Dribbling mit Tempowechsel - Fußballtraining
Einleitung
Du lernst, wie du beim Dribbeln den Abstand zwischen Fuß und Ball sowie deine Geschwindigkeit passend zu Freiraum und Gegnerdruck veränderst. Ein gutes Dribbling ist nicht immer schnell: Erst die richtige Entscheidung zwischen Sichern, Täuschen und Beschleunigen macht den Tempowechsel wirksam. Der Kurs richtet sich an Spielerinnen, Spieler und Coaches ab etwa sechs Jahren; alle Praxisaufgaben werden alters- und erfahrungsgerecht angeleitet.

Textalternative: Zwei Kinder in Fußballkleidung führen einen Ball auf einem Rasenfeld. Die historische Aufnahme zeigt kindliches Spielen, keine aktuelle Trainingsgruppe. Foto: Bill Branson, National Cancer Institute, März 1989; auf Commons als gemeinfrei in den USA ausgewiesen. Quelle und Rechte: Wikimedia Commons.
Grundlagen: Ballabstand, Raum und Gegnerdruck
Warum Tempo nur mit Kontrolle hilft
Beim Fußball bewegt sich der Ball beim Dribbeln durch wiederholte dosierte Kontakte mit dem Fuß. Die geeignete Kontaktstärke hängt nicht nur von der Laufgeschwindigkeit ab. Sie hängt auch davon ab, wie nahe Verteidigende sind, wie viel Raum frei ist, in welche Richtung sich beide bewegen und welche Anschlussaktion möglich wird. Bei unmittelbarem Gegnerdruck hältst du den Ball eher nah, damit du ihn mit dem nächsten Kontakt schützen oder umlenken kannst. Bei freier Bahn darf der Ball weiter vorgelegt werden, aber nur so weit, dass du ihn vor einer gegnerischen Person wieder kontrollieren kannst.
Merksatz: Enger Raum und hoher Druck verlangen kurze, gut kontrollierbare Kontakte; freier Raum ermöglicht raumgreifendere Kontakte und eine an die Situation angepasste Beschleunigung. Ein langer Kontakt ist kein Selbstzweck: Droht ein Ballverlust, wird wieder enger geführt. Auf unebenem Boden, bei Müdigkeit oder Unsicherheit reduzierst du Geschwindigkeit und Kontaktdistanz.
Drei Situationen erkennen
| Spielsituation | Ballführung | Nächste Entscheidung |
|---|---|---|
| Verteidigende in Reichweite, enger Korridor | Kurze Berührungen, Körper zwischen Ball und Gegenseite | Ball sichern, Ausweichweg suchen oder passend abspielen |
| Eine Person rückt heran, seitlich wird Raum frei | Tempo kontrollieren, Blick lösen, Finte oder Richtungswechsel vorbereiten | Auf deutliche gegnerische Reaktion warten und freie Seite nutzen |
| Nach dem Vorbeigehen ist die Bahn frei | Etwas größerer, kontrollierbarer Vorlegekontakt und Beschleunigung | Raum gewinnen, dann vor neuem Druck bremsen, passen oder abschließen |
Die Tabelle ist eine eigene schematische Entscheidungshilfe, keine Messvorschrift. Der passende Ballabstand ist individuell und verändert sich von Kontakt zu Kontakt. Beobachte zuerst die Spielrichtung, die Position der nächsten Verteidigung und offene Passoptionen. Richte den Blick regelmäßig ins Feld, ohne den Ball aus der Kontrolle zu verlieren.
Beobachtbare Lernziele und Sicherheit
Am Ende kannst du eine sichere Ballführung in einem engen Korridor zeigen, einen absichtlichen Wechsel von langsam zu schneller beschreiben, nach einer Finte gezielt in den offenen Raum starten und begründen, wann ein Pass besser als ein Dribbling ist. Coaches erkennen Fortschritt an Entscheidungen und kontrollierten Anschlussaktionen, nicht allein an gestoppten Sekunden.
Vor jeder Praxis: geeigneten flachen Untergrund prüfen, Spielflächen voneinander trennen, standsichere beziehungsweise vorschriftsmäßig gesicherte Tore verwenden, passende Bälle und Schuhe bereitstellen und eine fachlich verantwortliche Aufsicht organisieren. Es gibt keine Kopfballpflicht, keine erzwungenen Kollisionen, keine Maximalbelastungen und keine riskanten Sprungfolgen. Pausen, Wasser und freiwillig langsamere Varianten sind vorgesehen. Bei Schmerzen, Schwindel oder sonstigen Beschwerden sofort abbrechen und die betreuende Fachperson informieren; keine eigenständige Verletzungsbehandlung.
Technik: Ballkontakte, Abbremsen und Beschleunigen
Fußflächen und Körperhaltung
Mit Innen- und Außenseite kannst du den Ball seitlich führen und schnell die Richtung ändern; die Sohle hilft beim kontrollierten Anhalten und Zurückziehen. Beim schnelleren Geradeausdribbling kann ein dosierter Kontakt mit dem Spann sinnvoll sein. Knie und Hüfte bleiben beweglich, der Körper ist ausbalanciert, und der erste Kontakt nach einer Richtungsänderung führt in den tatsächlich freien Laufweg. Die Wahl des Fußes hängt von Druckseite und Anschlussaktion ab. Übe beide Füße ohne Zwang zu identischer Leistung.

Textalternative: Domi Richardson führt während einer Fußballklinik den Ball durch einen Hütchenparcours. Beobachte die Lage von Ball, Fuß und Hindernissen; die Momentaufnahme beweist keinen bestimmten Tempowechsel. Foto: Sgt. Aaron Kaczur, US Army, Aufnahme 9. Juli 2026; Commons führt das amtliche Werk als Public Domain in den USA. Dateiseite.
Stop-and-go als Grundmuster
Schrittfolge: Zuerst kontrolliert auf eine Markierung zudribbeln; vor ihr mit kleinen Kontakten und einer bewussten Körperverlagerung abbremsen; freie Seite erkennen; den Ball mit dem nächsten Kontakt in diese Richtung mitnehmen; zwei bis drei kontrollierte Beschleunigungsschritte durchführen; danach erneut das Umfeld prüfen. Für Kinder bedeutet „schnell“ zunächst nur etwas schneller als das eigene Ausgangstempo, niemals ein erzwungener Vollsprint.
Eigene textbasierte Ablaufgrafik:
| Phase | Ball und Fuß | Blick und Entscheidung | Bewegung |
|---|---|---|---|
| Anlauf → | Ball dicht und kontrolliert | Hindernis und Ausgang sehen | Ruhig annähern |
| Täuschung ↷ | Kleiner seitlicher Kontakt | Reaktion der Abwehr wahrnehmen | Gewicht verlagern |
| Freier Weg →→ | Dosiert weiter vorlegen | Platz und nächste Gegenseite prüfen | Situationsgerecht beschleunigen |
| Neuer Druck ↘ | Wieder kurze Berührungen | Pass, Schuss oder Schutz entscheiden | Tempo reduzieren oder Anschlussaktion |
Textalternative zur eigenen Grafik: Vier Phasen führen vom kontrollierten Anlauf über Täuschung und Tempoverschärfung zur erneuten Entscheidung. Die Grafik besteht aus einer selbst erstellten Wikitext-Tabelle, nicht aus einer behaupteten externen Bilddatei; erstellt für diesen Kurs am 3. November 2026.
Die Finte braucht eine Anschlussaktion
Eine Finte täuscht eine Bewegung an. Ihre Wirkung entsteht häufig erst, wenn du nach der Täuschung in den gewonnenen Raum gehst: „antäuschen – gegnerische Reaktion wahrnehmen – in den freien Weg mitnehmen – Tempo erhöhen“. Ein einfacher Schulter- oder Körpertäuschungsschritt reicht oft aus. Viele komplizierte Tricks ersetzen weder Blickorientierung noch Ballkontrolle. Trainiere ohne Gegenspiel zuerst langsam, dann mit passivem und später mit angepasstem aktivem Druck.

Textalternative: Lionel Messi führt im Spiel gegen AS Rom den Ball nahe bei der gegnerischen Abwehr. Prüfe anhand der einzelnen Aufnahme, ob enger Ballkontakt und Raumlage erkennbar sind; Tempoverlauf und Ergebnis lassen sich aus einem einzigen Foto nicht beweisen. Foto: Justine Magny, 5. August 2015, CC BY-SA 2.0. Commons-Quelle. Historische Spielsituation, kein Nachweis eines aktuellen Kaders oder einer persönlichen Kursempfehlung.
Gegner lesen: Eins gegen eins und kleine Spielformen
Die Entscheidung im offensiven Eins gegen eins
Beim Eins gegen eins prüfst du die Stellung der verteidigenden Person: Welche Seite ist abgesichert, welches Tor liegt frei, wohin zeigt deren Laufweg und wie weit ist die nächste Unterstützung entfernt? Ein Tempowechsel ist besonders hilfreich, wenn die Verteidigung gerade abbremst, ihr Gewicht verlagert oder eine Seite freigibt. Reagiert sie nicht auf die Finte, darfst du abbrechen, anders lösen oder abspielen. Nicht jede Szene verlangt ein erfolgreiches Vorbeigehen.
Handlungsfolge: Orientierung vor dem Kontakt → Ball sichern → Verteidigerbewegung auslösen beziehungsweise lesen → in den offenen Weg starten → mit dem nächsten Kontakt die Kontrolle überprüfen → Pass, Torabschluss oder neues Dribbling. Kontaktarme, klare Zweikampfregeln haben Vorrang; Grätschen und Körperchecks sind keine Bestandteile dieser Übungen.
Textalternative zum Video: Eine von FUSSBALL.DE vorgestellte Spielform „3 gegen 3 mit Dribbellinie und drehendem Angriffsrecht“ zeigt Entscheidungen in kleinen Teams. Achte darauf, in welchem Moment Dribbeln Raum gewinnt und wann Abspielen sinnvoller ist. Verifiziert über offiziellen FUSSBALL.DE-Beitrag vom 27. November 2024; verlinkte YouTube-ID. Kuratierung: FUSSBALL.DE/DFB; unabhängige Bestätigung des YouTube-Kanalnamens und Upload-Datums nicht verfügbar. Einbettung über den vorhandenen YouTube-Player, keine freie Video-Lizenz behauptet; gegebenenfalls erst nach Einwilligung/VIDIS-Freigabe ansehen.
Warum kleine Spielfelder helfen
Kleine Spielformen schaffen wiederholte Entscheidungen unter wechselndem Druck. Der DFB nennt Freude, Intensität und Wiederholung als zentrale Merkmale seiner Trainingsphilosophie Deutschland. „Intensität“ ist dabei kein Auftrag, junge Menschen auszubelasten: Viele sinnvolle, freudvolle Ballaktionen, kurze Wartezeiten und bedarfsgerechte Pausen zählen mehr als maximaler Sprint. Für die Jüngeren bietet ein Spiel auf mehrere kleine Tore und mit wenigen Personen viel Dribbelanlass. Ältere können das Umschalten zwischen Dribbeln, Pass und Anschlusslauf stärker reflektieren.
Textalternative zum Video: Die auf FUSSBALL.DE bezeichnete Spielform „3 + 1 gegen 3 auf Hybridfeld“ veranschaulicht, wie Druck, Überzahl und freie Anspielräume Entscheidungen verändern. Notiere eine Szene, in der der Ball näher geführt und eine, in der der Raum schneller überbrückt werden könnte. Quelle: FUSSBALL.DE, 27. November 2024 und YouTube. Kuratierung FUSSBALL.DE/DFB; genaue Upload- und Kanalmetadaten nicht unabhängig gesichert. Nutzung: bloße Einbettung über YouTube, keine freie Lizenz und keine persönliche Empfehlung behauptet; Consent/VIDIS beachten.
Spielanalyse ohne Prominentenmythen

Textalternative: Eine Aufnahme zeigt die Fußballerin Sam Kerr in einer Spielsituation am 18. Juli 2026. Untersuche nur sichtbare Merkmale wie ihre Position und benachbarte Räume; der zeitliche Ablauf eines Tempowechsels ist aus einem Standbild nicht beweisbar. Foto: Bryan Berlin, CC BY-SA 4.0, Commons-Dateiseite. Aufnahme aus der angegebenen Saison 2026, keine Aussage über heutige Vereinszugehörigkeit und keine persönliche Mitwirkung.
Vergleiche die dokumentierte Dribblingszene von Lionel Messi aus 2015 mit der Spielsituation von Sam Kerr aus 2026 und mit dem Übungsbild von Domi Richardson. Frage bei jedem Bild: „Was sehe ich wirklich, und was müsste ein Bewegungsfilm zusätzlich zeigen?“ Eine einzelne Fotografie dokumentiert keinen Geschwindigkeitsverlauf; für eine Tempowechselanalyse brauchst du mehrere Zeitpunkte oder eine verlässliche Videosequenz. Respektiere Bildrechte, Personenrechte und Datenschutz. Filmen im Training nur mit erforderlichen Einwilligungen; ohne Einwilligung nutze anonymisierte Strichfiguren.
Textalternative zum Video: Hannes Wolf und Peter Hermann zeigen in dem von FUSSBALL.DE verlinkten Format „Vom Trainerzimmer auf den Trainingsplatz“ kleine Spielformen vom Eins gegen eins bis zu größeren Gruppen. Prüfe, wie Spielfeldgröße und Gegnerdruck Dribbelentscheidungen verändern. Verlinkender DFB/FUSSBALL.DE-Beitrag vom 27. November 2024 und Videoquelle. Mitwirkende im Video laut begleitendem Beitrag: Hannes Wolf und Peter Hermann; YouTube-Uploader und Upload-Datum nicht unabhängig bestätigt. Einbettung über offiziellen YouTube-Link ohne behauptete freie Lizenz. Keine persönliche Unterstützung dieses Kurses; VIDIS-/Cookie-Wahl respektieren.
Trainingspraxis für verschiedene Alters- und Erfahrungsstufen
Differenzieren, bevor du aufbaust
| Gruppe | Schwerpunkt | Passende Anpassung |
|---|---|---|
| 6–9 Jahre, Einsteigerinnen und Einsteiger | Spielen, Ballgewöhnung, Stoppen und Starten, Freude | Fantasiespiele, viele eigene Bälle, große Sicherheitsabstände, kurze Runden, kein Zeitdruck |
| 10–13 Jahre, variable Grundlagen | Beide Füße, Außen-/Innenseite, Gegner wahrnehmen | Farbsignale, freie Korridore, passive dann aktive Abwehr, Wahl der Anschlussaktion |
| 14–17 Jahre, fortgeschritten | Spielnahe Entscheidungen im Eins gegen eins und kleinen Teams | Unterschiedliche Anlaufwinkel, Absicherung, Handlung unter realistischem aber fairem Druck |
| Erwachsene mit unterschiedlicher Erfahrung | Technik und Entscheidungsqualität angepasst an Fitness und Erfahrung | Feldgröße, Tempo, Kontaktregeln und Pausen individuell abstimmen, keine Pflicht zu Maximalaktionen |
Alle folgenden Maße sind veränderbare Startwerte, keine verbindlichen Normen. Eine verantwortliche Fachkraft verkleinert oder vergrößert Felder erst nach Beobachtung von Sicherheit, Teilnahme und Ballaktionen.
Training A: Ampel-Inseln für 6–9 Jahre
Ziel: Spielerisch wahrnehmen, wann der Ball nahe geführt, gebremst und wieder weitergerollt werden kann. Material: Je Kind ein passender Ball, farbige flache Markierungen, vier kleine Inseln. Aufbau: Ein übersichtliches Feld von ungefähr 12 mal 15 Metern, ohne harte Hindernisse; ausreichend Abstand zwischen den Inseln. Durchführung: Alle dribbeln frei. „Grün“ heißt ruhig in freien Raum weiterdribbeln, „Gelb“ kleine Ballkontakte und umsehen, „Rot“ den Ball kontrolliert stoppen. Das Signal wechselt abwechslungsreich, Kinder dürfen bei Unsicherheit gehen statt laufen. Typische Fehler: Nur auf den Ball schauen oder beim Stoppen mit anderen zusammenstoßen. Beobachtung: Schafft das Kind einen kontrollierten Stopp und schaut vor dem Richtungswechsel nach einer freien Insel? Leichter: Weniger Kinder gleichzeitig und größere Inseln; ohne Farben nur Stopp/Start. Schwerer: Zwei freie Wege anbieten und eigenständig wählen; den nicht bevorzugten Fuß ausprobieren. Transfer: Im anschließenden Zwei-gegen-zwei auf breite Hütchentore erkennen, wann es frei nach vorn gehen kann. Pausen und Sicherheit: Bei Gedränge unterbrechen, neu verteilen; kein Ausscheidungsdruck.
Training B: Wechselkorridor für 10–13 Jahre
Ziel: Ballabstand unter wechselnden Platzverhältnissen steuern. Material: Bälle, Hütchen in zwei Farben, Stoppuhr nur zur Organisation. Aufbau: Zwei parallele Korridore von ungefähr 15 Metern, der erste Abschnitt breit, der mittlere schmal, der letzte wieder breit; keine Stangen im Laufweg. Durchführung: Je eine Person startet pro Korridor. Im breiten Teil dosierte größere Kontakte, im schmalen Teil ruhige kurze Kontakte, danach in freien Raum etwas beschleunigen. Der Coach variiert Start und Farbrichtung. Typische Fehler: Im engen Abschnitt zu weit vorlegen; erst nach der Markierung hochschauen. Beobachtung: Kann der Ball in jedem Abschnitt ohne hektische Rettung berührt werden und wird das Tempo sichtbar angepasst? Leichter: Breitere Engstelle und Gehtempo. Schwerer: Passive Verteidigung als Abstandssignal, andere Abschlussseite oder Wahl zwischen Pass und Weiterdribbeln. Transfer: Im Drei-gegen-drei auf zwei Tore den Korridor ohne künstliche Farbvorgabe erkennen. Pausen und Sicherheit: Start erst bei freier Bahn, Wege kreuzen sich nicht.
Training C: Zwei Ausgänge im Eins gegen eins für 14–17 Jahre
Ziel: Nach einer wirksamen Täuschung in den freien Raum beschleunigen und eine sichere Anschlussaktion wählen. Material: Zwei Hütchentore pro Kleinfeld, Bälle, Markierungsleibchen. Aufbau: Pro Paar ungefähr 12 mal 16 Meter mit zwei etwa zwei Meter breiten Zieltoren; mehrere Felder nebeneinander, Sicherheitsabstände. Durchführung: Die angreifende Person startet mit Ball, die verteidigende zunächst halbaktiv und ohne Körperkontakt. Dribbelt die angreifende durch eines der Tore, ist die Runde beendet. Später verteidigt die Gegenseite aktiv im vereinbarten fairen Rahmen. Nach kurzer Aktion und Pause Rollen tauschen. Typische Fehler: Finte zu weit vor dem Gegner, Blick nur auf den Ball, Beschleunigung auf die bereits geschlossene Seite. Beobachtung: Veranlasst die Täuschung eine Reaktion, folgt eine kontrollierbare Ballmitnahme und wird rechtzeitig abgebrochen, falls beide Wege dicht sind? Leichter: Breitere Tore und passive Verteidigung. Schwerer: Mitspieler als Passoption, nach dem Durchdribbeln ein ruhiger Zielpass oder situationsgerechter Abschluss. Transfer: Zwei-gegen-zwei mit echter Entscheidung zwischen Überzahlpass und Eins-gegen-eins. Pausen und Sicherheit: Kein Schubsen, Grätschen oder erzwungener Antritt; Belastung und Feldgröße den Beteiligten anpassen.
Training D: Entscheidungsdribbling für Erwachsene und gemischte Erfahrung
Ziel: Dribbling, Tempowechsel und Passwahl im individuellen Wohlfühlbereich verbinden. Material: Bälle, Leibchen, vier flache Dribbeltore. Aufbau: Zwei Felder mit je einem Drei-gegen-drei, jeweils zwei frei ansteuerbare Tore; sichere Auslaufzonen. Durchführung: Kleine Spiele mit der freiwilligen Zusatzaufgabe, vor einem Dribbeltor einmal bewusst abzubremsen und nach freiem Raum kontrolliert zu beschleunigen. Nur gelungene Entscheidungen besprechen, nicht Schnelligkeit vergleichen. Typische Fehler: Langer Kontakt trotz nahem Gegner oder Weiterdribbeln trotz freier Anspielperson. Beobachtung: Werden Druck, freie Räume und individuelle Belastbarkeit wahrgenommen? Leichter: Gehfußball-Tempo, berührungsarme Abwehr, größere Felder. Schwerer: Zusätzliche Passoption und defensives Nachrücken einbeziehen. Transfer: Im regulären Freizeitspiel ein Dribbling bewusst nach der zweiten Drucksituation abbrechen und abspielen. Pausen und Sicherheit: Jederzeit individuell unterbrechen, kein gruppenbezogener Leistungsdruck.
Modellfall: Spielentscheidung, Beobachtung und Auswertung
Ausgangslage und selbst entwickelte Taktikskizze
Eine erfundene Trainingsgruppe mit zwölf Personen im Alter von 10 bis 13 Jahren kann den Ball grundsätzlich führen, spielt aber unter Gegnerdruck häufig mit zu großen Kontakten. Es gibt zwei Kleinfelder mit je drei gegen drei, ungefähr 16 mal 20 Meter, je zwei gesicherte Minitore pro Feld, ausreichend Bälle und eine verantwortliche Fachkraft. Die vier Tore stehen so, dass keine Laufwege zwischen den Feldern kollidieren. In vier kurzen Spielrunden mit Pausen soll der Wechsel von enger zu raumgreifender Ballführung beobachtet werden, nicht die höchste Geschwindigkeit.
Eigene textbasierte Taktikskizze – Blick von oben auf ein Feld:
| Linker Weg | Mitte unter Druck | Rechter Weg |
|---|---|---|
| Freier Korridor zum Minitor A ↑ | Angreiferin A mit Ball ●, Verteidiger V davor; kurze Kontakte | Freier Korridor zum Minitor B ↑ |
| Passoption P seitlich links ↖ | A deutet links an ↙, V verschiebt sich ← | A nimmt den Ball nach rechts ↗ und beschleunigt kontrolliert |
| Wird links frei, dort hinüberdribbeln | Ist der Ball gefährdet, Ball sichern | Rückt eine zweite Abwehrperson heran, zu P abspielen |
Textalternative zur eigenen Grafik: Ein mittig startender Angriff trifft auf eine verteidigende Person. Nach der Täuschung werden linker oder rechter Ausgang und eine seitliche Passoption verglichen. Die Tabelle wurde als eigenes Lehrschema für diesen Kurs am 3. November 2026 formuliert; Maßstab und Positionen sind didaktisch vereinfacht.
Musterentscheidung in sechs beobachtbaren Schritten
Beobachtung: A läuft zunächst kontrolliert in die Mitte. V steht ungefähr einen Schritt vor A und öffnet die rechte Seite, nachdem A die Schultern nach links dreht. Rechts liegt ein freier Korridor, links steht P als Anspieloption. Lösung: (1) A hebt vor dem Gegnerkontakt den Blick. (2) A verkürzt die Kontakte, damit ein Ausweichen möglich bleibt. (3) A täuscht eine Bewegung nach links an, ohne aktiv in V hineinzulaufen. (4) Nach Vs erkennbarer Gewichtsverlagerung führt A den Ball mit dem rechten Außenfuß in den offenen rechten Raum. (5) A beschleunigt nur so weit, dass der nächste Ballkontakt gesichert ist. (6) Falls eine zweite Verteidigung den Korridor schließt, passt A zu P; bleibt er offen, dribbelt A durch das rechte Tor. Begründung: Der Tempowechsel nutzt den gewonnenen Raum; ohne freien Raum wäre ein früher Pass die bessere Lösung.
Gegenbeispiel: A legt den Ball schon vor der Täuschung mehrere Schritte weit vor und schaut dabei nach unten. V kann ihn ablaufen. Korrektur: mit kurzen Kontakten annähern, Gegnerreaktion beobachten, erst nach erkennbarem Weg eine dosierte Vorwärtsmitnahme wählen. Das beobachtete Problem ist ein technik-taktischer Zusammenhang, kein Defizitetikett.
Auswertung mit Bewertungsraster
Bewerte immer beobachtbare Aktionen und die eigene Lernentwicklung, nicht das Alter oder das Geschlecht. Für jeden Punkt gilt 0 = noch nicht sichtbar, 1 = teilweise/mit Hilfe, 2 = wiederholt selbstständig und situationsgerecht. Bei unbekannter Situation wird „nicht beobachtet“ statt null dokumentiert.
| Kriterium | 0 Punkte | 1 Punkt | 2 Punkte |
|---|---|---|---|
| Blickorientierung | Nur Ball im Blick | Gelegentliche Orientierung | Blick vor Druck und vor Anschlussaktion |
| Ballabstand | Unpassend bei Druck | Teilweise angepasste Kontakte | Eng bei Druck, weiter nur bei freiem Raum |
| Zeitpunkt des Tempowechsels | Ohne erkennbaren Raumgewinn | Nach Hinweis oder verspätet | Nach Täuschung/Reaktion passend beschleunigt |
| Wahl der Anschlussaktion | In geschlossenes Feld gedribbelt | Option erkannt, spät gewählt | Weiterdribbeln oder Pass nachvollziehbar gewählt |
| Sicherheit und Fair Play | Regeln trotz Rückmeldung missachtet | Regeln meist eingehalten | Rücksichtsvoll, kontrolliert und mit Pausen gespielt |
Musterbewertung des rein erfundenen Beispiels: Blick 2, Ballabstand 1, Timing 2, Anschlussaktion 1, Sicherheit 2 = 8 von 10 Punkten. Rückmeldung: „Deine Täuschung und Richtungswahl waren nachvollziehbar. Übe, die ersten Kontakte im engen Raum noch kürzer zu setzen und den Pass früher vorzubereiten.“ Eine neue Spielrunde überprüft genau diese zwei Merkmale.
Lernverlauf und sichere Anpassung
Vorher-Nachher-Vergleich: Beobachte in zwei kurzen Spielszenen jeweils, ob vor dem Verteidigerkontakt gebremst, der Ball kontrolliert weitergeführt und unter neuem Druck sinnvoll entschieden wurde. Notiere pro Szene ein konkretes Beispiel und eine alternative Entscheidung. Verzichte auf Vergleiche der Sprintzeit zwischen Kindern. Der Coach reduziert die Feldgröße nur dann, wenn genügend Sicherheitsraum erhalten bleibt. Bei Belastungszeichen pausieren; Schmerzen oder Unwohlsein beenden die Übung.
Interaktive Aufgaben
Quiz: Wissen anwenden
Was ist bei sehr engem Raum und unmittelbarem Gegnerdruck meist sinnvoll? (Kurze kontrollierte Ballkontakte) (!Den Ball möglichst weit vorausspielen) (!Ohne Blick auf das Spielfeld lossprinten) (!Den Ball absichtlich zum Gegner spielen)
Woran orientierst du dich beim Abstand zwischen Fuß und Ball? (An Raum Druck und eigener Kontrolle) (!Nur an der Größe des Spielfeldes) (!Nur am Alter der Mitspielenden) (!Immer an derselben Schrittlänge)
Wann wirkt ein Tempowechsel nach einer Finte besonders gut? (Wenn ein freier Weg entsteht) (!Wenn du direkt in die Abwehr läufst) (!Wenn der Ball bereits im Aus ist) (!Wenn du dich absichtlich wegdrehst ohne hinzusehen)
Was ist nach einer unwirksamen Täuschung eine gute Möglichkeit? (Erneut orientieren und gegebenenfalls abspielen) (!Unbedingt dieselbe Finte wiederholen) (!Die verteidigende Person anrempeln) (!Mit geschlossenen Augen weiterdribbeln)
Welcher Körperteil hilft besonders beim kontrollierten Zurückziehen des Balls? (Die Fußsohle) (!Der Ellenbogen) (!Die Schulter) (!Der Unterarm)
Welches Beobachtungszeichen spricht für einen gelungenen Tempowechsel? (Der Ball bleibt nach dem Beschleunigen erreichbar) (!Der Ball rollt ohne Kontrolle zum Gegner) (!Es gibt keinen Blick auf Mitspielende) (!Es entstehen absichtliche Zusammenstöße)
Wie wird eine Übung für Sechsjährige sinnvoll angepasst? (Spielerisch mit kurzen Runden und viel Platz) (!Mit verpflichtenden Vollsprints) (!Mit harten Körperkontakten) (!Mit langen Warteschlangen ohne Ball)
Wann ist ein Pass oft besser als weiteres Dribbeln? (Wenn der Laufweg zugestellt und eine Anspielstation frei ist) (!Wenn der Weg ganz frei und niemand anspielbar ist) (!Immer direkt nach jedem ersten Ballkontakt) (!Nur wenn keine Verteidigung auf dem Feld ist)
Was zeigen einzelne Fotos von Profis nicht zuverlässig? (Den zeitlichen Verlauf der Geschwindigkeit) (!Die ungefähre Position im Bild) (!Dass ein Fußballspiel stattfindet) (!Die sichtbare Kleidung)
Was gehört zu einer sicheren Dribbeleinheit? (Gesicherte Tore Aufsicht und bedarfsgerechte Pausen) (!Ungesicherte Tore und Gedränge) (!Weiterspielen trotz Schmerzen) (!Erzwungene Grätschen im Kindertraining)
Memory: Begriffe zuordnen
| Ballnähe | Kurzer Abstand für die nächste sichere Berührung |
| Freiraum | Unbesetzter Laufweg für kontrolliertes Vorlegen |
| Finte | Glaubhafte Täuschung über eine beabsichtigte Bewegung |
| Tempowechsel | Bewusste Veränderung der Geschwindigkeit im Dribbling |
| Abschirmen | Körper zwischen gegnerische Person und Ball bringen |
| Anschlussaktion | Sinnvoller Pass Abschluss oder weiteres Dribbling |
Drag-and-drop: Situation und Lösung
| Ordne die Lösung zu. | Beobachtete Situation |
|---|---|
| Kurze sichere Kontakte | Enge Zone mit Verteidigung in Ballreichweite |
| Dosiert weiter vorlegen | Freie Bahn nach überwundener Verteidigung |
| Seitlich antäuschen | Verteidigung frontal und eine Seite noch unsicher |
| Pass vorbereiten | Zweite Abwehr schließt den Laufweg und Anspielperson ist frei |
| Sofort unterbrechen | Beschwerden oder unsichere Spielfläche |
Kreuzworträtsel
| Tempowechsel | Wie heißt die bewusste Veränderung der Dribbelgeschwindigkeit? |
| Ballabstand | Welche Größe wird zwischen Fuß und geführtem Ball angepasst? |
| Freiraum | Wie nennt man einen offenen Laufweg ohne unmittelbare Abwehr? |
| Finte | Wie heißt eine Bewegung zum Täuschen des Gegners? |
| Außenseite | Mit welcher Fußfläche kannst du den Ball seitlich in einen freien Weg mitnehmen? |
| Orientierung | Wie heißt das Wahrnehmen von Mitspielenden Gegnern und Räumen? |
LearningApps: weitere Übungssuche
Die Einbettung öffnet eine thematische Suche und behauptet keine geprüfte Einzel-App. Falls sie wegen Datenschutz- oder Cookie-Einstellungen nicht erscheint, kannst du die Aufgaben des Kurses ohne fremde Dienste bearbeiten.
Lückentext: Entscheidungen erklären
Offene Aufgaben
Leicht
- Ballabstand zeigen: Markiere auf einem sicheren Feld zwei Zonen und führe den Ball einmal mit kurzen und einmal mit etwas größeren kontrollierten Kontakten; erkläre den Unterschied. Musterlösung: Unter Druck nahe am Fuß, im freien Korridor nur so weit vorlegen, dass der nächste Kontakt gelingt.
- Ampelsignal gestalten: Entwickle drei ungefährliche Farbsignale für eine Gruppe 6–9 Jahre und teste sie mit Aufsicht. Musterlösung: Grün ruhiges Freidribbeln, Gelb kurze Kontakte mit Rundblick, Rot kontrollierter Stopp.
- Körpertäuschung erklären: Zeichne eine Schulterfinte mit Pfeilen und erkläre den ersten Kontakt danach. Musterlösung: Links antäuschen, Reaktion beobachten, bei freier rechter Seite Ball kontrolliert nach rechts mitnehmen.
- Sicherheitscheck schreiben: Notiere fünf Prüfpunkte vor einer Kleinfeldübung. Musterlösung: Fläche frei, Tore gesichert, Aufsicht da, Laufwege getrennt, Pausen/Abbruchregel besprochen.
Standard
- Zwei Szenen vergleichen: Beobachte zwei selbst gespielte Dribblings und beschreibe Druck, Ballkontakte und Anschlussaktion ohne personenbezogene Daten. Musterlösung: Szene eins enger Druck und kurze Kontakte; Szene zwei freie Bahn und raumgreifendere Kontakte mit rechtzeitigem Pass.
- Entscheidungsbaum zeichnen: Stelle die Möglichkeiten Dribbling, Pass und Abbruch eines Angriffs als eigene Pfeilgrafik dar. Musterlösung: Freier Weg führt zum Vorlegen, geschlossener Weg mit freier Anspielperson zum Pass, bei Unsicherheit zur Ballsicherung.
- Beidfüßigen Korridor planen: Beschreibe Material, Aufbau, Ablauf, Fehlerbild und zwei Varianten einer 10–13-Jahre-Übung. Musterlösung: Breiter und enger Korridor, kurze Kontakte in der Engstelle, links/rechts abwechseln, größerer Korridor als Erleichterung.
- Ein Spielbild kritisch deuten: Vergleiche das Messi-Foto und das Sam-Kerr-Foto: zwei sichtbare Beobachtungen und zwei Aussagen, die die Fotos nicht belegen. Musterlösung: Sichtbare Spielerposition und Bildumgebung; keine sichere Aussage über Vorher-nachher-Tempo oder erfolgreiche Finte.
Schwer
- Mini-Coaching durchführen: Leite eine faire Eins-gegen-eins-Übung unter Fachaufsicht an und dokumentiere zwei passende Rückmeldungen. Musterlösung: „Vor dem Gegner enger führen“ und „Erst in freien Raum beschleunigen“ anhand beobachteter Spielszenen.
- Altersstufen übertragen: Plane dieselbe Grundidee für 7-, 12- und 16-Jährige sowie Erwachsene mit verschiedenen Vorerfahrungen. Musterlösung: Spielsignale für Kinder, variable Korridore für 12-Jährige, aktiver Gegnerdruck für 16-Jährige, individuelles Tempo und Pausen für Erwachsene.
- Modellfall beurteilen: Bewerte A aus dem Modellfall mit dem Fünf-Kriterien-Raster und begründe eine bessere Alternative bei nachrückender Abwehr. Musterlösung: Beispiel 8 von 10; bei neuer Abwehr rechts den freien Pass nach links wählen.
- Trainingsvideo überprüfen: Analysiere eine freiwillig freigeschaltete DFB-verlinkte Videosequenz auf drei Entscheidungen und dokumentiere Quelle, Datum und Einbettungsbedingungen. Musterlösung: Spielsituation und beobachtbare Wahl beschreiben, Lücken ausdrücklich benennen, nicht aus Einzelbildern auf Tempo schließen; keine unberechtigten Kopien.


Lernkontrolle
- Situationswechsel: Erkläre, warum derselbe lange Ballkontakt in einem freien Korridor sinnvoll und unter unmittelbarem Gegnerdruck riskant sein kann. Erwartung: Erreichbarkeit des nächsten Kontakts, möglicher Ballgewinn durch die Abwehr.
- Finte ohne Reaktion: Eine Verteidigung fällt nicht auf die Schulterfinte herein. Nenne zwei angemessene Alternativen und ihren Vorteil. Erwartung: neu orientieren/Seite wechseln oder abspielen, kein erzwungener Kontakt.
- Spielnahe Übung: Entwirf für 12 Spielende zwei Kleinfelder mit hoher Beteiligung, sicherem Aufbau, Beobachtungskriterium und Pausen. Erwartung: Drei-gegen-drei, mehrere Bälle/Tore, kurze Runden, Ballabstand als Fokus.
- Video oder Foto: Begründe, warum aus einem einzelnen Fußballfoto keine sichere Aussage über einen Tempowechsel möglich ist. Erwartung: Geschwindigkeit erfordert Ortsänderung über Zeit, also mehrere Messzeitpunkte.
- Individuelle Rückmeldung: Formuliere eine konkrete, respektvolle Rückmeldung zu einer noch unkontrollierten Ballvorlage. Erwartung: Beobachtung + anwendbarer nächster Versuch statt pauschalem Lob oder Tadel.
- Training anpassen: Nenne zwei Maßnahmen, wenn auf dem Feld Gedränge entsteht oder ein Kind über Beschwerden klagt. Erwartung: Feld/Startorganisation sicher verändern; bei Beschwerden sofort abbrechen und Fachaufsicht informieren.
Lernnachweis
Wissen: Du erklärst Druck, Freiraum, Ballabstand, Finte, Tempowechsel und die Passalternative. Können: Du führst in einer beaufsichtigten Übung den Ball zunächst eng, nach freiem Weg kontrolliert weiter und bremst bei neuem Druck. Produkte: Eigene Dribbel-Zonenzeichnung, textbasierter Entscheidungsbaum, eine Übungsplanung mit Sicherheits- und Variantenhinweisen sowie eine anonymisierte Beobachtung. Transfer: In einem kleinen Spiel begründest du mindestens zwei Entscheidungen einschließlich einer Situation, in der Nicht-Dribbeln die bessere Wahl war.
Lernportfolio ohne personenbezogene Daten: Vorher-Situation, Übungsziel, eine konkrete Beobachtung, Veränderung, nächste Frage. Als Nachweis genügen Zeichnungen, selbst geschriebene Kurzprotokolle und unter Aufsicht erstellte Simulationen. Fotos oder Videos von anderen Personen werden nicht verlangt. Wiederhole nach Feedback eine passende Aufgabe; vergleiche deine eigene Entscheidung mit früheren Entscheidungen, nicht mit der Sprintleistung anderer.
OER und Wikipedia
Offene Grundlagen bleiben kostenlos. Die folgenden Quellen dienen der überprüfbaren fachlichen Vertiefung. Bilder werden über vorhandene Wikimedia-Commons-Dateien, Videos nur über ihre jeweiligen externen Player eingebunden; keine Videodateien werden heruntergeladen oder als frei lizenziert ausgegeben.
- DFB: Trainingsphilosophie Deutschland – Freude, viele Ballaktionen, Wiederholung und kleine Spielformen; abgerufen/überprüft am 3. November 2026.
- DFB: Kinderfußball – altersangemessene kleine Spielformen; abgerufen/überprüft am 3. November 2026.
- Bayerischer Fußball-Verband: Das Dribbling spielend lernen – Starts, Stopps, Finten, Tempowechsel und geringe Wartezeiten.
- Bayerischer Fußball-Verband: Dribbeln unter Gegnerdruck – spielnahe Variationen.
- Wikipedia: Dribbeln und Wikipedia: Finte – frei erreichbare Begriffsartikel; Lizenzen und Quellen jeweils auf den Artikelseiten.
Textalternative zum Wikipedia-iframe: Der frei lesbare deutschsprachige Artikel „Dribbeln“ erläutert Ballführung in verschiedenen Sportarten und beschreibt die Fußball-Ballführung mit dem Fuß. Wenn das iframe blockiert wird, nutze den direkt verlinkten Artikel; Inhalte nicht als persönliche Empfehlung behandeln. Nachweisstand: 3. November 2026.
Bild-, Video- und Schema-Nachweise
| Eingebundenes Medium | Quelle und Urheber | Datum | Lizenz bzw. Einbettungsgrund und Textalternative |
|---|---|---|---|
| Children playing soccer.jpg | Commons; Bill Branson / National Cancer Institute | März 1989 | Laut Commons gemeinfrei als US-Regierungswerk; zwei Kinder dribbeln auf Rasen, historische Aufnahme |
| U S and U K soldiers participate in Armed Forces Entertainment All-Star Soccer Tour (9806460).jpg | Commons; Sgt. Aaron Kaczur / US Army | 9. Juli 2026, Commons-Metadaten mit abweichender Tagesangabe 8. Juli | Als amtliches US-Werk in den USA gemeinfrei ausgewiesen; Domi Richardson mit Ball zwischen Hütchen |
| Messi v AS Roma 2015.jpg | Commons; Justine Magny | 5. August 2015 | CC BY-SA 2.0; Messi führt Ball gegen AS-Rom-Abwehr |
| Sam Kerr Gotham v Seattle 18 July 2026-414.jpg | Commons; Bryan Berlin | 18. Juli 2026 | CC BY-SA 4.0, Persönlichkeitsrechte beachten; Sam Kerr in dokumentierter Spielsituation |
| YouTube ezrMQfVTwi8 | YouTube über FUSSBALL.DE / DFB; genauen YouTube-Uploader nicht unabhängig verifiziert | DFB-Beitrag 27. November 2024; Upload-Datum nicht belegt | Native Einbettung, keine freie Lizenz behauptet; Drei-gegen-drei an Dribbellinie, Entscheidung über Räume |
| YouTube JIwJJPcZ6lI | YouTube über FUSSBALL.DE / DFB; genauen YouTube-Uploader nicht unabhängig verifiziert | DFB-Beitrag 27. November 2024; Upload-Datum nicht belegt | Native Einbettung, keine freie Lizenz behauptet; Überzahl-Spielform mit Entscheidungen unter Druck |
| YouTube _kzw9ODTvP4 | YouTube via FUSSBALL.DE; Mitwirkende laut Quelle Hannes Wolf und Peter Hermann, Uploader unbestätigt | DFB-Verweis 27. November 2024; Videodatum nicht belegt | Native Einbettung, keine freie Lizenz behauptet; kleine Spielübungen vom Eins-gegen-eins an |
| Eigene Ablaufgrafik und Taktikskizze | Didaktische Wikitext-Tabellen, für diesen Kurs erstellt | 3. November 2026 | Eigene schematische Darstellung; textuelle Phasen und Auswahlwege sind direkt in den Tabellen lesbar, keine externe Datei |
Bei den YouTube-Medien ist eine aktuelle unabhängige Wiedergabeprüfung des Players nicht möglich. Die Video-IDs und ihre fachlichen Bezeichnungen stammen aus den ausdrücklich verlinkten Einbettungen des offiziellen FUSSBALL.DE-Beitrags; etwaige Einwilligungs-, Alters- oder VIDIS-Schutzmechanismen sind zu respektieren. Alle Übungen und Lernnachweise bleiben ohne Video nutzbar.
Verknüpfte Lernbereiche
Fußball und Fußballtraining – neue Fußballwelt
|
Die Verknüpfungen bilden nur eine thematische Navigation. Es werden weder ältere Fußballkurse kopiert noch bestehende Seiten einem neuen Lernbereich hinzugefügt. Weitere Verbindungslinien bestehen zu Sport, Bewegungslehre, Gesundheitserziehung und Kooperation. Grundlegende Lernangebote bleiben kostenfrei zugänglich.
aiMOOC Projekte
Schulfach+


aiMOOCs


aiMOOC Projekte


NEWSLernweltNOAH fragenInhalt melden · Hinweise zu Fehlern, Quellen, Medienrechten oder Dubletten

