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Bildschirmzeit

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Bildschirmzeit

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Einleitung

Zielgruppe: Klassen 7–9 (Sekundarstufe I)

Thema: Bildschirmzeit – digitale Medien bewusst und gesund nutzen

Lernziele: Du lernst, wie Bildschirmzeit gemessen wird, welche Chancen und Risiken digitale Medien haben und wie Du eine gute Balance zwischen Online- und Offline-Aktivitäten findest.

Ob Smartphone, Tablet, Computer oder Fernseher: Digitale Bildschirme gehören zu unserem Alltag. Wir nutzen sie zum Lernen, Spielen, Informieren und Kommunizieren.

Doch wie viel Zeit vor dem Bildschirm ist sinnvoll? Wann wird die Nutzung problematisch? Und wie kannst Du selbst entscheiden, wann es Zeit für eine Pause ist?

Dieser aiMOOC hilft Dir, Deine Mediennutzung zu verstehen und bewusster zu gestalten.


Bildschirmzeit verstehen


Was ist Bildschirmzeit?

Bildschirmzeit bezeichnet die Dauer, in der eine Person digitale Geräte mit Bildschirm nutzt. Dazu gehören Smartphones, Tablets, Computer, Fernseher und Spielkonsolen.

Dabei unterscheiden wir verschiedene Nutzungsformen:

  1. Lernen: Du recherchierst, bearbeitest Aufgaben oder schaust Lernvideos.
  2. Kommunikation: Du schreibst Nachrichten oder sprichst per Videoanruf.
  3. Unterhaltung: Du schaust Serien, spielst oder nutzt soziale Netzwerke.
  4. Kreativität: Du fotografierst, zeichnest digital, programmierst oder produzierst Videos.

Wichtig: Nicht jede Minute Bildschirmzeit ist gleich. Entscheidend ist auch, was Du machst, warum Du es machst und welche Auswirkungen es auf Deinen Alltag hat.


Wie wird Bildschirmzeit gemessen?

Viele Geräte erfassen automatisch, wie lange Du einzelne Apps verwendest.

Bei iPhones findest Du diese Funktion meist unter „Einstellungen → Bildschirmzeit“. Bei Android-Geräten heißt ein entsprechender Bereich häufig „Digitales Wohlbefinden“.

Solche Übersichten helfen Dir, Gewohnheiten zu erkennen. Sie zeigen beispielsweise die tägliche Nutzungsdauer oder die Zeit in einzelnen Anwendungen.

Die Angaben sind jedoch nicht immer vollständig: Die Bildschirmzeit eines Smartphones umfasst beispielsweise nicht automatisch die Nutzung eines Fernsehers.


Wie viel Bildschirmzeit haben Jugendliche?

Die JIM-Studie untersucht regelmäßig die Mediennutzung von Jugendlichen in Deutschland.

Nach der JIM-Studie 2025 lag die durchschnittlich erfasste Smartphone-Bildschirmzeit bei 231 Minuten täglich, also knapp vier Stunden.

Bei den 12- bis 13-Jährigen waren es durchschnittlich 166 Minuten, bei den 18- bis 19-Jährigen 278 Minuten.

Diese Werte beziehen sich auf befragte Jugendliche mit eigenem Smartphone, die ihre Nutzungszeit am Gerät ablesen konnten. Andere Bildschirme sind nicht enthalten.

Merke: Ein Durchschnittswert beschreibt eine Gruppe. Er sagt nicht, wie Du persönlich Deine Medien nutzen solltest.

Quelle: Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest, JIM-Studie 2025.


Chancen und Risiken


Was ist gut an digitalen Medien?

Digitale Medien ermöglichen Zugang zu Wissen, kreatives Arbeiten und Kontakt zu Menschen über große Entfernungen.

Du kannst eine Fremdsprache üben, gemeinsam mit Freunden ein Spiel spielen oder ein Video zu einem Schulthema produzieren.

Entscheidend ist die Qualität der Mediennutzung. Ein bewusst ausgewähltes Lernangebot erfüllt einen anderen Zweck als das ziellose Anschauen zahlreicher kurzer Videos.

Auch Unterhaltung darf Spaß machen. Sie sollte jedoch nicht dauerhaft wichtige andere Aktivitäten verdrängen.


Schlaf und Erholung

Besonders am Abend kann intensive Mediennutzung problematisch werden.

Spannende Inhalte, eingehende Nachrichten und das Licht von Bildschirmen können das Einschlafen erschweren. Wer deshalb zu spät schlafen geht, ist möglicherweise am nächsten Morgen müde.

Eine hilfreiche Gewohnheit ist eine bildschirmfreie Zeit vor dem Schlafengehen. Auch ein fester Schlafrhythmus unterstützt die Erholung.


Konzentration und Aufmerksamkeit

Benachrichtigungen, kurze Videos und ständig wechselnde Inhalte können Deine Aufmerksamkeit beanspruchen.

Wenn Du beim Lernen immer wieder Nachrichten liest, musst Du Dich anschließend erneut auf die Aufgabe konzentrieren.

Ablenkung kann auch im Straßenverkehr gefährlich sein. Beim Überqueren einer Straße solltest Du Deine Aufmerksamkeit auf Deine Umgebung richten, nicht auf das Smartphone.

Ein einfacher Tipp: Schalte beim Lernen unnötige Benachrichtigungen aus und lege Dein Gerät außer Reichweite.


Bewegung und Gesundheit

Wer sehr lange sitzt, hat möglicherweise weniger Zeit für Bewegung. Deshalb sind regelmäßige Aktivität und Pausen wichtig.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt für 5- bis 17-Jährige im Wochendurchschnitt mindestens 60 Minuten mäßig bis intensiv anstrengende Bewegung täglich.

Dazu gehören beispielsweise Radfahren, Tanzen, Laufen und viele Sportarten.

Auch Deine Augen profitieren davon, wenn Du häufig in die Ferne schaust und Zeit im Freien verbringst.

Wichtig: Die WHO empfiehlt, lange Sitzzeiten und besonders freizeitliche Bildschirmzeit zu begrenzen. Sie nennt in ihren Bewegungsleitlinien jedoch keine allgemeingültige minutengenaue Bildschirmzeitgrenze für alle 5- bis 17-Jährigen.


Wann wird Mediennutzung problematisch?

Warnzeichen können sein, dass Du wegen Deines Smartphones regelmäßig zu wenig schläfst, wichtige Aufgaben vernachlässigst oder trotz negativer Folgen kaum noch aufhören kannst.

Das bedeutet nicht automatisch, dass eine Abhängigkeit vorliegt. Eine solche Einschätzung benötigt eine sorgfältige fachliche Prüfung.

Wenn Dich Deine Mediennutzung belastet, sprich mit einer vertrauten Person oder einer Beratungsstelle.

Video: ZDFtivi erklärt das Thema Mediensucht.


Warum fällt Abschalten manchmal schwer?

Viele digitale Angebote sind so gestaltet, dass wir möglichst lange dabeibleiben.

Bei Autoplay beginnt das nächste Video automatisch. Ein endloser Nachrichtenstrom bietet immer neue Inhalte. Benachrichtigungen erinnern uns daran, eine App erneut zu öffnen.

Diese Funktionen können das bewusste Aufhören erschweren.

Wichtig ist die Unterscheidung zwischen Zusammenhang und Ursache: Wenn Menschen mit längerer Bildschirmzeit häufiger über Probleme berichten, beweist das allein noch nicht, dass die Bildschirmzeit diese Probleme verursacht hat. Auch andere Lebensumstände spielen eine Rolle.

Video zur Diskussion: Die Tagesschau berichtete 2021 über problematische Mediennutzung während der Corona-Pandemie. Prüfe, welche Aussagen historisch einzuordnen sind und welche Fragen weiterhin aktuell bleiben.


Tipps für eine gute Medienbalance

Medienbalance bedeutet, digitale Angebote sinnvoll zu nutzen und gleichzeitig genügend Raum für Bewegung, Schlaf, Lernen, Hobbys und persönliche Begegnungen zu behalten.

Diese Strategien können Dir helfen:

  1. Selbstbeobachtung: Prüfe Deine Bildschirmzeit, ohne Dich mit anderen vergleichen zu müssen.
  2. Zeitmanagement: Vereinbare realistische Zeiten für Unterhaltung und Pausen.
  3. Digitale Selbstregulation: Deaktiviere unnötige Benachrichtigungen und Autoplay.
  4. Schlafhygiene: Plane eine ruhige, möglichst bildschirmfreie Phase vor dem Einschlafen.
  5. Freizeitgestaltung: Verabrede Dich mit Freunden, bewege Dich oder gehe kreativen Hobbys nach.

Gemeinsame Regeln funktionieren häufig besser, wenn Jugendliche an ihrer Gestaltung beteiligt sind.

Video für die Vertiefung: In diesem Gespräch des Bildungsanbieters Fröbel erläutert eine Medienpädagogin den Umgang mit Bildschirmzeit und gemeinsamen Regeln.


Dein Medienbalance-Experiment

Beobachte an drei Tagen Deine Mediennutzung. Unterscheide zwischen Lernen, Kommunikation, Kreativität und Unterhaltung.

Überlege anschließend, welche Nutzung Dir etwas gebracht hat und wann Du eigentlich etwas anderes tun wolltest.

Probiere eine kleine Veränderung aus: beispielsweise Benachrichtigungen ausschalten oder das Smartphone abends früher weglegen.

Vergleiche danach, ob Du Dich besser konzentrieren oder leichter entspannen konntest.

Datenschutz: Du musst persönliche App-Statistiken, Chats oder Nutzungsprotokolle nicht mit der Klasse teilen.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was bedeutet Bildschirmzeit? (Die Dauer der Nutzung digitaler Bildschirme) (!Die Zeit zum Aufladen eines Smartphones) (!Die Dauer einer einzigen Schulstunde) (!Die Lebensdauer eines Computers)




Welche durchschnittliche Smartphone-Bildschirmzeit nennt die JIM-Studie 2025 für die untersuchte Gruppe? (231 Minuten täglich) (!30 Minuten täglich) (!60 Minuten täglich) (!600 Minuten täglich)




Was ist bei der Bewertung von Bildschirmzeit besonders wichtig? (Der Zweck und die Auswirkungen der Nutzung) (!Nur der Preis des Smartphones) (!Nur die Bildschirmgröße) (!Nur die Anzahl installierter Apps)




Wie viel mäßig bis intensiv anstrengende Bewegung empfiehlt die WHO für Jugendliche im Tagesdurchschnitt über eine Woche? (60 Minuten) (!5 Minuten) (!10 Minuten) (!240 Minuten)




Warum kann intensive Smartphone-Nutzung vor dem Schlafengehen problematisch sein? (Sie kann das Einschlafen erschweren) (!Sie ersetzt den notwendigen Schlaf) (!Sie macht alle Menschen sofort müde) (!Sie verlängert grundsätzlich die Schlafdauer)




Was kann Dir helfen, beim Lernen weniger abgelenkt zu werden? (Unnötige Benachrichtigungen ausschalten) (!Jede Nachricht sofort beantworten) (!Mehrere Videos gleichzeitig anschauen) (!Alle Apps gleichzeitig öffnen)




Welches Beispiel zeigt eine gezielte und sinnvolle Mediennutzung? (Mit einem Lernvideo eine schwierige Aufgabe verstehen) (!Ohne Ziel stundenlang weiterscrollen) (!Nachrichten während des Radfahrens schreiben) (!Regelmäßig wegen Videos auf Schlaf verzichten)




Was kann ein Warnzeichen für problematische Mediennutzung sein? (Wichtige Aufgaben und Hobbys werden regelmäßig vernachlässigt) (!Du recherchierst für ein Schulprojekt) (!Du telefonierst mit einem Freund) (!Du machst nach dem Lernen eine Pause)




Welche Funktion startet automatisch weitere Videos? (Autoplay) (!Flugmodus) (!Bildschirmsperre) (!Taschenlampe)




Was bedeutet ein statistischer Zusammenhang zwischen Bildschirmzeit und einem Problem? (Dadurch ist eine Ursache noch nicht bewiesen) (!Die Bildschirmzeit ist immer die einzige Ursache) (!Alle Jugendlichen sind gleichermaßen betroffen) (!Andere Lebensumstände spielen niemals eine Rolle)





Memory

Ordne die sechs Fachbegriffe ihren passenden Erklärungen zu.

Bildschirmzeitbericht Übersicht über die Nutzungsdauer
Autoplay Automatisches Starten weiterer Videos
Benachrichtigung Hinweis auf eine neue Nachricht oder Aktivität
Medienbalance Ausgleich zwischen digitalen und anderen Aktivitäten
Selbstregulation Eigenständige Steuerung des eigenen Verhaltens
Schlafroutine Regelmäßiger Ablauf vor dem Einschlafen





Drag and Drop

Ordne die Nutzungsformen den passenden Beispielen zu.

Ordne die richtigen Begriffe zu. Beispiel
Lernen Vokabeln mit einer Lern-App üben
Kommunikation Einen Videoanruf mit Freunden führen
Unterhaltung Eine spannende Serie anschauen
Kreativität Einen eigenen Kurzfilm schneiden
Ablenkung Während der Hausaufgaben ständig neue Nachrichten öffnen





Kreuzworträtsel

Finde die passenden Begriffe.

Bildschirmzeit Wie heißt die Dauer der Nutzung digitaler Bildschirme?
Autoplay Welche Funktion startet das nächste Video automatisch?
Benachrichtigung Wie heißt eine Meldung über eine neue Aktivität in einer App?
Bewegung Was kann beim stundenlangen Sitzen zu kurz kommen?
Schlaf Was kann durch sehr späte Handynutzung beeinträchtigt werden?
Medienbalance Wie heißt ein ausgewogenes Verhältnis zwischen digitaler Nutzung und anderen Aktivitäten?





LearningApps

Entdecke weitere interaktive Übungen zur Bildschirmzeit.


Lückentext

Vervollständige den Text.
Die Dauer der Nutzung digitaler Bildschirme nennt man

.
Viele Jugendliche nutzen täglich ein

.
Die JIM-Studie untersucht die Mediennutzung von

.
Die JIM-Studie 2025 nennt eine durchschnittliche Smartphone-Bildschirmzeit von

Minuten.
Eine automatische Wiedergabefunktion für weitere Videos heißt

.
Eine Mitteilung auf dem Smartphone nennt man

.
Intensive Mediennutzung am Abend kann den

beeinträchtigen.
Regelmäßige körperliche Aktivität fördert die

.
Für eine gute Medienbalance sind regelmäßige

hilfreich.
Wenn Du Deine Mediennutzung kaum noch kontrollieren kannst und darunter leidest, solltest Du

suchen.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Medientagebuch: Notiere einen Tag lang, welche digitalen Medien Du wofür nutzt. Ordne Deine Aktivitäten den Bereichen Lernen, Kommunikation, Kreativität und Unterhaltung zu.
  2. Mindmap: Gestalte eine Mindmap mit Vorteilen und möglichen Nachteilen digitaler Medien.
  3. Zeichnung: Entwirf ein Bild, das eine gute Balance zwischen Bildschirmzeit und anderen Freizeitaktivitäten zeigt.
  4. Interview: Frage eine freiwillig teilnehmende Person nach ihren Tipps für bewusste Mediennutzung. Veröffentliche keine persönlichen Nutzungsdaten.


Standard

  1. Datenauswertung: Erstelle aus eigenen freiwillig erhobenen oder erfundenen Bildschirmzeitdaten ein Balkendiagramm und interpretiere die Ergebnisse.
  2. Mediennutzungsvertrag: Entwickle gemeinsam mit anderen einen fairen Vertrag für Smartphone-Nutzung in der Familie oder Klassengemeinschaft.
  3. Videorezension: Analysiere eines der eingebundenen Videos. Unterscheide überprüfbare Fakten, Empfehlungen und Meinungen.
  4. Selbstexperiment: Teste drei Tage lang eine selbst gewählte Veränderung Deiner Mediennutzung und dokumentiere, wie sie Deinen Alltag beeinflusst.


Schwer

  1. Wissenschaftliche Recherche: Vergleiche die Empfehlungen von zwei seriösen Institutionen zur Bildschirmzeit. Erkläre Gemeinsamkeiten, Unterschiede und mögliche Gründe.
  2. Medienkampagne: Entwickle eine Informationskampagne mit Plakaten oder digitalen Beiträgen zum Thema „Bewusst online – bewusst offline“. Überprüfe die verwendeten Aussagen.
  3. Kurzfilm: Produziere ein ein- bis zweiminütiges Video über Ablenkung durch Smartphones. Nutze nur selbst erstelltes oder rechtmäßig verwendbares Material.
  4. Forschungsprojekt: Entwickle eine kleine freiwillige, datensparsame Untersuchung darüber, ob deaktivierte Benachrichtigungen die Konzentration bei einer Aufgabe beeinflussen. Beschreibe Methode, Beobachtungen und Grenzen der Aussagekraft.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Fallanalyse: Eine Schülerin nutzt digitale Medien für Hausaufgaben, zum Zeichnen und für soziale Netzwerke. Erkläre, warum die reine Gesamtzeit nicht ausreicht, um ihre Mediennutzung zu bewerten.
  2. Problemlösung: Ein Jugendlicher schläft regelmäßig zu spät ein, weil er nachts Videos anschaut. Entwickle drei realistische Maßnahmen und begründe sie.
  3. Mediengestaltung: Erkläre am Beispiel von Autoplay und Benachrichtigungen, wie die Gestaltung digitaler Plattformen das Nutzungsverhalten beeinflussen kann.
  4. Quellenkritik: Eine Schlagzeile behauptet, vier Stunden Bildschirmzeit machten grundsätzlich krank. Prüfe, welche Informationen und wissenschaftlichen Belege für diese Aussage fehlen.
  5. Konfliktlösung: Eltern und Jugendliche streiten über Smartphone-Regeln. Entwickle einen fairen Vorschlag, der unterschiedliche Bedürfnisse berücksichtigt.
  6. Transferaufgabe: Übertrage die Strategien für bewusste Smartphone-Nutzung auf Computerspiele, Streamingdienste oder digitales Lernen.




Lernnachweis

Für einen erfolgreichen Lernnachweis kannst Du zeigen, dass Du:

  1. den Begriff Bildschirmzeit erklären und unterschiedliche Nutzungsformen unterscheiden kannst.
  2. Daten zur Mediennutzung richtig interpretierst und ihre Grenzen erkennst.
  3. Chancen und mögliche Risiken digitaler Medien differenziert beschreiben kannst.
  4. Zusammenhänge zwischen Bildschirmnutzung, Schlaf, Bewegung und Konzentration erläuterst.
  5. bewusste Strategien zur Mediennutzung entwickelst und begründest.
  6. zwischen einem statistischen Zusammenhang und einem Ursache-Wirkungs-Nachweis unterscheidest.
  7. Ergebnisse eines eigenen Projekts verständlich und datenschutzbewusst präsentierst.

Als Lernnachweis eignen sich eine Präsentation, ein Projektbericht, ein Medienportfolio oder ein selbst gestaltetes Erklärvideo.




Quellen und weiterführende Informationen

  1. JIM-Studie 2025: Wissenschaftlich angelegte Untersuchung zur Mediennutzung von Jugendlichen in Deutschland.
  2. WHO-Leitlinien zu Bewegung und sitzendem Verhalten: Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation aus dem Jahr 2020.
  3. klicksafe – Digital Wellbeing: Praktische Anregungen für einen bewussteren Umgang mit digitalen Medien.
  4. Quarks – Kinder und Medien: Wissenschaftliche Einordnung zu Chancen und Risiken der Bildschirmzeit.
  5. American Academy of Pediatrics – Family Media Plan: Informationen zum gemeinsamen Planen der Mediennutzung.

Die Bilder stammen aus Wikimedia Commons. Beachte bei einer Weiterverwendung die Lizenz- und Namensnennungsvorgaben der jeweiligen Datei. Die eingebundenen YouTube-Videos sind ergänzende Materialien und nicht automatisch frei lizenziert.


OERs zum Thema

Der Wikipedia-Artikel vermittelt zusätzliche Grundlagen zur Bildschirmzeit und verweist auf wissenschaftliche Quellen.



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