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D6 Fö - Einfache Vergleiche verstehen

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D6 Fö - Einfache Vergleiche verstehen

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D6 Fö - Einfache Vergleiche verstehen

Fach: Deutsch – Lyrik und Gedichte

Zielgruppe: Klasse 6, Förderschwerpunkt Lernen

Kursabschnitt: Übung

Thema: Einfache Vergleiche mit dem Wort „wie“ verstehen.

So lernst Du: Du schaust Bilder an, hörst kurze Texte, sprichst Wörter und schreibst kleine Sätze. Du darfst jede Übung wiederholen.


Einleitung

Stell Dir vor:

Du kommst mit Deinem Schulranzen nach Hause.

Der Ranzen fühlt sich sehr schwer an.

Du sagst:

„Mein Ranzen ist schwer wie ein Stein.“

Ist Dein Ranzen wirklich ein Stein?

Nein!

Du vergleichst den Ranzen mit einem Stein.

Beide können schwer sein.

Das nennt man einen Vergleich.

Merke Dir:

Ein Vergleich verbindet zwei Dinge.

Oft steht das kleine Wort wie dazwischen.

Ein Vergleich hilft Dir, Dir etwas besser vorzustellen.


Das kannst Du lernen

  1. Vergleiche erkennen: Du findest das Wort „wie“ in einem Vergleich.
  2. Vergleiche verstehen: Du erkennst, welche Eigenschaft gemeint ist.
  3. Gedichte sprechen: Du liest kurze Verse und findest Vergleiche.
  4. Eigene Vergleiche bilden: Du ergänzt und erfindest einfache Sätze.

Du musst nicht alles auf einmal schaffen.

Jeder kleine Schritt zählt!


Dein Lernweg

Du übst in kleinen Schritten.

Schritt Was machst Du? Zeit
Einstieg Einen Vergleich aus Deinem Alltag verstehen etwa 3 Minuten
Gemeinsame Übung Bilder und Wörter verbinden etwa 5 Minuten
Selbstständige Übung Einen eigenen Vergleich ergänzen etwa 5 Minuten
Gedichte Kurze Verse lesen und hören etwa 5 Minuten
Wiederholung Ein Spiel oder ein Quiz auswählen etwa 5 Minuten

Nach jedem Schritt kannst Du eine Pause machen.

Du darfst Aufgaben wiederholen.

Du kannst allein oder mit Unterstützung lernen.


Deine vier Hilfen

Wenn eine Aufgabe schwierig ist, nutze eine Hilfe.

Hilfe 1 – Bildhinweis: Schau Dir das passende Bild an.

Hilfe 2 – Wortliste: Wähle ein Wort aus einer kleinen Liste.

Hilfe 3 – Satzstarter: Beginne mit einem vorgegebenen Satz.

Hilfe 4 – Beispiel: Schau Dir eine fertige Lösung an.

Du kannst Deine Antwort zeigen, sagen, auswählen oder schreiben.


Lerneinheit 1: Vergleiche im Alltag

Zeit: etwa 3 Minuten


Schau hin

Die Maus ist leise wie die Nacht.

Eine Maus kann sich sehr leise bewegen.

In der Nacht ist es manchmal ganz still.

Was ist gleich?

Die Eigenschaft leise.

Welche Wörter werden verbunden?

Maus und Nacht.

Welches kleine Wort hilft?

wie


Sprich mit

Sprich langsam:

leise – wie – die Nacht

Jetzt als ganzen Satz:

Die Maus ist leise wie die Nacht.

Betone das Wort leise.

Wenn Du möchtest, sprich den Satz noch einmal.


Kleine Auswahlaufgabe

Welcher Satz enthält einen Vergleich?

A: Die Maus ist klein.

B: Die Maus läuft.

C: Die Maus ist leise wie die Nacht.

Richtige Antwort: C

Rückmeldung:

Du hast den Vergleich gefunden, wenn Du Satz C gewählt hast. Das Wort „wie“ verbindet zwei Vorstellungen.

Wenn Du einen anderen Satz gewählt hast, lies Satz C noch einmal langsam. Suche das Wort „wie“.


Lerneinheit 2: Bilder und Wörter verbinden

Zeit: etwa 5 Minuten


Bildkarte: Die Schnecke

Eine Schnecke bewegt sich meist langsam.

langsam wie eine Schnecke

Sprich:

Das Spielzeugauto fährt langsam wie eine Schnecke.

Damit stellst Du Dir ein sehr langsames Spielzeugauto vor.


Bildkarte: Der Löwe

Ein Löwe ist ein kräftiges Tier.

In Geschichten gilt er oft als mutig.

stark wie ein Löwe

Sprich:

Der Held ist stark wie ein Löwe.


Bildkarte: Die Feder

Eine Feder wiegt wenig.

leicht wie eine Feder

Sprich:

Das Blatt ist leicht wie eine Feder.


Geführte Übung

Aufgabe:

Ergänze den Satz:

Das Spielzeugauto ist langsam wie eine ...

Wähle:

Schnecke – Sonne – Feder

Hilfe 1: Schau Dir das Schneckenbild an.

Hilfe 2: Denke an das Wort „langsam“.

Hilfe 3: „Das Spielzeugauto ist langsam wie eine ...“

Hilfe 4: „Das Spielzeugauto ist langsam wie eine Schnecke.“

Rückmeldung:

Schnecke passt. Eine Schnecke bewegt sich langsam. Deshalb verstehst Du den Vergleich.

Wenn Du ein anderes Wort gewählt hast, ist das ein Anlass zum erneuten Üben. Vergleiche die drei Bilder.


Video: Was ist ein Vergleich?

Dieses Video erklärt das sprachliche Mittel Vergleich.

Schau es Dir bei Bedarf in kurzen Abschnitten an.

Hörauftrag:

Achte auf das Wort wie.

Pausiere das Video, wenn Du ein Beispiel hörst.

Sprich einen Vergleich nach.

Das Video ist eine zusätzliche Hilfe. Du kannst auch nur mit den Bildern und Sätzen lernen.


Lerneinheit 3: Jetzt probierst Du es allein

Zeit: etwa 5 Minuten


Ergänze einen Vergleich

Aufgabe A

Mein Kissen ist weich wie ...

Wortliste: Watte – Stein – Donner

Aufgabe B

Der laute Knall klingt wie ...

Wortliste: Donner – Feder – Maus

Aufgabe C

Mein Spielzeugauto fährt langsam wie ...

Wortliste: Schnecke – Sonne – Blitz

Du kannst das passende Wort sagen oder aufschreiben.


Prüfe Deine Antwort

Lösung A: Mein Kissen ist weich wie Watte.

Warum? Watte und Kissen können weich sein.

Lösung B: Der laute Knall klingt wie Donner.

Warum? Beides kann sehr laut klingen.

Lösung C: Mein Spielzeugauto fährt langsam wie eine Schnecke.

Warum? Eine Schnecke bewegt sich langsam.

Rückmeldung:

Wenn Deine Antwort passt, hast Du eine gemeinsame Eigenschaft erkannt.

Wenn Du noch unsicher bist, suche zuerst die Eigenschaft. Denke dann an ein passendes Bild.


Dein eigener Satz

Wähle eine Eigenschaft:

schnell – leise – weich – stark

Beginne so:

Der ... ist ... wie ...

Oder:

Die ... ist ... wie ...

Beispiel:

Die Decke ist weich wie Watte.

Male ein passendes Bild oder sprich Deinen Satz vor.


Lerneinheit 4: Vergleiche in Gedichten

Zeit: etwa 5 Minuten

Ein Gedicht besteht aus Versen.

Ein Vers ist eine Zeile im Gedicht.

In Gedichten gibt es oft Reime und Vergleiche.

Ein Reim bedeutet: Wörter klingen am Ende ähnlich.

Ein Vergleich bedeutet: Zwei Dinge werden miteinander verbunden.

Nicht jeder Vers muss sich reimen.


Gedicht 1: Wolke und Mond

Selbst verfasstes Übungsgedicht

Die Wolke ist so weiß wie Schnee.
Sie zieht ganz langsam über den See.
Der Vollmond sieht aus wie ein Ball.
Er leuchtet auf den kleinen Stall.

Frage:

Womit wird die Wolke verglichen?

Antwort: Mit Schnee.

Warum? Beide können weiß sein.

Zweiter Vergleich:

Der Vollmond sieht aus wie ein Ball.

Warum? Der Vollmond erscheint uns rund.


Gedicht 2: Maus und Wind

Selbst verfasstes Übungsgedicht

Die Maus ist leise wie die Nacht.
Sie läuft am Haus vorbei ganz sacht.
Der Wind ist stark wie ein Bär.
Mein Schirm wackelt hin und her.

Finde die Vergleiche.

Welche Wörter stehen hinter „wie“?

Nacht und Bär.

Warum passt das?

Die Nacht kann sehr still sein.

Ein Bär ist ein kräftiges Tier.

Der Wind wird hier in einem Bild als sehr stark beschrieben.


Hörvortrag: Ein eigenes Gedicht sprechen

Höre zuerst einer Person zu, die das kurze Gedicht langsam vorliest.

Vorlesetext:

„Die Maus ist leise wie die Nacht.“

Sprechpause

„Sie läuft am Haus vorbei ganz sacht.“

So übst Du:

  1. Hören: Höre zuerst nur zu.
  2. Nachsprechen: Sprich den ersten Vers nach.
  3. Betonen: Betone das Wort „leise“.
  4. Vortragen: Sprich beide Verse hintereinander.

Du kannst die Verse auch selbst mit einer Vorlese- oder Aufnahmefunktion anhören beziehungsweise aufnehmen.

Eine Aufnahme ist freiwillig. Speichere sie nur lokal und verwende keine Namen oder persönlichen Angaben. Du musst sie nicht hochladen.


Ein gemeinfreies Gedicht hören

Die drei Spatzen ist ein Gedicht von Christian Morgenstern.

Der Dichter starb 1914. Sein Gedichttext ist gemeinfrei.

In dem Gedicht sitzen drei Spatzen eng beieinander.

Auch ein Vergleich mit wie kommt darin vor.

Dein Hörauftrag:

Höre den Vortrag.

Achte darauf, wie die Stimme die Verse spricht.

Versuche, das Wort „wie“ zu hören.

Frage:

Was hilft den Spatzen gegen die Kälte?

Mögliche Antwort: Sie sitzen eng zusammen und wärmen sich.

Hinweis: Der Gedichttext ist gemeinfrei. Die konkrete Videoaufnahme ist ein fremdes Werk und wird hier nur verlinkt beziehungsweise eingebettet.


Reimkarten und Rhythmus


Reimkarten: Was klingt ähnlich?

Lies immer zwei Wörter.

Reimkarte A Reimkarte B
Haus Maus
Stein klein
Nacht sacht
See Schnee
Ball Stall
Bär her

Aufgabe:

Sprich die Wortpaare laut.

Welches Paar klingt für Dich besonders schön?

Du kannst zwei passende Reimkarten auf Papier malen.

Merke:

Reime helfen beim Klang eines Gedichts.

Vergleiche helfen beim Vorstellen.

Manchmal kommen Reim und Vergleich zusammen vor.


Rhythmus: Sprich und klatsche

Sprich:

Die Maus ist leise wie die Nacht.

Klatsche in einem ruhigen, gleichmäßigen Tempo.

Sprich danach:

Sie läuft am Haus vorbei ganz sacht.

Du kannst beim Vorlesen klatschen, mit dem Fuß tippen oder nur zuhören.


Rhythmusaufnahme zum Mitklatschen

Höre Dir einen kurzen Ausschnitt der Klatschaufnahme an.

Klatsch-Rhythmus anhören

Aufgabe:

Höre zunächst etwa zehn Sekunden zu.

Klatsche dann einen einfachen, gleichmäßigen Puls mit.

Sprich anschließend einen Gedichtvers in Deinem eigenen Tempo.

Du musst den Rhythmus der Aufnahme nicht genau übernehmen.

Rückmeldung:

Wenn Du eine gleichmäßige Folge von Schlägen gefunden hast, hast Du den Puls erkannt.

Wenn es noch nicht klappt, beginne ohne Aufnahme. Klatsche langsam und regelmäßig.


Interaktive Verskarten


Verskarten zum Verbinden

Jede Karte enthält einen Teil eines Satzes.

Verbinde die passende Ergänzung mit dem Anfang.

Finde das passende Versstück. Satzanfang
wie Schnee Die Wolke ist so weiß ...
wie eine Schnecke Der kleine Wagen fährt langsam ...
wie eine Feder Das Blatt ist so leicht ...
wie die Nacht Die Maus ist so leise ...
wie ein Löwe Der Held ist so stark ...



Hilfe:

Achte zuerst auf die Eigenschaft.

Beispiel: weiß passt zu Schnee.


Gestalte eine eigene Verskarte

Nimm ein Blatt Papier.

Schreibe auf die Vorderseite:

weich wie Watte

Male auf die Rückseite ein Kissen oder Watte.

Erstelle eine zweite Karte:

langsam wie eine Schnecke

Jetzt kannst Du die Karten mischen und neu zuordnen.


Interaktive Aufgaben

Bearbeite die Aufgaben in Deinem Tempo.

Du darfst jede Frage noch einmal versuchen.


Quiz: Teste Dein Wissen

Welches kleine Wort steht häufig in einem Vergleich? (wie) (!aber) (!oder) (!denn)




Welcher Satz enthält einen Vergleich? (Die Maus ist leise wie die Nacht.) (!Die Maus ist klein.) (!Die Maus läuft zum Haus.) (!Wie spät ist es?)




Was wird im Satz „Mein Ranzen ist schwer wie ein Stein“ verglichen? (Der Ranzen und ein Stein) (!Die Sonne und der Mond) (!Die Maus und das Haus) (!Der Ball und die Feder)




Welche Eigenschaft verbindet den Ranzen mit dem Stein? (schwer) (!weich) (!laut) (!schnell)




Welches Wort passt zu „weich wie“? (Watte) (!Stein) (!Donner) (!Blitz)




Welches Wort passt zu „laut wie“? (Donner) (!Feder) (!Schnecke) (!Watte)




Was ist ein Vers? (Eine Zeile in einem Gedicht) (!Ein Bild von einem Tier) (!Ein Wort für einen Stein) (!Ein Musikinstrument)




Welches Wort reimt sich auf Haus? (Maus) (!Feder) (!Sonne) (!Kissen)




Was hilft beim Vortragen eines Gedichts? (Deutlich sprechen und Pausen machen) (!Alle Wörter überspringen) (!Immer schneller werden) (!Den Text nicht ansehen)




Warum benutzen wir Vergleiche in Gedichten? (Damit wir uns etwas besser vorstellen können) (!Damit jedes Gedicht sehr lang wird) (!Damit alle Wörter gleich klingen) (!Damit man nicht mehr zuhören muss)




Rückmeldung zum Quiz:

Bei einer richtigen Antwort: Gut erkannt! Überlege auch, warum sie passt.

Bei einer falschen Antwort: Versuche es noch einmal. Suche im Satz nach dem Wort „wie“ oder denke an das passende Bild.


Memory

Finde die passenden Paare.

Ranzen Stein
Feder leicht
Maus leise
Löwe mutig
Schnecke langsam
Watte weich
Donner laut
Sonne hell




Tipp:

Sprich die Paare laut.

Aus einem Paar kannst Du einen ganzen Vergleich machen.

Zum Beispiel: leicht wie eine Feder.


Drag and Drop

Ordne jedem Vergleichswort die passende Eigenschaft zu.

Ordne die richtigen Begriffe zu. Eigenschaft
Watte weich
Schnecke langsam
Donner laut
Feder leicht
Sonne hell




Rückmeldung:

Wenn die Eigenschaft passt, ergibt sich ein verständlicher Vergleich.

Wenn Du unsicher bist, stelle Dir das Ding in Wirklichkeit vor.



Kreuzworträtsel

Löse die Fragen zu den Vergleichen.

Maus Welches kleine Tier passt zu „leise wie eine ...“?
Feder Welcher Teil eines Vogels passt zu „leicht wie eine ...“?
Watte Was passt zu „weich wie ...“?
Sonne Was leuchtet am Tag und passt zu „hell wie die ...“?
Stein Was passt zu „schwer wie ein ...“?
Nacht Was passt zu „still wie die ...“?





LearningApps

Hier kannst Du nach weiteren Übungen zu Vergleichen suchen.

Wähle möglichst eine kurze Übung mit Bildern.

Die Suche zeigt zusätzliche Angebote. Nicht jedes Suchergebnis ist für diesen Kurs geeignet.


Lückentext

Wortliste zur Hilfe:

wie – schwer – Schnee – leise – Maus – Zeile – Pause – Bild – langsam – üben

Ergänze in jedem Satz ein Wort.

Vervollständige den Text.
Ein Vergleich verbindet zwei Dinge oft mit dem Wort

.
Ein Stein kann sehr

sein.
Die Wolke ist so weiß wie

.
Eine Maus kann sich sehr

bewegen.
Auf Haus reimt sich

.
Ein Vers ist eine

in einem Gedicht.
Beim Vorlesen hilft eine kurze

.
Ein Vergleich macht ein

im Kopf.
Eine Schnecke bewegt sich meist

.
Du darfst einen Gedichtvers mehrfach

.



Rückmeldung:

Du hast ein passendes Wort gefunden? Überlege, was es bedeutet.

Du brauchst noch Hilfe? Nutze die Wortliste oder lies den Satz laut.


Offene Aufgaben

Du kannst die Ergebnisse malen, zeigen, sprechen oder schreiben.

Die Aufgaben werden Schritt für Schritt schwieriger.


Leicht

  1. Wie-Wort entdecken: Unterstreiche in drei vorgegebenen Vergleichssätzen das Wort „wie“.
  2. Bilder verbinden: Male eine Maus und ein Symbol für die Nacht. Verbinde beide Bilder mit dem Wort „leise“.
  3. Sätze nachsprechen: Sprich „leicht wie eine Feder“ und „langsam wie eine Schnecke“ deutlich nach.
  4. Vergleich malen: Male einen Schulranzen neben einen Stein. Erkläre mit einem Wort, was beide verbindet.


Standard

  1. Vergleiche ergänzen: Schreibe drei Sätze mit „wie“. Nutze die Wörter Watte, Schnecke und Donner als Hilfe.
  2. Reimkarten basteln: Gestalte vier Karten mit den Reimwörtern Maus, Haus, Nacht und sacht. Lege die passenden Paare zusammen.
  3. Zweizeiler schreiben: Erfinde zwei kurze Verse. In einem Vers soll ein Vergleich mit „wie“ stehen.
  4. Hören und sprechen: Höre einen kurzen Gedichtvortrag. Sprich eine Zeile nach und erkläre, welches Wort Du betont hast.


Schwer

  1. Vergleiche prüfen: Vergleiche „weich wie Watte“ und „weich wie ein Stein“. Entscheide, welcher Vergleich besser passt, und begründe Deine Wahl.
  2. Vierzeiler gestalten: Schreibe ein Gedicht aus vier Versen. Verwende zwei sinnvolle Vergleiche mit „wie“.
  3. Hörvortrag gestalten: Trage Dein eigenes Gedicht langsam und deutlich vor. Wenn Du möchtest, erstelle eine kurze lokale Aufnahme ohne persönliche Angaben.
  4. Bildgedicht gestalten: Gestalte vier Bild- und Verskarten. Erkläre zu zwei Vergleichen, welche Eigenschaft die Dinge verbindet.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

Zeige, dass Du Vergleiche verstehst und selbst verwenden kannst.

  1. Vergleiche erklären: Vergleiche „Der Ball ist rund“ mit „Der Ball ist rund wie die Sonne“. Welcher Satz erzeugt ein stärkeres Bild im Kopf? Erkläre warum.
  2. Eigenschaften erkennen: Du hörst „still wie die Nacht“. Erkläre, welche Eigenschaft gemeint ist und wann eine Nacht still sein kann.
  3. Vergleiche übertragen: Denke an einen sehr weichen Gegenstand in Deinem Alltag. Erfinde einen passenden Vergleich und erkläre Deine Wahl.
  4. Verse verändern: Ersetze in einem Übungsgedicht einen Vergleich durch einen anderen sinnvollen Vergleich. Beschreibe, wie sich die Vorstellung verändert.
  5. Hören und begründen: Höre einen langsam und einen schnell gesprochenen Vers. Welche Sprechweise passt besser zu einer Schnecke? Begründe Deine Antwort.
  6. Reim und Vergleich unterscheiden: Erkläre an eigenen Beispielen den Unterschied zwischen einem Reimpaar und einem Vergleich.

Du kannst bei der Lernkontrolle antworten, indem Du sprichst, zeigst, malst oder schreibst.


Lernnachweis

Du hast geübt, einfache Vergleiche zu verstehen.

Für Deinen Lernnachweis kannst Du Folgendes zeigen:

  1. Du findest das Wort wie in einem einfachen Vergleich.
  2. Du erkennst zwei Dinge, die miteinander verglichen werden.
  3. Du kannst eine gemeinsame Eigenschaft nennen.
  4. Du kannst ein passendes Bild zu einem Vergleich auswählen oder malen.
  5. Du kannst einen einfachen Vergleich ergänzen.
  6. Du kannst selbst einen Vergleich mit „wie“ bilden.
  7. Du kannst einen kurzen Gedichtvers verstehen und vortragen.
  8. Du kannst erklären, warum ein Vergleich zu einem Gegenstand passt.

Mögliche Formen des Lernnachweises:

Du kannst passende Karten zeigen, zwei Vergleiche vorlesen, drei Sätze schreiben oder ein kleines Bildgedicht gestalten.

Die begleitende Lehrperson kann Deine Antworten mit Dir besprechen.

Dieser Kurs nimmt keine diagnostische oder schulrechtliche Einstufung vor.


Rückmeldungen und Hilfen


Wenn Du etwas richtig erkannt hast

Das passt gut!

Du hast eine gemeinsame Eigenschaft gefunden.

Zum Beispiel:

„leicht wie eine Feder“

Eine Feder ist leicht. Darum verstehen wir den Vergleich.


Wenn Du noch Hilfe brauchst

Schau Dir das Bild noch einmal an.

Frage Dich:

Was ist an dem Ding besonders?

Ist es weich, laut, schnell, langsam oder leicht?

Suche ein anderes Ding mit derselben Eigenschaft.

Du darfst es erneut versuchen.


Wenn Du einen eigenen Vergleich erfunden hast

Deine Idee zählt!

Erkläre, warum Deine beiden Dinge zusammenpassen.

Es kann unterschiedliche sinnvolle Vergleiche geben.

Zum Beispiel:

„Die Wolke ist weiß wie Schnee.“

„Die Wolke ist weich wie Watte.“

Beide Sätze erzeugen unterschiedliche Bilder. Beim zweiten Satz geht es um die Vorstellung von Weichheit, nicht darum, eine echte Wolke zu berühren.


Hinweise zum Lernen und zu den Medien

Die kurzen Lerneinheiten können einzeln verwendet und mehrfach wiederholt werden.

Bilder, Wortlisten, Satzstarter und fertige Beispiele stehen als gestufte Hilfen zur Verfügung.

Auswahlantworten, mündliche Antworten, Zeigeantworten und kurze Schreibantworten sind möglich.

Vorlesen, Nachsprechen und Klatschen sind freiwillige Wege, die Gedichte zu erleben.

Datenschutz: Verwende in selbst erstellten Medien keine Namen, Gesichter oder persönlichen Angaben. Lade keine Aufnahmen von Lernenden öffentlich hoch. Eine Tonaufnahme ist nicht erforderlich.

Medienrechte: Die eingebundenen Commons-Bilder und die Klatschaufnahme sind auf ihren Dateiseiten mit CC0 beziehungsweise einer entsprechenden freien Freigabe gekennzeichnet. Die Originaldateiseiten bleiben für die Prüfung der Rechte maßgeblich.

Die beiden YouTube-Videos sind externe Inhalte. Die Einbettung bedeutet nicht, dass diese Videos gemeinfrei oder frei zur Weiterverbreitung sind.

Die eigens für diesen Kurs formulierten Beispielverse dürfen im Unterricht vorgelesen, nachgesprochen und verändert werden.


OERs zum Thema


Wikipedia: Vergleich in der Literatur

Der Wikipedia-Artikel erklärt den Vergleich als sprachliches Mittel.

Er enthält auch weiterführende Fachinformationen.


Gemeinfreies Gedicht

Christian Morgenstern: Die drei Spatzen – Wikisource

Der Gedichttext ist gemeinfrei.

Die historische Schreibweise kann von der heutigen Rechtschreibung abweichen.


Wikimedia Commons: Bilder

Die folgenden Bilder wurden für den Kurs ausgewählt.

  1. Stein – Arking, CC0
  2. Maus – Openclipart, CC0
  3. Schnecke – Bakunetsu Kaito, CC0
  4. Löwe – Commons, CC0
  5. Feder – Manju Thilagavathi, CC0
  6. Wolke – Jon Philips, CC0
  7. Schneeflocke – Commons, CC0


Freie Rhythmusaufnahme

Klatschaufnahme von Santiago Sánchez Cifuentes – CC0

Die Aufnahme kann zum Üben eines gleichmäßigen Pulses verwendet werden.


Weitere Informationen

Wikipedia: Reim

Wikipedia: Gedicht

Creative Commons: CC0


Verknüpfte Lernbereiche


Das Wichtigste zum Schluss

Ein Vergleich verbindet zwei Dinge.

Oft steht dazwischen das Wort wie.

Die beiden Dinge haben eine gemeinsame Eigenschaft.

Beispiele:

weich wie Watte

langsam wie eine Schnecke

leicht wie eine Feder

laut wie Donner

Mit Vergleichen werden Sprache und Gedichte anschaulicher.

Du kannst Vergleiche verstehen, sprechen und selbst erfinden.


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