Sekundarstufe I

Sekundarstufe I
Sekundarstufe I
Die Sekundarstufe I ist der erste Abschnitt der weiterführenden Schulbildung. Dieser aiMOOC richtet sich vor allem an Lernende der Klassen 7 bis 10 und erklärt die Sekundarstufe I am Beispiel Deutschlands. Dabei geht es nicht nur um Schulformen und Abschlüsse, sondern auch um Unterricht, selbstständiges Lernen, Berufsorientierung und mögliche Wege nach der Sekundarstufe I.

Das Schaubild zeigt vereinfacht wichtige Wege im deutschen Schulsystem. Die genaue Struktur und die Namen der Schularten unterscheiden sich zwischen den Bundesländern und können sich verändern.
Einleitung
Nach der Grundschule beginnt für viele Schülerinnen und Schüler die Sekundarstufe I. In Deutschland umfasst sie den mittleren Bereich der schulischen Bildung. Meist gehören die Jahrgangsstufen 5 bis 10 dazu. In Berlin und Brandenburg dauert die Grundschule in der Regel bis Klasse 6, deshalb beginnt die weiterführende Schulstufe dort später.
Die Sekundarstufe I soll eine breite Allgemeinbildung vermitteln und auf weitere Bildungswege vorbereiten. Du lernst verschiedene Fächer, entwickelst Methoden zum selbstständigen Arbeiten und beschäftigst Dich zunehmend mit Deiner eigenen Zukunft. Dazu gehören auch Berufsorientierung, Praktika und die Frage, welche Ausbildung oder weitere Schule zu Dir passen könnte.
International entspricht die Sekundarstufe I ungefähr dem Bildungsniveau ISCED 2. Die konkrete Organisation ist jedoch von Land zu Land verschieden.
Die Sekundarstufe I im Bildungssystem
Das deutsche Bildungssystem besteht aus mehreren Stufen. Die Sekundarstufe I liegt zwischen Primarstufe und Sekundarstufe II.
| Bildungsbereich | Typische Einordnung | Aufgabe |
|---|---|---|
| Primarstufe | Grundschule | Grundlagen wie Lesen, Schreiben, Rechnen und gemeinsames Lernen |
| Sekundarstufe I | erster Abschnitt der weiterführenden Schule | Allgemeinbildung vertiefen, Kompetenzen erweitern und weitere Bildungswege vorbereiten |
| Sekundarstufe II | gymnasiale Oberstufe oder berufliche Bildungsgänge | Vorbereitung auf höhere Schulabschlüsse, Ausbildung oder weitere Qualifikationen |
Die Übergänge sind nicht überall gleich geregelt. Deshalb solltest Du bei konkreten Fragen zu Versetzung, Abschlüssen oder Schulwechseln immer die Regeln Deines Bundeslandes beachten.
Bildungsgänge und Schularten
Die Kultusministerkonferenz unterscheidet in der Sekundarstufe I drei grundlegende Bildungsgänge: den Hauptschulbildungsgang, den Realschulbildungsgang und den gymnasialen Bildungsgang. Diese Bildungsgänge können in unterschiedlichen Schularten organisiert sein.
Je nach Bundesland findest Du zum Beispiel Hauptschule, Realschule, Gymnasium, Gesamtschule, Gemeinschaftsschule, Oberschule oder Sekundarschule. Manche Schularten führen nur einen Bildungsgang, andere verbinden mehrere Bildungsgänge unter einem Dach.
Wichtig ist deshalb: Der Name einer Schule allein sagt nicht immer eindeutig, welche Abschlüsse dort möglich sind. Entscheidend sind die Regelungen des Bundeslandes und das konkrete Angebot der Schule.

Unterricht in der Sekundarstufe I kann viele Formen haben: Lehrgespräch, Gruppenarbeit, Experiment, Präsentation, Projektarbeit oder selbstständige Lernzeit.
Fächer und Kompetenzen
In der Sekundarstufe I werden Kenntnisse aus der Grundschule erweitert. Typische Fächer sind Deutsch, Mathematik, Fremdsprachen, Biologie, Chemie, Physik, Geschichte, Geographie, politische oder gesellschaftliche Bildung, Kunst, Musik und Sport. Welche Fächer genau angeboten werden, hängt von Schulart und Bundesland ab.
Neben Fachwissen werden übergreifende Kompetenzen wichtiger. Du sollst Informationen suchen und prüfen, Probleme lösen, Ergebnisse erklären, mit anderen zusammenarbeiten und Deinen Lernprozess zunehmend selbst organisieren.
Auch Medienkompetenz gehört dazu. Dazu zählt nicht nur die Bedienung digitaler Geräte. Wichtig ist ebenso, Quellen zu beurteilen, persönliche Daten zu schützen, Urheberrechte zu beachten und digitale Informationen sinnvoll zu nutzen.

Das Bild zeigt einen Computerraum aus dem Jahr 2005. Es eignet sich gut für einen Vergleich: Welche digitalen Geräte und Lernformen gibt es heute an Deiner Schule?
Selbstständiges Lernen und Lernorganisation
Mit zunehmendem Alter übernimmst Du mehr Verantwortung für Dein Lernen. Dazu gehören das Planen von Aufgaben, das Einteilen von Zeit, das Vorbereiten auf Leistungsnachweise und das Reflektieren eigener Lernstrategien.
Schulen nutzen dafür unterschiedliche Konzepte. Neben klassischen Klassenräumen gibt es zum Beispiel Lernzeiten, Wochenpläne, Projektphasen oder sogenannte Lernbüros.

Das Lernbüro der Waldparkschule zeigt eine mögliche Form selbstständiger Lernarbeit. Solche Lernräume sind kein allgemeiner Standard, sondern ein Beispiel für eine bestimmte schulische Organisation.
Leistung und Rückmeldung
Leistungen können in der Sekundarstufe I auf unterschiedliche Weise sichtbar werden. Dazu gehören Klassenarbeiten, Tests, mündliche Beiträge, Präsentationen, praktische Arbeiten, Projekte oder Portfolios. Welche Leistungen wie gewichtet werden, richtet sich nach den jeweiligen schulischen Regeln.
Rückmeldung soll Dir zeigen, was Du bereits kannst und woran Du weiterarbeiten kannst. Eine Note ist deshalb nur ein Teil der Lernrückmeldung. Hilfreich sind auch konkrete Hinweise, Zielvereinbarungen und die eigene Einschätzung des Lernfortschritts.
Abschlüsse und Übergänge
In der Sekundarstufe I können unterschiedliche Schulabschlüsse erworben werden. Die genauen Bezeichnungen unterscheiden sich zwischen den Bundesländern. Ein erster allgemeinbildender Schulabschluss kann häufig nach Jahrgangsstufe 9 erreicht werden. Ein Mittlerer Schulabschluss wird in der Regel am Ende von Jahrgangsstufe 10 erworben.
Wer die jeweiligen Voraussetzungen erfüllt, kann anschließend zum Beispiel in die Sekundarstufe II wechseln. Andere Wege führen in eine Berufsausbildung, eine berufliche Schule, einen weiteren Bildungsgang oder eine berufsvorbereitende Maßnahme.
Die Sekundarstufe I ist deshalb kein Endpunkt, sondern eine wichtige Übergangsphase.
Durchlässigkeit
Durchlässigkeit bedeutet, dass Bildungswege nicht vollständig festgelegt sein müssen. Ein Wechsel zwischen Bildungsgängen oder Schularten kann unter bestimmten Voraussetzungen möglich sein. Auch ein späterer höherer Schulabschluss ist über verschiedene Wege erreichbar.
Die konkreten Bedingungen unterscheiden sich. Noten, Abschlusszeugnisse, Beratungsgespräche und landesrechtliche Vorgaben können eine Rolle spielen. Für Deine persönliche Planung solltest Du deshalb Informationen Deiner Schule und Deines Bundeslandes nutzen.
Berufsorientierung
In der Sekundarstufe I wird die Frage nach Ausbildung und Beruf zunehmend wichtig. Berufsorientierung soll Dir helfen, eigene Interessen und Stärken kennenzulernen und verschiedene Berufsfelder zu erkunden.
Dazu können Betriebspraktika, Betriebserkundungen, Bewerbungstrainings, Beratungsgespräche oder Projekte gehören. Ziel ist nicht, möglichst früh einen einzigen Beruf festzulegen. Du sollst lernen, Informationen zu sammeln, Möglichkeiten zu vergleichen und begründete Entscheidungen über Deinen weiteren Weg zu treffen.
Schule als Lern- und Lebensraum
Sekundarstufe I bedeutet mehr als Unterricht. Schule ist auch ein sozialer Raum. Du arbeitest mit anderen zusammen, löst Konflikte, übernimmst Verantwortung und beteiligst Dich möglicherweise an Klassenrat, Schülervertretung, Arbeitsgemeinschaften oder Projekten.
Das Video des Goethe-Instituts und der Deutschen Welle zeigt beispielhaft Schulalltag in Deutschland. Es bildet nicht jede Schule ab, eignet sich aber gut, um den eigenen Schulalltag mit einem anderen Beispiel zu vergleichen.
Föderalismus: Warum Schulen unterschiedlich sind
Bildung ist in Deutschland stark durch den Föderalismus geprägt. Die Bundesländer regeln viele Fragen des Schulwesens selbst. Deshalb können Schularten, Fächerfolgen, Abschlussbezeichnungen und Übergangsregeln unterschiedlich sein.
Die Kultusministerkonferenz dient der Zusammenarbeit der Länder und vereinbart gemeinsame Grundsätze. Trotzdem gibt es kein in allen Einzelheiten identisches Schulsystem für ganz Deutschland.
Für Dich bedeutet das: Allgemeine Aussagen über die Sekundarstufe I helfen bei der Orientierung. Bei konkreten Entscheidungen sind jedoch die aktuellen Regeln Deines Bundeslandes entscheidend.
Blick auf andere deutschsprachige Länder
Auch in Österreich und der Schweiz wird der Begriff Sekundarstufe I verwendet, doch die Systeme sind anders aufgebaut. In Österreich bezeichnet er vor allem die Schulstufen 5 bis 8. In der Schweiz ist die Sekundarstufe I ebenfalls Teil der obligatorischen Schule, ihre Organisation unterscheidet sich jedoch zwischen den Kantonen.
Der Vergleich zeigt: Der Begriff beschreibt eine ähnliche Bildungsphase, aber nicht überall dieselben Schulformen oder Jahrgangsstufen.
Verlässliche Orientierung
Für allgemeine Informationen zur deutschen Sekundarstufe I sind die Kultusministerkonferenz und die Bildungsministerien der Bundesländer wichtige Quellen. Einen Überblick bietet auch der Wikipedia-Artikel Sekundarstufe I.
Bei Fragen zu Deinem eigenen Abschluss oder Schulwechsel solltest Du zusätzlich die aktuellen Informationen Deiner Schule und des zuständigen Kultus- oder Bildungsministeriums prüfen.
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Welche Bildungsstufe folgt in Deutschland auf die Primarstufe? (Sekundarstufe I) (!Sekundarstufe II) (!Hochschule) (!Berufsschule)
Welche Aussage beschreibt die Sekundarstufe I in Deutschland am besten? (Sie ist der erste Abschnitt der weiterführenden Schulbildung) (!Sie ist ausschließlich die gymnasiale Oberstufe) (!Sie ist nur für Berufsschüler vorgesehen) (!Sie gehört vollständig zur Hochschule)
Warum gibt es in Deutschland unterschiedliche Schularten und Bezeichnungen? (Weil die Bundesländer viele Bereiche des Schulwesens selbst regeln) (!Weil jede Schule eigene staatliche Gesetze erlässt) (!Weil nur Gemeinden über Abschlüsse entscheiden) (!Weil es keine gemeinsamen Bildungsgrundsätze gibt)
Welche drei grundlegenden Bildungsgänge unterscheidet die Kultusministerkonferenz in der Sekundarstufe I? (Hauptschulbildungsgang Realschulbildungsgang und gymnasialer Bildungsgang) (!Grundschulbildungsgang Hochschulbildungsgang und Berufsschulbildungsgang) (!Kindergartenbildungsgang Studienbildungsgang und Meisterbildungsgang) (!Primarbildungsgang Oberstufenbildungsgang und Universitätsbildungsgang)
Wann wird der Mittlere Schulabschluss in der Regel erworben? (Am Ende der Jahrgangsstufe 10) (!Am Ende der Grundschule) (!Erst nach einem Studium) (!Immer nach Jahrgangsstufe 13)
Was bedeutet Durchlässigkeit im Schulsystem? (Bildungswege können unter bestimmten Voraussetzungen gewechselt oder fortgesetzt werden) (!Jede Schülerin und jeder Schüler erhält automatisch denselben Abschluss) (!Schulnoten werden grundsätzlich abgeschafft) (!Alle Schulen haben genau dieselben Fächer)
Welche Aufgabe hat Berufsorientierung in der Sekundarstufe I? (Sie unterstützt die Erkundung von Interessen Berufen und Bildungswegen) (!Sie ersetzt alle allgemeinbildenden Fächer) (!Sie schreibt einen bestimmten Beruf verbindlich vor) (!Sie beginnt grundsätzlich erst nach dem Studium)
Wofür steht ISCED 2 ungefähr? (Für die internationale Einordnung der unteren Sekundarbildung) (!Für eine einzelne deutsche Schulart) (!Für eine Abschlussnote) (!Für ein Hochschulsemester)
Welche Aussage zur Sekundarstufe I in Deutschland ist richtig? (Die genaue Organisation unterscheidet sich zwischen den Bundesländern) (!Alle Bundesländer verwenden dieselben Schulnamen) (!Jede Schule endet nach Klasse 8) (!Es gibt nur das Gymnasium)
Welche Möglichkeit kann nach der Sekundarstufe I folgen? (Eine Berufsausbildung oder ein weiterer schulischer Bildungsgang) (!Nur ein Universitätsstudium) (!Ausschließlich der Besuch einer Grundschule) (!Keine weitere Bildung)
Memory
| Sekundarstufe I | erster Abschnitt der weiterführenden Schulbildung |
| Kultusministerkonferenz | Zusammenarbeit der deutschen Bundesländer in Bildungsfragen |
| Mittlerer Schulabschluss | Abschluss am Ende der Jahrgangsstufe 10 |
| Durchlässigkeit | Möglichkeit zwischen Bildungswegen zu wechseln |
| Berufsorientierung | Vorbereitung auf Ausbildung und Berufswahl |
| ISCED 2 | internationale Einordnung der unteren Sekundarbildung |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Thema |
|---|---|
| Primarstufe | grundlegende schulische Bildung vor der Sekundarstufe |
| Sekundarstufe I | erster weiterführender Bildungsabschnitt |
| Sekundarstufe II | anschließende weiterführende allgemeine oder berufliche Bildung |
| Mittlerer Schulabschluss | Abschluss der in der Regel am Ende der zehnten Jahrgangsstufe erworben wird |
| Berufsorientierung | Vorbereitung auf Entscheidungen zu Ausbildung und Beruf |
Kreuzworträtsel
| Gymnasium | Welche Schulart führt in einem eigenen Bildungsgang in Richtung gymnasialer Oberstufe? |
| Gesamtschule | Welche Schulart kann mehrere Bildungsgänge unter einem Dach verbinden? |
| Bundesland | Welche staatliche Ebene regelt viele Einzelheiten des Schulwesens? |
| Praktikum | Welche zeitlich begrenzte Praxiserfahrung kann Teil der Berufsorientierung sein? |
| Durchlässigkeit | Wie heißt das Prinzip möglicher Wechsel zwischen Bildungswegen? |
| Schulabschluss | Wie nennt man einen formalen Abschluss am Ende eines Bildungsgangs? |
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Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Mein Bildungsweg: Zeichne Deinen bisherigen Bildungsweg von der Grundschule bis zu Deiner aktuellen Klasse und markiere, wo die Sekundarstufe I beginnt.
- Fächercheck: Ordne Deine aktuellen Schulfächer den Bereichen Sprachen, Naturwissenschaften, Gesellschaftswissenschaften, Künste und Bewegung zu.
- Lernstrategien: Beschreibe drei Methoden, mit denen Du Dich auf eine Klassenarbeit oder Präsentation vorbereitest.
- Schulalltag vergleichen: Notiere fünf Gemeinsamkeiten und fünf Unterschiede zwischen Deinem Schulalltag und dem im eingebetteten Video gezeigten Beispiel.
Standard
- Schulsystem recherchieren: Recherchiere die Schularten Deines Bundeslandes und erstelle ein übersichtliches Schaubild.
- Abschlüsse erklären: Erstelle einen kurzen Erklärtext zu den Abschlüssen, die an Deiner Schule möglich sind, und nenne die wichtigsten Voraussetzungen.
- Berufsorientierung untersuchen: Befrage eine Lehrkraft oder eine beratende Person dazu, welche Angebote zur Berufsorientierung Deine Schule macht, und fasse die Ergebnisse zusammen.
- Digitales Lernen: Vergleiche den abgebildeten Computerraum aus dem Jahr 2005 mit Deiner heutigen Lernumgebung und gestalte dazu eine kommentierte Bild- oder Textcollage.
Schwer
- Bundesländervergleich: Vergleiche die Sekundarstufe I in zwei deutschen Bundesländern anhand von Schularten, Übergängen und Abschlüssen. Nutze aktuelle offizielle Quellen.
- Fallbeispiel: Entwickle drei mögliche Bildungswege für eine fiktive Person nach Klasse 10 und begründe, welche Voraussetzungen jeweils erfüllt sein müssen.
- Erklärvideo erstellen: Produziere ein zwei- bis dreiminütiges Erklärvideo zur Frage „Was ist die Sekundarstufe I?“ und achte auf korrekte Quellenangaben.
- Systemvergleich: Vergleiche die Sekundarstufe I in Deutschland mit der entsprechenden Bildungsphase in Österreich oder der Schweiz und erkläre Gemeinsamkeiten und Unterschiede.


Lernkontrolle
- Transferfall Schulwechsel: Eine Schülerin zieht nach der achten Klasse in ein anderes Bundesland. Erkläre, welche Informationen sie vor dem Schulwechsel prüfen sollte und warum.
- Föderale Unterschiede: Begründe, weshalb eine bundesweite Übersicht über Schularten zwar hilfreich, aber für eine konkrete Abschlussplanung nicht ausreichend ist.
- Bildungswege: Entwickle ein Beispiel, in dem ein Wechsel des Bildungsgangs sinnvoll sein könnte. Beschreibe Chancen, Voraussetzungen und mögliche Schwierigkeiten.
- Entscheidungsprozess: Entwirf einen Plan, wie Du in einem Schuljahr systematisch Informationen über drei mögliche Berufsfelder sammeln und vergleichen könntest.
- Quellenprüfung: Du findest zwei Internetseiten mit unterschiedlichen Angaben zu einem Schulabschluss. Beschreibe Schritt für Schritt, wie Du prüfst, welche Information für Dein Bundesland aktuell und verlässlich ist.
- Selbstständiges Lernen: Analysiere eine Lernwoche von Dir und entwickle zwei konkrete Veränderungen, mit denen Du Deine Lernorganisation verbessern könntest.
Lernnachweis
Für einen Lernnachweis zu diesem Thema solltest Du zeigen, dass Du die Sekundarstufe I nicht nur beschreiben, sondern auch auf konkrete Situationen übertragen kannst.
- Einordnung: Du kannst erklären, wo die Sekundarstufe I im Bildungssystem liegt.
- Unterschiede: Du kannst begründen, warum Schularten und Regeln zwischen Bundesländern verschieden sein können.
- Bildungsgänge: Du kannst wichtige Bildungsgänge unterscheiden, ohne sie mit einzelnen Schulnamen gleichzusetzen.
- Abschlüsse: Du kannst typische Abschlüsse und mögliche anschließende Bildungswege erklären.
- Übergänge: Du kannst darstellen, warum Bildungswege veränderbar sein können.
- Zukunftsplanung: Du kannst die Bedeutung von Berufsorientierung und Praktika erklären.
- Recherche: Du kannst aktuelle und verlässliche Informationen für Dein Bundesland finden und Quellen kritisch prüfen.
- Reflexion: Du kannst Deine eigenen Lernstrategien beschreiben und begründet weiterentwickeln.
OERs zum Thema
Verknüpfte Lernbereiche
Die Sekundarstufe I verbindet Fachlernen, Persönlichkeitsentwicklung und die Vorbereitung auf weitere Bildungs- und Berufswege. Besonders wichtig sind die Einordnung in das Bildungssystem, die Unterschiede zwischen den Bundesländern, mögliche Abschlüsse, selbstständiges Lernen und die Orientierung für die Zeit nach der Schule.
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