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Abend - Tucholsky, Kurt - Gedichtanalyse

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Abend - Tucholsky, Kurt - Gedichtanalyse

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Einleitung

Abend – Tucholsky, Kurt – Gedichtanalyse

Fach: Deutsch | Zielgruppe: Klasse 9–10, Vertiefung Klasse 11–13 | Thema: Moderne, Expressionismus, Satire, Gedichtanalyse

Kurt Tucholskys Gedicht „Abend“ beginnt mit „Jetzt ziehen zwanzig Männer“. In 26 Versen zeigt es Alltagsszenen, Humor und Gesellschaftskritik. Am Schluss wird der Ton ernst.

In diesem aiMOOC lernst Du, das Gedicht mit Verszitaten zu untersuchen. Du achtest auf die sprechende Stimme, Reime, Klänge und sprachliche Bilder. Danach entwickelst Du Deine eigene Deutung.

Hier findest Du den vollständigen Gedichttext: Abend – Kurt Tucholsky

Vorwissen: Gedichte – Anatomie und Wirkung

Kurt Tucholsky, Paris 1928. Foto: Sonja Thomassen, Wikimedia Commons, GFDL 1.2. Quelle und Lizenz.


Textgrundlage und Fassungen


Die Quellfassung

Das Gedicht erschien am 6. Januar 1925 unter dem Namen Theobald Tiger in der Zeitschrift Die Weltbühne, Nr. 1, Seite 29. Theobald Tiger war ein Pseudonym von Kurt Tucholsky.

Die Quellfassung ist der historische Druck. Sie ist wichtig, wenn Du die ursprüngliche Rechtschreibung, Zeichensetzung und Anordnung der Verse prüfen möchtest.

Quellen:

  1. Digitalisat der Weltbühne, 21. Jahrgang, erster Halbjahresband 1925, Internet Archive
  2. Digitale Textwiedergabe mit Erstveröffentlichungsnachweis
  3. Tucholsky-Textnachweise bei Wikisource

Wichtig: Digitale Abschriften können Fehler enthalten. Wenn eine Stelle merkwürdig aussieht, vergleiche sie mit dem historischen Druck. Ändere ein Zitat nicht stillschweigend.


Die Lesefassung

Die verlinkte Textseite dient als Lesefassung für den Unterricht:

Gedicht – Abend – Tucholsky, Kurt

Lies alle 26 Verse. Nummeriere sie von 1 bis 26. Beachte die sechs Strophen. Die ersten fünf haben jeweils vier Verse. Die letzte hat sechs.

Eine Lesefassung macht den Text gut zugänglich. Sie ist nicht automatisch identisch mit jedem Zeichen des Erstdrucks. Für genaue Quellenvergleiche nutzt Du die Quellfassung.


Übersetzung und Interpretation

Übersetzung: Das Original ist bereits deutsch. Eine fremdsprachige Übersetzung wird hier nicht benötigt. Du darfst schwierige Wörter in einfacher Sprache erklären. Diese Erklärungen sind aber keine Originalzitate.

Beispiel einer Lesehilfe: Der Schlusswunsch bedeutet sinngemäß: Die Ruhe des Abends soll niemals enden. Diese Formulierung ist eine Erklärung und kein Gedichtvers.

Interpretation: Hier fragst Du, welche Bedeutung der Text haben könnte. Eine Interpretation ist begründet, wenn sie zu den Versen passt und Textbelege nennt.


Das Gedicht verstehen


Inhalt: Alltag am Abend

Das Gedicht zeigt kurze Szenen aus dem Privatleben. Menschen ziehen sich zurück. Ein Kunstkenner, ein Verleger, ein Liebespaar, ein Dichter und ein Richter kommen vor.

Die Bilder wirken zunächst komisch. Dann richtet sich der Blick auf den nächsten Tag. Der Gedanke daran lässt den Abend plötzlich besonders wertvoll erscheinen.

Leseauftrag: Markiere beim Lesen drei komische Stellen und eine ernste Stelle. Begründe Deine Auswahl mit Versnummern.

Lesser Ury: „Nächtliche Straßenszene, Berlin“, 1920. Gemeinfreies Gemälde, Wikimedia Commons. Quelle und Rechte.

Bildfrage: Welche Stimmung zeigt das Gemälde? Unterscheidet sie sich von Tucholskys Darstellung des Abends? Das Bild ist kein Bestandteil des Gedichts.


Lyrisches Sprechen

Ein Gedicht hat eine sprechende Stimme. Diese Stimme ist nicht automatisch mit dem Autor gleichzusetzen.

In „Abend“ beobachtet eine nicht näher benannte Stimme verschiedene Menschen. Sie beschreibt die Szenen von außen. Im Schluss spricht sie besonders direkt und wertend.

Die Frage „lohnt sich das Ganze? Nein.“ (V. 24) verändert die Stimmung. In V. 25 folgt eine Anrede an Gott. Das klingt wie ein persönlicher Wunsch oder ein Gebet.

Deutungsmöglichkeit: Die sprechende Stimme wünscht sich Abstand vom belastenden Alltag.

Lernvideo: Was ist ein lyrisches Ich?

Studyflix: „Lyrisches Ich | einfach erklärt“. Achte auf den Unterschied zwischen Autor und sprechender Stimme.


Form und Reime

Das Gedicht umfasst sechs Strophen und 26 Verse. Die ersten fünf Strophen haben vier Verse. Die Schlussstrophe ist länger.

In den ersten drei Strophen und in der fünften Strophe findest Du überwiegend Kreuzreime. Ein Beispiel ist „Dichter“ und „Richter“ (V. 17 und 19). Auch „schnapp“ und „ab“ (V. 18 und 20) klingen am Versende gleich.

Nicht alles ist regelmäßig. In der vierten Strophe reimen sich „so“ und „sie“ (V. 14 und 16) nicht. Die letzte Strophe hat eine auffällige Zeilenanordnung. Besonders kurz ist V. 22: „Treten“.

Wirkung: Der Rhythmus kann zunächst leicht und spielerisch wirken. Die Abweichungen lenken Deine Aufmerksamkeit auf einzelne Aussagen. Ein streng gleichmäßiges Versmaß solltest Du nicht ohne Prüfung behaupten.

Lernvideo: Reimschemata erkennen

Diego Hagen: „Gedichtanalyse: Reimschema bestimmen“. Nutze die Erklärung, um Tucholskys Reime selbst zu markieren.


Klang und Bildsprache

Versbeleg Sprachliches Mittel Mögliche Wirkung
„schnapp“ (V. 18) Lautmalerei Du kannst Dir das Geräusch der Tür vorstellen.
„montiert die Würde ab“ (V. 20) Metapher Die Würde des Richters wirkt wie ein abnehmbarer Gegenstand.
„lohnt sich das Ganze? Nein.“ (V. 24) Frage mit direkter Antwort Ein ernster Zweifel wird deutlich.
„Laß ewig Abend sein!“ (V. 26) Ausruf Der Wunsch nach dauerhaftem Abend wird verstärkt.

Merke: Ein sprachliches Mittel ist nicht schon eine Deutung. Erkläre immer, wie es im Zusammenhang wirkt.


Humor und Kritik

Tucholsky arbeitet mit Satire. Satire stellt Schwächen und Widersprüche mit Humor, Ironie oder Übertreibung dar.

Die Verse 11–12 sprechen von „Honorare“ und davon, dass der Verleger andernfalls sein Auto nicht hätte. Das lässt sich als Kritik an ungerechter Bezahlung verstehen.

Der Richter legt seine Würde ab (V. 19–20). Die hohe gesellschaftliche Stellung wird dadurch mit einem gewöhnlichen, privaten Abend verglichen.

Deutungsmöglichkeit: Vor dem Schlafengehen sind auch bedeutende Menschen ganz gewöhnliche Menschen. Der Text nimmt öffentliche Rollen nicht immer ernst.


Epoche: Moderne und Expressionismus

Das Gedicht entstand in der Weimarer Republik. Es gehört zeitlich zur literarischen Moderne.

Der Expressionismus prägte die Kunst und Literatur der ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts. Viele Künstler beschäftigten sich mit der Großstadt, starken Gefühlen und gesellschaftlichen Spannungen.

Das Gedicht „Abend“ sollte aber nicht einfach als typisch expressionistisch bezeichnet werden. Seine Alltagssprache, sein Humor und die konkrete Gesellschaftskritik sind auch mit satirischer Literatur der Weimarer Republik und der Neuen Sachlichkeit vergleichbar.


Der Bezug zu Max Pechstein

Tucholsky nennt in V. 4 den Künstler Pechstein. Gemeint ist der Maler Max Pechstein, der mit dem Expressionismus verbunden ist.

Max Pechstein: „Selbstbildnis mit Pfeife“, Holzschnitt von 1921. Gemeinfrei, Wikimedia Commons. Quelle und Rechte.

Bildauftrag: Beschreibe Linien und Formen. Vergleiche den künstlerischen Ausdruck des Bildes mit der Alltagssprache im Gedicht. Behaupte dabei nicht, dass Tucholsky genau dieses Kunstwerk meint.


Kunst und Öffentlichkeit um 1925

Historische Bauhaus-Anzeige in der „Weltbühne“ vom 28. April 1925. Das ist nicht die Gedichtseite. Scan: Schreibkraft, Wikimedia Commons, gemeinfrei nach Dateiangabe. Quelle und Rechte.

Dieses Bild zeigt, wie Kunst und Öffentlichkeit in der damaligen Zeit verbunden waren.

Vergleichsfrage: Warum könnte ein Satiriker in einem Alltagsgedicht auch einen bekannten Maler erwähnen?

Lernvideo: Literaturgeschichte des Expressionismus

STARK erklärt: „Literaturgeschichte: Expressionismus“. Nutze das Video als Epochenkontext, nicht als Beweis für eine eindeutige Epochenzuordnung des Gedichts.


Animation: Geschichte Berlins

Datei:Geschichte der Hauptstadt Berlin (CC BY-SA 4.0).webm

ZDF/Terra X: Animation zur Geschichte Berlins, 2020. CC BY-SA 4.0. Urhebernachweis: ZDF/Terra X/Gruppe 5/Friedrich Scherer/Jörg Adams/Mathias Meyer/Faber Courtial, Jörg Courtial. Quelle und Lizenz.

Die Animation zeigt historischen Hintergrund, nicht die Handlung des Gedichts.

Beobachtungsauftrag: Ordne das Erscheinungsjahr 1925 in die Geschichte Berlins ein. Welche Rolle spielte die Großstadt für die Kultur der Weimarer Republik?


Hören und vergleichen

Für „Abend“ wird hier keine unüberprüfte Hörfassung als Originalvortrag ausgegeben. Die folgende freie Aufnahme enthält ein anderes Werk Tucholskys: „Dämmerung“.

LibriVox: „Dämmerung“ von Kurt Tucholsky, gelesen von einer LibriVox-Sprecherin oder einem LibriVox-Sprecher. Nicht identisch mit „Abend“. Gemeinfreie Aufnahme. Quelle und Rechte.

Hörauftrag: Höre einen kurzen Ausschnitt. Beschreibe das Sprechtempo und die Stimmung. Lies danach V. 21–26 aus „Abend“ selbst laut. Welche Betonung passt zu den Schlussversen?


Gestufte Hilfen

Nutze die Hilfen nur, wenn Du sie brauchst.

Hilfe 1 – Leicht: Frage Dich zuerst: Wer kommt im Gedicht vor? Was machen die Menschen am Abend? Was verändert sich am Schluss?

Hilfe 2 – Standard: Arbeite mit der Folge Beobachtung – Verszitat – Wirkung. Beispiel: In V. 18 steht „schnapp“. Das ist Lautmalerei. Die Szene wirkt dadurch hörbar und alltäglich.

Hilfe 3 – Schwer: Formuliere eine Deutungsthese. Prüfe sie an mindestens drei verschiedenen Versen. Suche auch nach einer Stelle, die Deiner These widersprechen könnte.

Schreibhilfe: „Die Verse ... zeigen ... . Das sprachliche Mittel ... bewirkt ... . Deshalb lässt sich die Stelle als ... deuten.“


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Unter welchem Namen erschien „Abend“ 1925? (Theobald Tiger) (!Peter Panther) (!Heinrich Heine) (!Georg Trakl)




In welcher Zeitschrift erschien das Gedicht? (Die Weltbühne) (!Der Spiegel) (!Die Gartenlaube) (!Der Sturm)




Wie viele Verse hat „Abend“? (26) (!20) (!24) (!30)




Welche Aussage beschreibt das lyrische Sprechen am besten? (Eine Stimme beobachtet mehrere Alltagsszenen) (!Der Dichter berichtet nur von seiner Kindheit) (!Alle Verse werden von Charlotte gesprochen) (!Ein Richter erzählt seine Lebensgeschichte)




Welchen Beruf hat der Mann, der in V. 9 bis 12 ins Auto steigt? (Verleger) (!Lehrer) (!Maler) (!Arzt)




Was drückt das Wort schnapp in V. 18 aus? (Ein Geräusch) (!Eine Farbe) (!Eine Jahreszeit) (!Eine Zahl)




Welche beiden Wörter bilden in V. 17 und 19 einen Reim? (Dichter und Richter) (!Dichter und Abend) (!Richter und Honorare) (!Bogen und Wade)




Was wird in V. 20 bildlich abmontiert? (Die Würde) (!Ein Fenster) (!Das Auto) (!Die Uhr)




Wie beantwortet die sprechende Stimme die Frage nach dem Sinn des Ganzen in V. 24? (Mit Nein) (!Mit Vielleicht) (!Mit Ja) (!Mit Immer)




Welcher Wunsch steht am Ende des Gedichts? (Der Abend soll ewig sein) (!Der Morgen soll sofort kommen) (!Der Verleger soll reich werden) (!Der Richter soll verreisen)





Memory

Ordne jedem Begriff die passende Erklärung zu.

Theobald Tiger Pseudonym von Kurt Tucholsky
Kreuzreim Reimordnung mit wechselnden Endreimen
Lautmalerei Sprachliche Nachahmung eines Geräusches
Verleger Beruf der Person mit dem Auto
Schlusswunsch Sehnsucht nach einem dauerhaften Abend





Drag and Drop

Ordne die Begriffe den passenden Beschreibungen zu.

Ordne die richtigen Begriffe zu. Beschreibung
Quellfassung Historischer Druck des Gedichts
Lesefassung Gut lesbarer Text für den Unterricht
Übersetzung Übertragung eines Textes in eine andere Sprache
Analyse Untersuchung von Form und Sprache
Interpretation Begründete Deutung der Bedeutung





Kreuzworträtsel

Trage die passenden Wörter aus dem Gedicht ein.

Tiger Wie lautet der zweite Teil des Pseudonyms Theobald Tiger?
Verleger Welcher Beruf wird beim Einsteigen in ein Auto genannt?
Richter Welche Berufsbezeichnung steht in Vers 19?
Pechstein Welcher Künstler wird im Gedicht mit Nachnamen erwähnt?
Beten Welches Wort steht am Ende von Vers 25?
Abend Was soll laut dem Schlusswunsch ewig sein?





LearningApps

Suche weitere interaktive Übungen zum Thema.


Lückentext

Ergänze die richtigen Begriffe.

Vervollständige den Text.
Der Autor des Gedichts heißt Kurt

.
Er veröffentlichte „Abend“ unter dem Pseudonym Theobald

.
Das Gedicht erschien im Jahr

.
Die Erstveröffentlichung stand in der Zeitschrift Die

.
Das Gedicht besteht aus insgesamt

Versen.
In den ersten fünf Strophen stehen jeweils vier

.
Der Künstler, der im Gedicht erwähnt wird, heißt Max

.
In Vers 18 wird mit dem Wort

ein Geräusch nachgeahmt.
In Vers 20 wird die Würde des Richters bildlich

.
Der Schluss enthält einen Wunsch nach einem ewigen

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Leseprotokoll: Lies „Abend“ vollständig. Wähle drei Verse aus, die Du besonders lustig, seltsam oder ernst findest. Schreibe jeden Vers mit seiner Nummer auf. Erkläre in einem Satz, warum Du ihn ausgewählt hast. Hilfe: Benenne zuerst die Handlung, dann die Stimmung.


Standard

  1. Kurze Gedichtinterpretation: Schreibe einen Text mit ungefähr 150 Wörtern. Erkläre, wie Tucholsky aus alltäglichen Situationen Gesellschaftskritik macht. Nutze mindestens zwei genaue Verszitate. Hilfe: Untersuche die Szenen mit dem Verleger und dem Richter und erkläre jeweils ihre Wirkung.


Schwer

  1. Vergleich und Stellungnahme: Vergleiche „Abend“ mit einem selbst ausgewählten, überprüfbaren Gedicht aus dem Expressionismus. Untersuche Inhalt, sprechende Stimme, Form und Stimmung. Begründe mit mindestens drei genauen Zitaten aus Tucholskys Gedicht, warum „Abend“ zur Moderne gehört, aber nicht einfach als rein expressionistisch gelten muss. Hilfe: Trenne historische Einordnung, sprachliche Beobachtung und persönliche Deutung.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

Bearbeite die Aufgaben in ganzen Sätzen. Achte besonders auf Zusammenhänge und Textbelege.

  1. Perspektivwechsel: Erkläre, wie sich die Wirkung verändert, wenn aus den einzelnen Alltagsszenen am Ende eine allgemeine Frage nach dem Sinn des Alltags wird.
  2. Zusammenhang von Form und Inhalt: Untersuche die ungewöhnliche letzte Strophe. Begründe, warum ihre Form zur ernsteren Stimmung passen könnte.
  3. Bildhafte Sprache: Erkläre, wie sich die Aussage über den Richter verändern würde, wenn statt „montiert die Würde ab“ nur „geht schlafen“ stünde.
  4. Übertragung auf die Gegenwart: Wähle ein heutiges Beispiel für den Unterschied zwischen öffentlicher Rolle und Privatleben. Vergleiche es sachlich mit einer Szene des Gedichts.
  5. Mehrdeutigkeit: Der Wunsch nach einem ewigen Abend könnte beruhigend oder verzweifelt klingen. Begründe beide Möglichkeiten anhand des Textes und entscheide, welche Dich stärker überzeugt.


Lernnachweis

Für Deinen Lernnachweis solltest Du Folgendes zeigen können:

  1. Du kannst Titel, Autor, Pseudonym und Erstveröffentlichung richtig angeben.
  2. Du kannst die Quellfassung von einer Lesefassung unterscheiden.
  3. Du kannst den Inhalt und die sprechende Stimme knapp beschreiben.
  4. Du kannst Strophen, Reime und mindestens zwei sprachliche Mittel mit Versangaben untersuchen.
  5. Du kannst den Wechsel von Humor zu Ernst erklären.
  6. Du kannst das Gedicht historisch einordnen, ohne eine Epoche unbegründet festzulegen.
  7. Du kannst eine eigene Deutung mit genauen Verszitaten begründen und zwischen Beobachtung und Meinung unterscheiden.

Bewertungshinweis: Eine gut begründete eigene Interpretation ist wichtiger als das Auswendiglernen einer einzigen Musterdeutung.


OERs zum Thema

Vorhandener Gedichttext: Gedicht - Abend - Tucholsky, Kurt

Vorhandener Grundlagenkurs: Gedichte - Anatomie und Wirkung - aiMOOC

Erstdruck und Lesematerial:

  1. Historischer Zeitschriftenband von 1925
  2. Gedichttext und Quellenangabe
  3. Wikisource: Geschichte und Digitalisate der Weltbühne
  4. Bundesarchiv: Kurt Tucholsky
  5. Kurt Tucholsky-Gesellschaft

Wikipedia-Artikel zum Autor:


Mediennachweise und Lizenzen

Die eingebundenen Wikimedia-Commons-Medien stammen von bestehenden Dateiseiten. Die jeweiligen Originaldateien wurden nicht verändert. Alle Quellen und Lizenzangaben können über die verlinkten Dateiseiten geprüft werden.

Medium Urheber und Lizenz Nachweis
Tucholsky-Porträt von 1928 Sonja Thomassen, GNU FDL 1.2 Wikimedia Commons
Nächtliche Straßenszene in Berlin Lesser Ury, gemeinfreies Werk Wikimedia Commons
Selbstbildnis mit Pfeife Max Pechstein, gemeinfreies Werk Wikimedia Commons
Bauhaus-Anzeige von 1925 Historische Anzeige, Scan Schreibkraft, gemeinfrei nach Dateiangabe Wikimedia Commons
Berlin-Animation ZDF/Terra X und die oben genannten Mitwirkenden, CC BY-SA 4.0 Wikimedia Commons
Hörtext Dämmerung Kurt Tucholsky, LibriVox, gemeinfreie Aufnahme Wikimedia Commons

Lizenztexte: GNU FDL 1.2 | CC BY-SA 4.0

YouTube-Videos: Studyflix, Diego Hagen und STARK erklärt. Die Videos werden über vorhandene YouTube-Links eingebettet, nicht kopiert. Eine freie Nachnutzungslizenz wurde für diese Videos nicht nachgewiesen. Die jeweiligen Rechte bleiben bei den Rechteinhabern.


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