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KI-Kompetenz für Schülerinnen und Schüler fördern

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KI-Kompetenz für Schülerinnen und Schüler fördern




Einleitung

KI-Kompetenz für Schülerinnen und Schüler fördern bedeutet mehr als das Bedienen einzelner Tools. Lernende sollen KI kritisch, kreativ, sicher und selbstständig nutzen können. Für Schulleitungen entsteht daraus ein schulweiter Bildungsauftrag: Kompetenzen sichtbar machen, verbindlich aufbauen, in Fächern verankern und durch geeignete Rahmenbedingungen absichern.

Mini-Beschreibung: Zeige, welche Kompetenzen Lernende benötigen, um KI kritisch, kreativ, sicher und selbstständig zu verwenden.

Medienimpuls für Leitungsteams: Das Bild auf Wikimedia Commons ist als KI-generiert kategorisiert. Welche Kompetenzen brauchen Lernende, um ein solches Bild nicht nur zu betrachten, sondern Herkunft, Aussagekraft, mögliche Verzerrungen und geeignete Nutzung zu beurteilen?


Zielbild für Schulleitungen

Eine Schule fördert KI-Kompetenz nicht über ein einzelnes Projekt, sondern als Teil von Medienbildung, Informatische Bildung, Ethik, Fachunterricht und Schulentwicklung.

Kompetenzfeld Lernende können ... Leitungsfrage
Verstehen Grundprinzipien, Möglichkeiten und Grenzen von KI erklären. Wo wird KI-Grundwissen verbindlich aufgebaut?
Prüfen Ergebnisse auf Richtigkeit, Quellen, Bias und Plausibilität kontrollieren. Welche Standards gelten für Quellenprüfung?
Gestalten KI für Ideen, Texte, Bilder, Modelle und Problemlösungen zielgerichtet einsetzen. Wo wird kreatives Arbeiten mit KI ausdrücklich gelernt?
Schützen personenbezogene und sensible Daten erkennen und datensparsam handeln. Welche freigegebenen Anwendungen und Regeln existieren?
Verantworten Fairness, Urheberfragen, Transparenz und Auswirkungen auf andere reflektieren. Wie werden Verantwortung und Kennzeichnung eingeübt?
Steuern selbst entscheiden, wann KI sinnvoll ist, Arbeitsprozesse dokumentieren und eigene Leistungen sichern. Wie bleibt menschliche Urteilskraft sichtbar?


Orientierung an aktuellen Kompetenzrahmen

Die folgende Verdichtung verbindet internationale und deutsche Orientierungen zu einem schulpraktischen Zielbild.

  1. UNESCO: Das AI Competency Framework for Students beschreibt zwölf Kompetenzen in vier Dimensionen: menschenzentrierte Haltung, Ethik der KI, KI-Techniken und Anwendungen sowie KI-Systemdesign. Die Entwicklung verläuft über Verstehen, Anwenden und Gestalten.
  2. OECD und Europäische Kommission: Der 2026 veröffentlichte Rahmen für Primar- und Sekundarbildung ordnet KI-Kompetenz den Bereichen mit KI interagieren, mit KI gestalten, KI steuern und KI gestalten bzw. entwerfen zu.
  3. KMK: Die Handlungsempfehlung von 2024 betont einen kritisch-konstruktiven Umgang mit KI, Weiterentwicklung von Lernen und Prüfungen, Professionalisierung, rechtliche Rahmenbedingungen und Chancengerechtigkeit.
  4. EU AI Act: Artikel 4 betrifft Maßnahmen zur Förderung von KI-Kompetenz bei Personal und weiteren Personen, die im Auftrag von Anbietern oder Betreibern mit KI-Systemen arbeiten. Das ist nicht identisch mit einem Kompetenzmodell für Schülerinnen und Schüler. Die konkrete schulrechtliche Einordnung hängt vom Einsatzkontext und den Vorgaben des jeweiligen Landes ab.

Stand der Rahmeninformationen: September 2026.


Quellen und Rahmen

  1. UNESCO: AI Competency Framework for Students
  2. OECD und Europäische Kommission: Empowering Learners for the Age of AI, 2026
  3. KMK: Handlungsempfehlung zum Umgang mit Künstlicher Intelligenz, 2024
  4. Europäische Kommission: KI-Kompetenz und Artikel 4 des AI Act


Die sechs Kompetenzfelder


KI verstehen und einordnen

Lernende müssen kein KI-Modell selbst programmieren, um kompetent zu handeln. Sie sollten aber verstehen, dass generative KI aus Daten und statistischen Mustern Ergebnisse erzeugt und dabei keine Garantie für Wahrheit liefert.

Beobachtbar ist die Kompetenz, wenn Lernende erklären können, warum ein überzeugend formulierter Output trotzdem falsch sein kann und warum Trainingsdaten, Modellgestaltung und Nutzungskontext eine Rolle spielen.

Leitungsimpuls: Vereinbart ein Mindestwissen zu KI, das in mehreren Jahrgangsstufen und Fächern wiederkehrt.


KI-Ergebnisse kritisch prüfen

KI-Kompetenz zeigt sich besonders darin, dass Lernende nicht beim ersten Output stehen bleiben. Sie prüfen Behauptungen, vergleichen Quellen, suchen Gegenbelege und unterscheiden zwischen plausibler Formulierung und belastbarer Information.

Prüfroutine: Aussage klären → Quelle suchen → Gegenquelle prüfen → Unsicherheit markieren → eigenes Urteil formulieren.

Leitungsimpuls: Quellenkritik sollte nicht nur im Deutsch- oder Gemeinschaftskundeunterricht vorkommen, sondern auch bei KI-gestützten Aufgaben in Naturwissenschaften, Sprachen, Kunst und beruflicher Bildung.


Mit KI kreativ und produktiv gestalten

Kompetente Nutzung bedeutet nicht, Aufgaben vollständig an KI abzugeben. Lernende formulieren Ziele, geben Kontext, setzen Kriterien, vergleichen Varianten und überarbeiten Ergebnisse eigenständig.

Gute Nutzung: KI erweitert Denk- und Gestaltungsmöglichkeiten.

Schwache Nutzung: KI ersetzt den eigenen Lernprozess, ohne dass Auswahl, Begründung oder Überarbeitung sichtbar werden.

Transparenzregel: Lernende sollten nachvollziehbar machen können, wo KI eingesetzt wurde, wofür sie genutzt wurde und welche Entscheidungen sie selbst getroffen haben.


Daten und Privatsphäre schützen

Lernende brauchen eine einfache Sicherheitsregel: Keine sensiblen oder personenbezogenen Daten in nicht freigegebene KI-Dienste eingeben.

Dazu gehören beispielsweise Namen mit persönlichen Details, Gesundheitsdaten, vertrauliche Leistungsdaten, Zugangsdaten, nicht freigegebene Fotos oder interne schulische Informationen.

Leitungsimpuls: Schulen benötigen verständliche Freigaben, Zuständigkeiten und Alternativen. Kompetenz entsteht nur, wenn Regeln praktisch anwendbar sind.


Fair, transparent und verantwortungsvoll handeln

KI kann bestehende Verzerrungen aus Daten und Nutzungskontexten übernehmen oder verstärken. Lernende sollten deshalb fragen: Wer könnte benachteiligt werden? Welche Perspektive fehlt? Ist ein Ergebnis angemessen gekennzeichnet? Wer trägt die Verantwortung für die Verwendung?

Leitungsimpuls: Verbindet KI-Kompetenz mit Menschenrechten, Diskriminierung, Urheberrecht, Informationskompetenz und schulischen Regeln für respektvolle Kommunikation.


KI selbstständig steuern

Die zentrale Kompetenz lautet nicht: Wie bekomme ich möglichst viel von der KI? Sondern: Wann hilft KI meinem Lernen – und wann denke, übe, recherchiere oder gestalte ich besser selbst?

Lernende sollen Aufgaben zerlegen, passende Werkzeuge auswählen, Grenzen setzen, Ergebnisse überprüfen und ihren eigenen Lernfortschritt einschätzen.

Ziel: KI-Nutzung bleibt eine bewusste Entscheidung des Menschen.


Was Schulleitungen organisatorisch sichern sollten

Schulischer Bereich Konkret
Curriculum Verbindliche Kompetenzziele über Fächer und Jahrgänge hinweg festlegen.
Unterricht Aufgaben entwickeln, in denen Prüfen, Überarbeiten und Begründen wichtiger sind als bloße Produkterstellung.
Leistungsbewertung Lernprozess, Eigenanteil, Reflexion und Dokumentation stärker sichtbar machen.
Toolauswahl Datenschutz, Altersangemessenheit, Barrierefreiheit, pädagogischen Mehrwert und Zugänglichkeit prüfen.
Fortbildung Lehrkräfte regelmäßig zu KI-Grundlagen, Didaktik, Recht, Datenschutz und Fachanwendungen qualifizieren.
Chancengerechtigkeit Verhindern, dass KI-Kompetenz von privatem Zugang, Bezahlkonten oder familiärer Unterstützung abhängt.
Beteiligung Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Eltern und schulische Gremien in Regeln und Evaluation einbeziehen.

Schulleitungsfrage: Welche drei Nachweise zeigen in einem Jahr, dass Lernende an der Schule tatsächlich kompetenter mit KI umgehen?


Ein schlanker schulweiter Entwicklungszyklus

  1. Ziel definieren: Welche KI-Kompetenzen sollen alle Lernenden erreichen?
  2. Ausgangslage erfassen: Wo bestehen bereits Unterrichtspraxis, Regeln und Lücken?
  3. Pilotieren: Wenige Fächer oder Jahrgänge erproben gemeinsame Standards.
  4. Auswerten: Lernprodukte, Reflexionen und Rückmeldungen der Lernenden vergleichen.
  5. Verbindlich machen: Bewährte Kompetenzziele, Aufgabenformate und Regeln schulweit verankern.
  6. Jährlich prüfen: Tools und Rahmenbedingungen verändern sich; Kompetenzziele bleiben überprüfbar.

Datei:Wikimania 2026 – AI and Wikipedia in Education Opportunities, Ethics, and Equity in Practice.webm


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was kennzeichnet KI-Kompetenz am besten? (KI verstehen, prüfen, gestalten und verantwortlich steuern) (!Möglichst viele KI-Tools gleichzeitig nutzen) (!Jede Aufgabe vollständig automatisieren) (!Nur technische Fachbegriffe auswendig lernen)




Warum müssen KI-Ausgaben geprüft werden? (KI kann überzeugend formulierte, aber falsche Inhalte erzeugen) (!KI verwendet grundsätzlich nur geprüfte Schulbücher) (!KI nennt automatisch für jede Aussage eine belastbare Quelle) (!KI ist bei Sachfragen immer objektiv)




Was ist eine geeignete Reaktion auf eine wichtige Tatsachenbehauptung der KI? (Die Behauptung mit unabhängigen geeigneten Quellen überprüfen) (!Die Behauptung übernehmen, wenn sie sprachlich sicher klingt) (!Nur die Länge der Antwort bewerten) (!Die Behauptung durch einen zweiten Prompt bestätigen lassen und dann ungeprüft übernehmen)




Welche Handlung unterstützt Datenschutz bei der KI-Nutzung? (Sensible Daten nur in dafür freigegebenen Systemen und nach geltenden Regeln verwenden) (!Persönliche Daten grundsätzlich in jeden Chat kopieren) (!Passwörter zur besseren Personalisierung eingeben) (!Interne Leistungsdaten öffentlich teilen)




Was bedeutet Halluzination bei generativer KI? (Eine plausibel wirkende, aber erfundene oder falsche Ausgabe) (!Eine besonders kreative Bildgestaltung) (!Eine verschlüsselte Datenübertragung) (!Eine automatische Quellenprüfung)




Was verbessert einen Arbeitsauftrag an eine generative KI? (Ziel, Kontext und Qualitätskriterien klar benennen) (!Nur ein einzelnes unbestimmtes Wort eingeben) (!Auf jede Überarbeitung verzichten) (!Die Verantwortung vollständig an das System abgeben)




Was bezeichnet Bias im Zusammenhang mit KI? (Eine systematische Verzerrung in Daten, Modell oder Anwendung) (!Eine garantierte Neutralität des Systems) (!Eine besonders hohe Rechengeschwindigkeit) (!Eine Form der Datensicherung)




Was zeigt selbstständige KI-Nutzung? (Die Lernenden entscheiden begründet, wann KI hilfreich ist und wann nicht) (!Die Lernenden lassen jede Aufgabe automatisch erledigen) (!Die Lernenden vermeiden jede eigene Kontrolle) (!Die Lernenden verwenden immer dasselbe Tool)




Welche drei Entwicklungsstufen nennt das UNESCO-Kompetenzmodell für Schülerinnen und Schüler? (Verstehen, Anwenden und Gestalten) (!Suchen, Kopieren und Abgeben) (!Installieren, Bezahlen und Teilen) (!Lesen, Drucken und Speichern)




Welche schulische Maßnahme fördert nachhaltige KI-Kompetenz besonders? (Gemeinsame Kompetenzziele über Fächer und Jahrgänge hinweg verankern) (!KI ausschließlich in einer freiwilligen Arbeitsgemeinschaft behandeln) (!Alle Entscheidungen einzelnen Lernenden überlassen) (!Nur eine einmalige Toolvorführung anbieten)





Memory

Halluzination Plausibel wirkende Falschaussage
Bias Systematische Verzerrung
Prompt Arbeitsauftrag an eine KI
Quellenprüfung Belege kontrollieren
Datenschutz Personenbezogene Daten schützen
Human Agency Mensch entscheidet verantwortlich





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Quellenkritik Aussagen mit unabhängigen Belegen prüfen
Prompting Ziel und Kriterien für eine KI-Aufgabe formulieren
Datenschutz Sensible Informationen schützen
Transparenz KI-Nutzung nachvollziehbar kennzeichnen
Selbststeuerung Entscheiden, wann KI den Lernprozess sinnvoll unterstützt






Kreuzworträtsel

Prompting Wie nennt man das gezielte Formulieren und Verbessern von Arbeitsaufträgen an generative KI?
Bias Welcher kurze Fachbegriff bezeichnet eine systematische Verzerrung?
Datenschutz Welcher Begriff steht für den Schutz personenbezogener Informationen?
Halluzination Wie nennt man eine plausibel klingende, aber erfundene KI-Ausgabe?
Quellenkritik Welche Kompetenz prüft Herkunft, Belege und Vertrauenswürdigkeit von Informationen?
Autonomie Welcher Begriff beschreibt die Fähigkeit, selbstbestimmt zu entscheiden und zu handeln?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.
KI-Kompetenz verlangt neben Bedienwissen auch kritische

. Generative KI kann sprachlich überzeugende, aber sachlich falsche Inhalte als

erzeugen. Wichtige Aussagen sollten deshalb mit unabhängigen

überprüft werden. Ein guter Arbeitsauftrag benennt Ziel, Kontext und

. Personenbezogene Informationen gehören nur in dafür

Systeme. Systematische Verzerrungen werden häufig als

bezeichnet. Lernende sollten die Nutzung von KI bei relevanten Aufgaben

machen. Eigenständiges Lernen bedeutet auch, begründet auf KI

zu können. Schulleitungen fördern Nachhaltigkeit, wenn Kompetenzziele im

verankert werden. Gute Leistungsbewertung macht neben dem Produkt auch den Lern- und Arbeitsprozess

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. KI-Nutzungslandkarte: Erfasst an eurer Schule, in welchen Fächern Schülerinnen und Schüler bereits mit KI arbeiten, und markiert Chancen sowie offene Fragen.
  2. Kompetenzposter: Gestaltet ein einseitiges Poster mit den sechs Kompetenzfeldern Verstehen, Prüfen, Gestalten, Schützen, Verantworten und Steuern.
  3. Output-Check: Lasst eine KI fünf überprüfbare Aussagen zu einem Unterrichtsthema erzeugen und dokumentiert, wie ihr jede Aussage kontrolliert.
  4. Transparenzsatz: Entwickelt drei kurze Formulierungen, mit denen Lernende den Einsatz von KI in eigenen Arbeiten nachvollziehbar angeben können.


Standard

  1. KI-Kompetenzmatrix: Entwickelt für drei Jahrgangsstufen beobachtbare Lernziele zu mindestens vier Kompetenzfeldern.
  2. Schülerworkshop: Plant einen 45-minütigen Workshop, in dem Lernende Halluzinationen, Bias und Quellenprüfung praktisch untersuchen.
  3. Tool-Check: Erstellt eine schulische Prüfliste für neue KI-Anwendungen mit Datenschutz, Altersangemessenheit, Barrierefreiheit, Kosten, pädagogischem Nutzen und Transparenz.
  4. Aufgabenredesign: Überarbeitet eine klassische Haus- oder Projektaufgabe so, dass KI erlaubt ist, aber Eigenleistung, Reflexion und Überprüfung sichtbar bleiben.


Schwer

  1. Schulentwicklungsplan KI: Entwerft einen Jahresplan mit Zielen, Verantwortlichkeiten, Fortbildungen, Pilotbereichen, Evaluation und Beteiligung der Schulgemeinschaft.
  2. KI-Nutzungsordnung: Entwickelt gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und Eltern einen verständlichen Entwurf für transparente und sichere KI-Nutzung.
  3. Kompetenzevaluation: Plant eine kleine Untersuchung, mit der ihr vor und nach einer Unterrichtsreihe messt, wie gut Lernende KI-Ausgaben prüfen und eigene Entscheidungen begründen.
  4. Pädagogischer KI-Tag: Konzipiert einen schulweiten Fortbildungstag mit Lernendenbeiträgen, Praxisstationen, Fallanalysen und einer verbindlichen Abschlussvereinbarung.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Fallanalyse Quellenprüfung: Eine Schülerin übernimmt drei Fakten aus einer KI-Antwort in ein Referat. Entwickle ein Prüfverfahren, mit dem sie Zuverlässigkeit und Quellenlage nachvollziehbar kontrolliert.
  2. Aufgabenkultur mit KI: Überarbeite eine Aufgabe, die durch einen einzelnen KI-Prompt vollständig lösbar wäre, so dass Analyse, Entscheidung, Überarbeitung und Reflexion erforderlich werden.
  3. Datenschutzentscheidung: Eine Lehrkraft möchte Schülerarbeiten mit Namen in einen neuen KI-Dienst laden. Formuliere die Fragen, die vor einer Freigabe geklärt werden müssen, ohne eine rechtliche Entscheidung zu erfinden.
  4. Chancengerechtigkeit: In einer Klasse haben einige Lernende private Bezahlzugänge zu leistungsfähigeren KI-Tools. Entwickle eine schulische Lösung, die vergleichbare Lernchancen sichert.
  5. Bias-Prüfung: Entwirf ein Unterrichtsszenario, in dem Lernende systematisch untersuchen, ob ein KI-System Personengruppen unterschiedlich darstellt oder bewertet.
  6. Schulweiter Transfer: Wähle zwei Kompetenzfelder und beschreibe, wie sie in mindestens drei verschiedenen Fächern mit unterschiedlichen Aufgaben sichtbar werden können.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu diesem Thema ist wichtig, dass Du nicht nur Begriffe kennst, sondern Handlungskompetenz sichtbar machst.

  1. Du kannst zentrale Möglichkeiten und Grenzen generativer KI erklären.
  2. Du kannst KI-Ausgaben mit geeigneten Quellen und Gegenchecks prüfen.
  3. Du kannst Prompts zielgerichtet formulieren und Ergebnisse iterativ verbessern.
  4. Du kannst Risiken für Datenschutz und Privatsphäre erkennen.
  5. Du kannst Bias, Fairness und mögliche Benachteiligungen reflektieren.
  6. Du kannst KI-Nutzung transparent dokumentieren.
  7. Du kannst begründen, wann KI für einen Lernprozess hilfreich ist und wann nicht.
  8. Du kannst Kompetenzziele für Unterricht oder Schulentwicklung in beobachtbare Kriterien übersetzen.
  9. Du kannst Maßnahmen für Chancengerechtigkeit und sichere Nutzung entwickeln.
  10. Du kannst einen schulischen Entwicklungsprozess zu KI-Kompetenz planen und evaluieren.




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