwei optische Fenster. Diese Flächen müssen sauber, trocken und frei von Fingerabdrücken sein. Du fasst eine Küvette deshalb an den geriffelten oder matten Seiten an. Die Füllhöhe muss so groß sein, dass der Lichtstrahl vollständig durch die Lösung läuft.

Luftblasen, Kratzer, Tropfen an der Außenwand, unterschiedliche Küvettenorientierungen und eine zu geringe Füllhöhe können das Ergebnis verändern. Für Messungen im ultravioletten Bereich sind geeignete Quarzküvetten erforderlich; viele Glas- und Kunststoffküvetten absorbieren dort selbst.


Blindwert, Standards und Kalibriergerade

Der Blindwert enthält möglichst alle Bestandteile der Messlösung außer dem zu bestimmenden Stoff. Er erfasst die Absorption des Lösungsmittels, der Reagenzien und der Küvette. Nach dem Nullabgleich werden mehrere Standards bekannter Konzentration gemessen.

Eine typische Kalibrierfunktion lautet:

E=mc+b

Dabei ist m die Steigung und b der Achsenabschnitt. Für eine unbekannte Probe ergibt sich:

c=Ebm

Liegt die Extinktion der Probe außerhalb des Bereichs der Standards, wird die Probe passend verdünnt und erneut gemessen. Der gemessene Wert muss anschließend mit dem Verdünnungsfaktor zurückgerechnet werden.


Schulversuch: Lebensmittelfarbstoff bestimmen

Ein gut geeigneter Schulversuch nutzt einen wasserlöslichen Lebensmittelfarbstoff. Du stellst aus einer Stammlösung mehrere Verdünnungen her, misst zunächst ein Spektrum und wählst anschließend eine geeignete Wellenlänge nahe dem Absorptionsmaximum.

  1. Bereite Blindwert, Standards und eine unbekannte Probe in beschrifteten Gefäßen vor.
  2. Spüle jede Küvette vor der Messung mit einer kleinen Menge der jeweiligen Lösung.
  3. Miss die Extinktionen unter gleichen Bedingungen.
  4. Trage Extinktion gegen Konzentration auf und bestimme die Ausgleichsgerade.
  5. Ermittle die Konzentration der unbekannten Probe und gib eine sinnvolle Messunsicherheit an.

Bei einer Probe mit E=0,39 und einer Kalibrierfunktion E=0,078c+0,002 ergibt sich:

c=0,390,0020,0784,97

Die Einheit von c entspricht der Einheit der verwendeten Standards, beispielsweise mgL1.


Sicherheit und Entsorgung

Trage Schutzbrille und beachte die Hinweise Deiner Lehrkraft. Öffne keine Geräte mit UV-Lichtquelle und blicke nicht in intensive Licht- oder Laserstrahlen. Verwende Chemikalien nur in den vorgesehenen Konzentrationen. Farbstoff- und Reagenzlösungen werden nach den örtlichen Schulregeln entsorgt und nicht ohne Freigabe in den Ausguss gegeben.


Typische Fehlerquellen

Beobachtung Mögliche Ursache Sinnvolle Maßnahme
Alle Werte sind zu hoch Blindwert ungeeignet oder Küvette verschmutzt Blindwert neu ansetzen und optische Flächen reinigen
Messwerte schwanken Luftblasen, instabile Reaktion oder wechselnde Küvettenlage Probe entgasen, Reaktionszeit einhalten und Küvette gleich ausrichten
Kalibrierung ist gekrümmt Konzentrationen zu hoch oder chemisches Gleichgewicht verändert Messbereich verkleinern und Standards neu herstellen
Probe liegt über dem Kalibrierbereich Extinktion zu groß Probe definiert verdünnen und Verdünnungsfaktor berücksichtigen
Trübe Probe zeigt unerwartet hohe Extinktion Lichtstreuung Probe aufarbeiten oder ein geeigneteres Analyseverfahren wählen


Anwendungen

Fotometrische Verfahren werden zur Bestimmung gefärbter Stoffe und nach Farbreaktionen eingesetzt. Beispiele sind Wasseranalysen, medizinische Labortests, Reaktionskinetik, Qualitätskontrolle und die Bestimmung von Metallionen oder Biomolekülen. Entscheidend ist stets, dass die Messreaktion selektiv, reproduzierbar und im gewählten Bereich ausreichend linear ist.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Welche Größe beschreibt den Anteil des durchgelassenen Lichts? (Transmission) (!Extinktionskoeffizient) (!Schichtdicke) (!Stoffmenge)




Wie lautet die Beziehung zwischen Extinktion und Transmission? (E gleich minus dekadischer Logarithmus von T) (!E gleich T mal hundert) (!E gleich I mal I null) (!E gleich T geteilt durch d)




Welche Größe wird beim Lambert-Beerschen Gesetz mit c bezeichnet? (Konzentration) (!Wellenlänge) (!Lichtintensität) (!Temperatur)




Warum wird häufig am Absorptionsmaximum gemessen? (Die Empfindlichkeit ist dort meist hoch) (!Die Küvette wird dort kürzer) (!Der Blindwert wird überflüssig) (!Die Probe wird automatisch verdünnt)




Was enthält ein geeigneter Blindwert? (Alle Bestandteile außer dem Analyten) (!Nur den Analyten) (!Nur Luft) (!Immer destilliertes Wasser ohne weitere Reagenzien)




Welche Aufgabe hat der Monochromator? (Er wählt einen Wellenlängenbereich aus) (!Er bestimmt die Masse der Probe) (!Er kühlt die Lösung) (!Er misst den pH Wert)




Welche Handlung vermindert Küvettenfehler? (Optische Flächen nicht mit den Fingern berühren) (!Küvette nur halb in den Lichtweg stellen) (!Luftblasen in der Lösung belassen) (!Jede Messung mit anderer Orientierung durchführen)




Was ist bei einer Probe oberhalb des Kalibrierbereichs sinnvoll? (Definiert verdünnen und erneut messen) (!Den Messwert unverändert extrapolieren) (!Den Blindwert weglassen) (!Eine zerkratzte Küvette verwenden)




Welche Probe eignet sich besonders gut für das Lambert-Beersche Gesetz? (Eine klare verdünnte Lösung) (!Eine stark trübe Suspension) (!Ein Gemisch mit ständig wechselnder Zusammensetzung) (!Eine Probe mit vielen Luftblasen)




Welche Größe ist bei passender Einheitenwahl dimensionslos? (Extinktion) (!Schichtdicke) (!Stoffmengenkonzentration) (!Wellenlänge)





Memory

Transmission Durchgelassener Lichtanteil
Extinktion Logarithmisches Maß der Lichtabschwächung
Monochromator Auswahl eines engen Wellenlängenbereichs
Küvette Gefäß mit definierter Lichtweglänge
Blindwert Messlösung ohne Analyt
Kalibriergerade Zusammenhang zwischen Signal und Konzentration
Detektor Umwandlung von Licht in ein Messsignal
Verdünnungsfaktor Rückrechnung nach dem Verdünnen





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Lichtquelle Erzeugt die Messstrahlung
Monochromator Wählt die Messwellenlänge aus
Küvette Enthält die Messlösung
Detektor Registriert die ankommende Lichtintensität
Kalibrierung Verknüpft Extinktion und Konzentration




...


Kreuzworträtsel

Extinktion Wie heißt das logarithmische Maß der Lichtabschwächung?
Küvette Wie heißt das Probengefäß im Fotometer?
Detektor Welches Bauteil registriert das ankommende Licht?
Absorption Wie heißt die Aufnahme von Lichtenergie durch Materie?
Transmission Wie heißt der durchgelassene Anteil des Lichts?
Kalibrierung Wie heißt die Zuordnung von Messsignal und bekannter Konzentration?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Ein Fotometer vergleicht die einfallende mit der

Lichtintensität.
Der Quotient aus Ausgangsintensität und Eingangsintensität heißt

.
Die Extinktion ist der negative dekadische

der Transmission.
Im Lambert-Beerschen Gesetz steht c für die

.
Die Länge des Lichtwegs durch die Probe heißt

.
Ein Bauteil zur Auswahl der Wellenlänge ist der

.
Die Messlösung ohne Analyt wird als

bezeichnet.
Standards bekannter Konzentration ergeben eine

.
Trübungen können Licht streuen und dadurch die Messung

.
Eine zu stark absorbierende Probe wird vor einer erneuten Messung

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Begriffsnetz Fotometrie: Erstelle ein Begriffsnetz aus Lichtquelle, Wellenlänge, Küvette, Detektor, Transmission, Extinktion und Konzentration.
  2. Küvettenregeln: Gestalte ein Hinweisschild mit fünf Regeln für den richtigen Umgang mit Küvetten.
  3. Farben und Absorption: Fotografiere drei transparente farbige Lösungen oder Alltagsprodukte und vermute jeweils, welche Farbbereiche besonders stark absorbiert werden.
  4. Messweg erklären: Zeichne den Weg des Lichts durch ein Fotometer und beschrifte alle Bauteile.


Standard

  1. Verdünnungsreihe planen: Plane fünf Standards aus einer vorgegebenen Stammlösung und dokumentiere alle benötigten Volumina.
  2. Kalibrierdiagramm: Werte einen bereitgestellten Datensatz grafisch aus, bestimme eine Ausgleichsgerade und berechne die Konzentration einer unbekannten Probe.
  3. Fehlerdetektive: Untersuche eine absichtlich fehlerhafte Messanleitung und begründe mindestens sechs Verbesserungen.
  4. Erklärvideo Fotometrie: Produziere ein zweiminütiges Erklärvideo zum Lambert-Beerschen Gesetz mit einem selbst gewählten anschaulichen Modell.


Schwer

  1. Messbereich prüfen: Entwickle ein Verfahren, mit dem Du die Linearität einer Kalibrierung beurteilst und ungeeignete Messpunkte begründet ausschließt oder erneut misst.
  2. Methodenvergleich: Vergleiche Fotometrie, Titration und Kolorimetrie für eine Konzentrationsbestimmung und formuliere Entscheidungskriterien.
  3. Mini-Forschungsprojekt: Untersuche, wie Wellenlänge, Küvettenlage oder Trübung die Messergebnisse beeinflussen. Formuliere Hypothese, Kontrollvariablen und Auswertung.
  4. Wasseranalyse-Konzept: Entwirf für eine fiktive Schule einen vollständigen Analyseplan für einen photometrisch bestimmbaren Wasserparameter einschließlich Qualitätssicherung, Sicherheit und Ergebnisdarstellung.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Unbekannte Probe beurteilen: Eine Probe besitzt eine höhere Extinktion als der konzentrierteste Standard. Begründe ein korrektes weiteres Vorgehen und zeige die Rückrechnung nach einer Verdünnung.
  2. Abweichung erklären: Eine Kalibrierkurve ist bei hohen Konzentrationen gekrümmt. Entwickle mindestens drei prüfbare Erklärungen und passende Kontrollversuche.
  3. Blindwert auswählen: Vergleiche Wasser, reine Reagenzlösung und eine leere Küvette als mögliche Referenzen für eine Farbreaktion. Entscheide begründet.
  4. Messmethode übertragen: Entwickle aus einer farblosen Analytlösung ein grundsätzlich fotometrisch messbares Verfahren und erkläre die Rolle einer selektiven Farbreaktion.
  5. Datenqualität bewerten: Beurteile einen Datensatz anhand von Streuung, Linearität, Kalibrierbereich und möglichen Ausreißern. Formuliere eine belastbare Ergebnisaussage.
  6. Geräteaufbau vergleichen: Erkläre, welche Vor- und Nachteile Einstrahl- und Zweistrahlgeräte bei längeren Messreihen besitzen.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis solltest Du zeigen, dass Du nicht nur Formeln einsetzen, sondern Messungen planen und kritisch beurteilen kannst.

  1. Du erklärst Transmission, Extinktion und Absorption fachlich korrekt.
  2. Du verwendest das Lambert-Beersche Gesetz mit passenden Größen und Einheiten.
  3. Du erstellst und interpretierst eine Kalibriergerade.
  4. Du rechnest Verdünnungen korrekt zurück.
  5. Du begründest die Auswahl von Wellenlänge, Blindwert und Kalibrierbereich.
  6. Du erkennst typische Küvetten-, Geräte- und Probenfehler.
  7. Du dokumentierst Sicherheit, Durchführung, Daten und Unsicherheit nachvollziehbar.
  8. Du formulierst ein Ergebnis, das durch die Messdaten tatsächlich gestützt wird.




OERs zum Thema



Verknüpfte Lernbereiche


aiMOOC-Projekte





Schulfach+

Prüfungsliteratur 2026
Bundesland Bücher Kurzbeschreibung
Baden-Württemberg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Mittlere Reife

  1. Der Markisenmann - Jan Weiler oder Als die Welt uns gehörte - Liz Kessler
  2. Ein Schatten wie ein Leopard - Myron Levoy oder Pampa Blues - Rolf Lappert

Abitur Dorfrichter-Komödie über Wahrheit/Schuld; Roman über einen Ort und deutsche Geschichte. Mittlere Reife Wahllektüren (Roadtrip-Vater-Sohn / Jugendroman im NS-Kontext / Coming-of-age / Provinzroman).

Bayern

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Lustspiel über Machtmissbrauch und Recht; Roman als Zeitschnitt deutscher Geschichte an einem Haus/Grundstück.

Berlin/Brandenburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Der Biberpelz - Gerhart Hauptmann
  4. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Gerichtskomödie; soziales Drama um Ausbeutung/Armut; Komödie/Satire um Diebstahl und Obrigkeit; Roman über Erinnerungsräume und Umbrüche.

Bremen

Abitur

  1. Nach Mitternacht - Irmgard Keun
  2. Mario und der Zauberer - Thomas Mann
  3. Emilia Galotti - Gotthold Ephraim Lessing oder Miss Sara Sampson - Gotthold Ephraim Lessing

Abitur Roman in der NS-Zeit (Alltag, Anpassung, Angst); Novelle über Verführung/Massenpsychologie; bürgerliche Trauerspiele (Moral, Macht, Stand).

Hamburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun

Abitur Justiz-/Machtkritik als Komödie; Großstadtroman der Weimarer Zeit (Rollenbilder, Aufstiegsträume, soziale Realität).

Hessen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  4. Der Prozess - Franz Kafka

Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

Abitur

  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Komödie über Wahrheit und Autorität; Roman als literarische „Geschichtsschichtung“ an einem Ort.

Saarland

Abitur

  1. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  2. Furor - Lutz Hübner und Sarah Nemitz
  3. Bahnwärter Thiel - Gerhart Hauptmann

Abitur Erinnerungsroman an einem Ort; zeitgenössisches Drama über Eskalation/Populismus; naturalistische Novelle (Pflicht/Überforderung/Abgrund).

Sachsen (berufliches Gymnasium)

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  6. Der Trafikant - Robert Seethaler

Abitur Mischung aus Klassiker-Drama, sozialem Drama, realistischem Roman, epischem Theater und Gegenwarts-/Erinnerungsroman; zusätzlich Coming-of-age im historischen Kontext.

Sachsen-Anhalt

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Themenfelder)

Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

Schleswig-Holstein

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Recht/Gerechtigkeit und historische Tiefenschichten eines Ortes – umgesetzt über Drama und Gegenwartsroman.

Thüringen

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

Mecklenburg-Vorpommern

Abitur

  1. (Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)

Abitur Land beteiligt sich am länderübergreifenden Aufgabenpool; konkrete, veröffentlichte Einzeltitel konnten hier nicht ausgelesen werden.

Rheinland-Pfalz

Abitur

  1. (keine landesweit einheitliche Pflichtlektüre; schulische Auswahl)

Abitur Keine landesweite Einheitsliste; Auswahl kann schul-/kursbezogen erfolgen.




aiMOOCs



aiMOOC Projekte












THE MONKEY DANCE




The Monkey DanceaiMOOCs

  1. Trust Me It's True: #Verschwörungstheorie #FakeNews
  2. Gregor Samsa Is You: #Kafka #Verwandlung
  3. Who Owns Who: #Musk #Geld
  4. Lump: #Trump #Manipulation
  5. Filth Like You: #Konsum #Heuchelei
  6. Your Poverty Pisses Me Off: #SozialeUngerechtigkeit #Musk
  7. Hello I'm Pump: #Trump #Kapitalismus
  8. Monkey Dance Party: #Lebensfreude
  9. God Hates You Too: #Religionsfanatiker
  10. You You You: #Klimawandel #Klimaleugner
  11. Monkey Free: #Konformität #Macht #Kontrolle
  12. Pure Blood: #Rassismus
  13. Monkey World: #Chaos #Illusion #Manipulation
  14. Uh Uh Uh Poor You: #Kafka #BerichtAkademie #Doppelmoral
  15. The Monkey Dance Song: #Gesellschaftskritik
  16. Will You Be Mine: #Love
  17. Arbeitsheft
  18. And Thanks for Your Meat: #AntiFactoryFarming #AnimalRights #MeatIndustry


© The Monkey Dance on Spotify, YouTube, Amazon, MOOCit, Deezer, ...



Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen