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D5 Fö - Satzanfänge abwechslungsreich nutzen

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D5 Fö - Satzanfänge abwechslungsreich nutzen

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D5 Fö - Satzanfänge abwechslungsreich nutzen

Deutsch – Klasse 5 – Förderschwerpunkt Lernen

Lernbereich: Sprachwissen – Satzbau und Syntax

Lernabschnitt: Transfer

Unser Ziel: Du kannst ein kleines Erlebnis erzählen. Du nutzt dabei verschiedene Satzanfänge.


Einleitung

Stell Dir vor:

Du bist auf dem Spielplatz. Du spielst mit einem Ball. Plötzlich rollt der Ball unter eine Bank.

Du möchtest erzählen, was passiert ist.

Du kannst sagen:

Ich gehe auf den Spielplatz. Ich spiele mit dem Ball. Ich verliere den Ball. Ich suche den Ball. Ich finde den Ball.

Das ist richtig.

Aber fast jeder Satz beginnt mit Ich.

Wir können das ändern!

So klingt die Geschichte abwechslungsreicher:

Am Nachmittag gehe ich auf den Spielplatz.

Dort spiele ich mit dem Ball.

Plötzlich rollt der Ball unter eine Bank.

Schnell suche ich den Ball.

Zum Schluss finde ich ihn wieder.

Merkst Du den Unterschied?

Die Satzanfänge sind verschieden.

Die Geschichte klingt lebendiger.

Bild: Spielplatz, Wikimedia Commons, Iconathon, CC0.


Das lernst Du

Am Ende kannst Du:

  1. Satzanfänge erkennen.
  2. Zeitangaben wie „Zuerst“ nutzen.
  3. Ortsangaben wie „Dort“ nutzen.
  4. Satzteile richtig ordnen.
  5. Ein kleines Erlebnis mit verschiedenen Satzanfängen erzählen.
  6. Deinen Text mit einer einfachen Regel verbessern.

Du darfst lesen, hören, sprechen, zeigen oder schreiben.

Du kannst jede Übung wiederholen.

Du musst nicht alles auf einmal schaffen.


Dein Lernweg

Wir lernen in vier kleinen Schritten.

Schritt Das machst Du Zeitvorschlag
1 Eine Geschichte hören und vergleichen 5 Minuten
2 Satzanfänge mit bunten Karten sammeln 5 Minuten
3 Satzbausteine verschieben 5 bis 8 Minuten
4 Eine eigene kleine Geschichte erzählen 5 bis 8 Minuten

Du kannst nach jedem Schritt eine Pause machen.

Wiederhole einen Schritt so oft, wie Du möchtest.


Deine Hilfetreppe

Du darfst jederzeit Hilfe nutzen.

Hilfe 1 – Bildhinweis:

Schau Dir das passende Bild an. Was passiert?

Hilfe 2 – Wortliste:

Wähle ein Wort: Zuerst – Danach – Plötzlich – Dort – Zum Schluss.

Hilfe 3 – Satzstarter:

Beginne mit „Am Nachmittag ...“ oder „Danach ...“.

Hilfe 4 – Beispiel:

„Danach spiele ich mit dem Ball.“

Merke: Hilfe nutzen ist gutes Lernen.


Lerneinheit 1: Satzanfänge hören und vergleichen

Bild: Fußball, Wikimedia Commons, CC0.


Hörbeispiel A: Immer gleich

Hörauftrag: Lass Dir den Text langsam vorlesen.

Du kannst ihn auch selbst laut lesen.

Vorlesetext A:

Ich gehe auf den Hof.

Ich sehe einen Ball.

Ich nehme den Ball.

Ich spiele mit dem Ball.

Ich gehe nach Hause.

Frage:

Welches Wort steht sehr oft am Satzanfang?

Antwort: Ich.

Das ist nicht falsch.

Aber wir können mehr Abwechslung schaffen.


Hörbeispiel B: Mehr Abwechslung

Hörauftrag: Höre jetzt den zweiten Text.

Vorlesetext B:

Am Nachmittag gehe ich auf den Hof.

Dort sehe ich einen Ball.

Zuerst nehme ich den Ball.

Danach spiele ich damit.

Zum Schluss gehe ich nach Hause.

Hörfrage:

Was ist anders?

Tipp: Achte auf die ersten Wörter.

Antwort:

Jetzt hören wir verschiedene Satzanfänge.

Du kannst sie beim Erzählen benutzen.


Begleitete Übung: Gemeinsam verbessern

Wir verbessern diesen Satz:

Ich spiele am Nachmittag auf dem Hof.

Wir möchten mit der Zeit beginnen.

Schritt 1:

Finde die Zeitangabe.

Antwort: „am Nachmittag“.

Schritt 2:

Schiebe die Zeitangabe nach vorne.

Schritt 3:

Ordne den restlichen Satz.

Lösung:

Am Nachmittag spiele ich auf dem Hof.

Sehr gut!

Du hast einen Satzteil verschoben.

Der Sinn des Satzes bleibt erhalten.


Mini-Aufgabe: Was passt?

Der Ball rollt weg.

Wähle einen passenden Satzanfang.

Auswahl Satz
A Plötzlich rollt der Ball weg.
B Zum Frühstück rollt der Ball weg.
C Morgen ist der Ball gestern weggerollt.

Lösung: A.

Warum?

„Plötzlich“ passt gut, wenn etwas unerwartet passiert.

Dein nächster Schritt:

Sprich den Satz noch einmal laut.


Lerneinheit 2: Bunte Wortkarten

Satzanfänge können unterschiedliche Dinge zeigen.

Sie sagen zum Beispiel:

Wann passiert etwas?

Wo passiert etwas?

Wie passiert etwas?

In welcher Reihenfolge passiert etwas?

Wir nutzen Farben als Hilfe.

Die Wörter und Fragen stehen immer dabei. So kannst Du auch ohne Farben arbeiten.


Gelbe Karten: Wann?

Gelb bedeutet: Zeit.

Gelbe Zeitkarten
Am Morgen
Heute
Am Nachmittag
Später
Danach

Beispiel:

Am Morgen packe ich meine Tasche.


Blaue Karten: Wo?

Blau bedeutet: Ort.

Blaue Ortskarten
Dort
Auf dem Schulhof
Im Park
Zu Hause

Beispiel:

Auf dem Schulhof treffe ich meine Freunde.


Rosa Karten: Wer?

Rosa bedeutet: Wer handelt?

Rosa Wer-Karten
Ich
Wir
Das Kind
Mein Freund

Beispiel:

Wir spielen zusammen.

Auch „Ich“ ist ein guter Satzanfang.

Du sollst ihn nicht verbieten.

Du sollst verschiedene Anfänge ausprobieren.


Grüne Karten: Tunwörter

Grün bedeutet: Was passiert?

Grüne Tunwort-Karten
spiele
gehe
sehe
finde
suche

Beispiel:

Heute spiele ich draußen.


Orange Karten: Überraschung und Reihenfolge

Orange Erzählkarten Verwendung
Zuerst Am Anfang
Danach Beim nächsten Schritt
Plötzlich Bei einer Überraschung
Zum Schluss Am Ende

Diese Karten helfen Dir, ein Erlebnis in der richtigen Reihenfolge zu erzählen.


Übung mit Wortkarten

Ergänze einen passenden Satzanfang.

Beispiel 1:

_____ packe ich meine Schultasche.

Mögliche Lösung:

Am Morgen packe ich meine Schultasche.

Beispiel 2:

_____ rollt der Ball weg.

Mögliche Lösung:

Plötzlich rollt der Ball weg.

Beispiel 3:

_____ finde ich den Ball wieder.

Mögliche Lösung:

Zum Schluss finde ich den Ball wieder.

Dein Lernschritt:

Wähle eine Karte.

Sprich einen eigenen Satz.

Oder schreibe ihn auf.


Lerneinheit 3: Satzbausteine richtig verschieben

Jetzt schauen wir auf den Satzbau.

Ein Satz besteht aus Bausteinen.

Manche Bausteine bestehen aus mehreren Wörtern.

Zum Beispiel ist „Am Nachmittag“ ein Baustein.

Du kannst einen Baustein nach vorne schieben.

Dabei muss der Satz richtig bleiben.


Die wichtige Satzregel

In einem einfachen Aussagesatz steht das gebeugte Verb an zweiter Satzgliedstelle.

Wir nennen das Verb auch Tunwort.

Beispiel:

Ich spiele heute im Park.

Umgestellt:

Heute spiele ich im Park.

Richtig:

Heute spiele ich im Park.

Nicht richtig:

Heute ich spiele im Park.

Merksatz:

Nach dem ersten Satzbaustein kommt in unseren Beispielsätzen das gebeugte Tunwort.

Achtung: Der erste Baustein kann aus mehreren Wörtern bestehen.


Die Satzbausteine haben Farben

Wann? Tunwort Wer? Wo?
Am Nachmittag spiele ich im Park.

Lies den Satz:

Am Nachmittag spiele ich im Park.

Jetzt anders:

Wer? Tunwort Wann? Wo?
Ich spiele am Nachmittag im Park.

Beide Sätze sind richtig.

Wichtig:

Verschiebe die Wörter, die zusammengehören, gemeinsam.


Erklärvideo: Satzglieder verschieben

Dieses Video zeigt die Umstellprobe.

Schau Dir zuerst nur einen kurzen Abschnitt an.

Du kannst das Video anhalten und die Wörter selbst verschieben.

SMART erklärt: Wie erkläre ich meinem Kind die Satzglieder?

Sehauftrag:

Schau besonders den Teil ab etwa 4:00 Minuten an.

Finde einen Satzteil, der verschoben wird.


Zweites Erklärvideo: Die Umstellprobe

Ivi-Education: Umstellprobe.

Aufgabe:

Halte das Video nach einem Beispiel an.

Lege mit Papierkarten selbst einen Satz.

Tausche den ersten Baustein.


Bewegliche Satzkarten

Du brauchst vier kleine Papierkarten.

Du kannst die Karten ausschneiden oder abschreiben.

ich finde auf dem Hof heute

Aufgabe A:

Ordne die Karten.

Beginne mit „Ich“.

Lösung:

Ich finde heute auf dem Hof einen Ball.

Für diesen Satz brauchst Du noch die Karte „einen Ball“.

Aufgabe B:

Beginne jetzt mit „Heute“.

Lösung:

Heute finde ich auf dem Hof einen Ball.

Aufgabe C:

Beginne mit „Auf dem Hof“.

Lösung:

Auf dem Hof finde ich heute einen Ball.

Das ist der Trick:

Du kannst den Anfang verändern.

Das Tunwort bleibt an der richtigen Stelle.


Kleine Übung zum Satzbau

Welcher Satz ist richtig?

A:

Danach ich spiele Fußball.

B:

Danach spiele ich Fußball.

Lösung: B.

Warum?

Nach „Danach“ folgt das gebeugte Tunwort „spiele“.

Ermutigung:

Gut, wenn Du das schon erkannt hast.

Falls nicht, lies beide Sätze langsam laut.

Versuche es noch einmal.


Lerneinheit 4: Eine Geschichte selbst erzählen

Jetzt nutzt Du Deine neuen Satzanfänge.

Das ist unser Transfer.

Du wendest Dein Wissen bei einer eigenen Erzählung an.


Unsere Beispielgeschichte: Der verlorene Ball

Am Nachmittag gehe ich auf den Spielplatz.

Dort spiele ich mit einem Ball.

Plötzlich rollt der Ball unter eine Bank.

Schnell suche ich ihn.

Zum Schluss finde ich den Ball wieder.

Die Geschichte hat einen Anfang, eine Mitte und ein Ende.

Die Satzanfänge passen zur Handlung.


Begleitete Übung: Ergänze die Geschichte

Ergänze jeweils einen Satzanfang.

Nutze diese Wortkarten:

Am Nachmittag – Dort – Plötzlich – Zum Schluss

Satz Passender Anfang
_____ gehe ich auf den Spielplatz. Am Nachmittag
_____ sehe ich meine Freunde. Dort
_____ fällt der Ball in eine Pfütze. Plötzlich
_____ gehen wir nach Hause. Zum Schluss

Übe auf Deine Art:

Du kannst auf eine Antwort zeigen.

Du kannst den Anfang laut sagen.

Oder Du kannst den ganzen Satz schreiben.


Selbstständige Aufgabe: Mein kleiner Ausflug

Erzähle nun ein eigenes kleines Erlebnis.

Du kannst ein erfundenes Erlebnis nutzen.

Thema: Ein schöner Nachmittag

Schreibe oder sprich vier kurze Sätze.

Nutze mindestens drei verschiedene Satzanfänge.

Deine Hilfe:

  1. Zuerst ...
  2. Danach ...
  3. Plötzlich ...
  4. Zum Schluss ...

Beispiel:

Zuerst gehe ich in den Park.

Danach spiele ich mit dem Ball.

Plötzlich beginnt es zu regnen.

Zum Schluss laufe ich nach Hause.

Prima!

Jetzt hast Du eine kleine Geschichte mit verschiedenen Satzanfängen erzählt.


Hören, Sprechen, Zeigen und Schreiben

Du kannst auf vier Arten üben.

Hören:

Lass Dir die beiden Vorlesetexte aus Lerneinheit 1 erneut vorlesen.

Zeige jedes Mal auf die passende Anfangskarte.

Sprechen:

Erzähle eine Geschichte mit drei Sätzen.

Beginne zum Beispiel mit „Zuerst“, „Danach“ und „Zum Schluss“.

Zeigen:

Zeige auf eine passende Wortkarte.

Lass einen anderen Menschen den Satz vorlesen.

Schreiben:

Schreibe drei oder vier Sätze.

Unterstreiche die unterschiedlichen Satzanfänge.

Du musst keine Sprachaufnahme machen oder hochladen.


Ein weiteres Video: Subjekt und Prädikat

Nachhilfe vom Lehrer: Subjekt und Prädikat bestimmen.

Das Video hilft Dir, das Tunwort im Satz zu finden.

Sehauftrag:

Suche im Video ein Tunwort.

Bilde damit einen kurzen Satz.

Du kannst nur einen passenden Abschnitt ansehen.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Warum nutzen wir verschiedene Satzanfänge? (Damit eine Geschichte abwechslungsreicher klingt) (!Damit jeder Satz gleich klingt) (!Damit alle Sätze länger werden) (!Damit wir keine Tunwörter brauchen)




Welches Wort passt zu einer Überraschung? (Plötzlich) (!Gestern) (!Dort) (!Morgens)




Welcher Satz ist richtig? (Heute spiele ich Fußball.) (!Heute ich spiele Fußball.) (!Heute Fußball ich spiele.) (!Heute ich Fußball spiele.)




Welcher Satzanfang nennt einen Ort? (Im Park) (!Zuerst) (!Später) (!Am Morgen)




Welcher Satzanfang nennt eine Zeit? (Am Nachmittag) (!Dort) (!Das Kind) (!Der Ball)




Wie kann eine Geschichte beginnen? (Zuerst) (!Zum Schluss) (!Ganz am Ende) (!Schließlich)




Welcher Satzanfang zeigt das Ende einer Geschichte? (Zum Schluss) (!Zuerst) (!Am Anfang) (!Zu Beginn)




Welches Wort ist ein Tunwort? (spiele) (!Ball) (!Schulhof) (!heute)




Wie kann man den Satz Ich spiele heute im Park richtig umstellen? (Heute spiele ich im Park.) (!Heute ich spiele im Park.) (!Heute im Park ich spiele.) (!Spiele heute ich im Park.)




Was hilft beim Erzählen einer kleinen Geschichte? (Passende und verschiedene Satzanfänge) (!Immer derselbe Satzanfang) (!Wörter ohne passende Reihenfolge) (!Das Weglassen aller Tunwörter)





Memory

Finde die passenden Paare.

Ein Begriff zeigt einen Satzanfang.

Der andere Begriff zeigt die Bedeutung.

Am Morgen Zeitangabe
Auf dem Schulhof Ortsangabe
Plötzlich Überraschung
Zuerst Beginn
Zum Schluss Ende
spiele Tunwort





Drag and Drop

Ordne jedem Satzanfang seine passende Bedeutung zu.

Ordne die richtigen Begriffe zu. Bedeutung
Zuerst Am Anfang eines Ereignisses
Danach Nach dem vorherigen Schritt
Plötzlich Eine unerwartete Sache passiert
Dort An diesem Ort
Zum Schluss Am Ende eines Ereignisses




Zusatzaufgabe mit beweglichen Karten:

Schreibe die fünf Satzanfänge auf einzelne Papierstreifen.

Verschiebe sie auf Deinem Tisch.

Baue eine kleine Geschichte in einer sinnvollen Reihenfolge.

Du kannst die Streifen auch nach dem Ausdrucken ausschneiden.


Kreuzworträtsel

Löse die sechs kleinen Fragen.

MORGEN Wie heißt die Tageszeit vor dem Mittag?
DANACH Welches Wort bedeutet nach diesem Schritt?
ZUERST Welches Wort zeigt den Anfang einer Handlung?
DORT Welches kurze Wort zeigt einen bereits genannten Ort?
VERB Wie nennt man ein Tunwort noch?
ENDE Wie heißt der letzte Teil einer Geschichte?





LearningApps

Hier kannst Du nach weiteren Übungen suchen.

Die Suche zeigt möglicherweise verschiedene Übungen.

Wähle eine einfache Aufgabe mit Satzanfängen aus.


Lückentext

Ergänze die fehlenden Wörter.

Nutze bei Bedarf diese Wortliste:

Satzanfänge – Zeit – Ort – Tunwort – Zuerst – Danach – Plötzlich – Schluss – zweiten – abwechslungsreicher

Vervollständige den Text.
Die ersten Wörter eines Satzes nennen wir

.
Der Ausdruck „Am Morgen“ nennt eine

.
Der Ausdruck „Im Park“ nennt einen

.
Das Wort „spiele“ ist ein

.
Mit dem Wort

kann ich eine Geschichte beginnen.
Das Wort

zeigt einen weiteren Schritt.
Mit dem Wort

kann ich etwas Unerwartetes erzählen.
Mit „Zum Schluss“ zeige ich den

meiner Geschichte.
In einem einfachen Aussagesatz steht das gebeugte Verb an der

Satzgliedstelle.
Verschiedene Satzanfänge machen eine Geschichte

.




Feedback: Das kannst Du schon

Vergleiche Deine Antworten mit den Beispielen.

Wenn Dein Satz richtig ist:

„Gut gemacht! Dein Satzanfang passt. Das Tunwort steht richtig.“

Wenn ein Wort noch nicht passt:

„Du hast schon einen Anfang gefunden. Prüfe nun: Passt das Wort zur Geschichte?“

Wenn die Wortstellung noch nicht passt:

„Fast geschafft! Schiebe das Tunwort direkt hinter den ersten Satzbaustein.“

Beispiel:

Nicht richtig: „Heute ich spiele im Park.“

Richtig: „Heute spiele ich im Park.“

Wenn Du noch Hilfe brauchst:

„Schau zuerst auf das Bild. Nimm dann eine Wortkarte. Du darfst es noch einmal versuchen.“

Wenn Du drei Satzanfänge genutzt hast:

„Prima! Du erzählst schon mit mehr Abwechslung.“


Offene Aufgaben

Du kannst die Aufgaben allein oder mit Unterstützung machen.

Du darfst mündlich antworten, zeigen, legen, malen oder schreiben.


Leicht

  1. Satzanfänge entdecken: Lies oder höre vier kurze Sätze. Zeige jeweils das erste Wort. Markiere verschiedene Satzanfänge mit Farbe.
  2. Wortkarten gestalten: Schreibe „Zuerst“, „Danach“, „Dort“ und „Zum Schluss“ auf vier Karten. Male zu jeder Karte ein kleines Zeichen.
  3. Ein Bild erzählen: Schau Dir das Spielplatzbild an. Sage zwei Sätze mit unterschiedlichen Anfängen. Nutze die Wortliste als Hilfe.
  4. Sätze laut sprechen: Sprich die Sätze „Ich spiele heute.“ und „Heute spiele ich.“. Höre, was sich verändert hat.


Standard

  1. Satzkarten verschieben: Schreibe die Wörter „ich“, „spiele“, „heute“ und „draußen“ auf Karten. Bilde zwei richtige Sätze mit verschiedenen Anfängen.
  2. Eine Bilderfolge erzählen: Male drei Bilder zu einem kleinen Ausflug. Erzähle dazu drei Sätze. Beginne mit „Zuerst“, „Danach“ und „Zum Schluss“.
  3. Einen Text verbessern: Schreibe diese Sätze anders: „Ich gehe nach Hause. Ich esse etwas. Ich spiele.“ Verändere mindestens zwei Satzanfänge.
  4. Hörvergleich: Lass Dir die Hörbeispiele A und B vorlesen. Sage, welcher Text unterschiedliche Anfänge nutzt. Erkläre es mit einem Beispiel.


Schwer

  1. Eine eigene Geschichte: Erfinde eine kurze Geschichte mit fünf Sätzen. Nutze mindestens vier verschiedene Satzanfänge. Prüfe die Stellung der Tunwörter.
  2. Drei Satzvarianten: Stelle den Satz „Ich finde heute im Garten einen Ball.“ auf drei verschiedene Arten um. Achte auf richtige Sätze.
  3. Eine Geschichte verbessern: Arbeite mit einer anderen Person an einer erfundenen Geschichte. Gebt Euch zuerst ein Lob und dann einen konkreten Tipp für einen Satzanfang.
  4. Ein Erklärbild gestalten: Zeichne drei farbige Satzkarten. Zeige mit Pfeilen, wie man die Karten verschiebt. Erkläre die Regel mit eigenen Worten. Du kannst die Erklärung auch ohne Aufnahme vortragen.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

Hier zeigst Du, wie Du das Gelernte anwenden kannst.

Du musst nicht alle Aufgaben auf einmal machen.

  1. Eine neue Situation: Stell Dir vor, Du hast Deinen Turnbeutel vergessen. Erzähle in drei bis vier Sätzen, was passiert. Nutze passende unterschiedliche Satzanfänge.
  2. Zwei Texte vergleichen: Vergleiche einen Text mit vielen „Ich“-Anfängen und einen Text mit verschiedenen Anfängen. Zeige zwei Unterschiede und sage, welcher Text für Dich besser klingt.
  3. Einen Satz verbessern: Aus „Danach ich gehe nach Hause“ soll ein richtiger Satz werden. Verschiebe die Satzteile und erkläre mithilfe der Tunwort-Regel, warum Deine Lösung passt.
  4. Eine Geschichte ordnen: Du findest einen Ball, spielst damit und bringst ihn später zurück. Erzähle die Schritte mit passenden Anfangswörtern in der richtigen Reihenfolge.
  5. Eigene Anfänge prüfen: Lies eine eigene kurze Geschichte. Unterstreiche die Satzanfänge. Ersetze eine unnötige Wiederholung und erkläre Deine Wahl.
  6. Verschiedene Möglichkeiten: Bilde aus „Wir spielen heute auf dem Hof“ zwei richtige Sätze. Erkläre, welche Information am Anfang besonders deutlich wird.


Lernnachweis

Zeige, was Du gelernt hast.

Du kannst eine kurze Geschichte sprechen oder schreiben.

Deine Aufgabe:

Erzähle ein erfundenes Ereignis mit vier bis fünf Sätzen.

Deine kleine Checkliste:

  1. Meine Geschichte hat einen Anfang.
  2. Ich erzähle, was passiert.
  3. Meine Geschichte hat ein Ende.
  4. Ich nutze mindestens drei verschiedene Satzanfänge.
  5. Meine Tunwörter stehen in den einfachen Aussagesätzen richtig.
  6. Meine Satzanfänge passen zur Handlung.
  7. Ich kann einen Satz verbessern.

Möglicher Lernnachweis:

Ein kurzer Text mit farbig markierten Satzanfängen.

Oder eine mündlich erzählte Geschichte mit gelegten Wortkarten.

Oder eine geordnete Bilderfolge mit gesprochenen Sätzen.

Du musst dafür keine persönlichen Angaben oder Aufnahmen hochladen.

Rückmeldung:

„Du hast eine verständliche Geschichte erzählt.“

„Deine drei verschiedenen Satzanfänge passen gut.“

„Beim nächsten Mal kannst Du noch einen Satz umstellen.“

Das sind Hinweise zum Weiterlernen.

Der Kurs erstellt keine Diagnose und keine schulrechtliche Einstufung.




OERs zum Thema


Wikipedia: Satzglieder

Dieser Artikel erklärt Satzglieder und die Umstellprobe.

Für Lernende kann er schwierig sein.

Nutze ihn bei Bedarf mit einer erwachsenen Begleitperson.


Weitere hilfreiche Quellen

  1. Satzglied: Erklärung der Umstellprobe und der Satzbausteine.
  2. V2-Stellung: Erklärung der Verb-Zweit-Stellung in deutschen Aussagesätzen.
  3. ZUM Grundschullernportal – Vorgangsbeschreibung: Beispiele für Satzanfänge am Beginn, in der Mitte und am Ende.
  4. ZUM Grundschullernportal – Übungen zu abwechslungsreichen Satzanfängen: Weitere Unterrichtsideen.


Bildquellen und Medienrechte

Die verwendeten Bilder stammen von Wikimedia Commons.

  1. Spielplatz: Iconathon, CC0.
  2. Fußball: Open Clip Art Library, CC0.
  3. Uhr: ClkerFreeVectorImages, CC0.
  4. Schule: Vladsinger, gemeinfrei.
  5. Haus: barretr, CC0.

Die Lizenzangaben und weitere Angaben zu den Bildern findest Du auf den verlinkten Commons-Dateiseiten.

Die eingebetteten YouTube-Videos sind externe Lernmedien. Sie sind nicht automatisch offen lizenziert. Ihre Rechte bleiben bei den jeweiligen Rechteinhabern. Durch das Laden können Daten an YouTube übertragen werden.

Die Vorlesetexte, Wortkarten und Übungsbeispiele in diesem Kurs wurden für den aiMOOC neu erstellt.


Verknüpfte Lernbereiche


Das Wichtigste zum Merken

Verschiedene Satzanfänge machen Deine Geschichte lebendiger.

Du kannst sagen:

Zuerst ...

Danach ...

Dort ...

Plötzlich ...

Zum Schluss ...

Achte auf das Tunwort.

Beispiel:

Heute spiele ich draußen.

Du kannst es!

Übe mit kleinen Sätzen.

Nutze Deine Wortkarten.

Und erzähle Schritt für Schritt.

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