Zum Inhalt springen

Batterien - Chemie

Aus MOOCsWiki Staging
Die Druckversion wird nicht mehr unterstützt und kann Darstellungsfehler aufweisen. Bitte aktualisiere deine Browser-Lesezeichen und verwende stattdessen die Standard-Druckfunktion des Browsers.

Batterien - Chemie



Batterien - Chemie


Einleitung

Batterien begleiten Dich im Alltag: in Taschenlampen, Fernbedienungen, Smartphones, E-Bikes und Fahrzeugen. Chemisch betrachtet sind sie Energiewandler. Beim Entladen wird ein Teil der gespeicherten chemischen Energie durch eine Redoxreaktion in elektrische Energie umgewandelt. Eine Batterie besteht aus einer oder mehreren galvanischen Zellen. Im Alltag wird jedoch oft schon eine einzelne Zelle als Batterie bezeichnet.[1]

In diesem aiMOOC lernst Du den Aufbau elektrochemischer Zellen, den Elektronen- und Ionenfluss, wichtige Batterietypen und den Unterschied zwischen Primärzelle und Akkumulator. Du übst außerdem, Reaktionsgleichungen zu deuten, Spannungen zu berechnen und Batterien sicher sowie umweltgerecht zu behandeln.


Lernziele

Nach der Bearbeitung kannst Du erklären, wie eine Batterie Strom liefert. Du kannst Oxidation und Reduktion den Elektroden zuordnen, eine einfache Zellspannung aus Elektrodenpotenzialen berechnen und typische Batteriesysteme vergleichen. Außerdem kannst Du begründen, weshalb Akkus nur mit geeigneten Ladegeräten geladen und Altbatterien getrennt gesammelt werden müssen.


Vom Redoxvorgang zum elektrischen Strom

Eine Redoxreaktion besteht aus zwei gekoppelten Teilreaktionen. Bei der Oxidation werden Elektronen abgegeben. Bei der Reduktion werden Elektronen aufgenommen. Werden beide Teilreaktionen räumlich getrennt, müssen die Elektronen über einen äußeren Leiter von einer Elektrode zur anderen fließen. Dieser gerichtete Elektronenfluss kann ein elektrisches Gerät betreiben.

Im Inneren der Zelle transportiert ein Elektrolyt Ionen. Er schließt den Stromkreis, ohne dass Elektronen direkt durch die Lösung fließen müssen. Ein Separator verhindert den unmittelbaren Kontakt der Elektroden und lässt dennoch Ionen passieren. In einer schulischen Modellzelle übernimmt häufig eine Salzbrücke diese Aufgabe.

  1. Anode: Ort der Oxidation
  2. Kathode: Ort der Reduktion
  3. Elektrolyt: Ionenleiter zwischen den Reaktionsräumen
  4. Äußerer Stromkreis: Weg der Elektronen durch Kabel und Verbraucher

Bei der Entladung einer galvanischen Zelle ist die Anode der Minuspol und die Kathode der Pluspol. Die Elektronen bewegen sich außen vom Minuspol zum Pluspol. Die technische Stromrichtung ist entgegengesetzt definiert. Die Merksätze Anode = Oxidation und Kathode = Reduktion gelten immer; beim Laden eines Akkus ändern sich jedoch Reaktionsrichtung und Vorzeichenbezug.


Das Daniell-Element als Modell

Das Daniell-Element besteht aus einer Zink-Halbzelle und einer Kupfer-Halbzelle. Eine Zinkelektrode taucht in eine Lösung mit Zink-Ionen, eine Kupferelektrode in eine Lösung mit Kupfer-Ionen. Eine Salzbrücke ermöglicht den Ionenausgleich.

An der Zinkelektrode findet die Oxidation statt:

ZnZn2++2e

An der Kupferelektrode werden Kupfer-Ionen reduziert:

Cu2++2eCu

Die Gesamtreaktion lautet:

Zn+Cu2+Zn2++Cu

Zinkatome gehen als Ionen in Lösung. Gleichzeitig scheidet sich elementares Kupfer an der Kupferelektrode ab. Die Elektronen fließen durch den äußeren Stromkreis von Zink zu Kupfer. Ohne Salzbrücke würde sich in den Halbzellen eine Ladungstrennung aufbauen und der Stromfluss rasch zum Stillstand kommen.


Zellspannung und Elektrodenpotenziale

Die Zellspannung entsteht aus der Differenz der Elektrodenpotenziale. Unter Standardbedingungen gilt für das Daniell-Element näherungsweise:

EZelle=EKathodeEAnode

EZelle=0,34V(0,76V)=1,10V

Eine positive Zellspannung zeigt, dass die betrachtete Gesamtreaktion unter Standardbedingungen freiwillig in der angegebenen Richtung ablaufen kann. In realen Batterien hängt die Klemmenspannung zusätzlich von Temperatur, Konzentration, Ladezustand, Stromstärke und Innenwiderstand ab.


Von der Zelle zur Batterie

Mehrere Zellen können zusammengeschaltet werden. Bei einer Reihenschaltung addieren sich die Spannungen, während die Kapazität idealerweise gleich bleibt. Bei einer Parallelschaltung bleibt die Spannung gleich, während sich die Kapazitäten addieren. Für echte Akkupacks müssen Zellen hinsichtlich Typ, Alter, Ladezustand und Schutztechnik zusammenpassen. Solche Packs solltest Du nicht selbst bauen.


Kapazität, Energie und Leistung

Die elektrische Ladungsmenge einer Batterie wird häufig als Kapazität in Amperestunden angegeben:

Q=It

Dabei gilt 1Ah=3600C. Die gespeicherte elektrische Energie lässt sich näherungsweise mit

W=UQ

berechnen. Verwendest Du Volt und Amperestunden, erhältst Du Wattstunden. Ein Akku mit 3,7V und 2,0Ah speichert idealisiert etwa

W=3,7V2,0Ah=7,4Wh.

Die Leistung beschreibt, wie schnell Energie abgegeben wird:

P=UI

Die tatsächlich nutzbare Energie ist meist kleiner als der rechnerische Wert. Ursachen sind unter anderem Spannungsabfall, Innenwiderstand, Selbstentladung und eine vom Entladestrom abhängige Kapazität.


Primärzellen und Sekundärzellen

Primärzellen sind für die einmalige Entladung vorgesehen. Ihre chemischen Reaktionen lassen sich technisch nicht ausreichend umkehren. Sie dürfen nicht in einem Ladegerät für Akkus geladen werden.

Sekundärzellen heißen auch Akkumulatoren oder kurz Akkus. Beim Laden erzwingt eine äußere Spannung die weitgehende Umkehr der Entladereaktion. Dieser Vorgang ist eine Form der Elektrolyse. Jede Lade- und Entladerunde beansprucht die Materialien, weshalb Kapazität und Leistung mit der Zeit abnehmen.[2]

System Typische Zellspannung Wiederaufladbar Typische Verwendung
Zink-Kohle etwa 1,5 V nein Geräte mit geringem Energiebedarf
Alkali-Mangan etwa 1,5 V nein Fernbedienungen, Spielzeug, Taschenlampen
Nickel-Metallhydrid etwa 1,2 V ja wiederaufladbare Rundzellen
Lithium-Ionen häufig 3,6 bis 3,7 V ja Smartphones, Laptops, E-Bikes
Bleiakku etwa 2,0 V je Zelle ja Fahrzeuge, Notstromanlagen


Wichtige Batteriesysteme


Alkali-Mangan-Zelle

Die Alkali-Mangan-Zelle ist eine häufige Primärzelle. Am Minuspol wird Zink oxidiert. Mangandioxid wird am Pluspol reduziert. Als Elektrolyt dient Kalilauge. Eine vereinfachte Darstellung der Teilreaktionen beim Entladen lautet:

Zn+2OHZnO+H2O+2e

2MnO2+2H2O+2e2MnOOH+2OH

Daraus ergibt sich vereinfacht:

Zn+2MnO2+H2OZnO+2MnOOH

Die realen Vorgänge sind komplexer und hängen vom Ladezustand ab. Für das Schulmodell zeigt die Gleichung jedoch deutlich: Zink gibt Elektronen ab, während Manganverbindungen Elektronen aufnehmen.


Lithium-Ionen-Akkumulator

Im Lithium-Ionen-Akkumulator wandern Lithium-Ionen beim Entladen durch den Elektrolyten von der negativen zur positiven Elektrode. Die Elektronen nehmen den äußeren Weg durch das Gerät. Beim Laden werden beide Bewegungen umgekehrt. Die Lithium-Ionen werden dabei in Schicht- oder Gerüststrukturen der Elektroden eingelagert. Dieser Vorgang wird Interkalation genannt.

Lithium-Ionen-Akkus besitzen eine hohe spezifische Energie und eine geringe Selbstentladung. Sie benötigen jedoch eine Schutzschaltung und ein passendes Ladeverfahren. Überladung, Tiefentladung, starke Erwärmung oder mechanische Beschädigung können zu gefährlichen Reaktionen führen.


Bleiakkumulator

Der Bleiakkumulator enthält eine Elektrode aus Blei, eine Elektrode aus Bleidioxid und Schwefelsäure als Elektrolyt. Beim Entladen entstehen an beiden Elektroden Bleisulfat und Wasser:

Pb+PbO2+2H2SO42PbSO4+2H2O

Beim Laden wird die Reaktion weitgehend umgekehrt. Sechs in Reihe geschaltete Zellen liefern typischerweise eine Nennspannung von etwa 12 V. Bleiakkus können große Ströme abgeben, sind aber schwer. Blei und Schwefelsäure erfordern einen geschlossenen Aufbau und fachgerechtes Recycling.


Nickel-Metallhydrid-Akkumulator

Der Nickel-Metallhydrid-Akkumulator wird häufig in wiederaufladbaren AA- und AAA-Zellen verwendet. Die negative Elektrode speichert Wasserstoff in einer Metalllegierung. An der positiven Elektrode reagiert ein Nickel-Oxyhydroxid-System. NiMH-Zellen sind robust und enthalten kein Cadmium, besitzen aber eine niedrigere Zellspannung als Alkali-Mangan-Zellen.


Redox-Flow-Batterie

Bei einer Redox-Flow-Batterie befinden sich die energiereichen Stoffe in flüssigen Elektrolyten, die aus Tanks durch eine Reaktionszelle gepumpt werden. Leistung und gespeicherte Energiemenge können dadurch teilweise unabhängig voneinander geplant werden. Solche Systeme eignen sich vor allem für stationäre Speicher.


Historische Entwicklung

Die Voltasche Säule von Alessandro Volta lieferte um 1800 einen länger anhaltenden elektrischen Strom. Sie bestand aus abwechselnden Metall- und elektrolytgetränkten Scheiben. Das Daniell-Element verbesserte später die Konstanz der Spannung. Das Leclanché-Element wurde zur Grundlage der Zink-Kohle-Zelle. Moderne Batteriesysteme verwenden weiterhin dasselbe Grundprinzip: räumlich gekoppelte Oxidation und Reduktion erzeugen eine nutzbare Spannung.


Schulversuch: Eine einfache Obst- oder Kartoffelzelle

Mit einer Zink- und einer Kupferelektrode kannst Du eine einfache galvanische Zelle untersuchen. Stecke die gereinigten Metalle mit Abstand in eine Zitrone oder Kartoffel und miss die Spannung mit einem Multimeter. Das feuchte Innere dient als Elektrolyt. Die Zinkoberfläche wird oxidiert; an der Kupferelektrode läuft eine Reduktion gelöster Teilchen ab. Mehrere Zellen in Reihe können eine höhere Spannung liefern.

Sicherheit: Führe den Versuch nur nach Anweisung der Lehrkraft durch. Verwende keine beschädigten kommerziellen Batterien, vermeide Kurzschlüsse und iss die verwendeten Lebensmittel anschließend nicht. Eine einzelne Obst- oder Kartoffelzelle liefert meist nur wenig Strom; die Messung mit dem Multimeter ist daher aussagekräftiger als der Betrieb einer Lampe.


Sicherheit, Nutzung und Recycling

Batterien enthalten energiereiche und teilweise reizende, ätzende oder umweltgefährdende Stoffe. Öffne Batterien und Akkus nicht. Schließe die Pole nicht kurz, wirf Zellen nicht ins Feuer und verwende zum Laden nur ein geeignetes Ladegerät. Mische in einem Gerät möglichst keine unterschiedlichen Typen, Ladezustände oder Altersstufen.

Ein aufgeblähter, stark erwärmter, undichter oder mechanisch beschädigter Lithium-Ionen-Akku darf nicht weiterverwendet oder geladen werden. Informiere eine erwachsene Person beziehungsweise eine Fachstelle. Frei liegende Pole lithiumhaltiger Altbatterien können für den Transport zur Sammelstelle gegen Kurzschluss abgeklebt werden.

Altbatterien und Altakkus gehören in Deutschland nicht in den Hausmüll. Sie können im Handel oder bei kommunalen Sammelstellen getrennt abgegeben werden. Dadurch lassen sich Wertstoffe zurückgewinnen und Schadstoffe kontrolliert behandeln.[3]


Nachhaltigkeit beurteilen

Ob eine Batterie nachhaltig ist, hängt nicht nur von ihrer Zellchemie ab. Wichtig sind Rohstoffgewinnung, Herstellung, Lebensdauer, Wirkungsgrad, Reparierbarkeit, Transport, Nutzung und Recycling. Ein Akku kann ökologisch vorteilhaft sein, wenn er oft genutzt und sachgerecht geladen wird. Für selten genutzte Geräte mit sehr geringem Strombedarf kann eine langlebige Primärzelle sinnvoll sein. Eine faire Bewertung betrachtet deshalb den gesamten Lebenszyklus und den konkreten Einsatz.


Zusammenfassung

Eine Batterie trennt Oxidation und Reduktion räumlich. Elektronen fließen außen durch den Verbraucher, Ionen bewegen sich im Elektrolyten. Bei der Entladung ist die Anode der Minuspol und die Kathode der Pluspol. Primärzellen sind nicht zum Wiederaufladen bestimmt; Sekundärzellen können durch eine äußere Spannung regeneriert werden. Spannung, Kapazität, Energie, Leistung, Sicherheit und Recycling sind zentrale Größen für die Bewertung eines Batteriesystems.


Quellen und Vertiefung


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Welche Energieumwandlung findet beim Entladen einer Batterie hauptsächlich statt? (Chemische Energie wird in elektrische Energie umgewandelt) (!Elektrische Energie wird vollständig in Kernenergie umgewandelt) (!Lichtenergie wird in chemische Energie umgewandelt) (!Mechanische Energie wird in Wärmeenergie umgewandelt)




Was geschieht bei einer Oxidation? (Elektronen werden abgegeben) (!Elektronen werden aufgenommen) (!Protonen werden immer vollständig entfernt) (!Neutronen werden freigesetzt)




An welcher Elektrode findet die Reduktion statt? (An der Kathode) (!An der Anode) (!Am Separator) (!Am Gehäuse)




In welche Richtung fließen Elektronen beim Entladen einer galvanischen Zelle im äußeren Stromkreis? (Vom Minuspol zum Pluspol) (!Vom Pluspol zum Minuspol) (!Vom Elektrolyten zum Separator) (!Von der Salzbrücke zur Anode)




Welche Aufgabe erfüllt der Elektrolyt? (Er leitet Ionen) (!Er leitet nur Licht) (!Er verhindert jede chemische Reaktion) (!Er ersetzt beide Elektroden)




Welche Aussage zur Reihenschaltung gleicher Zellen ist richtig? (Die Spannungen addieren sich) (!Die Spannung wird immer null) (!Die Kapazität vervierfacht sich stets) (!Die Elektrodenpotenziale verschwinden)




Welche Größe wird üblicherweise in Amperestunden angegeben? (Die Kapazität) (!Die Temperatur) (!Die Dichte) (!Der elektrische Widerstand)




Welche Zelle ist wiederaufladbar? (Eine Sekundärzelle) (!Eine reine Primärzelle) (!Eine Einweg-Alkali-Mangan-Zelle) (!Eine gewöhnliche Zink-Kohle-Zelle)




Welche typische Zellspannung besitzt ein Lithium-Ionen-Akku häufig? (Etwa 3,6 bis 3,7 Volt) (!Genau 0 Volt) (!Etwa 100 Volt) (!Etwa 0,01 Volt)




Wie werden Altbatterien richtig behandelt? (Sie werden getrennt gesammelt und zurückgegeben) (!Sie werden in den Hausmüll geworfen) (!Sie werden geöffnet und ausgespült) (!Sie werden im Feuer entladen)





Memory

Oxidation Elektronenabgabe
Reduktion Elektronenaufnahme
Anode Ort der Oxidation
Kathode Ort der Reduktion
Elektrolyt Ionenleiter
Primärzelle Einmalige Entladung
Akkumulator Wiederaufladbare Zelle





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Zink Oxidierbares Metall im Daniell-Element
Kupferionen Teilchenaufnahme von Elektronen
Salzbrücke Ionenausgleich zwischen Halbzellen
Separator Trennung der Elektroden
Reihenschaltung Erhöhung der Gesamtspannung
Parallelschaltung Erhöhung der Gesamtkapazität




...


Kreuzworträtsel

Anode An welcher Elektrode findet die Oxidation statt?
Kathode An welcher Elektrode findet die Reduktion statt?
Elektrolyt Wie heißt der Ionenleiter einer Zelle?
Separator Welches Bauteil trennt die Elektroden?
Lithium Welches leichte Metall gibt einem verbreiteten Akkutyp den Namen?
Kapazitaet Welche Größe wird häufig in Amperestunden angegeben?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Beim Entladen wird chemische Energie in

umgewandelt. Eine Oxidation ist mit der

verbunden. Die Reduktion findet an der

statt. Im äußeren Stromkreis bewegen sich die Elektronen vom

zum Pluspol. Der Elektrolyt transportiert

im Inneren der Zelle. Im Daniell-Element wird Zink zu

oxidiert. Bei einer Reihenschaltung addieren sich die

. Die Kapazität wird häufig in

angegeben. Wiederaufladbare Zellen heißen

. Altbatterien müssen zu einer

gebracht werden.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Batterien im Alltag: Fotografiere oder zeichne fünf batteriebetriebene Geräte und ordne ihnen den verwendeten Batterietyp zu.
  2. Batteriesymbole: Erstelle ein Plakat, das Pluspol, Minuspol, Anode, Kathode, Elektronenfluss und Ionenfluss erklärt.
  3. Kapazität: Vergleiche die Angaben auf drei Batterien oder Akkus und erkläre Spannung, Kapazität und Energie in eigenen Worten.
  4. Recycling: Suche in Deiner Schule oder Wohnumgebung eine Rückgabestelle und gestalte eine verständliche Wegbeschreibung.


Standard

  1. Daniell-Element: Zeichne eine beschriftete Modellzelle und ergänze beide Teilgleichungen sowie die Gesamtgleichung.
  2. Spannungsmessung: Plane mit der Lehrkraft eine Obst- oder Kartoffelzelle, miss die Spannung und dokumentiere Aufbau, Messwerte und Beobachtungen.
  3. Batterievergleich: Vergleiche Alkali-Mangan-, NiMH- und Lithium-Ionen-Systeme anhand von Einsatz, Wiederaufladbarkeit, Spannung, Sicherheit und Recycling.
  4. Erklärvideo: Produziere ein zweiminütiges Video, in dem Du den Unterschied zwischen Elektronenfluss und Ionenfluss erklärst.


Schwer

  1. Kennlinie: Miss unter Aufsicht die Spannung einer geeigneten Zelle bei verschiedenen Widerständen und deute den Einfluss des Innenwiderstands.
  2. Ökobilanz: Entwickle Kriterien für einen Lebenszyklusvergleich zwischen Primärbatterien und Akkus und begründe die Gewichtung Deiner Kriterien.
  3. Batteriemanagementsystem: Recherchiere die Aufgaben eines Batteriemanagementsystems und entwirf ein vereinfachtes Blockschaltbild.
  4. Zukunftsspeicher: Untersuche Redox-Flow-, Natrium-Ionen- oder Festkörperbatterien und präsentiere Chancen, Grenzen und offene Forschungsfragen.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Redoxanalyse: Erkläre anhand einer unbekannten galvanischen Zelle, wie Du aus zwei Teilgleichungen Anode, Kathode und Elektronenfluss bestimmst.
  2. Spannungsberechnung: Berechne aus gegebenen Standardpotenzialen eine Zellspannung und beurteile, ob die angegebene Reaktionsrichtung freiwillig ist.
  3. Geräteentscheidung: Wähle für eine selten genutzte Fernbedienung und für ein täglich genutztes Aufnahmegerät jeweils ein geeignetes Batteriesystem und begründe Deine Entscheidung.
  4. Fehlerdiagnose: Ein Gerät mit zwei in Reihe geschalteten Zellen funktioniert nach dem Mischen einer alten und einer neuen Zelle nur kurz. Erkläre mögliche Ursachen und Risiken.
  5. Sicherheitskonzept: Entwickle Regeln für Sammlung, Lagerung und Rückgabe gebrauchter Batterien in einer Schule.
  6. Nachhaltigkeitsurteil: Beurteile die Aussage, Akkus seien grundsätzlich immer umweltfreundlicher als Primärbatterien, mithilfe einer Lebenszyklusbetrachtung.




Lernnachweis

  1. Zellaufbau: Du kannst Elektroden, Elektrolyt, Separator und äußeren Stromkreis fachsprachlich beschreiben.
  2. Redoxgleichungen: Du kannst Oxidation, Reduktion und Gesamtreaktion korrekt formulieren.
  3. Ladungstransport: Du kannst Elektronenfluss und Ionenbewegung unterscheiden und erklären.
  4. Berechnungen: Du kannst eine einfache Zellspannung sowie Energie aus Spannung und Kapazität bestimmen.
  5. Batteriesysteme: Du kannst mindestens drei Zelltypen anhand ihrer Eigenschaften und Anwendungen vergleichen.
  6. Sicherheit und Nachhaltigkeit: Du kannst sichere Nutzung, getrennte Rückgabe und eine Lebenszyklusbewertung begründen.




OERs zum Thema



Verknüpfte Lernbereiche


aiMOOC-Projekte





Schulfach+

Prüfungsliteratur 2026
Bundesland Bücher Kurzbeschreibung
Baden-Württemberg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Mittlere Reife

  1. Der Markisenmann - Jan Weiler oder Als die Welt uns gehörte - Liz Kessler
  2. Ein Schatten wie ein Leopard - Myron Levoy oder Pampa Blues - Rolf Lappert

Abitur Dorfrichter-Komödie über Wahrheit/Schuld; Roman über einen Ort und deutsche Geschichte. Mittlere Reife Wahllektüren (Roadtrip-Vater-Sohn / Jugendroman im NS-Kontext / Coming-of-age / Provinzroman).

Bayern

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Lustspiel über Machtmissbrauch und Recht; Roman als Zeitschnitt deutscher Geschichte an einem Haus/Grundstück.

Berlin/Brandenburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Der Biberpelz - Gerhart Hauptmann
  4. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Gerichtskomödie; soziales Drama um Ausbeutung/Armut; Komödie/Satire um Diebstahl und Obrigkeit; Roman über Erinnerungsräume und Umbrüche.

Bremen

Abitur

  1. Nach Mitternacht - Irmgard Keun
  2. Mario und der Zauberer - Thomas Mann
  3. Emilia Galotti - Gotthold Ephraim Lessing oder Miss Sara Sampson - Gotthold Ephraim Lessing

Abitur Roman in der NS-Zeit (Alltag, Anpassung, Angst); Novelle über Verführung/Massenpsychologie; bürgerliche Trauerspiele (Moral, Macht, Stand).

Hamburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun

Abitur Justiz-/Machtkritik als Komödie; Großstadtroman der Weimarer Zeit (Rollenbilder, Aufstiegsträume, soziale Realität).

Hessen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  4. Der Prozess - Franz Kafka

Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

Abitur

  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Komödie über Wahrheit und Autorität; Roman als literarische „Geschichtsschichtung“ an einem Ort.

Saarland

Abitur

  1. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  2. Furor - Lutz Hübner und Sarah Nemitz
  3. Bahnwärter Thiel - Gerhart Hauptmann

Abitur Erinnerungsroman an einem Ort; zeitgenössisches Drama über Eskalation/Populismus; naturalistische Novelle (Pflicht/Überforderung/Abgrund).

Sachsen (berufliches Gymnasium)

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  6. Der Trafikant - Robert Seethaler

Abitur Mischung aus Klassiker-Drama, sozialem Drama, realistischem Roman, epischem Theater und Gegenwarts-/Erinnerungsroman; zusätzlich Coming-of-age im historischen Kontext.

Sachsen-Anhalt

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Themenfelder)

Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

Schleswig-Holstein

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Recht/Gerechtigkeit und historische Tiefenschichten eines Ortes – umgesetzt über Drama und Gegenwartsroman.

Thüringen

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

Mecklenburg-Vorpommern

Abitur

  1. (Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)

Abitur Land beteiligt sich am länderübergreifenden Aufgabenpool; konkrete, veröffentlichte Einzeltitel konnten hier nicht ausgelesen werden.

Rheinland-Pfalz

Abitur

  1. (keine landesweit einheitliche Pflichtlektüre; schulische Auswahl)

Abitur Keine landesweite Einheitsliste; Auswahl kann schul-/kursbezogen erfolgen.




aiMOOCs



aiMOOC Projekte












THE MONKEY DANCE




The Monkey DanceaiMOOCs

  1. Trust Me It's True: #Verschwörungstheorie #FakeNews
  2. Gregor Samsa Is You: #Kafka #Verwandlung
  3. Who Owns Who: #Musk #Geld
  4. Lump: #Trump #Manipulation
  5. Filth Like You: #Konsum #Heuchelei
  6. Your Poverty Pisses Me Off: #SozialeUngerechtigkeit #Musk
  7. Hello I'm Pump: #Trump #Kapitalismus
  8. Monkey Dance Party: #Lebensfreude
  9. God Hates You Too: #Religionsfanatiker
  10. You You You: #Klimawandel #Klimaleugner
  11. Monkey Free: #Konformität #Macht #Kontrolle
  12. Pure Blood: #Rassismus
  13. Monkey World: #Chaos #Illusion #Manipulation
  14. Uh Uh Uh Poor You: #Kafka #BerichtAkademie #Doppelmoral
  15. The Monkey Dance Song: #Gesellschaftskritik
  16. Will You Be Mine: #Love
  17. Arbeitsheft
  18. And Thanks for Your Meat: #AntiFactoryFarming #AnimalRights #MeatIndustry


© The Monkey Dance on Spotify, YouTube, Amazon, MOOCit, Deezer, ...



Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen