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Die Abenteuer von Kina & Yuk 1

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Die Abenteuer von Kina & Yuk 1




Die Abenteuer von Kina & Yuk

Die Abenteuer von Kina & Yuk ist ein Natur- und Abenteuerfilm über zwei Polarfüchse, die im hohen Norden leben und bald Eltern werden. Der Film verbindet eine spannende Tiergeschichte mit echten Naturaufnahmen. Er zeigt, wie Kina und Yuk Nahrung suchen, Gefahren überstehen, sich in Schnee und Eis zurechtfinden und auf Veränderungen ihres Lebensraums reagieren.

Dieser aiMOOC richtet sich an Kinder ab 6 Jahren. Du lernst den Film kennen und erforschst gleichzeitig, wie Polarfüchse wirklich leben. Dabei geht es besonders um Arktis, Nahrungssuche, Fortpflanzung, Anpassung an Kälte, Klimawandel und menschliche Einflüsse auf Tiere und Landschaften.


Einleitung

Stell Dir vor, Du lebst in einer Landschaft, in der im Winter fast alles weiß ist. Der Boden ist gefroren, Schnee liegt über der Tundra, eisiger Wind weht und Nahrung ist manchmal schwer zu finden. Genau an solch kalte Regionen ist der Polarfuchs besonders gut angepasst.

Im Film begleiten wir Kina und Yuk. Die beiden jungen Polarfüchse wollen eine Familie gründen. Doch ihre Umgebung verändert sich. Es ist ungewöhnlich mild, Nahrung wird schwieriger zu finden und das Eis kann aufbrechen. Dadurch werden die beiden voneinander getrennt. Auf ihren Wegen begegnen sie anderen Tieren und kommen auch in die Nähe von Menschen.

Der Film wurde von Guillaume Maidatchevsky inszeniert. Gedreht wurde im hohen Norden Kanadas, unter anderem im Yukon. Die Geschichte wird durch Naturaufnahmen, Musik und eine Erzählerstimme getragen. So kannst Du beobachten, wie sich Tiere bewegen, suchen, warten, fliehen und miteinander umgehen.

Wichtig: Der Film erzählt eine gestaltete Geschichte mit Tieraufnahmen. Nicht jede Filmszene darf deshalb automatisch als wissenschaftlicher Beweis verstanden werden. Im aiMOOC vergleichen wir die Filmhandlung mit gesichertem Wissen über Polarfüchse.


Wer sind Kina und Yuk?

Kina und Yuk sind ein Polarfuchspaar. Zu Beginn ihrer Geschichte bereiten sie sich darauf vor, Nachwuchs zu bekommen. Damit beginnt ein wichtiges Thema des Films: Tiere müssen nicht nur selbst Nahrung und Schutz finden, sondern später auch ihre Jungen versorgen.

Der Film macht daraus ein Abenteuer. Yuk entfernt sich bei der Nahrungssuche immer weiter. Das Meereis bricht auf, und er wird von Kina getrennt. Kina muss ebenfalls ihr bisheriges Gebiet verlassen. Beide müssen neue Wege finden.

Dabei kannst Du zwei Fragen gleichzeitig stellen:

  1. Filmhandlung: Was passiert Kina und Yuk in der Geschichte?
  2. Biologie: Was können wir daraus über echte Polarfüchse lernen?
  3. Umweltschutz: Welche Veränderungen ihrer Umwelt können für Polarfüchse schwierig werden?


Der Polarfuchs

Der Polarfuchs trägt den wissenschaftlichen Namen Vulpes lagopus. Er gehört zur Familie der Hunde. Zu dieser Tierfamilie gehören zum Beispiel auch Rotfuchs, Wolf und Haushund.

Polarfüchse leben in kalten Gebieten der Nordhalbkugel. Ihr Lebensraum umfasst vor allem die arktische Tundra. Dort gibt es nur wenige oder keine Bäume. Moose, Flechten, Gräser und kleine Sträucher prägen viele Flächen.

Ein Polarfuchs sieht im Laufe des Jahres nicht immer gleich aus. Viele Polarfüchse tragen im Winter ein helles, oft weißes Fell. Im Sommer wird das Fell dünner und kann braun oder grau wirken. Daneben gibt es auch eine dunklere Farbform, die häufig als Blaufuchs bezeichnet wird.


Ein Fell für Sommer und Winter

Das Fell ist eine besonders wichtige Anpassung. Im Winter schützt ein sehr dichtes Fell den Körper vor Wärmeverlust. Auch die Pfoten sind behaart. Das hilft beim Laufen auf kaltem Untergrund und schützt die Fußsohlen.

Im Sommer ist ein so dickes Winterfell nicht nötig. Deshalb findet ein Fellwechsel statt. Die Färbung kann dann besser zu einer schneefreien, braun-grauen Landschaft passen.

Auf diesem Bild siehst Du einen Polarfuchs während des Fellwechsels. Solche Übergänge zeigen, dass Tarnung nicht einfach bedeutet: „Der Polarfuchs ist immer weiß.“ Seine Färbung kann sich mit den Jahreszeiten verändern.


Wie schützt sich ein Polarfuchs vor Kälte?

Ein Polarfuchs besitzt mehrere Merkmale, die gemeinsam helfen:

  1. Fell: Dichtes Fell hält Luft fest und bremst den Wärmeverlust.
  2. Behaarte Pfoten: Fell an den Sohlen schützt vor kaltem Boden und Eis.
  3. Körperform: Ein eher kompakter Körper und relativ kleine Ohren geben weniger Wärme an die Umgebung ab als sehr große, weit abstehende Körperteile.
  4. Buschiger Schwanz: Beim Ruhen kann der Schwanz zusätzlichen Schutz bieten.
  5. Verhalten: Polarfüchse suchen geschützte Orte und können sich bei Wind und Kälte zusammenrollen.

Du kannst Dir das wie bei guter Winterkleidung vorstellen: Eine einzelne Jacke hilft, aber mehrere Schutzmöglichkeiten zusammen funktionieren noch besser.


Tarnung im Schnee und in der Tundra

Tarnung hilft einem Tier, weniger leicht entdeckt zu werden. Für Polarfüchse kann das beim Schutz vor Gefahren und bei der Nahrungssuche nützlich sein.

Schau genau hin: Welche Farben erkennst Du im Fell? Passt der Fuchs eher zu reinem Schnee oder schon zu einer Landschaft im Übergang zwischen Winter und Frühling?


Nahrungssuche: Was frisst ein Polarfuchs?

Polarfüchse sind anpassungsfähige Nahrungssucher. Je nach Region und Jahreszeit können sie unterschiedliche Nahrung nutzen. Dazu gehören zum Beispiel kleine Säugetiere wie Lemminge, Vögel, Eier, Fische, Aas und manchmal pflanzliche Nahrung wie Beeren.

In manchen Gebieten sind Lemminge besonders wichtig. Gibt es viele kleine Beutetiere, können Polarfüchse leichter Nahrung für sich und ihre Jungen finden. Sind Beutetiere knapp, müssen sie weiter suchen oder andere Nahrungsquellen nutzen.

Datei:Arcticfox-3.jpg

Der Polarfuchs auf diesem Bild sucht an einem Vogelfelsen nach Nahrung. Daran kannst Du erkennen: Polarfüchse haben keinen Speiseplan wie in einer Küche. Sie nutzen das, was in ihrem Lebensraum erreichbar ist.


Nahrungskette und Nahrungsnetz

In der Natur hängen Lebewesen miteinander zusammen. Pflanzen liefern Nahrung für Pflanzenfresser. Kleine Tiere können Beute größerer Tiere werden. Tote Tiere können wiederum Nahrung für Aasfresser sein.

Ein einfaches Beispiel:

Pflanze → Lemming → Polarfuchs

Doch die Natur besteht fast nie nur aus einer einzigen Kette. Deshalb sprechen Forschende häufig von einem Nahrungsnetz. Wenn sich eine Tierart stark vermehrt oder seltener wird, kann das Auswirkungen auf andere Arten haben.

Im Film wird Nahrungsknappheit zu einem wichtigen Grund dafür, dass Yuk weiter suchen muss. Das macht deutlich, wie eng Überleben und Nahrungsangebot zusammenhängen.


Fortpflanzung und Familienleben

Polarfüchse bekommen ihre Jungen in einer geschützten Höhle oder einem Bau. Solche Baue können über lange Zeit immer wieder genutzt werden. Nach der Paarung im Frühjahr kommen die Jungtiere einige Wochen später zur Welt.

Beide Eltern können an der Versorgung der Jungen beteiligt sein. Gerade in den ersten Lebenswochen brauchen die kleinen Füchse Schutz, Wärme und Nahrung.

Datei:Arctic fox siblings (51356516552).jpg

Auf dem Bild siehst Du junge Polarfüchse in der Nähe ihres Baus. Ein Bau ist mehr als nur ein „Schlafzimmer“. Er kann Schutz vor Wetter und Feinden bieten und ist ein wichtiger Mittelpunkt für die Aufzucht der Jungen.


Warum kann die Zahl der Jungen unterschiedlich sein?

Bei Polarfüchsen hängt der Fortpflanzungserfolg stark von den Umweltbedingungen ab. Wenn viel Nahrung vorhanden ist, können Eltern mehr Energie in die Aufzucht stecken. Bei Nahrungsknappheit ist die Versorgung schwieriger.

Das zeigt eine wichtige biologische Regel: Fortpflanzung braucht Energie. Tiere müssen selbst überleben und gleichzeitig Nahrung für ihre Jungen finden.

Für Kina und Yuk ist die Suche nach Nahrung deshalb besonders wichtig: Sie tragen bald nicht mehr nur Verantwortung für sich selbst.


Der Lebensraum Arktis

Die Arktis liegt rund um den Nordpol. Sie umfasst Meer, Meereis, Inseln und nördliche Landgebiete von Nordamerika, Europa und Asien.

Die arktische Tundra ist kein lebloser Ort. Dort leben viele angepasste Arten, zum Beispiel Rentiere, Schneehasen, Lemminge, Vögel, Polarfüchse und in manchen Gebieten auch Eisbären.

Achte beim Video besonders auf die Körperformen der Tiere. Welche Tiere haben dichtes Fell? Welche Tiere leben am oder im Wasser? Welche Farben helfen ihnen in ihrer Umgebung?


Schnee, Eis und Meereis sind nicht dasselbe

Schnee besteht aus gefrorenen Niederschlägen, die als Schneekristalle fallen.

Eis entsteht, wenn Wasser gefriert.

Meereis entsteht, wenn Meerwasser an der Oberfläche gefriert. Es schwimmt auf dem Meer und verändert seine Ausdehnung im Laufe der Jahreszeiten.

Im Film ist Meereis für Kina und Yuk besonders wichtig, weil das Aufbrechen einer Eisfläche ihre Wege verändert und die beiden voneinander trennt.


Klimawandel in der Arktis

Die Erde erwärmt sich durch den menschengemachten Klimawandel. In der Arktis sind die Veränderungen besonders deutlich zu beobachten. Steigende Temperaturen beeinflussen Schnee, Meereis, gefrorene Böden und Lebensräume.

Für Kinder ist dabei ein Gedanke besonders wichtig: Ein wärmerer Lebensraum bedeutet nicht für jedes Tier einfach „angenehmer“. Tiere sind an bestimmte Bedingungen angepasst. Wenn sich diese Bedingungen schnell ändern, müssen sie neue Wege, Nahrung oder Rückzugsorte finden.

Datei:Climate change - Arctic sea ice extent.png

Diese Grafik ist für ältere Kinder und Erwachsene gedacht. Sie zeigt Messdaten zur Ausdehnung des arktischen Meereises. Für Dich reicht zunächst die Beobachtung: Forschende messen über viele Jahre, wie viel Meereis vorhanden ist, und vergleichen die Werte.


Warum weniger Eis für Tiere wichtig sein kann

Meereis ist nicht bloß eine weiße Fläche. Es gehört zu einem ganzen Ökosystem. Verschiebt sich die Dauer oder Ausdehnung des Eises, können sich Wanderwege, Jagdmöglichkeiten und das Vorkommen anderer Tiere verändern.

Für Polarfüchse unterscheiden sich die Folgen je nach Region. Manche suchen an Küsten und auf Meereis nach Nahrung, andere leben stärker auf dem Land. Veränderungen können deshalb nicht überall gleich wirken.

Der Film macht die Idee sehr anschaulich: Wenn Eis aufbricht, werden Wege plötzlich zu Hindernissen.


Wärmeres Klima und der Rotfuchs

Der Rotfuchs ist größer als der Polarfuchs und lebt normalerweise weiter südlich, kommt aber auch in nördlichen Regionen vor. Mit sich verändernden Umweltbedingungen kann es in manchen Gebieten häufiger zu Begegnungen und Konkurrenz zwischen Rot- und Polarfüchsen kommen.

Konkurrenz bedeutet: Zwei Tiere oder Arten brauchen ähnliche Dinge, zum Beispiel Nahrung oder einen geeigneten Bau.

Im Film wird ein Rotfuchs zu einem direkten Problem für Kina. Damit verbindet die Geschichte eine spannende Filmsituation mit einem echten ökologischen Thema: Arten können um Lebensraum und Nahrung konkurrieren.


Menschen im Lebensraum der Tiere

Auch Menschen verändern Lebensräume. Straßen, Häuser, Fahrzeuge, Abfälle, Lärm und künstliches Licht können Tiere beeinflussen. Gleichzeitig können Menschen Tiere schützen, Lebensräume erforschen und durch Regeln Rücksicht nehmen.

Kina gerät im Film in eine Menschensiedlung. Dort findet sie neue Möglichkeiten, aber auch neue Gefahren. Das ist ein guter Anlass für eine wichtige Frage:

Wie können Menschen in der Nähe wilder Tiere leben, ohne sie unnötig zu stören?

  1. Wildtiere nicht anfassen oder verfolgen.
  2. Abfälle so aufbewahren, dass Tiere nicht davon angelockt werden.
  3. Tiere nicht ohne fachlichen Grund füttern.
  4. Schutzgebiete und Wege respektieren.
  5. Abstand halten und Tiere beobachten, ohne ihr Verhalten zu verändern.


Warum Füttern problematisch sein kann

Es wirkt freundlich, einem wilden Tier Nahrung zu geben. Doch Wildtiere können dadurch lernen, Menschen mit Futter zu verbinden. Sie kommen dann möglicherweise häufiger in Siedlungen oder an Straßen.

Für Tiere ist es meist besser, wenn sie ihre natürliche Nahrung finden und Menschen Abstand halten. Ausnahmen gehören in die Hände von Fachleuten, etwa bei Wildtierstationen.


Der Film als Naturgeschichte

Die Abenteuer von Kina & Yuk nutzt Mittel des Films, um eine Tiergeschichte spannend zu erzählen. Dazu gehören:

  1. Kamera: Nahaufnahmen lassen Dich kleine Bewegungen und Gesichtsausdrücke beobachten.
  2. Filmmusik: Musik kann Spannung, Freude oder Gefahr verstärken.
  3. Erzähler: Eine Stimme hilft, die Geschichte zu verstehen.
  4. Montage: Einzelne Aufnahmen werden zu einer zusammenhängenden Handlung verbunden.
  5. Dramaturgie: Trennung, Suche und Wiederfinden erzeugen Spannung.

Wenn Du einen Tierfilm siehst, kannst Du deshalb immer zwei Ebenen beachten: Was beobachte ich wirklich? und Wie erzählt mir der Film daraus eine Geschichte?


Genau beobachten wie ein Naturforscher

Beim nächsten Anschauen kannst Du ein kleines Forscherprotokoll führen. Teile ein Blatt in drei Felder:

  1. Ich sehe: Beschreibe nur, was im Bild zu erkennen ist.
  2. Ich denke: Schreibe Deine Vermutung auf.
  3. Ich prüfe: Suche später nach einer sicheren Information.

Beispiel: Du siehst einen Fuchs mit weißem Fell im Schnee. Deine Vermutung könnte lauten: „Das Fell hilft bei der Tarnung.“ Danach prüfst Du in einem Tierlexikon oder auf einer geeigneten Wissensseite, ob diese Vermutung stimmt.


Jungfüchse entdecken ihre Umgebung

Junge Polarfüchse verbringen ihre erste Zeit geschützt am Bau. Mit zunehmendem Alter erkunden sie die Umgebung und lernen, Nahrung zu finden und Gefahren einzuschätzen.

Datei:Juvenile Arctic fox (51357486108).jpg

Überlege: Welche Dinge müsste ein junger Polarfuchs lernen, bevor er selbstständig leben kann? Dazu gehören zum Beispiel Orientierung, Nahrungssuche, das Erkennen von Gefahren und der Umgang mit anderen Tieren.


Sommer- und Winterfell vergleichen

Dieses Bild eignet sich besonders gut für einen Vergleich. Beschreibe die beiden Tiere, ohne zu bewerten. Achte auf Fellfarbe, Felllänge, Körperform und Umgebung.

Die Fellfarbe ist nicht bei jedem Polarfuchs genau gleich. Es gibt unterschiedliche Farbformen. Trotzdem bleibt der Grundgedanke wichtig: Fell und Fellwechsel sind Teil der Anpassung an den Lebensraum.


Film und Wirklichkeit vergleichen

Der Film zeigt eine Geschichte mit Kina und Yuk. Die Biologie erklärt allgemeine Merkmale echter Polarfüchse. Beides gehört in diesem aiMOOC zusammen, muss aber unterschieden werden.

Filmgeschichte: Kina und Yuk werden als einzelne Figuren mit einer zusammenhängenden Abenteuergeschichte gezeigt.

Biologische Wirklichkeit: Echte Polarfüchse handeln nicht nach einem Drehbuch. Forschende beobachten viele Tiere und vergleichen Daten, um allgemeine Aussagen zu treffen.

Deine Aufgabe beim Lernen: Genieße die Geschichte und bleibe gleichzeitig neugierig: Welche Filmbeobachtung lässt sich mit Wissen über echte Polarfüchse erklären?


Gemeinsamkeiten von Film und Biologie

Mehrere Themen des Films haben einen klaren Bezug zur Wirklichkeit:

  1. Nahrung ist für Überleben und Nachwuchs wichtig.
  2. Fortpflanzung braucht Schutz, Energie und geeignete Orte.
  3. Kälte verlangt besondere körperliche Anpassungen.
  4. Lebensraum bestimmt, welche Nahrung und Gefahren vorkommen.
  5. Klimawandel kann Schnee, Eis und Tiergemeinschaften verändern.
  6. Menschliche Siedlungen können neue Chancen und neue Risiken für Wildtiere schaffen.


Was kannst Du selbst für Tiere und Klima tun?

Du kannst als Kind nicht allein das Klima oder die Arktis retten. Aber Du kannst lernen, Fragen stellen und gemeinsam mit Erwachsenen handeln.

Mögliche Schritte sind:

  1. Energie nicht unnötig verschwenden.
  2. Wege zu Fuß, mit dem Rad oder gemeinsam mit anderen zurücklegen, wenn es sicher und möglich ist.
  3. Dinge lange nutzen, reparieren und teilen.
  4. Müll vermeiden und richtig entsorgen.
  5. Wildtiere mit Abstand beobachten.
  6. In Schule und Familie über Natur- und Klimaschutz sprechen.

Wichtig ist nicht, perfekt zu sein. Entscheidend ist, zu verstehen, dass viele kleine und große Entscheidungen zusammen Wirkung haben können.


Medien zum Weiterlernen

Dieses Video stellt verschiedene Tiere der Arktis vor. Beobachte, welche unterschiedlichen Lösungen Tiere für Kälte, Nahrungssuche und Fortbewegung gefunden haben.

Datei:NSIDC arctic sea ice extent since 1979.svg

Diese Grafik ist anspruchsvoller. Für die Grundschule genügt die Leitfrage: Warum messen Forschende über viele Jahre immer wieder dieselbe Sache? Antwort: Nur so können sie langfristige Veränderungen erkennen.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Welche Tierart sind Kina und Yuk? (Polarfüchse) (!Eisbären) (!Schneehasen) (!Rentiere)




Wozu hilft das dichte Fell dem Polarfuchs im Winter? (Es schützt vor Wärmeverlust) (!Es macht den Fuchs schneller als jedes andere Tier) (!Es lässt den Fuchs unter Wasser atmen) (!Es ersetzt die Nahrung)




Was kann ein Polarfuchs fressen? (Kleine Säugetiere wie Lemminge) (!Nur Gras) (!Nur Schnee) (!Nur Baumrinde)




Wo wachsen die Jungen eines Polarfuchses zuerst geschützt auf? (In einem Bau) (!Auf einem hohen Baum) (!In einem Vogelnest) (!Auf einem Floß)




Was verändert sich bei vielen Polarfüchsen im Jahreslauf? (Das Fell) (!Die Anzahl der Beine) (!Die Form der Augen) (!Die Tierfamilie)




Was ist Meereis? (Gefrorenes Meerwasser an der Oberfläche) (!Gefrorener Sand) (!Schnee auf einem Berg) (!Ein Gletscher im Wald)




Warum kann Nahrungsknappheit für Fuchseltern besonders schwierig sein? (Sie müssen auch ihre Jungen versorgen) (!Sie verlieren dadurch sofort ihr Fell) (!Sie können dann nicht mehr hören) (!Sie werden zu Pflanzenfressern)




Welches Tier kann in manchen nördlichen Gebieten mit Polarfüchsen konkurrieren? (Der Rotfuchs) (!Der Goldfisch) (!Das Känguru) (!Der Koala)




Wie beobachtest Du ein Wildtier am besten? (Mit Abstand) (!Indem Du es verfolgst) (!Indem Du es einfängst) (!Indem Du es immer fütterst)




Woran erkennst Du eine langfristige Veränderung des Meereises besonders gut? (An Messungen über viele Jahre) (!An einem einzigen Foto) (!An einer einzigen Schneeflocke) (!An der Farbe eines Hauses)





Memory

Polarfuchs Vulpes lagopus
Winterfell Wärmeschutz
Lemming Beutetier
Bau Schutz für Jungtiere
Tundra Lebensraum
Meereis Gefrorenes Meerwasser
Rotfuchs Konkurrent
Fellwechsel Anpassung an Jahreszeiten





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Winterfell Schutz vor Kälte
Lemming mögliche Nahrung
Bau Aufzucht der Jungen
Meereis gefrorene Meeresoberfläche
Rotfuchs möglicher Konkurrent






Kreuzworträtsel

Polarfuchs Welches Tier steht im Mittelpunkt des Films?
Tundra Wie heißt der baumarme Lebensraum vieler Polarfüchse?
Lemming Welches kleine Säugetier kann eine wichtige Beute sein?
Winterfell Was schützt den Polarfuchs in der kalten Jahreszeit besonders?
Meereis Wie nennt man gefrorenes Meerwasser an der Oberfläche?
Rotfuchs Welcher größere Fuchs kann mit dem Polarfuchs konkurrieren?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Kina und Yuk sind zwei

. Ihr Lebensraum liegt in der kalten

. Ein dichtes Fell schützt den Körper vor

. Viele Polarfüchse wechseln im Jahreslauf ihr

. Kleine Säugetiere wie

können wichtige Nahrung sein. Junge Polarfüchse wachsen zunächst geschützt in einem

auf. Gefrorenes Meerwasser an der Oberfläche heißt

. Durch den

verändern sich Bedingungen in der Arktis. Menschen sollten Wildtiere mit

beobachten.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Polarfuchs zeichnen: Male einen Polarfuchs im Winter und einen im Sommer. Zeige durch Farben, wie sich die Umgebung unterscheidet.
  2. Spurensuche: Erfinde auf Papier eine Fährte im Schnee. Zeichne dazu, wonach der Polarfuchs gesucht haben könnte.
  3. Filmszene nacherzählen: Wähle eine Szene aus dem Film und erzähle sie in fünf einfachen Sätzen nach.
  4. Warm bleiben: Suche zu Hause oder in der Schule drei Kleidungsstücke, die Menschen vor Kälte schützen. Vergleiche ihre Aufgabe mit dem Fell des Polarfuchses.


Standard

  1. Nahrungsnetz gestalten: Zeichne ein kleines arktisches Nahrungsnetz mit mindestens vier Lebewesen und erkläre die Pfeile.
  2. Forscherprotokoll: Beobachte eine Tierfilmszene und notiere getrennt: Was sehe ich? Was vermute ich? Was möchte ich überprüfen?
  3. Fuchsbau-Modell: Baue aus Papier, Karton oder Naturmaterialien ein Modell eines Fuchsbaus und erkläre, warum ein Bau für Jungtiere nützlich ist.
  4. Klima-Comic: Gestalte einen kurzen Comic, in dem ein Polarfuchs erklärt, wie sich weniger Schnee oder früher schmelzendes Eis auf seinen Alltag auswirken könnte.


Schwer

  1. Film und Wirklichkeit: Wähle drei Szenen aus dem Film und recherchiere mit Hilfe eines Erwachsenen, welche biologischen Aussagen dazu gesichert sind.
  2. Lebensraum-Konferenz: Spielt in einer Gruppe Polarfüchse, Forschende, Bewohner einer Siedlung und Naturschützer. Findet gemeinsam Regeln für ein gutes Zusammenleben.
  3. Meereis-Daten erklären: Betrachte eine Grafik zur Ausdehnung des arktischen Meereises und erkläre jüngeren Kindern in eigenen Worten, was langfristige Messungen zeigen können.
  4. Eigener Naturfilm: Drehe einen kurzen Naturfilm über ein Tier in Deiner Umgebung. Nutze Abstand, störe das Tier nicht und füge anschließend eine sachliche Erzählerstimme hinzu.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Anpassung erklären: Erkläre mit mindestens drei Merkmalen, warum ein Polarfuchs in kalter Umgebung besser zurechtkommt als ein Tier ohne dichtes Fell und ohne behaarte Pfoten.
  2. Nahrung und Nachwuchs: Stell Dir vor, in einem Jahr gibt es sehr wenige Beutetiere. Erkläre, warum das besonders für eine Fuchsfamilie mit Jungen schwierig sein kann.
  3. Lebensraum verändert sich: Beschreibe eine mögliche Kette von Folgen: Die Temperaturen steigen, Schnee und Eis verändern sich, Nahrung oder Wege verändern sich und der Polarfuchs muss reagieren.
  4. Mensch und Wildtier: Eine Familie sieht einen Polarfuchs nahe einer Siedlung. Entwickle drei Regeln, mit denen Menschen das Tier schützen und trotzdem beobachten können.
  5. Filmvergleich: Erkläre den Unterschied zwischen einer spannenden Filmgeschichte über Kina und Yuk und einer wissenschaftlichen Aussage über alle Polarfüchse.
  6. Konkurrenz verstehen: Erkläre, warum das Auftauchen eines größeren Rotfuchses für einen Polarfuchs ein Problem sein kann, wenn beide Nahrung oder einen Bau brauchen.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu diesem Thema solltest Du zeigen können, dass Du Zusammenhänge verstehst. Wichtig sind:

  1. Du kannst Kina und Yuk als Polarfüchse einordnen und die Grundidee des Films wiedergeben.
  2. Du kannst mehrere Merkmale nennen, mit denen Polarfüchse an Kälte angepasst sind.
  3. Du kannst erklären, warum das Fell im Jahreslauf seine Farbe und Dichte verändern kann.
  4. Du kannst Beispiele für Nahrung des Polarfuchses nennen und ein einfaches Nahrungsnetz verstehen.
  5. Du kannst erklären, warum ein Bau und genügend Nahrung für die Aufzucht der Jungen wichtig sind.
  6. Du kannst Schnee, Eis und Meereis unterscheiden.
  7. Du kannst beschreiben, wie Klimaveränderungen den Lebensraum von Tieren beeinflussen können.
  8. Du kannst erklären, was Konkurrenz zwischen Polar- und Rotfuchs bedeutet.
  9. Du kannst Regeln für einen rücksichtsvollen Umgang mit Wildtieren nennen.
  10. Du kannst zwischen Filmhandlung, Beobachtung und wissenschaftlich überprüfter Aussage unterscheiden.




OERs zum Thema

Wikipedia zum Polarfuchs:

Wikipedia zum Film in englischer Sprache:



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