Rechte und Pflichten im Ausbildungsverhältnis - Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik - 1. Ausbildungsjahr
Rechte und Pflichten im Ausbildungsverhältnis - Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik - 1. Ausbildungsjahr
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Einleitung
Du beginnst deine Ausbildung als Anlagenmechanikerin oder Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (SHK). Beim Arbeiten im Betrieb, beim Lernen in der Berufsschule und bei Kundenbesuchen hast du Rechte und Pflichten. Sie helfen dir, fachlich sicher zu lernen und verantwortungsbewusst zu handeln. Dieser Kurs verbindet die Regeln mit einem realitätsnahen, aber vollständig erfundenen Übungsauftrag.
Dein Lernziel: Du kannst einen SHK-Auftrag analysieren, mit Blick auf Ausbildungsrecht und Arbeitsschutz planen, eine sichere Modellaufgabe begründet bearbeiten, ihr Ergebnis prüfen und datensparsam dokumentieren. Dafür unterscheidest du gesetzliche Vorgaben, betriebliche Absprachen, technische Anleitungen und Situationen, in denen du sofort Rücksprache halten musst. Dieser Kurs ist eine Lernhilfe, keine individuelle Rechtsberatung und kein Ersatz für die Unterweisung durch eine befugte Fachkraft.
Ausbildungsrahmen, Lernorte und Vertrag
Die Ausbildung hat zwei miteinander verbundene Lernorte
Die Duale Ausbildung verbindet die praktische Ausbildung im Betrieb mit der fachlichen und allgemeinbildenden Arbeit an der Berufsschule. Der SHK-Ausbildungsberuf dauert regulär 42 Monate beziehungsweise dreieinhalb Jahre. Die bundesrechtliche Ausbildungsordnung ist die SHKAMAusbV vom 28. April 2016; das aktuelle Berufsprofil beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) nennt Sanitär-, Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik sowie erneuerbare Energien als Einsatzgebiete. Auch Arbeitsorganisation, Kommunikation, Qualitätssicherung, Umweltschutz und Berufsbildungsrecht gehören zum Beruf.
Die Ausbildungsordnung beschreibt verbindliche Inhalte und Prüfungsanforderungen. Der Ausbildungsrahmenplan ordnet die zu vermittelnden Kompetenzen. Aus ihm erstellt der Betrieb spätestens zu Ausbildungsbeginn deinen betrieblichen Ausbildungsplan. Der Unterricht richtet sich nach dem einschlägigen Rahmenlehrplan und dem für dein Bundesland geltenden Lehrplan. Vergleiche bei Fragen immer deinen konkreten Ausbildungsplan und die Vorgaben der zuständigen Kammer mit dem Kurs; Ausbildungsbetriebe und schulische Abläufe unterscheiden sich. Die zuständige Stelle kann je nach Eintragung insbesondere die Handwerkskammer oder im entsprechenden Zuständigkeitsbereich die Industrie- und Handelskammer sein.
Beispiel: In der Schule berechnest du Leitungslängen, während du im Betrieb unter Anleitung Material sortierst, technische Zeichnungen liest und an einem gefahrlosen Übungsmodell Maße kontrollierst. Beide Lernorte tragen zum selben Ausbildungsziel bei. Nur Werkzeugkisten tragen ist dagegen auf Dauer kein vollständiger Ausbildungsplan.

Abbildung: Werkstatt als geschützter Lernort; Foto Saadhassah, CC BY-SA 4.0. Die tatsächliche Tätigkeit richtet sich nach Unterweisung und Ausbildungsstand.
Fachvideo: Berufsbild und Lernorte in der SHK-Ausbildung, Zentralverband Sanitär Heizung Klima (2025).
Was im Berufsausbildungsvertrag stehen muss
Nach § 11 BBiG legt der Betrieb die wesentlichen Vertragsbedingungen vor Beginn der Ausbildung in Textform nieder. Dazu gehören unter anderem Vertragsparteien, Ziel und Gliederung, Beginn und Dauer, Ausbildungsstätte, regelmäßige Ausbildungszeit, Probezeit, Vergütung und Urlaub. Achte darauf, dass du die Fassung erhältst und den Empfang bestätigst. Bei Minderjährigen gelten zusätzliche Vertretungs- und Schutzregeln. Ein älteres Erklärvideo kann hier veraltete Aussagen zur zwingenden Papierform enthalten: Entscheidend ist die aktuelle amtliche Fassung des BBiG.
Die Probezeit dauert nach § 20 BBiG mindestens einen und höchstens vier Monate. In dieser Zeit kann das Ausbildungsverhältnis gemäß § 22 BBiG ohne Kündigungsfrist gekündigt werden; die Kündigung muss trotzdem schriftlich erfolgen. Nach der Probezeit ist eine Kündigung wesentlich stärker eingeschränkt: aus wichtigem Grund oder durch Auszubildende mit vier Wochen Frist bei Aufgabe der Berufsausbildung beziehungsweise Ausbildung für eine andere Berufstätigkeit. Ein bloßer Betriebswechsel im gleichen Beruf ist nicht automatisch dieser Kündigungsgrund. Hole bei Konflikten rechtzeitig Beratung bei der zuständigen Kammer ein.
Pflichten der Auszubildenden und Zusammenarbeit
Lern-, Sorgfalts- und Mitwirkungspflicht
§ 13 BBiG verpflichtet dich, dich um die berufliche Handlungsfähigkeit zu bemühen. Dazu gehören sorgfältige Ausbildungsaufgaben, die Teilnahme an freigestellten Ausbildungsmaßnahmen, zulässige ausbildungsbezogene Weisungen, Einhalten der Betriebsordnung, pfleglicher Umgang mit Werkzeugen und Verschwiegenheit über Geschäftsgeheimnisse. Frage nach, wenn du eine Anweisung nicht verstehst, dir Kenntnisse fehlen oder sie erkennbar gefährlich ist. Eine Anweisung ist nicht allein deshalb richtig, weil sie von einer vorgesetzten Person kommt.
Typischer Fehler: Eine Auszubildende stellt ein beschädigtes Presswerkzeug ohne Hinweis zurück, damit niemand ihren Fehler bemerkt. Richtig ist: Arbeit unterbrechen, das Gerät nicht weiterverwenden, Zustand sichern, Mangel melden und sich erklären lassen, wie die weitere Prüfung organisiert wird. Schäden verschweigen gefährdet andere und verhindert Lernen.

Abbildung: Beispiele von Rohrverbindern und Werkzeugen aus einer PEX-Installation; Foto Tomwsulcer, CC BY-SA 3.0. Nicht alle abgebildeten Produkte und Verfahren sind für jeden Einsatz zulässig; das Foto ersetzt keine Herstelleranleitung.
Ausbildungsnachweis und Fehlzeiten
Du führst regelmäßig einen Ausbildungsnachweis (oft Berichtsheft genannt), schriftlich oder im vereinbarten digitalen Verfahren. Beschreibe Lerninhalt, Tätigkeit, Unterweisung und gegebenenfalls Rückfragen sachlich. Nach § 14 BBiG muss dir der Betrieb während der Ausbildung am Arbeitsplatz Gelegenheit dazu geben und die Nachweise regelmäßig durchsehen; die SHK-Ausbildungsordnung enthält ergänzende Vorgaben. Schreibe keine Passwörter, privaten Telefonnummern oder identifizierenden Kundendaten hinein.
Fiktiver Mustereintrag: „Übungswerkstatt: Verbindungen an einer drucklosen Rohrattrappe identifiziert; Skizze und Längenliste erstellt; Schutzbrille und Arbeitsplatzordnung besprochen; Maßkontrolle mit Ausbilderin ausgewertet.“ Das ist nachvollziehbar, ohne Daten einer realen Baustelle zu verbreiten.
Melde Arbeitsunfähigkeit und die voraussichtliche Dauer unverzüglich entsprechend den geltenden betrieblichen und schulischen Regeln. Zur ärztlichen Feststellung und zum Nachweis gelten unter anderem § 5 Entgeltfortzahlungsgesetz und die jeweiligen Verfahrensregeln; eine Diagnose gehört nicht in den allgemein zugänglichen Ausbildungsnachweis. Versäume nicht stillschweigend die Berufsschule und erfinde keine nachträglichen Berichte.
Kommunikation und verantwortliche Rückmeldung
Eine gute Rückmeldung enthält Beobachtung, Risiko, Rückfrage und Vorschlag. Beispielsweise: „Am Modell stimmt das Längenmaß nicht mit der Skizze überein. Ich möchte vor der nächsten Bearbeitung die Maße gemeinsam kontrollieren. Können wir die Vorlage prüfen?“ Bei Problemen mit der Ausbildungsqualität sprichst du zuerst die zuständige Ausbildungsperson an; falls das nicht hilft, kannst du Beratung durch Ausbildungsberatung der zuständigen Kammer oder geeignete betriebliche Vertretungen suchen. Eigene Sicherheit geht bei akuter Gefahr vor.
Rechte auf Ausbildung, Vergütung und Berufsschule
Was der Betrieb gewährleisten muss
§ 14 BBiG verpflichtet den Ausbildungsbetrieb, planmäßig berufsbezogene Kenntnisse und Fertigkeiten zu vermitteln, eine geeignete ausbildende Person einzusetzen, erforderliche Ausbildungsmittel kostenlos bereitzustellen, den Berufsschulbesuch zu ermöglichen und Auszubildende nicht sittlich oder körperlich zu gefährden. Ausbildungsaufgaben müssen dem Ausbildungszweck dienen und den körperlichen Kräften entsprechen. Werkzeuge, notwendige Werkstoffe und die für digitales mobiles Ausbilden erforderliche zusätzliche Hard- und Software fallen unter die gesetzlichen Regeln. Zwischen benötigtem Ausbildungsmittel und frei gewähltem privaten Zusatzkauf ist zu unterscheiden.
Du hast Anspruch auf angemessene Ausbildungsvergütung. Für eine im Kalenderjahr 2026 begonnene Ausbildung nennt die amtliche Bekanntmachung 724 Euro monatliche gesetzliche Mindestvergütung im ersten Ausbildungsjahr. Maßgeblich sind Beginn, Ausbildungsjahr und die gesetzlichen Besonderheiten einschließlich einschlägiger tariflicher Regelungen; die Zahl ist nicht automatisch der Tariflohn in deinem SHK-Betrieb. Für 2027 beginnen andere Beträge. Wer bei einem Arbeitsblatt von 2022 die damalige Zahl abschreibt, prüft die Rechtslage nicht ausreichend.
Beispiel einer Vergütungsprüfung: Im Vertrag eines Ausbildungsbeginns 2026 stehen 800 Euro monatlich für das erste Jahr. Rein rechnerisch liegt dieser Wert um 800 - 724 = 76 Euro über der allgemeinen 2026er Mindestausbildungsvergütung. Das sagt noch nicht, ob die Vergütung insgesamt angemessen und mit möglichen Tarifregelungen vereinbar ist. Vergleiche deshalb zusätzlich den einschlägigen Tarif und erkundige dich bei der zuständigen Kammer.
Berufsschulfreistellung, Anrechnung und Erholung
Nach § 15 BBiG muss der Betrieb für Berufsschulunterricht und bestimmte weitere Ausbildungsmaßnahmen freistellen. Ein Berufsschultag mit mehr als fünf Unterrichtsstunden von mindestens 45 Minuten wird einmal in der Woche mit der durchschnittlichen täglichen Ausbildungszeit angerechnet. Auch die Regelung für Blockunterricht und der Arbeitstag vor der schriftlichen Abschlussprüfung sind zu beachten. Berufsschulzeit, Pausen und notwendige Wegezeiten werden nach den gesetzlichen Vorgaben angerechnet. Das ist keine Aufforderung, jeden Schultag pauschal als beliebig viele Überstunden zu zählen.
Beispiel: Dein vereinbarter durchschnittlicher Ausbildungstag dauert acht Stunden. Am Dienstag hast du sechs Unterrichtsstunden zu je 45 Minuten, und der Tag erfüllt die einmal wöchentlich anzuwendende Freistellungsregel. Dann werden acht Stunden Ausbildungszeit angerechnet – nicht nur 6 mal 45 = 270 Minuten beziehungsweise 4,5 Stunden. Die besonderen Regeln für minderjährige Auszubildende sind zusätzlich zu prüfen.
Für Jugendliche unter 18 Jahren begrenzt § 8 JArbSchG die Beschäftigung grundsätzlich auf acht Stunden täglich und 40 Stunden wöchentlich; Sonderregelungen dürfen nicht beliebig übertragen werden. Nach § 11 JArbSchG sind bei mehr als viereinhalb bis sechs Stunden 30 Minuten und bei mehr als sechs Stunden 60 Minuten Ruhepause vorgeschrieben. Den Urlaub für Jugendliche regelt § 19 JArbSchG abhängig vom Alter zu Beginn des Kalenderjahrs; für Volljährige greift unter anderem das Bundesurlaubsgesetz. Werktage in gesetzlichen Mindesturlaubsangaben sind nicht ohne Umrechnung identisch mit Arbeitstagen einer Fünf-Tage-Woche.
Was passiert bei Vertragsproblemen?
Bei Streit über dauerhaft ausbildungsfremde Tätigkeiten, nicht bereitgestelltes Material, Vergütung oder Berufsschule: Dokumentiere Vorgänge neutral ohne Kundendaten, prüfe Vertrag und Ausbildungsplan, bitte um ein konkretes Gespräch und nutze bei Bedarf Ausbildungsberatung der zuständigen Kammer. Veröffentliche keine Anschuldigungen, Namen oder Baustellenfotos in Gruppen-Chats. Bei ernsthafter Gefahr: Tätigkeit nicht beginnen oder sicher unterbrechen und unverzüglich verantwortliche Fachpersonen einschalten.
Fachvideo: „Deine Rechte als Azubi!“, Ausbildung.de (2025). Nutze es als Einstieg; für Fristen, Beträge und Vertragsformen gelten die unten verlinkten amtlichen Gesetzestexte.
Arbeitsschutz, Datenschutz und Nachhaltigkeit im SHK-Alltag
Sicherheit ist Teil des Lernauftrags
Typische SHK-Gefährdungen sind scharfe Kanten, herabfallende Gegenstände, Lärm, elektrische Energie, heißes Wasser, Druck, Gas und Belastungen beim Heben. Vor jeder Tätigkeit besprichst du den Arbeitsbereich, die Gefährdungsbeurteilung, notwendige Unterweisung, vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung (PSA) und Notfallwege. § 12 Arbeitsschutzgesetz sowie DGUV Vorschrift 1 fordern tätigkeitsbezogene Unterweisung; für Jugendliche sieht § 29 JArbSchG mindestens halbjährliche Unterweisungen vor. Nach § 22 JArbSchG sind besonders gefährliche Arbeiten grundsätzlich eingeschränkt; eng begrenzte Ausbildungsausnahmen setzen unter anderem fachkundige Aufsicht und wirksame Schutzbedingungen voraus.
Merke: Arbeiten an Gasleitungen, elektrischen Anschlüssen, unter Druck stehenden oder heißen Anlagen und hygienisch sensiblen Trinkwassersystemen erfolgen nicht eigenmächtig. Hier werden keine Schritt-für-Schritt-Anleitungen zu gefährlicher Inbetriebnahme gegeben. Für diesen Kurs genügt eine drucklose, spannungsfreie Übungsattrappe aus ungefährlichem Unterrichtsmaterial, deren Aufbau von einer befugten Fachkraft freigegeben wird. Auch Werkzeuge nutzt du nur nach passender Unterweisung.

Abbildung: gekennzeichnete Ablage für Schutzbrillen und Gehörschutz; Foto PortlandSaint, CC BY 4.0. Die richtige PSA hängt von der konkreten Gefährdungsbeurteilung ab.
Technische Regeln und Herstellerinformationen richtig einordnen
Rechtliche Schutzpflichten gelten unabhängig davon, ob du einen bestimmten Produktnamen kennst. Für reale Anlagen kommen zusätzlich die im Einsatzfall gültigen technischen Regeln, einschlägige DIN-/EN-/DVGW-/VDI-Vorgaben, Herstellermontageanleitungen und Betriebsanweisungen hinzu. Normen können sich ändern oder kostenpflichtig sein; kopiere keine Normtexte und leite aus einer Unterrichtsskizze keine Berechtigung zu einer Installation ab. Frage die ausbildende Fachperson, welche aktuelle Ausgabe und welche Freigabe für den konkreten Auftrag gilt.
Typischer Fehler: Ein Online-Kurzvideo zeigt ein Verbindungssystem, das einem anderen Hersteller gehört. Die Übertragung auf ein echtes Trinkwasser- oder Heizungsnetz ohne Freigabe und aktuelle Herstellerunterlagen wäre fachlich und rechtlich riskant. Richtig: Unterschiede erkennen, Material kennzeichnen und im Training nur eine ausdrücklich freigegebene Simulation nutzen.
Umwelt- und Datenschutz sind ebenfalls Pflichten
Wasserverluste vermeiden, Materialbedarf sorgfältig berechnen, Verschnitt trennen, Verpackungen sortieren und unnötige Anfahrten reduzieren: Das ist Nachhaltigkeit im Ausbildungsalltag. Bei Kundenbesuchen können Namen, Wohnungsdetails, Fotos oder Störungsprotokolle personenbezogene Daten sein. Nutze nur freigegebene betriebliche Dokumentationswege, sichere Geräte und erforderliche Informationen. Keine Veröffentlichung von Kundendaten, Gesichtern, Wohnungsgrundrissen oder Zugangscodes auf privaten Accounts. Du kannst eine Übungsdokumentation problemlos mit erfundenen Beispieldaten erstellen.

Abbildung: Rohrschneider als Anschauungsobjekt; Foto Nerijp, CC BY-SA 3.0. Keine Arbeitsanweisung: Einsatz nur nach Unterweisung und Freigabe.
Durchgearbeiteter Praxisfall: Modellauftrag sicher planen
Ausgangssituation und Auftragsanalyse
Vollständig fiktiver Fall: Die 17-jährige Auszubildende Mia ist im ersten Ausbildungsjahr. Der Betrieb möchte, dass sie für eine Schulungswand in der Werkstatt eine drucklose Rohrattrappe aus drei geraden Segmenten vorbereitet. Die Zeichnung verlangt Segmentlängen von 0,72 m, 0,54 m und 0,39 m. Vorhanden ist ein zwei Meter langes Übungsmaterial. Eine Fachkraft übernimmt jede möglicherweise gefährliche Werkzeugbedienung oder erlaubt nach Unterweisung eine geeignete gefahrlose Modellalternative. Die Aufgabe beinhaltet ausdrücklich keinen Anschluss an Gas, Strom, Trinkwasser oder Heizungsdruck.
Gleichzeitig fordert eine fiktive Nachricht, Mia solle am wöchentlichen Berufsschultag mit sechs Unterrichtsstunden noch zum Kunden fahren, einen echten Leitungsabschnitt allein bearbeiten und ein Foto der Wohnung über einen privaten Messenger senden. Analyse: Das sind drei getrennte Probleme: mögliche Verletzung der Berufsschulfreistellung, fehlende Qualifikation beziehungsweise Aufsicht und nicht freigegebene Weitergabe von Kundendaten. Der gefährliche Echtauftrag wird nicht ausgeführt. Mia klärt die Situation mit der Ausbildungsperson und verwendet für ihren Lernnachweis ausschließlich das freigegebene Übungsmodell.
Arbeitsplan mit begründeten Entscheidungen
| Schritt | Vorgehen am ungefährlichen Modell | Prüfkriterium und rechtliche Begründung |
|---|---|---|
| 1. Auftrag klären | Zeichnung lesen, drei Längen notieren, Tätigkeiten und Lernziel mit Ausbilderin abstimmen. | Ausbildungsbezogene Aufgabe nach Ausbildungsplan; keine Kundendaten. |
| 2. Zeit abstimmen | Modellarbeit auf freigestellte Werkstattzeit legen; Berufsschultag nach § 15 BBiG berücksichtigen. | Sechs Unterrichtsstunden erfüllen im Beispielsachverhalt die einmal wöchentlich anzuwendende Regel. |
| 3. Gefahr beurteilen | Werkzeuge, PSA und Arbeitsbereich mit Fachkraft prüfen; echte Medienanschlüsse ausschließen. | Unterweisung, Aufsicht und Freigabe dokumentiert. |
| 4. Material planen | Längen addieren, zehn Prozent rechnerische Reserve ansetzen und vorhandenes Material abgleichen. | Rechenweg und Einheiten stimmen; reale Schnittverluste werden gesondert geklärt. |
| 5. Modell herstellen | Segmente aus ungefährlichem Ersatzmaterial markieren und als Skizze oder unter zulässiger Aufsicht als Attrappe anordnen. | Keine elektrische, heiße, druckbeaufschlagte oder gasführende Installation. |
| 6. Ergebnis prüfen | Jedes Sollmaß mit dem Istmaß vergleichen; Maßabweichungen festhalten. | Ein für diese Übung vereinbartes Toleranzziel ist einzuhalten. |
| 7. Nachweis abgeben | Anonymisierte Skizze, Messprotokoll, Materialrechnung, Gefährdungscheck und Berichtsheftnotiz erstellen. | Vollständig, prüfbar, ohne persönliche Daten. |
Beispielrechnung, Kontrolle und Auswertung
Längenbedarf: 0,72 m + 0,54 m + 0,39 m = 1,65 m. Rechnerische Reserve: 10 Prozent von 1,65 m = 0,165 m. Planbedarf: 1,65 m + 0,165 m = 1,815 m. Rest des bereitgelegten Modellmaterials: 2,000 m - 1,815 m = 0,185 m, also 18,5 cm. Die zehn Prozent sind eine didaktische Annahme, keine DIN-Toleranz und kein automatischer Zuschlag für jeden Werkstoff. Bei echter Fertigung wären Schnittbreiten, Verbindungstiefen, Ausschuss und Herstellerangaben eigens zu prüfen. Der Lernauftrag verlangt keine eigenständige mechanische Bearbeitung.
Prüfbares Ergebnis: Die anonymisierte Längenliste enthält drei Sollmaße. Als rein fiktive Messwerte werden 721 mm, 538 mm und 391 mm eingetragen. Vergleich zum Sollwert: +1 mm, -2 mm und +1 mm. Wenn die Ausbildungsperson für diese Schulungsattrappe ein Ziel von maximal 3 mm absoluter Abweichung vereinbart, erfüllen alle drei Messwerte dieses Übungsziel. Dies ist keine zulässige Fertigungstoleranz für eine echte SHK-Anlage. Zusätzlich liegt die dokumentierte Materialplanung bei 1,815 m und bleibt unter 2,000 m.
Entscheidungsprotokoll: Der Kundenauftrag mit gefährlichem Alleinarbeiten wird nicht übernommen; die Fachkraft erhält die Meldung. Das Foto wird nicht über den privaten Messenger gesendet. Der Berufsschulbesuch bleibt bestehen. Stattdessen ist der Lernerfolg durch Modellskizze, Messdaten und eine kurze Reflexion nachweisbar. Das ist ein begründetes Bearbeiten und nicht bloßes Ablehnen.
Bewertungsraster für den Modellauftrag
| Bereich | Maximalpunkte | Nachweis für volle Punktzahl |
|---|---|---|
| Rechtslage und Auftragsanalyse | 4 | Lernauftrag, Berufsschulregel und mögliche Datenschutzverletzung korrekt eingeordnet. |
| Arbeits- und Materialplanung | 4 | Sieben Arbeitsschritte schlüssig; 1,65 m, 1,815 m und 0,185 m korrekt mit Einheiten berechnet. |
| Gesundheit und Sicherheit | 4 | Risiken benannt; kein Eingriff in echte Anlagen; Aufsicht und PSA bei der Modellfreigabe geklärt. |
| Prüfung der Ergebnisse | 4 | Alle drei Soll-Ist-Abweichungen nachvollziehbar berechnet und nur gegen das Übungsziel beurteilt. |
| Dokumentation und Reflexion | 4 | Anonymisierte Skizze, Prüftabelle und Berichtsheftnotiz vorhanden; Verbesserungsmöglichkeit benannt. |
| Summe | 20 | 18–20 sehr sicher, 14–17 überwiegend sicher, 10–13 mit Überarbeitungsbedarf, 0–9 erneut üben. Diese Stufen sind ein Kursraster, keine amtliche Prüfungsnote. |
Hilfreiche Rückmeldung: Fehlt eine richtige Länge, rechne die Meterangaben erst einheitlich um. Fehlt eine Sicherheitsfreigabe, beginne keine praktische Bearbeitung. Fehlen rechtliche Begründungen, schlage zuerst in den amtlichen Quellen nach. Jeder Fehler ist ein Anlass, den Arbeitsplan zu verbessern.
Interaktive Aufgaben
Quiz: Prüfe dein Wissen
Wie lange dauert die reguläre Ausbildung zum Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik? (42 Monate) (!24 Monate) (!30 Monate) (!48 Monate)
Welche Aufgabe gehört nach dem BBiG zu deinen Pflichten als Auszubildende oder Auszubildender? (Den Ausbildungsnachweis regelmäßig führen) (!Alle Arbeitswerkzeuge privat bezahlen) (!Kundenfotos öffentlich veröffentlichen) (!Jede gefährliche Tätigkeit allein ausführen)
Was muss der Ausbildungsbetrieb für erforderliche Ausbildungsmittel grundsätzlich tun? (Sie kostenlos zur Verfügung stellen) (!Sie ausschließlich an Berufsschulen verkaufen) (!Sie grundsätzlich von der Ausbildungsvergütung abziehen) (!Ihre Beschaffung vollständig den Auszubildenden überlassen)
Was gilt für einen Berufsschultag mit sechs Unterrichtsstunden zu je 45 Minuten nach der einschlägigen Wochenregel? (Er wird einmal wöchentlich mit der durchschnittlichen täglichen Ausbildungszeit angerechnet) (!Er wird immer nur mit drei Zeitstunden angerechnet) (!Er muss nach dem Unterricht vollständig nachgearbeitet werden) (!Er zählt unabhängig von den Voraussetzungen als zwei Arbeitstage)
Welche monatliche allgemeine Mindestausbildungsvergütung nennt die amtliche Bekanntmachung für das erste Jahr bei Ausbildungsbeginn 2026? (724 Euro) (!520 Euro) (!620 Euro) (!900 Euro)
Wie lange darf die Probezeit in einem Berufsausbildungsverhältnis nach dem BBiG höchstens dauern? (Vier Monate) (!Zwei Wochen) (!Sechs Monate) (!Zwölf Monate)
Welche grundsätzliche wöchentliche Höchstarbeitszeit gilt für Jugendliche unter 18 Jahren nach dem JArbSchG? (40 Stunden) (!50 Stunden) (!48 Stunden ohne Einschränkung) (!60 Stunden)
Was tust du als Auszubildender ohne passende Freigabe bei einem Auftrag an einer gasführenden Leitung? (Die Arbeit nicht beginnen und eine befugte Fachperson einschalten) (!Die Leitung vorsichtshalber allein öffnen) (!Eine Internetanleitung als ausreichende Unterweisung behandeln) (!Ohne Rücksprache an eine andere Person aus der Klasse delegieren)
Wie behandelst du Fotos aus einer Kundenwohnung für deinen Ausbildungsnachweis? (Nur nach betrieblicher Freigabe über vorgesehene Wege und möglichst ohne personenbezogene Details) (!Immer automatisch in einen privaten Gruppenchat hochladen) (!Mit sichtbarer Adresse als öffentliches Lernbeispiel speichern) (!Zugangscodes im Foto kommentieren und weiterleiten)
Was bedeutet eine im Unterricht berechnete Materialreserve von zehn Prozent für reale SHK-Montagen? (Sie ist eine Beispielannahme und muss für einen echten Auftrag fachlich überprüft werden) (!Sie ist eine verbindliche Toleranz jeder DIN-Norm) (!Sie erlaubt Arbeiten ohne Herstellerinformationen) (!Sie ersetzt alle Aufmaßkontrollen)
Memory
Finde den Fachbegriff und seine passende Bedeutung. Jeder Begriff kommt einmal vor.
| Ausbildungsplan | Zeitlich und sachlich strukturierte betriebliche Vermittlung der Ausbildungsinhalte |
| Probezeit | Gesetzlich begrenzte Anfangsphase eines Ausbildungsverhältnisses |
| Ausbildungsnachweis | Laufende Dokumentation der tatsächlich erlernten Inhalte |
| Freistellung | Rechtlich geregeltes Fernbleiben vom Betrieb für Ausbildung und Unterricht |
| Unterweisung | Arbeitsplatzbezogene Erklärung von Gefahren und Schutzmaßnahmen |
| Verschwiegenheit | Keine unbefugte Weitergabe von Geschäftsgeheimnissen |
Drag-and-drop
Ordne jeder richtigen Handlung den passenden Arbeitskontext zu.
| Richtige Handlung | Arbeitskontext |
|---|---|
| Berichtsheft zeitnah ergänzen | Dokumentation der Lernfortschritte |
| Beschädigtes Werkzeug melden | Sicherer Umgang mit Arbeitsmitteln |
| Ausbildungsplan einsehen | Ausbildungsziele nachvollziehen |
| Kundendaten anonymisieren | Datenschutz bei Übungsnachweisen |
| Leitung nicht eigenmächtig öffnen | Schutz bei gefährlichen SHK-Tätigkeiten |
Kreuzworträtsel
Löse die sechs Fachbegriffe anhand der Umschreibungen.
| Probezeit | Wie heißt die begrenzte Anfangsphase eines Ausbildungsverhältnisses? |
| Berufsschule | Welcher zweite Lernort ergänzt den Ausbildungsbetrieb? |
| Vergütung | Wie heißt die vertraglich vereinbarte Bezahlung von Auszubildenden? |
| Berichtsheft | Wie nennt man umgangssprachlich den laufenden Ausbildungsnachweis? |
| Unterweisung | Wie heißt die arbeitsplatzbezogene Erklärung von Risiken und Schutzmaßnahmen? |
| Ausbilder | Wer ist als beauftragte fachlich geeignete Person für das praktische Lernen verantwortlich? |
LearningApps
Suche interaktive Übungen zu den Rechten und Pflichten in der SHK-Ausbildung. Die Suchtreffer stammen von Dritten und sind keine amtliche Rechtsquelle. Prüfe dort verwendete Gesetzesangaben auf Aktualität.
Lückentext
Setze pro Satz den fachlich passenden Begriff ein.
Offene Aufgaben
Arbeite mit fiktiven Fällen, Zeichnungen und Modellen. Jede reale Werkstatttätigkeit erfordert die Freigabe deiner zuständigen Fachkraft.
Leicht
- Berufsausbildungsvertrag: Erstelle eine Checkliste mit mindestens acht Vertragsangaben aus § 11 BBiG und markiere, welche du auf einer fiktiven Vertragsvorlage überprüfst.
- Berufsausbildung: Zeichne eine einfache Skizze der Lernorte Betrieb und Berufsschule und ordne jedem Ort drei typische SHK-Lerntätigkeiten zu.
- Ausbildungsnachweis: Verfasse eine anonymisierte Muster-Notiz über eine unterwiesene, ungefährliche Modellaufgabe und benenne zwei Datenschutzregeln.
- Arbeitsschutz: Gestalte ein Lernplakat mit vier Gefährdungen aus dem SHK-Alltag und passenden Fragen an die zuständige Ausbilderin.
Standard
- Berufsbildungsgesetz: Untersuche drei erfundene Situationen zu Werkzeugkosten, Berufsschulzeit und Lernaufgaben; belege deine Entscheidungen mit den zugehörigen amtlichen Vorschriften.
- Ausbildungsvergütung: Prüfe einen fiktiven Vergütungsbetrag von 800 Euro bei Ausbildungsbeginn 2026 gegen die allgemeine Mindestvergütung; erläutere anschließend, warum eine Tarifprüfung nötig bleibt.
- Ausbildungsplanung: Erstelle einen siebenstufigen Arbeitsplan für eine drucklose Modell-Rohrattrappe mit Skizze, Materialliste, Unterweisung, Prüfpunkten und Datenschutzprüfung.
- Berufliche Kommunikation: Spiele mit einer zweiten Person ein sachliches Gespräch über eine gefährliche, unklare Arbeitsanweisung; dokumentiere eine sichere gemeinsame Lösung ohne reale Personendaten.
Schwer
- Jugendarbeitsschutzgesetz: Analysiere für eine fiktive 17-jährige Auszubildende eine Schulwoche mit einem langen Berufsschultag, Pausen und einer unzulässigen Zusatzaufgabe; begründe dein Zeitmodell.
- Qualitätssicherung: Entwickle ein anonymisiertes Prüfblatt für drei Modellsegmente, berechne Soll-Ist-Abweichungen und erläutere den Unterschied zwischen selbst vereinbartem Übungsziel und echter technischer Norm.
- Nachhaltigkeit: Vergleiche zwei fiktive Materialpläne für eine Übungsattrappe; berechne den Verschnitt und stelle eine ressourcenschonende Alternative mit Grenzen der Modellrechnung dar.
- Ausbildungsrecht: Entwirf ein Handlungsdiagramm für einen Konflikt über private Kundenfotos und unbeaufsichtigtes Arbeiten; unterscheide Sofortschutz, innerbetriebliche Klärung und Beratung durch die zuständige Kammer.


Lernkontrolle
- Rechte und Pflichten: Erkläre an einem erfundenen SHK-Kundenauftrag, wie sich dein Anspruch auf Ausbildung und deine Pflicht zur sorgfältigen Mitarbeit ergänzen.
- Berufsschulpflicht: Begründe mit § 15 BBiG, weshalb sechs Unterrichtsstunden an einem qualifizierenden Berufsschultag nicht einfach nur als 4,5 Ausbildungsstunden gerechnet werden.
- Arbeitssicherheit: Beurteile eine unklare Anweisung zum Öffnen einer gasführenden Leitung und leite einen sicheren, beaufsichtigten Lernweg ab.
- Ausbildungsnachweis: Schreibe einen datensparsamen Mustereintrag mit Lernziel, Tätigkeit, Unterweisung, Ergebnis und offener Frage.
- Materialberechnung: Rechne 0,72 m, 0,54 m und 0,39 m zusammen, bestimme zehn Prozent Planreserve und ermittle den rechnerischen Rest aus zwei Metern Material mit Einheiten.
- Berufsbildungsrecht: Vergleiche Probezeit, regelmäßige Kündigungsmöglichkeiten danach und Beratungswege in einem konkreten, aber fiktiven Konflikt.
Lernnachweis
Dein Portfolio besteht aus einer Auftragsanalyse mit mindestens drei benannten Rechts- oder Sicherheitsfragen, dem siebenstufigen Arbeitsplan, einer Skizze des drucklosen Modells, einer korrekten Materialrechnung, einer Prüfdatentabelle mit drei Soll-Ist-Vergleichen, einer anonymisierten Ausbildungsnachweis-Notiz und einer Reflexion mit zwei Verbesserungsmöglichkeiten. Ein echter Betriebsauftrag, Kundendaten und eine gefährliche Installation gehören ausdrücklich nicht in diese Einreichung.
Bewertung: Nutze das 20-Punkte-Raster aus dem Praxisfall. Jede Teilkompetenz kann 0 bis 4 Punkte erhalten: 0 ohne Nachweis, 1 mit erheblichen Lücken, 2 teilweise zutreffend, 3 weitgehend vollständig, 4 fachlich korrekt und klar begründet. Die Lernbegleitung gibt zuerst konkrete Hinweise zu Fehlerstellen; anschließend ist eine überarbeitete Einreichung sinnvoll. Der Lernnachweis ersetzt weder die betriebliche Ausbildung noch Kammerprüfungen und begründet keine amtliche Anerkennung.
Selbstprüfung vor Abgabe: Sind die Rechtsquellen aktuell? Sind Modell und Echtanlage deutlich getrennt? Stimmt jede Einheit? Ist das Ergebnis nachprüfbar? Fehlen alle realen Kunden- und Personendaten?
OER und Wikipedia
Amtliche und fachliche Quellen (Abruf- und Rechtsstand für diesen Lernkurs: Oktober 2026; bei späterer Nutzung Änderungen prüfen):
- BIBB: Berufsprofil Anlagenmechanik SHK – Ausbildung, Dauer, aktuelle Berufsordnung und Rahmenlehrplan.
- SHKAMAusbV, aktuelle amtliche Fassung – Ausbildungsrahmenplan, Ausbildungsplan und Nachweis.
- BBiG § 11, § 13, § 14, § 15, § 17, § 20 und § 22 – Vertragsangaben, beiderseitige Pflichten, Vergütung, Freistellung und Beendigung.
- Amtliche Bekanntmachung zur Mindestvergütung 2026 – 724 Euro im ersten Ausbildungsjahr bei Ausbildungsbeginn 2026.
- JArbSchG § 8, § 11, § 19, § 22, § 29 – Arbeitszeit, Pausen, Urlaub, gefährliche Tätigkeiten und Unterweisung Jugendlicher.
- ArbSchG § 12, DGUV Vorschrift 1 – Sicherheitsunterweisung; EntgFG § 5 – Krankmeldung.
- Handwerkskammer Stuttgart: Ausbildungsnachweis – ergänzende praktische Orientierung.
- Bundesagentur für Arbeit: Rechte und Pflichten in einfacher Sprache – gut verständlicher Einstieg.
Nachweise für die vier verwendeten Commons-Bilder – die Dateinamen und Lizenzangaben wurden anhand ihrer jeweiligen Commons-Dateiseiten geprüft. Die Fotos sind Beispiele, keine technischen Montageanleitungen.
| Eingebundene Datei | Quellen- und Lizenznachweis | Urheber | Lizenz |
|---|---|---|---|
| File:Plumbing workshop.jpg | Wikimedia Commons | Saadhassah | CC BY-SA 4.0 |
| File:PEX installation tools and fittings.jpg | Wikimedia Commons | Tomwsulcer | CC BY-SA 3.0 |
| File:SafetyGlassesAndEarplugs.jpg | Wikimedia Commons | PortlandSaint | CC BY 4.0 |
| File:Coupe tube laiton.jpg | Wikimedia Commons | Nerijp | CC BY-SA 3.0 |
Nachweise der Fachvideos: Deine Ausbildung zum Anlagenmechaniker SHK, veröffentlicht vom Zentralverband Sanitär Heizung Klima am 28.10.2025; Deine Rechte als Azubi!, veröffentlicht von Ausbildung.de am 26.08.2025. Beide werden nur über den angebotenen YouTube-Player eingebettet, nicht als OER-Download oder frei nachnutzbares Filmmaterial ausgegeben. Nutzungsrechte für eine anderweitige Bearbeitung oder Vervielfältigung wurden nicht festgestellt. Inhalte und rechtliche Details bleiben anhand der amtlichen Quellen zu prüfen.
Wikipedia als ergänzender Überblick, nicht als Rechtsgrundlage:
Verknüpfte Lernbereiche
Weiterdenken: Verbinde Arbeitsrecht mit Politik und Wirtschaft, Materialrechnung mit Mathematik, PSA und Gefährdungsbeurteilung mit Gesundheit sowie die datensparsame Dokumentation mit Informatik. Erkundige dich nach dem Ausbildungsplan in deinem Betrieb, der zuständigen Kammer und dem gültigen Landeslehrplan.
aiMOOC Projekte
Projekt A – Rechte-Check für Neueinsteiger: Erstellt in einer Kleingruppe ein frei teilbares Merkblatt aus selbst formulierten Erklärungen, amtlichen Quellenlinks und fiktiven SHK-Fällen. Trennt zwingende Regeln von betrieblichen Beispielen.
Projekt B – Sicherer digitaler Modellauftrag: Erstellt aus der drucklosen Attrappe eine anonymisierte digitale Arbeitsmappe mit Maßeinheiten, Materialplanung, Freigabevermerk, Messprotokoll und Reflexion. Nutzt ausschließlich selbst erstellte Skizzen oder korrekt lizenzierte Medien.
Projekt C – Nachhaltiges Lernen im SHK-Betrieb: Vergleicht verschiedene Materialbedarfsschätzungen an einem ungefährlichen Modell und diskutiert Verschnitt, Wiederverwendung, Qualitätsrisiken und den Wert fachkundiger Freigaben.
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