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Buch - Die Nibelungen - Hebbel, Friedrich

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Originalwerk · Lesefassung

Die Nibelungen

Hebbel, Friedrich · 1813–1863

Die Nibelungen von Hebbel, Friedrich. Volltext der angegebenen Ausgabe mit textbezogenen Leseaufgaben.

DramaKlasse 11–1320 Abschnitte
Porträt von Hebbel, Friedrich; Kontextbild zur Autorin oder zum Autor, keine Szene aus dem Buch.
Porträt · Hebbel, Friedrich · Thomas Ledl · CC BY-SA 4.0 Bildquelle ↗
Hinweise für den Unterricht
  • Sexualisierte Machtkonflikte, Verrat und massive Gewalt.

Behutsam angepasste Schreibweise nach einer begrenzten Wortliste. Mehrdeutige Formen, erfasste Namen, Sprechernamen, Bühnenanweisungen, Überschriften und Anmerkungen bleiben unverändert. Keine vollständige redaktionelle Überarbeitung nach heutiger Rechtschreibung. Für wortgetreue Quellenzitate die Quellfassung wählen.

Abschnitt 3 von 20

Der gehörnte Siegfried · 1. Szene

1
Erste Szene
Vorlage S. 115
2
Hagen von Tronje tritt ein.
Vorlage S. 115
3
HAGEN.
Vorlage S. 115
4
Nun, keine Jagd?
Vorlage S. 115
5
GUNTHER.
Vorlage S. 115
6
Es ist ja heilger Tag!
Vorlage S. 115
7
HAGEN.
Vorlage S. 115
8
Dass den Kaplan der Satan selber hole,
Vorlage S. 115
9
Von dem er schwatzt!
Vorlage S. 115
10
GUNTHER.
Vorlage S. 115
11
Ei, Hagen, mäßge dich.
Vorlage S. 115
12
HAGEN.
Vorlage S. 115
13
Was gibts denn heut? Geboren ist er längst!
Vorlage S. 115
14
Das war – lasst sehn! – Ja, ja, zur Zeit der Flocken!
Vorlage S. 115
15
Sein Fest verdarb uns eine Bärenhatz.
Vorlage S. 115
16
GISELHER.
Vorlage S. 115
17
Wen meint der Ohm?
Vorlage S. 115
18
HAGEN.
Vorlage S. 115
19
Gekreuzigt ist er auch,
Vorlage S. 115
20
Gestorben und begraben. – Oder nicht?
Vorlage S. 115
21
GERENOT.
Vorlage S. 115
22
Er spricht vom Heiland.
Vorlage S. 115
23
HAGEN.
Vorlage S. 115
24
Ists denn noch nicht aus? –
Vorlage S. 115
25
Wer hält mit mir? Ich eß kein Fleisch zur Nacht,
Vorlage S. 115
26
Das nicht bis Mittag in der Haut noch steckt,
Vorlage S. 115
27
Auch trink ich keinen Wein, als aus dem Horn,
Vorlage S. 115
28
Das ich dem Auerstier erst nehmen muss!
Vorlage S. 115
29
GUNTHER.
Vorlage S. 115
30
So wirst du Fische kauen müssen, Freund,
Vorlage S. 115
31
Am Ostermorgen gehn wir nicht zur Jagd.
Vorlage S. 115
32
HAGEN.
Vorlage S. 115
33
Was tun wir denn? Wo ist der heilge Mann?
Vorlage S. 115
34
Was ist erlaubt? Ich hör die Vögel pfeifen,
Vorlage S. 115
35
Da darf der Mensch sich doch wohl fiedeln lassen?
Vorlage S. 115
36
Zu Volker.
Vorlage S. 115
37
So fiedle, bis die letzte Saite reißt!
Vorlage S. 115
38
VOLKER.
Vorlage S. 115
39
Ich fiedle nicht, solang die Sonne scheint,
Vorlage S. 115
40
Die lustge Arbeit spar ich für die Nacht.
Vorlage S. 115
41
HAGEN.
Vorlage S. 115
42
Ja, du bezögst auch dann noch dir die Geige
Vorlage S. 115
43
Gern mit des Feindes Darm und strichest sie
Vorlage S. 115
44
Mit einem seiner Knochen.
Vorlage S. 115
45
VOLKER.
Vorlage S. 115
46
Würdest du
Vorlage S. 115
47
Vielleicht auf die Bedingung Musikant?
Vorlage S. 115
48
HAGEN.
Vorlage S. 117
49
Ich kenne dich, mein Volker. Ists nicht so?
Vorlage S. 117
50
Du redest nur, wenn du nicht fiedeln darfst,
Vorlage S. 117
51
Und fiedelst nur, wenn du nicht schlagen kannst.
Vorlage S. 117
52
VOLKER.
Vorlage S. 117
53
Mag sein, Kumpan.
Vorlage S. 117
54
GUNTHER.
Vorlage S. 117
55
Erzähl uns was, der Tag
Vorlage S. 117
56
Wird sonst zu lang. Du weißt so mancherlei
Vorlage S. 117
57
Von starken Recken und von stolzen Fraun.
Vorlage S. 117
58
HAGEN.
Vorlage S. 117
59
Nur von Lebendgen, wenn es dir beliebt,
Vorlage S. 117
60
Dass man sich sagen darf: die krieg ich noch,
Vorlage S. 117
61
Den vor mein Schwert und die in meinen Arm!
Vorlage S. 117
62
VOLKER.
Vorlage S. 117
63
Ich will dir von Lebendigen erzählen,
Vorlage S. 117
64
Und der Gedanke soll dir doch vergehn.
Vorlage S. 117
65
Ich kenn den Recken, den du nimmer forderst,
Vorlage S. 117
66
Und auch das Weib, um das du nimmer wirbst.
Vorlage S. 117
67
HAGEN.
Vorlage S. 117
68
Wie! Auch das Weib? Den Recken lass ich gelten,
Vorlage S. 117
69
Doch auch das Weib? Du meinst den Schlangentöter,
Vorlage S. 117
70
Den Balmungschwinger, den gehörnten Siegfried,
Vorlage S. 117
71
Der, als er einmal Schweiß vergossen hatte,
Vorlage S. 117
72
Durchs Bad sich deckte vor dem zweiten Mal –
Vorlage S. 117
73
Allein das Weib?
Vorlage S. 117
74
VOLKER.
Vorlage S. 117
75
Ich sag dir nichts von ihr!
Vorlage S. 117
76
Du könntest ausziehn, um sie heim zu führen,
Vorlage S. 117
77
Und kämst gewiss nicht mit der Braut nach Haus.
Vorlage S. 117
78
Der Schlangentöter selbst wird sich besinnen,
Vorlage S. 117
79
Ob er als Freier bei Brunhilden klopft.
Vorlage S. 117
80
HAGEN.
Vorlage S. 117
81
Nun, was Herr Siegfried wagt, das wag ich auch.
Vorlage S. 117
82
Nur gegen ihn erheb ich nicht die Klinge:
Vorlage S. 117
83
Das wär ja auch, wie gegen Erz und Stein.
Vorlage S. 117
84
Glaubts oder zweifelt, wie es Euch gefällt:
Vorlage S. 117
85
Ich hätt mich nicht im Schlangenblut gebadet,
Vorlage S. 117
86
Darf denn noch fechten, wer nicht fallen kann?
Vorlage S. 117
87
GISELHER
Vorlage S. 117
88
zu Volker.
Vorlage S. 117
89
Schon hört ich tausend Zungen von ihm plappern,
Vorlage S. 117
90
Doch, wie die Vögel durcheinander zwitschern,
Vorlage S. 117
91
Es gab kein Lied. Sprich du einmal von ihm!
Vorlage S. 117
92
GUNTHER.
Vorlage S. 117
93
Vom Weibe erst. Was ist das für ein Weib?
Vorlage S. 117
94
VOLKER.
Vorlage S. 117
95
Im tiefen Norden, wo die Nacht nicht endet,
Vorlage S. 117
96
Und wo das Licht, bei dem man Bernstein fischt
Vorlage S. 117
97
Und Robben schlägt, nicht von der Sonne kommt,
Vorlage S. 117
98
Nein, von der Feuerkugel aus dem Sumpf –
Vorlage S. 118
99
Man hört in der Ferne blasen.
Vorlage S. 118
Porträt von Hebbel, Friedrich; Kontextbild zur Autorin oder zum Autor, keine Szene aus dem Buch.
Kontextbild zum Werk. Porträt · Hebbel, Friedrich · Thomas Ledl · CC BY-SA 4.0 Bildquelle ↗
100
HAGEN.
Vorlage S. 118
101
Trompeten!
Vorlage S. 118
102
GUNTHER.
Vorlage S. 118
103
Nun?
Vorlage S. 118
104
VOLKER.
Vorlage S. 118
105
Dort wuchs ein Fürstenkind
Vorlage S. 118
106
Von wunderbarer Schönheit auf, so einzig,
Vorlage S. 118
107
Als hätte die Natur von Anbeginn
Vorlage S. 118
108
Haushälterisch auf sie gespart und jeder
Vorlage S. 118
109
Den höchsten Reiz des Weibes vorenthalten,
Vorlage S. 118
110
Um ihr den vollen Zauber zu verleihn.
Vorlage S. 118
111
Du weißt von Runen, die geheimnisvoll
Vorlage S. 118
112
Bei dunkler Nacht von unbekannten Händen
Vorlage S. 118
113
In manche Bäume eingegraben sind:
Vorlage S. 118
114
Wer sie erblickt, der kann nicht wieder fort,
Vorlage S. 118
115
Er sinnt und sinnt, was sie bedeuten sollen,
Vorlage S. 118
116
Und sinnts nicht aus, das Schwert entgleitet ihm,
Vorlage S. 118
117
Sein Haar wird grau, er stirbt und sinnt noch immer:
Vorlage S. 118
118
Solch eine Rune steht ihr im Gesicht!
Vorlage S. 118
119
GUNTHER.
Vorlage S. 118
120
Wie, Volker? Dieses Weib ist auf der Welt,
Vorlage S. 118
121
Und ich vernehms erst jetzt?
Vorlage S. 118
122
VOLKER.
Vorlage S. 118
123
Vernimm noch mehr!
Vorlage S. 118
124
So ists. Bei Eis und Schnee, zur Augenweide
Vorlage S. 118
125
Von Hai und Walfisch, unter einem Himmel,
Vorlage S. 118
126
Der sie nicht einmal recht beleuchten kann,
Vorlage S. 118
127
Wenn nicht ein Berg aus unterirdschen Schlünden
Vorlage S. 118
128
Zuweilen seine roten Blitze schickt,
Vorlage S. 118
129
Ist aller Jungfraun herrlichste erblüht.
Vorlage S. 118
130
Doch ist das öde Land, das sie gebar,
Vorlage S. 118
131
Auf seinen einzgen Schatz auch eifersüchtig
Vorlage S. 118
132
Und hütet sie mit solcher neidschen Angst,
Vorlage S. 118
133
Als würd es in demselben Augenblick
Vorlage S. 118
134
Vom Meere, das es rings umbraust, verschlungen,
Vorlage S. 118
135
Wo sie dem Mann ins Brautbett folgt. Sie wohnt
Vorlage S. 118
136
In einer Flammenburg, den Weg zu ihr
Vorlage S. 118
137
Bewacht das tückische Geschlecht der Zwerge,
Vorlage S. 118
138
Der rasch umklammernd quetschend Würgenden,
Vorlage S. 118
139
Die hören auf den wilden Alberich,
Vorlage S. 118
140
Und überdies ist sie begabt mit Kräften,
Vorlage S. 118
141
Vor denen selbst ein Held zu Schanden wird.
Vorlage S. 119
142
GUNTHER.
Vorlage S. 119
143
Wie das?
Vorlage S. 119
144
VOLKER.
Vorlage S. 119
145
Wer um sie wirbt, der wirbt zugleich
Vorlage S. 119
146
Um seinen Tod, denn führt er sie nicht heim,
Vorlage S. 119
147
So kehrt er gar nicht wieder heim, und ist
Vorlage S. 119
148
Es schon so schwer, nur zu ihr zu gelangen,
Vorlage S. 119
149
So ist es noch viel schwerer, ihr zu stehn.
Vorlage S. 119
150
Bald kommt auf jedes Glied an ihrem Leibe
Vorlage S. 119
151
Ein Freier, den die kalte Erde deckt,
Vorlage S. 119
152
Denn mancher schon zog kühn zu ihr hinab,
Vorlage S. 119
153
Doch nicht ein einziger kam noch zurück!
Vorlage S. 119
154
GUNTHER.
Vorlage S. 119
155
Nun, das beweist, sie ist für mich bestimmt!
Vorlage S. 119
156
Hei! Meine lange Brautwahl hat ein Ende,
Vorlage S. 119
157
Brunhilde wird die Königin Burgunds!
Vorlage S. 119
158
Man hört die Trompeten ganz nahe.
Vorlage S. 119
159
Was gibts?
Vorlage S. 119
160
HAGEN
Vorlage S. 119
161
tritt ans Fenster.
Vorlage S. 119
162
Das ist der Held aus Niederland.
Vorlage S. 119
163
GUNTHER.
Vorlage S. 119
164
Du kennst ihn?
Vorlage S. 119
165
HAGEN.
Vorlage S. 119
166
Schau nur hin! Wer zöge wohl
Vorlage S. 119
167
So trotzig bei uns ein, wenn ers nicht wäre,
Vorlage S. 119
168
Und hätte doch nur zwölfe im Gefolg!
Vorlage S. 119
169
GUNTHER
Vorlage S. 119
170
tritt gleichfalls ans Fenster.
Vorlage S. 119
171
Ich glaub es selbst! Doch sprich, was führt ihn her?
Vorlage S. 119
172
HAGEN.
Vorlage S. 119
173
Ich weiß nicht, was ihn reizt! Er kommt wohl nicht,
Vorlage S. 119
174
Um sich vor dir zu bücken, und er hat
Vorlage S. 119
175
Zu Haus doch alles, was man wünschen kann.
Vorlage S. 119
176
GISELHER.
Vorlage S. 119
177
Ein edler Degen!
Vorlage S. 119
178
GUNTHER.
Vorlage S. 119
179
Wie empfängt man ihn?
Vorlage S. 119
180
HAGEN.
Vorlage S. 119
181
Du dankst ihm, rat ich, wie er dich begrüßt.
Vorlage S. 119
182
GISELHER.
Vorlage S. 119
183
Ich gehe ihm entgegen!
Vorlage S. 119
184
GERENOT.
Vorlage S. 119
185
So auch ich!
Vorlage S. 119
186
HAGEN.
Vorlage S. 119
187
Wers tut, der wird sich nicht erniedrigen!
Vorlage S. 119
188
Denn, dass ers euch nicht selbst zu melden braucht:
Vorlage S. 119
189
Er steckt nicht bloß in seiner Haut von Horn
Vorlage S. 119
190
Und hat die Balmung-Klinge an der Seite,
Vorlage S. 119
191
Er ist auch Herr des Nibelungenhorts
Vorlage S. 119
192
Und trägt die Nebelkappe Alberichs,
Vorlage S. 119
193
Und alles das, ich muss es redlich sagen,
Vorlage S. 120
194
Durch seine Kraft und nichts durch Hinterlist,
Vorlage S. 120
195
Drum geh ich mit.
Vorlage S. 120
196
GUNTHER.
Vorlage S. 120
197
Wir kommen schon zu spät.
Vorlage S. 120

Nach dem Lesen

Dein Blick auf das Kapitel

10er-QuizZitate verstehen · Zusammenhänge erkennen · Lernpunkte sammeln10 Fragen

Eine Antwort ist jeweils richtig. Lies den Textbeleg aufmerksam. Bei einer falschen Antwort kannst du es erneut versuchen.

Angemeldet zählen richtige Antworten für deinen Lernstand. Als Gast übst du ohne Kontopunkte.

Je Frage sind beim ersten Versuch 10 Punkte möglich, danach 5, 3 oder 1. Bereits gelöste Fragen bleiben zum Üben verfügbar.

1. Wie geht dieser Textausschnitt im Kapitel unmittelbar weiter? Ergänze den genauen Wortlaut. »Das nicht bis Mittag …«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗ Textstelle 4 ↗ Textstelle 5 ↗

3. Welche Sprecherangabe gehört im Kapitel zu diesen Worten? »Du weißt so mancherlei Von starken Recken und von stolzen Fraun.«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗

4. Welcher Ausschnitt kennzeichnet eine Aussage ausdrücklich als Möglichkeit oder Vermutung? Achte auf die Formulierung; entscheide nicht, ob die Aussage tatsächlich wahr ist.

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗ Textstelle 4 ↗ Textstelle 5 ↗ Textstelle 6 ↗ Textstelle 7 ↗

6. In welcher Reihenfolge stehen diese drei Ausschnitte im Kapitel? Gemeint ist ihre Reihenfolge im Text, nicht die Zeit der erzählten Ereignisse. A: »Den Balmungschwinger, den gehörnten Siegfried,« B: »Dass den Kaplan der Satan selber hole, Von dem er schwatzt!« C: »Wer sie erblickt, der kann nicht wieder fort,«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗ Textstelle 4 ↗

7. Wie geht dieser Textausschnitt im Kapitel unmittelbar weiter? Ergänze den genauen Wortlaut. »Bei Eis und Schnee, zur Augenweide Von Hai und Walfisch, unter einem …«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗ Textstelle 4 ↗ Textstelle 5 ↗ Textstelle 6 ↗ Textstelle 7 ↗ Textstelle 8 ↗ Textstelle 9 ↗ Textstelle 10 ↗

10. Wie geht dieser Textausschnitt im Kapitel unmittelbar weiter? Ergänze den genauen Wortlaut. »Zu Haus doch alles, …«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗ Textstelle 4 ↗
Aufgaben zum TextVerstehen, begründen und mit Textstellen arbeiten · ohne Punkte

1. Lies den Abschnittsbeginn: »Dass den Kaplan der Satan selber hole, Von dem er schwatzt!« Welche Informationen sind hier bereits sicher, und welche Frage bleibt für dich offen?

Impulse zur Selbstprüfung

Vergleiche deine Antwort mit dem verlinkten Absatz der Lesefassung. Mehrere begründete Antworten sind möglich; die Aufgabe wird nicht automatisch als richtig oder falsch bewertet.

  • Nenne zwei Informationen, die sich tatsächlich aus dieser Passage ableiten lassen.
  • Trenne eine eigene Frage oder Vermutung klar vom Textbefund.
Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗

2. Prüfe, ob es in dieser Passage um Angst oder Unsicherheit geht. Wenn ja, begründe dies am Text. Wenn nicht, erläutere stattdessen die konkrete Aussage oder Handlung. Unterscheide wörtliche und übertragene Bedeutungen. Ausgangspunkt: »[…] einzgen Schatz auch eifersüchtig Und hütet sie mit solcher neidschen Angst, Als würd es in demselben Augenblick Vom Meere, das es rings umbraust, verschlungen, Wo sie dem Mann ins Brautbett folgt. Sie wohnt In einer Flammenburg, den Weg zu […]«

Impulse zur Selbstprüfung

Vergleiche deine Antwort mit dem verlinkten Absatz der Lesefassung. Mehrere begründete Antworten sind möglich; die Aufgabe wird nicht automatisch als richtig oder falsch bewertet.

  • Beziehe dich auf die konkrete verlinkte Passage und ihren unmittelbaren Zusammenhang.
  • Belege deine Aussage mit einem passenden kurzen Zitat.
  • Kennzeichne eine weitergehende Interpretation als Deutung, nicht als ausdrücklich genannte Tatsache.
Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗ Textstelle 4 ↗ Textstelle 5 ↗ Textstelle 6 ↗ Textstelle 7 ↗ Textstelle 8 ↗ Textstelle 9 ↗ Textstelle 10 ↗ Textstelle 11 ↗ Textstelle 12 ↗ Textstelle 13 ↗ Textstelle 14 ↗ Textstelle 15 ↗ Textstelle 16 ↗ Textstelle 17 ↗

3. Prüfe, ob es in dieser Passage um Macht oder Abhängigkeit geht. Wenn ja, begründe dies am Text. Wenn nicht, erläutere stattdessen die konkrete Aussage oder Handlung. Unterscheide wörtliche und übertragene Bedeutungen. Ausgangspunkt: »Nun, das beweist, sie ist für mich bestimmt! Hei! Meine lange Brautwahl hat ein Ende, Brunhilde wird die Königin Burgunds!«

Impulse zur Selbstprüfung

Vergleiche deine Antwort mit dem verlinkten Absatz der Lesefassung. Mehrere begründete Antworten sind möglich; die Aufgabe wird nicht automatisch als richtig oder falsch bewertet.

  • Beziehe dich auf die konkrete verlinkte Passage und ihren unmittelbaren Zusammenhang.
  • Belege deine Aussage mit einem passenden kurzen Zitat.
  • Kennzeichne eine weitergehende Interpretation als Deutung, nicht als ausdrücklich genannte Tatsache.
Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗

4. Prüfe, ob es in dieser Passage um Tod oder das Ende des Lebens geht. Wenn ja, begründe dies am Text. Wenn nicht, erläutere stattdessen die konkrete Aussage oder Handlung. Unterscheide wörtliche und übertragene Bedeutungen. Ausgangspunkt: »Wer um sie wirbt, der wirbt zugleich Um seinen Tod, denn führt er sie nicht heim, So kehrt er gar nicht wieder heim, und ist Es schon so schwer, nur zu ihr zu gelangen, So ist es noch viel schwerer, ihr zu stehn. Bald kommt auf jedes Glied […]«

Impulse zur Selbstprüfung

Vergleiche deine Antwort mit dem verlinkten Absatz der Lesefassung. Mehrere begründete Antworten sind möglich; die Aufgabe wird nicht automatisch als richtig oder falsch bewertet.

  • Beziehe dich auf die konkrete verlinkte Passage und ihren unmittelbaren Zusammenhang.
  • Belege deine Aussage mit einem passenden kurzen Zitat.
  • Kennzeichne eine weitergehende Interpretation als Deutung, nicht als ausdrücklich genannte Tatsache.
Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗ Textstelle 4 ↗ Textstelle 5 ↗ Textstelle 6 ↗ Textstelle 7 ↗ Textstelle 8 ↗ Textstelle 9 ↗

5. Prüfe, ob es in dieser Passage um die Umgebung oder die Natur geht. Wenn ja, begründe dies am Text. Wenn nicht, erläutere stattdessen die konkrete Aussage oder Handlung. Unterscheide wörtliche und übertragene Bedeutungen. Ausgangspunkt: »Im tiefen Norden, wo die Nacht nicht endet, Und wo das Licht, bei dem man Bernstein fischt Und Robben schlägt, nicht von der Sonne kommt, Nein, von der Feuerkugel aus dem Sumpf –«

Impulse zur Selbstprüfung

Vergleiche deine Antwort mit dem verlinkten Absatz der Lesefassung. Mehrere begründete Antworten sind möglich; die Aufgabe wird nicht automatisch als richtig oder falsch bewertet.

  • Beziehe dich auf die konkrete verlinkte Passage und ihren unmittelbaren Zusammenhang.
  • Belege deine Aussage mit einem passenden kurzen Zitat.
  • Kennzeichne eine weitergehende Interpretation als Deutung, nicht als ausdrücklich genannte Tatsache.
Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗ Textstelle 4 ↗

6. Vergleiche diese beiden Stellen: »Ich kenne dich, mein Volker. Ists nicht so? Du redest nur, wenn du nicht fiedeln darfst, Und fiedelst nur, wenn du nicht schlagen […]« und »Dort wuchs ein Fürstenkind Von wunderbarer Schönheit auf, so einzig, Als hätte die Natur von Anbeginn Haushälterisch auf sie […]«. Welche Gemeinsamkeit oder welchen Unterschied kannst du am Wortlaut zeigen?

Impulse zur Selbstprüfung

Vergleiche deine Antwort mit dem verlinkten Absatz der Lesefassung. Mehrere begründete Antworten sind möglich; die Aufgabe wird nicht automatisch als richtig oder falsch bewertet.

  • Nenne eine nachvollziehbare Gemeinsamkeit oder einen Unterschied.
  • Belege beide Seiten des Vergleichs; unterstelle keine Entwicklung, die der Text nicht zeigt.
Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗ Textstelle 4 ↗ Textstelle 5 ↗ Textstelle 6 ↗ Textstelle 7 ↗ Textstelle 8 ↗ Textstelle 9 ↗ Textstelle 10 ↗ Textstelle 11 ↗ Textstelle 12 ↗ Textstelle 13 ↗ Textstelle 14 ↗ Textstelle 15 ↗ Textstelle 16 ↗ Textstelle 17 ↗

7. Am Abschnittsende steht: »Wers tut, der wird sich nicht erniedrigen! Denn, dass ers euch nicht selbst zu melden braucht: Er steckt nicht bloß in seiner Haut von Horn Und hat die Balmung-Klinge an der Seite, Er ist auch Herr des […]« Was ist hier geklärt, und was bleibt offen?

Impulse zur Selbstprüfung

Vergleiche deine Antwort mit dem verlinkten Absatz der Lesefassung. Mehrere begründete Antworten sind möglich; die Aufgabe wird nicht automatisch als richtig oder falsch bewertet.

  • Beziehe dich auf den Schluss dieses Abschnitts, nicht auf dein Vorwissen über das ganze Werk.
  • Falls die Stelle nichts eindeutig klärt, begründe auch das mit dem Text.
Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗ Textstelle 4 ↗ Textstelle 5 ↗ Textstelle 6 ↗ Textstelle 7 ↗ Textstelle 8 ↗ Textstelle 9 ↗

8. Prüfe deinen ersten Leseeindruck an Anfang und Ende: »Dass den Kaplan der Satan selber hole, Von dem er schwatzt!« / »Wers tut, der wird sich nicht erniedrigen! Denn, dass ers euch nicht selbst zu melden braucht: Er steckt nicht […]«. Würdest du deine erste Einschätzung jetzt verändern? Begründe.

Impulse zur Selbstprüfung

Vergleiche deine Antwort mit dem verlinkten Absatz der Lesefassung. Mehrere begründete Antworten sind möglich; die Aufgabe wird nicht automatisch als richtig oder falsch bewertet.

  • Nenne deine ursprüngliche Einschätzung oder Leseerwartung.
  • Verwende mindestens einen Textbeleg für deine jetzige Einschätzung.
  • Sowohl eine veränderte als auch eine bestätigte Einschätzung ist möglich.
Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗ Textstelle 4 ↗ Textstelle 5 ↗ Textstelle 6 ↗ Textstelle 7 ↗ Textstelle 8 ↗ Textstelle 9 ↗ Textstelle 10 ↗ Textstelle 11 ↗
Kreativ schreibenDrei Anregungen in drei Niveaustufen · ohne Punkte

Wähle die Anregung, die zu dir passt. Deine eigene Fassung bleibt klar vom Originaltext getrennt.

Niveau 1 · Einstieg

1. Schreibe zu diesem Textausschnitt 5–8 eigene Sätze: »Dass den Kaplan der Satan selber hole,«. Wähle eine Person, einen Gegenstand oder einen Gedanken daraus. Schreibe aus einer neuen Sicht. Satzanfänge helfen: „Ich bemerke …“, „Ich frage mich …“, „Als Nächstes …“.

Impulse zur Selbstprüfung

Mehrere Lösungen sind möglich. Prüfe deinen Text an den Kriterien oder besprich ihn mit anderen. Diese Aufgabe gibt keine automatisch bewerteten Punkte.

  • Übernimm mindestens zwei passende Einzelheiten aus dem Kapitel.
  • Trenne ein wörtliches Zitat deutlich von deinem eigenen Text.
  • Kennzeichne deine Ergänzungen als erfunden.
Textstelle nachlesen ↗

Niveau 2 · Vertiefung

2. Verwandle den folgenden Ausschnitt in einen Brief, Tagebucheintrag oder kurzen Dialog: »Dort wuchs ein Fürstenkind Von wunderbarer Schönheit auf, so einzig, Als hätte die Natur von Anbeginn Haushälterisch auf sie gespart und jeder Den höchsten Reiz des Weibes vorenthalten, Um ihr den vollen Zauber zu verleihn.«. Entscheide, wer sich an wen richtet. Schreibe etwa 120–180 Wörter. Bei einem Sachtext kann ein lernender Mensch einem anderen die Idee erklären.

Impulse zur Selbstprüfung

Mehrere Lösungen sind möglich. Prüfe deinen Text an den Kriterien oder besprich ihn mit anderen. Diese Aufgabe gibt keine automatisch bewerteten Punkte.

  • Die neue Textform und die gewählte Stimme sind erkennbar.
  • Mindestens zwei Aussagen oder Ereignisse bleiben mit dem Kapitel vereinbar.
  • Ergänze einen kurzen Kommentar: Was hast du übernommen, was bewusst erfunden?
Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗ Textstelle 4 ↗ Textstelle 5 ↗ Textstelle 6 ↗

Niveau 3 · Gestaltung

3. Schreibe ausgehend vom Kapitelende eine alternative Fortsetzung oder eine Szene mit einer Gegenposition: »Durch seine Kraft und nichts durch Hinterlist, Drum geh ich mit.«. Entwickle etwa 200–300 Wörter. Bei einem Sachtext kannst du ein Streitgespräch über eine These gestalten. Begründe anschließend in 3–5 Sätzen deine Entscheidungen mit zwei kurzen Zitaten aus dem Kapitel.

Impulse zur Selbstprüfung

Mehrere Lösungen sind möglich. Prüfe deinen Text an den Kriterien oder besprich ihn mit anderen. Diese Aufgabe gibt keine automatisch bewerteten Punkte.

  • Die Fortsetzung oder Gegenposition knüpft nachvollziehbar an konkrete Textstellen an.
  • Zwei genaue Zitate begründen die Gestaltung; Schlussfolgerungen werden als eigene Deutung markiert.
  • Der neue Text ist ausdrücklich eine eigene Bearbeitung und wird nicht dem Originalautor zugeschrieben.
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Ausgabe, Herkunft und Rechte

Originalautor vor 1956 verstorben. TextGrid kennzeichnet die zugrunde liegenden reinen Texte als gemeinfrei; Struktur und Metadaten unter CC BY 3.0 DE mit Namensnennung TextGrid und www.editura.de. Das Werk Die Nibelungen von Hebbel, Friedrich ist eine Abwandlung des Datenbestandes der Digitalen Bibliothek von TextGrid, www.editura.de, und wird unter der Creative Commons Lizenz Namensnennung 3.0 Deutschland veröffentlicht. Der zugrunde liegende literarische Reintext ist gemeinfrei. TextGrid wurde vom BMBF gefördert (Förderkennzeichen 01UG1203A).

Die Extraktion erfasst alle Textpositionen der gelieferten Quelldatei; dies ersetzt keinen vollständigen Vergleich mit dem historischen Druck. Offene Kapitelaufgaben dienen der Selbstprüfung und sind keine automatisch bewertete Interpretation.

Der gehörnte Siegfried

Friedrich Hebbel: Werke. Herausgegeben von Gerhard Fricke, Werner Keller und Karl Pörnbacher, Band 1–5, München: Hanser, 1963. Hebbel, Friedrich 114- München

Das Werk Der gehörnte Siegfried von Hebbel, Friedrich ist eine Abwandlung des Datenbestandes der Digitalen Bibliothek von TextGrid, www.editura.de und wird unter der Creative Commons Lizenz veröffentlicht.

Quelltext und Ausgabe ↗ · CC BY 3.0 DE; reine Originaltexte gemeinfrei Lizenz

Siegfrieds Tod

Friedrich Hebbel: Werke. Herausgegeben von Gerhard Fricke, Werner Keller und Karl Pörnbacher, Band 1–5, München: Hanser, 1963. Hebbel, Friedrich 137- München

Das Werk Siegfrieds Tod von Hebbel, Friedrich ist eine Abwandlung des Datenbestandes der Digitalen Bibliothek von TextGrid, www.editura.de und wird unter der Creative Commons Lizenz veröffentlicht.

Quelltext und Ausgabe ↗ · CC BY 3.0 DE; reine Originaltexte gemeinfrei Lizenz

Kriemhilds Rache

Friedrich Hebbel: Werke. Herausgegeben von Gerhard Fricke, Werner Keller und Karl Pörnbacher, Band 1–5, München: Hanser, 1963. Hebbel, Friedrich 217- München

Das Werk Kriemhilds Rache von Hebbel, Friedrich ist eine Abwandlung des Datenbestandes der Digitalen Bibliothek von TextGrid, www.editura.de und wird unter der Creative Commons Lizenz veröffentlicht.

Quelltext und Ausgabe ↗ · CC BY 3.0 DE; reine Originaltexte gemeinfrei Lizenz

Welche Änderungen enthält die Lesefassung?

Explizite Wortliste statt allgemeiner Such-und-Ersetz-Regeln. Jede Änderung ist mit Kapitel, Absatz, Quellposition und Regel dokumentiert. Erfasste Namen und bekannte mehrdeutige Formen bleiben ausgespart; dies ist keine automatische vollständige Namenserkennung. Grundlage für s/ss/ß: Amtliches Regelwerk 2024, §§ 2, 5 und 25. Die unveränderte Quellfassung bleibt verfügbar.