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FENDT

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FENDT

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Einleitung

Fendt ist eine traditionsreiche Marke für Landmaschinen mit Wurzeln in Marktoberdorf im bayerischen Allgäu. Besonders bekannt sind die grün lackierten Traktoren mit roten Felgen und die stufenlose Vario-Antriebstechnik. Heute umfasst das Angebot unter anderem Traktoren, Mähdrescher, Feldhäcksler, Geräte für die Futterernte und digitale Lösungen. Die Marke gehört seit 1997 zum internationalen Landtechnikunternehmen AGCO.

In diesem aiMOOC lernst du die Entwicklung vom historischen Dieselross zu modernen Landwirtschaftsmaschinen kennen. Du verstehst wichtige Bauteile, unterscheidest Einsatzgebiete und beurteilst Technik aus Sicht von Landwirtschaft, Wirtschaftlichkeit, Sicherheit und Umwelt. Fachausdrücke werden erklärt; konkrete Maschinenwerte können je nach Modell, Generation und Ausstattung unterschiedlich sein.

Lernziele: Du kannst Meilensteine der Fendt-Geschichte einordnen, das Prinzip eines stufenlosen Getriebes beschreiben, die Funktion von Zapfwelle und Hydraulik erklären, Erntemaschinen unterscheiden und Chancen sowie Grenzen digitaler und elektrischer Antriebe abwägen.

Abbildung: Fendt 700 Vario Gen7. Foto: AGCO-Fendt, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0.


Geschichte: Vom Dieselross zur internationalen Marke


Anfänge im Allgäu

Im Jahr 1930 bauten Hermann und Xaver Fendt unter Anleitung ihres Vaters in Marktoberdorf einen kleinen Traktor mit Dieselmotor. Dieser frühe Dieselross-Schlepper verfügte über ungefähr sechs PS. Er sollte schwere Arbeiten auf dem Hof erleichtern, beispielsweise das Ziehen eines Pflugs und den Betrieb eines Mähwerks. In der Entwicklung der Mechanisierung der Landwirtschaft ersetzten motorisierte Maschinen schrittweise einen Teil der tierischen Zugkraft und der Handarbeit.

Spätere Dieselross-Typen besaßen leistungsfähigere Motoren und zusätzliche Funktionen. Mit dem Geräteträger ab 1953 entwickelte Fendt ein Fahrzeugkonzept, an dem sich verschiedene Arbeitsgeräte an mehreren Positionen anbringen ließen. Die Baureihen Farmer und Favorit stehen für die weitere Entwicklung von Allround- und leistungsstärkeren Traktoren. Ein alter Traktor ist deshalb mehr als ein Sammlerstück: An ihm kannst du die technischen Anforderungen seiner Zeit ablesen.

Abbildung: Fendt Dieselross F15, Baujahr 1950. Foto: Späth Chr. / ChiemseeMan, Wikimedia Commons, gemeinfrei nach Erklärung des Urhebers.


Der Schritt zum Vario und zu AGCO

1995 stellte Fendt auf der Agritechnica den Favorit 926 Vario mit stufenlosem Getriebe vor. Die Technik sollte es erleichtern, die Fahrgeschwindigkeit an die Feldarbeit anzupassen, ohne herkömmliche feste Fahrstufen durchschalten zu müssen. 1997 übernahm AGCO den Traktorenhersteller Fendt. In den folgenden Jahren wuchs das Maschinenangebot über Traktoren hinaus, unter anderem um verschiedene Erntemaschinen.

Historische Einordnung: Ein technischer Meilenstein bedeutet nicht, dass jede Neuerung sofort auf allen Höfen eingesetzt wird. Investitionskosten, Betriebsgröße, Ersatzteilversorgung, Wartung und das Können der Fahrerinnen und Fahrer beeinflussen, wann sich eine Technik verbreitet.


Traktorentechnik: Kraft, Getriebe und Arbeitsgeräte


Motor, Antrieb und das Vario-Prinzip

Ein Traktor benötigt Drehmoment, Leistung und passende Übersetzung, um Zugkräfte zu erzeugen und Arbeitsmaschinen anzutreiben. Der Verbrennungsmotor liefert mechanische Energie; Räder oder Raupen übertragen die Antriebskraft auf den Boden. Wie viel davon tatsächlich ankommt, hängt unter anderem von Reifen, Ballastierung, Untergrund, Schlupf und Zugwiderstand ab.

Ein stufenloses Getriebe ermöglicht eine weitgehend kontinuierliche Wahl der Fahrgeschwindigkeit innerhalb seiner Arbeitsbereiche. Beim Fendt Vario wird die Kraft in einem hydro-mechanischen System übertragen. Vereinfacht beschrieben wirken mechanische und hydrostatische Kraftwege zusammen. Die Steuerung passt ihre Anteile an Fahrgeschwindigkeit und Last an. Stufenlos bedeutet also nicht, dass der Antrieb ausschließlich hydraulisch arbeitet oder ohne Energieverluste auskommt.

Im praktischen Einsatz kann eine passende Abstimmung von Drehzahl und Fahrgeschwindigkeit die Bedienung vereinfachen und Kraftstoff sparen. Ob Einsparungen tatsächlich erreicht werden, hängt von Einsatz, Fahrer, Gerät, Wartung und Vergleichsmaschine ab. Bei starkem Zugbedarf ist insbesondere eine geeignete Bereifung wichtig.

Abbildung: Fendt 724 Vario beim Pflügen. Foto: AGCO-Fendt, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0.


Zapfwelle, Hydraulik und Anbaugeräte

Die Zapfwelle überträgt mechanische Drehbewegung vom Traktor auf ein geeignetes Arbeitsgerät, zum Beispiel einen Mäher oder eine Presse. Die Hydraulik nutzt Druckflüssigkeit, um Kräfte zu übertragen und Bewegungen auszulösen, etwa beim Heben eines Anbaugeräts. Über die Dreipunkthydraulik werden Geräte am Heck oder an der Front gekoppelt. Hydraulik und Zapfwelle haben somit unterschiedliche Hauptaufgaben, können an derselben Maschine jedoch zusammenwirken.

Ein Beispiel: Beim Mähen sorgt die Zapfwelle je nach Bauart für die Bewegung des Mähwerks. Die Hydraulik hebt oder senkt das Gerät. Die Fahrgeschwindigkeit bestimmt zusammen mit Arbeitsbreite und Feldbedingungen die mögliche Flächenleistung. Eine höhere Geschwindigkeit verbessert nicht automatisch die Qualität und kann Sicherheit oder Bodenschonung verschlechtern.


Baugrößen und Einsatzgebiete

Fendt bietet je nach Markt und Generation unter anderem Spezialtraktoren für Wein- und Obstbau, mittelgroße universelle Traktoren, große Zugmaschinen und Raupentraktoren an. Schmalspurmaschinen werden in engen Pflanzenreihen eingesetzt; große Traktoren eignen sich für anspruchsvolle Zugarbeiten auf größeren Flächen. Die Baureihen 200, 300, 500, 700, 900 und 1000 Vario stehen beispielhaft für unterschiedliche Einsatzklassen. Die Zahl allein ersetzt keine Prüfung des konkreten Datenblatts.

Für eine geeignete Auswahl zählen nicht nur PS, sondern auch Maschinengewicht, Wendigkeit, Achslast, Bodenverdichtung, verfügbare Hydraulikleistung, Geräteschnittstellen und die Kosten je produktiver Arbeitsstunde.


Erntetechnik: Vom Getreide bis zur Silage


Mähdrescher und Getreideernte

Ein Mähdrescher vereint wesentliche Schritte der Getreideernte: Schneiden und Zuführen, Dreschen, Trennen von Korn und Stroh sowie Reinigen des Korns. Die Maschine nimmt mit dem Schneidwerk Pflanzen auf; im Inneren werden Körner gelöst und von anderen Bestandteilen getrennt. Die genaue Konstruktion hängt vom Modell ab. Unter der Bezeichnung Fendt IDEAL werden Mähdrescher angeboten.

Die Einstellungen müssen zur Kultur und den Erntebedingungen passen. Eine möglichst hohe Durchsatzleistung ist wenig wert, wenn zu viele Körner verloren gehen oder beschädigt werden. Beurteile deshalb stets Ernteverluste, Kornqualität, Flächenleistung und Betriebsaufwand gemeinsam.

Abbildung: Fendt IDEAL-Mähdrescher auf einer Landtechnikausstellung 2021. Foto: Homoatrox, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0.


Feldhäcksler und Futterernte

Ein Feldhäcksler zerkleinert Erntegut, das beispielsweise zur Futter- oder Biogasproduktion siliert werden kann. Der Fendt Katana ist eine Feldhäcksler-Baureihe. Für hochwertige Silage sind neben der Maschine auch der richtige Erntezeitpunkt, eine geeignete Schnittlänge, das Verdichten und ein luftdichter Abschluss entscheidend.

Zur Grünland- und Futterernte gehören außerdem Mähwerke, Wender, Schwader und Pressen. Sie erfüllen verschiedene Aufgaben: Gras schneiden, zum Trocknen verteilen, zusammenführen und zu Ballen pressen. Welche Technik geeignet ist, hängt von Wetter, Pflanzenbestand, gewünschtem Futter und Betriebsstruktur ab.

Abbildung: Fendt Katana 65 bei der Maisernte. Foto: AGCO GmbH, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 DE.


Digitale Landwirtschaft, Nachhaltigkeit und Sicherheit


Datenbasierte Feldarbeit

Präzisionslandwirtschaft kombiniert Maschinen, Positionsbestimmung, Daten und Arbeitsplanung. Digitale Systeme wie FendtONE können je nach Ausstattung die Maschinenbedienung mit betrieblicher Planung und Dokumentation verknüpfen. Spurführung kann Überlappungen verringern; vernetzte Maschinendaten können Wartung und Einsatzplanung unterstützen. Für eine genaue Spurführung sind je nach Genauigkeitsanforderung geeignete GNSS-Korrektursignale erforderlich.

Wichtig ist die Unterscheidung zwischen automatischer Unterstützung und autonomem Betrieb: Spurführung entbindet die verantwortliche Person nicht von der Überwachung. Bei digitaler Technik sind Datenqualität, Datenschutz, Schulung, Schnittstellen und mögliche Ausfälle mitzudenken.


Elektrische Antriebe und Umweltwirkungen

Fendt bietet auch batterieelektrische Traktoren der e100-Vario-Familie an. Elektrische Antriebe können lokale Abgasemissionen vermeiden und leiser arbeiten. Ob sie über den gesamten Lebenszyklus ökologisch oder wirtschaftlich vorteilhaft sind, hängt unter anderem von Strommix, Herstellung und Lebensdauer der Batterie, Einsatzstunden, Ladeinfrastruktur und Arbeitsbedarf ab. Eine pauschale Aussage für alle Betriebe wäre unseriös.

Auch bei konventionellen Traktoren beeinflussen Reifendruck, Schlupf, Wartung, Fahrweise, Einsatzplanung und Bodenzustand den Energieaufwand. Weniger Überfahrten können Arbeitszeit und Bodenbeanspruchung verringern, sofern Qualität und Pflanzenbau es erlauben. Nachhaltigkeit heißt daher, Produktivität, Boden, Ressourcen, Kosten und langfristige Folgen gemeinsam zu betrachten.


Sicherer Umgang mit Landmaschinen

Vor dem Einsatz sind Sichtkontrolle, Funktionsprüfung und Kenntnis der Betriebsanleitung wichtig. Vor dem An- oder Abkuppeln müssen Maschine und Anbaugerät gegen Wegrollen und unbeabsichtigte Bewegung gesichert sein. An rotierenden Zapfwellen und Einzugsstellen besteht schwere Verletzungsgefahr; Schutzvorrichtungen dürfen nicht entfernt werden. Hydraulikanlagen können unter hohem Druck stehen, auch wenn ein Gerät nicht mehr bewegt wird.

Auf öffentlichen Straßen gelten Zulassungs-, Beleuchtungs-, Last- und Verkehrsregeln. Auf dem Feld erfordern Hanglagen, Rangieren, Mitfahrende und abgestellte Geräte besondere Aufmerksamkeit. Praktische Bedienung erfolgt nur mit Unterweisung und geeigneter Aufsicht. Dieses Lernangebot ersetzt keine fachliche Schulung oder Betriebsanleitung.


Wirtschaftlichkeit, Wartung und Berufe


Investitionen sinnvoll vergleichen

Ein großer Traktor ist nicht automatisch die beste Wahl. In einer Investitionsrechnung betrachtet ein Betrieb Anschaffung, Finanzierung, Wertverlust, Kraftstoff oder Strom, Wartung, Versicherung, Standzeiten und die jährlich geleisteten Arbeitsstunden. Ein hoher Kaufpreis kann sich unter geeigneten Einsatzbedingungen durch Zeitgewinn teilweise ausgleichen; zu geringe Auslastung führt dagegen oft zu hohen Fixkosten je Stunde.

Rechenbeispiel mit frei erfundenen Zahlen: Kostet die jährliche Bereitstellung einer Maschine 24.000 Euro und wird sie 800 Stunden genutzt, entfallen allein 30 Euro Fixkosten auf eine Einsatzstunde. Bei 400 Stunden wären es 60 Euro. Variable Kosten und die Qualität der geleisteten Arbeit kommen hinzu. Aus dieser Rechnung lässt sich keine allgemeingültige Kaufempfehlung für eine bestimmte Marke ableiten.


Ausbildung und berufliche Perspektiven

An Landmaschinen arbeiten Menschen aus Landwirtschaft, Land- und Baumaschinenmechatronik, Fahrzeugtechnik, Elektronik, Softwareentwicklung, Logistik, Vertrieb und Kundenservice. Mechatronikerinnen und Mechatroniker benötigen beispielsweise Kenntnisse zu Mechanik, Hydraulik, elektrischen Systemen, Fehlerdiagnose und Arbeitssicherheit. Für Landwirtinnen und Landwirte stehen der passende Maschineneinsatz und die Qualität des Arbeitsergebnisses im Vordergrund.

Eine gute technische Entscheidung beruht nicht allein auf Werbeaussagen. Vergleiche dazu möglichst Herstellerangaben, unabhängige Prüfungen, praktische Einsatzbedingungen und Gesamtkosten. Fachkundige Beratung und dokumentierte Probefahrten helfen, Anforderungen zu klären.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste dein Wissen

Wo liegen die historischen Wurzeln der Marke Fendt? (Marktoberdorf im Allgäu) (!Hamburg an der Elbe) (!Dresden in Sachsen) (!Kiel an der Ostsee)



Welcher Name steht für frühe Fendt-Traktoren? (Dieselross) (!Sonnenpflug) (!Eisenfalke) (!Feldblitz)



In welchem Jahr stellte Fendt den Favorit 926 Vario vor? (1995) (!1895) (!1971) (!2024)



Zu welcher Unternehmensgruppe gehört die Marke Fendt seit 1997? (AGCO) (!Airbus) (!Siemens Energy) (!Deutsche Bahn)



Was kennzeichnet ein stufenloses Vario-Getriebe im Grundprinzip? (Die Fahrgeschwindigkeit ist weitgehend kontinuierlich einstellbar) (!Es besitzt ausschließlich einen einzigen festen Gang) (!Es ersetzt sämtliche Räder durch Ketten) (!Es benötigt grundsätzlich keinen Antriebsmotor)



Wofür wird eine Zapfwelle hauptsächlich genutzt? (Zur Übertragung mechanischer Drehleistung an Arbeitsgeräte) (!Zur Messung des Wassergehalts im Boden) (!Zum Speichern von Saatgut) (!Zum Reinigen der Windschutzscheibe)



Welches Gerät erntet Getreide und trennt die Körner von Pflanzenresten? (Mähdrescher) (!Schwader) (!Pflug) (!Frontlader)



Wozu dient ein Feldhäcksler wie der Fendt Katana? (Zum Zerkleinern von Erntegut für die weitere Verarbeitung) (!Zum Bohren nach Grundwasser) (!Zum Schleifen von Pflugscharen) (!Zum Transport von Fahrgästen)



Welcher mögliche Vorteil entsteht durch präzise Spurführung? (Weniger Überlappung zwischen benachbarten Fahrspuren) (!Alle Unfallrisiken verschwinden vollständig) (!Der Boden kann nicht mehr verdichtet werden) (!Wartung ist grundsätzlich unnötig)



Warum muss die Wirtschaftlichkeit eines Traktors betriebsbezogen geprüft werden? (Weil Auslastung und laufende Kosten zwischen Betrieben unterschiedlich sind) (!Weil Maschinen grundsätzlich keine Fixkosten haben) (!Weil allein die Lackfarbe den Ertrag bestimmt) (!Weil der Kaufpreis immer alle Kosten enthält)




Memory-Spiel

Finde zu jedem Fachbegriff die passende Bedeutung.

Dieselross Historische Bezeichnung früher Fendt-Schlepper
Variogetriebe Stufenlos regelbare Kraftübertragung
Zapfwelle Mechanischer Drehantrieb für Arbeitsgeräte
Mähdrescher Maschine zur Ernte und Reinigung von Getreide
Feldhäcksler Maschine zum Zerkleinern von Futterpflanzen
Telemetrie Übermittlung von Maschinenbetriebsdaten




Drag and Drop: Arbeitsbereiche zuordnen

Ordne die Begriffe ihren typischen Funktionen zu.

Fachbegriff Typische Funktion
Dreipunkthydraulik Anbaugerät anheben und positionieren
Schwad Gemähtes Erntegut zu einer Reihe zusammenführen
Schneidwerk Pflanzen für die Getreideernte aufnehmen und schneiden
Spurführung Fahrwege auf dem Feld präziser einhalten
Ballastierung Gewichtsverteilung für den Einsatz anpassen




Kreuzworträtsel

Trage die gesuchten Fachwörter ein.

Dieselross Wie heißen die historischen Fendt-Schlepper?
Variogetriebe Wie heißt die bekannte stufenlose Getriebetechnik bei Fendt?
Zapfwelle Welches Bauteil überträgt Drehleistung an ein Arbeitsgerät?
Hydraulik Welches System überträgt Kräfte mithilfe von Druckflüssigkeit?
Mähdrescher Welche Maschine drischt und reinigt Getreide bei der Ernte?
Spurführung Wie heißt die technische Hilfe für präzise Fahrspuren auf dem Feld?




LearningApps

Vertiefe dein Wissen mit passenden frei zugänglichen Übungsangeboten zur Marke und zur Landtechnik.


Lückentext

Ergänze die Fachbegriffe passend zum Lerntext.
Die Marke Fendt hat ihre historischen Wurzeln in

im Allgäu.
Ein früher Fendt-Traktor trug die Bezeichnung

.
Das stufenlose Getriebe trägt bei Fendt den Namen

.
Die

kann Drehleistung vom Traktor auf ein Arbeitsgerät übertragen.
Mit der

werden beispielsweise Anbaugeräte angehoben.
Ein

schneidet und verarbeitet Getreide.
Der Fendt

ist ein Feldhäcksler.
Digitale

kann Überlappungen auf dem Feld verringern.
Für den Vergleich von Maschinen ist die jährliche

wichtig.
Bei rotierenden Bauteilen müssen die

intakt bleiben.



Offene Aufgaben


Leicht

  1. Zeitleiste: Gestalte eine Zeitleiste mit den Jahren 1930, 1953, 1995 und 1997. Erkläre jeweils den Bezug zur Fendt-Geschichte.
  2. Bildbeschreibung: Beschreibe anhand der zwei Kursbilder die sichtbaren Unterschiede zwischen einem Dieselross und einem modernen Traktor.
  3. Landtechnik: Erstelle eine illustrierte Wortliste zu Zapfwelle, Hydraulik, Mähdrescher und Feldhäcksler mit je einem alltagsnahen Beispielsatz.
  4. Arbeitssicherheit: Entwickle ein Plakat mit fünf Regeln zum sicheren Verhalten in der Nähe von Landmaschinen.


Standard

  1. Interview: Formuliere acht Fragen für eine freiwillige Befragung einer Fachperson aus Landwirtschaft oder Landmaschinenservice; dokumentiere ausschließlich Informationen mit Einwilligung.
  2. Maschinenvergleich: Vergleiche zwei unterschiedliche Traktorklassen nach Arbeitsaufgaben, Wendigkeit, Gerätebedarf und möglichen Grenzen.
  3. Erklärvideo: Plane ein zweiminütiges Video oder ein Storyboard, das die Unterschiede zwischen Zapfwelle und Hydraulik ohne riskante Praxisvorführung erklärt.
  4. Feldarbeit: Zeichne einen einfachen Feldplan und kennzeichne, wie Überlappungen entstehen und warum Spurführung sie verringern kann.


Schwer

  1. Wirtschaftlichkeitsrechnung: Rechne das Beispiel mit 24.000 Euro Fixkosten für 400, 800 und 1.200 Stunden durch und begründe die Bedeutung der Auslastung.
  2. Nachhaltigkeit: Entwickle eine Kriterienmatrix für den Vergleich elektrischer und dieselbetriebener Traktoren, ohne eine voreilige Gesamtbewertung abzugeben.
  3. Technischer Vergleich: Recherchiere anhand von zwei aktuellen Herstellerdatenblättern die Eignung unterschiedlicher Fendt-Modelle für einen erfundenen Landwirtschaftsbetrieb und weise Datenquellen aus.
  4. Lernprojekt: Entwirf einen eigenen Mini-Lernkurs zur Entwicklung der Landwirtschaftstechnik mit überprüften Medien, Bildrechten und begründeten Aufgaben.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Technikgeschichte: Erkläre, welche Probleme frühere Traktoren lösten und warum ein stufenloses Getriebe eine Weiterentwicklung darstellte.
  2. Antriebstechnik: Beschreibe an einem Mähwerk die getrennten Aufgaben von Motor, Fahrantrieb, Zapfwelle und Hydraulik.
  3. Ernteverfahren: Vergleiche die Arbeitsschritte eines Mähdreschers mit denen eines Feldhäckslers und erläutere verschiedene Ernteziele.
  4. Präzisionslandwirtschaft: Beurteile zwei Vorteile und zwei Grenzen einer GNSS-gestützten Spurführung.
  5. Betriebswirtschaft: Begründe anhand der Fixkostenrechnung, weshalb die wirtschaftlich beste Maschine nicht zwingend die mit der höchsten Motorleistung ist.
  6. Technikfolgenabschätzung: Entwickle begründete Kriterien für eine umweltschonende und sichere Maschinenauswahl.


Lernnachweis

Du hast den Kurs erfolgreich bearbeitet, wenn du die folgenden Leistungen nachvollziehbar zeigen kannst:

  • Wissen: Du kannst wichtige Stationen der Fendt-Geschichte sowie die Maschinenarten und ihre Funktionen sachlich richtig benennen.
  • Technisches Verständnis: Du erklärst die Zusammenarbeit von Fahrantrieb, Vario-Getriebe, Hydraulik, Zapfwelle und Arbeitsgerät in eigenen Worten.
  • Anwendung: Du ordnest Traktoren, Mähdrescher und Feldhäcksler begründeten landwirtschaftlichen Aufgaben zu.
  • Bewertung: Du berücksichtigst Sicherheit, Kosten, Arbeitsqualität, Bodenschutz und Umweltauswirkungen bei einer Maschinenentscheidung.
  • Produkte: Du gibst eine recherchierte Zeitleiste, einen Vergleich, eine Rechnung oder ein selbst gestaltetes Medienprodukt mit Quellen ab.
  • Transfer: Du kannst die erarbeiteten Kriterien auch auf Landmaschinen anderer Hersteller anwenden.


OER und Wikipedia

Die folgenden Quellen helfen dir, Angaben zu überprüfen und weiterzulernen. Herstellerinformationen erklären die eigene Technik aus Herstellersicht; ergänze sie bei Bewertungen um unabhängige Fachliteratur und Prüfberichte.

Medien und Bildrechte: Dieselross-Foto von Späth Chr. / ChiemseeMan (gemeinfrei); Fendt 700 Gen7 und Fendt 724 Vario von AGCO-Fendt (CC BY-SA 4.0); Fendt IDEAL von Homoatrox (CC BY-SA 3.0); Katana-Foto von AGCO GmbH (CC BY-SA 3.0 DE). Die verlinkten Commons-Dateiseiten dokumentieren Herkunft und Lizenz. Beachte Namensnennung und Weitergabebedingungen bei eigener Nutzung.


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