Weltliteratur verstehen - Madame Bovary - Gustave Flaubert
Einleitung
Madame Bovary ist ein Roman von Gustave Flaubert aus Frankreich. Er erschien 1856 zuerst in einer Zeitschrift und 1857 als Buch. Er erzählt von Emma Bovary. Sie sucht ein aufregendes Leben. Sie erlebt jedoch Enttäuschung, unglückliche Beziehungen und immer größere Schulden. Flaubert zeigt den Alltag einer Gesellschaft genau und oft mit leiser Ironie.
Dein Lernziel: Du verstehst Handlung, Figuren, Aufbau, Erzählweise und Realismus. Du vergleichst echte Textstellen aus dem französischen Original und einer historischen deutschen Übersetzung. Die Erklärungen sind für Klasse 9 und 10 kurz; Aufgaben für Klasse 11 bis 13 führen tiefer.
Achtung zum Inhalt: Der Roman behandelt Ehekonflikte, gesellschaftliche Zwänge und am Ende einen Suizid. Wir sprechen darüber sachlich und ohne belastende Einzelheiten.
Die vorhandene MOOCwiki-Buchausgabe: Madame Bovary – Buchseite mit historischer deutscher Übersetzung. Lies den vollständigen Text dort. Diese Lernseite ist kein zweiter Buchvolltext und keine neue Buchausgabe. Prüfe auf der Buchseite zuerst die dort tatsächlich genannte Übersetzerin oder den Übersetzer und das Erscheinungsjahr: Verschiedene deutsche Fassungen dürfen nicht verwechselt werden.

Gustave Flaubert; Fotografie von Nadar, gemeinfrei. Quellennachweis im Medienverzeichnis.
BR-alpha: „Klassiker der Weltliteratur: Gustave Flaubert – Madame Bovary“ (2014). Externes YouTube-Video, keine freie Nachnutzungslizenz nachgewiesen.
Handlung und Aufbau
Eine kurze Inhaltsübersicht
Teil 1: Erwartungen. Charles Bovary arbeitet im medizinischen Beruf. Er heiratet Emma Rouault. Emma hofft auf Liebe, Reisen und gesellschaftlichen Glanz. Das gemeinsame Leben ist viel gewöhnlicher, als sie erwartet.
Teil 2: Sehnsucht und Enttäuschung. Nach dem Umzug nach Yonville begegnet Emma unter anderem Léon und Rodolphe. Sie sucht Nähe, Anerkennung und eine neue Zukunft. Romantische Vorstellungen aus ihrer Lektüre prägen ihre Erwartungen. Zugleich gibt sie viel Geld aus.
Teil 3: Folgen. Emma führt ihre Beziehung zu Léon weiter. Ihre finanziellen Probleme werden immer größer. Sie verliert die Kontrolle über die Schulden und stirbt durch Suizid. Charles und die Tochter Berthe bleiben mit schweren Folgen zurück.
Merke: Das ist eine Zusammenfassung, kein Originalzitat. Für eine Behauptung über eine Figur musst du die genaue Stelle im Buch suchen.

Historische Illustration der Hochzeit von Charles und Emma; Daniel Mordant nach Albert Fourié, 1885, gemeinfrei.
Die wichtigsten Figuren
- Emma Bovary: Sie sehnt sich nach einem anderen Leben. Frage: Wie stark entscheiden ihre Träume, wie stark die gesellschaftlichen Regeln über ihr Handeln?
- Charles Bovary: Emmas Ehemann. Er will für seine Familie sorgen, versteht ihre Wünsche aber oft nicht.
- Léon Dupuis: Ein junger Jurist. Er teilt zunächst Emmas Interesse für Kultur und wird später ihr Liebhaber.
- Rodolphe Boulanger: Ein wohlhabender Gutsbesitzer, der Emmas Hoffnungen nicht erfüllt.
- Monsieur Lheureux: Ein Händler, der Emmas Verschuldung verstärkt.
- Monsieur Homais: Ein Apotheker. Er steht für Selbstgewissheit und gesellschaftliches Ansehen.
- Berthe: Das Kind von Emma und Charles. An ihrem Schicksal werden die Folgen der Erwachsenenentscheidungen sichtbar.

Emma und Charles, Carlo Chessa nach Alfred de Richemont, 1905, gemeinfrei.

Emma und Léon, Carlo Chessa nach Alfred de Richemont, 1905, gemeinfrei.

Emma und ihre Tochter Berthe, Carlo Chessa nach Alfred de Richemont, 1905, gemeinfrei.
Drei Teile und viele Perspektiven
Flaubert ordnet den Roman in drei Teile. Anfangs steht Charles im Mittelpunkt. Danach erlebst du vieles nah an Emmas Gefühlen. Die Erzählerstimme kann Gedanken einer Figur aufnehmen, ohne jedes Mal „sie dachte“ zu schreiben. Das nennt man erlebte Rede. Unterscheide daher immer: Was denkt eine Figur? Was zeigt der Erzähler? Was deutest du selbst?
Mit echten Textstellen arbeiten
Textstelle A: Der Anfang
Französisches Original, erster Teil, Kapitel 1: „Nous étions à l’étude, quand le Proviseur entra“ (geprüfter Quellentext nach der französischen Ausgabe von 1910).
Historische deutsche Vergleichsübersetzung von Arthur Schurig, erstes Kapitel: „Es war Arbeitsstunde. Da trat der Rektor ein“ (Ausgabe mit Übersetzerangabe Arthur Schurig).
Beobachte: Im Französischen beginnt der Satz mit „Nous“ („wir“). Die zitierte deutsche Fassung beginnt anders. Eine Übersetzung ist eine sprachliche Entscheidung, nicht immer eine Wort-für-Wort-Kopie. Die Fassung bei MOOCwiki kann eine andere historische Übersetzung sein: Vergleiche deshalb ihre Angaben und ihren Wortlaut, bevor du ihr eine Formulierung zuschreibst.
Arbeitsauftrag: Suche die ersten zwei Absätze in der verlinkten Buchausgabe. Markiere Sprecher, Ort und soziale Beobachtungen. Notiere, ob am Anfang eine Wir-Perspektive erkennbar ist.

Charles am ersten Schultag: Buchillustration von Carlo Chessa nach Alfred de Richemont, 1905, gemeinfrei.
Textstelle B: Wo wohnt das Glück?
Original, erster Teil, Kapitel 7: „Il lui semblait que certains lieux sur la terre devaient produire du bonheur“ (Wikisource, Originalwortlaut).
Arthur Schurig, deutsches siebentes Kapitel: „Es kam ihr vor, als seien nur gewisse Erdenwinkel Heimstätten des Glücks“ (Übersetzung von Arthur Schurig).
Beobachte: Emma stellt sich vor, dass Glück von einem besonderen Ort abhängt. Ist das eine Tatsache oder ihre persönliche Vorstellung? Das einleitende „Il lui semblait“ zeigt ihre Sicht. Finde in der verlinkten deutschen Buchfassung denselben Abschnitt und notiere die tatsächlichen Unterschiede.
Drei Prüffragen: Wer erlebt die Szene? Welche Wörter klingen nach Wunsch oder Sehnsucht? Welche Aussage lässt sich direkt belegen, welche ist deine Deutung?
Textbelege richtig angeben
Verwende für jede Analyse Teil, Kapitel, kurzen unveränderten Wortlaut, benutzte Ausgabe und deine eigene Erklärung. Seitenzahlen unterscheiden sich je nach Ausgabe. Übernimm Zitate buchstabengetreu; wenn du etwas kürzt, kennzeichne die Auslassung. Erfinde keine Zitate. Die kurze Inhaltsangabe ist keine Textstelle.
Realismus und das 19. Jahrhundert
Gesellschaft statt Heldensage
Realistische Erzähltraditionen zeigen oft Berufe, Alltag, Geld, Familienbeziehungen und soziale Erwartungen. Madame Bovary spielt in der französischen Provinz. Flaubert betrachtet Personen genau und urteilt nicht ständig ausdrücklich über sie. Die Darstellung von Emmas Ehe und ihren Beziehungen führte zu einem Prozess; der Autor wurde 1857 freigesprochen.
Historischer Rahmen: Frankreich erlebte politische Umbrüche, wachsenden Handel und neue bürgerliche Lebensformen. Normen für Frauen und Männer waren ungleich. Emmas Handlungsspielraum lässt sich nicht erklären, ohne diese gesellschaftlichen Bedingungen mitzudenken.

Illustration aus einer Ausgabe von 1885, Daniel Mordant nach Albert Fourié, gemeinfrei.
„Literaturepochen im Überblick“, musstewissen Deutsch (2019). Nutze das Video zum Einordnen; die französische und die deutsche Realismus-Tradition sind nicht identisch.
Realistische Literatur weltweit
Frankreich: Honoré de Balzac und Gustave Flaubert beschreiben gesellschaftliche Unterschiede und persönliche Lebenswege. Großbritannien: Charles Dickens und George Eliot verbinden Figuren mit gesellschaftlichen Fragen. Russland: Lew Tolstoi und Fjodor Dostojewski untersuchen Konflikte zwischen Einzelnen, Familie und Gesellschaft. Deutschland: Theodor Fontane und Gottfried Keller stehen für eigenständige Varianten des deutschsprachigen Realismus. USA: Mark Twain erzählt von Gesellschaft, Vorurteilen und individuellen Entscheidungen. Gleiche Epoche heißt also nicht überall gleiche Schreibweise.
Vergleichsfrage: Welche Bedingungen begrenzen Emmas Möglichkeiten, und welche Kräfte bestimmen die Lage einer Figur bei Fontane oder Eliot? Vergleiche nur Texte, die du wirklich gelesen hast.
Abenteuerliteratur gesondert betrachten
Im 19. Jahrhundert entstanden auch viele Abenteuer- und Reisegeschichten. Jules Verne (Frankreich) verbindet Erkundung und Technik; Robert Louis Stevenson (Schottland) gestaltet gefährliche Reisen und moralische Konflikte; Karl May (Deutschland) schrieb später populäre Abenteuerromane. Nicht alle Abenteuerromane sind realistische Gesellschaftsromane. Prüfe nationale Entstehungsbedingungen und frage nach kolonialen Blickwinkeln und Stereotypen, statt die Gattungen gleichzusetzen.
Blick auf die Mediengeschichte: Schon in den 1830er-Jahren erzeugten optische Scheiben Bewegungseindrücke. Die folgende Animation zeigt historische Medienkultur, keine Szene aus dem Roman.

Digital animierte historische Wunderscheibe, Motiv von Simon Stampfer, ca. 1835; auf Wikimedia Commons als gemeinfrei gekennzeichnet.
Hören, sehen und selbst entdecken
Höre wenige Minuten der französischen Originalfassung. Achte auf den Klang und auf wiederkehrende Namen. Lies die gleiche Passage im französischen Text. Die deutsche Version kann andere Satzlängen haben. Beschreibe einen Unterschied ohne zu behaupten, die Sprachen seien gleich.
Französische LibriVox-Lesung: Nadine Eckert-Boulet, 2012, Public Domain, Wikimedia Commons.

Der Alltag bei den Bovarys, Carlo Chessa nach Alfred de Richemont, 1905, gemeinfrei.
Mini-Übung: Betrachte das Bild: Welche alltäglichen Details siehst du? Suche eine ähnliche Szene im Text. Trenne das, was das Bild zeigt, von dem, was Flaubert tatsächlich schreibt.
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste dein Wissen
Wer schrieb den Roman Madame Bovary? (Gustave Flaubert) (!Charles Dickens) (!Jules Verne) (!Theodor Fontane)
In welchem Land spielt die Handlung hauptsächlich? (Frankreich) (!Spanien) (!Russland) (!Italien)
Was erhofft Emma sich von ihrem Leben? (Liebe und gesellschaftlichen Glanz) (!Eine Laufbahn als Seefahrerin) (!Ein Leben ohne Beziehungen) (!Die Herrschaft über ein Königreich)
Wie heißt Emmas Ehemann? (Charles Bovary) (!Rodolphe Boulanger) (!Léon Dupuis) (!Monsieur Homais)
Welche Figur ist Emmas Tochter? (Berthe) (!Héloïse) (!Félicie) (!Catherine)
Welches Thema prägt den Roman besonders? (Spannung zwischen Wunsch und Wirklichkeit) (!Eine Reise zum Mond) (!Die Suche nach einem Piratenschatz) (!Eine Ritterprüfung)
Was gehört zu einer realistischen Erzähltradition? (Genaue Darstellung von Alltag und Gesellschaft) (!Ausschließlich magische Zauberkräfte) (!Nur antike Heldengötter) (!Verzicht auf jede soziale Beobachtung)
Was bedeutet erlebte Rede? (Gedanken einer Figur erscheinen in der Erzählstimme) (!Jede Szene ist ein Tagebucheintrag) (!Alle Figuren sprechen gleichzeitig) (!Nur der Autor redet direkt zum Publikum)
Was ist beim Vergleichen von Übersetzungen wichtig? (Ausgabe und genauen Wortlaut angeben) (!Verschiedene Fassungen immer gleichsetzen) (!Zitate frei verbessern) (!Ohne Quelle einen Satz erfinden)
Wie ist Madame Bovary als Roman aufgebaut? (In drei Teilen) (!In zwei Akten eines Theaterstücks) (!In fünf Büchern eines Epos) (!Als Sammlung einzelner Gedichte)
Memory-Spiel
Finde jeweils den passenden Begriff zur Erklärung.
| Emma Bovary | Hauptfigur mit starken Sehnsüchten |
| Charles Bovary | Ehemann der Hauptfigur |
| Berthe | Tochter des Ehepaars Bovary |
| Léon Dupuis | Jurist und späterer Liebhaber Emmas |
| Rodolphe Boulanger | Gutsbesitzer mit Beziehung zu Emma |
| Monsieur Lheureux | Händler und Gläubiger |
| Realismus | Genaue Beobachtung von Alltag und Gesellschaft |
Drag-and-drop
Ordne den Fachbegriffen die passende Erklärung zu.
| Passenden Begriff zuordnen | Erklärung |
|---|---|
| Realismus | Alltag und soziale Wirklichkeit als literarisches Thema |
| Erlebte Rede | Innensicht einer Figur in der Erzählstimme |
| Originaltext | Text in der Sprache der ursprünglichen Fassung |
| Übersetzung | Übertragung des Textes in eine andere Sprache |
| Textbeleg | Nachprüfbare Stelle für eine Deutung |
Kreuzworträtsel
| Flaubert | Nachname des Autors von Madame Bovary? |
| Emma | Vorname der Hauptfigur? |
| Charles | Vorname von Emmas Ehemann? |
| Berthe | Vorname der Tochter? |
| Realismus | Literarische Strömung mit Blick auf den Alltag? |
| Yonville | Ort, an den die Bovarys ziehen? |
LearningApps
Suche zusätzliche Übungen zu Flaubert und seinem Roman.
Lückentext
Offene Aufgaben
Gestufte Hilfen für alle Niveaus: Hilfe 1: Lies den angegebenen Abschnitt einmal und markiere Namen oder Gefühle. Hilfe 2: Frage nach „Wer? Was? Wo? Warum?“ und notiere die Kapitelangabe. Hilfe 3: Nutze Satzanfänge wie „Diese Stelle zeigt ...“ oder „Im Vergleich dazu ...“. Hilfe 4: Prüfe deine Aussage direkt am Buchtext und verbessere unbelegte Deutungen.
Leicht
- Kernaufgabe – Figur vorstellen: Erstelle eine kurze Steckkarte zu Emma mit drei Eigenschaften und einem überprüfbaren Beispiel aus dem Roman.
- Lesespur: Halte fünf wichtige Ereignisse der Handlung mit Teil und Kapitel in einer Zeitleiste fest.
- Bild und Text: Unterscheide drei Beobachtungen auf einer historischen Illustration von drei Aussagen aus dem Roman.
- Wörter erklären: Erkläre die Begriffe Realismus, Übersetzung und Textbeleg in eigenen einfachen Sätzen.
Standard
- Kernaufgabe – Zwei Textstellen vergleichen: Vergleiche den Romananfang auf Französisch mit der historischen deutschen Buchfassung. Markiere zwei Unterschiede und erkläre einen davon.
- Beziehungsnetz: Zeichne ein Netz zwischen Emma, Charles, Léon, Rodolphe und Lheureux. Begründe drei Verbindungen mit Kapiteln.
- Perspektivwechsel: Untersuche, wie Emmas Hoffnungen durch die Erzählweise gezeigt werden. Kennzeichne Originaltext und eigene Deutung.
- Video und Roman: Sieh ein eingebettetes Erklärvideo, prüfe zwei Aussagen an der Buchseite und notiere, was das Video vereinfacht.
Schwer
- Kernaufgabe – Realismus weltweit: Vergleiche eine selbst gewählte belegte Szene aus Madame Bovary mit einer gelesenen Szene von Dickens, Eliot, Fontane oder Tolstoi. Arbeite zwei Gemeinsamkeiten und einen Unterschied heraus.
- Übersetzungsentscheidung: Vergleiche Schurigs Wortwahl mit der historischen Fassung auf MOOCwiki; dokumentiere Werkdaten und erläutere, wie ein Perspektivwechsel die Wirkung verändert.
- Gesellschaft und Freiheit: Erörtere in einem strukturierten Text, wie Geschlechterrollen, Konsum und Geld Emmas Entscheidungen beeinflussen. Belege mindestens drei Argumente.
- Abenteuer und Gesellschaftsroman: Untersuche an je einer belegten Passage aus Flaubert und einem Abenteuerroman des 19. Jahrhunderts die verschiedenen Erzählziele und problematische Stereotype.


Lernkontrolle
- Wunsch und Wirklichkeit: Erkläre mit zwei Textbelegen, warum Emmas Erwartungen mit ihrem Alltag in Konflikt geraten.
- Erlebte Rede erkennen: Suche eine Passage mit Emmas Innensicht, zitiere kurz und erläutere die Wirkung.
- Übersetzungen prüfen: Erkläre anhand des Romanbeginns, warum du Übersetzer und Ausgabe nennen musst.
- Realismus einordnen: Vergleiche zwei Merkmale des französischen Romans mit einem anderen nationalen Realismus des 19. Jahrhunderts.
- Heute und damals: Diskutiere, wie Konsum und gesellschaftlicher Druck im Roman wirken. Vergleiche vorsichtig mit heutigen Erfahrungen und markiere historische Unterschiede.
- Medien mit Quellen: Wähle ein Bild, die Hörprobe und ein Video und unterscheide jeweils Herkunft, Lizenz und Aussagekraft.
Lernnachweis
Wissen: Du kannst die Handlung in drei Teilen erklären und zentrale Figuren unterscheiden.
Fähigkeiten: Du gibst Teil und Kapitel an, zitierst unverändert, vergleichst französisches Original und klar gekennzeichnete deutsche Übersetzungen und erkennst den Unterschied zwischen Erzähler, Figur und eigener Deutung.
Produkte: Figurenkarte, belegte Textanalyse, Quellennachweis und ein kurzer Vergleich mit Literatur des 19. Jahrhunderts.
Transfer: Du beschreibst den Zusammenhang zwischen individuellen Wünschen und gesellschaftlichen Regeln und prüfst Medien kritisch auf Aussage und Lizenz.
OER und Wikipedia
Primäre Texte und Orientierung:
- Vorhandene MOOCwiki-Buchseite mit historischem deutschem Text – maßgebliche lokale Buchausgabe; keine neue Buchseite angelegt.
- Französischer Originaltext auf Wikisource – die benutzte digitale Fassung basiert auf einer Ausgabe von 1910 des 1857 erschienenen Romans.
- Historische deutsche Vergleichsübersetzung von Arthur Schurig – nicht automatisch dieselbe Fassung wie auf MOOCwiki.
- Wikipedia: Madame Bovary – Überblick zu Handlung, Werkgeschichte und Übersetzungen.
Nachweise zu Bildern, Ton und Animationen: Die Dateinamen entsprechen den verwendeten Commons-Dateiseiten. Gemeinfrei bezeichnet die Lizenzangabe auf der jeweiligen Dateiseite. Bilder aus späteren Ausgaben sind Illustrationen und kein Beleg für Flauberts eigene Wortwahl.
| Verwendetes Medium | Ursprung und Urheber | Rechte und Quelle |
|---|---|---|
| File:Gustave Flaubert portrait photo.jpg | Fotografie von Gaspard-Félix Tournachon (Nadar) | Gemeinfrei – Datei- und Lizenzangabe |
| File:MadameBovary03.jpg | Hochzeitsszene, Daniel Mordant nach Albert Fourié, 1885 | Gemeinfrei – Datei- und Lizenzangabe |
| File:MadameBovary01.jpg | Emma und Charles, Carlo Chessa nach Alfred de Richemont, 1905 | Gemeinfrei – Datei- und Lizenzangabe |
| File:BovaryEmmaLeon.jpg | Emma und Léon, Carlo Chessa nach Alfred de Richemont, 1905 | Gemeinfrei – Datei- und Lizenzangabe |
| File:BovaryEmmaBerthe.jpg | Emma und Berthe, Carlo Chessa nach Alfred de Richemont, 1905 | Gemeinfrei – Datei- und Lizenzangabe |
| File:BovaryFirstDay.jpg | Charles in der Schule, Carlo Chessa nach Alfred de Richemont, 1905 | Gemeinfrei – Datei- und Lizenzangabe |
| File:MadameBovary02.jpg | Illustration, Daniel Mordant nach Albert Fourié, 1885 | Gemeinfrei – Datei- und Lizenzangabe |
| File:BovaryMealTime.jpg | Alltagsszene, Carlo Chessa nach Alfred de Richemont, 1905 | Gemeinfrei – Datei- und Lizenzangabe |
| File:Optical Toy, Phenakistiscope Disc with Dancing Man, ca. 1835-Animated.gif | Animierte Darstellung einer historischen Wunderscheibe nach einem Motiv von Simon Stampfer, ca. 1835; Commons-Uploader | Als gemeinfrei gekennzeichnet – Datei- und Lizenzangabe |
| File:Madamebovary 01 flaubert.mp3 | LibriVox, französische Lesung von Nadine Eckert-Boulet, 2012 | Public Domain – Datei- und Lizenzangabe |
Externe Videos:
- BR-alpha: Klassiker der Weltliteratur – Gustave Flaubert – Madame Bovary, Kanal „Klassiker der Weltliteratur“, 2014. Einbettung mit Verweis auf den Anbieter; keine freie Weiterverwendung des Videos zugesichert.
- musstewissen Deutsch: Literaturepochen im Überblick, 2019. Einbettung mit Verweis auf den Anbieter; keine freie Weiterverwendung des Videos zugesichert.
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