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D6 Fö - Ein Gedicht rhythmisch sprechen

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D6 Fö - Ein Gedicht rhythmisch sprechen

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Einleitung

D6 Fö - Ein Gedicht rhythmisch sprechen

Deutsch – Klasse 6 – Förderschwerpunkt Lernen

Thema: Lyrik – Gedichte – Rhythmus – Betonung – Sprechpause

Kennst Du das?

Du gehst die Treppe hoch.

Deine Füße machen:

Tipp – tapp – tipp – tapp!

Das klingt wie ein Takt.

Auch Wörter können einen Takt haben.

Heute übst Du, ein kurzes Gedicht mit Rhythmus zu sprechen.

Du hörst zu. Du klatschst. Du sprichst nach.

Du darfst jede Übung wiederholen.

Du musst nicht alles auf einmal schaffen.


Das lernst Du

Nach dem Üben kannst Du:

  1. Rhythmus: Du kannst einen einfachen Takt hören und mitmachen.
  2. Betonung: Du kannst wichtige Wörter deutlich sprechen.
  3. Sprechpause: Du kannst beim Sprechen kurz still sein.
  4. Reim: Du kannst Wörter finden, die sich reimen.
  5. Gedichtvortrag: Du kannst zwei bis vier Gedichtzeilen vortragen.

Dein Ziel: Sprich ein kurzes Gedicht so, dass andere gut zuhören können.


Dein Lernweg

Du hast vier kleine Lernrunden.

  1. Hören und klatschen: Du entdeckst einen Takt.
  2. Gemeinsam sprechen: Du übst ein Regengedicht.
  3. Ein Hörvorbild nutzen: Du hörst einen Gedichtvortrag.
  4. Allein ausprobieren: Du sprichst zwei neue Verse.

Eine Runde dauert ungefähr drei bis fünf Minuten.

Du kannst auch nur eine Runde bearbeiten.

Du kannst jederzeit eine Pause machen.


Einstieg: Rhythmus im Alltag


Höre den Takt

Höre einmal genau hin.

Klopf – klopf – klopf – klopf.

Klopfe viermal auf den Tisch.

Mache dann eine kurze Pause.

Wiederhole es.

So fühlst Du den Rhythmus.

Ein Metronom macht regelmäßige Klickgeräusche.

Hörbeispiel: Ein gleichmäßiger Takt

Hörbeispiel auf Wikimedia Commons öffnen

Höre zu.

Tippe mit einem Finger im Takt.

Wenn das zu schnell ist, höre nur zu oder klopfe langsamer in Deinem eigenen Tempo.

Merke: Ein Rhythmus entsteht durch die zeitliche Folge von Klängen und Pausen.


Video: Wir klatschen einen Rhythmus

Deine Aufgabe:

Schau Dir einen kurzen Teil des Videos an.

Klatsche mit.

Versuche es danach ohne Video.

Hilfe: Du kannst auch mit einem Finger auf den Tisch tippen.


Runde 1: Rhythmus, Betonung und Pause


Was ist ein Rhythmus?

Ein Rhythmus ist eine Folge von Klängen und Pausen.

Manche Klänge kommen regelmäßig wieder.

Zum Beispiel:

KLATSCH – klatsch – KLATSCH – klatsch.

Du kannst dazu klatschen, tippen oder mit dem Fuß wippen.

Übung:

  1. Klatsche langsam viermal.
  2. Sprich dazu: „Eins, zwei, drei, vier.“
  3. Wiederhole den Takt.

Gut gemacht, wenn Du einen Takt mitmachen konntest.


Was ist eine Betonung?

Manchmal sprichst Du ein Wort besonders deutlich.

Das heißt Betonung.

Probiere es:

PLITSCH – platsch.

Plitsch – PLATSCH.

Welches Wort hörst Du besonders gut?

Ein betontes Wort kann etwas lauter, länger oder kräftiger klingen.

Du musst dafür nicht schreien.

Übung: Sprich das Wort „REGEN“ besonders deutlich.


Was ist eine Pause?

Eine Sprechpause ist ein kurzer Moment Stille.

Pausen helfen beim Verstehen.

Wir benutzen diese Zeichen:

| bedeutet: kurze Pause.

|| bedeutet: längere Pause.

Beispiel:

Plitsch, platsch | Regen auf dem Dach. ||

Sprich den Satz.

Bleibe beim ersten Strich kurz still.

Am Ende machst Du eine etwas längere Pause.

Merke: Du musst nicht nach jeder Zeile eine lange Pause machen. Höre darauf, was gut klingt und was zum Sinn passt.


Runde 2: Unser Regengedicht


Lies das Gedicht

Plitsch, platsch – Regenzeit

Für diesen aiMOOC selbst verfasstes Übungsgedicht.

Plitsch, platsch, Regen auf dem Dach,
davon werden alle wach.
Tipp, tapp, ich geh jetzt raus,
große Pfützen vor dem Haus.

Lies zuerst nur die erste Zeile.

Lies sie noch einmal.

Danach kannst Du die zweite Zeile üben.

Du darfst die Wörter zeigen, lesen oder nachsprechen.


Die Reimwörter

Bei einem Reim klingen die Wortenden ähnlich oder gleich.

Im Gedicht reimen sich:

Dach – wach

raus – Haus

Sprich die Wortpaare langsam.

Hörst Du den gleichen Klang am Ende?

Reimkarten:

Karte A Karte B
DACH WACH
RAUS HAUS
STEIN SEIN
UHR FLUR

Aufgabe: Zeige auf zwei Reimwörter. Sprich sie danach.

Nicht jedes Gedicht muss sich reimen.


Wir sprechen das Gedicht gemeinsam

Wir machen eine kurze Pause bei |.

Wir machen eine längere Pause bei ||.

Die fett gedruckten Wörter betonst Du.

PLITSCH, PLATSCH | Regen auf dem DACH ||
Davon werden alle WACH ||

TIPP, TAPP | ich geh jetzt RAUS ||
Große Pfützen vor dem HAUS ||

Begleitete Übung:

  1. Eine Begleitperson spricht die erste Zeile langsam vor.
  2. Du hörst zu.
  3. Du sprichst die Zeile nach.
  4. Du klatschst oder tippst bei „Plitsch, platsch“.
  5. Du machst eine Pause.
  6. Du wiederholst die Zeile, wenn Du möchtest.

Danach übt Ihr die nächste Zeile.

Hilfe: Die Begleitperson kann jeweils nur zwei bis drei Wörter vorsprechen.

Ohne Begleitperson: Lies den Text laut. Orientiere Dich an den fett gedruckten Wörtern und den Pausenzeichen.


Eine Rhythmusaufnahme hören

Höre Dir ein Klatschgeräusch an.

Klatschgeräusch auf Wikimedia Commons öffnen

Hier hörst Du Applaus.

Vergleiche ihn mit dem regelmäßigen Metronom.

Frage: Welcher Klang hilft Dir besser, einen gleichmäßigen Takt zu finden?

Du darfst Deine Antwort sagen oder zeigen.

Hilfe: Das Metronom macht gleichmäßige Klicks. Beim Applaus hörst Du viele Klatscher.


Runde 3: Ein Hörvorbild nutzen


Höre ein Gedicht

Ein Hörvorbild ist eine Person, die Dir etwas vorspricht.

Du hörst, wie die Person Wörter betont und Pausen macht.

Hörvorbild: „Die drei Spatzen“ von Christian Morgenstern

Das Gedicht von Christian Morgenstern ist gemeinfrei. Der Vortrag im Video ist eine eigene Aufnahme des YouTube-Kanals „Maikes Rappelkiste“.

Höraufgabe:

  1. Höre einen kurzen Teil.
  2. Achte auf die Sprechgeschwindigkeit.
  3. Achte auf die Pausen.
  4. Sprich eine kurze Stelle nach.

Du kannst diesen Abschnitt üben:

In einem leeren Haselstrauch,
da sitzen drei Spatzen, Bauch an Bauch.

Worterklärung: Ein Spatz ist ein kleiner Vogel. Ein Haselstrauch ist ein Busch.

Frage: Wo macht die Sprecherin eine Pause?

Zeige die Stelle oder beschreibe sie.

Wichtig: Du kannst das Video mehrmals hören. Wenn Du kein YouTube nutzen möchtest, kann Dir eine Begleitperson den Text vorlesen.


So übst Du mit dem Hörvorbild

HÖREN – SPRECHEN – WIEDERHOLEN

  1. Höre eine Zeile.
  2. Stoppe das Hörbeispiel.
  3. Sprich die Zeile nach.
  4. Höre die Zeile noch einmal.
  5. Vergleiche die Pausen und die Betonung.

Du musst nicht genauso klingen wie die Sprecherin.

Deine Stimme darf anders klingen.


Runde 4: Jetzt bist Du dran


Dein neues Mini-Gedicht

Tick, tack – auf dem Flur

Für diesen aiMOOC selbst verfasst.

Tick, tack, ich hör die Uhr.
Tipp, tapp, Schritte auf dem Flur.

Dein selbstständiger Lernschritt:

  1. Lies beide Zeilen.
  2. Betone „Tick, tack“.
  3. Mache nach „Uhr“ eine kurze Pause.
  4. Sprich beide Zeilen noch einmal.
  5. Entscheide: Klingt es beim zweiten Mal besser?

Hilfe:

TICK, TACK | ich hör die UHR ||
TIPP, TAPP | Schritte auf dem FLUR ||

Du kannst auch nur eine Zeile sprechen.


Interaktive Verskarten

So geht es: Lies eine Karte. Überlege, wo Du betonst und eine Pause machst. Öffne die Karte für eine Hilfe.

Verskarte A: Regen
Plitsch, platsch, Regen auf dem Dach.
Sprechhilfe: Betone „Plitsch, platsch“. Mache nach „Dach“ eine kurze Pause.
Verskarte B: Schritte
Tipp, tapp, ich geh jetzt raus.
Sprechhilfe: Betone „Tipp, tapp“. Sprich danach ruhig weiter.
Verskarte C: Die Uhr
Tick, tack, ich hör die Uhr.
Sprechhilfe: Betone „Tick, tack“. Mache nach „Uhr“ eine Pause.
Verskarte D: Die Pfütze
Große Pfützen vor dem Haus.
Sprechhilfe: Betone „Pfützen“ oder „Haus“. Probiere beide Möglichkeiten.

Du kannst die Karten auch auf Papier schreiben und umdrehen.


Hilfen für Dich


Bildhinweise

Regen: Denke an Tropfen auf einem Dach.

Stiefel: Denke an Schritte und Pfützen.

Pause: Jetzt bleibt die Stimme kurz still.


Wortliste

Diese Wörter helfen Dir:

Regen – Dach – wach – raus – Haus – Takt – Pause – Reim – Stimme – klatschen

Du kannst auf die Wörter zeigen.

Du kannst sie abschreiben.

Oder Du kannst sie laut sagen.


Satzstarter

Mit diesen Satzanfängen kannst Du antworten:

  1. Hören: „Ich höre ...“
  2. Betonung: „Ich betone das Wort ...“
  3. Sprechpause: „Ich mache eine Pause nach ...“
  4. Reim: „Diese Wörter reimen sich: ...“
  5. Begründung: „Das klingt gut, weil ...“

Beispiel:

„Ich betone PLITSCH, weil man das Wort dann gut hört.“


Du kannst selbst wählen

Du musst nicht jede Antwort schreiben.

Du kannst:

  1. Auswählen: Zeige auf die richtige Antwort.
  2. Hören: Höre eine Aufnahme erneut.
  3. Sprechen: Sage die Antwort laut.
  4. Klopfen: Zeige einen Rhythmus.
  5. Schreiben: Schreibe ein Wort oder einen Satz.

Alle diese Wege helfen Dir beim Lernen.


So bekommst Du Feedback

Prüfe zuerst, was schon klappt.

Beispiel für eine richtige Antwort:

„Du hast Dach und wach gefunden. Gut gehört! Die Wortenden klingen gleich.“

Beispiel für einen nächsten Versuch:

„Du hast schon deutlich gesprochen. Probiere jetzt eine kurze Pause nach Dach.“

Beispiel für einen gelungenen Rhythmus:

„Dein Klatschen war gleichmäßig. So erkennt man den Takt gut.“

Beispiel für eine Verbesserung:

„Du hast die Wörter erkannt. Sprich sie jetzt etwas langsamer. Dann hört man sie besser.“

Wichtig: Es gibt beim Vortrag mehrere gute Möglichkeiten. Du sollst ausprobieren und erklären können, warum Dir eine Betonung gefällt.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Lies die Frage. Wähle eine Antwort.

Was ist ein Rhythmus? (Eine Folge von Klängen und Pausen) (!Ein besonders langer Satz) (!Ein Bild ohne Wörter) (!Eine Geschichte ohne Ende)




Was bedeutet Betonung? (Ein Wort besonders deutlich sprechen) (!Ein Wort immer weglassen) (!Alle Wörter flüstern) (!Beim Lesen die Augen schließen)




Was ist eine Sprechpause? (Ein kurzer Moment Stille) (!Ein besonders lautes Wort) (!Ein anderes Wort für Reim) (!Ein schneller Schritt)




Welche Wörter reimen sich? (Dach und wach) (!Dach und Regen) (!Haus und Uhr) (!Flur und Stein)




Was ist ein Vers? (Eine Zeile in einem Gedicht) (!Ein Bild auf dem Tisch) (!Eine lange Pause) (!Ein lauter Ton)




Wie übst Du mit einem Hörvorbild? (Zuerst hören und dann nachsprechen) (!Zuerst schreien und dann weglaufen) (!Nie zuhören) (!Alle Wörter überspringen)




Warum sind Sprechpausen hilfreich? (Man kann den Text besser verstehen) (!Alle Wörter verschwinden) (!Das Gedicht wird länger) (!Die Stimme wird ausgeschaltet)




Wie kannst Du einen Rhythmus zeigen? (Mit den Händen klatschen) (!Die Wörter durchstreichen) (!Das Gedicht verstecken) (!Ganz schnell umblättern)




Was kannst Du nach einem Versprecher machen? (Ruhig noch einmal beginnen) (!Sofort mit dem Üben aufhören) (!Alle Wörter schneller sprechen) (!Die nächste Aufgabe verbieten)




Was ist beim Gedichtvortrag wichtig? (Deutlich sprechen und passende Pausen machen) (!Alle Wörter gleich schnell sprechen) (!Immer schreien) (!Nie auf den Inhalt achten)




Dein Feedback: Jede richtige Antwort zeigt, was Du schon weißt. Bei einem Fehler kannst Du die Erklärung lesen und es erneut versuchen.


Memory

Finde die passenden Paare.

Rhythmus Wiederkehr von Klängen
Betonung Ein Wort hervorheben
Sprechpause Ein Moment Stille
Reim Ähnlicher Klang am Wortende
Vers Einzelne Gedichtzeile
Strophe Gruppe von Gedichtzeilen





Drag and Drop

Ordne die passenden Begriffe zu.

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Haus raus
Dach wach
Stille Pause
Wort hervorheben Betonung
Gedichtzeile Vers





Kreuzworträtsel

Finde die gesuchten Wörter.

Rhythmus Wie heißt eine Folge von Klängen und Pausen, die einen Takt bilden kann?
Pause Wie heißt ein kurzer Moment Stille beim Sprechen?
Betonung Wie nennt man das Hervorheben wichtiger Wörter?
Reim Was entsteht, wenn Wortenden wie Dach und wach gleich klingen?
Strophe Wie heißt eine Gruppe von Gedichtzeilen?
Vers Wie nennt man eine einzelne Gedichtzeile?





LearningApps

Hier findest Du eine Suche nach weiteren Lernspielen zum Thema.

Hinweis: Das ist eine Suche, kein eigens geprüftes Lernspiel. Nutze ein passendes Angebot gemeinsam mit einer Begleitperson.


Lückentext

Setze die fehlenden Wörter ein.

Vervollständige den Text.
Beim Sprechen kann ich einen

hören.
Ein Gedicht besteht oft aus mehreren

.
Wichtige Wörter spreche ich mit besonderer

.
Zwischen zwei Stellen kann ich eine

machen.
Die Wörter Dach und wach bilden einen

.
Ich kann den Takt mit meinen Händen

.
Vor dem Nachsprechen soll ich gut

.
Beim Gedichtvortrag spreche ich deutlich mit meiner

.
Wenn ich einen Fehler mache, kann ich noch einmal

.



Tipp: Lies bei einer schwierigen Lücke den passenden Abschnitt oben noch einmal.


Offene Aufgaben

Du darfst die Aufgaben auswählen.

Die drei Stufen zeigen, wie aufwendig die Aufgaben sind. Sie sind keine Bewertung Deiner Fähigkeiten.


Leicht

  1. Rhythmus: Klatsche viermal gleichmäßig. Mache eine Pause. Wiederhole es.
  2. Reim: Finde die Wörter, die zu Dach und Haus passen. Zeige oder sage sie.
  3. Betonung: Sprich „Plitsch, platsch“ zweimal. Betone beim zweiten Mal ein Wort stärker.
  4. Gedichtvortrag: Sprich eine Zeile des Regengedichts deutlich vor.


Standard

  1. Sprechpause: Lies zwei Zeilen. Zeichne an einer passenden Stelle einen Pausenstrich ein.
  2. Hörverstehen: Höre das Hörvorbild. Sage oder zeige, welches Wort Dir besonders aufgefallen ist.
  3. Rhythmusspiel: Erfinde mit Klatschen und Klopfen einen kurzen Takt. Führe ihn vor.
  4. Reimwörter: Schreibe zwei Reimpaare auf Karten. Tausche die Karten und ordne sie neu.


Schwer

  1. Gedicht schreiben: Schreibe ein eigenes Gedicht mit zwei oder vier kurzen Zeilen. Nutze bei Bedarf die Wortliste.
  2. Gedichtgestaltung: Sprich Dein Gedicht einmal ruhig und einmal lebhaft. Erkläre, welche Form besser zum Inhalt passt.
  3. Hörspiel: Gestalte einen kurzen Gedichtvortrag mit Klatschen oder Klopfen. Eine Aufnahme ist freiwillig und bleibt auf einem geschützten Gerät.
  4. Präsentation: Zeichne Bilder zu Deinen Versen und trage sie einer vertrauten Person vor. Erkläre Deine Betonungen und Pausen.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

Jetzt zeigst Du, wie Du das Gelernte nutzen kannst.

  1. Rhythmus und Sprache: Sprich denselben Vers langsam und schnell. Welche Version passt besser? Begründe Deine Wahl.
  2. Betonung und Bedeutung: Betone im Satz „Ich geh jetzt raus“ erst „ich“ und dann „raus“. Was verändert sich beim Hören?
  3. Sprechpausen: Sprich eine Zeile ohne Pause und dann mit Pause. Erkläre, wann man sie besser verstehen kann.
  4. Reime verändern: Ersetze im Gedicht das Wort „wach“ durch „müde“. Prüfe, ob der Reim mit „Dach“ erhalten bleibt.
  5. Hörvergleich: Vergleiche das Metronom mit dem Applaus. Welcher Klang hilft Dir beim gleichmäßigen Klatschen? Warum?
  6. Gedichtvortrag: Bereite zwei Verse vor. Markiere mindestens eine Betonung und eine Pause. Trage die Verse vor und erkläre eine Deiner Entscheidungen.

Eine Antwort kann gesprochen, gezeigt oder geschrieben werden.


Lernnachweis

Das kannst Du am Ende zeigen:

  1. Ich kann einem kurzen Hörbeispiel aufmerksam zuhören.
  2. Ich kann einen einfachen Rhythmus mitklatschen oder mittippen.
  3. Ich kann mindestens ein wichtiges Wort deutlich betonen.
  4. Ich kann an einer passenden Stelle eine Sprechpause machen.
  5. Ich kann ein Reimpaar erkennen oder nennen.
  6. Ich kann zwei bis vier Verse vorlesen oder nachsprechen.
  7. Ich kann mit einer einfachen Begründung sagen, was ich gut gemacht habe.
  8. Ich kann eine Übung wiederholen und meinen Vortrag verbessern.

Mögliche Nachweise: Kurzer Vortrag, Auswahl von Verskarten, Reimkarten, Pausenmarkierungen oder ein selbst geschriebenes Mini-Gedicht.

Eine Tonaufnahme ist nicht nötig.

Du hast Dein Ziel erreicht, wenn Du einen kurzen Vers bewusst mit Rhythmus, Betonung oder Pause gestalten kannst.




OERs zum Thema


Wikipedia: Lyrik

Wikipedia erklärt, was Gedichte und lyrische Texte sind.

Der Artikel ist umfangreich. Nutze nur passende Abschnitte mit Unterstützung.


Weitere freie Lernquellen

  1. Kinderlyrik: Informationen über Gedichte für Kinder.
  2. Vers: Erklärung der Gedichtzeile.
  3. Reim: Erklärung von Reimwörtern.
  4. Prosodie: Informationen über Betonung, Tempo und Pausen beim Sprechen.
  5. Klatschspiel: Beispiele für rhythmische Klatschspiele.


Medien und Bildrechte

Die Gedichte „Plitsch, platsch – Regenzeit“ und „Tick, tack – auf dem Flur“ wurden für diesen aiMOOC neu verfasst.

Die folgenden Wikimedia-Commons-Dateien wurden mit ihren Dateiseiten und Lizenzangaben abgeglichen:

  1. Regen: Bild von F0rqu3, CC0.
  2. Ohrsymbol: Temaki-Beitragende, CC0.
  3. Metronom: J Alves, Public Domain beziehungsweise CC0.
  4. Pausensymbol: Nice and Serious, CC0.
  5. Sprechblase: Amada44, gemeinfrei.
  6. Sprechblasensymbol: Domdomegg, CC0.
  7. Stiefel: Matt Brooks, CC0.
  8. Klangwelle: KMpumlwana, CC0.
  9. Klatschbild: Fawaz.tairou, CC BY-SA 4.0.
  10. Metronomaufnahme: Olga Ernst, CC BY-SA 4.0.
  11. Klatschgeräusch: Starlite, gemeinfrei.

Für die mit CC BY-SA 4.0 gekennzeichneten Dateien gilt die Lizenz: Creative Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0.

Die beiden YouTube-Videos werden nur über den jeweiligen Videoplayer eingebunden. Sie sind dadurch nicht automatisch frei lizenziert. Die Gedichttexte von Christian Morgenstern sind aufgrund des abgelaufenen Urheberrechts gemeinfrei; die neueren Videoaufnahmen bleiben davon getrennt geschützt.

Datenschutz: Du musst keinen Namen und keine Aufnahme hochladen. Externe Videoplattformen können beim Aufruf Daten verarbeiten. Die Übungen sind auch ohne Videos möglich.

Hinweis für Lernbegleitende: Die Aufgaben dienen dem Üben und Beobachten. Der Kurs nimmt keine diagnostische oder schulrechtliche Einstufung vor.


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