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Brüssel - Verlaine, Paul-Marie - Gedichtanalyse

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Brüssel - Verlaine, Paul-Marie - Gedichtanalyse

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Einleitung

Brüssel - Verlaine, Paul-Marie - Gedichtanalyse

Zielgruppe: Klasse 9–10 und 11–13

Thema: Ein Gedicht über Abendlicht, Natur, Trauer und den Wunsch nach Liebe.

Das Gedicht beginnt mit „Mattrosig und grün vermischen“. Es hat 30 Verse in zwei Teilen. Du lernst, wie Farben, Klänge und kurze Verse Gefühle ausdrücken können.

Zum Lesen: Gedicht – Brüssel – Verlaine, Paul-Marie

Paul Verlaine, Fotografie von Otto Wegener, 1893. Quelle: Wikimedia Commons, gemeinfrei.


Das lernst Du

  1. Lyrisches Ich: Du erkennst, wer im Gedicht spricht.
  2. Gedichtanalyse: Du untersuchst Form, Klang und Bilder.
  3. Textbeleg: Du begründest Deine Aussagen mit genauen Verszitaten.
  4. Interpretation: Du unterscheidest Beobachtung und Deutung.


Textgrundlage: Vier wichtige Begriffe


Quellfassung: Das französische Original

Paul Verlaine schrieb das Gedicht auf Französisch. Es heißt „Bruxelles. Simples fresques“. Der Text trägt die Datierung August 1872 und erschien 1874 im Gedichtband Romances sans paroles.

Lies die Quellfassung: Französischer Originaltext bei Wikisource

Der erste französische Vers lautet:

„La fuite est verdâtre et rose“ (V. 1).

Am Schluss heißt es:

„Oh ! que notre amour / N’est-il là niché !“ (V. 29–30).

Wichtig: Das ist Bruxelles. Simples fresques, nicht das andere Verlaine-Gedicht Bruxelles. Chevaux de bois.

Datei:Romances sans paroles.pdf

Historische Ausgabe von „Romances sans paroles“ aus dem Jahr 1887. Paul Verlaine, gemeinfrei, Wikimedia Commons.

Historische Ausgabe auf Wikimedia Commons ansehen


Übersetzung: Der deutsche Wortlaut

Die hier untersuchte deutsche Übersetzung stammt von Wolf von Kalckreuth.

Sie beginnt so:

„Mattrosig und grün vermischen / Die Hügel sich und die Rampen,“ (V. 1–2).

Eine Übersetzung ist nicht dasselbe wie das Original. Wortwahl und Klang können sich ändern.

Nachprüfbare deutsche Textquelle: TextGrid Repository – Brüssel

Angabe zum Übersetzer: Projekt Gutenberg – Ausgewählte Gedichte


Lesefassung: So arbeitest Du mit dem Gedicht

Nutze die vorhandene Seite Gedicht - Brüssel - Verlaine, Paul-Marie als Lesefassung. Lies die deutsche Übersetzung dort vollständig. Für diesen Kurs wird keine zweite Textfassung angelegt.

Verszählung: Teil I umfasst V. 1–12. Teil II umfasst V. 13–30. Die Zeichen „I“ und „II“ zählen nicht als Verse.

Lies den Text zuerst leise und dann laut. Markiere Farben, Geräusche und Wörter für Gefühle.


Interpretation: Deine begründete Deutung

Eine Interpretation ist eine mögliche Erklärung des Gedichts. Sie muss zum Text passen.

Beispiel: Das Wort „Trauer“ in V. 11 ist ein Textbeleg. Die Aussage „Die Abendlandschaft spiegelt ein trauriges Gefühl“ ist eine Deutung.

Merksatz: Behauptung + Verszitat + Erklärung = überzeugende Gedichtanalyse.


Gedichtanalyse


Inhalt und lyrisches Sprechen

Teil I: Das lyrische Ich erlebt Licht, Farben, Vogelgesang, Wind und den nahenden Herbst. Natur und Gefühle gehen ineinander über.

Teil II: Das Ich sieht eine lange Allee, vornehme Herren und ein Schloss. Es denkt über Nähe und Liebe nach.

Das Gedicht spricht in der Ich-Form. Ein Beleg ist:

„So leise fühl' ich den Schauer“ (V. 9).

Später heißt es:

„Gern würd' ich mich sehn“ (V. 23).

Am Ende steht „Unsre Liebe“ (V. 30). Es geht also nicht nur um eine Landschaft.

Beachte: Das lyrische Ich ist eine Stimme im Gedicht. Wir dürfen es nicht automatisch mit Paul Verlaine gleichsetzen.


Form und Aufbau

Das Gedicht besteht aus 30 Versen.

Teil I: Zwölf Verse, gegliedert in drei Vierzeiler.

Teil II: Achtzehn Verse, gegliedert in drei Sechszeiler.

Im ersten Teil sind die Verse länger. Im zweiten Teil wirken sie deutlich kürzer. Dadurch ändert sich der Sprechrhythmus.

In der ersten Strophe reimen sich „vermischen“ und „verwischen“ sowie „Rampen“ und „Lampen“ (V. 1–4).

Denkfrage: Wie verändert sich Deine Stimme beim Übergang zu V. 13?


Klang und Rhythmus

Verlaine achtet stark auf den Klang der Sprache. Auch in der deutschen Übersetzung sind Klangbeziehungen zu hören.

Reimbeispiele:

  1. „Rampen“ und „Lampen“ (V. 2–3): Zwei Endwörter klingen ähnlich.
  2. „Schauer“ und „Trauer“ (V. 9 und 11): Ein Körpergefühl und ein seelisches Gefühl werden klanglich verbunden.
  3. „Wand“ und „Brand“ (V. 25–26): Der Reim verbindet Schloss und Abendlicht.

In V. 12 stehen die Wörter:

„Eintönig die Winde wiegen.“

Das wiederholte W und die weichen Laute können beruhigend wirken.

Höraufgabe: Lies V. 9–12 zweimal vor. Lies zuerst schnell, dann langsam. Welche Fassung passt für Dich besser zur Stimmung?


Bilder, Farben und Licht

Die Landschaft wird nicht wie auf einer genauen Landkarte beschrieben. Farben und Eindrücke vermischen sich.

Am Anfang stehen:

„Mattrosig und grün vermischen“ (V. 1).

In V. 5–6 erscheinen goldenes Licht und Purpur. Später werden das weiße Schloss und das späte Sonnenlicht genannt (V. 25–27).

Die Formulierung „des Himmels goldenes Träumen“ (V. 5) lässt den Himmel wie etwas Lebendiges wirken. Dieses sprachliche Bild kann man als Personifikation verstehen.

Deutung: Die unscharfen Farben können zeigen, wie flüchtig die Wahrnehmung am Abend ist.

Claude Monet: „Impression, soleil levant“, 1872. Gemeinfrei, Wikimedia Commons. Das Bild zeigt Le Havre, nicht Brüssel.

Bildvergleich: Was ist bei Monet genauer zu erkennen? Was bleibt undeutlich? Vergleiche das mit V. 1–6 des Gedichts. Das Gemälde ist ein Vergleichsbeispiel, keine Illustration von Verlaine.


Herbst, Bewegung und Trauer

In V. 10 nennt das Gedicht den nahenden Herbst. In V. 11 folgt die „schlummernde Trauer“.

Die Natur und das Gefühl wirken verbunden. Der Wind in V. 12 kann wie eine sanfte Bewegung oder ein Wiegen verstanden werden.

Animation eines Baums und eines Blatts, Beyond silence, CC BY-SA 3.0, Wikimedia Commons.

Beobachte: Welche Wirkung hat die Bewegung des Blatts? Vergleiche sie mit dem Verb „wiegen“ aus V. 12.

Datei:Autumnleavesfalling-kanagawa-2022Dec5.webm

Dieses Video zeigt Herbstblätter in Japan. Es dient nur als Anschauungsbeispiel für Bewegung und Vergänglichkeit.


Die Allee, das Schloss und die Liebe

Teil II beginnt mit:

„Ohne Ende seh' / Weit ich die Allee“ (V. 13–14).

Die Allee kann Weite oder Sehnsucht ausdrücken. In V. 17–18 wünscht sich die Stimme das „Blätterdach“ als geschützten Ort für die Liebe.

In V. 22 gehen vornehme Herren zum Schloss. Das lyrische Ich äußert danach den Wunsch, zu der älteren Gruppe zu gehören (V. 23–24).

Das Gedicht endet mit:

„O, was nistet dort / Unsre Liebe nicht!“ (V. 29–30).

Mögliche Deutung: Das Ich wünscht sich einen Ort, an dem die Liebe geborgen sein kann. Ob der Wunsch erfüllt wird, sagt der Text nicht.

Brüsseler Königsplatz, historische Ansicht von etwa 1890–1900. Library of Congress, gemeinfrei. Die Aufnahme entstand nach der Entstehung des Gedichts.

Bildfrage: Welche Unterschiede gibt es zwischen einer historischen Stadtansicht und der persönlichen Wahrnehmung im Gedicht?


Epochenkontext: Internationale Moderne

Paul Verlaine (1844–1896) gehört zu den wichtigen französischen Dichtern des 19. Jahrhunderts. Seine Lyrik ist für den Symbolismus bedeutsam und weist auf Entwicklungen der Moderne voraus.

Für die Gedichtanalyse sind drei Merkmale wichtig: Stimmung statt genauer Beschreibung, Klang statt bloßer Mitteilung und Bilder mit mehreren Bedeutungen.

Das Gedicht entstand 1872, also vor vielen späteren Werken der literarischen Moderne. Darum ist es genauer, von einem Wegbereiter moderner Lyrik zu sprechen.


Hören und Vergleichen


YouTube: Das französische Gedicht hören

Lesung von „Bruxelles. Simples fresques“, Teil I, gesprochen von Jean Negroni, veröffentlicht auf dem YouTube-Kanal „Poème“.

Hörauftrag: Höre auf Pausen, Tempo und Klang. Verfolge dabei die ersten zwölf Verse in der französischen Quellfassung.

Weitere bestehende Lesung: Bruxelles – Simples Fresques I, Mammouth. Diese Aufnahme ist extern verlinkt und keine Commons-Datei.


Wikimedia Commons: Klangvergleich mit anderen Gedichten

Die folgenden Tonaufnahmen gehören ebenfalls zu Verlaine. Sie sind keine Lesungen von „Brüssel“.

„Il pleure dans mon cœur“, Lesung von Joane für Audiocite, CC BY-SA 3.0.

Hörfrage: Kannst Du eine ruhige oder traurige Stimmung erkennen? Vergleiche diese mit V. 9–12 von „Brüssel“.

„Green“, Lesung von Joane für Audiocite, CC BY-SA 3.0.

Hörfrage: Wie wirkt das Tempo? Vergleiche die Wirkung mit den kurzen Versen in Teil II.


YouTube: Gedicht und Musik

Ein musikalisches Vergleichsbeispiel ist eine Vertonung von Verlaines anderem Gedicht „Green“ mit Anna Colom und Mathieu Saglio.

Vergleichsfrage: Wie kann Musik die Stimmung eines Gedichts verstärken?

YouTube-Videos werden nur über die Plattform eingebettet. Für sie wird keine freie Commons-Lizenz behauptet.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Lies vor dem Quiz die deutsche Lesefassung. Die Versangaben beziehen sich auf die oben erklärte Zählung.

Welche Farben stehen hinter der Formulierung „Mattrosig und grün“ in V. 1? (Rosa und Grün) (!Blau und Schwarz) (!Gelb und Weiß) (!Orange und Grau)



Was wird in „Im blassen Dämmern der Lampen“ in V. 3 genannt? (Lampen) (!Sterne) (!Kerzen) (!Fackeln)



Wie viele Verse umfasst Teil I des Gedichts? (Zwölf) (!Sechs) (!Acht) (!Achtzehn)



Was zeigt „So leise fühl' ich den Schauer“ in V. 9? (Eine persönliche Wahrnehmung) (!Eine genaue Wettervorhersage) (!Ein Gespräch zwischen drei Personen) (!Eine politische Rede)



Welche Jahreszeit nennt V. 10 ausdrücklich? (Herbst) (!Sommer) (!Winter) (!Frühling)



Welches Gefühl steht in der Formulierung „meine schlummernde Trauer“ in V. 11? (Trauer) (!Wut) (!Neid) (!Stolz)



Was sieht das Ich in „Weit ich die Allee“ in V. 14? (Eine Allee) (!Einen Fluss) (!Einen Hafen) (!Eine Kirche)



Wofür wünscht sich die Stimme das „Blätterdach“ in V. 17–18? (Als geschützten Ort für die Liebe) (!Als Marktplatz für Händler) (!Als Platz für ein Denkmal) (!Als Unterkunft für Soldaten)



Wohin gehen die Herren in „Hin zum Schlosse gehn“ in V. 22? (Zum Schloss) (!Zum Bahnhof) (!Zum Hafen) (!Zur Schule)



Welche Deutung passt zum Schluss „O, was nistet dort / Unsre Liebe nicht!“ in V. 29–30 am besten? (Die Stimme äußert einen Wunsch nach Geborgenheit für die Liebe) (!Der Text bestätigt ausdrücklich eine Hochzeit) (!Das Gedicht beschreibt den Bau eines Vogelnests) (!Die Stimme erklärt alle Gefühle für bedeutungslos)





Memory

Verbinde jeden Begriff mit seiner Bedeutung.

Mattrosig Gedämpfter Rosaton
Lampen Künstliches Abendlicht
Herbst Jahreszeit des Übergangs
Allee Langer Weg mit Bäumen
Blätterdach Erhoffter geschützter Ort
Schloss Ziel der vornehmen Herren





Drag and Drop

Ordne die Beobachtungen ihrer Wirkung oder Funktion zu.

Ordne die richtigen Begriffe zu. Bedeutung
Farbmischung Flüchtiger Seheindruck
Windbewegung Sanfte Naturbewegung
Lyrisches Ich Wahrnehmende Sprecherstimme
Kurze Verse Veränderter Sprechrhythmus
Offener Wunsch Deutung des Gedichtschlusses





Kreuzworträtsel

Lampen Welche Lichtquellen nennt Vers 3?
Herbst Welche Jahreszeit kündigt sich in Vers 10 an?
Trauer Welches Gefühl steht in Vers 11?
Allee Was sieht das Ich in Vers 14?
Schloss Wohin gehen die Herren in Vers 22?
Purpur Welche Farbe nennt Vers 6?





LearningApps

Suche nach ergänzenden Übungen zu Verlaine und seiner Lyrik. Die Suchergebnisse sind externe Lernangebote und nicht Teil dieses Kurses.


Lückentext

Vervollständige den Text.
Das Gedicht „Brüssel“ umfasst

Verse.
Die deutsche Lesefassung ist in

Teile gegliedert.
Der französische Autor heißt Paul

.
Die deutsche Übersetzung stammt von Wolf von

.
Am Anfang des Gedichts vermischen sich Rosa und

.
Die erste Strophe nennt künstliches Licht von

.
In Vers 10 kündigt sich der

an.
Das lyrische Ich nennt in Vers 11 seine

.
Im zweiten Teil sieht es eine lange

.
Die vornehmen Herren gehen zum

.
Im Schlussvers geht es um die

.
Die Zeilen des Gedichts können durch ihren

Gefühle verstärken.




Gestufte Hilfen


Hilfe 1: Leicht – Was steht da?

Unterstreiche drei Wörter für Farben oder Licht. Finde anschließend ein Wort für ein Gefühl.

Satzanfang: „In Vers ... steht das Wort ... . Es beschreibt ... .“


Hilfe 2: Standard – Wie wirkt die Sprache?

Suche ein Reimpaar und ein sprachliches Bild. Erkläre die Wirkung.

Satzanfang: „Die Wörter ... und ... reimen sich. Dieser Klang wirkt ... , weil ... .“


Hilfe 3: Schwer – Welche Deutung ist möglich?

Vergleiche den Anfang und den Schluss. Beachte den Wechsel von Naturwahrnehmung zu Liebeswunsch. Prüfe auch die französische Quellfassung.

Satzanfang: „Der Schluss lässt sich als ... verstehen. Dafür sprechen V. ... und V. ... . Eine andere Lesart wäre ... .“


Offene Aufgaben


Leicht

  1. Stimmungsbild in Worten: Schreibe einen kurzen Text von 60–90 Wörtern über einen Abendspaziergang. Verwende zwei Farben, ein Geräusch und ein Gefühl. Ergänze danach zwei Sätze, in denen Du Deinen Text mit V. 1–12 von „Brüssel“ vergleichst.


Standard

  1. Brief an das lyrische Ich: Schreibe einen Brief von 120–180 Wörtern an die Sprecherstimme des Gedichts. Frage nach ihrer Trauer und ihrem Wunsch nach Liebe. Begründe mindestens zwei Deiner Vermutungen mit überprüften Verszitaten.


Schwer

  1. Zwei mögliche Deutungen: Schreibe einen Vergleichstext von 200–300 Wörtern. Prüfe die Thesen „Die Landschaft spiegelt Trauer“ und „Das Gedicht sucht einen Ort für die Liebe“. Belege beide Thesen mit Versen und erkläre, welche Deutung Du überzeugender findest. Beziehe mindestens eine Stelle der französischen Quellfassung ein und unterscheide sie von der deutschen Übersetzung.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Textvergleich: Erkläre an V. 1 und dem französischen Anfangsvers, weshalb eine Übersetzung eine eigene sprachliche Gestaltung ist.
  2. Lyrisches Ich: Zeige anhand von V. 9 und V. 23, wie das Ich die Landschaft wahrnimmt und über sich selbst nachdenkt.
  3. Reim: Untersuche, wie die Reimwörter „Schauer“ und „Trauer“ Natur und Gefühl verbinden.
  4. Gedichtform: Vergleiche die längeren Verse in Teil I mit den kurzen Versen in Teil II. Beschreibe eine mögliche Wirkung beim Vorlesen.
  5. Symbolismus: Erkläre, warum das „Blätterdach“ mehr bedeuten kann als einen Teil eines Baums.
  6. Interpretation: Formuliere zwei unterschiedliche Deutungen des Schlusses und prüfe sie an V. 17–18 sowie V. 29–30.


Lernnachweis

Für Deinen Lernnachweis erstellst Du eine kurze schriftliche Gedichtanalyse.

Wichtig sind:

  1. Textkenntnis: Du ordnest die 30 Verse und die beiden Gedichtteile richtig ein.
  2. Beobachtung: Du findest passende Beispiele für Farben, Klang und Bildsprache.
  3. Textbelege: Du zitierst richtig und nennst die Versnummern.
  4. Deutung: Du erklärst, welche Wirkung sprachliche Mittel haben können.
  5. Quellenbewusstsein: Du unterscheidest französisches Original, deutsche Übersetzung, Lesefassung und eigene Interpretation.
  6. Eigene Leistung: Du entwickelst eine begründete Aussage zum Zusammenhang von Landschaft, Trauer und Liebe.


Quellen und Mediennachweise


Textquellen

  1. Paul Verlaine: „Bruxelles. Simples fresques“ – französische Quellfassung nach der Ausgabe von 1891, Wikisource; ursprünglicher Gedichttext gemeinfrei.
  2. Paul Verlaine: „Brüssel“ – deutsche Textfassung im TextGrid Repository; zugrunde liegender Gedichttext gemeinfrei. TextGrid-Metadaten und Annotationen: CC BY 3.0 DE, Namensnennung TextGrid und editura.de.
  3. Paul Verlaine: „Ausgewählte Gedichte“ – Übersetzung von Wolf von Kalckreuth.
  4. Gedicht - Brüssel - Verlaine, Paul-Marie – vorhandene interne Gedichtseite; vollständiger deutscher Text für die Lektüre.


Wikimedia Commons: Urheber und Lizenzen

  1. Porträt Paul Verlaine – Otto Wegener, 1893; gemeinfrei.
  2. Historische Buchausgabe – Paul Verlaine, Ausgabe von 1887; gemeinfrei.
  3. „Impression, soleil levant“ – Claude Monet, 1872; gemeinfrei.
  4. Historische Ansicht von Brüssel – Sammlung Library of Congress, etwa 1890–1900; gemeinfrei.
  5. Baum-Blatt-Animation – Beyond silence; CC BY-SA 3.0, Lizenztext.
  6. Herbstblätter-Video – Nesnad, 2022; CC BY-SA 4.0, Lizenztext.
  7. Audio „Il pleure dans mon cœur“ – Lesung Joane für Audiocite, 2007; CC BY-SA 3.0, Lizenztext.
  8. Audio „Green“ – Lesung Joane für Audiocite, 2007; CC BY-SA 3.0, Lizenztext.

Nutzungshinweis: Die Commons-Medien werden mit Dateiseite, Urheber und Lizenz genannt. Es wurden keine eigenen Bilder, Animationen oder Tonaufnahmen erzeugt. Die Vergleichsbilder und -aufnahmen zeigen nicht das historische Entstehungsereignis des Gedichts.


Weitere Medien

  1. „Bruxelles. Simples fresques I“ – Lesung von Jean Negroni, YouTube-Kanal „Poème“.
  2. „Green“ – musikalischer Vergleich mit Anna Colom und Mathieu Saglio.
  3. Les poètes du XIXème siècle – bestehender Beitrag über Dichter und Brüssel mit einer externen Hörfassung von „Bruxelles. Simples fresques I“.

Rechtehinweis: Die YouTube- und SoundCloud-Medien bleiben bei ihren jeweiligen Anbietern. Das Einbetten oder Verlinken bedeutet nicht, dass ihre Aufnahmen unter einer freien Lizenz stehen.


OERs zum Thema

Wikipedia: Paul Verlaine

Weitere offene Textquelle: Wikisource – Bruxelles. Simples fresques


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