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Englisch Realschulabschluss Prüfung

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Englisch Realschulabschluss Prüfung

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Einleitung

Der Englisch Realschulabschluss Prüfung-Kurs bereitet dich systematisch auf die Englischprüfung zum Realschulabschluss in Baden-Württemberg vor. Im Mittelpunkt stehen nicht auswendig gelernte Lösungen, sondern sichere Strategien für Hörverstehen, Leseverstehen, Wortschatz, Grammatik, Textproduktion, Sprachmittlung und die mündliche Kommunikation.

Der Kurs orientiert sich an den offiziellen Vorgaben für die Realschulabschlussprüfung im Schuljahr 2026/2027. Für die schriftliche Pflichtfremdsprachenprüfung sind fünf Teile vorgesehen: Hörverstehen, textorientierte Aufgaben, kontextbezogene Aufgaben zu Wortschatz und grammatischen Strukturen, themengebundene Sprachproduktion sowie die Anwendung erworbener Arbeitstechniken und methodischer Fertigkeiten. Die reine Bearbeitungszeit beträgt 150 Minuten; nach dem Hörverstehen ist eine 20-minütige Pause vorgesehen. Im Hörverstehen steht kein Wörterbuch zur Verfügung, in den weiteren Teilen kann nach den schulischen Vorgaben ein zweisprachiges Wörterbuch genutzt werden.

Offizielle Informationen des Kultusministeriums Baden-Württemberg

Ausführungsbestimmungen zur Realschulabschlussprüfung 2027

Wichtig: Original-Prüfungsaufgaben werden in diesem Kurs nicht kopiert. Du trainierst mit selbst erstellten Aufgaben, freien Medien und überprüfbaren Strategien.


Das solltest du am Ende können

  1. Hörverstehen: Du erkennst Thema, Hauptaussagen, Sprecherabsichten und wichtige Details auch dann, wenn du nicht jedes Wort verstehst.
  2. Leseverstehen: Du findest gezielt Informationen, erschließt Zusammenhänge und belegst Antworten am Text.
  3. Wortschatz: Du erschließt unbekannte Wörter aus dem Kontext und nutzt ein zweisprachiges Wörterbuch effizient.
  4. Grammatik: Du erkennst, welche Struktur in einem konkreten Satz gebraucht wird, und kontrollierst typische Fehler.
  5. Textproduktion: Du planst, schreibst und überarbeitest adressaten- und aufgabengerechte Texte.
  6. Sprachmittlung: Du vermittelst wesentliche Informationen sinngemäß statt Wort für Wort zu übersetzen.
  7. Sprechen: Du präsentierst, reagierst spontan, führst Gespräche aktiv mit und bleibst auch bei Wortschatzlücken handlungsfähig.
  8. Zeitmanagement: Du verteilst deine Prüfungszeit bewusst und reservierst Zeit für Kontrolle.


Prüfungsüberblick für 2027

Die schriftliche Prüfung besteht aus Teil A bis Teil E. Für Teil A Hörverstehen sind 30 Minuten vorgesehen. Danach folgt eine 20-minütige Pause. Für die Teile B bis E stehen zusammen 120 Minuten zur Verfügung. In den Teilen D1 und D2 wird eine themengebundene Sprachproduktion erwartet. Für D1 sind ungefähr 100 Wörter vorgesehen; der offizielle Toleranzbereich liegt bei 90 bis 120 Wörtern. Für D2 sind ungefähr 160 Wörter vorgesehen; der Toleranzbereich liegt bei 140 bis 200 Wörtern.

Die Kommunikationsprüfung dauert in der Pflichtfremdsprache ungefähr 15 Minuten pro Person. Sie umfasst monologisches Sprechen, dialogisches Sprechen und Sprachmittlung. Sie kann als Einzel- oder Tandemprüfung durchgeführt werden. Die drei Teile folgen ohne Pause aufeinander; eine Vorbereitungszeit für die einzelnen Prüfungsteile ist nicht vorgesehen.

Offizielle Prüfungsmaßstäbe der Kommunikationsprüfung

Merksatz für die Vorbereitung: Trainiere nicht nur Englisch, sondern auch den Ablauf. Eine bekannte Aufgabenroutine spart in der Prüfung Aufmerksamkeit und Zeit.


Die schriftliche Prüfung


Teil A: Hörverstehen

Beim Hörverstehen ist es normal, dass einzelne Wörter unklar bleiben. Entscheidend ist, dass du den roten Faden und die verlangten Informationen erkennst.

Vor dem Hören: Lies die Aufgaben aufmerksam. Unterstreiche Schlüsselbegriffe. Überlege, welche Art von Information gesucht wird: Person, Ort, Grund, Meinung, Zahl, Reihenfolge oder Folge.

Beim ersten Hören: Konzentriere dich auf Situation, Thema, Sprecher und Grundrichtung. Bleibe nicht an einem unbekannten Wort hängen.

Beim weiteren Hören: Prüfe gezielt die offenen Punkte. Achte auf Signalwörter, Verneinungen, Korrekturen und Gegensätze. Besonders wichtig sind Formulierungen, mit denen eine frühere Aussage verändert wird.

Nach dem Hören: Kontrolliere, ob deine Antwort wirklich zur Frage passt. Ergänze nichts, was du nur vermutest.

Das folgende Video stammt von Cambridge English und eignet sich als zusätzliches Hörtraining auf ungefähr B1-Niveau. Es bildet nicht den baden-württembergischen Prüfungsaufbau ab.


Teil B: Textorientierte Aufgaben

Beim Leseverstehen arbeitest du mit zwei Geschwindigkeiten. Zuerst verschaffst du dir einen Überblick, danach suchst du gezielt nach Details.

Schritt 1 – Überblick: Lies Überschrift, Einleitung und die ersten Sätze wichtiger Abschnitte. Bestimme Thema, Textsorte, Adressaten und Grundabsicht.

Schritt 2 – Aufgaben lesen: Markiere in jeder Aufgabe die Kernbegriffe. Formuliere für dich: Was genau muss ich finden oder erklären?

Schritt 3 – Textstelle finden: Suche nach Schlüsselwörtern und sinnverwandten Ausdrücken. Die Aufgabe und der Text verwenden häufig nicht genau dieselben Wörter.

Schritt 4 – Belegen: Prüfe, ob deine Antwort durch die gefundene Stelle wirklich gestützt wird.

Schritt 5 – Eigenständig formulieren: Wenn eine eigene Antwort verlangt wird, schreibe knapp und verständlich. Kopiere nicht unnötig lange Textteile.

Das folgende BBC-Lernvideo trainiert allgemeine Lesestrategien. Es ist ein Übungsmedium und kein offizielles Prüfungsvideo.


Teil C: Wortschatz und grammatische Strukturen

Hier reicht es nicht, eine Grammatikregel isoliert zu kennen. Du musst aus dem Kontext erkennen, welche Form sinnvoll ist.

Arbeitsweise: Lies zuerst den ganzen Satz oder kurzen Abschnitt. Bestimme dann die Bedeutung. Prüfe anschließend Zeitform, Satzbau, Bezug von Pronomen, Präpositionen, Vergleichsformen, Mengenangaben und typische Wortverbindungen.

Bei Wortschatzaufgaben helfen Wortfamilien und Kontextsignale. Frage dich: Brauche ich hier ein Verb, ein Nomen, ein Adjektiv oder ein Adverb? Ist die Bedeutung positiv, negativ, zeitlich oder räumlich?

Wörterbuchstrategie: Suche nicht jedes unbekannte Wort nach. Nutze das Wörterbuch für Wörter, die für die Aufgabe wirklich entscheidend sind. Prüfe beim Nachschlagen immer Wortart und Bedeutung im Satz.


Teil D: Themengebundene Sprachproduktion

Eine gute Prüfungsantwort entsteht in drei Phasen: planen – schreiben – überarbeiten.

Planen: Kläre Textsorte, Adressat, Zweck und alle inhaltlichen Aufträge. Notiere wenige Stichwörter in einer sinnvollen Reihenfolge.

Schreiben: Beginne direkt passend zur Situation. Entwickle deine Gedanken mit Beispielen, Gründen oder Folgen. Gliedere den Text sichtbar in Abschnitte.

Überarbeiten: Prüfe zuerst den Inhalt: Ist jeder Arbeitsauftrag beantwortet? Prüfe danach Sprache: Verbformen, Wortstellung, Bezüge, Rechtschreibung und Satzzeichen. Kontrolliere zuletzt die Wortzahl.

Für D1 sind ungefähr 100 Wörter vorgesehen. Für D2 sind ungefähr 160 Wörter vorgesehen. Plane deine Antwort so, dass du nicht erst am Ende mühsam kürzen oder auffüllen musst.

Kohärenz statt Wortakrobatik: Ein klarer, gut verbundener Text ist besser als eine Folge komplizierter Sätze, die nicht sicher beherrscht werden.

Das folgende Cambridge-Video gibt allgemeine Hinweise zu einer B1-Schreibaufgabe. Es dient der Strategiearbeit und entspricht nicht eins zu eins der Realschulabschlussprüfung in Baden-Württemberg.


Teil E: Arbeitstechniken, Methoden und Sprachmittlung

In diesem Bereich musst du zeigen, dass du Informationen auswählen, strukturieren und adressatengerecht weitergeben kannst. Bei der Sprachmittlung zählt vor allem, dass die relevante Aussage verständlich ankommt.

Nicht Wort für Wort übersetzen. Überlege zuerst: Was muss die andere Person wissen? Welche Information ist nebensächlich? Wie kann ich die Aussage mit einfachen, sicheren Mitteln ausdrücken?

Wenn dir ein Wort fehlt, nutze eine Umschreibung. Erkläre Funktion, Aussehen, Ort, Zweck oder ein Beispiel. Kommunikationsfähigkeit bedeutet auch, sprachliche Lücken intelligent zu überbrücken.


Die Kommunikationsprüfung


Monologisches Sprechen

Du präsentierst ein mit der Fachlehrkraft abgestimmtes Schwerpunktthema. Der Vortrag soll frei, strukturiert und verständlich sein. Stichwörter als Gedächtnisstütze sind möglich; ein ausformulierter Text zum Ablesen ist keine gute Vorbereitung auf freies Sprechen.

Eine einfache Struktur hilft: Einstieg, zwei bis vier zentrale Aspekte, passende Beispiele und ein klarer Abschluss. Rechne mit kurzen Rückfragen zum Thema.


Dialogisches Sprechen

Im Dialog geht es um spontanes, situationsbezogenes Handeln. Du sollst nicht nur eigene Sätze produzieren, sondern auf dein Gegenüber eingehen.

Gute Gesprächsführung bedeutet: Fragen stellen, Vorschläge machen, begründen, zustimmen, widersprechen, nachfragen, Alternativen vergleichen und gemeinsam zu einer Lösung kommen.

Wenn du etwas nicht verstanden hast, ist eine höfliche Nachfrage besser als Schweigen. Wenn dir ein Wort fehlt, erkläre den Begriff mit bekannten Wörtern.

Das folgende B1-Sprechvideo von Cambridge English zeigt Gesprächsführung, längere Redebeiträge und gemeinsames Diskutieren. Das Prüfungsformat ist anders als in Baden-Württemberg, aber die kommunikativen Fertigkeiten sind übertragbar.


Sprachmittlung in der Kommunikationsprüfung

Bei der mündlichen Sprachmittlung vermittelst du Inhalte aus einer Alltagssituation sinngemäß zwischen zwei Sprachen. Ziel ist Verständigung, nicht eine wortgenaue Übersetzung.

Arbeite in drei Schritten: zuerst die Aussage verstehen, dann die relevante Information auswählen, danach adressatengerecht wiedergeben. Bleibe in der jeweiligen Rolle und ergänze keine erfundenen Informationen.

Die offiziellen Prüfungsmaßstäbe betonen besonders Verständlichkeit und situationsgerechte Vermittlung. Das ist ein guter Grund, beim Üben einfache und sichere Formulierungen zu bevorzugen.


Prüfungsstrategien


Zeitmanagement

Plane für die Teile B bis E nicht nur Bearbeitungszeit, sondern auch Kontrollzeit. Eine mögliche Übungsroutine ist: zuerst Aufgaben überblicken, dann Pflichtbearbeitung, anschließend gezielte Kontrolle. Deine persönliche Zeiteinteilung solltest du in mehreren vollständigen Probedurchläufen testen.

Verbringe nicht zu lange mit einer einzelnen schwierigen Aufgabe. Markiere sie, arbeite weiter und kehre später zurück. So schützt du Punkte in leichteren Bereichen.


Fehlerkontrolle

Kontrolliere in einer festen Reihenfolge. Dadurch übersiehst du weniger.

  1. Aufgabenbezug: Habe ich wirklich beantwortet, was verlangt ist?
  2. Vollständigkeit: Fehlt ein Teilauftrag?
  3. Verständlichkeit: Ist klar, worauf Pronomen und Aussagen verweisen?
  4. Grammatik: Stimmen Verbform, Wortstellung und Satzbau?
  5. Wortschatz: Passt das gewählte Wort in Bedeutung und Wortart?
  6. Form: Sind Absätze, Wortzahl und Lesbarkeit passend?


Vier-Wochen-Plan

Woche 1: Diagnose. Bearbeite kurze Aufgaben aus allen Kompetenzbereichen. Markiere nicht nur Fehler, sondern ihre Ursache: Wissen, Strategie, Zeitdruck oder Unaufmerksamkeit.

Woche 2: Schwerpunkttraining. Arbeite gezielt an deinen zwei schwächsten Bereichen. Trainiere lieber täglich kurz als einmal sehr lang.

Woche 3: Verknüpfen. Kombiniere Hören, Lesen, Schreiben und Sprechen. Nutze Zeitvorgaben und dein zugelassenes Wörterbuch so, wie du es in der Prüfung einsetzen würdest.

Woche 4: Prüfungssimulation. Bearbeite mindestens einen vollständigen selbst erstellten oder rechtssicher bereitgestellten Probedurchlauf unter realistischen Bedingungen. Werte ihn systematisch aus und wiederhole nur noch die wichtigsten Schwachstellen.


Am Prüfungstag

Nimm nur zugelassene Hilfsmittel mit. Elektronische Kommunikationsgeräte und nicht zugelassene Hilfen gehören nicht in die Prüfung. Lies Arbeitsaufträge vollständig, beachte Operatoren und markiere Wahlentscheidungen eindeutig.

Bei einem schwierigen Moment gilt: Aufgabe eingrenzen, nächsten sinnvollen Schritt wählen, weiterarbeiten. Eine einzelne unsichere Antwort entscheidet nicht über die ganze Prüfung.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste dein Wissen

Welcher Prüfungsteil steht am Anfang der schriftlichen Pflichtfremdsprachenprüfung? (Hörverstehen) (!Textproduktion) (!Sprachmittlung im Gespräch) (!Freie Präsentation)




Wie lang ist die reine Bearbeitungszeit der schriftlichen Pflichtfremdsprachenprüfung? (150 Minuten) (!120 Minuten) (!170 Minuten) (!90 Minuten)




Was ist im Hörverstehen besonders sinnvoll? (Vorher Schlüsselbegriffe der Aufgaben markieren) (!Jedes unbekannte Wort sofort notieren) (!Nur auf einzelne Zahlen achten) (!Die Aufgaben erst nach dem Hören lesen)




Welche Strategie hilft beim Leseverstehen am meisten? (Zuerst Überblick gewinnen und danach gezielt Details suchen) (!Jeden Satz sofort vollständig übersetzen) (!Nur das Wörterbuch benutzen) (!Den Text ohne Aufgaben mehrfach abschreiben)




Was ist bei einer Schreibaufgabe vor dem Schreiben besonders wichtig? (Textsorte Adressat Zweck und Teilaufträge klären) (!Möglichst viele schwierige Wörter sammeln) (!Den Schluss zuerst vollständig ausformulieren) (!Jeden Satz im Wörterbuch vorbereiten)




Was bedeutet gute Sprachmittlung? (Relevante Informationen sinngemäß und verständlich vermitteln) (!Jedes Wort in derselben Reihenfolge übersetzen) (!Nur einzelne Wörter nennen) (!Eigene Informationen ergänzen)




Welche Reaktion ist im Dialog bei einem Verständnisproblem sinnvoll? (Höflich nachfragen) (!Das Gespräch sofort beenden) (!Ein anderes Thema beginnen) (!Die Antwort auswendig wiederholen)




Welches Hilfsmittel ist in Teil A der schriftlichen Prüfung nicht vorgesehen? (Zweisprachiges Wörterbuch) (!Prüfungsbogen) (!Audiodatei) (!Schreibgerät)




Was sollte die letzte Phase einer Schreibaufgabe sein? (Inhalt und Sprache gezielt kontrollieren) (!Den ganzen Text auswendig lernen) (!Alle kurzen Sätze verlängern) (!Die Aufgabenstellung ignorieren)




Wodurch wird Zeitmanagement in der Prüfung besonders sicher? (Durch vorherige Probedurchläufe unter Zeitvorgabe) (!Durch möglichst schnelles Schreiben ohne Planung) (!Durch häufiges Wechseln zwischen allen Aufgaben) (!Durch das Überspringen der Kontrolle)





Memory

Hörverstehen Hauptaussagen und wichtige Details aus Audio erfassen
Leseverstehen Informationen und Zusammenhänge aus Texten erschließen
Textproduktion Einen adressaten- und aufgabengerechten Text verfassen
Sprachmittlung Relevante Informationen sinngemäß zwischen Sprachen vermitteln
Wörterbuchstrategie Nur entscheidende Wörter gezielt nachschlagen
Dialog Auf Gesprächspartner eingehen und das Gespräch mitgestalten
Monolog Ein Thema strukturiert und zusammenhängend präsentieren
Kontrolle Inhalt Sprache und Form vor der Abgabe überprüfen





Zuordnung

Ordne die passende Strategie zu. Prüfungsbereich
Schlüsselbegriffe vor dem Abspielen markieren Hörverstehen
Text zuerst überblicken und danach Fundstellen suchen Leseverstehen
Wortart und Satzkontext gemeinsam prüfen Wortschatz und Grammatik
Planen schreiben und anschließend überarbeiten Textproduktion
Sinngemäß statt Wort für Wort übertragen Sprachmittlung






Kreuzworträtsel

Hörverstehen Welcher Bereich prüft das Verstehen gesprochener Texte?
Wörterbuch Welches Hilfsmittel kann ab den Teilen B bis E zugelassen sein?
Textproduktion Wie heißt das Verfassen eines eigenen aufgabengerechten Textes?
Sprachmittlung Wie heißt das sinngemäße Vermitteln zwischen zwei Sprachen?
Zeitmanagement Wie nennt man die bewusste Planung der verfügbaren Prüfungszeit?
Schlüsselwort Wie heißt ein besonders wichtiges Wort zum gezielten Suchen?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.
Beim Hörverstehen hilft es, vor dem Abspielen wichtige

zu markieren. Beim Leseverstehen verschaffst du dir zuerst einen

. Bei unbekannten Wörtern prüfst du zunächst den

. Vor einer Schreibaufgabe klärst du die verlangte

. Nach dem Schreiben brauchst du Zeit für die

. In der Sprachmittlung überträgst du Informationen

. Im Dialog hältst du das Gespräch durch Fragen und passende

aufrecht. Eine Prüfungssimulation trainiert besonders dein

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Hörstrategie: Erstelle eine persönliche Checkliste mit fünf Schritten, die du vor, während und nach einer Hörverstehensaufgabe abarbeitest.
  2. Lesestrategie: Nimm einen kurzen frei zugänglichen englischen Informationstext und markiere Thema, Hauptaussage, Schlüsselbegriffe und zwei wichtige Details.
  3. Wörterbuchtraining: Wähle zehn typische Prüfungswörter aus einem Übungstext und notiere, bei welchen Wörtern Nachschlagen wirklich nötig war und warum.
  4. Fehlercheck: Erstelle aus deinen letzten drei Englischaufgaben eine Liste mit drei wiederkehrenden Fehlerarten und jeweils einer konkreten Gegenstrategie.


Standard

  1. Schreibtraining: Verfasse einen englischen Übungstext mit ungefähr 100 Wörtern zu einem schulischen Alltagsthema und kontrolliere ihn mit der Kurs-Checkliste.
  2. Sprachmittlungstraining: Vermittle einer fiktiven englischsprachigen Person die wichtigsten Informationen aus einer kurzen deutschen Veranstaltungsankündigung ohne Wort-für-Wort-Übersetzung.
  3. Dialogtraining: Führe mit einer Lernpartnerin oder einem Lernpartner ein dreiminütiges englisches Entscheidungsgespräch, in dem ihr zwei Optionen vergleicht und euch einigt.
  4. Zeitplan: Entwirf für die Teile B bis E einen persönlichen Zeitplan und teste ihn an einem Probedurchlauf; passe ihn danach begründet an.


Schwer

  1. Prüfungssimulation: Stelle aus frei nutzbaren oder selbst erstellten Aufgaben eine vollständige Simulation zusammen und bearbeite sie unter realistischen Zeitbedingungen.
  2. Monologtraining: Halte einen frei gesprochenen englischen Kurzvortrag zu deinem Schwerpunktthema, beantworte anschließend drei unerwartete Rückfragen und werte die Aufnahme nur privat aus.
  3. Fehleranalyse: Vergleiche zwei eigene Schreibtexte und untersuche, welche Überarbeitungsstrategie deine Verständlichkeit, Struktur und sprachliche Sicherheit stärker verbessert hat.
  4. Transferaufgabe: Entwickle für eine Mitschülerin oder einen Mitschüler ein Mini-Training aus Hör-, Lese-, Schreib- und Sprachmittlungsaufgabe und begründe die Reihenfolge der Übungen.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Prüfungsstrategie anwenden: Erkläre anhand eines eigenen Beispiels, warum dieselbe Strategie nicht für Hörverstehen, Leseverstehen und Textproduktion gleichermaßen geeignet ist.
  2. Zeitentscheidung begründen: Du bemerkst in Teil B, dass eine einzelne Aufgabe ungewöhnlich viel Zeit kostet. Beschreibe eine sinnvolle Entscheidung und begründe sie mit Blick auf die Gesamtprüfung.
  3. Sprachmittlung bewerten: Vergleiche eine wortgetreue und eine sinngemäße Übertragung derselben Alltagssituation und begründe, welche Version die Kommunikationsaufgabe besser erfüllt.
  4. Schreibprozess reflektieren: Zeige an einem eigenen Übungstext, welche Verbesserung erst durch Planen oder Überarbeiten entstanden ist und warum sie für die Bewertung relevant ist.
  5. Kommunikation sichern: Entwickle drei Strategien für den Fall, dass dir in der mündlichen Prüfung ein wichtiges englisches Wort fehlt, und erkläre, wann welche Strategie passt.
  6. Lernplan übertragen: Leite aus deiner persönlichen Fehleranalyse einen siebentägigen Lernplan ab, in dem Übungszeit, Wiederholung und mindestens eine Prüfungssimulation sinnvoll verteilt sind.




Lernnachweis

  1. Wissen: Du kannst Aufbau, Zeitrahmen und grundlegende Hilfsmittelregelungen der schriftlichen Prüfung sowie die drei Bereiche der Kommunikationsprüfung erklären.
  2. Strategien: Du kannst für Hören, Lesen, Wortschatz und Grammatik, Schreiben, Sprachmittlung und Sprechen jeweils eine passende Arbeitsroutine anwenden und begründen.
  3. Produkte: Du hast mindestens einen überarbeiteten Schreibtext, eine Sprachmittlungsaufgabe, einen persönlichen Zeitplan und eine Checkliste zur Fehlerkontrolle erstellt.
  4. Kommunikation: Du kannst einen kurzen Monolog frei strukturieren, in einem Dialog aktiv reagieren und bei Wortschatzlücken verständliche Umschreibungen nutzen.
  5. Transfer: Du kannst neue Übungsaufgaben selbstständig einem Prüfungsbereich zuordnen, eine passende Strategie auswählen und deinen Lernbedarf aus Fehlern ableiten.




OER und Wikipedia

Für Hintergrundwissen zum mittleren Schulabschluss kannst du den folgenden freien Wikipedia-Artikel nutzen. Für die konkrete Prüfung gelten jedoch immer die aktuellen Vorgaben des Kultusministeriums Baden-Württemberg.

Kultusministerium Baden-Württemberg: Abschlussprüfung Haupt- und Realschulen

Landesbildungsserver Baden-Württemberg: Materialien zur Prüfungsvorbereitung



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