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Zwei Kinder freuen sich über neugeborene Kätzchen und entwickeln große Pläne für deren Zukunft. Als die Tiere getötet werden, erleben sie schmerzlich die Gleichgültigkeit der Erwachsenen gegenüber ihrem Verlust.
ErzählungKlasse 7–8 · 9–10 · 11–131 Abschnitte
Historisches Bildnis von Anton Pawlowitsch Tschechow — Bildnis zur Autorschaft; keine Szene aus dem Buch. · V. Chekhovskii, Moscow · Public domainBildquelle ↗
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Es ist Morgen. Durch die Eisblumen auf den Fensterscheiben fällt das helle Sonnenlicht in die Kinderstube. Wanja, ein etwa sechsjähriger Junge, kurz geschoren, mit einer Nase wie ein Knopf, und seine Schwester Nina, ein vierjähriges pausbäckiges, für sein Alter etwas kleines Mädchen, erwachen und schauen sich durch die Gitter ihrer Bettchen böse an.
„Ja, schämt ihr euch denn nicht?“ brummt die Wärterin, „alle braven Leute haben schon Tee getrunken, und ihr könnt immer noch nicht die Augen aufkriegen…“
Die Sonnenstrahlen tanzen heiter auf dem Teppich, den Wänden und dem Kleide der Wärterin, als lüden sie ein, mit ihnen zu spielen. Aber die Kinder bemerken das nicht; sie sind heute übler Laune beim Erwachen. Nina wirft die Lippen auf, macht ein saures Gesicht und fangt an zu greinen:
Wanja zieht die Stirne kraus und grübelt, ob er nicht auch einen Grund zum Heulen finden könnte; er blinzelt schon mit den Augen und öffnet den Mund, in diesem Augenblick schallt aus dem Salon die Stimme der Mutter:
Wanja und Nina machen lange Gesichter und sehen einander fassungslos an, dann schreien sie beide zugleich auf, springen aus den Betten und laufen mit lautem Geschrei, barfuß und im bloßen Hemd, in die Küche. –
In der Küche steht unter der Bank die kleine Kiste, in der Stepan sonst die Kohlen für den Kamin aus dem Keller heraufträgt. Aus der Kiste guckt die Katze hervor. Ihr graues Frätzchen drückt die äußerste Ermüdung aus. Die grünen Augen mit den schmalen schwarzen Pupillen blicken resigniert und sentimental. Man sieht es ihr an, dass zur Vollständigkeit ihres Glückes bloß „Er“ fehlt, der Vater ihrer Kinder, dem sie so rückhaltlos ergeben ist! Sie versucht zu miauen, öffnet das Maul weit, aber aus der Kehle kommt nur ein heiserer Ton… Man hört das Quieken der Jungen.
Die Kinder hocken sich vor die Kiste und beobachten die Katze, ohne sich zu rühren, mit angehaltenem Atem. Sie sind erstaunt und überwältigt und hören nicht, wie die Wärterin, die ihnen nachgelaufen ist, brummt. In beider Augen glänzt die höchste, aufrichtigste Freude.
In der Erziehung und im Leben der Kinder spielen die Haustiere eine bescheidene, aber zweifellos wohltuende Rolle. Wer von uns hat nicht seine Erinnerungen an große und starke, doch edelmütige Hunde, an Bologneser, die ein Parasitendasein führten, an Singvögel, die in der Gefangenschaft starben, an stumpfsinnige, doch hochmütige Truthähne, an sanfte, greise Katzen, die es uns nicht übelnahmen, wenn wir ihnen spaßhalber auf die Schwänze traten und die grausamsten Schmerzen zufügten? Mir scheint es sogar zuweilen, dass Geduld, Treue, Verzeihung und Aufrichtigkeit, die unseren Haustieren eigen sind, auf den kindlichen Geist viel stärker und positiver einwirken, als die langen Moralpredigten eines trockenen und blassen deutschen Hauslehrers, oder als die schwer verständlichen Vorträge einer Gouvernante, die den Kindern zu beweisen sucht, dass das Wasser aus Sauerstoff und Wasserstoff besteht.
Als die Kinder sich die Kätzchen lange genug angesehen haben, holen sie sie aus der Kiste hervor und drücken sie in den Händen herum. Dann legen sie sie in den Schoß ihrer Hemdchen und laufen so in die Zimmer.
Die Mutter sitzt im Salon mit einem fremden Herrn. Als sie die Kinder erblickt, ungewaschen, unangezogen, mit aufgehobenen Hemden, wird sie verlegen und macht strenge Augen.
Aber die Kinder achten weder auf die Drohungen der Mutter, noch auf die Gegenwart des fremden Herrn. Sie legen die Katzen auf den Teppich und beginnen ein ohrenzerreißendes Geschrei. Um sie herum streicht die Wöchnerin, kläglich weinend. Während hernach die Kinder in ihre Stube gebracht und angekleidet werden, während des Morgengebets und während sie ihren Tee trinken, sind sie die ganze Zeit über vom feurigen Wunsche beseelt, endlich einmal diese prosaischen Verpflichtungen abzutun und wieder in die Küche zu laufen.
Die Kätzchen verdunkeln durch ihr Erscheinen auf der Welt alles und treten auf wie eine lebendige Tagesneuigkeit und ein Ereignis. Wenn man Wanja oder Nina für jedes Kätzchen einen Zentner Bonbons oder tausend Groschenstücke geboten hätte, so hätten sie diesen Tausch ohne jedes Schwanken abgelehnt. Bis zum Mittag sitzen sie, ungeachtet der energischen Proteste von Köchin und Wärterin, in der Küche vor der Kiste und machen sich mit den kleinen Kätzchen zu schaffen. Ihre Gesichter sind ernst, wichtig und sorgenvoll. Sie beunruhigt nicht nur die Gegenwart, sondern auch die Zukunft der Kätzchen. Schließlich entscheiden sie, ein Junges soll zu Hause bei der alten Katze bleiben, um seine Mutter zu trösten, das zweite soll in die Sommerwohnung hinauskommen, und das dritte soll im Keller wohnen, wo es so viele Ratten gibt.
Auch Wanja beunruhigt dieser Umstand. Er unternimmt es, einem Kätzchen die Augen zu öffnen, schnauft und pustet lange, aber seine Operation bleibt erfolglos. Nicht wenig beunruhigend ist auch, dass die Kätzchen sich hartnäckig weigern, das angebotene Fleisch und die Milch zu nehmen… Alles, was man vor ihre Schnäuzchen hinlegt, wird von der grauen Mama aufgefressen.
„Hör’ doch, wollen wir den Kätzchen Häuser bauen,“ schlägt Wanja vor, „sie müssen jedes ein eigenes Haus haben, und die Katze muss zu ihnen zu Besuch kommen.“
In den Ecken der Küche werden alte Hutkartons aufgestellt und die Kätzchen dort einquartiert. Aber diese Auflösung der Familie erweist sich als verfrüht: Die Katze geht, immer mit dem sentimentalen und wehmütigen Gesichtsausdruck, von einer Schachtel zur anderen und trägt ihre Kinder wieder an die Stelle zurück.
Kontextbild zum Werk. Historisches Bildnis von Anton Pawlowitsch Tschechow — Bildnis zur Autorschaft; keine Szene aus dem Buch. · V. Chekhovskii, Moscow · Public domainBildquelle ↗
Wanja und Nina beraten lange, wer der Vater der Kätzchen sein soll, und schließlich fällt ihre Wahl auf ein großes, dunkelrotes Pferd mit ausgerissenem Schweif, das in der Kammer unter der Treppe samt anderen Spielzeugüberresten sein Dasein fristet. Es wird aus der Kammer gezogen und neben der Kiste aufgestellt.
Alles geschieht in der ernstesten Weise und mit dem Ausdruck der größten Besorgnis. Außer der Kiste mit den Katzenjungen wollen Wanja und Nina keine andere Welt mehr kennen. Ihre Freude weiß keine Grenzen. Aber auch schwere, qualvolle Augenblicke müssen durchlebt werden.
Kurz vor Mittag sitzt Wanja im Kabinett des Vaters und sieht aufmerksam auf den Tisch. Neben der Lampe, auf dem Stempelpapier, krabbelt ein Kätzchen. Wanja beobachtet seine Bewegungen und stößt es bald mit der Bleifeder, bald mit einem Zündhölzchen… Plötzlich, wie aus dem Boden gewachsen, steht neben dem Tisch der Vater.
Zum großen Erstaunen Wanjas teilt Papa durchaus nicht seine Sympathien für die Kätzchen. Anstatt sich zu freuen und in Entzücken zu geraten, zieht er Wanja am Ohr und ruft: „Stepan! schaff’ dieses Ungeziefer weg.“
Auch beim Essen gibt es einen Skandal… Während des zweiten Ganges vernehmen die Speisenden plötzlich ein Gequieke, und nach näherer Untersuchung findet man unter Ninas Schürze ein junges Kätzchen.
„Nina! weg vom Tisch!“ ruft ärgerlich der Vater. „Den Augenblick werden die Katzen ins Wasser geworfen. Dass ich dieses Ungeziefer nicht mehr im Hause sehe!“
Wanja und Nina sind starr vor Schreck. Ganz abgesehen von seiner Schrecklichkeit, droht der Tod im Wasser die Katze und das hölzerne Pferd ihrer Kinder zu berauben und alle Pläne für die Zukunft zu zerstören, jene herrliche Zukunft, wo die eine Katze ihre alte Mutter trösten, die andere in der Sommerfrische leben und die dritte im Keller Ratten fangen soll. Die Kinder beginnen zu weinen und um Gnade für die Katzen zu flehen. Der Vater willigt ein, aber nur unter der Bedingung, dass die Kinder nicht mehr in die Küche gehen und keine Katze mehr anrühren.
Nach dem Essen treiben sich Wanja und Nina in allen Zimmern herum und vergehen vor Sehnsucht. Das Verbot, in die Küche zu gehen, bringt sie schier zur Verzweiflung. Sie wollen nicht einmal Süßigkeiten haben und sind eigensinnig und unartig gegen die Mutter. Als am Abend Onkel Petruscha kommt, ziehen sie ihn beiseite und beklagen sich bitter über den Vater, der die Katzen ins Wasser werfen wollte.
Onkel Petruscha kommt gewöhnlich nicht allein. Mit ihm erscheint Nero, eine große dänische Dogge mit hängenden Ohren und einem Schwanz, so hart wie ein Stock. Dieser Hund ist schweigsam, finster und voller Selbstbewusstsein und Würde. Den Kindern schenkt er nicht die geringste Beachtung, und wenn er an ihnen vorbeigeht, schlägt er mit dem Schwanze auf sie los, als wären sie Stühle. Die Kinder hassen ihn von ganzer Seele, aber dieses Mal bezwingen sie ihren Widerwillen und lassen sich von gewissen praktischen Erwägungen bestimmen.
„Weißt du was, Nina?“ sagt Wanja und reißt die Augen weit auf, „wollen wir doch lieber statt des Pferdes den Nero Vater sein lassen! Das Pferd ist doch tot, und der ist ganz lebendig!“
Den ganzen Abend erwarten sie die Zeit, wo Papa sich an den Kartentisch setzen wird und man Nero unbemerkt in die Küche bringen kann… Jetzt endlich setzt sich Papa zum Spiel, Mama macht sich am Samowar zu schaffen und gibt nicht Acht auf die Kinder… Der Augenblick ist günstig…
Die Kinder glauben, dass jetzt alle Leute, soviel ihrer im Hause sind, in Aufregung geraten und sich auf den Bösewicht Nero stürzen werden. Aber die Leute sitzen ganz ruhig auf ihren Plätzen und wundern sich bloß über den Appetit des großen Hundes. Papa und Mama lachen… Nero geht um den Tisch, wedelt mit dem Schwanz und leckt sich selbstgefällig das Maul… Unruhig ist nur die Katze. Mit gestrecktem Schwanz geht sie in dem Zimmer umher, schaut misstrauisch die Menschen an und miaut wehmütig.
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1. Wie geht dieser Textausschnitt im Kapitel unmittelbar weiter? Ergänze den genauen Wortlaut. »Wanja und Nina machen lange Gesichter und sehen einander fassungslos an, dann …«
2. Welches Wort steht an der markierten Stelle? Achte auf die Bedeutung im Zusammenhang und prüfe den genauen Wortlaut. »Die Kinder hocken sich vor die Kiste und beobachten die Katze, ohne sich zu rühren, mit […] Atem.«
3. Welches Wort steht an der markierten Stelle? Achte auf die Bedeutung im Zusammenhang und prüfe den genauen Wortlaut. »trockenen und blassen deutschen Hauslehrers, oder als die schwer […] Vorträge einer Gouvernante, die den Kindern zu beweisen sucht, dass das Wasser aus Sauerstoff und Wasserstoff besteht«
4. Welches Wort steht an der markierten Stelle? Achte auf die Bedeutung im Zusammenhang und prüfe den genauen Wortlaut. »Während hernach die Kinder in ihre Stube gebracht und angekleidet werden, während des Morgengebets und während sie ihren Tee trinken, sind sie die ganze Zeit über vom feurigen Wunsche beseelt, endlich einmal diese prosaischen […] abzutun und wieder in die Küche zu laufen.«
5. Wie geht dieser Textausschnitt im Kapitel unmittelbar weiter? Ergänze den genauen Wortlaut. »Nicht wenig beunruhigend ist auch, dass die Kätzchen sich hartnäckig weigern, das …«
6. In welcher Reihenfolge stehen diese drei Ausschnitte im Kapitel? Gemeint ist ihre Reihenfolge im Text, nicht die Zeit der erzählten Ereignisse.
A: »Nach dem Essen treiben sich Wanja und Nina in allen Zimmern herum und vergehen vor Sehnsucht.«
B: »„Die Katze hat Kinder!“ rufen sie. – „Die Katze hat Kinder!“«
C: »Bis zum Mittag sitzen sie, ungeachtet der energischen Proteste von Köchin und Wärterin, in der Küche vor der Kiste und machen sich mit den kleinen Kätzchen zu schaffen.«
7. Wie geht dieser Textausschnitt im Kapitel unmittelbar weiter? Ergänze den genauen Wortlaut. »Auch beim Essen gibt es einen Skandal… Während des zweiten Ganges vernehmen …«
8. Welches Wort steht an der markierten Stelle? Achte auf die Bedeutung im Zusammenhang und prüfe den genauen Wortlaut. »Durch die Eisblumen auf den […] fällt das helle Sonnenlicht in die Kinderstube.«
9. Welches Wort steht an der markierten Stelle? Achte auf die Bedeutung im Zusammenhang und prüfe den genauen Wortlaut. »Nina wirft die Lippen auf, macht ein saures […] und fangt an zu greinen:«
10. Welches Wort steht an der markierten Stelle? Achte auf die Bedeutung im Zusammenhang und prüfe den genauen Wortlaut. »Man sieht es ihr an, dass zur […] ihres Glückes bloß „Er“ fehlt, der Vater ihrer Kinder, dem sie so rückhaltlos ergeben ist!«
2Aufgaben zum TextVerstehen, begründen und mit Textstellen arbeiten · ohne Punkte
1. Ordne diese Textstelle in den Zusammenhang ein: »Durch die Eisblumen auf den Fensterscheiben fällt das helle Sonnenlicht in die Kinderstube.«. Was geschieht oder wird hier besprochen? Erkläre in drei bis fünf Sätzen auch, was davor und danach wichtig ist.
Impulse zur Selbstprüfung
Lies die verlinkte Stelle mit ihrer Umgebung. Trenne ausdrücklich Gesagtes von Vermutungen.
2. Vergleiche die beiden Ausschnitte: »Durch die Eisblumen auf den Fensterscheiben fällt das helle Sonnenlicht in die Kinderstube.« und »sind, in Aufregung geraten und sich auf den Bösewicht Nero stürzen werden«. Welche Entwicklung, Gemeinsamkeit oder Spannung erkennst du? Begründe mit beiden Textstellen.
Impulse zur Selbstprüfung
Auch eine gleichbleibende Haltung ist ein mögliches Ergebnis. Erfinde keine Entwicklung, wenn sie sich aus dem Text nicht belegen lässt.
Beide Ausschnitte im Zusammenhang gelesen
Eine Gemeinsamkeit oder einen Unterschied erläutert
3. Untersuche die sprachliche Wirkung dieses Ausschnitts: »Bis zum Mittag sitzen sie, ungeachtet der energischen Proteste von Köchin und Wärterin, in der Küche vor der Kiste und machen sich mit den kleinen Kätzchen zu schaffen.«. Wähle ein auffälliges Wort, ein Bild oder eine Formulierung. Erkläre seine Wirkung und begründe eine mögliche andere Lesart.
Impulse zur Selbstprüfung
Es gibt nicht nur eine richtige Interpretation. Prüfe beide Lesarten am Kapitel und benenne, was offen bleibt.
Sprachliches Merkmal am Wortlaut benannt
Wirkung als begründete Deutung formuliert
Alternative Lesart oder Grenze der Deutung erklärt
3Kreativ schreibenDrei Anregungen in drei Niveaustufen · ohne Punkte
Wähle die Anregung, die zu dir passt. Deine eigene Fassung bleibt klar vom Originaltext getrennt.
Niveau 1 · Einstieg
1. Schreibe zu diesem Textausschnitt 5–8 eigene Sätze: »Durch die Eisblumen auf den Fensterscheiben fällt das helle Sonnenlicht in die Kinderstube.«. Wähle eine Person, einen Gegenstand oder einen Gedanken daraus. Schreibe aus einer neuen Sicht. Satzanfänge helfen: „Ich bemerke …“, „Ich frage mich …“, „Als Nächstes …“.
Impulse zur Selbstprüfung
Mehrere Lösungen sind möglich. Prüfe deinen Text an den Kriterien oder besprich ihn mit anderen. Diese Aufgabe gibt keine automatisch bewerteten Punkte.
Übernimm mindestens zwei passende Einzelheiten aus dem Kapitel.
Trenne ein wörtliches Zitat deutlich von deinem eigenen Text.
2. Verwandle den folgenden Ausschnitt in einen Brief, Tagebucheintrag oder kurzen Dialog: »Aber diese Auflösung der Familie erweist sich als verfrüht: Die Katze geht, immer mit dem sentimentalen und wehmütigen Gesichtsausdruck, von einer Schachtel zur anderen und trägt ihre Kinder wieder an die Stelle zurück.«. Entscheide, wer sich an wen richtet. Schreibe etwa 120–180 Wörter. Bei einem Sachtext kann ein lernender Mensch einem anderen die Idee erklären.
Impulse zur Selbstprüfung
Mehrere Lösungen sind möglich. Prüfe deinen Text an den Kriterien oder besprich ihn mit anderen. Diese Aufgabe gibt keine automatisch bewerteten Punkte.
Die neue Textform und die gewählte Stimme sind erkennbar.
Mindestens zwei Aussagen oder Ereignisse bleiben mit dem Kapitel vereinbar.
Ergänze einen kurzen Kommentar: Was hast du übernommen, was bewusst erfunden?
3. Schreibe ausgehend vom Kapitelende eine alternative Fortsetzung oder eine Szene mit einer Gegenposition: »Wanja und Nina legen sich zu Bett, weinen und denken noch lange an die tiefgekränkte Katze und an den grausamen, frechen und unbestraften Nero…«. Entwickle etwa 200–300 Wörter. Bei einem Sachtext kannst du ein Streitgespräch über eine These gestalten. Begründe anschließend in 3–5 Sätzen deine Entscheidungen mit zwei kurzen Zitaten aus dem Kapitel.
Impulse zur Selbstprüfung
Mehrere Lösungen sind möglich. Prüfe deinen Text an den Kriterien oder besprich ihn mit anderen. Diese Aufgabe gibt keine automatisch bewerteten Punkte.
Die Fortsetzung oder Gegenposition knüpft nachvollziehbar an konkrete Textstellen an.
Zwei genaue Zitate begründen die Gestaltung; Schlussfolgerungen werden als eigene Deutung markiert.
Der neue Text ist ausdrücklich eine eigene Bearbeitung und wird nicht dem Originalautor zugeschrieben.
Vollständige eigenständige russische Erzählung. Die deutsche Quellenedition verlinkt ausdrücklich diesen russischen Originaltext. Quellwortlaut unverändert; vorhandene Editionsanmerkungen stehen getrennt. Poprygunja enthält alle acht nummerierten Kapitel. Kein Sammelband und kein Auszug wird als zusätzliches Gesamtwerk gezählt.
Антон Павлович Чехов; digitale Edition und Mitwirkende der russischen Wikisource, CC BY-SA 4.0.
Autorschaft und Ausgabe: Anton Pawlowitsch Tschechow
Die Fassungen folgen den jeweils angegebenen Quellen; ihre Gliederung kann abweichen.
Welche Änderungen enthält die Lesefassung?
Explizite Wortliste statt allgemeiner Such-und-Ersetz-Regeln. Jede Änderung ist mit Kapitel, Absatz, Quellposition und Regel dokumentiert. Erfasste Namen und bekannte mehrdeutige Formen bleiben ausgespart; dies ist keine automatische vollständige Namenserkennung. Grundlage für s/ss/ß: Amtliches Regelwerk 2024, §§ 2, 5 und 25. Die unveränderte Quellfassung bleibt verfügbar.