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D6 Fö - Aussage und Frage umbauen

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D6 Fö - Aussage und Frage umbauen

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Einleitung

D6 Fö - Aussage und Frage umbauen

Du kannst aus einer Aussage eine Frage machen!

Stell Dir vor: Du bist in der Schule. Jemand packt den Rucksack.

Du sagst: Du packst den Rucksack.

Du möchtest etwas wissen. Du fragst: Packst du den Rucksack?

Was ist anders?

Das Wort packst steht jetzt vorne. Am Ende steht ein Fragezeichen (?).

Das lernst Du:

  1. Aussagesatz: Du erkennst einen Satz, der etwas mitteilt.
  2. Fragesatz: Du erkennst einen Satz, der etwas fragt.
  3. Satzzeichen: Du setzt einen Punkt oder ein Fragezeichen.
  4. Verb: Du verschiebst das Tun-Wort an die richtige Stelle.
  5. W-Frage: Du fragst mit Wörtern wie Wer, Was, Wo oder Wann.
  6. Feldermodell: Du ordnest Satzteile in einfache Felder.

So übst Du:

Du lernst in kleinen Schritten. Eine Runde dauert ungefähr 5 bis 8 Minuten. Du darfst jede Runde wiederholen.

Du kannst lesen, zuhören, auf Karten zeigen, Sätze sprechen oder schreiben. Nicht jede Aufgabe muss schriftlich gelöst werden.

Unser Weg: Erst schauen wir uns ein Beispiel an. Dann üben wir zusammen. Danach probierst Du es selbst.


Lernrunde 1: Aussage oder Frage?


Eine Aussage macht eine Mitteilung

Eine Aussage sagt etwas.

Zum Beispiel:

Du spielst Fußball.

Der Bus kommt.

Wir machen Pause.

Am Ende steht meistens ein Punkt (.).

Merke: Aussage = Ich sage etwas.


Eine Frage möchte etwas wissen

Eine Frage möchte eine Antwort bekommen.

Zum Beispiel:

Spielst du Fußball?

Kommt der Bus?

Machen wir Pause?

Am Ende steht ein Fragezeichen (?).

Merke: Frage = Ich möchte etwas wissen.


Ein Beispiel zum Vergleichen

Aussage Frage
Du spielst Fußball. Spielst du Fußball?
Der Bus kommt. Kommt der Bus?
Wir machen Pause. Machen wir Pause?

Schau genau hin!

Bei diesen einfachen Fragen steht das gebeugte Verb vorne.

Ein gebeugtes Verb passt zur Person, zum Beispiel: ich spiele – du spielst – wir spielen.


Kurzes Lernvideo: Satzarten

Im Video lernst Du Satzarten und Satzzeichen kennen.

Sieh Dir zunächst nur die Beispiele für Aussagen und Fragen an. Halte nach einem Beispiel an und sprich den Satz selbst.

Kleine Aufgabe: Sage nach dem Video eine Aussage und eine Frage.


Lernrunde 2: Bunte Wortkarten

Farben helfen Dir beim Satzbauen.

Jede Farbe hat eine Aufgabe. Auf jeder Karte steht auch ein Wort oder ein Hinweis. Du kannst die Karten also auch ohne Farben nutzen.

Karte Bedeutung Beispiel
BLAU – WER? Person oder Subjekt Du
ROT – VERB Tun-Wort spielst
GELB – REST Weitere Information heute
GRÜN – FRAGEWORT Fragt nach einer Information Wann


Baue eine Aussage

Du spielst heute.

Die Wortkarten liegen so:

Du spielst heute .

Die Person steht vorn.

Dann kommt das gebeugte Verb.

Am Ende steht ein Punkt.


Baue eine Ja-Nein-Frage

Du möchtest wissen, ob jemand heute spielt.

Spielst du heute?

Verschiebe die rote Karte an den Anfang:

Spielst du heute ?

Du kannst mit Ja oder Nein antworten.

Merksatz: Bei einer normalen Ja-Nein-Frage steht das gebeugte Verb ganz vorne.


Begleitete Übung: Wir bauen gemeinsam um

Ausgangssatz: Du malst ein Bild.

Schritt 1: Finde das Verb.

Das Verb heißt malst.

Schritt 2: Stelle das Verb nach vorne.

Aus Du malst wird Malst du.

Schritt 3: Lass die Information stehen.

Malst du ein Bild

Schritt 4: Setze das Fragezeichen.

Malst du ein Bild?

Geschafft! Du hast eine Aussage in eine Frage verwandelt.

Jetzt mit Papierkarten:

Schreibe jeweils eine Wortgruppe auf eine Karte:

Du malst ein Bild . ?

Lege die Karten zuerst als Aussage.

Schiebe dann die Verbkarte nach vorne. Tausche das Satzzeichen.

Hilfe: Sprich die Frage laut. Klingt sie richtig?


Dein erster selbstständiger Schritt

Aussage: Du trinkst Wasser.

Baue eine Frage.

Du kannst die Wörter Du – trinkst – Wasser auf Karten schreiben und verschieben.

Hilfe 1 – Bild: Denke an ein Glas Wasser.

Hilfe 2 – Wortliste: Trinkst / du / Wasser / ?

Hilfe 3 – Satzstarter: Trinkst ...

Hilfe 4 – Beispiel: Du malst. → Malst du?

Selbstkontrolle: Die Lösung steht weiter unten.


Lernrunde 3: Mit Fragewörtern fragen

Manchmal reicht Ja oder Nein nicht.

Du möchtest mehr wissen.

Dann kannst Du ein Fragewort benutzen.

Wichtige Fragewörter:

Fragewort Das möchtest Du wissen Beispiel
Wer? Eine Person Wer spielt?
Was? Eine Sache oder Handlung Was malst du?
Wo? Einen Ort Wo spielst du?
Wann? Eine Zeit Wann kommst du?
Wie? Die Art und Weise Wie geht das?


So baust Du eine W-Frage

Aussage: Du spielst heute.

Du möchtest wissen, wann gespielt wird.

Ersetze heute durch das Fragewort Wann.

Frage: Wann spielst du?

Die Karten zeigen:

Wann spielst du ?

Wichtig: Das Wort heute steht nicht mehr in der Frage. Du fragst ja gerade nach der Zeit.

Ein weiteres Beispiel:

Aussage: Der Rucksack liegt im Flur.

Frage: Wo liegt der Rucksack?

Das Fragewort Wo fragt nach dem Ort im Flur.

Merksatz: Bei einer normalen W-Frage steht zuerst das Fragewort. Danach kommt das gebeugte Verb.


Hörbeispiel 1: Höre eine W-Frage

Höre Dir die Frage an. Du kannst sie mehrmals abspielen.

Hörauftrag:

  1. Höre die Frage.
  2. Suche das erste Wort: Wie.
  3. Sprich die Frage nach, wenn Du möchtest.
  4. Zeige auf das passende Zeichen: . oder ?

Lösung: Das Wort Wie ist ein Fragewort. Deshalb steht hier ein Fragezeichen.

Du musst Deinen eigenen Namen nicht nennen.


Hörbeispiel 2: Höre eine Ja-Nein-Frage

Hier hörst Du eine Frage und eine kurze Antwort.

Hörauftrag:

  1. Höre auf das erste Wort.
  2. Ist das erste Wort ein Verb oder ein Fragewort?
  3. Achte auf die Antwort.

Lösung: Die Frage beginnt mit Hast. Das ist eine gebeugte Verbform. Du hörst eine Ja-Nein-Frage. Die Antwort Nee bedeutet umgangssprachlich Nein.


Lernrunde 4: Satzglieder und Feldermodell

Ein Satz besteht aus Teilen. Diese Teile kannst Du untersuchen.

Manche Wörter gehören zusammen. Eine solche Gruppe kann ein Satzglied sein.

Beispiel: Du packst den Rucksack.

Du sagt, wer etwas tut. Das ist das Subjekt.

packst ist das gebeugte Verb. Es gehört zum Prädikat.

den Rucksack sagt, was Du packst. Das ist ein Objekt.

Das Feldermodell zeigt, wo diese Teile im Satz stehen.


Vier wichtige Plätze

Für unsere Übungen nutzen wir vier Plätze:

  1. Vorfeld: Der Platz vor dem gebeugten Verb.
  2. Linke Satzklammer: Hier steht bei unseren Hauptsätzen das gebeugte Verb.
  3. Mittelfeld: Hier stehen weitere Satzteile.
  4. Rechte Satzklammer: Hier kann ein weiterer Verbteil stehen.

Manchmal gibt es noch ein Nachfeld. Das brauchen wir in diesen Übungen noch nicht.


Eine Aussage im Feldermodell

Du spielst heute.

Vorfeld Linke Satzklammer Mittelfeld Rechte Satzklammer
Du spielst heute leer

Das Verb steht nach dem Vorfeld.

Das heißt auch: Verb an zweiter Satzteil-Stelle.

Achtung: Ein Satzglied kann mehrere Wörter haben. Zweite Stelle bedeutet nicht immer zweites einzelnes Wort.


Eine Frage im Feldermodell

Spielst du heute?

Vorfeld Linke Satzklammer Mittelfeld Rechte Satzklammer
leer Spielst du heute leer

Das Vorfeld ist jetzt leer.

Die Ja-Nein-Frage beginnt mit dem gebeugten Verb.

Wann spielst du?

Vorfeld Linke Satzklammer Mittelfeld Rechte Satzklammer
Wann spielst du leer

Jetzt steht das Fragewort Wann im Vorfeld.


Zusatzübung: Ein Satz mit zwei Verbteilen

Du kannst heute spielen.

Hier gibt es zwei Verbteile: kannst und spielen.

kannst ist gebeugt. spielen bleibt in der Grundform.

Satz Vorfeld Linke Satzklammer Mittelfeld Rechte Satzklammer
Du kannst heute spielen. Du kannst heute spielen
Kannst du heute spielen? leer Kannst du heute spielen
Wann kannst du spielen? Wann kannst du spielen

Das ist wichtig:

Beim Umbauen wandert kannst nach vorne.

Das zweite Verb spielen bleibt hinten.


Lernvideo: Satzteile verstehen

Dieses Video erklärt mehrere Satzarten und wichtige Teile von Sätzen.

Es ist umfangreicher. Schau nur einen kurzen Abschnitt und mache eine Pause, wenn Du genug geübt hast.

Deine Aufgabe: Suche in einem einfachen Beispielsatz das Verb.


Lernrunde 5: Sätze selbst verändern

Jetzt kannst Du selbst Satzkarten verschieben.

Auftrag 1 – einfach:

Du liest.

Baue eine Frage.

Auftrag 2 – mit Information:

Der Hund schläft im Korb.

Baue eine Ja-Nein-Frage.

Auftrag 3 – mit Fragewort:

Du spielst im Hof.

Baue eine Frage nach dem Ort.

Auftrag 4 – mit zwei Verben:

Du kannst morgen kommen.

Baue eine Ja-Nein-Frage.

Du entscheidest: Lege Karten, sprich die Frage oder schreibe sie auf.


Gestufte Hilfen

Hilfe A – Bildhinweis: Denke an eine Person, ein Tun-Wort und einen Gegenstand oder einen Ort.

Hilfe B – Wortliste: liest, du, schläft, der Hund, im Korb, wo, spielst, kannst, morgen, kommen.

Hilfe C – Satzstarter: Liest ...? / Schläft ...? / Wo ...? / Kannst ...?

Hilfe D – Beispiel: Du lachst. → Lachst du?

Beginne mit wenig Hilfe. Nutze mehr Hilfe, wenn Du sie brauchst. Danach kannst Du die Aufgabe noch einmal allein versuchen.


Lösungen und hilfreiches Feedback

Aufgabe Mögliche richtige Lösung Warum?
Du liest. Liest du? Das Verb steht vorne. Die Frage endet mit ?.
Der Hund schläft im Korb. Schläft der Hund im Korb? Das Verb schläft steht jetzt vor dem Subjekt.
Du spielst im Hof. Wo spielst du? Wo fragt nach dem Ort. Im Hof wird ersetzt.
Du kannst morgen kommen. Kannst du morgen kommen? Kannst steht vorne. Kommen bleibt am Ende.

So kannst Du Dich selbst verbessern:

Richtig! Das Verb steht an der passenden Stelle und das Fragezeichen stimmt. Das hast Du gut gebaut.

Fast richtig! Das Fragezeichen stimmt schon. Prüfe jetzt, wo das gebeugte Verb steht.

Noch ein Versuch! Suche zuerst die rote Verbkarte. Lege sie nach vorne. Sprich die Frage langsam.

Super, Du hast verbessert! Vergleiche Deinen ersten Versuch mit dem neuen Satz. So erkennst Du Deinen Lernschritt.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Wähle jeweils eine richtige Antwort.

Welcher Satz ist eine Aussage? (Du liest ein Buch.) (!Liest du ein Buch?) (!Was liest du?) (!Wann liest du?)




Welcher Satz ist eine Ja-Nein-Frage? (Liest du heute?) (!Du liest heute.) (!Wann liest du?) (!Du liest.)




Welches Zeichen steht am Ende einer geschriebenen Frage? (Fragezeichen) (!Punkt) (!Komma) (!Doppelpunkt)




Wo steht das gebeugte Verb bei einer einfachen Ja-Nein-Frage? (Ganz am Anfang) (!Immer am Ende) (!Nach dem Fragezeichen) (!Immer an dritter Stelle)




Welche Frage passt zur Aussage Du kommst heute? (Kommst du heute?) (!Du kommst heute.) (!Heute du kommst?) (!Du heute kommst?)




Welche Frage fragt nach der Zeit? (Wann spielst du?) (!Spielst du?) (!Du spielst heute.) (!Wo spielst du?)




Welches Wort ist das Verb in Du packst den Rucksack? (packst) (!Du) (!den) (!Rucksack)




Welche Frage ist richtig gebaut? (Wo liegt der Ball?) (!Wo der Ball liegt?) (!Der Ball wo liegt?) (!Wo der liegt Ball?)




Was steht im Vorfeld einer einfachen Ja-Nein-Frage? (Nichts) (!Immer du) (!Das Fragezeichen) (!Das Verb)




Was passiert mit heute bei der Umformung von Du spielst heute zu Wann spielst du? (Das Fragewort Wann fragt nach der Zeitangabe heute) (!Heute bleibt zusätzlich in der Frage stehen) (!Heute wird zum Fragezeichen) (!Das Verb verschwindet)





Memory

Finde die passenden Paare.

Aussagesatz teilt etwas mit
Fragesatz möchte eine Antwort
Punkt Zeichen nach einer Aussage
Fragezeichen Zeichen nach einer Frage
Ja-Nein-Frage Frage ohne Fragewort
W-Frage Frage mit einem Fragewort
Vorfeld Platz vor dem gebeugten Verb
Linke Satzklammer Platz für die gebeugte Verbform





Drag and Drop

Sortiere Aussagen, Fragen und Satzzeichen.

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Du liest ein Buch. Aussagesatz
Liest du ein Buch? Ja-Nein-Frage
Was liest du? W-Frage
Punkt Satzzeichen für eine Aussage
Fragezeichen Satzzeichen für eine Frage





Drag and Drop: Satzteile zuordnen

Ordne die Satzteile ihrer Aufgabe zu.

Ordne die richtigen Begriffe zu. Aufgabe im Satz
Du Subjekt
spielst Gebeugtes Verb
heute Zeitangabe
Wann Fragewort nach der Zeit
im Hof Ortsangabe





Kreuzworträtsel

Finde die Wörter.

Punkt Welches Satzzeichen steht nach einer normalen Aussage?
Fragezeichen Welches Zeichen steht nach einer geschriebenen Frage?
Aussagesatz Wie heißt die Satzart bei Du malst?
Fragesatz Wie heißt die Satzart bei Malst du?
Vorfeld Wie heißt der Platz vor dem gebeugten Verb?
Mittelfeld Wie heißt der Platz zwischen der linken und rechten Satzklammer?





LearningApps

Hier kannst Du nach weiteren kleinen Übungen suchen.

Tipp: Suche nach Übungen zu Aussagesätzen, Fragesätzen und Satzzeichen. Die Suche zeigt vorhandene Angebote; nicht jede Übung ist gleich leicht.


Lückentext

Setze die passenden Wörter ein.

Vervollständige den Text.
Ein Satz, der etwas mitteilt, heißt

.
Am Ende einer normalen Aussage steht ein

.
Wenn ich etwas wissen möchte, stelle ich eine

.
Am Ende einer geschriebenen Frage steht ein

.
Das Tun-Wort nennt man auch

.
Bei einer einfachen Ja-Nein-Frage steht das gebeugte Verb am

.
Das Wort

fragt nach einer Zeit.
Mit dem Wort

frage ich nach einem Ort.
Der Platz vor der linken Satzklammer heißt

.
Zwischen linker und rechter Satzklammer liegt das

.
Eine Frage mit einem Fragewort nennt man

.
Bei einer einfachen Aussage steht das gebeugte Verb meist an der

Satzteil-Stelle.




Offene Aufgaben

Du darfst Deine Antwort zeigen, sagen, legen oder schreiben.

Wähle eine passende Hilfe. Du kannst Aufgaben mehrfach üben.


Leicht

  1. Satzzeichen: Male einen großen Punkt und ein großes Fragezeichen. Schreibe zu jedem Zeichen einen passenden Satz.
  2. Aussagesatz: Lege mit drei Wortkarten den Satz „Du isst Brot.“ und lies ihn vor.
  3. Fragesatz: Verschiebe die Karten. Mache aus „Du lachst.“ die Frage „Lachst du?“.
  4. Hörverstehen: Höre eines der Hörbeispiele noch einmal. Zeige, ob Du ein Fragewort oder ein Verb am Satzanfang hörst.


Standard

  1. Wortstellung: Verwandle die drei Aussagen „Du malst.“, „Der Vogel singt.“ und „Wir spielen.“ in Fragen. Nutze Karten oder schreibe.
  2. W-Frage: Forme „Der Ball liegt im Garten.“ in eine Wo-Frage um. Erkläre, welche Information durch Wo ersetzt wird.
  3. Comic: Zeichne zwei Sprechblasen. In der ersten sagt eine erfundene Figur etwas. In der zweiten fragt eine andere Figur danach.
  4. Rollenspiel: Spiele mit einer Lernpartnerin oder einem Lernpartner ein kurzes Gespräch. Nutze eine Aussage und zwei Fragen. Ihr könnt dafür erfundene Personen verwenden.


Schwer

  1. Satzklammer: Baue aus „Du kannst morgen spielen.“ eine Ja-Nein-Frage und eine Wann-Frage. Markiere die beiden Verbteile.
  2. Feldermodell des deutschen Satzes: Lege „Du hast ein Buch gelesen.“ und „Hast du ein Buch gelesen?“ in die vier Satzfelder. Erkläre, was sich verändert.
  3. Bildergeschichte: Erfinde eine kleine Geschichte mit drei Bildern. Schreibe zu jedem Bild eine Aussage und eine passende Frage.
  4. Lernvideo: Erstelle eine einfache Erklärung mit Papierkarten. Zeige, wie Du „Du trinkst Wasser.“ in eine Frage umbaust. Du kannst statt eines Videos auch Bilder mit kurzen Sprechblasen gestalten.

Wichtig: Eigene Aufnahmen sind freiwillig. Verwende erfundene Namen und gib keine privaten Angaben weiter. Du musst nichts öffentlich hochladen.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

Zeige, dass Du Sätze im Alltag verändern kannst.

  1. Schulalltag: Eine Person sagt: „Der Bus kommt um acht Uhr.“ Forme daraus eine Ja-Nein-Frage und eine Wann-Frage. Erkläre, warum die Fragen unterschiedlich sind.
  2. Satzzeichen: Auf einem Schild steht „Findet heute das Spiel statt.“ Überlege, ob eine Frage gemeint ist. Verbessere den Satz und begründe Deine Entscheidung.
  3. Wortstellung: Zwei Karten liegen falsch: „Du morgen kommst?“ Ordne sie zu einer richtigen Frage und erkläre, warum das Verb dort stehen muss.
  4. Feldermodell des deutschen Satzes: Vergleiche „Du kannst heute lesen.“ und „Kannst du heute lesen?“. Zeige, welcher Verbteil seinen Platz verändert und welcher hinten bleibt.
  5. Kommunikation: Du möchtest wissen, wo eine Sporttasche liegt. Schreibe oder sprich eine passende Frage. Erkläre, warum eine Wo-Frage hier besser passt als nur „Ist die Sporttasche da?“.
  6. Fehlerkorrektur: Jemand schreibt „Was du malst?“ als normale direkte Frage. Baue den Satz richtig um. Zeige zuerst das Fragewort und dann das gebeugte Verb.

Selbstkontrolle:

Prüfe nach jeder Aufgabe:

  1. Habe ich eine passende Aussage oder Frage gebildet?
  2. Steht das Verb an der richtigen Stelle?
  3. Habe ich das passende Satzzeichen benutzt?
  4. Kann ich erklären, warum ich etwas verändert habe?

Feedback für Deinen nächsten Versuch:

Wenn alles passt: Gut gemacht! Du hast die Wortstellung und das Satzzeichen richtig gewählt.

Wenn ein Satzteil nicht passt: Ein Teil ist schon richtig. Suche das gebeugte Verb und prüfe noch einmal seine Stelle.

Wenn Du unsicher bist: Nutze die farbigen Karten oder den Beispielsatz. Jeder neue Versuch hilft Dir beim Lernen.


Lernnachweis

Das kannst Du am Ende zeigen:

  1. Aussagesatz: Du erkennst eine einfache Aussage und kannst selbst eine bilden.
  2. Fragesatz: Du kannst aus einer Aussage eine Ja-Nein-Frage bauen.
  3. W-Frage: Du kannst ein passendes Fragewort auswählen und eine Frage bilden.
  4. Verb: Du findest das gebeugte Verb in einem einfachen Satz.
  5. Satzglieder: Du kannst eine Person, das Verb und weitere Informationen mit Karten darstellen.
  6. Feldermodell des deutschen Satzes: Du kannst einfache Aussagen und Fragen in die Satzfelder einordnen.
  7. Satzzeichen: Du setzt Punkt und Fragezeichen passend ein.
  8. Sprachhandeln: Du nutzt Fragen in einer Alltagssituation.
  9. Selbstkontrolle: Du vergleichst Deinen Satz mit einem Beispiel und kannst einen Fehler verbessern.

Möglicher Lernnachweis: Baue drei Satzpaare aus Aussage und Frage. Zeige bei einem Paar mit Karten, was Du verändert hast. Du darfst die Sätze sprechen, legen oder schreiben.

Der Lernnachweis dient dem Üben und Zeigen Deiner Fortschritte. Er vergibt keine Note und stellt keine Diagnose oder schulrechtliche Einstufung dar.




OERs zum Thema

Wikipedia: Fragesatz

Wikipedia: Aussagesatz (Deklarativsatz)

Wikipedia: Feldermodell des deutschen Satzes

Hinweis: Die Wikipedia-Texte sind für Erwachsene geschrieben. Nutze für die Übungen zuerst die einfachen Beispiele dieses Kurses.


Geprüfte Fachquellen

  1. Wikipedia – Fragesatz: Arten von Fragen und Wortstellung.
  2. Wikipedia – Deklarativsatz: Grundlagen zum Aussagesatz.
  3. Wikipedia – Feldermodell: Vorfeld, Satzklammern und Mittelfeld.
  4. LEO Grammatik – Satzarten: Aussagen, Fragen und weitere Satzarten.
  5. Lehrerfortbildung Baden-Württemberg – Feldermodell: Fachliche Darstellung des Satzbaus.


Bild-, Audio- und Videonachweise

Bilder von Wikimedia Commons:

  1. Rucksack: Rémy Médard, CC0.
  2. Sprechblase: Domdomegg, CC0.
  3. Punkt: Dbc334, gemeinfrei.
  4. Fragezeichen: Tael, gemeinfrei.
  5. Uhr: ClkerFreeVectorImages, CC0.
  6. Lautsprecher: Wikimedia-Commons-Datei, gemeinfrei.
  7. Offene Hand: Manuel Campagnoli, gemeinfrei.

Hörbeispiele von Wikimedia Commons:

  1. „Wie heißt du?“: Jeuwre, CC BY-SA 4.0.
  2. „Hast Du davon schon mal was gehört? – Nee.“: Jeuwre, CC BY-SA 4.0.

Lernvideos auf YouTube:

  1. Satzarten unterscheiden: MOOCit The Monkey Dance.
  2. Satzlehre einfach erklärt: Learning Level Up.

Medienrechte: Die genannten Commons-Dateien sind unter den angegebenen freien Lizenzen nutzbar. Beachte bei einer Weiterverwendung die jeweilige Dateiseite und die Lizenzbedingungen. Die Hörbeispiele mit CC BY-SA erfordern eine Namensnennung und die Beachtung der Lizenz.

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Verknüpfte Lernbereiche

Das Wichtigste im Überblick:

Ein Aussagesatz teilt etwas mit und endet meist mit einem Punkt.

Eine Ja-Nein-Frage beginnt in unseren Beispielen mit dem gebeugten Verb.

Eine W-Frage beginnt mit einem Fragewort. Danach folgt das gebeugte Verb.

Das Feldermodell zeigt, wo die Satzteile stehen.


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