Zum Inhalt springen

D7 G - Mit Stichworten frei sprechen

Aus MOOCsWiki Staging
Die Druckversion wird nicht mehr unterstützt und kann Darstellungsfehler aufweisen. Bitte aktualisiere deine Browser-Lesezeichen und verwende stattdessen die Standard-Druckfunktion des Browsers.
aiMOOC-Siegel

D7 G - Mit Stichworten frei sprechen



D7 G - Mit Stichworten frei sprechen


Einleitung

Mini-Beschreibung: Verwandle vollständige Sätze in passende Stichwörter und sprich mit Stichwortkarten verständlich frei. Du übst mit kurzen Beispielvorträgen, Bildern, Videos und einer eigenen Audioaufnahme.

60-Sekunden-Challenge: Lies diesen Satz einmal: „Am Freitag findet in der großen Pause in der Aula ein Büchertausch statt.“ Decke ihn dann ab. Nutze nur diese vier Stichwörter: Freitag – große Pause – Aula – Büchertausch. Sage den Inhalt mit eigenen Worten. Genau darum geht es in diesem Kurs.

Merkkasten
Frei sprechen heißt nicht auswendig sprechen. Du kennst den Inhalt, nutzt wenige Stichwörter als Gedächtnisstütze und formulierst die Sätze beim Sprechen selbst.


Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du vollständige Sätze auf Kernaussagen reduzieren, Stichwortkarten übersichtlich gestalten, einen kurzen Vortrag gliedern, mit verständlicher Stimme und Blickkontakt sprechen und eine Aufnahme nach einfachen Kriterien verbessern.

Ich kann … Woran merke ich das?
wichtige Wörter auswählen Auf meiner Karte stehen keine Textwände.
Stichwörter ordnen Einleitung, Hauptteil und Schluss sind erkennbar.
frei sprechen Ich schaue häufiger zum Publikum als auf die Karte.
verständlich sprechen Tempo, Lautstärke und Pausen helfen beim Verstehen.
mich verbessern Ich nutze Rückmeldung und vergleiche zwei Aufnahmen.
KI sinnvoll nutzen Ich beginne selbst, prüfe KI-Ausgaben und mache die Hilfe transparent.


Bezug zum Bildungsplan Baden-Württemberg

Der Kurs passt zu Deutsch Klasse 7, G-Niveau in Baden-Württemberg. Im Bereich Sprechen und Zuhören geht es unter anderem darum, Inhalte verständlich und adressatenbezogen darzustellen, Vortragstechniken anzuwenden und Rückmeldungen nach vorgegebenen Kriterien zu formulieren. Der Bildungsplan verbindet dies außerdem mit Körper, Stimme und der Gestaltung von Präsentationen.

Quelle: Bildungsplan Deutsch 7/8/9 – Funktion von Äußerungen und Bildungsplan Deutsch – Sprechen und Zuhören.


Vorwissen aktivieren

Welche Notiz hilft beim freien Sprechen besser?

Notiz A Notiz B
„Am Freitag findet in der großen Pause in der Aula ein Büchertausch statt.“ Freitag – große Pause – Aula – Büchertausch

Deine Vermutung: Welche Notiz führt eher dazu, dass Du zum Publikum schaust? Begründe mit einem Satz.

Rückmeldung anzeigen: Notiz B ist meist hilfreicher, weil wenige Stichwörter nur erinnern. Ein ausformulierter Satz verführt eher zum Ablesen.


Vom Satz zum Stichwort


Die Vier-Schritte-Methode

1. Kernaussage finden 2. Unwichtiges streichen 3. Stichwörter bündeln 4. Sprechprobe machen
Worum geht es? Welche Wörter brauchst Du nicht? Welche 3–6 Wörter erinnern Dich? Kannst Du daraus eigene Sätze bilden?

Beispiel 1 – Ausgangssatz: „Jede Person kann bis zu drei Bücher mitbringen und beim Büchertausch kostenlos tauschen.“

Stichwörter: max. 3 Bücher – mitbringen – kostenlos tauschen

Sprechprobe: „Ihr könnt bis zu drei Bücher mitbringen. Beim Büchertausch könnt ihr sie kostenlos gegen andere Bücher tauschen.“

Du musst also nicht genau den Ausgangssatz wiederholen. Wichtig ist, dass der Sinn erhalten bleibt.


Was gehört auf eine Stichwortkarte?

Hilfreich Eher nicht hilfreich
große, gut lesbare Stichwörter kleine Textblöcke
klare Reihenfolge und Nummerierung viele Informationen ohne Ordnung
Pfeile, Symbole und kurze Markierungen ganze Absätze zum Vorlesen
Hinweise wie PAUSE, BLICK oder BILD jedes Füllwort aufschreiben

Für den Anfang hilfreich: Pro Karte nur ein Abschnitt des Vortrags. Notiere wenige Wörter pro Zeile und lass freie Fläche. So findest Du Deinen nächsten Gedanken schnell.


Beispiel für drei Stichwortkarten

Karte Stichwörter Sprechziel
1 – Einstieg Büchertausch / Freitag / Frage: Lieblingsbuch? Interesse wecken und Thema nennen
2 – Ablauf große Pause / Aula / max. 3 Bücher / kostenlos wichtigste Informationen erklären
3 – Schluss Bücher weitergeben / neue entdecken / Einladung zusammenfassen und freundlich enden

Satzstarter für G-Niveau: „Heute spreche ich über …“ – „Zuerst …“ – „Ein Beispiel ist …“ – „Wichtig ist …“ – „Zum Schluss …“


Frei und verständlich sprechen

Bildauftrag: Schau Dir das Foto genau an. Markiere für Dich drei sichtbare Hinweise darauf, dass Menschen zuhören. Überlege dann: Was kann eine sprechende Person tun, damit Zuhören leichter wird?


Fünf Sprechwerkzeuge

Werkzeug Einfacher Auftrag Selbstkontrolle
Blick Nach einem Stichwort hochschauen. Schaue ich verschiedene Personen oder Bereiche an?
Stimme Laut genug und deutlich sprechen. Sind Satzenden hörbar?
Tempo Nicht hasten. Kann jemand mitschreiben oder folgen?
Pause Nach wichtigen Aussagen kurz stoppen. Gebe ich dem Publikum Zeit zum Denken?
Körper Stabil stehen oder sitzen und passend gestikulieren. Unterstützt meine Haltung meine Aussage?

Visualisierungsauftrag: Die Grafik zeigt, dass eine fest stehende sprechende Person nicht automatisch mit allen Zuhörenden Blickkontakt hat. Erkläre einem Partner, warum Du Deinen Blick bewusst durch den Raum wandern lassen solltest.


Merksatz

K – A – R – T – E
Kernaussage kennen · Aufblicken · Reihenfolge sichern · Tempo ruhig halten · Eigene Sätze bilden


Beispielvortrag


Vom Stichwort zum freien Satz

Fiktives Thema: Ein Büchertausch an der Schule

Stichwortkarte Möglicher freier Vortrag
Freitag / große Pause / Aula „Am Freitag gibt es in der großen Pause einen Büchertausch in der Aula.“
max. 3 Bücher / gut erhalten / tauschen „Bringt höchstens drei gut erhaltene Bücher mit. Ihr könnt sie dort gegen andere Bücher tauschen.“
neue Bücher entdecken / weitersagen „Vielleicht entdeckt ihr dabei etwas Neues. Sagt den Termin gern weiter.“

Wichtig: Die rechte Spalte ist nur ein Beispiel. Aus denselben Stichwörtern dürfen andere verständliche Sätze entstehen.


Mini-Vortrag mit Regiezeichen

Stichwörter Regie
Lieblingsbuch? / kurze Frage BLICK – PAUSE
Freitag / große Pause / Aula ruhig sprechen
max. 3 / tauschen / kostenlos drei Finger zeigen
neue Bücher / Einladung BLICK – SCHLUSS

Aufgabe: Sprich 30 bis 45 Sekunden nur mit dieser Karte. Wiederhole die Sprechprobe einmal und ändere danach genau eine Sache: Blick, Tempo, Lautstärke oder Pause.


Medienlabor: Beispielvorträge untersuchen


Video 1: Frei sprechen

Untersuchungsauftrag: Notiere während des Videos drei Tipps, die auch zu diesem aiMOOC passen. Markiere danach einen Tipp, den Du selbst beim nächsten Kurzvortrag testen willst. Begründe Deine Wahl.


Video 2: Ein Referat halten

Vergleichsauftrag: Erstelle zwei Spalten: Vorbereitung und Vortrag. Ordne mindestens vier Hinweise aus dem Video zu. Vergleiche anschließend mit der KARTE-Merksatz-Tabelle.


Video 3: Referate in der Schule

Kommentarauftrag: Wähle einen Gedanken aus dem Video, dem Du zustimmst oder den Du anders siehst. Formuliere: „Ich denke …, weil …“. Beziehe Dich dabei auf Deine eigenen Erfahrungen mit Vorträgen.


Zusatzmedium: Kurzvortrag gestalten

Für eine weitere verlässliche Erklärung kannst Du den Beitrag von Planet Schule untersuchen: Kurzvortrag gestalten.

Rechercheauftrag: Suche dort nach Hinweisen zu freiem Sprechen, visueller Unterstützung und Üben. Belege drei Aussagen jeweils mit der Stelle oder Überschrift, an der Du sie gefunden hast.


Audiolabor: Deine Stimme hören

Du brauchst nur eine einfache Aufnahmefunktion, zum Beispiel auf einem Schulgerät. Eine Veröffentlichung ist nicht nötig.

  1. Aufnahme 1: Sprich 30 bis 45 Sekunden mit Deiner Stichwortkarte.
  2. Anhören: Höre die Aufnahme einmal komplett an, ohne sofort zu urteilen.
  3. Markieren: Notiere je eine Stärke und eine Stelle, die noch klarer werden kann.
  4. Aufnahme 2: Sprich noch einmal und verändere gezielt genau einen Punkt.
  5. Vergleichen: Entscheide, was sich verbessert hat, und nenne einen Beleg aus der Aufnahme.

Datenschutz: Verwende für Übungen möglichst keine unnötigen Namen oder persönlichen Daten. Speichere Aufnahmen nur so lange wie nötig und teile sie nur, wenn alle Beteiligten damit einverstanden sind.


Audio-Check

Kriterium Klappt schon Noch üben
Ich spreche laut genug.
Ich spreche deutlich.
Ich mache hörbare Pausen.
Mein Tempo ist gut verständlich.
Ich lese nicht einfach einen Text vor.


Differenziertes Feedback

Feedback-Satzstarter: „Ich konnte Dir gut folgen, weil …“ – „Besonders verständlich war …“ – „Noch klarer wäre …“ – „Beim nächsten Versuch könntest Du …“

Hilfestufe Unterstützung
Hilfe 1 Nutze die Satzstarter aus dem Kurs.
Hilfe 2 Begrenze Dich auf drei Karten: Einstieg – Hauptteil – Schluss.
Hilfe 3 Lass Dir von einer Partnerperson ein Zeichen geben: langsamer, lauter oder Blick hoch.
Plus Sprich 60 bis 90 Sekunden und baue ein Beispiel sowie eine bewusste Pause ein.


KI-Spirale: KI nutzen, aber selbst lernen

Arbeitsweg: selbst denken → eigene Lösung beginnen → gezielt fragen → KI-Ausgabe mit Originaltext, Regel, Wörterbuch oder verlässlicher Quelle prüfen → Fehler und Unsicherheiten erkennen → eigene Lösung verbessern → KI-Unterstützung transparent machen.

Beispiel: Du hast einen Satz bereits selbst in Stichwörter verwandelt. Danach fragst Du eine KI: „Sind meine Stichwörter kurz genug und bleibt der Sinn erhalten?“ Vergleiche die Antwort mit dem Ausgangssatz. Übernimm nicht automatisch alles.

Schritt Deine Aktion
1 Ich markiere zuerst selbst die Kernaussage.
2 Ich schreibe meine eigene Stichwortkarte.
3 Ich stelle eine konkrete Frage statt „Mach alles für mich“.
4 Ich prüfe Wörter und Aussagen am Original oder an einer verlässlichen Quelle.
5 Ich markiere Fehler, Lücken oder Unsicherheiten.
6 Ich verbessere meine eigene Karte und meinen Vortrag.
7 Ich notiere knapp, wobei die KI geholfen hat.

Transparenzsatz: „KI genutzt für: ________. Geprüft mit: ________. Von mir geändert: ________.“


Üben mit kurzen Materialien


Übung A: Streichen

Ausgangssatz: „Unsere Klasse trifft sich am Dienstag nach der vierten Stunde im Musikraum, um das Sommerfest zu planen.“

Auftrag: Formuliere höchstens fünf Stichwörter.

Mögliche Lösung: Dienstag / nach 4. Stunde / Musikraum / Sommerfest / planen. Andere kurze Lösungen sind möglich, wenn der Sinn erhalten bleibt.


Übung B: Ordnen

Stichwörter: Schluss – Beispiel – Thema – Hauptaussage – Begrüßung

Auftrag: Ordne sie so, dass ein kurzer Vortrag verständlich aufgebaut ist.

Mögliche Lösung: Begrüßung → Thema → Hauptaussage → Beispiel → Schluss.


Übung C: Kürzen

Welche Karte eignet sich besser?

Karte A: „Ich möchte euch heute erklären, warum wir in der nächsten Woche einen Klassendienst einführen und wie dieser Klassendienst genau organisiert sein soll.“

Karte B: Klassendienst / nächste Woche / Warum? / Ablauf

Lösung: Karte B. Sie erinnert an die wichtigen Punkte, ohne einen ganzen Satz zum Ablesen vorzugeben.


Übung D: Medien vergleichen

Betrachte noch einmal das Publikumsfoto und die Grafik zur Blickzone. Das Foto zeigt eine reale Zuhörsituation, die Grafik vereinfacht einen Zusammenhang.

Auftrag: Formuliere je einen Vorteil des Fotos und der Grafik für das Lernen. Entscheide danach, welches Medium Dir den Nutzen von Blickkontakt besser erklärt, und begründe.


Wiederholung und Selbstkontrolle

Vor dem Vortrag Während des Vortrags Nach dem Vortrag
Thema klären · Kernaussagen finden · Karten ordnen · laut üben Blick heben · deutlich sprechen · Pausen setzen · roten Faden halten Feedback anhören · Aufnahme prüfen · eine Sache verbessern


Kompetenzcheck

Kreuze gedanklich an: sicher – fast sicher – brauche Hilfe.

Kompetenz sicher fast sicher brauche Hilfe
Ich kann Sätze in Stichwörter verwandeln.
Ich kann eine übersichtliche Karte gestalten.
Ich kann 60 Sekunden mit Stichwörtern sprechen.
Ich kann Blick, Tempo und Pausen bewusst einsetzen.
Ich kann hilfreiches Feedback geben.
Ich kann KI-Ausgaben prüfen und meine Nutzung offenlegen.


Reflexion und Transfer

Reflexion: Welches Sprechwerkzeug hilft Dir am meisten? Welche Situation ist noch schwierig? Formuliere ein persönliches nächstes Ziel.

Transfer: Nutze dieselbe Methode in einem anderen Fach. Beispiel: Verwandle einen kurzen Abschnitt aus Biologie, Geschichte oder Geographie in drei Stichwortkarten und erkläre den Inhalt 60 Sekunden frei.

Folgekurs-Empfehlung: D7 G - Einen Kurzvortrag gliedern und präsentieren oder D7 G - Rückmeldung zu Vorträgen geben.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was gehört auf eine gute Stichwortkarte? (Wenige gut lesbare Stichwörter) (!Ein vollständig ausformulierter Absatz) (!Möglichst viele kleine Wörter) (!Der gesamte Vortrag als Text)




Was bedeutet frei sprechen in diesem Kurs? (Mit Stichwörtern eigene Sätze bilden) (!Jeden Satz auswendig aufsagen) (!Ganz ohne Vorbereitung sprechen) (!Den Text möglichst schnell vorlesen)




Warum nummerierst Du Stichwortkarten? (Damit die Reihenfolge schnell erkennbar bleibt) (!Damit mehr Text auf die Karten passt) (!Damit Du die Karten nicht ansehen musst) (!Damit der Vortrag automatisch länger wird)




Welche Notiz ist am ehesten ein Stichwort? (Büchertausch Freitag Aula) (!Am Freitag findet in der Aula ein Büchertausch statt) (!Ich möchte euch heute sehr ausführlich etwas erzählen) (!Dieser vollständige Satz soll vorgelesen werden)




Was unterstützt den Kontakt zum Publikum? (Beim Sprechen immer wieder aufblicken) (!Nur auf die Karte schauen) (!Mit dem Rücken zum Publikum stehen) (!Die Augen während des Vortrags schließen)




Wozu dient eine Sprechpause? (Sie gibt Zeit zum Verstehen und Ordnen) (!Sie ersetzt die Vorbereitung) (!Sie macht Stichwortkarten überflüssig) (!Sie verhindert jeden Versprecher)




Was ist beim Anhören einer eigenen Aufnahme sinnvoll? (Eine Stärke und einen Verbesserungs-Punkt notieren) (!Nur auf Versprecher achten) (!Die Aufnahme ungeprüft veröffentlichen) (!Nach dem ersten Versuch nichts mehr verändern)




Was solltest Du mit einer Information aus einem Video tun? (Sie mit Aufgabe und Quelle prüfen und einordnen) (!Sie immer sofort als wahr übernehmen) (!Sie ohne Zusammenhang abschreiben) (!Sie nur nach der Länge des Videos bewerten)




Was kommt in der KI-Spirale zuerst? (Selbst denken und eine eigene Lösung beginnen) (!Die KI den ganzen Vortrag schreiben lassen) (!Die KI-Ausgabe ungeprüft übernehmen) (!Die eigene Lösung löschen)




Welche Rückmeldung ist besonders hilfreich? (Beim nächsten Versuch könntest Du nach jedem Abschnitt kurz aufblicken) (!Das war irgendwie schlecht) (!Mach einfach alles anders) (!Ich sage lieber gar nichts Konkretes)





Memory

Stichwortkarte Gedächtnisstütze
Blickkontakt Publikumsbezug
Sprechpause Denkzeit
Gliederung Roter Faden
Audioaufnahme Selbstkontrolle
Satzstarter Formulierungshilfe
Quellenprüfung Verlässlichkeit





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Kernaussage Wichtigster Inhalt
Stichwortkarte Kurze Gedächtnisstütze
Blickkontakt Verbindung zum Publikum
Sprechpause Zeit zum Verstehen
Feedback Hinweis zur Verbesserung





Kreuzworträtsel

Stichwort Welches kurze Wort oder welche kurze Wortgruppe erinnert an einen Inhalt?
Blickkontakt Wie heißt der bewusste Blick zum Publikum?
Gliederung Wie heißt die übersichtliche Ordnung eines Vortrags?
Sprechpause Wie heißt eine kurze bewusste Unterbrechung beim Reden?
Publikum Wer hört einem Vortrag zu?
Aufnahme Was kannst Du anhören, um Deine Stimme zu prüfen?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.
Beim freien Sprechen nutzt Du wenige

als Gedächtnisstütze. Eine gute Karte zeigt eine klare

. Nach einem Blick auf die Karte schaust Du wieder zum

. Eine kurze

kann eine wichtige Aussage hervorheben. Mit einer Audioaufnahme kannst Du Dein Sprechtempo

. Hilfreiches Feedback nennt eine konkrete

. Bei KI-Unterstützung beginnst Du zuerst mit einer

Lösung. Eine KI-Ausgabe solltest Du mit einer verlässlichen

prüfen.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Stichwortkarte gestalten: Verwandle drei kurze Sätze aus einem selbst gewählten Schulthema in eine übersichtliche Karte. Markiere Kernaussagen und streiche Füllwörter.
  2. 30-Sekunden-Audio: Sprich mit Deiner Karte 30 Sekunden, höre die Aufnahme an und notiere eine Stärke sowie ein nächstes Ziel.
  3. Medien markieren: Untersuche eines der Bilder im Kurs. Markiere oder beschreibe drei Details, die mit Sprechen oder Zuhören zu tun haben.
  4. Video-Tipp prüfen: Wähle einen Tipp aus einem eingebetteten Video und vergleiche ihn mit dem Merkkasten dieses Kurses. Notiere Übereinstimmung oder Unterschied.


Standard

  1. 60-Sekunden-Vortrag: Erstelle drei Karten zu einem vertrauten Thema und sprich eine Minute frei. Verwende mindestens einen Satzstarter und eine bewusste Pause.
  2. Aufnahmen vergleichen: Nimm denselben Kurzvortrag zweimal auf. Verändere beim zweiten Versuch nur Tempo, Blick oder Pausen. Begründe mit zwei Beobachtungen, was besser verständlich wurde.
  3. Mini-Interview: Frage eine Mitschülerin oder einen Mitschüler nach einem Tipp gegen das Ablesen. Fasse die Antwort in höchstens fünf Stichwörtern zusammen und gib sie frei wieder.
  4. Quellencheck: Recherchiere einen weiteren Tipp zum freien Sprechen in einer verlässlichen Quelle. Notiere Quelle, Kernaussage und warum die Quelle für Deine Aufgabe geeignet ist.


Schwer

  1. Zwei-Minuten-Vortrag: Plane einen zweiminütigen Vortrag mit Einstieg, zwei Hauptpunkten, Beispiel und Schluss. Nutze nur Stichwortkarten und bitte um kriterienbezogenes Feedback.
  2. Medienvergleich: Vergleiche Foto, Grafik und Video aus diesem Kurs. Erkläre, welches Medium jeweils am besten Blickkontakt, Stimme oder Aufbau unterstützt.
  3. KI-Spirale dokumentieren: Erstelle zuerst selbst eine Karte, hole danach gezielte KI-Hilfe ein, prüfe die Ausgabe am Ausgangstext und dokumentiere mindestens eine eigene Verbesserung sowie den Transparenzsatz.
  4. Erklärmedium gestalten: Produziere ein eigenes kurzes Audio oder Video mit dem Titel „So mache ich aus Sätzen Stichwörter“. Verwende nur eigenes oder offen lizenziertes Material und nenne verwendete Quellen.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Transfer Fachvortrag: Du sollst in einem anderen Fach einen schwierigen Absatz erklären. Zeige anhand eines selbst gewählten Beispiels, wie Du aus dem Absatz zwei Stichwortkarten erstellst und warum Deine Auswahl sinnvoll ist.
  2. Fehlerdiagnose: Eine Karte enthält sieben vollständige Sätze. Erkläre mindestens drei Probleme, die beim Vortrag entstehen können, und überarbeite die Karte.
  3. Hörvergleich: Vergleiche zwei eigene oder von der Lehrkraft bereitgestellte kurze Aufnahmen. Begründe anhand von Tempo, Deutlichkeit, Pause und Gliederung, welche Stellen leichter zu verstehen sind.
  4. Publikumswechsel: Erkläre, wie Du denselben Kurzvortrag für eine Klasse 5 und für Erwachsene verändern würdest. Beziehe Wortwahl, Beispiele und Sprechweise ein.
  5. Medienentscheidung: Entscheide für einen 90-Sekunden-Vortrag, ob Du Bild, einfache Grafik oder gar kein Zusatzmedium verwendest. Begründe Deine Entscheidung mit dem Lernziel und dem Publikum.
  6. KI-Prüfung: Eine KI schlägt sehr viele Stichwörter vor. Entwickle Kriterien, mit denen Du die Liste prüfst, kürzt und in Deine eigene Karte verwandelst.


Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu diesem Thema ist wichtig, dass Du nicht nur Regeln nennen, sondern sie beim Sprechen anwenden kannst.

  1. Stichwörter auswählen: Kernaussagen aus vollständigen Sätzen sinnvoll verkürzen.
  2. Stichwortkarten ordnen: Einstieg, Hauptteil und Schluss klar strukturieren.
  3. Frei sprechen: Eigene Sätze bilden, statt einen ausformulierten Text vorzulesen.
  4. Verständlichkeit gestalten: Lautstärke, Tempo, Aussprache, Pausen und Blick bewusst einsetzen.
  5. Feedback nutzen: Rückmeldungen nach Kriterien geben, annehmen und in einem zweiten Versuch umsetzen.
  6. Medien reflektieren: Bild, Grafik, Audio oder Video passend zum Sprechziel untersuchen und auswählen.
  7. Quellen prüfen: Aussagen belegen und verlässliche Quellen von bloßen Behauptungen unterscheiden.
  8. KI transparent nutzen: Eigene Vorarbeit zeigen, KI-Ausgaben prüfen und Unterstützung offen kennzeichnen.




OERs zum Thema

Wikipedia – Rede:

Weitere Lernmedien: Planet Schule: Kurzvortrag gestalten · WirLernenOnline: Präsentieren und Vorlesen · Wikimedia Commons: Public speaking


Medien- und Lizenzhinweise

Die eingebundenen Bilder stammen aus Wikimedia Commons. Dort stehen die jeweilige Urheberschaft und Lizenz direkt auf der Dateiseite. Im Kurs genutzt werden unter anderem eine gemeinfreie Publikumsaufnahme, eine CC0-Grafik zur Blickzone, eine CC-BY-SA-Darstellung einer Sprechsituation und eine gemeinfreie Sprechblase. Die YouTube-Videos werden nur eingebettet; ihre Rechte bleiben bei den jeweiligen Anbietern. Nutze beim eigenen Gestalten bevorzugt selbst erstellte, gemeinfreie oder offen lizenzierte Medien.


Verknüpfte Lernbereiche


aiMOOC-Projekte