Unser erster Klassenrat als Bildablauf - Gemeinschaftskunde 1-4
Einleitung
Unser erster Klassenrat als Bildablauf - Gemeinschaftskunde 1-4
Für Klasse 1 bis 4
Im Klassenrat sprechen wir über unsere Klasse. Wir hören zu, sammeln Ideen und entscheiden gemeinsam.
Du lernst vier Schritte:
Anliegen → Gespräch → Entscheidung → Überprüfung


Schau genau hin: Wer gehört zum Klassenrat?
Antwort: Alle Kinder der Klasse dürfen mitmachen.
Unser Ziel: Wir wollen gemeinsam gute und faire Lösungen finden.
So lernst Du
Klasse 1 und 2: Schaue die Bilder an. Lass Dir Texte vorlesen. Zeige auf Bilder und antworte mündlich.
Klasse 3 und 4: Lies die kurzen Texte. Vergleiche Ideen und begründe Deine Entscheidungen.
Freiwillige Hilfe: Du kannst jederzeit die Bilder erneut anschauen, Wörter anhören, einen Text noch einmal lesen oder Dir etwas vorlesen lassen.
Du musst keine persönlichen Erlebnisse erzählen.
Vier Bildkarten: So geht unser Klassenrat
Die Bilder sind Symbole. Jedes Symbol hilft Dir, Dich an einen Schritt zu erinnern.
Bild 1: Anliegen

Anliegen bedeutet: Ich habe eine Idee, einen Wunsch oder eine Frage.
Beispiel: Mila sagt: „Ich wünsche mir eine ruhige Leseecke.“
Frage: Was möchte Mila?
Freiwillige Hilfe: Ein Anliegen sagt, worüber die Klasse sprechen möchte.
Bild 2: Gespräch

Gespräch bedeutet: Wir sprechen miteinander und hören zu.
Nuri sagt: „Wir könnten in der Leseecke leise sprechen.“
Wir lassen einander ausreden.
Frage: Warum ist Zuhören wichtig?
Freiwillige Hilfe: Beim Zuhören erfahren wir, was andere denken.
Bild 3: Entscheidung

Entscheidung bedeutet: Wir finden eine gemeinsame Lösung.
Manchmal einigen sich alle.
Manchmal stimmen wir über Vorschläge ab.

Unser Beispiel: Die Klasse vereinbart: In der Leseecke sprechen wir leise.
Frage: Was bedeutet das Bild mit der Wahlurne?
Freiwillige Hilfe: Bei einer Abstimmung geben wir unsere Stimmen für Vorschläge ab.
Auch nach einer Abstimmung achten wir auf die Rechte aller.
Bild 4: Überprüfung

Überprüfung bedeutet: Wir schauen später nach, ob unser Plan funktioniert.
Unser Beispiel: Nach einer Woche fragt die Klasse: „Ist es in der Leseecke ruhiger geworden?“
Wenn etwas nicht funktioniert, sprechen wir erneut darüber.
Frage: Warum prüfen wir unsere Entscheidung?
Freiwillige Hilfe: Wir möchten erkennen, ob wir etwas verbessern müssen.
Noch ein wichtiges Bild: Das Protokoll

Protokoll bedeutet: Wir halten kurz fest, was vereinbart wurde.
Beispiel: „In der Leseecke sprechen wir leise. Nächste Woche prüfen wir das.“
So vergessen wir unsere Vereinbarung nicht.
Hör-Wörter: Hören und verstehen
Die drei kurzen Hördateien kommen von Wikimedia Commons. Du kannst sie freiwillig und mehrfach anhören.
Hör-Wort: Zuhören
Transkript: „zuhören“
Höraufgabe: Sprich das Wort nach, wenn Du möchtest.
Frage: Was machst Du, wenn ein anderes Kind spricht?
Hilfe: Du kannst leise sein, hinsehen und aufmerksam zuhören.
Hör-Wort: Meinung
Transkript: „Meinung“
Höraufgabe: Höre das Wort noch einmal.
Frage: Dürfen zwei Kinder unterschiedliche Meinungen haben?
Antwort: Ja. Unterschiedliche Meinungen gehören zu einem Gespräch.
Hör-Wort: Danke
Transkript: „danke“
Höraufgabe: Wann passt dieses Wort im Klassenrat?
Beispiel: „Danke, dass Du mir zugehört hast.“
Hinweis: Auch ohne Ton kannst Du alle Aufgaben mit den Transkripten lösen.
Unser Klassenrat als kleine Geschichte
Alle Personen und Ereignisse sind erfunden.
Mila und Nuri besuchen dieselbe Klasse.
Mila wünscht sich eine ruhige Leseecke.
Nuri möchte, dass alle Kinder die Leseecke nutzen können.
Die Klasse spricht über beide Wünsche.
Zwei Vorschläge stehen zur Wahl:
Vorschlag A: In der Leseecke darf nur geflüstert werden.
Vorschlag B: Es gibt eine Lesezeit ohne Gespräche und eine Zeit für leise Gespräche.
Denke nach: Welcher Vorschlag ist gut? Für wen? Warum?
Beide Vorschläge können begründet werden. Die Klasse soll die Folgen für alle Kinder prüfen.
Danach trifft sie eine Entscheidung und prüft später, ob diese funktioniert.
Tatsachen, Meinungen und Werturteile
Diese drei Begriffe helfen Dir bei Entscheidungen.
Tatsache: Etwas, das wir überprüfen können.
Beispiel aus einer erfundenen Situation: „In der Leseecke stehen vier Stühle.“
Meinung: Etwas, das jemand denkt oder bevorzugt.
Beispiel: „Ich finde leises Lesen schön.“
Werturteil: Eine Bewertung, zum Beispiel darüber, was gerecht ist.
Beispiel: „Ich finde den Vorschlag fair, weil alle Kinder die Leseecke nutzen können.“
Aufgabe für Klasse 3 und 4: Erkläre, welche dieser Aussagen wir zählen oder beobachten können und welche eine Bewertung enthält.
Unsere Gesprächsregeln
- Zuhören: Wir lassen andere ausreden.
- Respekt: Wir beleidigen niemanden.
- Meinungsfreiheit: Verschiedene Meinungen dürfen gesagt werden.
- Mitbestimmung: Wir suchen faire Lösungen.
- Kinderrechte: Niemand darf ausgeschlossen oder bloßgestellt werden.
Wichtig: Rechte und Sicherheit sind keine Abstimmungssache. Über vertrauliche oder persönliche Probleme sprechen wir nicht vor der ganzen Klasse. Eine Lehrkraft oder andere Vertrauensperson hilft.
Nach Artikel 12 der UN-Kinderrechtskonvention haben Kinder das Recht, ihre Meinung in Angelegenheiten, die sie betreffen, frei zu äußern. Ihre Meinung muss angemessen berücksichtigt werden.
Video: Ein Klassenrat in der Grundschule
In eigener Sache – Klassenrat in der Grundschule
Film des Landesinstituts für Lehrerbildung und Schulentwicklung Hamburg. Er zeigt Beispiele aus Hamburger Grundschulen.
Für Klasse 1 und 2: Schau Dir mit Deiner Lehrkraft nur einen kurzen geeigneten Ausschnitt an.
Für Klasse 3 und 4: Achte darauf, wer das Gespräch leitet und wie Vorschläge besprochen werden.
Kurze Leitfragen:
- Wer spricht?
- Wer hört zu?
- Wie werden Themen besprochen?
- Wie kann die Klasse eine Vereinbarung festhalten?
Textalternative zur Lernaufgabe:
Ein Klassenrat ist ein gemeinsames Treffen. Die Kinder sammeln Anliegen, hören unterschiedliche Meinungen, suchen Lösungen und halten Beschlüsse fest. Später prüfen sie die Vereinbarungen.
Dieser Text ersetzt die Videonutzung für die Lernaufgabe. Er ist keine wörtliche Abschrift des Films.
Barrierefreiheit: Das Video ist freiwillig. Prüfe, ob beim Abspielen Untertitel verfügbar sind. Du kannst die Aufgaben auch nur mit der Textalternative bearbeiten.
Interaktive Aufgaben
Du kannst die Aufgaben wiederholen. Fehler sind eine Möglichkeit, etwas zu lernen.
Hilfe: Schaue Dir jederzeit die vier Bildkarten noch einmal an.
Quiz: Teste Dein Wissen
Was kommt bei unserem Bildablauf zuerst? (Anliegen) (!Entscheidung) (!Überprüfung) (!Abschluss)
Rückmeldung: Zuerst brauchen wir ein Thema. Darum beginnt der Ablauf mit dem Anliegen.
Was ist ein Anliegen? (Ein Wunsch oder Thema für die Klasse) (!Ein fertiges Ergebnis) (!Eine Uhrzeit) (!Eine Note)
Rückmeldung: Ein Anliegen sagt, was jemand besprechen möchte.
Was tun wir bei einem Gespräch? (Wir hören zu und sprechen nacheinander) (!Wir reden alle gleichzeitig) (!Wir hören absichtlich nicht zu) (!Wir bestimmen ohne Gespräch)
Rückmeldung: Zuhören hilft, andere Ideen zu verstehen.
Was bedeutet Zuhören? (Aufmerksam sein wenn andere sprechen) (!Andere unterbrechen) (!Absichtlich laut werden) (!Weggehen wenn jemand spricht)
Rückmeldung: Wer zuhört, gibt den anderen Raum zum Sprechen.
Wie kann eine Klasse gemeinsam entscheiden? (Sich einigen oder abstimmen) (!Nur die lauteste Person entscheiden lassen) (!Die Vorschläge vergessen) (!Andere Meinungen verbieten)
Rückmeldung: Die Klasse kann eine Einigung suchen oder über Vorschläge abstimmen.
Was ist ein Beschluss? (Eine getroffene Vereinbarung) (!Eine unbeantwortete Frage) (!Ein Schulbuch) (!Eine Gesprächspause)
Rückmeldung: Ein Beschluss hält fest, was gemeinsam vereinbart wurde.
Wozu dient ein Protokoll? (Es hält Ergebnisse fest) (!Es ersetzt das Zuhören) (!Es bestimmt die richtige Meinung) (!Es beendet alle Fragen für immer)
Rückmeldung: Das Protokoll hilft uns, Vereinbarungen wiederzufinden.
Was bedeutet Überprüfung? (Nachsehen ob die Vereinbarung funktioniert) (!Eine Vereinbarung sofort vergessen) (!Nie wieder darüber sprechen) (!Alle Meinungen verbieten)
Rückmeldung: Bei der Überprüfung schauen wir, was geklappt hat und was besser werden kann.
Wer hat das Recht seine Meinung zu äußern? (Jedes Kind) (!Nur ältere Kinder) (!Nur die Klassenleitung) (!Nur Kinder mit derselben Meinung)
Rückmeldung: Kinder haben Beteiligungsrechte. Niemand muss dabei persönliche Erlebnisse offenlegen.
Was tun wir wenn ein Vorschlag Kinder unfair ausschließt? (Wir suchen eine andere faire Lösung) (!Wir beschließen den Ausschluss trotzdem) (!Wir hören die betroffenen Kinder nicht an) (!Wir machen uns über sie lustig)
Rückmeldung: Entscheidungen müssen die Rechte und die Würde aller achten.
Memory
Aufgabe: Finde sechs passende Begriffspaare.
| Anliegen | Wunsch für die Klasse |
| Gespräch | Miteinander sprechen |
| Beschluss | Gemeinsame Vereinbarung |
| Überprüfung | Später nachsehen |
| Protokoll | Ergebnis aufschreiben |
| Moderation | Das Gespräch leiten |
Rückmeldung: Jeder Begriff beschreibt eine Aufgabe oder einen Schritt des Klassenrats. Prüfe die Paare mithilfe der Bildkarten.
Drag and Drop
Aufgabe: Ordne jedem Symbol seine Bedeutung zu.
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Bedeutung |
|---|---|
| Fragezeichen | Anliegen |
| Sprechblase | Gespräch |
| Wahlurne | Entscheidung |
| Häkchen | Überprüfung |
| Notizzettel | Protokoll |
Rückmeldung: Fragezeichen, Sprechblase, Wahlurne und Häkchen zeigen unsere vier Schritte. Der Notizzettel erinnert an das Protokoll.
Zusatzfrage: Warum steht das Häkchen nach der Entscheidung?
Kreuzworträtsel
Für Klasse 3 und 4 oder mit Vorlesehilfe.
| Anliegen | Wie heißt ein Wunsch oder Thema für den Klassenrat? |
| Zuhören | Wie heißt das aufmerksame Hören beim Gespräch? |
| Abstimmung | Wie nennt man eine Entscheidung durch Stimmen? |
| Beschluss | Wie heißt die getroffene Vereinbarung? |
| Protokoll | Wie heißt die Notiz über die Ergebnisse? |
| Prüfung | Wie heißt das Nachsehen ob ein Plan funktioniert? |
Rückmeldung: Diese Begriffe beschreiben die Arbeit im Klassenrat. Nutze bei Bedarf die Wort-Bild-Hilfen.
LearningApps
Hier kannst Du nach weiteren Übungen zum Thema suchen.
Hinweis: Die Suche kann auch andere Übungen anzeigen. Nutze nur Aufgaben, die zu unserem Thema passen. Die Nutzung ist freiwillig.
Lückentext
Für Klasse 3 und 4. In Klasse 1 und 2 kann die Lehrkraft vorlesen.
Rückmeldung: Du hast die wichtigsten Wörter des Klassenrats geübt. Lies bei Schwierigkeiten die vier Schritte noch einmal.
Offene Aufgaben
Du entscheidest, welche Hilfe Du nutzt. Du darfst Aufgaben mündlich lösen, kurze Sätze schreiben oder mit vorhandenen Commons-Bildkarten arbeiten.
Alle Beispielpersonen sind erfunden. Du musst nichts Privates erzählen.
Leicht
- Bildkarten: Schaue die vier Bilder an. Zeige zuerst auf das Anliegen und zuletzt auf die Überprüfung. Erkläre die Reihenfolge.
- Zuhören: Höre die Commons-Aufnahme „zuhören“ an oder lies das Transkript. Erkläre mit einem Satz, was Zuhören bedeutet.
- Anliegen: Wähle aus der erfundenen Geschichte Milas Wunsch aus und sprich ihn nach.
- Gesprächsregeln: Wähle eine Gesprächsregel. Erkläre, warum sie den Kindern helfen kann.
Standard
- Ablaufplanung: Ordne die vier Schritte ohne Hilfe. Erkläre zu jedem Schritt einen kurzen Satz.
- Rollenspiel: Spielt mit erfundenen Rollen ein kurzes Klassengespräch. Eine Person leitet. Zwei Kinder nennen unterschiedliche Vorschläge.
- Protokoll: Schreibe für Milas Leseecke eine Vereinbarung und einen Zeitpunkt zur Überprüfung auf.
- Meinung und Tatsache: Ordne die Beispielsätze über die Leseecke in Tatsache, Meinung und Werturteil ein. Begründe die Unterschiede.
Schwer
- Entscheidung: Vergleiche Vorschlag A und B für die Leseecke. Nenne für beide einen Vorteil und einen möglichen Nachteil.
- Kompromiss: Erkläre, wie Mila und Nuri eine Lösung finden können, die beide Wünsche berücksichtigt.
- Überprüfung: Stell Dir vor, dass die Leseecke auch nach einer Woche zu laut ist. Entwickle einen verbesserten Plan und erkläre, wie Du ihn prüfen würdest.
- Kinderrechte: In einer erfundenen Klasse soll ein Kind wegen seiner Meinung nicht mehr mitreden dürfen. Erkläre, warum die Klasse darüber nicht einfach abstimmen darf und was stattdessen zu tun ist.


So erkennst Du eine gute Begründung
Bei den offenen Aufgaben gibt es nicht immer nur eine richtige Lösung.
Eine gute Antwort:
- Sachlichkeit: Beschreibt das Problem richtig.
- Begründung: Erklärt mit einem nachvollziehbaren Grund, warum ein Vorschlag helfen könnte.
- Perspektivwechsel: Denkt auch an andere Kinder.
- Kinderrechte: Achtet auf Fairness, Schutz und die Rechte aller.
- Überprüfung: Sagt, wie man später erkennt, ob die Lösung funktioniert.
Wichtig: Bewertet werden Deine Gründe und Deine Überlegungen, nicht eine vorgeschriebene Meinung.
Lernkontrolle
Denke selbst nach. Es geht nicht nur darum, Wörter zu kennen.
- Problemlösung: Zwei erfundene Kinder möchten die Spielecke unterschiedlich nutzen. Beschreibe, wie die Klasse die vier Schritte anwenden kann.
- Gerechtigkeit: Eine Mehrheit möchte alle Bücher nur für sich benutzen. Erkläre, warum eine Mehrheit nicht alles beschließen darf.
- Argumentation: Eine Klasse kann sich entweder einigen oder abstimmen. Beschreibe eine Situation, in der eine Einigung gut wäre, und eine andere, in der eine Abstimmung helfen könnte.
- Verantwortung: Die Klasse hat eine Regel beschlossen. Niemand hält sich daran. Erkläre, welche Fragen bei der Überprüfung wichtig sind.
- Transfer: In einer erfundenen Schule soll ein neuer Pausenbereich eingerichtet werden. Erkläre, wie Kinder mit ihren Ideen beteiligt werden können und welche Entscheidungen die Schule selbst prüfen muss.
- Gesprächskultur: Ein Kind spricht sehr leise und wird häufig unterbrochen. Entwickle zwei Regeln, die dem Kind helfen können, gehört zu werden.
Bewertung: Achte auf nachvollziehbare Gründe, unterschiedliche Sichtweisen, die Rechte aller und einen überprüfbaren Vorschlag.
Lernnachweis
Du kannst zeigen, was Du gelernt hast.
Für Klasse 1 und 2:
- Ordne die vier Bildkarten richtig.
- Erkläre die Bilder mit eigenen Worten oder kurzen Sätzen.
- Nenne eine gute Gesprächsregel.
- Sage, warum wir nach einer Entscheidung noch einmal nachsehen.
Für Klasse 3 und 4:
- Erkläre Anliegen, Gespräch, Entscheidung und Überprüfung.
- Unterscheide Tatsache, Meinung und Werturteil.
- Vergleiche zwei Vorschläge und begründe Deine Entscheidung.
- Erkläre, wie Du die Rechte aller Kinder beachtest.
- Entwirf einen einfachen Plan zur späteren Überprüfung.
Kriterien für Deinen Lernnachweis:
Du zeigst die richtige Reihenfolge, verwendest passende Begriffe, begründest Deine Vorschläge, berücksichtigst andere Sichtweisen und kannst erklären, wie man einen Beschluss überprüft.
Die Lehrkraft kann Deine mündlichen oder schriftlichen Antworten anhand dieser Kriterien beurteilen.
OERs zum Thema
Wikipedia: Klassenrat
Die Wikipedia-Seite ist eine zusätzliche Informationsquelle, besonders für ältere Lernende und Lehrkräfte.
Fachlich geprüfte Quellen
Fachlicher Zeitstand: 17. Oktober 2026
Die folgenden Quellen helfen bei der fachlichen Überprüfung:
- Bundeszentrale für politische Bildung – Ablauf einer Klassenratssitzung: Beschreibt Gesprächsleitung, Anliegen, Beschlüsse und Protokolle.
- Der Klassenrat – Der Ablauf: Beschreibt die Schritte und Rollen einer Klassenratssitzung.
- Bundesfamilienministerium – VN-Kinderrechtskonvention: Offizielle Informationen zu Schutz, Beteiligung und Kinderrechten.
- UNICEF Deutschland – Was ist Demokratie?: Altersgerechte Erklärung von Demokratie und Mitbestimmung.
- Wikipedia – Klassenrat: Weiterführende Informationen zur Methode.
Didaktische Einordnung: Die vier Bildkarten sind eine vereinfachte Lernfolge. Ein echter Klassenrat enthält weitere Schritte, zum Beispiel Begrüßung, Tagesordnung, Rollenverteilung und Abschluss. Die Überprüfung älterer Beschlüsse findet häufig zu Beginn der nächsten Sitzung statt.
Rechtlicher Rahmen: Mitbestimmung berücksichtigt Kinderrechte, geltende Regeln und die Verantwortung der Schule. Persönliche Probleme und Schutzfragen werden nicht durch Mehrheitsbeschlüsse entschieden.
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| De-danke.ogg | Jeuwre, 2021 | CC BY-SA 4.0 |
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YouTube-Video: In eigener Sache – Klassenrat in der Grundschule, veröffentlicht vom Landesinstitut am 26.03.2012. Die filmischen Beispiele stammen aus Hamburger Grundschulen. Das Video wird über YouTube eingebettet, nicht als Commons-Datei oder offen lizenziertes Video ausgegeben.
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