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Buch - 3. Erdmuthe - Auerbach, Berthold

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Originalwerk · Lesefassung

3. Erdmuthe

Auerbach, Berthold · 1812–1863

3. Erdmuthe von Auerbach, Berthold. Volltext der angegebenen Ausgabe mit textbezogenen Leseaufgaben.

ErzählungKlasse 9–10 · 11–1312 Abschnitte
Porträt von Auerbach, Berthold; Kontextbild zur Autorin oder zum Autor, keine Szene aus dem Buch.
Porträt · Auerbach, Berthold · nach einem Gemälde von E. Hader, herausgegeben 1882 von Sophus Williams Verlag Berlin. · Public domain Bildquelle ↗
Hinweise für den Unterricht
  • Historische Sprache und Wertvorstellungen im Unterricht einordnen.

Behutsam angepasste Schreibweise nach einer begrenzten Wortliste. Mehrdeutige Formen, erfasste Namen, Sprechernamen, Bühnenanweisungen, Überschriften und Anmerkungen bleiben unverändert. Keine vollständige redaktionelle Überarbeitung nach heutiger Rechtschreibung. Für wortgetreue Quellenzitate die Quellfassung wählen.

Abschnitt 2 von 12

Gottfried von Hollmaringen

1
Gottfried von Hollmaringen.
Vorlage S. 121
2
»Der Cyprian hat heute das Sonnenwirthshaus in Leutershofen gekauft,« berichtete der Oberknecht des Schultheißen Gottfried von Hollmaringen, als dieser am Abend mit Kindern und Gesinde bei Tisch saß.
Vorlage S. 121
3
»Woher weißt's,« fragte der Schultheiß.
Vorlage S. 121
4
»Bin beim Weinkauf gewesen. Geht lustig her. Sitzen gewiss noch bei einander.«
Vorlage S. 121
5
»Wie theuer hat er gekauft?«
Vorlage S. 121
6
»Haus und Aecker für siebentausend Gulden und zweihundert Gulden Schlüsselgeld für die Frau. Soll billig sein, sagen alle Leut'.«
Vorlage S. 121
7
Weiter wurde bei Tisch nicht gesprochen. Erst als der Sohn, die beiden Töchter und das Gesinde die Stube verlassen hatten, sagte die Frau:
Vorlage S. 121
8
»Lass dich's nicht zu arg verdrießen, dass dein Schwager dir gar nichts von seinem Vorhaben gesagt hat. –«
Vorlage S. 121
9
»Ist schon lang mein Schwager nicht mehr. Das Kind ist todt: die Gevatterschaft hat ein End'.«
Vorlage S. 121
10
»Deiner Schwesterkind lebt ja noch.«
Vorlage S. 121
11
»Freilich, freilich, das passt jetzt nicht, aber ich will ihm doch zeigen wer ich bin; bin ich sein Schwager nicht mehr, so bin ich doch noch der Gottfried von Hollmaringen und er soll mir nicht mit Unrecht vorgeworfen haben, mir reißt man nichts aus der Hand, ich halt' fest wie eine Beißzang. Ich hab' jetzt eine Staatsbeißzang, und die ist das Gesetz; das Muttergut von meiner Schwester Kind darf er nicht mit in's Ausland nehmen, morgen am Tag schieb' ich ihm einen Riegel vor.«
Vorlage S. 121
12
Während Gottfried noch sprach, rollte ein Wagen mit lärmenden Insassen die Straße herauf, Gottfried steckte den Kopf zum kleinen Schiebfensterchen hinaus und erkannte trotz der Nacht an den Pferden und an den lärmenden Stimmen den Cyprian mit seinen Schmarotzern, die weiter oben im Dorf vor einem stattlichen Haus anhielten, unter Geschrei und Lachen nach Laternen riefen, und als diese und funkelnde Lichter kamen, erneute sich der Lärm, der doppelt laut durch das stille schlafende Dorf drang.
Vorlage S. 121
13
»Du hast einen Rausch wie ein Haus.«
Vorlage S. 121
14
»Nein, jetzt wie zwei Häuser,« hörte man rufen und ein Mann wurde in den erleuchteten Hausflur getragen.
Vorlage S. 121
15
»Du solltest noch zu ihm hinausgehen, er wird ja zum Kinderspott wie er's treibt,« sagte die Frau, als Gottfried tief aufathmend sich in die Stube zurückwendte.
Vorlage S. 121
16
»Hat bis morgen Zeit,« erwiderte Gottfried, »ihr Weiber meinet immer, der morgige Tag lauft davon.«
Vorlage S. 121
17
»Wenn du dein Schwesterkind in's Haus nehmen willst, mir ist's rechtschaffen recht; das Kind verkommt so in dem Durcheinander und bei der herben Stiefmutter.«
Vorlage S. 121
18
»In Gutem lässt er mir das Muttergut nicht und lässt er mir auch das Kind nicht. Mein' Sach ist jetzt nur, dafür zu sorgen, dass meiner Schwester Kind nicht in Armut kommt; wie es ihm sonst geht, dafür muss Gott sorgen und die Verstorbene wird über es wachen –«
Vorlage S. 121
19
Der feste Ton des gelassenen Mannes hatte bei diesen letzten Worten etwas Bebendes, er fuhr sich mit der Hand über das ganze länglich schmale Antlitz, stand auf und ging mit schweren Schritten nach der dunkeln Kammer, sich zu Bett zu legen.
Vorlage S. 122
20
Cyprian hatte vor Jahren die einzige Schwester Gottfrieds geheirathet, von der ein einziges Kind übrig geblieben war, das den Namen der Verstorbenen, Erdmuthe, trug. Seit der Wiederverheirathung Cyprians lebten die Schwäger in einem lauen Verhältnis, das dadurch noch fremder wurde, weil Cyprian sich einem gewissen unruhigen, Zerstreuung suchenden Leben hingab und mit Menschen umging, die sich nicht zur Gesellschaft eines reichen Bauern schickten; ja er kegelte oft ganze Sonntag Nachmittage mit halbwüchsigen Burschen, denen Geld abzugewinnen noch mehr Schande war, als es an sie zu verlieren. Wenn Gottfried seinem Schwager in dem Marktflecken Leutershofen auf dem Kornmarkt oder im Wirthshaus begegnete, grüßten sie einander und wechselten auch manchmal eine Rede, aber offenbar mehr der Leute wegen; sie saßen dann an gesonderten Tischen, Jeder bei seiner Kameradschaft, und daheim im Dorf wichen sie einander wie auf Verabredung aus. Man sagte, die Frau Cyprians sei an dieser Mißhelligkeit schuld, da sie es nicht dulden wollte, dass Cyprian in der gewohnten Abhängigkeit von Gottfried, keinen Pferdekauf, überhaupt nichts unternahm, ohne die Entscheidung des Schwagers einzuholen. Cyprian haßte aber seinen Schwager von selbst und der Haß wächst auf dem verschiedenartigsten Grund und Boden. Einst war Cyprian stolz darauf gewesen, mit Gottfried verschwägert zu sein, jetzt war er voll Aerger, dass immer nur von Gottfried die Rede war, dass Jeder im Dorf und auswärts nur so viel Geltung hatte, als Gottfried ihm zukommen ließ. Der Hauptgrund des Hasses war aber, dass Gottfried immer reicher wurde, während Cyprian trotz seiner Arbeitsamkeit, so oft er einen außergewöhnlichen Vorteil zu erringen hoffte, fast immer Schaden erlitt; er wollte in Kauf und Verkauf seinen eigenen Weg und nicht Gottfried nachgehen wie die Anderen, meist aber schlug das bös aus. Mit der Wohlhabenheit Gottfrieds wuchs auch Cyprians Haß gegen denselben und während man Gottfried äußerst genau, ja karg nennen konnte, schalt ihn Cyprian geizig, habsüchtig und blutsaugerisch, und es gab gute Leute genug, die diese Aeußerungen Cyprians dem Gescholtenen mit der üblichen Zuthat hinterbrachten. Das stille abgelegene Dorf, in dem noch nach der reichen Bauern Art, ein Jeder abgeschlossen für sich lebte, schien aber auch keine rechte Heimat mehr für Cyprian; er saß oft ohne erkennbaren Grund Tagelang in der diesseitigen Amtsstadt oder in dem Marktflecken des Grenzlandes und wenn er in die Wirthsstuben trat, wusste man bereits, was er zu trinken begehrte und brachte es ihm ungeheißen; besonders ein rother Unterländer, den der Sonnenwirth »Weiberzorn« getauft hatte, schien eigens für Cyprian gewachsen. Man erzählte, dass er einst den Erlös von einem ganzen Wagen voll Bretter in der Sonne vertrunken und verspielt habe und als er Abends heimging, rief er: »Machet das Hofthor auf, es will ein Wagen voll Bretter 'naus.« Ein Andermal ließ er in gleicher Weise den Erlös von einem Kalbe draufgehen, und bei jedem frischen Schoppen, der kam, blöckte er wie ein Kalb: »Mäh, mäh.« Solche Geschichten verbreiteten wohl den Ruhm seines lustigen Witzes, Cyprian war aber noch klug genug, um auch zuerkennen, dass Ehre und Ansehen sich daran verzehren. Noch war es von geringer Bedeutung, was er eingebüßt hatte, denn ein wohlbestelltes Gut vermag Manches auszutragen. Cyprian legte sich oft wochenlang jede Entbehrung auf, arbeitete unablässig und sprach mit Niemand, aber eben diese gewaltsame Zurückhaltung verleitete ihn bei der ersten Veranlassung wieder zu einem Rückfall. Endlich hatte er es herausgebracht, dass nur die Einsamkeit und Abgeschiedenheit des Ortes ihn hinausziehe; hätte er kameradschaftliche Ansprache in der Nähe, wäre er in einem Orte, wo er selber als der Erste gälte und nicht Alles Gottfriedische Unterthanen, und hätte er gar ein eigenes Wirthshaus, so müsste es von selbst kommen, dass er wieder der Alte war, ja noch höher stieg. Darum hatte er die Sonne gekauft und sich beim Weinkauf der unbändigen Trinklust hingegeben, denn er hatte gesagt: »Das soll mein letzter Rausch sein. Es tut doch weh, auf ewig Abschied davon zu nehmen, aber es muss sein; ein Wirth, der allezeit halb duselig 'rumlauft, der ist der Garnichts, einen Schluck für den Durst darf man trinken, aber mehr nicht. Komm her letzter Ueberdurst, allerletzter und allerallerletzter.«
Vorlage S. 122
21
Am frühen Morgen schaute Gottfried zum Fenster oder vielmehr zum Eisengitter hinaus, denn das Haus Gottfrieds war eines der ältesten im Dorfe, und alle seine Fenster waren mit ausgetieften starken Eisengittern versehen. Man hatte ihm oft gerathen, diesen Ueberrest der alten unsichern Zeit doch abzuthun, er ließ sich aber nicht dazu bewegen, er fand in dieser Vergitterung nicht nur eine Zierde des Hauses, sie war ihm selber auch anständig und man kann fast sagen, sie hatte sich seinem Charakter aufgeprägt, sein Ausblick in die Welt hatte etwas Feindseliges, er war allzeit auf räuberische Anfälle gefasst und dagegen geschützt, und in dieser Sicherung gegen die feindliche Welt war sein Blick auch ohne das faßbare Gitter stets von einer geistigen Schutzwehr durchschnitten. Es konnte sich nie Jemand rühmen, dass er ihn ganz in der Hand gehabt habe.
Vorlage S. 125
22
Jetzt sah Gottfried den Cyprian schon hemdärmelig bei der Arbeit, er richtete sein Bernerwägelein her, spielend hob er es mit der Winde in die Höhe, hängte bald dieses bald jenes Rad aus, salbte die Achsen und brachte mit einem leichten Griffe das Rad in Schwung, dass es noch lange sich um und um drehte. Man sah an seinem ganzen rüstigen Gebaren, dass er entschlossen schien, das Leben frisch und von vorn anzufangen. Cyprian war einer der schönsten Männer der Gegend, groß, stark gebaut, vollen runden Antlitzes mit dunkeln Augen voll stillen Feuers, glatter weißer Stirne und braunen von selbst geringelten Haaren. Wenn er lächelte und die weißen Zähne sichtbar wurden, lag eine feine Anmuth in seinem Ausdrucke, wobei er die »Hundsaugen«, wie sie der alte Gottfried genannt hatte, halb verdeckte, was ihm etwas Schelmisches und doch Gutmüthiges gab.
Vorlage S. 125
23
»Bläsi« (Blasius) rief jetzt der zum Fenster hinausschauende Gottfried seinem kaum der Schule entwachsenen Sohn zu, der im Hofe die Ochsen einjochte, »Bläsi, geh hinauf zum Vetter Cyprian und sag ihm, ich lass ihn fragen, ob er nicht zu mir kommen will.«
Vorlage S. 126
24
Bläsi band den Riemen fest, ließ das andere Halbjoch leer und ging das Dorf hinaus. Er war ein besonders schlanker Bursch, wie er dahinschritt, und in den schwarzen ledernen Hosen und den hohen Stiefeln sah er zwar etwas steif aber knappenhaft aus. Als er Cyprian die Botschaft ausrichtete, sagte dieser lachend und den Kopf zurückwerfend:
Vorlage S. 126
25
»Sag' deinem Vater, er hat grad so weit zu mir wie ich zu ihm.«
Vorlage S. 126
Porträt von Auerbach, Berthold; Kontextbild zur Autorin oder zum Autor, keine Szene aus dem Buch.
Kontextbild zum Werk. Porträt · Auerbach, Berthold · nach einem Gemälde von E. Hader, herausgegeben 1882 von Sophus Williams Verlag Berlin. · Public domain Bildquelle ↗
26
Bläsi ballte die Faust und presste die runden Lippen zusammen, als er das Dorf herab schritt. Er kündigte dem Vater die Antwort und sagte, indem er den zweiten Ochsen einjochte: »Zu dem lass ich mich nicht mehr Boten schicken.«
Vorlage S. 126
27
Gottfried befahl nun, dass auch ihm das Bernerwägelein hergerichtet werde; er hatte die Angelegenheit mit Cyprian gütlich beilegen wollen, jetzt blieb es beim Rechtswege.
Vorlage S. 126
28
Noch wirbelte der Staub auf der Straße vom raschen Bernerwägelein Cyprians, als Gottfried hinter ihm drein fuhr. Ein Jeder hatte leeren Platz neben sich, aber unsichtbar saß neben Jedem der zum Feind gewordene Schwager, denn Einer hegte Zornesgedanken gegen den Andern. Gottfried schämte sich, den Zerfall durch die Dörfer kundzugeben, durch die man fuhr; er ließ Cyprian einen Vorsprung. Erst auf der Treppe des Amtsgerichtes begegneten sie einander, Cyprian kam herab, während Gottfried hinauf stieg; sie gingen stumm an einander vorüber, aber kaum war Gottfried einige Stufen gegangen, als er sich umkehrte und in sanftem Tone sagte:
Vorlage S. 127
29
»Cyprian, lass gut mit dir reden.«
Vorlage S. 127
30
»Ich hab' nie was Böses gezeigt.«
Vorlage S. 127
31
»Komm in's Wirthshaus, da wollen wir's ausmachen.«
Vorlage S. 127
32
»Was hast denn?«
Vorlage S. 127
33
»Gieb mir das Kind. Lass mir die Erdmuthe.«
Vorlage S. 127
34
»Und weiter willst nichts?«
Vorlage S. 127
35
»Nichts für mich.«
Vorlage S. 127
36
»Für wen denn?«
Vorlage S. 127
37
»Für das Kind. Thu's Denen unterm Boden nicht an, dass ich dich vor Gericht zwingen muss, das Muttergut heraus zu geben.«
Vorlage S. 127
38
»So? Du kannst mich zwingen?«
Vorlage S. 127
39
»Ich will ja nicht.«
Vorlage S. 127
40
»Will du nur.«
Vorlage S. 127
41
»Thu's in Gutem, es ist ein' Schand vor Gott und den Menschen. Du wanderst aus, das Kind ist bei uns heimathberechtigt –«
Vorlage S. 127
42
»Du hast auch nicht alle Gesetze im Kopf; das Kind ist des Vaters.«
Vorlage S. 128
43
»Kann sein, aber das Muttergut muss sichergestellt werden bei uns; thu's freiwillig, und ich lass da oben die Thüre zu.«
Vorlage S. 128
44
»Mach' du sie nur auf.«
Vorlage S. 128
45
»Cyprian,« sagte Gottfried mit bewegter Stimme, »es ist das letzte Wort, das ich mit dir red', überleg's zweimal.«
Vorlage S. 128
46
»Du kannst mir dreimal zum Teufel gehen. Was mein ist, hältst du nicht hinter deinem Eisenkrems,« höhnte Cyprian.
Vorlage S. 128
47
»Und Du stirbst noch einmal (als Gefangener) hinter einem andern Eisenkrems,« knirschte Gottfried voll Zorn.
Vorlage S. 128
48
Laut lachend ging Cyprian davon. Er schaute nicht mehr um, und Gottfried öffnete die Thüre der Gerichtsstube.
Vorlage S. 128
49
Der Gottfried von Hollmaringen war der Mann, der das, was er einmal wollte, unablässig ausführte. Er brachte es dahin, dass die Auswanderung Cyprians hinterhalten, sowie die beabsichtigte freiwillige Versteigerung von Cyprians Haus und Hof wieder rückgängig wurde. Ueber dieses letztere war Cyprian besonders ingrimmig. Er hatte die Felder sammt dem stehenden Erträgniß verkaufen wollen, was allerdings zum besseren Erlöse von nicht geringer Bedeutung gewesen wäre, jetzt musste er ernten und dreschen und pflügen und säen, und wollte doch nichts mehr von alle dem, und dazu hatte er noch ein Wirthshaus und Güter in Leutershofen, das Haus stand leer und um die Ernte wurde er halb betrogen. Immer musste er auf dem Wege hin und her sein und dazu noch vor Amt. Um all' das Ungemach zu vergessen, musste jetzt Cyprian den Wein zu Hülfe nehmen, aber beim Glase und am nüchternen Morgen schalt er auf Gottfried, der ihn zu Grunde richte. Gottfried grenzte von je her mit seinen Aeckern an viele Nachbarn, er durfte sich rühmen, dass er nie mit Jemand einen Streit gehabt; in diesem Jahre hatte er, wo er an Cyprian grenzte, immer die ärgsten Händel, die natürlich auch von den beiderseitigen Dienstleuten aufgenommen und gehörig ausgebeutet wurden. So war aus dem anfangs nur abwendigen und störrischen Cyprian ein grimmiger Feind geworden. Gottfried aber ging ruhig seines Weges, er verbot in seinem Hause, dass man der bösen Nachreden Cyprians erwähne, ja er that nichts dagegen, als Cyprian ihn einmal selbst öffentlich beschimpfte; er wollte ihn nicht weiter in's Unglück bringen, er hatte seiner Pflicht genügt und blieb im Uebrigen ruhig und gelassen.
Vorlage S. 128

Nach dem Lesen

Dein Blick auf das Kapitel

10er-QuizZitate verstehen · Zusammenhänge erkennen · Lernpunkte sammeln10 Fragen

Eine Antwort ist jeweils richtig. Lies den Textbeleg aufmerksam. Bei einer falschen Antwort kannst du es erneut versuchen.

Angemeldet zählen richtige Antworten für deinen Lernstand. Als Gast übst du ohne Kontopunkte.

Je Frage sind beim ersten Versuch 10 Punkte möglich, danach 5, 3 oder 1. Bereits gelöste Fragen bleiben zum Üben verfügbar.

1. Wie geht dieser Textausschnitt im Kapitel unmittelbar weiter? Ergänze den genauen Wortlaut. »Ich hab' jetzt eine Staatsbeißzang, und die ist das Gesetz; das Muttergut …«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗

2. Welches Wort steht an der markierten Stelle? Achte auf die Bedeutung im Zusammenhang und prüfe den genauen Wortlaut. »funkelnde Lichter kamen, erneute sich der Lärm, der doppelt laut durch das stille […] Dorf drang«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗ Textstelle 4 ↗

3. Welchen Zusammenhang kennzeichnet das Wort »weil« in diesem Textausschnitt? »Seit der Wiederverheirathung Cyprians lebten die Schwäger in einem lauen Verhältnis, das dadurch noch fremder wurde, weil Cyprian sich einem gewissen unruhigen, Zerstreuung suchenden Leben hingab und mit Menschen umging, die sich nicht zur Gesellschaft eines reichen Bauern schickten; ja er kegelte oft ganze Sonntag«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle nachlesen ↗

4. Welcher Ausschnitt verweist mit einer Zeitangabe ausdrücklich auf eine frühere Zeit? Achte auf ein ausdrücklich genanntes Signalwort.

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗

5. Was bedeutet »allzeit« in diesem Ausschnitt? »Hauses, sie war ihm selber auch anständig und man kann fast sagen, sie hatte sich seinem Charakter aufgeprägt, sein Ausblick in die Welt hatte etwas Feindseliges, er war allzeit auf räuberische Anfälle gefasst und dagegen geschützt, und in dieser Sicherung gegen die feindliche Welt war«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle nachlesen ↗

6. In welcher Reihenfolge stehen diese drei Ausschnitte im Kapitel? Gemeint ist ihre Reihenfolge im Text, nicht die Zeit der erzählten Ereignisse. A: »räuberische Anfälle gefasst und dagegen geschützt, und in dieser Sicherung gegen die feindliche Welt war sein Blick auch ohne das faßbare Gitter stets von einer geistigen Schutzwehr durchschnitten« B: »»Nein, jetzt wie zwei Häuser,« hörte man rufen und ein Mann wurde in den erleuchteten Hausflur getragen.« C: »»Du hast auch nicht alle Gesetze im Kopf; das Kind ist des Vaters.««

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗

7. Wie geht dieser Textausschnitt im Kapitel unmittelbar weiter? Ergänze den genauen Wortlaut. »Bläsi ballte die Faust und presste die runden …«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗ Textstelle 4 ↗

8. Welches Wort steht an der markierten Stelle? Achte auf die Bedeutung im Zusammenhang und prüfe den genauen Wortlaut. »Erst auf der Treppe des […] begegneten sie einander, Cyprian kam herab, während Gottfried hinauf stieg; sie gingen stumm an einander vorüber, aber kaum war Gottfried einige Stufen gegangen, als er sich umkehrte und in sanftem Tone sagte:«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗

9. Was bedeutet »unablässig« in diesem Ausschnitt? »Der Gottfried von Hollmaringen war der Mann, der das, was er einmal wollte, unablässig ausführte.«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle nachlesen ↗

10. Wie geht dieser Textausschnitt im Kapitel unmittelbar weiter? Ergänze den genauen Wortlaut. »säen, und wollte doch nichts mehr von alle dem, und dazu hatte …«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗
Aufgaben zum TextVerstehen, begründen und mit Textstellen arbeiten · ohne Punkte

1. Lies den Abschnittsbeginn: »»Der Cyprian hat heute das Sonnenwirthshaus in Leutershofen gekauft,« berichtete der Oberknecht des Schultheißen Gottfried von Hollmaringen, als dieser am Abend mit Kindern und Gesinde bei Tisch saß.« Welche Informationen sind hier bereits sicher, und welche Frage bleibt für dich offen?

Impulse zur Selbstprüfung

Vergleiche deine Antwort mit dem verlinkten Absatz der Lesefassung. Mehrere begründete Antworten sind möglich; die Aufgabe wird nicht automatisch als richtig oder falsch bewertet.

  • Nenne zwei Informationen, die sich tatsächlich aus dieser Passage ableiten lassen.
  • Trenne eine eigene Frage oder Vermutung klar vom Textbefund.
Textstelle nachlesen ↗

2. Fasse diese Textstelle in eigenen Worten zusammen: »»Wenn du dein Schwesterkind in's Haus nehmen willst, mir ist's rechtschaffen recht; das Kind verkommt so in dem Durcheinander und bei der herben Stiefmutter.«« Was ist für ihr Verständnis besonders wichtig?

Impulse zur Selbstprüfung

Vergleiche deine Antwort mit dem verlinkten Absatz der Lesefassung. Mehrere begründete Antworten sind möglich; die Aufgabe wird nicht automatisch als richtig oder falsch bewertet.

  • Gib die zentrale Aussage oder Situation wieder, ohne etwas hinzuzuerfinden.
  • Nenne eine Einzelheit aus der Passage, auf die sich deine Zusammenfassung stützt.
Textstelle nachlesen ↗

3. Prüfe, ob es in dieser Passage um Gerechtigkeit oder Verantwortung geht. Wenn ja, begründe dies am Text. Wenn nicht, erläutere stattdessen die konkrete Aussage oder Handlung. Unterscheide wörtliche und übertragene Bedeutungen. Ausgangspunkt: »»Für das Kind. Thu's Denen unterm Boden nicht an, dass ich dich vor Gericht zwingen muss, das Muttergut heraus zu geben.««

Impulse zur Selbstprüfung

Vergleiche deine Antwort mit dem verlinkten Absatz der Lesefassung. Mehrere begründete Antworten sind möglich; die Aufgabe wird nicht automatisch als richtig oder falsch bewertet.

  • Beziehe dich auf die konkrete verlinkte Passage und ihren unmittelbaren Zusammenhang.
  • Belege deine Aussage mit einem passenden kurzen Zitat.
  • Kennzeichne eine weitergehende Interpretation als Deutung, nicht als ausdrücklich genannte Tatsache.
Textstelle nachlesen ↗

4. Prüfe, ob es in dieser Passage um Geld oder Besitz geht. Wenn ja, begründe dies am Text. Wenn nicht, erläutere stattdessen die konkrete Aussage oder Handlung. Unterscheide wörtliche und übertragene Bedeutungen. Ausgangspunkt: »[…] kegelte oft ganze Sonntag Nachmittage mit halbwüchsigen Burschen, denen Geld abzugewinnen noch mehr Schande war, als es an sie zu verlieren. Wenn Gottfried seinem Schwager in dem Marktflecken Leutershofen auf dem Kornmarkt oder im […]«

Impulse zur Selbstprüfung

Vergleiche deine Antwort mit dem verlinkten Absatz der Lesefassung. Mehrere begründete Antworten sind möglich; die Aufgabe wird nicht automatisch als richtig oder falsch bewertet.

  • Beziehe dich auf die konkrete verlinkte Passage und ihren unmittelbaren Zusammenhang.
  • Belege deine Aussage mit einem passenden kurzen Zitat.
  • Kennzeichne eine weitergehende Interpretation als Deutung, nicht als ausdrücklich genannte Tatsache.
Textstelle nachlesen ↗

5. Prüfe, ob es in dieser Passage um Macht oder Abhängigkeit geht. Wenn ja, begründe dies am Text. Wenn nicht, erläutere stattdessen die konkrete Aussage oder Handlung. Unterscheide wörtliche und übertragene Bedeutungen. Ausgangspunkt: »Gottfried befahl nun, dass auch ihm das Bernerwägelein hergerichtet werde; er hatte die Angelegenheit mit Cyprian gütlich beilegen wollen, jetzt blieb es beim Rechtswege.«

Impulse zur Selbstprüfung

Vergleiche deine Antwort mit dem verlinkten Absatz der Lesefassung. Mehrere begründete Antworten sind möglich; die Aufgabe wird nicht automatisch als richtig oder falsch bewertet.

  • Beziehe dich auf die konkrete verlinkte Passage und ihren unmittelbaren Zusammenhang.
  • Belege deine Aussage mit einem passenden kurzen Zitat.
  • Kennzeichne eine weitergehende Interpretation als Deutung, nicht als ausdrücklich genannte Tatsache.
Textstelle nachlesen ↗

6. Prüfe, ob es in dieser Passage um Beziehungen zwischen Figuren geht. Wenn ja, begründe dies am Text. Wenn nicht, erläutere stattdessen die konkrete Aussage oder Handlung. Unterscheide wörtliche und übertragene Bedeutungen. Ausgangspunkt: »[…] zum Fenster hinausschauende Gottfried seinem kaum der Schule entwachsenen Sohn zu, der im Hofe die Ochsen einjochte, »Bläsi, geh hinauf zum Vetter Cyprian und sag ihm, ich lass ihn fragen, ob er nicht zu mir kommen will.««

Impulse zur Selbstprüfung

Vergleiche deine Antwort mit dem verlinkten Absatz der Lesefassung. Mehrere begründete Antworten sind möglich; die Aufgabe wird nicht automatisch als richtig oder falsch bewertet.

  • Beziehe dich auf die konkrete verlinkte Passage und ihren unmittelbaren Zusammenhang.
  • Belege deine Aussage mit einem passenden kurzen Zitat.
  • Kennzeichne eine weitergehende Interpretation als Deutung, nicht als ausdrücklich genannte Tatsache.
Textstelle nachlesen ↗

7. Vergleiche diese beiden Stellen: »»Wenn du dein Schwesterkind in's Haus nehmen willst, mir ist's rechtschaffen recht; das Kind verkommt so in dem Durcheinander und […]« und »Noch wirbelte der Staub auf der Straße vom raschen Bernerwägelein Cyprians, als Gottfried hinter ihm drein fuhr. Ein Jeder hatte […]«. Welche Gemeinsamkeit oder welchen Unterschied kannst du am Wortlaut zeigen?

Impulse zur Selbstprüfung

Vergleiche deine Antwort mit dem verlinkten Absatz der Lesefassung. Mehrere begründete Antworten sind möglich; die Aufgabe wird nicht automatisch als richtig oder falsch bewertet.

  • Nenne eine nachvollziehbare Gemeinsamkeit oder einen Unterschied.
  • Belege beide Seiten des Vergleichs; unterstelle keine Entwicklung, die der Text nicht zeigt.
Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗

8. Am Abschnittsende steht: »Der Gottfried von Hollmaringen war der Mann, der das, was er einmal wollte, unablässig ausführte. Er brachte es dahin, dass die Auswanderung Cyprians hinterhalten, sowie die beabsichtigte freiwillige […]« Was ist hier geklärt, und was bleibt offen?

Impulse zur Selbstprüfung

Vergleiche deine Antwort mit dem verlinkten Absatz der Lesefassung. Mehrere begründete Antworten sind möglich; die Aufgabe wird nicht automatisch als richtig oder falsch bewertet.

  • Beziehe dich auf den Schluss dieses Abschnitts, nicht auf dein Vorwissen über das ganze Werk.
  • Falls die Stelle nichts eindeutig klärt, begründe auch das mit dem Text.
Textstelle nachlesen ↗

9. Prüfe deinen ersten Leseeindruck an Anfang und Ende: »»Der Cyprian hat heute das Sonnenwirthshaus in Leutershofen gekauft,« berichtete der Oberknecht des […]« / »Der Gottfried von Hollmaringen war der Mann, der das, was er einmal wollte, unablässig ausführte. Er brachte […]«. Würdest du deine erste Einschätzung jetzt verändern? Begründe.

Impulse zur Selbstprüfung

Vergleiche deine Antwort mit dem verlinkten Absatz der Lesefassung. Mehrere begründete Antworten sind möglich; die Aufgabe wird nicht automatisch als richtig oder falsch bewertet.

  • Nenne deine ursprüngliche Einschätzung oder Leseerwartung.
  • Verwende mindestens einen Textbeleg für deine jetzige Einschätzung.
  • Sowohl eine veränderte als auch eine bestätigte Einschätzung ist möglich.
Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗
Kreativ schreibenDrei Anregungen in drei Niveaustufen · ohne Punkte

Wähle die Anregung, die zu dir passt. Deine eigene Fassung bleibt klar vom Originaltext getrennt.

Niveau 1 · Einstieg

1. Schreibe zu diesem Textausschnitt 5–8 eigene Sätze: »»Der Cyprian hat heute das Sonnenwirthshaus in Leutershofen gekauft,« berichtete der Oberknecht des Schultheißen Gottfried von Hollmaringen, als dieser am Abend mit Kindern und Gesinde bei Tisch saß.«. Wähle eine Person, einen Gegenstand oder einen Gedanken daraus. Schreibe aus einer neuen Sicht. Satzanfänge helfen: „Ich bemerke …“, „Ich frage mich …“, „Als Nächstes …“.

Impulse zur Selbstprüfung

Mehrere Lösungen sind möglich. Prüfe deinen Text an den Kriterien oder besprich ihn mit anderen. Diese Aufgabe gibt keine automatisch bewerteten Punkte.

  • Übernimm mindestens zwei passende Einzelheiten aus dem Kapitel.
  • Trenne ein wörtliches Zitat deutlich von deinem eigenen Text.
  • Kennzeichne deine Ergänzungen als erfunden.
Textstelle nachlesen ↗

Niveau 2 · Vertiefung

2. Verwandle den folgenden Ausschnitt in einen Brief, Tagebucheintrag oder kurzen Dialog: »Es tut doch weh, auf ewig Abschied davon zu nehmen, aber es muss sein; ein Wirth, der allezeit halb duselig 'rumlauft, der ist der Garnichts, einen Schluck für den Durst darf man trinken, aber mehr nicht.«. Entscheide, wer sich an wen richtet. Schreibe etwa 120–180 Wörter. Bei einem Sachtext kann ein lernender Mensch einem anderen die Idee erklären.

Impulse zur Selbstprüfung

Mehrere Lösungen sind möglich. Prüfe deinen Text an den Kriterien oder besprich ihn mit anderen. Diese Aufgabe gibt keine automatisch bewerteten Punkte.

  • Die neue Textform und die gewählte Stimme sind erkennbar.
  • Mindestens zwei Aussagen oder Ereignisse bleiben mit dem Kapitel vereinbar.
  • Ergänze einen kurzen Kommentar: Was hast du übernommen, was bewusst erfunden?
Textstelle nachlesen ↗

Niveau 3 · Gestaltung

3. Schreibe ausgehend vom Kapitelende eine alternative Fortsetzung oder eine Szene mit einer Gegenposition: »Gottfried aber ging ruhig seines Weges, er verbot in seinem Hause, dass man der bösen Nachreden Cyprians erwähne, ja er that nichts dagegen, als Cyprian ihn einmal selbst öffentlich beschimpfte; er wollte ihn nicht weiter in's Unglück bringen, er hatte seiner Pflicht genügt und blieb im Uebrigen ruhig und gelassen.«. Entwickle etwa 200–300 Wörter. Bei einem Sachtext kannst du ein Streitgespräch über eine These gestalten. Begründe anschließend in 3–5 Sätzen deine Entscheidungen mit zwei kurzen Zitaten aus dem Kapitel.

Impulse zur Selbstprüfung

Mehrere Lösungen sind möglich. Prüfe deinen Text an den Kriterien oder besprich ihn mit anderen. Diese Aufgabe gibt keine automatisch bewerteten Punkte.

  • Die Fortsetzung oder Gegenposition knüpft nachvollziehbar an konkrete Textstellen an.
  • Zwei genaue Zitate begründen die Gestaltung; Schlussfolgerungen werden als eigene Deutung markiert.
  • Der neue Text ist ausdrücklich eine eigene Bearbeitung und wird nicht dem Originalautor zugeschrieben.
Textstelle nachlesen ↗

Ausgabe, Herkunft und Rechte

Originalautor vor 1956 verstorben. TextGrid kennzeichnet die zugrunde liegenden reinen Texte als gemeinfrei; Struktur und Metadaten unter CC BY 3.0 DE mit Namensnennung TextGrid und www.editura.de. Das Werk 3. Erdmuthe von Auerbach, Berthold ist eine Abwandlung des Datenbestandes der Digitalen Bibliothek von TextGrid, www.editura.de, und wird unter der Creative Commons Lizenz Namensnennung 3.0 Deutschland veröffentlicht. Der zugrunde liegende literarische Reintext ist gemeinfrei. TextGrid wurde vom BMBF gefördert (Förderkennzeichen 01UG1203A).

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3. Erdmuthe

Berthold Auerbach: Gesammelte Schriften, 2. Gesammtausgabe, Band 8, Stuttgart: Cotta, 1863. Auerbach, Berthold 119- Stuttgart

Das Werk 3. Erdmuthe von Auerbach, Berthold ist eine Abwandlung des Datenbestandes der Digitalen Bibliothek von TextGrid, www.editura.de und wird unter der Creative Commons Lizenz veröffentlicht.

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