Interviewprojekt
Einleitung
Wie erfährst du, was andere Menschen erlebt, gelernt oder herausgefunden haben? Mit einem gut vorbereiteten Interview kannst du gezielt nachfragen, aufmerksam zuhören und Ergebnisse verständlich präsentieren. In diesem aiMOOC entwickelst du ein eigenes Interviewprojekt – von der Themenidee über ein Gespräch bis zu einem Text, einem Audiobeitrag oder einem Video.
Zielgruppe: Lernende der Klassen 7 bis 10, auch für Projektunterricht und Berufsorientierung. Lernziel: Du kannst faire Fragen formulieren, eine Person respektvoll interviewen, Aussagen prüfen und ein Ergebnis mediengerecht gestalten. Plane für ein kleines Projekt etwa drei bis fünf Unterrichtsstunden plus Gesprächszeit. Arbeite ohne reale Schülerdaten im öffentlich sichtbaren Lernraum.

Beispiel für ein gefilmtes Interview: Fragende, befragte Person und Kamerateam übernehmen unterschiedliche Aufgaben.
Projekt planen und recherchieren
Eine klare Leitfrage finden
Beginne mit einem Thema, das dich interessiert und für andere bedeutsam ist: Wie verändert sich ein Beruf? Warum engagieren sich Menschen ehrenamtlich? Wie funktioniert ein lokales Kulturprojekt? Formuliere dazu eine Leitfrage. Sie grenzt dein Thema ein und hilft dir bei der Auswahl der Fragen und Gesprächspartner. Beispiel: „Welche Fähigkeiten brauchen Menschen, die heute eine Bäckerei betreiben?“ ist genauer als „Erzähl etwas über Arbeit“.
Informiere dich vor dem Gespräch durch mindestens zwei geeignete Quellen. Notiere gesicherte Fakten, offene Fragen und die jeweilige Herkunft. Trenne die Aussagen einer Person von unabhängig geprüften Tatsachen. Ein Interview liefert eine persönliche Perspektive; es ist nicht automatisch ein Beweis für allgemeine Behauptungen. Sinnvolle Projektrollen sind Recherche, Gesprächsführung, Technik und Redaktion.
Gesprächspartner und Ablauf auswählen
Eine geeignete Person verfügt über eigene Erfahrungen oder nachvollziehbare Fachkenntnisse zum Thema. Frage höflich nach einem Termin und erläutere Ziel, Dauer, Medium und geplante Nutzung des Gesprächs. Bereite einen ruhigen Ort, einen Zeitplan und eine Alternative vor, falls das Gespräch ausfällt. Für ein Schulprojekt genügt häufig ein Interview von fünf bis zehn Minuten. Eine reine Notizfassung ist ebenso möglich wie eine Aufnahme, wenn diese erlaubt und erforderlich ist.

Das Bild zeigt eine Reportagesituation. Beobachte die Nähe des Mikrofons und die Aufmerksamkeit der Beteiligten.
Fragen entwickeln und Gespräche steuern
Mit offenen Fragen beginnen
Offene Fragen lassen Raum für Erlebnisse und Erklärungen: „Wie sah Ihr erster Arbeitstag aus?“ oder „Was hat Sie überrascht?“ Geschlossene Fragen eignen sich für kurze Klärungen: „Haben Sie die Ausbildung 2020 abgeschlossen?“ Beide Formen sind nützlich. Vermeide jedoch Suggestivfragen, die eine gewünschte Antwort nahelegen: „Sie fanden diese Änderung doch bestimmt schlecht?“ Neutraler wäre: „Wie haben Sie die Änderung erlebt?“
Schreibe einen Interviewleitfaden mit sechs bis acht Kernfragen. Ordne ihn in Einstieg, Hauptteil und Abschluss. Plane zusätzlich Rückfragen: „Können Sie ein Beispiel nennen?“, „Wie ging es danach weiter?“ oder „Habe ich Sie richtig verstanden?“ Stelle möglichst eine Frage auf einmal. Lasse die Person aussprechen; eine kurze Gesprächspause ist kein Fehler.
Aktiv zuhören und fair nachfragen
Während des Gesprächs hörst du zu, statt nur deine nächste Frage abzulesen. Reagiere auf unerwartete Aussagen mit sachlichen Rückfragen. Wenn jemand abschweift, darfst du höflich zum Thema zurückführen. Frage respektvoll nach, wenn eine Behauptung unklar oder widersprüchlich erscheint. Akzeptiere Grenzen: Niemand muss persönliche oder belastende Fragen beantworten. Beende das Gespräch mit einer offenen Abschlussfrage und einem Dank.
Mini-Beispiel: Statt „War Ihr Beruf immer schwierig?“ frage „Welche Herausforderungen erleben Sie in Ihrem Beruf?“ Daran kann sich „Was hilft Ihnen dabei?“ anschließen. Die zweite Variante öffnet unterschiedliche Antwortmöglichkeiten, ohne schon eine Wertung vorzugeben.
Gespräch aufnehmen und technisch sichern
Ton, Bild und Probelauf
Eine klare Tonaufnahme ist für Audio- und Video-Interviews oft wichtiger als ein aufwendiges Bild. Prüfe Akkustand, verfügbaren Speicher, Mikrofonabstand, Störgeräusche und verständliche Sprache. Führe vorab einen kurzen Probelauf durch und höre ihn ab. Für Video achtest du zusätzlich auf ruhigen Hintergrund, angemessenen Bildausschnitt und Licht von vorn. Halte das Aufnahmegerät stabil, ohne die interviewte Person zu bedrängen.

Historisches Aufnahmegerät: Die Technik hat sich verändert, der Bedarf an gut verständlichem Ton nicht.

Ein Kamerateam am Drehort: Vergleiche Kameraposition, Blickrichtung und Aufgabenverteilung.
Hörbeispiele untersuchen
Höre die englischsprachigen Commons-Beispiele mit einem klaren Arbeitsauftrag: Welche Informationen verstehst du? Gibt es Pausen, Nebengeräusche oder Schnittstellen? Das kurze erste Hörstück wurde ausdrücklich als Übungsmaterial für die Tonbearbeitung veröffentlicht. Das zweite ist ein längeres Beispiel eines Interviews aus einem Hochschulkontext. Prüfe beim Hören, wie sich Gespräch und Vortrag unterscheiden.
Hörbeispiel zum Üben des Audioschnitts, Englisch, circa zehn Sekunden.
Interviewbeispiel, Englisch, circa eineinhalb Minuten.
Bearbeiten und Ergebnisse präsentieren
Vom Rohmaterial zur verständlichen Fassung
Nach dem Interview sichtest du deine Notizen oder die erlaubte Aufnahme. Ein Transkript ist eine schriftliche Wiedergabe des Gesagten; es kann wörtlich oder für einen bestimmten Zweck vorsichtig geglättet sein. Kennzeichne Auslassungen und verändere nie den Sinn. Wähle anschließend passende Kernaussagen aus. Ein Textinterview braucht eine verständliche Einleitung, Fragen und Antworten. Ein Audiobeitrag profitiert von einer kurzen Anmoderation und sauberem Schnitt. In einem Video können passende Bilder die Aussagen ergänzen.
Für eine einfache Tonbearbeitung kannst du Audacity verwenden. Das folgende YouTube-Tutorial von Andreas Kalt führt die Sprachaufnahme und Nachbearbeitung vor; die Videoseite nennt CC BY 4.0. Das Video ist eine zusätzliche Lernhilfe, kein Ersatz für die eigene Prüfung von Nutzungsrechten.
Tonwellen und Verständlichkeit
Digitale Audioaufnahmen lassen sich als Tonspuren bearbeiten. Eine sichtbare Wellenform kann laute und leise Abschnitte anzeigen; zum Beurteilen der Verständlichkeit musst du aber immer auch hören. Die folgende Commons-Animation zeigt die Wiedergabe von Audiodaten über einen Lautsprecher, nicht den Vorgang des Interviewens oder Aufnehmens.

Animation: Audiodaten werden über einen Lautsprecher als Schall ausgegeben.
Vergleiche zwei Ergebnisformen: Als Zitat bleiben genaue Formulierungen erkennbar; als Zusammenfassung ordnest du die Aussagen mit eigenen Worten ein. Verwende Anführungszeichen nur für tatsächlich belegte Äußerungen. Kennzeichne unbestätigte Behauptungen als Aussagen der interviewten Person. Abschließend kontrollierst du Fakten, Verständlichkeit, Quellen, Freigaben und Zugänglichkeit, etwa durch Untertitel oder ein Texttranskript.
Fairness, Datenschutz und Medienrechte
Aufnehmen ist nicht gleich veröffentlichen. Kläre vor jeder Ton- oder Videoaufnahme ausdrücklich, ob die betroffene Person damit einverstanden ist und wofür du das Material verwenden möchtest. In Deutschland schützt § 201 StGB das nichtöffentlich gesprochene Wort vor unbefugter Aufnahme. Bei der Veröffentlichung erkennbarer Bildnisse ist unter anderem das Recht am eigenen Bild zu beachten. Weitere datenschutzrechtliche Anforderungen können hinzukommen; in Schulprojekten gelten besondere Vorgaben für Minderjährige. Stimme das Vorgehen mit der Lehrkraft beziehungsweise den zuständigen Personen ab. Eine freiwillige Alternative ohne Aufnahme muss möglich bleiben.
Notiere die vereinbarte Nutzung möglichst nachvollziehbar: Nur im Unterricht zeigen oder öffentlich ins Internet stellen sind unterschiedliche Zwecke. Hole vor einer Veröffentlichung die dafür nötigen Erlaubnisse ein. Speichere Dateien geschützt, teile sie nicht unkontrolliert und lösche sie, sobald sie für den vereinbarten Zweck nicht mehr benötigt werden. Veröffentliche keine vertraulichen Aussagen, Adressen, Kontaktdaten oder Schülerdaten. Auch bei einer Einwilligung bleiben faire Darstellung und sorgfältige Faktenprüfung wichtig.
Medienlizenzen: Eine Commons-Datei besitzt eine eigene Lizenz; prüfe deren Dateiseite. Bei CC BY oder CC BY-SA gibst du Urheber, Lizenz und Quelle an und beachtest weitere Bedingungen. CC0 erlaubt eine besonders weitgehende Nachnutzung. Die Abbildung eines Menschen unter freier Urheberrechtslizenz beseitigt nicht automatisch dessen Persönlichkeitsrechte. YouTube-Videos sollten nur über zulässige Einbettungen des Rechteinhabers eingebunden werden; nicht jedes YouTube-Video ist offen lizenziert.
Interaktive Aufgaben
Quiz: Prüfe dein Wissen
Wozu dient eine Leitfrage im Interviewprojekt? (Sie grenzt das Erkenntnisziel ein) (!Sie ersetzt jede Recherche) (!Sie garantiert die Wahrheit aller Antworten) (!Sie schreibt alle Antworten im Voraus fest)
Welche Frage ist offen formuliert? (Wie hat sich Ihr Arbeitsalltag verändert?) (!Arbeiten Sie heute noch dort?) (!Haben Sie den Vertrag unterschrieben?) (!War die Veranstaltung gestern?)
Was kennzeichnet eine Suggestivfrage? (Sie legt eine gewünschte Antwort nahe) (!Sie lässt jede Antwort offen) (!Sie erkundigt sich nur nach einem Datum) (!Sie prüft den Akkustand)
Was solltest du bei einer unklaren Antwort tun? (Respektvoll um ein Beispiel oder eine Erklärung bitten) (!Die Antwort selbst erfinden) (!Die Person sofort abwerten) (!Das Gespräch ohne Rückfrage veröffentlichen)
Was ist vor einer nichtöffentlichen Tonaufnahme besonders wichtig? (Die erforderliche Zustimmung vorher klären) (!Die Datei direkt öffentlich hochladen) (!Den Namen der Person verschweigen und heimlich aufnehmen) (!Das Aufnahmegerät unsichtbar einschalten)
Warum ist ein Probelauf sinnvoll? (Er deckt technische Probleme frühzeitig auf) (!Er ersetzt alle Interviewfragen) (!Er macht Einwilligungen überflüssig) (!Er beweist jede spätere Aussage)
Was ist ein Transkript? (Eine schriftliche Wiedergabe eines Gesprächs) (!Ein Mikrofonaufsatz) (!Ein Bildstabilisator) (!Eine Zustimmung zur Veröffentlichung)
Welche Bearbeitung ist journalistisch fair? (Kürzen ohne den Sinn einer Aussage zu verändern) (!Wörter ergänzen und als Originalzitat ausgeben) (!Aussagen in ihr Gegenteil verkehren) (!Unpassende Antworten einer anderen Person zuordnen)
Was bedeutet CC BY bei einem genutzten Bild grundsätzlich? (Der Urheber muss unter Lizenzbedingungen genannt werden) (!Das Bild darf niemals gezeigt werden) (!Alle Persönlichkeitsrechte entfallen) (!Jede Quelle und Lizenzangabe ist verboten)
Wie gehst du mit einer unbelegten Tatsachenbehauptung aus einem Interview um? (Sie unabhängig prüfen und als Aussage kenntlich machen) (!Sie ungeprüft zur sicheren Tatsache erklären) (!Sie ohne Beleg zu einem wörtlichen Zitat umformen) (!Sie automatisch als falsch verwerfen)
Memory-Spiel
Ordne jeweils einen Begriff seiner passenden Funktion zu.
| Leitfrage | Grenzt das Erkenntnisziel des Projekts ein |
| Recherche | Beschafft und überprüft Hintergrundinformationen |
| Rückfrage | Vertieft eine noch unklare Antwort |
| Mikrofon | Wandelt Schall für die Aufzeichnung in ein Signal um |
| Transkript | Gibt Gesprochenes schriftlich wieder |
| Einwilligung | Dokumentiert eine freiwillige Zustimmung zu einem konkreten Zweck |
Drag and Drop
Ordne die fünf Projektphasen den passenden Tätigkeiten zu.
| Passender Begriff | Tätigkeit |
|---|---|
| Vorbereitung | Thema eingrenzen und den Leitfaden entwickeln |
| Kontaktaufnahme | Gesprächspartner höflich anfragen und Zwecke erklären |
| Durchführung | Fragen stellen und aktiv zuhören |
| Auswertung | Aussagen ordnen und bei Bedarf überprüfen |
| Präsentation | Freigegebenes Ergebnis adressatengerecht zeigen |
Kreuzworträtsel
Finde zu jedem Hinweis das passende Fachwort.
| Recherche | Wie nennt man die gezielte Suche und Prüfung von Informationen? |
| Leitfaden | Wie heißt die geordnete Sammlung vorbereiteter Interviewfragen? |
| Mikrofon | Welches Gerät erfasst den Schall für eine Aufnahme? |
| Tonspur | Wie heißt eine separat bearbeitbare Audiospur? |
| Einwilligung | Wie heißt die freiwillige Zustimmung zu einer konkret beschriebenen Nutzung? |
| Transkript | Wie heißt die schriftliche Fassung gesprochener Aussagen? |
LearningApps
Suche weitere digitale Übungen zum Thema Interviewprojekt und vergleiche ihre Fragen mit deinem Leitfaden.
Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Interviewideen: Sammle drei geeignete Themen aus Schule, Kultur oder Beruf und formuliere für jedes eine mögliche Leitfrage.
- Fragenwerkstatt: Formuliere fünf offene Fragen und verbessere zwei suggestive Fragen zu neutralen Fragen.
- Hörvergleich: Höre eines der Commons-Beispiele und notiere drei Merkmale verständlicher Gesprächsführung.
- Rechtecheck: Erkläre an einem fiktiven Beispiel den Unterschied zwischen Zustimmung zur Aufnahme und Zustimmung zur Veröffentlichung.
Standard
- Hintergrundmappe: Recherchiere zu einem gewählten Beruf oder Thema zwei unabhängige Quellen und protokolliere, was noch unklar ist.
- Leitfadenwerkstatt: Erstelle sechs bis acht Fragen einschließlich Einstiegsfrage, zwei möglichen Rückfragen und Abschlussfrage.
- Probeinterview: Simuliere zu zweit ein Interview ohne Speicherung personenbezogener Daten und besprecht die Wirkung der Fragen.
- Schnittprobe: Bearbeite das freigegebene Commons-Audiobeispiel zu einer kurzen Übungsfassung und dokumentiere jede Änderung.
Schwer
- Interviewredaktion: Plane und führe mit freiwilliger, wirksamer Zustimmung ein Interview zu einem öffentlichen Sachthema und prüfe mindestens zwei zentrale Aussagen anhand weiterer Quellen.
- Audiofeature: Entwickle aus rechtmäßig nutzbarem Material einen zwei- bis dreiminütigen Beitrag mit Anmoderation, belegten Zitaten und Quellenverzeichnis.
- Vergleichsanalyse: Vergleiche ein Text- und ein Videointerview hinsichtlich Fragestrategie, Aussageauswahl und möglicher Verzerrung.
- Veröffentlichungskonzept: Erstelle eine Checkliste zu Einwilligung, Persönlichkeitsrechten, Lizenzen, Datensparsamkeit und Löschung; präsentiere alternativ einen vollständig fiktiven Musterbeitrag.


Lernkontrolle
- Frageformen beurteilen: Erkläre an zwei eigenen Beispielen, wann eine offene Frage und wann eine geschlossene Nachfrage geeignet ist.
- Gesprächsplanung: Entwickle einen sechs Fragen umfassenden Leitfaden mit erkennbarer Reihenfolge und begründe deine Auswahl.
- Aussagenprüfung: Trenne in einem erfundenen Interviewauszug Beobachtungen, Meinungen und nachprüfbare Tatsachenbehauptungen.
- Rechteentscheidung: Entscheide für einen fiktiven Schulfall, welche Erlaubnisse vor Aufnahme und Onlineveröffentlichung zu prüfen sind und welche Alternative ohne Aufnahme besteht.
- Redaktionelle Verantwortung: Erläutere, wie du ein langes Interview kürzt, ohne den Sinn der Aussagen zu verändern, und wie du Eingriffe kenntlich machst.
- Transferaufgabe: Begründe, ob Text, Audio oder Video für dein Thema und deine Zielgruppe am sinnvollsten ist.
Lernnachweis
Als Lernnachweis dienen ein nachvollziehbarer Projektplan mit Leitfrage, eine kurze Quellenliste, ein strukturierter Interviewleitfaden, ein datensparsames Protokoll oder eine rechtmäßig erstellte Aufnahme, eine überprüfte Auswertung sowie ein adressatengerechtes Produkt. Zeige, dass du zwischen Fakten und persönlichen Aussagen unterscheiden, sachlich nachfragen, eine Aussage fair kürzen und Rechte von Beteiligten berücksichtigen kannst. Ein fiktives Übungsinterview ist als gleichwertige Alternative möglich, wenn keine reale Aufnahme erwünscht oder erlaubt ist.
Selbstkontrolle: Ist meine Leitfrage beantwortbar? Habe ich fair gefragt? Sind mindestens zwei Angaben überprüft? Ist der Zweck jeder Datennutzung geklärt? Kann ich jede fremde Mediendatei mit Quelle, Urheber und Lizenz belegen?
OER und Wikipedia
Grundlagen und überprüfte fachliche Quellen:
- Wikipedia: Interview – Überblick über Formen und Einsatzfelder; deutschsprachiger Wikipedia-Artikel.
- Servicestandard des Bundes: Interviews vorbereiten – Leitfaden und offene, neutrale Fragen.
- Servicestandard des Bundes: Interviews durchführen – aktives Zuhören und Gesprächsablauf.
- NRWision: Ein journalistisches Interview führen – praktische journalistische Tipps.
- ZEIT für die Schule: Richtig Interviews führen – Unterrichtsmaterial.
- Reporter4You: Ein Interview führen – Beispiele aus der Medienbildung für Jugendliche.
- ARD alpha: Journalistische Textsorten – Interview – ergänzendes Video.
- § 201 StGB und § 22 KunstUrhG – wichtige gesetzliche Grundlagen; weitere Vorgaben können gelten.
Mediennachweise und Lizenzen
Alle unten verwendeten Commons-Dateinamen wurden anhand ihrer Dateiseiten überprüft. Die dort genannten Urheber- und Lizenzbedingungen gelten für die jeweiligen Originaldateien. Bei Bearbeitung musst du die konkreten Lizenzpflichten beachten. Im Material selbst wurden keine neuen Bilder, Töne oder Animationen erzeugt.
| Verwendete Datei | Herkunft und Dateiseite | Urheber laut Commons | Lizenz laut Commons |
|---|---|---|---|
| File:KVUE-TV Reporters and camera personnel taking an interview.jpg | Wikimedia Commons | Mitchellhobbs | CC BY-SA 4.0 |
| File:Journalist during interview.jpg | Wikimedia Commons | NikosLikomitros | CC0 1.0 |
| File:NEAL interview recorder.jpg | Wikimedia Commons | The wub | CC BY-SA 4.0 |
| File:Videography crew shooting interview on location.png | Wikimedia Commons | Jfurrer | CC BY-SA 3.0 |
| File:AudioEditExample-interview.ogg | Wikimedia Commons | DavidMCEddy | CC BY-SA 4.0 |
| File:SP001.ogg | Wikimedia Commons | Sarah Price und Bob Edwards | Gemeinfrei laut Dateiseite |
| File:Sound wave animation.gif | Wikimedia Commons | KyleThayer | CC0 1.0 |
YouTube-Nachweis: Audacity Tutorial: Einstieg, einfache Aufnahme und Nachbearbeitung, Andreas Kalt, 2017; die Videoangaben nennen CC BY 4.0. Einbettung über den offiziellen Player, kein Reupload. Die Rechtebedingungen anderer verlinkter externer Videos sind gesondert zu prüfen.
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