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Fußball-Taktik

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Version vom 29. Oktober 2026, 16:30 Uhr von Glanz (Diskussion | Beiträge) (Fußballwelt: Trainerwerkstatt mit Taktiktafel, Standards und Spielbeobachtung)
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Fußballteam trainiert verteilt auf einem markierten Kunstrasenplatz mit Bällen, Hütchen und Toren.
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Fußball-Taktik

Trainerwerkstatt · Spielzüge planen, Training gestalten, Beobachtungen auswerten

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Für Trainerinnen, Trainer & Fußballschulen

Dein Traineralltag – professionell organisiert

Nutze die Fußballwelt und deinen persönlichen Kalender als Arbeitsplatz: Training vorbereiten, Einheiten und Spieltage planen und deine Erfahrungen für das nächste Training festhalten.

Vorbereiten · Planen · Auswerten
  1. Vorbereiten: Wähle passende Trainingsformen, entwickle Spielzüge an der Taktiktafel und nutze die Videoanalysen für dein Coaching.
  2. Planen: Lege im persönlichen Kalender einen eigenen Eintrag mit Datum, Beginn, Ende und Trainingsziel an. Notiere den Link zur gewählten Einheit in der Beschreibung oder ordne einen passenden Lernkurs bzw. ein Lernpaket zu.
  3. Auswerten: Markiere Erledigtes und halte in deiner privaten Lerntagebuch-Notiz fest, was gelungen ist und was du in der nächsten Einheit anpasst.

Der persönliche Kalender ist nach der Anmeldung mit deinem MOOCwiki-Konto verfügbar. Termine trägst du selbst ein; eine automatische Übertragung aus der Taktiktafel oder dem Trainingsplan besteht derzeit nicht. Deren Entwürfe bleiben im jeweiligen Browser.

Die Taktiktafel, Spielbeobachtung und Trainingsplanung werden geladen.

Werkzeuge sinnvoll einsetzen · Datenschutz · Grenzen

Die Werkzeuge arbeiten in diesem Browser. Lokale Entwürfe speicherst du bewusst; sie werden nicht mit deinem MOOCwiki-Konto synchronisiert. Verwende neutrale Team- und Positionsbezeichnungen, besonders auf gemeinsam genutzten Geräten. Exporte sicher aufbewahren und lokale Entwürfe bei Bedarf löschen.

Trainingskarten und Aufstellungen sind anpassbare Lehrmodelle, keine fertige Taktik für jede Mannschaft. Alter, Entwicklungsstand, Gruppengröße, Material und örtliche Regeln bestimmen die Umsetzung. Die Beobachtungszahlen beschreiben deine erfassten Aktionen; sie sind weder automatische Leistungsdiagnostik noch ein validiertes xG-Modell.

Grundlegendes Lernen bleibt kostenlos. Dieses unabhängige Angebot ersetzt keine Trainerqualifikation, individuelle medizinische Beratung oder erforderliche betriebliche bzw. vereinsinterne Freigaben.

Mitnehmen auf den Platz

Komplette Trainingseinheiten

Ein Einstieg, ein Spielproblem, ein Transfer. Passe Belastung und Felder an deine Gruppe an.

Trainer erklärt fünf Kindern eine Ballaufgabe zwischen gelben Markierungsstangen auf einem kleinen Fußballfeld.
U8–U11 · 12 Kinder, zwei parallele Felder · 60 Min.

60 Minuten: sehen, dribbeln, zusammenspielen

Viel eigene Spielzeit, kurze Lernimpulse und ein freier Abschluss. Gleiche Beteiligung ist wichtiger als das Ergebnis.

Ablauf & Organisation
  1. Ankommen und mit Ball aktivieren · 8 Min.

    Aufmerksamkeit und Bewegung vorbereiten.

    Zwei übersichtliche Flächen, Paare mit Ball. Die Aktivierung aus pro-18 kürzer durchführen; keine volle zehnminütige Karte zusätzlich addieren.

    Coaching: Freie Wege und Tagesform beachten. Noch keine hohe Intensität oder Wettbewerb erzwingen.

  2. 1 gegen 1 mit zwei Ausgängen · 12 Min.

    Gegner sehen und eine eigene Lösung finden.

    Sechs kleine Felder; pro-13 mit allen kurzen Pausen und Rollenwechseln. Bei wenig Platz drei Felder und aktive leichte Partneraufgabe daneben.

    Coaching: Nur einen hilfreichen Impuls je Durchgang; Startabstand bei Bedarf anpassen.

  3. Trinken und Feldwechsel · 3 Min.

    Erholung und geordneten Übergang sichern.

    Bälle ruhen, Gruppe trinkt und wechselt in zwei Dreierteams pro Feld.

    Coaching: Alle wissen, auf welche Tore sie spielen. Keine Zusatzlaufaufgabe in der Pause.

  4. 3 gegen 3: freie Tore entdecken · 12 Min.

    Dribbling und Pass als Alternativen erleben.

    Zwei parallele Felder, pro-01 vollständig. Tore und Fläche passend zur Gruppe.

    Coaching: Gelungene Entscheidungen sichtbar machen; keine Pflichtpasszahl.

  5. Trinken und Teams mischen · 3 Min.

    Erholen und andere Mitspieler kennenlernen.

    Gleichmäßige Teams bilden; alle bleiben beteiligt.

    Coaching: Kinder nennen selbst eine hilfreiche Spielidee.

  6. Freies Spiel in kurzen Runden · 16 Min.

    Die Idee ohne Zusatzregel anwenden.

    Vier Spielrunden à drei Minuten, dazwischen insgesamt vier Minuten für Wasser, Rollenwechsel und kurze Rückmeldung.

    Coaching: Wenige Unterbrechungen. Je Runde unterschiedliche Kinder bei eigener Entscheidung beobachten.

  7. Abschluss und nächste Idee · 6 Min.

    Eigene Fortschritte benennen.

    Leicht auslaufen oder bewegen nach Bedarf, Material gemeinsam sammeln; jedes Kind kann ein gelungenes Beispiel nennen.

    Coaching: Keine öffentliche Fehlerliste. Ein nächstes persönliches Lernziel wählen.

Reflexion & passende Trainingskarten

Prüfen: viele eigene Aktionen, verständliche Regeln und selbst gewählte Lösungen? Für das nächste Training eine Szene und eine Anpassung festhalten.

Torwart liegt seitlich auf dem Rasen und hält einen Ball; eine weitere Torwartperson steht im Hintergrund.
U12–U16 · 16 Teilnehmende einschließlich zwei Torhütern · 75 Min.

75 Minuten: aus Druck kontrolliert aufbauen

Vom ersten Kontakt zum Mannschaftsaufbau. Der Gegner darf jede geübte Lösung ernsthaft erschweren.

Ablauf & Organisation
  1. Aktivieren und orientieren · 10 Min.

    Blickverhalten und Ballgefühl vorbereiten.

    Pro-18 angepasst: acht Paare, wechselnde freie Passwege; Torwartpersonen gleichberechtigt einbinden.

    Coaching: Gegner- und Raumwahrnehmung vor dem Kontakt ansprechen, keine Dauerkorrektur.

  2. Erster Kontakt unter Gegnerdruck · 16 Min.

    Zwischen Aufdrehen und Sichern entscheiden.

    Zwei Felder mit 3 gegen 3 plus je zwei rotierenden Zielpersonen. Pro-14 entsprechend anpassen; Wechsel alle zwei Minuten.

    Coaching: Eine sichere Ablage und eine gute Vorwärtsmitnahme vergleichen. Nicht jede Annahme muss nach vorn gehen.

  3. Trinken und Umbauen · 3 Min.

    Erholung und klare nächste Aufgabe.

    Zu zwei gleich großen Gruppen wechseln; zweite Gruppe beginnt auf kleinem Nebenfeld.

    Coaching: Nur das neue Ziel und die Sicherheitsabstände erklären.

  4. Torwart als Mitspieler · 16 Min.

    Erste Drucklinie gemeinsam überwinden.

    Hauptfeld: pro-03 mit zwei Torhütern und sechs Feldspielern. Nebenfeld: 4 gegen 4 auf Zielzonen. Feldspieler nach acht Minuten rotieren; Torhüter erhalten abgestimmte Pausen.

    Coaching: Kurzen Aufbau ermöglichen, aber keine riskante Lösung erzwingen. Reaktion auf Ballverlust mitbeobachten.

  5. Trinken und Teamfrage · 3 Min.

    Eine gemeinsame Lösung bewusst machen.

    Teams nennen eine Hilfe für den Ballführenden und einen sicheren Plan B.

    Coaching: Nicht mehrere neue Regeln gleichzeitig hinzufügen.

  6. Freier Spieltransfer · 20 Min.

    Aufbau und Seitenwechsel unter echtem Gegnerdruck verbinden.

    Zwei Teams mit je sieben Feldspielern plus Torwart. Zwei achtminütige Spielphasen, dazwischen vier Minuten Pause und Rückmeldung; passende Feldgröße.

    Coaching: Je fünf Aufbauversuche und zwei Ballverluste gezielt beobachten; keine durchgehende Erfolgsquote behaupten.

  7. Review und Ausklang · 7 Min.

    Eine überprüfbare nächste Trainingsfrage wählen.

    Eine positive Szene und eine Schwierigkeit pro Team besprechen; Material sammeln und ruhig ausklingen lassen.

    Coaching: Fragen: Wann war die Vorwärtslösung offen? Wann war Sichern besser?

Reflexion & passende Trainingskarten

Die Qualität der Entscheidung vor dem Ballkontakt und die Anschlussposition nach Ballverlust bewerten. Ergebnis mit Ausgangsbeobachtung vergleichen, nicht mit einem fremden Team.

Fußballspielerinnen verteidigen und besetzen den Torraum während eines Eckstoßes; das Spiel findet auf einem Mehrzweckfeld statt.
U17–Erwachsene · 16 Teilnehmende einschließlich zwei Torhütern · 90 Min.

90 Minuten: Pressing, Umschalten und Standards verbinden

Ein gemeinsamer Spielplan mit klarer Gegenlösung. Für eine Einheit mit ausreichender Frische; Umfang an Wochenplan und Belastung anpassen.

Ablauf & Organisation
  1. Vorbereiten und Tagesziel · 12 Min.

    Bewegungsbereitschaft und gemeinsame Sprache schaffen.

    Zehn Minuten angepasste Aktivierung, zwei Minuten Zielklärung. Ein Pressingauslöser und ein Rückzugssignal vereinbaren.

    Coaching: Tagesform berücksichtigen; keine intensive Hauptspielform ohne angemessene Vorbereitung.

  2. Pressing gemeinsam auslösen · 18 Min.

    Anlaufen, Passwege schließen und absichern verbinden.

    Pro-05 mit zehn Spielern im Hauptfeld. Sechs übrige im dosierten 3 gegen 3; Gruppen zwischen den Runden rotieren. Torwartpersonen nach Aufgabenprofil einbeziehen.

    Coaching: Gegner darf Pressing überspielen. Rechtzeitiger Abbruch ist eine taktische Lösung.

  3. Erholung und eine Korrektur · 4 Min.

    Neue Konzentration herstellen.

    Wasser, kurze Rückmeldung und Wechsel. Keine Zusatzbelastung in der Erholung.

    Coaching: Nur den wichtigsten Abstand oder Laufwinkel ändern.

  4. Nach Ballverlust entscheiden · 18 Min.

    Zugriff oder Rückzug aus der Situation wählen.

    Pro-06 für zehn Spieler; sechs Spieler in leichter technischer Nebenaufgabe. Zwei Minuten davon für Feldwechsel und Wiederholung des Ziels nutzen; Rollen wechseln.

    Coaching: Nicht jede Situation zum maximalen Gegenpressing erklären. Unterstützung und Zentrumsschutz sichtbar machen.

  5. Erholen und Standards vorbereiten · 4 Min.

    Aufgaben für die nächste Form klären.

    Wasser; neun Spieler beginnen an der Ecke, sieben auf dem Nebenfeld. Während der Standardrunden wechseln.

    Coaching: Ausreichend Abstand zwischen Bällen, Tor und wartenden Personen.

  6. Kurze Ecke mit gegnerischer Antwort · 16 Min.

    Plan A und Plan B unter aktiver Verteidigung unterscheiden.

    Pro-09 für 15 Minuten plus eine Minute Organisation. Nebenfeld sieben Spieler in 3 gegen 3 plus Neutralem; dosiert und ohne Schüsse in den Standardbereich.

    Coaching: Absicherung und erster gegnerischer Pass zählen ebenso wie die Hereingabe.

  7. Freier Mannschaftstransfer · 12 Min.

    Die Prinzipien ohne Bonusregeln anwenden.

    7 plus Torwart gegen 7 plus Torwart: zwei fünfminütige Phasen, zwei Minuten Zwischenpause.

    Coaching: Nur die vereinbarten Auslöser, den Rückzug und die Anschlussaktion gezielt beobachten.

  8. Teamreview · 6 Min.

    Belegte Erkenntnisse in den nächsten Plan übernehmen.

    Je eine gelungene Szene und eine offene Frage notieren; Belastungsrückmeldung aufnehmen.

    Coaching: Keine abschließende Mannschaftsdiagnose aus einer einzelnen Einheit.

Reflexion & passende Trainingskarten

Eine Pressingszene, eine Rückzugsszene und eine Standard-Anschlussaktion mit demselben Beobachtungsraster prüfen. Nächste Einheit an der tatsächlich erkannten Schwierigkeit ausrichten.

Dein Entwicklungsweg

Ein Thema – vom Verstehen zum Anwenden

Auf dem Platz verwendbar

Praxisbibliothek für Coaches

18 anpassbare Bausteine

18 Praxisbausteine

Torwart liegt seitlich auf dem Rasen und hält einen Ball; eine weitere Torwartperson steht im Hintergrund.
AufbauU13–Erwachsene · Trainer und TorwartteamVertiefung

Torwart als freie Aufbauoption

Die Torwartposition beim Aufbau und unmittelbar nach Ballverlust gemeinsam anpassen.

Gruppe
8 · drei Feldspieler plus Torwart je Team
Feld
36 × 26 m · gesicherte altersgerechte Tore
Baustein
16 Minuten
Trainingsziel & überprüfbare Kriterien

Woran ihr Fortschritte erkennt

  • Von zehn Aufbauversuchen: erste Drucklinie kontrolliert verlassen oder Ball bewusst gesichert?
  • Bei drei Ballverlusten prüfen: Torwartposition zum Ball, Abstand zur letzten Linie und klarer Zuruf.

Vorbereitung

  • Je drei Feldspieler und eine Torwartperson, zwei gesicherte altersgerechte Tore, etwa 36 × 26 m.
  • Ersatzbälle neben beiden Toren; jede neue Aktion startet abwechselnd bei einem Torwart. Alle Feldpositionen rotieren.
Durchführung Schritt für Schritt
  1. Aufbauen · 4 Min.

    Freies Spiel. Torwart bietet seitlich versetzt eine Rückpasslinie; gegnerische Mannschaft darf hoch oder abwartend verteidigen.

  2. Standbild · 1 Min.

    Nach einer sicheren Unterbrechung Abstände zeigen: Wo ist eine offene Passlinie, wo wäre das Tor gefährdet?

  3. Pressing ändern · 4 Min.

    Abwehr verändert ihren Anlauf zwischen zentral und außen. Aufbau darf bewusst auch einen längeren flachen Pass wählen.

  4. Pause · 2 Min.

    Torwartteams besprechen ein gemeinsames Signal und eine Rückzugslösung; Intensität und Fläche anpassen.

  5. Beide Spielrichtungen · 5 Min.

    Spiel läuft nach Ballverlust weiter. Anschlussposition des Torwarts und Absicherung gemeinsam beurteilen.

Taktisches Prinzip im Großfeld; Aufstellung an die Gruppengröße dieser Spielform anpassen.

Ablauf, Coaching & Varianten

Organisation und Ablauf

  • Freies Spiel. Torwart bietet seitlich versetzt eine Rückpasslinie; gegnerische Mannschaft darf hoch oder abwartend verteidigen.
  • Nach einer sicheren Unterbrechung Abstände zeigen: Wo ist eine offene Passlinie, wo wäre das Tor gefährdet?
  • Abwehr verändert ihren Anlauf zwischen zentral und außen. Aufbau darf bewusst auch einen längeren flachen Pass wählen.
  • Torwartteams besprechen ein gemeinsames Signal und eine Rückzugslösung; Intensität und Fläche anpassen.
  • Spiel läuft nach Ballverlust weiter. Anschlussposition des Torwarts und Absicherung gemeinsam beurteilen.

Coachingfragen

  • Wo entsteht eine sichere Rückpasslinie?
  • Wie verändert sich deine Position, sobald der Ball verloren geht?

Anpassen und steigern

  • Eine neutrale Anspielstation erleichtert den Aufbau.
  • Für Fortgeschrittene den gegnerischen Pressingstart variieren statt Kontakte pauschal zu begrenzen.
Beobachten & gemeinsam auswerten
  • Von zehn Aufbauversuchen: erste Drucklinie kontrolliert verlassen oder Ball bewusst gesichert?
  • Bei drei Ballverlusten prüfen: Torwartposition zum Ball, Abstand zur letzten Linie und klarer Zuruf.

Eigenes Lehrmodell. Kein Zwang zum riskanten Kurzpass. Torhütertraining und Distanzen fachkundig begleiten; keine unkontrollierten Nahdistanzschüsse.

Gegenlösung

Bei zugestelltem Kurzaufbau keinen Pflichtpass erzwingen. Neue Passlinie, Seitenwechsel oder sicherer längerer Ball sind legitime Lösungen.

Transfer ins Spiel

Auf der Taktiktafel eine hohe und eine tiefe Pressingposition vergleichen; den Aufbau für beide Fälle erklären.

Medien & fachliche Quellen
Bildnachweis

Goalie1965 · Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0. Darstellung gegebenenfalls beschnitten.

Fußballspielerinnen verteidigen und besetzen den Torraum während eines Eckstoßes; das Spiel findet auf einem Mehrzweckfeld statt.
PressingU14–ErwachseneTransfer

Pressing: gemeinsam lenken statt einzeln jagen

Anlaufen, Deckungsschatten und Absicherung zu einer gemeinsamen Entscheidung verbinden.

Gruppe
10 · fünf gegen fünf
Feld
38 × 28 m · je zwei Zieltore
Baustein
18 Minuten
Trainingsziel & überprüfbare Kriterien

Woran ihr Fortschritte erkennt

  • Bei fünf Auslösern notieren: gemeinsamer Start, geschlossene Mitte, Deckung hinter dem Anlaufenden.
  • Ballgewinne und überspielte Pressinglinien getrennt zählen; Gegnerdruck und Spielstand dazuschreiben.

Vorbereitung

  • Fünf gegen fünf auf etwa 40 × 30 m mit zwei Minitoren pro Team. Ein Team beginnt aus der eigenen Grundzone.
  • Vorher einen beobachtbaren Pressingauslöser vereinbaren, etwa einen Rückpass oder einen schlecht kontrollierten Außenpass.
Durchführung Schritt für Schritt
  1. Ausgangsspiel · 4 Min.

    Abwehr entscheidet selbst, wann sie gemeinsam anläuft. Alle anderen sichern die nächsten Passwege.

  2. Teamabstimmung · 2 Min.

    Ein Anlaufender, ein absichernder Partner und die ballferne Person erklären ihre Aufgaben am selben Auslöser.

  3. Gegner löst sich · 4 Min.

    Aufbauteam versucht gezielt den Rückpass, einen Doppelpass oder die offene Gegenseite. Pressingteam darf abbrechen.

  4. Pause und Korrektur · 2 Min.

    Nur einen Abstand oder Laufwinkel korrigieren; genug Erholung für konzentrierte Entscheidungen.

  5. Offenes Spiel · 6 Min.

    Beide Teams wechseln nach jedem Ballverlust die Rolle. Gelungene Pressingabbrüche ausdrücklich mitbesprechen.

Taktisches Prinzip im Großfeld; Aufstellung an die Gruppengröße dieser Spielform anpassen.

Ablauf, Coaching & Varianten

Organisation und Ablauf

  • Abwehr entscheidet selbst, wann sie gemeinsam anläuft. Alle anderen sichern die nächsten Passwege.
  • Ein Anlaufender, ein absichernder Partner und die ballferne Person erklären ihre Aufgaben am selben Auslöser.
  • Aufbauteam versucht gezielt den Rückpass, einen Doppelpass oder die offene Gegenseite. Pressingteam darf abbrechen.
  • Nur einen Abstand oder Laufwinkel korrigieren; genug Erholung für konzentrierte Entscheidungen.
  • Beide Teams wechseln nach jedem Ballverlust die Rolle. Gelungene Pressingabbrüche ausdrücklich mitbesprechen.

Coachingfragen

  • Was macht dein Mitspieler hinter dir, wenn du anläufst?
  • Welcher Pass entkommt eurem Plan und wie könnt ihr reagieren?

Anpassen und steigern

  • Zum Einstieg nur einen Auslöser wählen, etwa einen geschlossenen ersten Kontakt.
  • Fortgeschrittene zwischen Anlaufen und kompaktem Rückzug entscheiden lassen.
Beobachten & gemeinsam auswerten
  • Bei fünf Auslösern notieren: gemeinsamer Start, geschlossene Mitte, Deckung hinter dem Anlaufenden.
  • Ballgewinne und überspielte Pressinglinien getrennt zählen; Gegnerdruck und Spielstand dazuschreiben.

Eigenes Lehrmodell. Kontrolliertes Anlaufen, keine Fouls als Mittel. Laufumfang und Pausen anpassen; kein Dauervollpressing als allgemeines Erfolgsrezept.

Gegenlösung

Spielt der Gegner die erste Linie aus, nicht einzeln weiterjagen: Laufwege zum Tor schließen, kompakt werden und neu ordnen.

Transfer ins Spiel

Auf der Taktiktafel zunächst den Gegnerweg darstellen, dann die eigene Antwort. Ein starres Pressingbild allein reicht nicht.

Medien & fachliche Quellen
Bildnachweis

Harvardton · Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0. Darstellung gegebenenfalls beschnitten.

Fußballspieler im dunklen Trainingsanzug bewegt den Ball mit dem Fuß und blickt seitlich über das Feld.
TechnikU14–ErwachseneTransfer

Letztes Drittel: hinterlaufen, einlaufen, zurücklegen

In der Außenzone eine Überzahl nutzen und den Rückraum vor dem Abschluss wahrnehmen.

Gruppe
10 · fünf Angreifer, vier Verteidiger, ein Torwart
Feld
36 × 32 m · gesichertes Tor und zwei Kontertore
Baustein
18 Minuten
Trainingsziel & überprüfbare Kriterien

Woran ihr Fortschritte erkennt

  • Sechs Angriffe: Empfänger vor der Hereingabe gesehen? Laufwege zeitlich versetzt? Rückraum erreichbar?
  • Abschlussqualität als frei/unter Druck/blockiert beschreiben, keine erfundene xG-Zahl vergeben.

Vorbereitung

  • Fünf Angreifer gegen vier Verteidiger plus Torwart; etwa 36 × 30 m vor einem gesicherten Tor, zwei Kontertore an der Startlinie.
  • Angriffe abwechselnd links, rechts und zentral eröffnen. Bei Ballgewinn darf die Abwehr auf Kontertore spielen.
Durchführung Schritt für Schritt
  1. Freie Chancen · 4 Min.

    Angreifer wählen Dribbling, Pass in die Tiefe oder Rücklage. Kein vorgeschriebener Laufweg.

  2. Raum zeigen · 2 Min.

    Drei Positionen erklären: Breite am Ball, einlaufende Tiefe und frei werdender Rückraum.

  3. Abwehrreaktion · 4 Min.

    Verteidigung schützt nun bewusst die Grundlinie oder den Rückraum; Angreifer suchen die jeweils andere Lösung.

  4. Pause und Rollenwechsel · 2 Min.

    Rollen tauschen. Abschlüsse nur bei freier Schussbahn und bereitstehendem Torwart.

  5. Transfer · 6 Min.

    Abschlüsse und verteidigte Konter gemeinsam beurteilen; ein guter Angriff endet nicht mit dem Torschuss.

Taktisches Prinzip im Großfeld; Aufstellung an die Gruppengröße dieser Spielform anpassen.

Ablauf, Coaching & Varianten

Organisation und Ablauf

  • Angreifer wählen Dribbling, Pass in die Tiefe oder Rücklage. Kein vorgeschriebener Laufweg.
  • Drei Positionen erklären: Breite am Ball, einlaufende Tiefe und frei werdender Rückraum.
  • Verteidigung schützt nun bewusst die Grundlinie oder den Rückraum; Angreifer suchen die jeweils andere Lösung.
  • Rollen tauschen. Abschlüsse nur bei freier Schussbahn und bereitstehendem Torwart.
  • Abschlüsse und verteidigte Konter gemeinsam beurteilen; ein guter Angriff endet nicht mit dem Torschuss.

Coachingfragen

  • Welcher Lauf bindet wirklich einen Gegner?
  • Siehst du eine bessere Rückpassoption statt einer erzwungenen Flanke?

Anpassen und steigern

  • Eine zusätzliche neutrale Person erleichtert die Entscheidung.
  • Fortgeschrittene starten aus unterschiedlichen Zonen und ohne vorgegebene Laufreihenfolge.
Beobachten & gemeinsam auswerten
  • Sechs Angriffe: Empfänger vor der Hereingabe gesehen? Laufwege zeitlich versetzt? Rückraum erreichbar?
  • Abschlussqualität als frei/unter Druck/blockiert beschreiben, keine erfundene xG-Zahl vergeben.

Eigenes Lehrmodell; zunächst flache Zuspiele, keine Kopfballserie. Abschlüsse nur mit vorbereitetem Torwart und freiem Schussraum. Kein Spielzug funktioniert gegen jede Abwehr.

Gegenlösung

Ist die Rücklage gedeckt, Ball sichern oder die andere Seite nutzen. Einstudierte Laufwege dürfen die bessere aktuelle Lösung nicht verhindern.

Transfer ins Spiel

Die Vorlage „Rückpass von der Grundlinie“ an den Gegner anpassen und anschließend eine alternative Lösung zeigen.

Medien & fachliche Quellen
Bildnachweis

TobyMcG · Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0. Darstellung gegebenenfalls beschnitten.

Fußballspieler im dunklen Trainingsanzug bewegt den Ball mit dem Fuß und blickt seitlich über das Feld.
TechnikU12–Erwachsene · Spieler und TrainerVertiefung

Erster Kontakt: offen werden oder sicher klatschen

Vor der Ballannahme Informationen gewinnen und zwischen Aufdrehen, Mitnehmen und Rückspiel entscheiden.

Gruppe
6 · drei gegen drei
Feld
24 × 18 m · zwei Zielzonen
Baustein
16 Minuten
Trainingsziel & überprüfbare Kriterien

Woran ihr Fortschritte erkennt

  • Zehn Annahmen: Informationsblick vor Zuspiel und nutzbarer Anschluss nach Kontakt getrennt festhalten.
  • Entscheidung nach Gegnerposition beurteilen; „immer aufdrehen“ ist kein Qualitätskriterium.

Vorbereitung

  • Drei gegen drei auf zwei etwa drei Meter tiefe Zielzonen. Punkt nach kontrollierter Annahme eines Zuspiels in der gegnerischen Zielzone.
  • Freie Kontakte, neue Bälle vom Rand. Fläche bei fehlender Zeit zur Orientierung zunächst vergrößern.
Durchführung Schritt für Schritt
  1. Sehen vor Annehmen · 4 Min.

    Frei spielen. Trainer beobachtet vor allem die Bewegung vor dem Zuspiel, nicht nur den Kontakt.

  2. Kurzdialog · 1 Min.

    Empfänger nennt, welche Information über Gegner und Anschlussoption vor dem Ballkontakt verfügbar war.

  3. Zwei Druckrichtungen · 4 Min.

    Verteidiger variieren bewusst zwischen Druck von hinten und seitlichem Anlaufen. Keine vorbestimmte Annahmetechnik.

  4. Pause · 2 Min.

    Teams besprechen ein hilfreiches Signal, beispielsweise eine konkrete Richtung statt nur „Dreh!“.

  5. Transfer · 5 Min.

    Spiel frei fortsetzen; gezielt eine gute sichere Ablage und eine gute Vorwärtsmitnahme sammeln.

Ablauf, Coaching & Varianten

Organisation und Ablauf

  • Frei spielen. Trainer beobachtet vor allem die Bewegung vor dem Zuspiel, nicht nur den Kontakt.
  • Empfänger nennt, welche Information über Gegner und Anschlussoption vor dem Ballkontakt verfügbar war.
  • Verteidiger variieren bewusst zwischen Druck von hinten und seitlichem Anlaufen. Keine vorbestimmte Annahmetechnik.
  • Teams besprechen ein hilfreiches Signal, beispielsweise eine konkrete Richtung statt nur „Dreh!“.
  • Spiel frei fortsetzen; gezielt eine gute sichere Ablage und eine gute Vorwärtsmitnahme sammeln.

Coachingfragen

  • Passt mein Hinweis zur sichtbaren Spielsituation oder gebe ich pauschale Kommandos?

Anpassen und steigern

  • Bei engem Druck Ball sichern oder zurücklegen; nach dem Abspiel sofort eine neue Passlinie anbieten.
  • Fläche, Spielzeit und Gegnerdruck einzeln an Leistungsstand und Tagesform anpassen.
Beobachten & gemeinsam auswerten
  • Zehn Annahmen: Informationsblick vor Zuspiel und nutzbarer Anschluss nach Kontakt getrennt festhalten.
  • Entscheidung nach Gegnerposition beurteilen; „immer aufdrehen“ ist kein Qualitätskriterium.

Kein Druck mit ausgestreckten Armen gegen Hals oder Kopf; Körperkontakt kontrolliert und altersgerecht.

Gegenlösung

Bei engem Druck Ball sichern oder zurücklegen; nach dem Abspiel sofort eine neue Passlinie anbieten.

Transfer ins Spiel

Dasselbe Prinzip im Aufbau mit Torwart anwenden. Feldform und Positionsnamen ändern, Entscheidungsfrage beibehalten.

Medien & fachliche Quellen
Bildnachweis

TobyMcG · Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0. Darstellung gegebenenfalls beschnitten.

Torwart im blauen Trainingsanzug hält einen Ball mit beiden Händen seitlich am Boden.
TorwartU13–Erwachsene · Torwartteam und TrainerVertiefung

Torwartentscheidung: sichern und wieder eröffnen

Eine kontrollierte Torwartaktion mit Orientierung und passender Anschlussentscheidung verbinden.

Gruppe
4 · Torwart, Zuspieler und zwei Anschlussoptionen
Feld
Torraum plus zwei sichere Passkorridore
Baustein
14 Minuten
Trainingsziel & überprüfbare Kriterien

Woran ihr Fortschritte erkennt

  • In sechs Aktionen: Ball sicher kontrolliert, vor Eröffnung orientiert, Empfänger passend zur Gegnerposition gewählt?
  • Qualität der Entscheidung getrennt von spektakulärer Technik betrachten.

Vorbereitung

  • Zuspieler spielt angekündigte, gut kontrollierbare flache Bälle. Zwei Feldspieler bieten seitlich versetzte Anschlusskorridore an.
  • Druck zunächst nur durch zugestellten Passweg darstellen, nicht durch Angriffe auf den Körper. Rollen der Feldspieler rotieren.
Durchführung Schritt für Schritt
  1. Sichere Ausgangsaktion · 3 Min.

    Torwart verarbeitet einfache Zuspiele und eröffnet kontrolliert auf eine freie Seite.

  2. Kurze Rückmeldung · 1 Min.

    Torwart beschreibt Blick, Ballkontrolle und gewählten Passweg in dieser Reihenfolge.

  3. Passweg verändert · 3 Min.

    Eine Anschlussoption wird geschlossen; Torwart sichert den Ball und findet die andere oder wartet bewusst.

  4. Erholung · 2 Min.

    Individuelle Pause; Technik nur in Absprache mit qualifizierter Torwartbetreuung steigern.

  5. Im Mannschaftsspiel · 5 Min.

    Mit vier Beteiligten weiterspielen: Torwart und zwei Aufbauspieler gegen einen Störer auf zwei Zielkorridore. Nach dessen Ballgewinn kontrolliert neu starten; die Anschlussentscheidung unter leichtem Druck prüfen.

Ablauf, Coaching & Varianten

Organisation und Ablauf

  • Torwart verarbeitet einfache Zuspiele und eröffnet kontrolliert auf eine freie Seite.
  • Torwart beschreibt Blick, Ballkontrolle und gewählten Passweg in dieser Reihenfolge.
  • Eine Anschlussoption wird geschlossen; Torwart sichert den Ball und findet die andere oder wartet bewusst.
  • Individuelle Pause; Technik nur in Absprache mit qualifizierter Torwartbetreuung steigern.
  • Mit vier Beteiligten weiterspielen: Torwart und zwei Aufbauspieler gegen einen Störer auf zwei Zielkorridore. Nach dessen Ballgewinn kontrolliert neu starten; die Anschlussentscheidung unter leichtem Druck prüfen.

Coachingfragen

  • Hat die Torwartperson Zeit für sichere Kontrolle? Sind Feldspieler aktiv für die Anschlusslösung mitverantwortlich?

Anpassen und steigern

  • Sind beide kurzen Wege geschlossen, Ball im erlaubten Rahmen sichern und neue Anspielbewegung verlangen statt blind abspielen.
  • Fläche, Spielzeit und Gegnerdruck einzeln an Leistungsstand und Tagesform anpassen.
Beobachten & gemeinsam auswerten
  • In sechs Aktionen: Ball sicher kontrolliert, vor Eröffnung orientiert, Empfänger passend zur Gegnerposition gewählt?
  • Qualität der Entscheidung getrennt von spektakulärer Technik betrachten.

Nur unter qualifizierter Anleitung, gesichertes Tor, geeigneter Untergrund. Keine erzwungenen Hechtsprünge oder Nahdistanzschüsse; Belastung und Technik individuell anpassen.

Gegenlösung

Sind beide kurzen Wege geschlossen, Ball im erlaubten Rahmen sichern und neue Anspielbewegung verlangen statt blind abspielen.

Transfer ins Spiel

Im Profi-Video Organisationsprinzipien erkennen; Sprunghöhe, Schusstempo und Umfang nicht ungeprüft übernehmen.

Medien & fachliche Quellen
Bildnachweis

Symo711 · Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0. Darstellung gegebenenfalls beschnitten.

Fußballspielerinnen verteidigen und besetzen den Torraum während eines Eckstoßes; das Spiel findet auf einem Mehrzweckfeld statt.
UmschaltenU15–ErwachseneTransfer

Restverteidigung: schon im Angriff vorbereitet

Angriff unterstützen und gleichzeitig Raum hinter dem Ball kontrollieren.

Gruppe
12 · sechs gegen sechs
Feld
48 × 36 m · zwei Minitore je Grundlinie
Baustein
18 Minuten
Trainingsziel & überprüfbare Kriterien

Woran ihr Fortschritte erkennt

  • Bei fünf Angriffen: Ist mindestens eine realistische Konterspur kontrolliert und bleiben Anspieloptionen nach vorn erhalten?
  • Drei Ballverluste mit den Positionen unmittelbar davor vergleichen, nicht nur mit dem späteren Sprint.

Vorbereitung

  • Sechs gegen sechs auf etwa 44 × 32 m mit je zwei Minitoren. Alle greifen an und verteidigen; keine feste Abstellrolle.
  • Vor dem Start vereinbaren, wie mindestens eine zentrale Passlinie und der Raum hinter dem Angriff gesichert werden.
Durchführung Schritt für Schritt
  1. Angriff und Absicherung · 4 Min.

    Freies Spiel; ballferne Personen beobachten den möglichen gegnerischen ersten Pass.

  2. Blick zurück · 2 Min.

    Eine Angriffsszene einfrieren, ohne Ballverlust zu erzwingen. Team nennt die gefährlichste Konterspur.

  3. Gegnerkonter · 4 Min.

    Gegner verändert nach Ballgewinn bewusst Richtung und Tiefe. Absichernde passen ihre Position an.

  4. Pause · 2 Min.

    Eine gelungene Unterstützung nach vorn und eine gelungene Absicherung gegenüberstellen.

  5. Freie Anwendung · 6 Min.

    Keine feste Zahl hinter dem Ball vorschreiben. Passwege, Zugriff und Überzahl der konkreten Situation prüfen.

Taktisches Prinzip im Großfeld; Aufstellung an die Gruppengröße dieser Spielform anpassen.

Ablauf, Coaching & Varianten

Organisation und Ablauf

  • Freies Spiel; ballferne Personen beobachten den möglichen gegnerischen ersten Pass.
  • Eine Angriffsszene einfrieren, ohne Ballverlust zu erzwingen. Team nennt die gefährlichste Konterspur.
  • Gegner verändert nach Ballgewinn bewusst Richtung und Tiefe. Absichernde passen ihre Position an.
  • Eine gelungene Unterstützung nach vorn und eine gelungene Absicherung gegenüberstellen.
  • Keine feste Zahl hinter dem Ball vorschreiben. Passwege, Zugriff und Überzahl der konkreten Situation prüfen.

Coachingfragen

  • Welche gegnerischen Anschlussräume bleiben trotz eigener Überzahl offen?
  • Wann hilft eine höhere, wann eine tiefere Absicherung?

Anpassen und steigern

  • Ein gegnerischer Zielspieler bleibt zunächst hoch und macht Konterwege sichtbar.
  • Später Positionen freigeben und die Sicherung an wechselnde Laufwege anpassen.
Beobachten & gemeinsam auswerten
  • Bei fünf Angriffen: Ist mindestens eine realistische Konterspur kontrolliert und bleiben Anspieloptionen nach vorn erhalten?
  • Drei Ballverluste mit den Positionen unmittelbar davor vergleichen, nicht nur mit dem späteren Sprint.

Eigenes Lehrmodell. Formationen sind Beispiele, keine garantierten Lösungen. Gegenspieler dürfen ihre Konterwege verändern; ein Sicherheitsspieler ersetzt kein gemeinsames Orientieren.

Gegenlösung

Bindet der Gegner ballfern einen schnellen Angreifer, Absicherung rechtzeitig staffeln statt erst nach Verlust die gleiche Höhe zu halten.

Transfer ins Spiel

Zwei Standbilder auf der Taktiktafel: eigener Angriff außen und zentral; jeweils die gefährlichste gegnerische Anschlussaktion einzeichnen.

Medien & fachliche Quellen
Bildnachweis

Harvardton · Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0. Darstellung gegebenenfalls beschnitten.

Fußballspieler im dunklen Trainingsanzug bewegt den Ball mit dem Fuß und blickt seitlich über das Feld.
UmschaltenU14–ErwachseneTransfer

Nach Ballverlust: Druck oder Rückzug?

Sofort nach Ballverlust eine gemeinsam abgesicherte Reaktion wählen.

Gruppe
10 · vier gegen vier plus zwei Neutrale
Feld
30 × 24 m · zwei sichere Ausspielzonen
Baustein
16 Minuten
Trainingsziel & überprüfbare Kriterien

Woran ihr Fortschritte erkennt

  • Acht Ballverluste: War gemeinsamer Zugriff erreichbar? Waren Zentrum und Tiefe abgesichert?
  • Nicht nur Rückeroberungen zählen, sondern auch verhinderte direkte gegnerische Abschlüsse.

Vorbereitung

  • Vier gegen vier plus zwei neutrale Spieler im etwa 30 × 25 m großen Feld, zwei Dribbeltore je Angriffsrichtung.
  • Neutrale gehören jeweils zum Ballbesitz. Nach Ballwechsel sofort weiterspielen, keine künstlichen Neustarts.
Durchführung Schritt für Schritt
  1. Verlustmomente sammeln · 4 Min.

    Frei spielen. Die erste Reaktion und die Position hinter dem Ball beobachten.

  2. Entscheidung erklären · 1 Min.

    Ein Beispiel für gemeinsamen Druck und eines für Rückzug gegenüberstellen.

  3. Gegner verändert Lösung · 4 Min.

    Nach Ballgewinn darf das andere Team dribbeln, flach durchspielen oder den Ball sichern. Kein vorgeschriebener erster Pass.

  4. Erholung · 2 Min.

    Abstände und erreichbare Hilfe besprechen; Spielzeit bei deutlicher Ermüdung verkürzen.

  5. Transfer · 5 Min.

    Erfolgreichen Druck und gelungenen Rückzug als zwei mögliche Antworten beurteilen.

Taktisches Prinzip im Großfeld; Aufstellung an die Gruppengröße dieser Spielform anpassen.

Ablauf, Coaching & Varianten

Organisation und Ablauf

  • Frei spielen. Die erste Reaktion und die Position hinter dem Ball beobachten.
  • Ein Beispiel für gemeinsamen Druck und eines für Rückzug gegenüberstellen.
  • Nach Ballgewinn darf das andere Team dribbeln, flach durchspielen oder den Ball sichern. Kein vorgeschriebener erster Pass.
  • Abstände und erreichbare Hilfe besprechen; Spielzeit bei deutlicher Ermüdung verkürzen.
  • Erfolgreichen Druck und gelungenen Rückzug als zwei mögliche Antworten beurteilen.

Coachingfragen

  • Habt ihr Zugriff auf den Ball oder nur Nähe?
  • Wer schützt die freie Passlinie hinter dem ersten Druck?

Anpassen und steigern

  • Größeres Feld macht Druck schwieriger und Rückzug wichtiger.
  • Neutrale reduzieren oder Ausspielzonen verlegen; anschließend ohne Zusatzregel spielen.
Beobachten & gemeinsam auswerten
  • Acht Ballverluste: War gemeinsamer Zugriff erreichbar? Waren Zentrum und Tiefe abgesichert?
  • Nicht nur Rückeroberungen zählen, sondern auch verhinderte direkte gegnerische Abschlüsse.

Eigenes Lehrmodell. Keine pauschale Fünfsekundenpflicht. Intensität dosieren; Erfolg heißt auch, einen gefährlichen Konter zu verhindern, ohne sofort den Ball zu gewinnen.

Gegenlösung

Ist kein gemeinsamer Zugriff erreichbar, zunächst Zentrum und Weg zum Tor sichern; Gegenpressing nicht unabhängig von den Abständen erzwingen.

Transfer ins Spiel

Drei Verlustszenen in der Spielbeobachtung markieren und jeweils eine alternative Entscheidung begründen.

Medien & fachliche Quellen
Bildnachweis

TobyMcG · Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0. Darstellung gegebenenfalls beschnitten.

Fußballspielerinnen verteidigen und besetzen den Torraum während eines Eckstoßes; das Spiel findet auf einem Mehrzweckfeld statt.
AufbauU13–ErwachseneVertiefung

Seitenwechsel: Druck binden, freien Raum nutzen

Gegnerbewegungen lesen und zwischen Verlagerung, Durchbruch und Ballhalten entscheiden.

Gruppe
10 · fünf gegen fünf
Feld
40 × 30 m · vier äußere Zieltore
Baustein
16 Minuten
Trainingsziel & überprüfbare Kriterien

Woran ihr Fortschritte erkennt

  • Je fünf Angriffe: Wurde die freie Seite vor dem Pass gesehen, kontrolliert erreicht und anschließend Raum gewonnen?
  • Abgebrochene Verlagerung bei geschlossenem Weg als mögliche gute Entscheidung dokumentieren.

Vorbereitung

  • Fünf gegen fünf, etwa 35 × 28 m, vier Minitore. Zwei Außenkorridore nur als Orientierung markieren, nicht als Pflichtstation.
  • Ein Team greift jeweils auf zwei Tore an; Ersatzbälle an beiden Seiten. Mitspieler dürfen jeden Raum nutzen.
Durchführung Schritt für Schritt
  1. Druck erkennen · 4 Min.

    Frei spielen. Beobachten, wann eine Seite mehrere Gegner bindet und gegenüber Raum entsteht.

  2. Gemeinsames Bild · 1 Min.

    Eine Szene aufstellen: ballnaher Druck, freie Gegenposition und ein verbindender Mitspieler.

  3. Abwehr antwortet · 4 Min.

    Verteidiger dürfen die entfernte Seite früher schützen. Angreifer können dann auch direkt durch die Mitte lösen.

  4. Pause · 2 Min.

    Eine Spielergruppe nennt die Information, die vor einem Seitenwechsel nötig ist.

  5. Freier Transfer · 5 Min.

    Keine Bonuspunkte. Nur prüfen, ob Verlagerung und Durchbruch passend gewählt werden.

Ablauf, Coaching & Varianten

Organisation und Ablauf

  • Frei spielen. Beobachten, wann eine Seite mehrere Gegner bindet und gegenüber Raum entsteht.
  • Eine Szene aufstellen: ballnaher Druck, freie Gegenposition und ein verbindender Mitspieler.
  • Verteidiger dürfen die entfernte Seite früher schützen. Angreifer können dann auch direkt durch die Mitte lösen.
  • Eine Spielergruppe nennt die Information, die vor einem Seitenwechsel nötig ist.
  • Keine Bonuspunkte. Nur prüfen, ob Verlagerung und Durchbruch passend gewählt werden.

Coachingfragen

  • Woran erkennst du, dass die Gegenseite frei wird?
  • Wer sichert hinter dem Ball, während ihr euch breit macht?

Anpassen und steigern

  • Ein freier neutraler Spieler erleichtert die Verbindung.
  • Abwehr darf bewusst eine Seite offen anbieten und anschließend schließen.
Beobachten & gemeinsam auswerten
  • Je fünf Angriffe: Wurde die freie Seite vor dem Pass gesehen, kontrolliert erreicht und anschließend Raum gewonnen?
  • Abgebrochene Verlagerung bei geschlossenem Weg als mögliche gute Entscheidung dokumentieren.

Eigenes Lehrmodell. Feld und Passlängen anpassen. Keine starre Pflicht zu hohen Diagonalbällen. Eine nicht ausgespielte Gelegenheit ist Anlass zum Fragen, kein automatischer Fehler.

Gegenlösung

Verschiebt der Gegner früh nach außen, kann die Mitte offen sein. Seitenwechsel ist ein Mittel, keine Pflicht.

Transfer ins Spiel

Im Spielbeobachtungstool Ereignisse mit einer kurzen Szenennotiz ergänzen; aus fünf Szenen kein allgemeines Leistungsurteil ableiten.

Medien & fachliche Quellen
Bildnachweis

Harvardton · Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0. Darstellung gegebenenfalls beschnitten.

Fußballspieler im roten Trikot steht mit einem Assistenten neben Eckfahne und Ball; Fotografen im Vordergrund.
StandardsU13–Erwachsene · Wettbewerbsregeln prüfenVertiefung

Kurze Ecke: Überzahl erkennen, Rückraum sichern

Eine kurze Ecke als offene Entscheidung mit geplanter Konterabsicherung gestalten.

Gruppe
9 · vier Angreifer, vier Verteidiger, ein Torwart
Feld
Eckbereich bis Strafraumrand · zwei Konterziele
Baustein
15 Minuten
Trainingsziel & überprüfbare Kriterien

Woran ihr Fortschritte erkennt

  • In sechs Ausführungen: Gegnerzahl erkannt, freie Option gefunden, Anschluss nach Ballverlust gesichert?
  • Torquote nicht isoliert bewerten: unbedrängte Hereingabe und verhinderter Konter separat notieren.

Vorbereitung

  • Vier Angreifer, vier Verteidiger und Torwart; eine Spielfeldhälfte, gesichertes Tor, zwei kleine Kontertore.
  • Kurze Ecke mit zwei Personen am Ball. Eine Person sichert Rückraum/Konter; die vierte bietet eine erreichbare Anschlussoption.
Durchführung Schritt für Schritt
  1. Organisation · 3 Min.

    Aufgaben und Signale ohne Gegnerdruck erklären; Abstände und regelgerechte Ausführung prüfen.

  2. Aktive Verteidigung · 4 Min.

    Verteidiger entscheiden zwischen einem oder zwei Spielern an der kurzen Ecke. Angreifer lesen die Reaktion.

  3. Pause und Tausch · 2 Min.

    Angriffs- und Abwehrrollen tauschen, gefährliche Kontakte am Torraum ausschließen.

  4. Freie Entscheidung · 4 Min.

    Kurz spielen, zurücklegen oder neu aufbauen ist erlaubt. Nach Abwehrballgewinn sofort auf Kontertore.

  5. Auswertung · 2 Min.

    Je eine passende und eine unpassende Entscheidung anhand der Gegnerzahl erklären.

Taktisches Prinzip im Großfeld; Aufstellung an die Gruppengröße dieser Spielform anpassen.

Ablauf, Coaching & Varianten

Organisation und Ablauf

  • Aufgaben und Signale ohne Gegnerdruck erklären; Abstände und regelgerechte Ausführung prüfen.
  • Verteidiger entscheiden zwischen einem oder zwei Spielern an der kurzen Ecke. Angreifer lesen die Reaktion.
  • Angriffs- und Abwehrrollen tauschen, gefährliche Kontakte am Torraum ausschließen.
  • Kurz spielen, zurücklegen oder neu aufbauen ist erlaubt. Nach Abwehrballgewinn sofort auf Kontertore.
  • Je eine passende und eine unpassende Entscheidung anhand der Gegnerzahl erklären.

Coachingfragen

  • Wo entsteht eine echte Überzahl und wer schützt euren Rückraum?
  • Wie ändert sich die Lösung, wenn zwei Verteidiger herauskommen?

Anpassen und steigern

  • Zunächst nur flache Bälle und Abschluss in Minitore.
  • Später zwei unterschiedliche Abwehrreaktionen ohne Vorankündigung zulassen.
Beobachten & gemeinsam auswerten
  • In sechs Ausführungen: Gegnerzahl erkannt, freie Option gefunden, Anschluss nach Ballverlust gesichert?
  • Torquote nicht isoliert bewerten: unbedrängte Hereingabe und verhinderter Konter separat notieren.

Eigenes Lehrmodell. Regelabstände und lokale Kinderregeln beachten. Kein Festhalten oder absichtliches regelwidriges Blocken; Laufwege sind keine Erlaubnis zum Behindern.

Gegenlösung

Schickt der Gegner zwei Verteidiger, keinen erzwungenen Zweikampf an der Linie suchen. Rückpass oder freie dritte Person nutzen.

Transfer ins Spiel

Taktiktafel mit zwei Abwehrantworten speichern; konkrete Signale als Team selbst vereinbaren. Keine universell garantierte Torvariante.

Medien & fachliche Quellen
Bildnachweis

Original: Michael Cairns Derivative work: Danyele · Wikimedia Commons · CC BY 2.0. Darstellung gegebenenfalls beschnitten.

Fußballspieler im blauen Trikot steht neben Eckfahne und bereitliegendem Ball.
StandardsU14–Erwachsene · verantwortliche CoachesTransfer

Ecke verteidigen: Zuständigkeiten und erster Pass

Ball, Gegenspieler und Raum so koordinieren, dass nach der Abwehr ein kontrollierter Anschluss möglich wird.

Gruppe
11 · fünf Angreifer, fünf Verteidiger und ein Torwart
Feld
Strafraumbereich mit zwei seitlichen Ausspielzonen
Baustein
16 Minuten
Trainingsziel & überprüfbare Kriterien

Woran ihr Fortschritte erkennt

  • Sechs Ecken: klare Zuordnung, Torwartkommunikation, kontrollierter erster Kontakt, Reaktion auf zweiten Ball.
  • Fehlerketten auf zwei Situationen begrenzen und anschließend genau eine gemeinsame Korrektur testen.

Vorbereitung

  • Fünf Angreifer gegen fünf Verteidiger plus Torwart; gesichertes Tor, zwei Kontertore außerhalb des Strafraumbereichs.
  • Eigenes Zuständigkeitsmodell vorher erklären: Raum, Gegenspieler und Verantwortung für zweiten Ball. Keine Halte- oder Sperraktionen einüben.
Durchführung Schritt für Schritt
  1. Zuständigkeiten · 3 Min.

    Ohne Flanke Positionen prüfen: Wer kommuniziert, wer sichert kurzen Eckstoß und Rückraum?

  2. Bodennahe Ecken · 4 Min.

    Zunächst flache Hereingaben und Rücklagen mit aktiven Angreifern. Defensiv kontrolliert klären oder sauber eröffnen.

  3. Pause · 2 Min.

    Zuständigkeiten nach missverständlicher Szene klären, keine Schuldzuweisung an Einzelne.

  4. Anschlussaktion · 5 Min.

    Nach Ballgewinn erster erreichbarer Pass zu einem Kontertor; bei fehlender Option bewusst sichern.

  5. Review · 2 Min.

    Ersten Kontakt, zweiten Ball und erste Anschlussentscheidung getrennt betrachten.

Taktisches Prinzip im Großfeld; Aufstellung an die Gruppengröße dieser Spielform anpassen.

Ablauf, Coaching & Varianten

Organisation und Ablauf

  • Ohne Flanke Positionen prüfen: Wer kommuniziert, wer sichert kurzen Eckstoß und Rückraum?
  • Zunächst flache Hereingaben und Rücklagen mit aktiven Angreifern. Defensiv kontrolliert klären oder sauber eröffnen.
  • Zuständigkeiten nach missverständlicher Szene klären, keine Schuldzuweisung an Einzelne.
  • Nach Ballgewinn erster erreichbarer Pass zu einem Kontertor; bei fehlender Option bewusst sichern.
  • Ersten Kontakt, zweiten Ball und erste Anschlussentscheidung getrennt betrachten.

Coachingfragen

  • Wer übernimmt, wenn die kurze Ecke eure Ordnung verändert?
  • Ist dein erster Anschluss kontrolliert oder nur weg vom Tor?

Anpassen und steigern

  • Zu Beginn Tempo reduzieren und Ballführung ohne Zweikampf erlauben.
  • Fortgeschrittene vergleichen raum- und gegnerorientierte Aufgaben sowie Mischformen.
Beobachten & gemeinsam auswerten
  • Sechs Ecken: klare Zuordnung, Torwartkommunikation, kontrollierter erster Kontakt, Reaktion auf zweiten Ball.
  • Fehlerketten auf zwei Situationen begrenzen und anschließend genau eine gemeinsame Korrektur testen.

Eigenes Lehrmodell mit flachen Bällen. Keine universell beste Deckungsart. Hohe Bälle nur durch qualifizierte Betreuung nach Alters- und Verbandsvorgaben; keine Torwartbehinderung.

Gegenlösung

Bei kurzer Ecke früh abstimmen, ohne unkontrolliert den gesamten Torraum zu verlassen. Nach unklarer Klärung zuerst den nächsten gefährlichen Raum sichern.

Transfer ins Spiel

Einen eigenen Standard-Steckbrief mit Zuständigkeiten und Anpassung gegen kurze Ecken schreiben. Kopfballbelastung und Altersregeln fachkundig beachten.

Medien & fachliche Quellen
Bildnachweis

Maskell.jesse · Wikimedia Commons · CC BY 3.0. Darstellung gegebenenfalls beschnitten.

Fußballspieler im dunklen Trainingsanzug bewegt den Ball mit dem Fuß und blickt seitlich über das Feld.
AngriffU10–U17 · Spieler und TrainerVertiefung

2 gegen 1: Dribbeln, passen oder abschließen

Die Reaktion eines Verteidigers nutzen und eine Überzahl gemeinsam ausspielen.

Gruppe
4 je Feld · zwei Angreifer, Verteidiger, Rückspieler
Feld
22 × 16 m · zwei Minitore und Rückspielzone
Baustein
14 Minuten
Trainingsziel & überprüfbare Kriterien

Woran ihr Fortschritte erkennt

  • Sechs Aktionen: Gegner gebunden, Passfenster gesehen, Unterstützung erreichbar?
  • Pass und Dribbling als gleichwertige Optionen betrachten; keine starre Pflicht zum Querpass.

Vorbereitung

  • Zwei Angreifer starten gegen einen Verteidiger auf zwei Minitore. Vierte Person eröffnet den Ball und ist Konterziel.
  • Nach jeder Aktion Rollen rotieren. Zwei Felder parallel statt lange Reihe; freie Anschlussposition neben dem Ball ermöglichen.
Durchführung Schritt für Schritt
  1. Überzahl lösen · 3 Min.

    Angreifer entscheiden frei; Verteidiger kann nach Ballgewinn zur eröffnenden Person zurückspielen.

  2. Kurze Pause · 1 Min.

    Welcher Schritt des Verteidigers hat die Entscheidung verändert? Eine Szene erklären lassen.

  3. Verteidiger variiert · 3 Min.

    Abwehr wechselt zwischen Anlaufen des Balls und Schließen des Passwegs. Angreifer dürfen selbst abschließen.

  4. Erholung · 2 Min.

    Rollen und Partner wechseln; Distanzen passend zur Passqualität anpassen.

  5. Spieltransfer · 5 Min.

    Nun 2 gegen 2 auf demselben Feld; prüfen, ob ein Dribbling kurzzeitig wieder Überzahl schaffen kann.

Ablauf, Coaching & Varianten

Organisation und Ablauf

  • Angreifer entscheiden frei; Verteidiger kann nach Ballgewinn zur eröffnenden Person zurückspielen.
  • Welcher Schritt des Verteidigers hat die Entscheidung verändert? Eine Szene erklären lassen.
  • Abwehr wechselt zwischen Anlaufen des Balls und Schließen des Passwegs. Angreifer dürfen selbst abschließen.
  • Rollen und Partner wechseln; Distanzen passend zur Passqualität anpassen.
  • Nun 2 gegen 2 auf demselben Feld; prüfen, ob ein Dribbling kurzzeitig wieder Überzahl schaffen kann.

Coachingfragen

  • Hilft die zweite Person mit Winkel und Abstand oder versteckt sie sich hinter dem Gegner?

Anpassen und steigern

  • Bleibt der Verteidiger im Passweg, mit Ball in freien Raum gehen. Greift er den Ball an, rechtzeitig zur erreichbaren Unterstützung spielen.
  • Fläche, Spielzeit und Gegnerdruck einzeln an Leistungsstand und Tagesform anpassen.
Beobachten & gemeinsam auswerten
  • Sechs Aktionen: Gegner gebunden, Passfenster gesehen, Unterstützung erreichbar?
  • Pass und Dribbling als gleichwertige Optionen betrachten; keine starre Pflicht zum Querpass.

Für jüngere Gruppen Minitore ohne Torwart verwenden. Abschlüsse nicht in wartende Gruppen richten.

Gegenlösung

Bleibt der Verteidiger im Passweg, mit Ball in freien Raum gehen. Greift er den Ball an, rechtzeitig zur erreichbaren Unterstützung spielen.

Transfer ins Spiel

Im Abschlussspiel eine echte Überzahl finden und ihre Entstehung beschreiben.

Medien & fachliche Quellen
Bildnachweis

TobyMcG · Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0. Darstellung gegebenenfalls beschnitten.

Fußballspieler im dunklen Trainingsanzug bewegt den Ball mit dem Fuß und blickt seitlich über das Feld.
AufbauU12–U15 · mit sicherem PassspielVertiefung

Vorwärtsoption finden: drei gegen drei plus zwei

Vororientierung und offene Stellung nutzen, um durch eine freie Linie weiterzuspielen.

Gruppe
8 · zwei Teams à 3 und zwei Zielspieler
Feld
28 × 18 m · zwei Endzonen
Baustein
16 Minuten
Trainingsziel & überprüfbare Kriterien

Woran ihr Fortschritte erkennt

  • Zehn Annahmen stichprobenartig beobachten: Orientierung vorher, erster Kontakt vom Druck weg, Anschlussoption.
  • Nicht nur Durchbrüche zählen: Eine bewusst gesicherte Situation kann die bessere Entscheidung sein.

Vorbereitung

  • Drei gegen drei im Innenfeld plus je eine neutrale Zielperson an den beiden Stirnseiten. Etwa 25 × 20 m, flache Markierungen und Ersatzbälle.
  • Ein Punkt, wenn das ballbesitzende Team kontrolliert von einer Zielperson zur anderen spielt. Zielpersonen alle zwei Minuten wechseln.
Durchführung Schritt für Schritt
  1. Ausgangsbild · 4 Min.

    Frei spielen; zählen, ob sich vor der Annahme eine Vorwärtsoption öffnet. Zielpersonen dürfen seitlich anbieten.

  2. Kurzfeedback · 1 Min.

    Eine gelungene Szene nachstellen: Wo stehen Gegner, freier Mitspieler und Ziel?

  3. Aktive Gegenlösung · 4 Min.

    Abwehr darf gezielt den direkten Zielpass schließen. Angreifer entscheiden zwischen Drehung, Klatschpass und Verlagerung.

  4. Trink- und Rollenpause · 2 Min.

    Zielpersonen wechseln, Feldgröße anhand der tatsächlich beobachteten Zeit am Ball anpassen.

  5. Transfer · 5 Min.

    Punkt bleibt gleich; Zusatzanweisungen entfallen. Gelungene Vorwärtsaktionen mit dem ersten Durchgang vergleichen.

Ablauf, Coaching & Varianten

Organisation und Ablauf

  • Frei spielen; zählen, ob sich vor der Annahme eine Vorwärtsoption öffnet. Zielpersonen dürfen seitlich anbieten.
  • Eine gelungene Szene nachstellen: Wo stehen Gegner, freier Mitspieler und Ziel?
  • Abwehr darf gezielt den direkten Zielpass schließen. Angreifer entscheiden zwischen Drehung, Klatschpass und Verlagerung.
  • Zielpersonen wechseln, Feldgröße anhand der tatsächlich beobachteten Zeit am Ball anpassen.
  • Punkt bleibt gleich; Zusatzanweisungen entfallen. Gelungene Vorwärtsaktionen mit dem ersten Durchgang vergleichen.

Coachingfragen

  • Was siehst du schon vor der Annahme?
  • Wann lohnt sich der Vorwärtspass, wann ein Sicherungspass?

Anpassen und steigern

  • Mehr Platz oder ein zusätzlicher neutraler Spieler erleichtert den Aufbau.
  • Fortgeschrittene öffnen eine Endzone erst durch einen abgestimmten Lauf.
Beobachten & gemeinsam auswerten
  • Zehn Annahmen stichprobenartig beobachten: Orientierung vorher, erster Kontakt vom Druck weg, Anschlussoption.
  • Nicht nur Durchbrüche zählen: Eine bewusst gesicherte Situation kann die bessere Entscheidung sein.

Eigenes Lehrmodell; Passfolge nicht erzwingen. Gegnerdruck und Raum an Können anpassen. Ein Vorwärtspass ist nicht automatisch die bessere Entscheidung.

Gegenlösung

Ist die Drehung zugestellt, Ball zurücklegen und neu anbieten; nicht blind in den Gegner aufdrehen.

Transfer ins Spiel

Im Abschlussspiel zwei Beispiele für bewusstes Aufdrehen und zwei für bewusstes Sichern sammeln.

Medien & fachliche Quellen
Bildnachweis

TobyMcG · Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0. Darstellung gegebenenfalls beschnitten.

Fußballspieler im dunklen Trainingsanzug bewegt den Ball mit dem Fuß und blickt seitlich über das Feld.
TechnikU8–U13 · Spieler und KindertrainerEinstieg

1 gegen 1: zwei Ausgänge, eine gute Entscheidung

Die Stellung des Gegners wahrnehmen und mit Tempo- oder Richtungswechsel einen erreichbaren Ausgang wählen.

Gruppe
2 je Feld · mehrere Felder parallel
Feld
12 × 10 m als Startwert · zwei breite Dribbeltore
Baustein
12 Minuten
Trainingsziel & überprüfbare Kriterien

Woran ihr Fortschritte erkennt

  • In fünf Duellen: Gegnerstellung gesehen, Ball kontrolliert, nach Richtungswechsel beschleunigt?
  • Beide Rollen sind gleichwertig; Fortschritt mit eigener vorheriger Aktion vergleichen.

Vorbereitung

  • Pro Paar ein Ball, zwei Dribbeltore auf einer Seite; Verteidiger startet dazwischen. Startabstand so wählen, dass eine Entscheidung möglich ist.
  • Nach jeder kurzen Aktion Rollen wechseln. Parallele Felder mit klarer Trennung; verlorene Bälle nur bei freiem Laufweg holen.
Durchführung Schritt für Schritt
  1. Freies Erkunden · 3 Min.

    Angreifer versucht eines der beiden Tore kontrolliert zu durchdribbeln. Verteidiger darf Ball gewinnen und zur Startlinie kontern.

  2. Pause und Idee · 1 Min.

    Je ein Kind zeigt einen Tempo- oder Richtungswechsel, ohne eine Pflichtfinte vorzuschreiben.

  3. Andere Ausgangslage · 3 Min.

    Verteidiger startet leicht seitlich. Angreifer beobachtet den Abstand und wählt eine passende Lösung.

  4. Erholung und Wechsel · 2 Min.

    Partner wechseln; bei großen Leistungsunterschieden Startabstand oder Torbreite anpassen.

  5. Freie Duelle · 3 Min.

    Wieder ohne Vorgabe spielen. Gelungenen Blick und mutigen Versuch ebenso würdigen wie den Durchbruch.

Ablauf, Coaching & Varianten

Organisation und Ablauf

  • Angreifer versucht eines der beiden Tore kontrolliert zu durchdribbeln. Verteidiger darf Ball gewinnen und zur Startlinie kontern.
  • Je ein Kind zeigt einen Tempo- oder Richtungswechsel, ohne eine Pflichtfinte vorzuschreiben.
  • Verteidiger startet leicht seitlich. Angreifer beobachtet den Abstand und wählt eine passende Lösung.
  • Partner wechseln; bei großen Leistungsunterschieden Startabstand oder Torbreite anpassen.
  • Wieder ohne Vorgabe spielen. Gelungenen Blick und mutigen Versuch ebenso würdigen wie den Durchbruch.

Coachingfragen

  • Erhält jedes Kind viele eigene Aktionen und eine lösbare Herausforderung?

Anpassen und steigern

  • Schließt der Gegner den ersten Ausgang, Ball schützen und Richtung wechseln. Nicht mit gesenktem Blick durch den Gegner dribbeln.
  • Fläche, Spielzeit und Gegnerdruck einzeln an Leistungsstand und Tagesform anpassen.
Beobachten & gemeinsam auswerten
  • In fünf Duellen: Gegnerstellung gesehen, Ball kontrolliert, nach Richtungswechsel beschleunigt?
  • Beide Rollen sind gleichwertig; Fortschritt mit eigener vorheriger Aktion vergleichen.

Keine Grätschen oder Zusammenstöße erzwingen; genug Auslauf. Kurze Duelle und individuelle Pausen, keine Strafsprints.

Gegenlösung

Schließt der Gegner den ersten Ausgang, Ball schützen und Richtung wechseln. Nicht mit gesenktem Blick durch den Gegner dribbeln.

Transfer ins Spiel

Im 3 gegen 3 eine passende Dribblingsituation erkennen; eine Finte ist ein Werkzeug, kein Selbstzweck.

Medien & fachliche Quellen
Bildnachweis

TobyMcG · Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0. Darstellung gegebenenfalls beschnitten.

Trainer erklärt fünf Kindern eine Ballaufgabe zwischen gelben Markierungsstangen auf einem kleinen Fußballfeld.
TechnikU8–U11 · betreutes KindertrainingEinstieg

Drei gegen drei: sehen, entscheiden, weiterspielen

Vor dem Ballkontakt freie Räume erkennen und selbst eine passende Lösung wählen.

Gruppe
6 je Feld; bei größeren Gruppen parallele Felder
Feld
24 × 18 m · vier Minitore
Baustein
12 Minuten
Trainingsziel & überprüfbare Kriterien

Woran ihr Fortschritte erkennt

  • In fünf ausgewählten Angriffen notieren: freies Tor erkannt, Mitspieler angeboten, eigene Lösung versucht.
  • Jedes Kind war aktiv beteiligt; keine Rangliste nach Fehlern oder Körpergröße.

Vorbereitung

  • Zwei Dreierteams, vier Minitore oder breite Dribbeltore, sechs Bälle am Rand. Bei mehr Kindern parallele Felder statt Warteschlange.
  • Startfläche etwa 20 × 15 m; Tore sichern, Auslauf frei halten. Die Fläche vergrößern, wenn kaum kontrollierte Aktionen gelingen.
Durchführung Schritt für Schritt
  1. Entdecken · 3 Min.

    3 gegen 3 auf zwei mögliche Tore je Angriffsrichtung. Freie Kontakte, Ball nach Aus sofort wieder ins Spiel.

  2. Besprechen und trinken · 1 Min.

    Ein Kind zeigt einen freien Raum. Nur eine Frage stellen: Wo kannst du mit Ball oder ohne Ball helfen?

  3. Andere Lösung finden · 3 Min.

    Teams überlegen, welches Tor gerade weniger gedeckt ist. Trainer zählt keine Pflichtpässe vor.

  4. Wechselpause · 1 Min.

    Teams oder Gegenspieler wechseln; alle erhalten wieder gleiche Spielzeit.

  5. Freies Spiel · 4 Min.

    Ohne Zusatzregel spielen. Die Kinder wählen selbst zwischen Dribbling und Pass.

Ablauf, Coaching & Varianten

Organisation und Ablauf

  • 3 gegen 3 auf zwei mögliche Tore je Angriffsrichtung. Freie Kontakte, Ball nach Aus sofort wieder ins Spiel.
  • Ein Kind zeigt einen freien Raum. Nur eine Frage stellen: Wo kannst du mit Ball oder ohne Ball helfen?
  • Teams überlegen, welches Tor gerade weniger gedeckt ist. Trainer zählt keine Pflichtpässe vor.
  • Teams oder Gegenspieler wechseln; alle erhalten wieder gleiche Spielzeit.
  • Ohne Zusatzregel spielen. Die Kinder wählen selbst zwischen Dribbling und Pass.

Coachingfragen

  • Wo war vor deinem ersten Kontakt Platz?
  • Was half dir, deinen Mitspieler zu sehen?

Anpassen und steigern

  • Bei Gedränge das Feld verbreitern; stärkere und weniger erfahrene Kinder passend zusammenstellen.
  • Für mehr Übersicht zwei Dribbellinien statt vier Toren verwenden.
Beobachten & gemeinsam auswerten
  • In fünf ausgewählten Angriffen notieren: freies Tor erkannt, Mitspieler angeboten, eigene Lösung versucht.
  • Jedes Kind war aktiv beteiligt; keine Rangliste nach Fehlern oder Körpergröße.

Eigenes anpassbares Lehrmodell. Spielfreude und Beteiligung gehen vor starren Spielzügen. Tore sichern; keine Kopfballvorgaben und kein Ausscheiden. Pausen nach Bedarf.

Gegenlösung

Deckt die Abwehr beide Tore, erst Raum durch Dribbling oder einen Mitspieler auf der anderen Seite schaffen. Ein Rückpass ist erlaubt.

Transfer ins Spiel

Am Ende ein Beispiel nennen, bei dem der Blick vor dem nächsten Kontakt geholfen hat. Im nächsten freien Spiel wieder beobachten.

Medien & fachliche Quellen
Bildnachweis

Samson Ssemakadde · Wikimedia Commons · CC0. Darstellung gegebenenfalls beschnitten.

Mehrere Fußballspielerinnen bewegen sich gemeinsam beim Aufwärmen auf dem Trainingsrasen.
TrainingsplanungU10–Erwachsene · an Gruppe anpassenEinstieg

Aktivieren mit Ball: vorbereiten statt müde machen

Bewegung, Aufmerksamkeit und Ballgefühl passend zum anschließenden Training vorbereiten.

Gruppe
8–16 · Paare und kleine Gruppen
Feld
Freie Fläche mit mehreren Ballwegen
Baustein
10 Minuten
Trainingsziel & überprüfbare Kriterien

Woran ihr Fortschritte erkennt

  • Die Gruppe bewegt sich zunehmend sicher und konzentriert; niemand wird durch Wettbewerb zum Überziehen gedrängt.
  • Jeder kennt den Übergang zur Hauptaufgabe und eine erlaubte Möglichkeit zur Belastungsanpassung.

Vorbereitung

  • Bälle, flache Markierungen, ausreichend freie Laufwege. Nächste Hauptaufgabe vorab kennen, um passende Bewegungen vorzubereiten.
  • Tempo schrittweise steigern. Menschen mit unterschiedlicher Tagesform können Abstand, Tempo und Pausen anpassen.
Durchführung Schritt für Schritt
  1. Ankommen · 3 Min.

    Lockere Bewegung mit Ball, Richtungswechsel und freie Passpartner; kurze Rückmeldung zur Tagesform.

  2. Koordination und Orientierung · 3 Min.

    In Paaren passen und neue freie Räume finden. Signale für Richtungswechsel einsetzen, ohne Kollisionen zu provozieren.

  3. Aufgabe vorbereiten · 3 Min.

    Bewegungen der folgenden Spielform dosiert erproben, etwa Anbieten, Mitnehmen und einen kurzen Antritt.

  4. Bereitschaft prüfen · 1 Min.

    Gruppe fragen, ob sie bereit ist; bei Bedarf Tempo oder nächste Belastung anpassen.

Ablauf, Coaching & Varianten

Organisation und Ablauf

  • Lockere Bewegung mit Ball, Richtungswechsel und freie Passpartner; kurze Rückmeldung zur Tagesform.
  • In Paaren passen und neue freie Räume finden. Signale für Richtungswechsel einsetzen, ohne Kollisionen zu provozieren.
  • Bewegungen der folgenden Spielform dosiert erproben, etwa Anbieten, Mitnehmen und einen kurzen Antritt.
  • Gruppe fragen, ob sie bereit ist; bei Bedarf Tempo oder nächste Belastung anpassen.

Coachingfragen

  • Bereitet die Aufgabe wirklich auf das Training vor, oder verbraucht sie nur Zeit und Energie?

Anpassen und steigern

  • Entsteht Gedränge oder Hektik, Fläche vergrößern und Aufgabe vereinfachen. Aktivierung ist kein vorgezogenes Erschöpfungstraining.
  • Fläche, Spielzeit und Gegnerdruck einzeln an Leistungsstand und Tagesform anpassen.
Beobachten & gemeinsam auswerten
  • Die Gruppe bewegt sich zunehmend sicher und konzentriert; niemand wird durch Wettbewerb zum Überziehen gedrängt.
  • Jeder kennt den Übergang zur Hauptaufgabe und eine erlaubte Möglichkeit zur Belastungsanpassung.

Kein allgemeines Präventions- oder Rehabilitationsprogramm. Schmerzen, Verletzungen oder Belastungsfragen gehören in fachkundige Betreuung; Wetter, Tagesform und Alter berücksichtigen.

Gegenlösung

Entsteht Gedränge oder Hektik, Fläche vergrößern und Aufgabe vereinfachen. Aktivierung ist kein vorgezogenes Erschöpfungstraining.

Transfer ins Spiel

Nach der ersten Hauptspielform kurz prüfen, ob der Übergang gelungen ist; Rückmeldung für den nächsten Plan nutzen.

Medien & fachliche Quellen
Bildnachweis

Emma Coolen · Wikimedia Commons · CC0. Darstellung gegebenenfalls beschnitten.

Fußballspielerinnen verteidigen und besetzen den Torraum während eines Eckstoßes; das Spiel findet auf einem Mehrzweckfeld statt.
StandardsU13–Erwachsene · Spieler und TrainerVertiefung

Einwurf als Anschluss: drei Wege statt Stillstand

Nach einer Seitenunterbrechung kurze, tiefe und rückwärtige Anspieloptionen aufeinander abstimmen.

Gruppe
6 · drei gegen drei
Feld
24 × 20 m · Seitenlinie und zwei Zielzonen
Baustein
14 Minuten
Trainingsziel & überprüfbare Kriterien

Woran ihr Fortschritte erkennt

  • Sechs Einwürfe: verschiedene anspielbare Wege, klare Bewegung und Beteiligung des Einwerfenden nach der Ausführung.
  • Ballkontrolle und nächste Entscheidung erfassen, nicht nur „Ball bei uns geblieben“.

Vorbereitung

  • Drei gegen drei auf zwei Zielzonen. Jede neue Aktion beginnt mit einem Einwurf an wechselnder Stelle.
  • Einwerfende Person wird danach sofort wieder Mitspieler. Empfänger dürfen sich kurz, tief oder rückwärts anbieten.
Durchführung Schritt für Schritt
  1. Freie Lösung · 3 Min.

    Abwehr verteidigt aktiv; Punkt durch kontrolliertes Erreichen der Zielzone, nicht schon für den gelungenen Einwurf.

  2. Abstimmen · 1 Min.

    Zwei Mitspieler benennen, wie sie gleichzeitig verschiedene Passwege öffnen.

  3. Gegner stellt um · 3 Min.

    Abwehr schließt den kurzen Weg; Angreifer entscheiden selbst, welche Alternative erreichbar bleibt.

  4. Pause · 2 Min.

    Einwurfrollen wechseln und eine missverständliche Laufbewegung besprechen.

  5. Transfer · 5 Min.

    Freies 3 gegen 3 mit gewöhnlichen Seitenunterbrechungen. Anschluss nach dem Einwurf beobachten.

Ablauf, Coaching & Varianten

Organisation und Ablauf

  • Abwehr verteidigt aktiv; Punkt durch kontrolliertes Erreichen der Zielzone, nicht schon für den gelungenen Einwurf.
  • Zwei Mitspieler benennen, wie sie gleichzeitig verschiedene Passwege öffnen.
  • Abwehr schließt den kurzen Weg; Angreifer entscheiden selbst, welche Alternative erreichbar bleibt.
  • Einwurfrollen wechseln und eine missverständliche Laufbewegung besprechen.
  • Freies 3 gegen 3 mit gewöhnlichen Seitenunterbrechungen. Anschluss nach dem Einwurf beobachten.

Coachingfragen

  • Können die Spieler den Verteidiger bewegen, statt nur nach dem Ball zu rufen?

Anpassen und steigern

  • Bei geschlossener Tiefe eine sichere kurze oder rückwärtige Lösung wählen. Mehrere Spieler sollten nicht zum gleichen Punkt laufen.
  • Fläche, Spielzeit und Gegnerdruck einzeln an Leistungsstand und Tagesform anpassen.
Beobachten & gemeinsam auswerten
  • Sechs Einwürfe: verschiedene anspielbare Wege, klare Bewegung und Beteiligung des Einwerfenden nach der Ausführung.
  • Ballkontrolle und nächste Entscheidung erfassen, nicht nur „Ball bei uns geblieben“.

Regelgerechte Einwürfe gemäß geltendem Wettbewerb verwenden; Abstände und sichere Fang-/Ballwege beachten. Keine riskanten Kopfballduelle erforderlich.

Gegenlösung

Bei geschlossener Tiefe eine sichere kurze oder rückwärtige Lösung wählen. Mehrere Spieler sollten nicht zum gleichen Punkt laufen.

Transfer ins Spiel

Eine Einwurfskizze für drei unterschiedliche Gegnerreaktionen entwickeln; keinen auswendig gelernten Laufweg erzwingen.

Medien & fachliche Quellen
Bildnachweis

Harvardton · Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0. Darstellung gegebenenfalls beschnitten.

Trainer erklärt fünf Kindern eine Ballaufgabe zwischen gelben Markierungsstangen auf einem kleinen Fußballfeld.
AnalyseTrainer · U10–Erwachsene, passend vereinfachtVertiefung

Trainingslabor: eine Regel, ein Lernziel

Eine Spielform anhand beobachtbarer Beteiligung verbessern und den Transfer ins freie Spiel prüfen.

Gruppe
8 · vier gegen vier
Feld
30 × 22 m · vier Minitore
Baustein
18 Minuten
Trainingsziel & überprüfbare Kriterien

Woran ihr Fortschritte erkennt

  • Lernziel sichtbar erreicht oder lediglich mehr Punkte durch die Sonderregel?
  • Spielzeit, Beteiligung und Verständlichkeit aus Sicht der Spielenden mitbewerten.

Vorbereitung

  • Vier gegen vier auf zwei Minitore je Team; Fläche und Material bleiben in zwei Vergleichsrunden gleich.
  • Ein Lernziel auswählen, beispielsweise früher freie Mitspieler erkennen. Eine einzige veränderte Spielbedingung planen.
Durchführung Schritt für Schritt
  1. Ausgangsrunde · 4 Min.

    Frei spielen und drei typische Szenen notieren, ohne laufend zu korrigieren.

  2. Regel wählen · 2 Min.

    Eine passende Bedingung wählen: breiteres Feld oder zusätzliche Zieloption. Keine unnötige Kette von Pflichtkontakten.

  3. Versuchsrunde · 4 Min.

    Mit der einen Änderung spielen. Nicht gleichzeitig Teamstärke, Feld und Regeln verändern.

  4. Pause und Mitsprache · 2 Min.

    Spielende fragen: Welche Entscheidung wurde leichter oder schwerer?

  5. Regel entfernen · 4 Min.

    Wieder frei spielen. Prüfen, ob die gewünschte Entscheidung ohne Zusatzregel häufiger gelingt.

  6. Review · 2 Min.

    Beibehalten, anpassen oder verwerfen: Entscheidung mit einer beobachteten Szene begründen.

Ablauf, Coaching & Varianten

Organisation und Ablauf

  • Frei spielen und drei typische Szenen notieren, ohne laufend zu korrigieren.
  • Eine passende Bedingung wählen: breiteres Feld oder zusätzliche Zieloption. Keine unnötige Kette von Pflichtkontakten.
  • Mit der einen Änderung spielen. Nicht gleichzeitig Teamstärke, Feld und Regeln verändern.
  • Spielende fragen: Welche Entscheidung wurde leichter oder schwerer?
  • Wieder frei spielen. Prüfen, ob die gewünschte Entscheidung ohne Zusatzregel häufiger gelingt.
  • Beibehalten, anpassen oder verwerfen: Entscheidung mit einer beobachteten Szene begründen.

Coachingfragen

  • Fördert die Regel unser Lernziel oder nur Punktesammeln?
  • Was berichtet eine Person, die bisher wenig beteiligt war?

Anpassen und steigern

  • Bei jüngeren Gruppen nur Fläche oder Torzahl ändern und kurz erklären.
  • Fortgeschrittene vergleichen dieselbe Regel bei anderem Gegnerverhalten.
Beobachten & gemeinsam auswerten
  • Lernziel sichtbar erreicht oder lediglich mehr Punkte durch die Sonderregel?
  • Spielzeit, Beteiligung und Verständlichkeit aus Sicht der Spielenden mitbewerten.

Eigenes Lehrmodell. Gleiche Zeitfenster erleichtern Vergleiche, beweisen aber keine Wirkung. Keine Strafrunden, Ausschlüsse oder Leistungsranglisten aus kleinen Stichproben.

Gegenlösung

Erzeugt eine Regel künstliches Verhalten, sie zurücknehmen. Raum, Aufgabe, Material oder Gruppengröße gezielt einzeln verändern.

Transfer ins Spiel

Eine Trainingskarte mit Ausgangsproblem, einer Veränderung und beobachtetem Ergebnis im Trainingsplan festhalten.

Medien & fachliche Quellen
Bildnachweis

Samson Ssemakadde · Wikimedia Commons · CC0. Darstellung gegebenenfalls beschnitten.

Ein Fußballstadion mit grüner Spielfläche und roten, leeren Tribünen aus erhöhter Perspektive.
AnalyseTrainer · U14–Erwachsene · Fans mit AnalyseinteresseTransfer

Analysewerkstatt: Daten mit Spielszenen verbinden

Aus wenigen klar definierten Ereignissen eine überprüfbare Trainingsfrage ableiten.

Gruppe
2 Beobachtende; vorhandene Trainingsgruppe oder synthetische Szene
Feld
Kein Zusatzfeld · zwei vergleichbare Beobachtungsphasen
Baustein
20 Minuten
Trainingsziel & überprüfbare Kriterien

Woran ihr Fortschritte erkennt

  • Zahl der übereinstimmend erfassten Ereignisse und Gesamtzahl angeben, nicht nur eine scheinpräzise Quote.
  • Für eine Schlussfolgerung mindestens eine Gegenbeobachtung suchen und die Bildgrenze benennen.

Vorbereitung

  • Zwei Beobachtende, ein selbst gewählter freigegebener Spielausschnitt oder ein Trainingsspiel. Keine Namen, Gesundheitsdaten oder privaten Videos hochladen.
  • Vorher eine einzige Frage festlegen, etwa: Was geschieht nach Ballverlust in der eigenen Hälfte? Ereignisse gemeinsam definieren.
Durchführung Schritt für Schritt
  1. Definition · 3 Min.

    Ballverlust, Zone und Folgeaktion in einem Satz definieren. Zwei Beispiele gemeinsam einordnen.

  2. Unabhängig beobachten · 5 Min.

    Beide erfassen denselben Ausschnitt getrennt; Zeitpunkt und kurze neutrale Beschreibung notieren.

  3. Abgleichen · 4 Min.

    Abweichungen besprechen: andere Definition, übersehene Szene oder unklare Kameraperspektive? Unsicher markieren.

  4. Trainingshypothese · 4 Min.

    Eine wiederkehrende Situation auswählen und eine überprüfbare Trainingsfrage formulieren.

  5. Reviewplan · 4 Min.

    Nächste Beobachtung mit gleicher Definition vereinbaren; kleine Stichprobe nicht als endgültige Diagnose darstellen.

Ablauf, Coaching & Varianten

Organisation und Ablauf

  • Ballverlust, Zone und Folgeaktion in einem Satz definieren. Zwei Beispiele gemeinsam einordnen.
  • Beide erfassen denselben Ausschnitt getrennt; Zeitpunkt und kurze neutrale Beschreibung notieren.
  • Abweichungen besprechen: andere Definition, übersehene Szene oder unklare Kameraperspektive? Unsicher markieren.
  • Eine wiederkehrende Situation auswählen und eine überprüfbare Trainingsfrage formulieren.
  • Nächste Beobachtung mit gleicher Definition vereinbaren; kleine Stichprobe nicht als endgültige Diagnose darstellen.

Coachingfragen

  • Würden zwei Beobachtende denselben Vorgang gleich zählen?
  • Welche Gelegenheit, Spielstärke oder Regeländerung beeinflusst euren Vergleich?

Anpassen und steigern

  • Einsteiger beginnen mit Torschüssen und Schüssen aufs Tor.
  • Fortgeschrittene ergänzen Ausgangszone und Gegnerdruck statt beliebig viele Kennzahlen.
Beobachten & gemeinsam auswerten
  • Zahl der übereinstimmend erfassten Ereignisse und Gesamtzahl angeben, nicht nur eine scheinpräzise Quote.
  • Für eine Schlussfolgerung mindestens eine Gegenbeobachtung suchen und die Bildgrenze benennen.

Eigenes Lehrmodell. Keine automatische Talentprognose, xG-Behauptung oder Kausalität aus wenigen Szenen. Reale Aufnahmen nur mit geklärten Nutzungsrechten; möglichst Teamereignisse statt Kindernamen.

Gegenlösung

Widersprechen Daten dem Eindruck, erst Definition und Ausschnitt prüfen. Keine automatischen Persönlichkeits- oder Talenturteile aus wenigen Szenen.

Transfer ins Spiel

Statistik-CSV lokal exportieren; im nächsten Training dieselbe Frage erneut prüfen. Das Werkzeug misst erfasste Ereignisse, keine vollständige Spielleistung.

Medien & fachliche Quellen
Bildnachweis

Christine Matthews  · Wikimedia Commons · CC BY-SA 2.0. Darstellung gegebenenfalls beschnitten.

Standards mit Plan

Eine Variante. Klare Rollen. Ein Gegenplan.

Plane nicht nur den ersten Ball: Kläre auch den zweiten Ball, die Absicherung und den Ausstieg bei Ballverlust.

Checkliste vor dem nächsten Spiel
  • Ausführung und klare Kommunikationssignale vereinbaren.
  • Rollen für Ballnähe, Rückraum und Restverteidigung festlegen.
  • Gegnerreaktionen beobachten; eine sichere Alternative vorsehen.
  • Varianten spielnah ausprobieren und anschließend mit wenigen Kriterien bewerten.
  • Regeln, Feldgröße und Altersgruppe beachten; bei Kindern steht Spielfreude vor komplexen Routinen.
Analysieren · Übertragen · Reflektieren

Filmlabor für Training und Spiel

Offizielle Videos mit konkreten Beobachtungsfragen. Erst selbst analysieren, dann die Einordnung aufklappen.

DFB (Verband)

Hybridfeld: Welche Entscheidung verändert die Raumform?

Erkennen, wie Feldform und Ziele Entscheidungen ermöglichen, statt nur eine Übung nachzubauen.

Darauf achtest du

  • Eine Angriffsaktion vor dem ersten Pass auswählen.
  • Abstand zum Gegner und Anzahl erreichbarer Ziele ansehen.
  • Nach Ballwechsel dieselbe Frage an das andere Team stellen.
Welche Informationen braucht die Person mit Ball vor der nächsten Aktion?

Gegnerabstand, erreichbares Tor und Mitspielerposition unterscheiden. Fehlt eine Position im Bild, keine Sicherheit vortäuschen.

Welche Entscheidung wird durch die Feldform leichter oder schwerer?

Eine konkrete freie oder geschlossene Richtung beschreiben. Nicht allein die auffällige Form des Feldes für den Lernerfolg verantwortlich machen.

Was müsste für eine jüngere oder unsichere Gruppe verändert werden?

Mehr Raum oder breitere Ziele kann Zeit für Wahrnehmung schaffen. Nur eine Bedingung ändern und prüfen, ob mehr eigene Entscheidungen entstehen.

In deine Trainingspraxis übertragen

Pro-01 oder pro-13 mit einer einzigen Raumänderung testen. Danach ohne Zusatzregel spielen und denselben Entscheidungsblick beobachten.

Titel, offizieller DFB-Kontext und oEmbed-Metadaten sind geprüft. Wiedergabe und jede Einzelszene müssen beim Öffnen geprüft werden; keine automatische Wirkungsbehauptung.

Originalvideo & Kanal ↗
DFB (Verband)

Linie bespielen: vor der Annahme denken

Vom vermeintlich einfachen Passspiel zur Wahrnehmung von Druck, Ziel und Anschluss.

Darauf achtest du

  • Vor der Ballannahme stoppen.
  • Körperausrichtung, Gegnerdruck und erreichbare Anschlussperson markieren.
  • Die Szene bis zum nächsten kontrollierten Kontakt weitersehen.
Ist eine Vorwärtsaktion wirklich offen?

Passweg, Empfängerstellung und Gegnerposition zusammen prüfen. Ein Pass in Richtung Ziel ist nicht automatisch ein sinnvoller Vorwärtspass.

Wann wäre ein Klatschpass besser als das Aufdrehen?

Bei engem Druck oder fehlendem freien Anschluss kann Sichern die Situation verbessern. Die Entscheidung vor dem Ergebnis begründen.

Welche Information könnte ein Mitspieler sinnvoll zurufen?

Eine konkrete Richtung oder ein freier Raum ist hilfreicher als ein unspezifisches Kommando. Zuruf nur als Ergänzung eigener Wahrnehmung bewerten.

In deine Trainingspraxis übertragen

Pro-14 mit zehn beobachteten Annahmen durchführen; Orientierung und nutzbaren Anschluss getrennt dokumentieren.

Kameraperspektive kann freie Räume verdecken. Offizielle Metadaten sind geprüft; individuelle Bewegungsqualität lässt sich daraus nicht automatisch diagnostizieren.

Originalvideo & Kanal ↗
DFB (Verband)

Mit Torwart aufbauen: die erste Linie überwinden

Torwart, Feldspieler und gegnerischen Druck als zusammenhängendes System betrachten.

Darauf achtest du

  • Eine Aufbauaktion vom Torwart aus wählen.
  • Freie Passlinien und gedeckte Optionen unterscheiden.
  • Nach Ballverlust auf die nächsten Positionen achten.
Wodurch wird die Torwartperson tatsächlich zur freien Option?

Ein erreichbarer Winkel, passende Distanz und rechtzeitige Unterstützung sind entscheidend. Die Position allein beweist noch keine sichere Passlösung.

Welche Gegenlösung könnte die Abwehr wählen?

Kurzen Pass schließen, Anlaufwinkel ändern oder die gegenüberliegende Seite sichern. Daraus eine alternative Aufbauentscheidung ableiten.

Was ändert sich bei einem Ballverlust?

Toreschutz, Tiefe und Kommunikation neu beurteilen. Nicht nur den ballnächsten Spieler verfolgen; der Bildausschnitt begrenzt die Aussage.

In deine Trainingspraxis übertragen

Pro-03 zuerst gegen hohen, dann gegen zurückhaltenden Druck durchführen. Taktiktafel mit beiden Antworten ergänzen.

Kein Zwang zum Kurzaufbau. Metadaten und offizieller DFB-Ursprung geprüft; die konkrete Wiedergabe ist nicht automatisiert abgenommen.

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DFB (Verband)

Shotclock: erzeugt Zeitdruck bessere Entscheidungen?

Eine Trainingsregel kritisch prüfen: Entscheidungsqualität, Beteiligung und Nebenwirkungen.

Darauf achtest du

  • Eine Phase mit erkennbarem Zeitdruck auswählen.
  • Qualität des letzten Passes oder Abschlusses beachten.
  • Vergleichsfrage für eine Runde ohne Zeitvorgabe formulieren.
Welche erwünschte Handlung soll die Uhr auslösen?

Ein konkretes Ziel wie frühes Erkennen einer Chance benennen. „Schneller“ allein beschreibt noch keine bessere taktische Entscheidung.

Welche unerwünschte Handlung könnte die Regel fördern?

Überhastete Abschlüsse, ignorierte Mitspieler oder unnötige Risikopässe als mögliche Nebenwirkung prüfen; nur sichtbare Beispiele behaupten.

Woran erkennt man Übertragung ins freie Spiel?

Nach Wegfall der Uhr dieselbe Entscheidung beobachten. Mehr Aktionen unter Zeitdruck beweisen noch keinen dauerhaften Lernfortschritt.

In deine Trainingspraxis übertragen

Pro-12 als kleines Trainingslabor nutzen: Ausgangsspiel, eine Regeländerung, freies Nachspiel. Bei Hektik Regel vereinfachen.

Die Uhr ist ein methodisches Werkzeug, keine allgemeine Belastungsempfehlung. Nur für passende Gruppe, Tagesform und Ausbildungsziel; Metadatenprüfung ersetzt keine Wirkungsstudie.

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DFB (Verband)

Vom 2 gegen 2 zum 4 gegen 4: mehr als doppelt so viele Optionen

Wie zusätzliche Mitspieler Aufgaben beim Unterstützen, Absichern und Umschalten verändern.

Darauf achtest du

  • Eine kleine und eine größere Spielsituation auswählen.
  • Direkte Unterstützung und ballferne Aufgabe getrennt ansehen.
  • Nach einem Ballwechsel den nächsten erreichbaren Raum identifizieren.
Welche Aufgabe entsteht erst durch weitere Mitspieler?

Nicht nur Passzahl zählen: Breite, Tiefe, Absicherung und Verbindung können sich verändern. Eine sichtbare Aufgabe konkret beschreiben.

Wann hilft sofortiger Druck und wann Rückzug?

Abstände, Unterstützung und Weg zum Tor prüfen. Gleiche Ballverlustart kann bei anderen Positionen eine andere Antwort verlangen.

Was müsste beim Übertragen ins eigene Training gleich bleiben?

Die Entscheidungsfrage bewahren, nicht zwangsläufig jedes Maß oder jede Spielerzahl. Platz und Könnensstand begrenzen die Übertragbarkeit.

In deine Trainingspraxis übertragen

Pro-15 und pro-06 vergleichen. Einen Unterschied in der Anschlussaufgabe auf der Taktiktafel zeigen und im freien Spiel überprüfen.

Offizieller DFB-Clip, Metadaten geprüft. Aus einem Videoschnitt lassen sich Trainingsdauer, Pausen und Gesamtbelastung nicht verlässlich ableiten.

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Real Madrid

Profitorhüter beobachten: Organisation vor Spektakel

Aus dem offiziellen Real-Madrid-Training Prinzipien erkennen, ohne Profibelastung ungeprüft zu kopieren.

Darauf achtest du

  • Eine angekündigte Zuspiel- oder Torwartaktion auswählen.
  • Vorbereitung, freie Laufwege und anschließende Orientierung beachten.
  • Kameragrenzen und nicht sichtbare Pausen notieren.
Was lässt sich tatsächlich über die Organisation erkennen?

Sichtbare Zuspielrichtung, Hilfsmittel und Arbeitsraum beschreiben. Fehlende Abstände, Intensität oder Pausen nicht schätzen und als Fakten darstellen.

Welche Grundentscheidung ist auch in einfacher Form lernbar?

Ball sicher kontrollieren, sich zum nächsten Pass orientieren oder einen klaren Bewegungsstart erkennen. Eine dosierte Aufgabe unter fachkundiger Anleitung ableiten.

Welche Teile dürfen nicht direkt übernommen werden?

Schnelle Serien, Sprünge, Hindernisse oder harte Schüsse können besondere Voraussetzungen haben. Alter, Technik, Untergrund und Betreuung müssen zuerst passen.

In deine Trainingspraxis übertragen

Pro-16 mit einfachen flachen Zuspielen einsetzen; die Betreuung entscheidet über sichere technische Steigerungen. Ein spektakulärer Clip ist kein individueller Trainingsplan.

Offizieller Kanal @realmadrid und oEmbed bestätigt; Commons nennt dieselbe Quelle. Kein Bezug als Partner oder Freigabe von MOOCwiki. Keine vollständige Wiedergabeprüfung oder individuelle medizinische Aussage.

Originalvideo & Kanal ↗

Vertiefen und weiterüben

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