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D8 G - Digitale Kommunikation adressatengerecht gestalten

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D8 G - Digitale Kommunikation adressatengerecht gestalten



D8 G - Digitale Kommunikation adressatengerecht gestalten

Mini-Beschreibung: Formuliere Beiträge in Chat, Blog und E-Mail passend zu Situation und Adressat. Du achtest besonders auf Ton, Öffentlichkeit und Datenschutz.

Zielgruppe: Klasse 8, Deutsch, Baden-Württemberg, G-Niveau.

Lehrplanbezug: Im Bildungsplan Deutsch Sekundarstufe I für die Klassen 7/8/9 gehört dazu, Beiträge in medialen Kommunikationssituationen wie Blog, Chat und E-Mail adressaten- und situationsbezogen zu formulieren sowie Medien bewusst zu nutzen und zu gestalten. Bildungsplan Baden-Württemberg: Deutsch – Medien


Einleitung

Stell Dir vor: Du möchtest dieselbe Information an drei verschiedene Stellen schicken.

Situation Möglicher Text Erste Frage
Klassenchat „Kann mir bitte jemand sagen, welche Seiten wir lesen sollen?“ Darf es kurz und locker sein?
Schulblog „Unsere Klasse startet eine Tauschaktion für Bücher.“ Wer kann den Beitrag öffentlich lesen?
E-Mail an eine Lehrkraft „Guten Tag, ich habe eine Frage zur Aufgabe für morgen.“ Welche Anrede und welcher Ton passen?

Einstiegsauftrag: Markiere in den drei Beispielen Wörter, die zum jeweiligen Adressaten passen. Vergleiche anschließend: Was verändert sich, obwohl das Anliegen ähnlich bleibt?

MERKE Nicht nur was Du schreibst ist wichtig, sondern auch wem, warum, wo und wie öffentlich Du schreibst.


Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du:

Ich kann ... Woran erkenne ich das?
Chat, Blog und E-Mail unterscheiden. Ich nenne typische Merkmale.
den Ton an Situation und Adressat anpassen. Ich formuliere dieselbe Nachricht unterschiedlich.
Öffentlichkeit einschätzen. Ich überlege vor dem Senden, wer mitlesen kann.
persönliche Daten schützen. Ich lasse unnötige personenbezogene Angaben weg.
digitale Texte prüfen und verbessern. Ich nutze Checklisten, Quellen und Rückmeldungen.
KI kritisch und transparent nutzen. Ich vergleiche KI-Ausgaben mit Regeln und verlässlichen Quellen.


Vorwissen aktivieren

Beantworte zuerst ohne Hilfsmittel:

  1. Chat: Wann schreibst Du eher kurz?
  2. E-Mail: Wann brauchst Du Betreff, Anrede und Gruß?
  3. Öffentlichkeit: Welche Nachricht würdest Du niemals öffentlich posten?
  4. Datenschutz: Welche Angaben über Dich gehören nicht unnötig in einen öffentlichen Beitrag?

Satzstarter: „Ich vermute, dass …“ – „Ich würde hier … wählen, weil …“ – „Öffentlich wäre problematisch, weil …“


Die vier Fragen vor dem Senden

Bevor Du auf Senden oder Veröffentlichen klickst, prüfe vier Fragen:

Frage Kurzcheck
Wer liest? Freund, Klasse, Lehrkraft oder unbekannte Öffentlichkeit?
Was will ich erreichen? informieren, fragen, bitten, erklären oder kommentieren?
Wie soll es klingen? locker, sachlich, höflich oder formell?
Was darf sichtbar werden? Nur nötige Informationen und keine unnötigen persönlichen Daten.

Visualisierungsauftrag: Das Globus-Symbol steht hier für Öffentlichkeit. Zeichne daneben ein Symbol für einen privaten Chat und ein Symbol für eine formelle E-Mail.


Chat, Blog und E-Mail im Vergleich

Merkmal Chat Blog E-Mail
typische Zielgruppe kleine Gruppe oder einzelne Personen größere oder öffentliche Leserschaft bestimmte Empfänger
Tempo oft schnell eher geplant geplant
Ton oft locker, trotzdem respektvoll verständlich und sachlich passend zur Beziehung, oft höflich
Aufbau kurze Nachrichten Überschrift, Absätze, klare Informationen Betreff, Anrede, Anliegen, Schluss, Gruß
Datenschutz nichts unnötig Persönliches teilen besonders sparsam mit Daten sein Empfänger und Anhänge genau prüfen
MERKE „Digital“ bedeutet nicht automatisch „gleich“. Jedes Format hat eigene Regeln.


Chat: kurz, klar und respektvoll

Ein Chat eignet sich für schnellen Austausch. Kurz heißt aber nicht unhöflich.

Passend: „Hi, weiß jemand, ob wir Aufgabe 4 auch machen sollen? Danke!“

Unpassend: „ANTWORTET JETZT ENDLICH!!!“

Warum? Großschreibung, Befehlsform und viele Ausrufezeichen können aggressiv wirken.

Bildauftrag: Untersuche die Grafik. Markiere drei Regeln, die auch für einen Klassenchat sinnvoll sind. Formuliere jede Regel anschließend mit eigenen Worten.


Hörimpuls: Netiquette

Höre den Begriff. Erkläre danach ohne Nachschlagen in einem Satz, was Netiquette bedeutet. Prüfe Deine Erklärung anschließend in einem Wörterbuch oder im Wikipedia-Artikel.

Wortliste: respektvoll – verständlich – freundlich – sachlich – passend – beleidigend – missverständlich


Video untersuchen: Klassenchat

Auftrag: Notiere beim Sehen in zwei Spalten: Problem und bessere Lösung. Vergleiche Deine Notizen danach mit einem Lernpartner.

Vergleichsauftrag: Welche Probleme nennen beide Videos? Welche Hinweise kommen nur in einem der Videos vor? Belege Deine Antwort mit einer konkreten Szene oder Aussage.

Datenschutzhinweis: Beim Abspielen eingebetteter YouTube-Videos können Daten an den Anbieter übertragen werden. Beachte die schulischen Regeln. Wo möglich, können Materialien von klicksafe oder Handysektor auch direkt über deren Bildungsangebote genutzt werden.


Chat-Check

Prüfe Ja?
Ist meine Nachricht verständlich?
Bleibe ich respektvoll?
Brauchen wirklich alle in der Gruppe diese Nachricht?
Teile ich keine unnötigen persönlichen Daten?
Würde ich den Satz der Person auch direkt sagen?


Blog: für mehr Öffentlichkeit schreiben

Ein Blogbeitrag kann von vielen Menschen gelesen werden. Deshalb brauchst Du einen klaren Aufbau und besonders sorgfältige Formulierungen.

Mini-Beispiel:

Bücher tauschen statt wegwerfen

Unsere Klasse plant eine Büchertausch-Aktion. Gut erhaltene Bücher können mitgebracht und gegen andere Bücher getauscht werden. Ziel ist es, Bücher weiterzuverwenden und neue Leseideen zu entdecken.

Untersuchungsauftrag: Markiere im Beispiel Überschrift, Information, Ziel und sachlichen Ton.


Blog-Check

Frage Hilfe
Versteht eine fremde Person den Beitrag? Erkläre nötigen Kontext.
Ist die Überschrift passend? Nenne das Thema knapp.
Trennst Du Fakten und Meinung? Signalwörter helfen: „Ich finde …“, „Laut Quelle …“
Sind Quellen erkennbar? Verlinke oder nenne die verwendete Quelle.
Enthält der Beitrag unnötige persönliche Daten? Streiche Namen, Adressen, Kontaktdaten oder Standortangaben, wenn sie nicht nötig sind.

Transfer: Schreibe den Satz „Morgen treffen wir uns um 8 Uhr“ einmal als private Chatnachricht und einmal als öffentlichen Bloghinweis. Welche Zusatzinformationen würdest Du öffentlich nicht nennen?


E-Mail: höflich und übersichtlich

Eine gute E-Mail zeigt schnell, worum es geht.

Baustein Beispiel
Betreff Frage zur Deutschaufgabe
Anrede Guten Tag,
Anlass ich habe eine Frage zur Aufgabe für morgen.
konkrete Frage Soll der Text eine halbe oder eine ganze Seite lang sein?
Schluss Vielen Dank für Ihre Rückmeldung.
Gruß Freundliche Grüße

Muster-E-Mail:

Betreff: Frage zur Deutschaufgabe

Guten Tag,

ich habe eine Frage zur Aufgabe für morgen. Soll der Text eine halbe oder eine ganze Seite lang sein?

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung.

Freundliche Grüße
Vorname

Auftrag: Markiere Betreff, Anrede, Anliegen, Frage, Schluss und Gruß. Ersetze danach das Anliegen durch eine eigene schulische Frage, ohne echte persönliche Kontaktdaten zu verwenden.


E-Mail-Fehler finden

Welche Stellen würdest Du verbessern?

„HEY!!! Ich brauch die Aufgabe. Schick mal schnell. LG“

Satzstarter für die Verbesserung: „Guten Tag, …“ – „Ich möchte nachfragen, …“ – „Könnten Sie mir bitte …?“ – „Vielen Dank …“


Öffentlichkeit und Datenschutz

Datenschutz bedeutet im Alltag unter anderem: Gehe bewusst mit Informationen um, die sich auf Personen beziehen. Dazu können zum Beispiel Name, Foto, Adresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse oder Standort gehören.

MERKE So wenig persönliche Daten wie nötig. Prüfe vor dem Senden Empfänger, Inhalt, Bildmaterial und Anhänge.

Wichtig: Auch Nachrichten in kleinen Gruppen können weitergeleitet oder als Screenshot gespeichert werden. Behandle deshalb „privat“ nicht automatisch wie „geheim“.


Video: persönliche Daten schützen

Videoauftrag: Notiere drei Gründe, warum Datenschutz wichtig ist. Prüfe danach einen Grund mit einer verlässlichen Quelle, zum Beispiel einer Datenschutzbehörde.


Teilen oder lieber prüfen?

Inhalt Entscheidung Begründung
Hausaufgabenseite ohne Namen meist unkritischer nur die nötige Information wird geteilt
Foto einer anderen Person vorher prüfen nicht einfach ohne Zustimmung veröffentlichen
private Telefonnummer im Blog nicht veröffentlichen unnötige personenbezogene Angabe
Link zu einer öffentlichen Schulinfo prüfen und dann teilen Quelle und Zielseite kontrollieren
Screenshot eines privaten Chats nicht einfach weitergeben enthält möglicherweise Aussagen und Daten anderer


Medienwerkstatt: aktiv untersuchen statt nur anschauen

In diesem Kurs arbeitest Du mit Text, Bild, Audio und Video.

Operator Deine Handlung Produkt
markieren Hebe Anrede, Tonwörter und persönliche Daten hervor. markierter Text
ordnen Sortiere Textbausteine nach Chat, Blog und E-Mail. Ordnungstabelle
vergleichen Vergleiche zwei Versionen derselben Nachricht. zwei Unterschiede mit Begründung
kommentieren Gib respektvolles Feedback zu Wirkung und Ton. zwei hilfreiche Rückmeldungen
recherchieren Prüfe eine Regel in einer verlässlichen Quelle. Quellenfund
belegen Nenne, woher Deine Information stammt. Quellenangabe oder Link
gestalten Erstelle einen eigenen Beitrag. Chat, Blogtext, E-Mail, Audio oder Mini-Video


Mini-Medienprojekt

Wähle ein Thema aus Deinem Schulalltag, zum Beispiel „Material für morgen“, „AG stellt sich vor“ oder „Frage zu einer Aufgabe“.

Erstelle dazu drei Versionen:

  1. Chatbeitrag: höchstens drei kurze Sätze.
  2. Blogbeitrag: Überschrift und kurzer Absatz für eine größere Leserschaft.
  3. E-Mail: Betreff, Anrede, klares Anliegen und Gruß.

Zusatz: Nimm eine der Versionen als Audio auf. Höre sie Dir an: Klingt sie freundlich, klar und passend? Verwende keine echten personenbezogenen Daten.


KI-Spirale: KI nutzen, aber selbst schreiben

KI ersetzt keine eigene Textarbeit. Du denkst zuerst selbst, prüfst die Ausgabe und entscheidest über Deine Endfassung.

Schritt Was Du tust
Aufgabe verstehen Lies Auftrag, Ziel und Adressat genau.
selbst denken Sammle eigene Ideen und Regeln.
eigenen Lösungsansatz entwickeln Schreibe zuerst einen eigenen Entwurf.
konkrete KI-Frage stellen Bitte um gezielte Rückmeldung statt um eine komplette fertige Lösung.
Ausgabe vergleichen Prüfe mit Originaltext, Regel, Wörterbuch oder verlässlicher Quelle.
Fehler erkennen Suche nach falschen, unklaren oder erfundenen Angaben.
eigene Lösung verbessern Übernimm nur nachvollziehbare Hinweise.
KI-Unterstützung kennzeichnen Sage transparent, wofür Du KI genutzt hast.

Geeignete KI-Frage: „Prüfe meinen selbst geschriebenen E-Mail-Entwurf auf höflichen Ton. Nenne zwei Stellen, die ich selbst verbessern kann, und begründe Deine Hinweise. Schreibe die E-Mail nicht komplett neu.“

Nicht eingeben: echte Telefonnummern, private Chatverläufe, Passwörter, vertrauliche Fotos oder unnötige Namen und Kontaktdaten.

Kennzeichnung: „Ich habe KI genutzt, um den Ton meines Entwurfs zu prüfen. Die Endfassung habe ich selbst überarbeitet.“


Übung: Eine Situation – drei Formate

Situation: Für den nächsten Deutschunterricht soll ein Gegenstand mitgebracht werden. Du bist unsicher, ob ein Buch oder ein Heft gemeint ist.


Aufgabe A: Chat

Schreibe eine kurze Nachricht an den Klassenchat.

Hilfe 1: Beginne mit einer freundlichen Frage.

Hilfe 2: Nutze „Weiß jemand, ob …?“

Hilfe 3: Musteranfang: „Hi, weiß jemand, ob wir morgen …?“


Aufgabe B: Blog

Stell Dir vor, die Information soll später auf einer öffentlichen Klassenprojektseite erklärt werden. Formuliere einen kurzen Hinweis ohne Namen einzelner Personen.

Hilfe 1: Überschrift + ein erklärender Satz.

Hilfe 2: Schreibe so, dass auch Außenstehende verstehen, worum es geht.

Hilfe 3: Musteranfang: „Material für die nächste Deutschstunde: …“


Aufgabe C: E-Mail

Schreibe eine höfliche E-Mail an eine Lehrkraft.

Hilfe 1: Betreff nicht vergessen.

Hilfe 2: Nutze Anrede + Frage + Dank + Gruß.

Hilfe 3: Musteranfang: „Betreff: Rückfrage zum Material für morgen“


Lösungen und differenziertes Feedback

Mögliche Lösungen:

Format Beispiel
Chat „Hi, weiß jemand, ob wir morgen ein Buch oder ein Heft mitbringen sollen? Danke!“
Blog Material für die nächste Deutschstunde: Für die kommende Stunde wird ein Arbeitsmaterial benötigt. Prüft bitte die aktuelle Aufgabeninformation, bevor Ihr etwas einpackt.“
E-Mail Betreff: Rückfrage zum Material für morgen
Guten Tag,
ich möchte kurz nachfragen, ob wir morgen ein Buch oder ein Heft mitbringen sollen.
Vielen Dank für Ihre Rückmeldung.
Freundliche Grüße
Vorname“

Feedback-Ampel:

Stand Rückmeldung Nächster Schritt
Grün Format, Ton und Adressat passen. Prüfe noch Datenschutz und Rechtschreibung.
Gelb Inhalt stimmt, aber der Ton oder Aufbau passt noch nicht ganz. Nutze die Checkliste des Formats.
Rot Die Nachricht könnte in einem anderen Format stehen, ohne sich zu verändern. Formuliere neu: Wer liest? Was ist mein Ziel? Wie öffentlich ist es?


Wiederholung: Vier Checks in 60 Sekunden

Vor dem Senden:

Check Frage
Adressat Wer liest?
Ziel Was will ich erreichen?
Ton Wie soll es klingen?
Daten Was muss wirklich sichtbar sein?

60-Sekunden-Aufgabe: Nimm eine ältere selbst geschriebene schulische Nachricht. Prüfe sie mit den vier Checks und verbessere genau zwei Stellen.


Kompetenzcheck

Kreuze ehrlich an.

Kompetenz sicher noch üben
Ich erkenne Unterschiede zwischen Chat, Blog und E-Mail.
Ich passe meinen Ton an den Adressaten an.
Ich kann eine höfliche E-Mail strukturieren.
Ich denke vor Veröffentlichungen an Datenschutz.
Ich kann eine Quelle nennen und prüfen.
Ich nutze KI erst nach einem eigenen Lösungsansatz.
Ich prüfe KI-Ausgaben kritisch.


Reflexion und Transfer

Vervollständige drei Sätze:

  1. Reflexion: „Beim Schreiben in einem Chat achte ich künftig besonders auf …“
  2. Öffentlichkeit: „Bei einem öffentlichen Beitrag prüfe ich zuerst …“
  3. KI-Kompetenz: „Eine KI-Antwort übernehme ich nicht sofort, weil …“

Transfer in den Alltag: Wähle in der nächsten Woche eine echte, aber datensparsame schulische Kommunikationssituation. Plane zuerst Adressat, Ziel, Ton und Öffentlichkeit. Schreibe dann Deinen Beitrag und prüfe ihn mit der 60-Sekunden-Checkliste.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was passt am besten zu einer höflichen E-Mail an eine Lehrkraft? (Guten Tag, ich habe eine Frage zur Aufgabe.) (!HEY SCHICK MAL DIE AUFGABE) (!Was geht) (!ANTWORTEN!!!)




Was ist bei einem öffentlichen Blogbeitrag besonders wichtig? (Du schreibst so, dass auch unbekannte Leser den Inhalt verstehen.) (!Du nennst möglichst viele private Daten.) (!Du schreibst nur in Abkürzungen.) (!Du brauchst keine Überschrift und keinen Zusammenhang.)




Welche Formulierung passt gut in einen Klassenchat? (Hi, weiß jemand, welche Aufgabe wir machen sollen?) (!ANTWORTET SOFORT) (!Ihr seid alle unfähig.) (!Ich veröffentliche hier eure Telefonnummern.)




Welche Angabe ist eine personenbezogene Information? (Eine private Telefonnummer) (!Das Wort Hausaufgabe) (!Eine Seitenzahl im Schulbuch) (!Die Überschrift eines erfundenen Textes)




Was solltest Du vor dem Veröffentlichen eines Fotos einer anderen Person tun? (Prüfen, ob Du das Foto verwenden und veröffentlichen darfst.) (!Es immer sofort hochladen.) (!Den Namen und die Adresse ergänzen.) (!Das Foto an möglichst viele Gruppen senden.)




Wozu dient der Betreff einer E-Mail? (Er nennt das Thema der Nachricht kurz.) (!Er ersetzt die gesamte Nachricht.) (!Er enthält immer ein Passwort.) (!Er besteht nur aus Emojis.)




Was kommt in der KI-Spirale vor einer KI-Frage? (Einen eigenen Lösungsansatz entwickeln.) (!Die KI-Antwort ungeprüft kopieren.) (!Persönliche Daten eingeben.) (!Alle Quellen löschen.)




Wie gehst Du sinnvoll mit einer KI-Aussage um? (Du vergleichst sie mit Regel, Originaltext oder verlässlicher Quelle.) (!Du glaubst sie immer sofort.) (!Du entfernst alle Belege.) (!Du übernimmst auch erfundene Angaben.)




Was bedeutet transparente KI-Nutzung? (Du kennzeichnest, wobei KI Dich unterstützt hat.) (!Du behauptest, alles ohne Hilfe gemacht zu haben.) (!Du gibst Passwörter als Quelle an.) (!Du kopierst die gesamte Ausgabe ohne Prüfung.)




Was beschreibt Netiquette am besten? (Respektvolle Regeln für digitale Kommunikation.) (!Eine Liste privater Telefonnummern.) (!Eine Methode zum Löschen von Betreffzeilen.) (!Ein Zwang, immer in Großbuchstaben zu schreiben.)





Memory

Adressat Empfänger einer Nachricht
Chat schneller kurzer Austausch
Blog Beitrag für größere Öffentlichkeit
E-Mail Nachricht mit Betreff und Gruß
Netiquette respektvolle Umgangsregeln
Datenschutz bewusster Schutz personenbezogener Informationen
Betreff Thema einer E-Mail in Kurzform
Quellencheck Angabe mit verlässlicher Quelle vergleichen





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
knapp und direkt Klassenchat
sachlich und öffentlich verständlich Blogbeitrag
Anrede und Grußformel E-Mail
vor Veröffentlichung prüfen personenbezogene Daten
mit verlässlicher Quelle vergleichen KI-Aussage





Kreuzworträtsel

Netiquette Wie heißen respektvolle Verhaltensregeln für digitale Kommunikation?
Adressat Wie nennt man den Empfänger eines Textes?
Betreff Welcher Teil einer E-Mail nennt kurz das Thema?
Datenschutz Welcher Begriff steht für den bewussten Schutz personenbezogener Informationen?
Blog Welches Format kann Beiträge für eine größere Öffentlichkeit enthalten?
Öffentlichkeit Wie heißt der mögliche große Kreis von Mitlesenden?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.
Vor dem Schreiben überlegst Du zuerst, wer Dein

ist.
In einem Klassenchat sollte der Ton kurz, klar und

sein.
Ein öffentlicher Blogbeitrag braucht einen verständlichen

.
Eine E-Mail nennt ihr Thema kurz im

.
Persönliche Informationen schützt Du durch bewussten

.
Vor dem Veröffentlichen prüfst Du, wie groß die mögliche

ist.
Bei KI-Unterstützung entwickelst Du zuerst einen eigenen

.
Eine KI-Aussage vergleichst Du anschließend mit einer verlässlichen

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Chat-Detektiv: Markiere in fünf erfundenen Chatnachrichten freundliche, unklare und unpassende Formulierungen.
  2. Ton ändern: Formuliere „Gib mir die Aufgabe“ in drei respektvollen Varianten.
  3. E-Mail-Bausteine: Erstelle sechs Karten mit Betreff, Anrede, Anlass, Frage, Schluss und Gruß und ordne sie.
  4. Datenschutz-Check: Erfinde einen Blogbeitrag und streiche alle Angaben, die für den Inhalt nicht nötig sind.


Standard

  1. Drei Formate: Schreibe dieselbe schulische Information als Chat, Blogbeitrag und E-Mail und markiere die Unterschiede.
  2. Audio-Feedback: Nimm eine eigene Nachricht als Audio auf und prüfe Tempo, Ton und Verständlichkeit.
  3. Videovergleich: Vergleiche die beiden Klassenchat-Videos und belege zwei gemeinsame Aussagen mit konkreten Szenen.
  4. Quellenprüfung: Recherchiere eine Netiquette-Regel bei zwei verlässlichen Anbietern und dokumentiere beide Quellen.


Schwer

  1. Kommunikationsanalyse: Untersuche einen erfundenen Konflikt im Klassenchat und entwickle eine respektvolle Lösung mit drei konkreten Regeln.
  2. Blogprojekt: Erstelle einen kurzen öffentlichen Informationsbeitrag mit Überschrift, Bild aus einer freien Quelle und korrektem Mediennachweis.
  3. KI-Prüfung: Lasse eine KI Deinen eigenen E-Mail-Entwurf kommentieren, überprüfe jeden Hinweis mit Regel oder Quelle und dokumentiere, was Du übernommen oder verworfen hast.
  4. Medienprodukt: Gestalte ein einminütiges Erklärvideo oder Hörstück „Vier Checks vor dem Senden“ mit selbst erstelltem Skript und datensparsamen Beispielen.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Formatwechsel: Du erhältst eine lockere Chatnachricht an Freunde. Formuliere daraus eine E-Mail an eine Lehrkraft und begründe drei Änderungen.
  2. Öffentlichkeit einschätzen: Ein geplanter Blogbeitrag enthält Namen, Foto, Treffpunkt und Uhrzeit. Entscheide bei jeder Angabe, ob sie nötig ist, und begründe.
  3. Tonwirkung: Vergleiche zwei inhaltlich gleiche Nachrichten mit unterschiedlichem Ton. Erkläre, wie sich ihre Wirkung verändert.
  4. Quellen und KI: Eine KI nennt eine angebliche Kommunikationsregel ohne Quelle. Beschreibe Schritt für Schritt, wie Du die Aussage prüfst.
  5. Datenschutz im Alltag: Entwickle eine kurze Regel für einen Klassenchat, die respektvolle Kommunikation und Datenschutz verbindet. Begründe die Regel.
  6. Transfer: Entscheide für drei neue Situationen selbst, ob Chat, Blog oder E-Mail sinnvoll ist. Begründe jeweils mit Adressat, Ziel, Ton und Öffentlichkeit.


Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu diesem Thema ist wichtig:

  1. Adressatenbezug: Du passt Sprache und Ton an den Empfänger an.
  2. Situationsbezug: Du wählst ein passendes Kommunikationsformat.
  3. Textaufbau: Du nutzt typische Merkmale von Chat, Blog und E-Mail.
  4. Datenschutz: Du vermeidest unnötige personenbezogene Angaben.
  5. Medienanalyse: Du kannst Texte, Bilder, Audio oder Video gezielt untersuchen.
  6. Quellenarbeit: Du belegst wichtige Informationen mit nachvollziehbaren Quellen.
  7. KI-Kompetenz: Du entwickelst zuerst selbst eine Lösung, prüfst KI-Ausgaben und kennzeichnest die Unterstützung.
  8. Überarbeitung: Du verbesserst Deinen Text nach Kriterien und Feedback.




Folgekurs-Empfehlung

Als nächster Lernschritt passt ein Kurs zum Prüfen von Informationen und Quellen, zum Beispiel D8 G - Informationen recherchieren und Quellen prüfen. Dort kannst Du die Schritte recherchieren – belegen – vergleichen – KI-Ausgaben prüfen weiter vertiefen.


OERs zum Thema

Wikipedia: Digitale Kommunikation

Weitere passende Wikipedia-Artikel: Netiquette, E-Mail, Datenschutz, Personenbezogene Daten


Freie Medien und geprüfte Lernquellen

Medium oder Quelle Nutzung im Kurs Hinweis
Wikimedia Commons: Chat bubbles.svg Chat-Visualisierung gemeinfrei
Wikimedia Commons: Email Shiny Icon.svg E-Mail-Visualisierung CC0
Wikimedia Commons: Globe icon.svg Öffentlichkeit gemeinfrei
Wikimedia Commons: Padlock.svg Datenschutz CC0
Wikimedia Commons: Netiquette.png Netiquette untersuchen CC BY-SA 4.0
Wikimedia Commons: De-Netiquette.ogg Hörimpuls CC BY-SA 4.0
klicksafe: WhatsApp Klassengruppen Klassenchat analysieren Bildungsangebot; Nutzungsbedingungen beachten
Handysektor respektvolle digitale Kommunikation Bildungsangebot
Medienberatung NRW Datenschutz vertiefen verlässliche Bildungsinformation
Landesbeauftragter für Datenschutz Baden-Württemberg Datenschutz recherchieren offizielle Fachquelle


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