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Datenschutz an unserer Schule – Gemeinsam sicher und digital arbeiten

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Datenschutz an unserer Schule – Gemeinsam sicher und digital arbeiten

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Datenschutz an unserer Schule – Gemeinsam sicher und digital arbeiten


Einleitung

Datenschutz ist kein Bremsklotz. Er schafft Vertrauen, damit digitales Lernen, Verwaltung und KI verlässlich funktionieren. Du lernst an einem virtuellen Schultag, wie Datenschutz, IT-Sicherheit, Urheberrecht und gute Technik zusammenwirken.

Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Eltern und Erziehungsberechtigte, Schulleitung, Verwaltung, Datenschutzbeauftragte und schulische IT.

Leitidee: So wenig personenbezogene Daten wie nötig, so viel sinnvoller digitaler Nutzen wie möglich.


Vier Lernpfade

Lernpfad Dein Fokus Kurzroute
Schülerinnen und Schüler Rechte, Fotos, Konten, KI, Phishing Stationen 1, 2, 3, 4 und Quiz
Lehrkräfte zulässige Werkzeuge, Datenminimierung, Medienrechte, KI Stationen 1 bis 6 und Lernkontrolle
Eltern und Erziehungsberechtigte Kinderrechte, Information, Einwilligung, sichere Kommunikation Stationen 2, 3, 6 und Betroffenenrechte
Verantwortliche Schulleitung, Verwaltung, Datenschutzbeauftragte, IT, Verfahren Stationen 1 bis 6, Technikpfad und Quellencheck


Unser virtueller Schultag

Zeit Situation Entscheidung Gute Richtung
07:30 Anmeldung am Schulgerät Ein Passwort für mehrere Dienste oder getrennte Zugänge? Einzigartige Zugangsdaten, möglichst Mehrfaktor-Authentisierung und freigegebene Systeme.
08:15 Klassenfoto für die Schulhomepage Sofort hochladen oder Rechte klären? Zweck, Einwilligung und Veröffentlichungsumfang vorab klären.
09:30 KI soll einen Lerntext verbessern Namen und Noten eingeben oder Daten vermeiden? Ohne unnötige personenbezogene Daten arbeiten und nur freigegebene KI nutzen.
11:05 Eine dringende E-Mail fordert zum Login auf Link anklicken oder Absender und Ziel prüfen? Nicht unter Druck handeln, Linkziel prüfen und Verdachtsfall melden.
13:20 Verwaltung teilt eine sensible Datei Privat-Messenger oder schulisch kontrollierter Dienst? Freigegebenen, abgesicherten Dienst mit passenden Zugriffsrechten nutzen.
15:00 Neues digitales Werkzeug soll eingeführt werden Erst einsetzen oder zuerst Zweck, Daten und Risiken prüfen? Datenschutz und Sicherheit von Anfang an mitgestalten.


Entscheidungspunkt 1: Was ist überhaupt personenbezogen?

Personenbezogene Daten sind Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare Person beziehen. Dazu können Name, Bild, Stimme, Schulaccount, Gerätekennung, Lernstand oder Kombinationen solcher Angaben gehören.

Deine Entscheidung: Würde der digitale Zweck auch mit weniger Daten, einem Pseudonym oder anonymisierten Angaben funktionieren? Wenn ja, wähle die datensparsamere Variante.


Entscheidungspunkt 2: Wer trägt welche Verantwortung?

Rolle Kernaufgabe im Schulalltag
Schülerinnen und Schüler Eigene und fremde Daten respektieren, Schutzregeln einhalten, Rechte kennen und Vorfälle melden.
Lehrkräfte und Verwaltung Nur erforderliche Daten in freigegebenen Verfahren verarbeiten, Zugriffe schützen und Löschfristen beachten.
Schulleitung Trägt bei schulischen Verarbeitungen die datenschutzrechtliche Verantwortung und organisiert die Einhaltung der Vorgaben.
Behördliche Datenschutzbeauftragte Beraten, sensibilisieren und überwachen unabhängig; sie übernehmen nicht die Verantwortung der Schulleitung.
Schulträger und IT Stellen im jeweiligen Zuständigkeitsbereich sichere Technik, Betrieb und geeignete Schutzmaßnahmen bereit.
Eltern und Erziehungsberechtigte Unterstützen Kinder bei Rechten und Schutzentscheidungen und nutzen die vorgesehenen Kommunikationswege.


Station 1 – 07:30 Uhr: Sicher anmelden

IT-Sicherheit schützt Verfügbarkeit, Integrität und Vertraulichkeit. Für Datenschutz ist sie eine Voraussetzung.

  1. Passwörter: Für verschiedene Konten unterschiedliche starke Passwörter verwenden.
  2. Mehrfaktor-Authentisierung: Wenn verfügbar, zusätzlich aktivieren.
  3. Phishing: Dringlichkeit, fremde Login-Seiten und ungewöhnliche Absender kritisch prüfen.
  4. Verschlüsselung: Geräte, Übertragung und Datenträger angemessen absichern.


Entscheidung: Verdächtige Nachricht

Du erhältst: „Ihr Schulkonto wird heute gesperrt. Jetzt anmelden!“

Sichere Route: Nicht über den Link anmelden. Absender, Domain und Zieladresse prüfen, im Zweifel den bekannten offiziellen Zugang selbst öffnen und den Vorfall an die zuständige Stelle melden.


Station 2 – 08:15 Uhr: Foto, Video, Audio

Bei Schulmedien treffen mehrere Rechte aufeinander: Datenschutz bzw. Persönlichkeitsrechte betreffen die abgebildete oder aufgezeichnete Person; Urheberrecht und Lizenz betreffen das verwendete Werk.

Für öffentliche Schulen in Baden-Württemberg gilt nach der VwV Datenschutz: Bei der Veröffentlichung von Foto-, Video- oder Tonaufnahmen erkennbarer Minderjähriger ist die erforderliche Einwilligung der Erziehungsberechtigten einzuholen; ab dem 14. Geburtstag ist zusätzlich die Einwilligung der Schülerin oder des Schülers erforderlich.

Merksatz: „Darf die Person veröffentlicht werden?“ und „Darf dieses Werk genutzt werden?“ sind zwei verschiedene Prüfungen.


Entscheidung: Klassenfoto auf die Homepage?

Vor der Veröffentlichung prüfen: Zweck, betroffene Personen, Einwilligungen, Umfang, Speicherdauer sowie Rechte am Bild und an weiteren Medien. Eine schulinterne Nutzung ist nicht automatisch dasselbe wie eine öffentliche Veröffentlichung.


Station 3 – 09:30 Uhr: KI datenschutzfreundlich nutzen

KI kann beim Formulieren, Strukturieren, Übersetzen oder Erzeugen von Übungsmaterial entlasten. Datenschutzfreundlich wird sie durch Aufgabe + Technik + Regeln.

Prüffrage Gute Gestaltung
Braucht die KI einen echten Namen? Möglichst ohne Personenbezug oder mit Pseudonym arbeiten.
Werden Eingaben zum Training verwendet? Nutzung und Einstellungen prüfen; unbeabsichtigtes Training mit Schuldaten verhindern.
Wo laufen Modell und Daten? Schulisch oder lokal kontrollierte Verarbeitung kann Datenflüsse und Zugriffe besser begrenzbar machen.
Wer darf zugreifen? Rollen, Rechte und Protokollierung passend festlegen.
Wann werden Daten gelöscht? Speicherbegrenzung und Löschkonzept von Beginn an vorsehen.
Darf das Ergebnis ungeprüft übernommen werden? Nein. Ergebnisse fachlich und auf Personenbezug, Fehler und Verzerrungen prüfen.

Wichtig: Lokaler oder schulisch kontrollierter Betrieb ist kein Freifahrtschein. Auch dort braucht es einen zulässigen Zweck, eine Rechtsgrundlage, Datenminimierung, Zugriffsschutz, Sicherheit, Löschung und je nach Risiko weitere Prüfungen.

Der LfDI Baden-Württemberg führt für Schulen aus: KI zur Unterstützung individuellen Lernens kann nach umfangreicher Prüfung und Begrenzung der verarbeiteten Datenarten zulässig sein. Besondere Kategorien personenbezogener Daten sollen dabei nicht verarbeitet werden; Emotionserkennung durch KI und KI zur Leistungsbeurteilung bewertet der LfDI für diesen schulischen Kontext als unzulässig. Außerdem muss die Schule nach Art. 4 KI-VO für KI-Kompetenz bei Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern sorgen.


Entscheidung: KI hilft beim Feedback

Variante A: „Bewerte automatisch die Leistung von Mia Müller, Klasse 8b, anhand dieser Noten und Verhaltensnotizen.“

Variante B: „Formuliere zu diesem anonymisierten Beispieltext drei verständliche Rückfragen. Keine Bewertung einer realen Person.“

Datenschutzfreundlichere Route: Variante B. Die pädagogische Entscheidung bleibt bei Menschen; personenbezogene Daten werden vermieden.


Station 4 – 11:05 Uhr: Betroffenenrechte

Datenschutzrecht schützt nicht nur Daten, sondern Menschen. Betroffene können insbesondere Information und Auskunft verlangen, unrichtige Daten berichtigen lassen und unter den gesetzlichen Voraussetzungen Löschung oder Einschränkung verlangen. Eine Löschung ist nicht immer möglich, wenn gesetzliche Pflichten oder schulische Aufgaben eine weitere Speicherung verlangen.

Für Schülerinnen und Schüler: Rechte hängen nicht allein am Alter. Nach der baden-württembergischen VwV können Minderjährige ihre Datenschutzrechte selbst ausüben, wenn sie die nötige Einsichtsfähigkeit haben; ab 16 Jahren wird diese in der Regel angenommen.


So stellst Du eine gute Datenschutzfrage

  1. Auskunftsrecht: Welche Daten werden über mich verarbeitet und wofür?
  2. Berichtigung: Ist etwas objektiv falsch?
  3. Löschung: Gibt es noch einen rechtlichen Grund für die Speicherung?
  4. Datenschutzbeauftragte: Wer berät mich unabhängig?
  5. Aufsicht: Bei öffentlichen Schulen ist der LfDI Baden-Württemberg die zuständige Datenschutzaufsicht.


Station 5 – 13:20 Uhr: Technik, die entlastet

Datenschutzfreundliche Digitalisierung kann Arbeit vereinfachen, wenn Systeme zentral oder schulisch kontrolliert gut gestaltet sind.

Beispiel aus Baden-Württemberg Was daran lehrreich ist
Landesbildungsserver-Etherpad Der Dienst ist auf eigenen Servern datenschutzkonform installiert; Server stehen in Deutschland und Verbindungen sind verschlüsselt.
SESAM und angebundene Lernportale Zentrale Verträge und bereitgestellte Vorlagen können einzelne Schulen bei Datenschutzorganisation und Auftragsverarbeitung entlasten.
paed.ML mit Nextcloud Die Daten können auf dem lokalen Server der Schule bzw. des Schulträgers liegen; die Schule behält dadurch Kontrolle über die gespeicherten Daten.
Schulisch kontrollierte KI Das gleiche Architekturprinzip kann Datenabflüsse reduzieren und klare Rollen, Löschung und Protokollierung erleichtern – sofern Modell, Betrieb und Verfahren tatsächlich passend geprüft sind.

Prinzip: Gute Technik setzt Datenschutz durch Technikgestaltung und datenschutzfreundliche Voreinstellungen praktisch um.


Entscheidung: Cloud oder eigener Dienst?

Nicht „Cloud = schlecht“ und „lokal = gut“, sondern prüfen: Zweck, Datenarten, Rechtsgrundlage, Anbieter, Auftragsverarbeitung, Speicherort, Zugriffe, Verschlüsselung, Protokollierung, Löschung, Updates, Backups und Notfallfähigkeit. Die passende Architektur folgt dem konkreten Risiko.


Station 6 – 15:00 Uhr: Neues Werkzeug einführen

Vor dem Start eines neuen Dienstes sollte die Schule nicht erst nachträglich nach Datenschutz fragen.

Schritt Leitfrage
1. Zweck Welches schulische Problem lösen wir?
2. Erforderlichkeit Welche Daten werden wirklich benötigt?
3. Rechtsgrundlage Warum dürfen diese Daten verarbeitet werden?
4. Rollen Wer ist verantwortlich, wer verarbeitet im Auftrag?
5. Risiken Was kann für Betroffene schiefgehen?
6. Schutz Welche technischen und organisatorischen Maßnahmen senken das Risiko?
7. Dokumentation Ist das Verfahren im Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten erfasst und sind Informationen aktuell?
8. Betrieb Sind Zuständigkeiten für Updates, Rechte, Löschung, Vorfälle und Kontrolle geklärt?

Bei voraussichtlich hohem Risiko kann eine Datenschutz-Folgenabschätzung erforderlich sein. Der Datenschutzbeauftragte sollte früh eingebunden werden.


Die Rollen im Detail


Lernpfad Schülerinnen und Schüler

Du darfst fragen. Wer verarbeitet welche Daten über Dich, warum und wie lange? Schütze zugleich die Daten anderer: keine fremden Fotos, Chats, Zugangsdaten oder KI-Eingaben ohne Berechtigung weitergeben.

Mini-Entscheidung: Für ein Referat brauchst Du ein KI-Beispiel. Nimm ein erfundenes oder anonymisiertes Szenario statt echter Namen, Noten oder Gesundheitsangaben.


Lernpfad Lehrkräfte

Pädagogischer Nutzen braucht ein sauberes Verfahren. Nutze freigegebene Werkzeuge, minimiere Daten, prüfe Freigaben und Veröffentlichungen, sichere Endgeräte und bespreche neue Verfahren frühzeitig mit Schulleitung, Datenschutzbeauftragten und IT.

Mini-Entscheidung: Ein kostenloses Online-Tool ist didaktisch attraktiv, verlangt aber Schülernamen und Profilbildung. Nicht spontan einsetzen: zuerst Zweck, Rechtsgrundlage und datenschutzfreundlichere Alternativen prüfen.


Lernpfad Eltern und Erziehungsberechtigte

Transparenz statt Misstrauen. Frage bei neuen Verfahren nach Zweck, Datenarten, Speicherdauer, Empfängern und Ansprechpartnern. Unterstütze Kinder dabei, eigene Rechte zu verstehen und verantwortungsvoll mit Bildern und Accounts umzugehen.

Mini-Entscheidung: Du erhältst eine Einwilligung. Prüfe, ob Zweck und Veröffentlichung verständlich beschrieben sind und ob die Entscheidung tatsächlich freiwillig getroffen werden kann.


Lernpfad Verantwortliche

Verantwortung ist organisierbar. Schulleitung, Verwaltung, Datenschutzbeauftragte, Schulträger und IT brauchen klare Zuständigkeiten. Datenschutzbeauftragte beraten unabhängig; die Verantwortlichkeit der Schulleitung bleibt bestehen.

Mini-Entscheidung: Eine lokal betriebene KI soll interne Texte zusammenfassen. Prüft nicht nur den Serverstandort, sondern auch Datenarten, Rollen, Modellverhalten, Trainingsnutzung, Logs, Berechtigungen, Löschung, Updates, Sicherheitskonzept und menschliche Kontrolle.


Datenschutz als gemeinsame Kultur

Datenschutz funktioniert am besten, wenn niemand allein gelassen wird. Eine gute Schulkultur verbindet Rechte, Verantwortung, IT-Sicherheit, Medienkompetenz und innovative, kontrollierbare Technik.

Das gemeinsame Ziel: Digitale Systeme sollen Menschen unterstützen, ohne mehr über sie zu wissen als nötig.


Quellencheck Baden-Württemberg und Medienrechte

Stand der Prüfung: Oktober 2026. Maßgeblich sind immer die aktuellen schulischen Vorgaben und der konkrete Einzelfall.

  1. IT.KULTUS-BW – Datenschutz an Schulen: aktuelle Rechtsgrundlagen, VwV, Hinweise und Formulare.
  2. LfDI Baden-Württemberg – Rechtsgrundlagen beim Einsatz von KI: Datenschutz und KI, einschließlich schulischer Leitfragen.
  3. Landesmedienzentrum Baden-Württemberg – Infos zu via SESAM kostenlosen Lernportalen: Verantwortung, Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten und zentrale Vertragsstrukturen.
  4. Landesbildungsserver Baden-Württemberg – Etherpad-Datenschutz: Beispiel für landeseigen kontrollierte Infrastruktur.
  5. ZSL – KI-Zentrum Schule: Fortbildungen, Materialien und Anwendungsbeispiele für verantwortungsbewusste KI.
  6. LMZ – Bilder in sozialen Netzwerken und Messengern: Persönlichkeitsrecht und Urheberrecht.
  7. LMZ – Passende Filme für den Unterricht: Hinweise zu Unterrichtsnutzung, Lizenzen und freien Inhalten.


Mediennachweise

Medium Rechtehinweis Nachweis
A group of students using a computer laptop.jpg CC0 1.0 Wikimedia Commons
Padlock icon.svg CC BY-SA 3.0 Wikimedia Commons
Locked computer laptop.jpg CC BY-SA 4.0, Santeri Viinamäki Wikimedia Commons
Example phishing email.svg CC BY-SA 4.0 Wikimedia Commons
Creative Commons Lizenzspektrum DE.svg CC BY 4.0 für die übersetzte Grafik; weitere Hinweise auf der Dateiseite Wikimedia Commons
EU Basic AI icon 2026 Auf Commons als Public Domain / Wiederverwendung gemäß EU-Hinweis ausgewiesen Wikimedia Commons
BSI: In wenigen Schritten zum sicheren Passwort Eingebettetes YouTube-Video des verifizierten BSI-Kanals YouTube
BSI: Phishing-E-Mails enttarnen! Eingebettetes YouTube-Video des verifizierten BSI-Kanals YouTube
Datenschutz, Informationsfreiheit, KI: Aktuelle Themen des LfDI Aufzeichnung der Stadtbibliothek Stuttgart in Zusammenarbeit mit CCC Stuttgart und LfDI BW YouTube


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Wer trägt bei schulischen Verarbeitungen an einer öffentlichen Schule in Baden-Württemberg die datenschutzrechtliche Verantwortung? (Die Schulleitung) (!Der behördliche Datenschutzbeauftragte allein) (!Die Elternvertretung) (!Jede Schülerin und jeder Schüler allein)




Was bedeutet Datenminimierung am besten? (Nur die für den Zweck erforderlichen personenbezogenen Daten verarbeiten) (!Alle verfügbaren Daten vorsorglich speichern) (!Daten grundsätzlich öffentlich machen) (!Daten nur nach Schuljahresende prüfen)




Welche Aufgabe hat der behördliche Datenschutzbeauftragte? (Unabhängig beraten sensibilisieren und überwachen) (!Die Verantwortung der Schulleitung vollständig übernehmen) (!Alle Passwörter der Schule verwalten) (!Jede Unterrichtsmethode genehmigen)




Was ist bei einer verdächtigen Login-Mail die sichere Reaktion? (Nicht über den Link anmelden und den offiziellen Zugang selbst öffnen) (!Sofort das Passwort in der Mail eingeben) (!Die Nachricht an die ganze Klasse weiterleiten) (!Den Anhang zuerst herunterladen)




Was gilt für lokal betriebene KI? (Auch sie braucht Zweck Rechtsgrundlage und Schutzmaßnahmen) (!Sie ist automatisch datenschutzkonform) (!Sie darf immer Gesundheitsdaten verarbeiten) (!Sie benötigt keine Zugriffskontrolle)




Was ist eine datenschutzfreundliche KI-Eingabe? (Ein anonymisiertes Beispiel ohne unnötige Personendaten) (!Eine vollständige Klassenliste mit Noten) (!Ein ärztliches Attest mit Namen) (!Ein privater Chatverlauf der Klasse)




Was muss vor der Veröffentlichung eines Klassenfotos besonders geprüft werden? (Die erforderlichen Rechte und Einwilligungen) (!Nur die Dateigröße) (!Nur das Kameramodell) (!Nur die Uhrzeit der Aufnahme)




Was beschreibt Privacy by Design? (Datenschutz wird schon bei der Gestaltung eines Verfahrens berücksichtigt) (!Datenschutz wird erst nach einer Datenpanne geprüft) (!Alle Daten werden ohne Auswahl gespeichert) (!Nur das Aussehen einer App wird bewertet)




Warum kann zentral bereitgestellte Infrastruktur Schulen entlasten? (Weil geprüfte Strukturen und zentrale Vereinbarungen Aufgaben bündeln können) (!Weil dann keine Datenschutzregeln mehr gelten) (!Weil jede Person automatisch Administrator wird) (!Weil Löschfristen überflüssig werden)




Welche Aussage zu Betroffenenrechten ist richtig? (Löschung kann unter gesetzlichen Voraussetzungen verlangt werden) (!Löschung ist immer sofort und ausnahmslos Pflicht) (!Nur Erwachsene haben Datenschutzrechte) (!Auskunft darf grundsätzlich nie verlangt werden)





Memory

Schulleitung Verantwortung
Datenschutzbeauftragter Beratung
Datenminimierung Erforderlichkeit
Verschlüsselung Vertraulichkeit
Betroffenenrecht Auskunft
Schulserver Kontrolle





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Schulleitung datenschutzrechtliche Verantwortung
Datenschutzbeauftragter unabhängige Beratung
Lehrkraft datensparsame Werkzeugnutzung
Eltern Begleitung von Kinderrechten
IT-Sicherheit Schutz technischer Systeme






Kreuzworträtsel

Auskunft Welches Recht hilft Dir zu erfahren welche Daten über Dich verarbeitet werden?
Phishing Wie heißt der Täuschungsversuch mit gefälschten Nachrichten oder Login-Seiten?
Löschung Wie heißt das Recht Daten unter gesetzlichen Voraussetzungen entfernen zu lassen?
Einwilligung Wie heißt eine freiwillige informierte Zustimmung zu einer konkreten Datenverarbeitung?
Verschlüsselung Welche technische Maßnahme schützt Daten vor unbefugtem Mitlesen?
Schulleitung Wer trägt bei schulischen Verarbeitungen die datenschutzrechtliche Verantwortung?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.
Datenschutz schützt die Rechte von

.
Personenbezogene Daten sollen nur für einen festgelegten

verarbeitet werden.
Die Schule soll nur die wirklich erforderlichen Daten nach dem Prinzip der

nutzen.
Die Schulleitung trägt bei schulischen Verarbeitungen die datenschutzrechtliche

.
Der Datenschutzbeauftragte unterstützt durch unabhängige

.
Sichere Konten profitieren von unterschiedlichen starken

.
Eine lokal betriebene KI braucht trotzdem eine passende

.
Vor einer öffentlichen Bildnutzung müssen auch die erforderlichen

geprüft werden.
Gute digitale Systeme berücksichtigen Datenschutz bereits bei der

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Datenspuren: Zeichne einen fiktiven Schultag und markiere fünf Stellen, an denen personenbezogene Daten entstehen können.
  2. Phishing: Gestalte eine Karte mit drei Warnzeichen einer verdächtigen Nachricht und drei sicheren Reaktionen.
  3. Recht am eigenen Bild: Formuliere drei Fragen, die Du vor dem Veröffentlichen eines Gruppenfotos stellen würdest.
  4. KI-Kompetenz: Schreibe einen datensparsamen Prompt für eine Lernaufgabe, der ohne reale Namen oder sensible Angaben auskommt.


Standard

  1. Datenschutz durch Technikgestaltung: Vergleiche für einen schulischen Zweck einen externen Onlinedienst mit einer schulisch kontrollierten Alternative anhand von Datenarten, Zugriffsrechten und Löschung.
  2. Informationspflicht: Entwirf eine kurze, leicht verständliche Information für Schülerinnen und Schüler zu einem fiktiven neuen digitalen Schulwerkzeug.
  3. Medienrechte: Produziere ein Mini-Plakat, das Persönlichkeitsrecht, Datenschutz, Urheberrecht und Creative-Commons-Lizenz voneinander abgrenzt.
  4. Interview: Befrage eine zuständige Person an Deiner Schule zu einem anonymisierten Beispiel: Wie werden neue digitale Werkzeuge geprüft?


Schwer

  1. Datenschutz-Folgenabschätzung: Entwickle für ein fiktives risikoreiches KI-Szenario eine Risikoübersicht mit möglichen Schäden, Schutzmaßnahmen und offenen Prüffragen.
  2. Schulische KI: Entwirf ein Konzept für eine lokal oder schulisch kontrolliert betriebene KI mit Rollen, Datenfluss, Löschung, Updates und menschlicher Kontrolle.
  3. Notfallplan: Entwickle einen Ablauf für eine vermutete Datenpanne vom ersten Hinweis bis zur internen Eskalation und Dokumentation.
  4. Schulentwicklung: Plane einen Projekttag „Vertrauenswürdige Digitalisierung“, in dem Lernende, Lehrkräfte, Eltern, Schulleitung, Datenschutzbeauftragte und IT gemeinsam Regeln und technische Verbesserungen erarbeiten.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Transfer Datenschutz: Eine Lehrkraft möchte ein neues KI-Tool einsetzen, das Eingaben zu Trainingszwecken speichert. Entwickle eine datenschutzfreundlichere Vorgehensweise und begründe die wichtigsten Änderungen.
  2. Rollenklärung: Nach einer Datenpanne sagt die Schulleitung, der Datenschutzbeauftragte sei allein verantwortlich. Beurteile diese Aussage und entwickle eine sinnvolle Aufgabenverteilung.
  3. Technikentscheidung: Vergleiche eine schulisch betriebene Nextcloud mit einem beliebigen externen Dateidienst anhand von Zweck, Datenfluss, Zugriffsrechten, Betrieb und Löschung. Entscheide nicht pauschal, sondern begründet.
  4. Medienethik: Eine Klasse möchte ein Projektvideo öffentlich veröffentlichen. Entwickle einen Prüfprozess, der Persönlichkeitsrechte, Datenschutz und Medienrechte zusammenführt.
  5. KI und Pädagogik: Erkläre, warum eine KI Lernmaterial vorbereiten kann, aber die pädagogische Verantwortung und Bewertung realer Schülerinnen und Schüler nicht einfach übernehmen sollte.
  6. Datenschutzkultur: Entwirf drei Maßnahmen, durch die Datenschutz in der Schule als gemeinsame Voraussetzung für Innovation statt als Verbotskatalog erlebt werden kann.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis ist wichtig, dass Du nicht nur Begriffe kennst, sondern Entscheidungen begründen kannst.

  1. Betroffenenrechte: Du kannst zentrale Rechte erklären und weißt, dass sie rechtliche Voraussetzungen haben.
  2. Verantwortung: Du kannst Schulleitung, Datenschutzbeauftragte, Lehrkräfte, Verwaltung, IT, Eltern und Lernende sinnvoll voneinander abgrenzen.
  3. IT-Sicherheit: Du kannst Schutzmaßnahmen auf konkrete Risiken beziehen.
  4. Medienrechte: Du kannst Datenschutz und Persönlichkeitsrechte von Urheber- und Lizenzfragen unterscheiden.
  5. Künstliche Intelligenz: Du kannst einen datenschutzfreundlichen KI-Einsatz entwerfen und Grenzen automatisierter Entscheidungen erkennen.
  6. Privacy by Design: Du kannst zeigen, wie technische Gestaltung Datenschutz und Entlastung gleichzeitig unterstützen kann.




OERs zum Thema

Datenschutz geht zur Schule – Erklärvideos und Materialien bietet kurze Videos zu Datenschutz, Rechten, Schule, Fotos, Passwörtern und IT-Sicherheit. Die dort ausgewiesenen Lizenzbedingungen sind vor einer Weiterverwendung zu beachten.



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