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D8 G - Formelle und informelle Sprache unterscheiden

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D8 G - Formelle und informelle Sprache unterscheiden



D8 G - Formelle und informelle Sprache unterscheiden

Mini-Beschreibung: Passe Sprache an Freundeskreis, Schule, Bewerbung und öffentliche Situationen an. Du lernst, formelle und informelle Sprache zu erkennen, zu vergleichen und selbst passend zu verwenden.

Freundeskreis Schule Bewerbung Öffentlichkeit
locker, vertraut höflich, klar höflich, sachlich verständlich, respektvoll


Einleitung

Stell Dir vor: Du schreibst zuerst einem Freund, dann einer Lehrkraft und danach einem Betrieb wegen eines Praktikums. Die Information kann ähnlich sein – die Sprache nicht.

Einstieg: Lies die drei Nachrichten. Welche wirkt passend? Welche würdest Du verändern?

Situation Nachricht Deine erste Einschätzung
Freundeskreis „Hey, kommst du nachher zum Lernen? Bring bitte das Heft mit 😊“ eher informell
Schule „Guten Tag, Frau Keller. Könnten Sie mir bitte sagen, bis wann die Aufgabe abgegeben werden soll?“ eher formell
Betrieb „Hi, ich will da Praktikum machen. Wann geht das?“ für eine erste Anfrage zu informell

Merke: Nicht „formell = gut“ und „informell = schlecht“. Entscheidend ist: Passt die Sprache zur Situation, zum Gegenüber und zum Ziel?


Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du …

  1. formelle und informelle Sprache an typischen Merkmalen unterscheiden.
  2. Sprache an Adressat, Situation, Zweck und Medium anpassen.
  3. Chat, E-Mail und Gespräch vergleichen und überarbeiten.
  4. in Schule, Öffentlichkeit und Bewerbung höflich und klar formulieren.
  5. Tonfall, Wortwahl, Anrede und Gruß passend einsetzen.
  6. Medienbeispiele untersuchen und Aussagen mit Belegen begründen.
  7. KI-Ausgaben kritisch prüfen und KI-Hilfe transparent kennzeichnen.


Bildungsplanbezug Baden-Württemberg

Der Kurs passt zu Deutsch, Sekundarstufe I, Klassen 7/8/9, G-Niveau. Im Bildungsplan werden unter anderem öffentliche und private Kommunikationssituationen, formelle Sprechweisen, Adressatenorientierung, Unterschiede von gesprochener und geschriebener Sprache sowie situationsangemessene Wortwahl, Tonfall und Umgangsformen genannt. Auch Bewerbungsschreiben und Vorstellungsgespräch gehören zu den Beispielen für adressatengerechtes Formulieren.

Bildungsplan Baden-Württemberg: Funktion von Äußerungen


Vorwissen aktivieren

Ordne im Kopf zu: eher formell oder eher informell.

Beispiel Vermutung
„Kannst du mir das Foto schicken?“ Freundeskreis
„Könnten Sie mir bitte die Unterlagen zusenden?“ Schule, Betrieb oder öffentliche Stelle
„Bis später!“ vertraute Situation
„Vielen Dank für Ihre Rückmeldung.“ formelle schriftliche Situation

Selbstkontrolle: Wenn Du bei mindestens drei Beispielen die Situation begründen kannst, hast Du eine gute Grundlage.


Grundlagen


Was bedeutet Sprachregister?

Ein Sprachregister ist eine Sprech- oder Schreibweise, die zu einer bestimmten Kommunikationssituation passt. Menschen wechseln ihr Register je nach Gegenüber, Zweck, Medium und Situation.

Merkmal Eher informell Eher formell
Anrede du, Vorname Sie, Frau/Herr + Name oder neutrale höfliche Anrede
Wortwahl locker, alltagssprachlich sachlich, höflich, präzise
Sätze oft kurz, manchmal unvollständig meist vollständig und klar
Abkürzungen häufiger eher sparsam
Emojis möglich meist nicht passend
Gruß „Bis dann“, „LG“ „Freundliche Grüße“, „Mit freundlichen Grüßen“

Wichtig: Eine Schulklasse kann unterschiedliche Regeln für „du“ und „Sie“ haben. Achte deshalb immer auf die konkrete Situation und die üblichen Absprachen.


Die 4-Fragen-Strategie

Bevor Du sprichst oder schreibst, prüfe:

Frage Beispiel
Wer? Spreche ich mit einem Freund, einer Lehrkraft, einem Betrieb oder einer unbekannten Person?
Warum? Will ich informieren, fragen, bitten, mich bewerben oder mich entschuldigen?
Wo und wie? Chat, E-Mail, Telefon, persönliches Gespräch, öffentliche Ansage?
Wie soll es wirken? locker, freundlich, respektvoll, sachlich, verbindlich?

Merksatz: Wer? – Warum? – Wo? – Wie? entscheidet über das Register.


Vier Situationen im Vergleich


Freundeskreis: informell, aber respektvoll

Chatbeispiel:

A: „Hey, hast du kurz Zeit? Ich check Aufgabe 4 nicht.“
B: „Klar. Ich schick dir gleich ein Foto von meinem Rechenweg.“
A: „Danke! 🙌“

Untersuche aktiv: Markiere Anrede, kurze Sätze, Umgangssprache und Emoji. Erkläre, warum sie hier passen.

Achtung: Informell bedeutet nicht beleidigend, abwertend oder rücksichtslos.


Schule: höflich und klar

E-Mail-Beispiel:

Betreff: Frage zur Abgabe des Arbeitsblatts
Guten Tag, Frau Keller,
könnten Sie mir bitte mitteilen, ob das Arbeitsblatt am Donnerstag oder am Freitag abgegeben werden soll?
Vielen Dank für Ihre Rückmeldung.
Freundliche Grüße
Vorname

Untersuche aktiv: Markiere Betreff, Anrede, höfliche Bitte, genaue Frage und Grußformel.

Satzstarter für Dich:

„Könnten Sie mir bitte …?“ „Ich möchte nachfragen, ob …“ „Vielen Dank für …“

Videoauftrag: Notiere drei Merkmale einer formellen Schulmail. Vergleiche sie anschließend mit dem Beispiel oben.


Bewerbung: sachlich, freundlich, vorbereitet

Gesprächsbeispiel:

Rolle Beispiel
Betrieb „Guten Tag. Schön, dass Sie da sind.“
Bewerberin oder Bewerber „Guten Tag. Vielen Dank für die Einladung. Ich freue mich auf das Gespräch.“
Betrieb „Warum interessieren Sie sich für das Praktikum?“
Bewerberin oder Bewerber „Ich möchte den Beruf kennenlernen und erste praktische Erfahrungen sammeln.“

Hörauftrag 1: Höre das Wort „Bewerbungs-Gespräch“. Sprich es nach und achte auf die deutliche Aussprache.

Hörauftrag 2: Höre den Dialog. Welche Anrede und welcher Tonfall wirken eher distanziert oder höflich? Notiere einen Beleg aus dem Gehörten.

Videoauftrag: Achte nicht nur auf Kleidung oder Auftreten. Notiere zwei sprachliche Merkmale, die in einem Bewerbungsgespräch professionell wirken.


Öffentliche Situation: verständlich und respektvoll

Beispiel am Informationsschalter:

Person A: „Entschuldigen Sie, können Sie mir bitte sagen, wo Gleis 4 ist?“
Person B: „Ja. Gehen Sie geradeaus und dann links.“
Person A: „Vielen Dank.“

Vergleiche: Schreibe dieselbe Frage so, wie Du sie einem guten Freund stellen würdest. Welche Wörter ändern sich?


Du oder Sie?

Beobachtungsauftrag: Notiere zwei Situationen aus dem Video, in denen „du“ oder „Sie“ thematisiert wird. Formuliere danach Deine eigene Faustregel. Prüfe: Gibt es Ausnahmen?

Merkkasten
„Du“ und „Sie“ sind Hinweise auf das Register, aber nicht das einzige Merkmal. Auch Wortwahl, Satzbau, Tonfall, Körpersprache, Gruß und Medium wirken mit.


Gesprochen oder geschrieben?

Gesprochene Sprache kann durch Stimme, Pausen, Blickkontakt, Mimik und Gestik unterstützt werden. Geschriebene Sprache muss vieles allein durch Wörter, Satzbau und Gestaltung klarmachen.

Gespräch E-Mail Chat
Stimme und Körpersprache helfen Betreff und Aufbau helfen Tempo, Kürze und Emojis können helfen
sofortige Rückfrage möglich meist zeitversetzte Antwort oft schnelle Antwort
Versprecher möglich Korrektur vor dem Senden möglich Tippfehler und Abkürzungen häufig

Transfer: Ein lockerer Ton in einem Chat kann passend sein. Derselbe Wortlaut kann in einer Bewerbung unpassend wirken.


Medienlabor: markieren, ordnen, vergleichen, kommentieren

Material A – Chat: „Hi, kannst du mir schnell sagen, was wir aufhaben?“

Material B – Schulmail: „Guten Tag, könnten Sie mir bitte mitteilen, welche Aufgaben bis morgen bearbeitet werden sollen?“

Material C – Bewerbung: „Vielen Dank für Ihre Nachricht. Den vorgeschlagenen Gesprächstermin kann ich gerne wahrnehmen.“

Arbeitsauftrag Dein Fokus
Markieren Anrede, Höflichkeitswörter, Satzbau, Gruß
Ordnen informell – neutral – formell
Vergleichen Was ist in A kürzer oder lockerer als in B und C?
Kommentieren Welche Wirkung hat die jeweilige Wortwahl?
Belegen Nenne jeweils mindestens ein Wort oder Satzstück als Beleg.


Hilfestufen

Stufe Hilfe
Hilfe 1 Suche zuerst nach „du/Sie“, Anrede und Gruß.
Hilfe 2 Markiere höfliche Verben wie „könnten“, „möchte“, „würde“.
Hilfe 3 Nutze Satzstarter: „Das Beispiel wirkt eher …, weil …“


Musterlösung und Feedback

Mögliche Einordnung: A ist eher informell. B ist formell für Schule. C ist formell für eine Bewerbung oder geschäftliche Kommunikation.

Gutes Feedback nennt immer einen Beleg. Beispiel: „B wirkt formell, weil die Person mit ‚Sie‘ angesprochen wird und die Bitte mit ‚könnten‘ höflich formuliert ist.“

Wenn Deine Lösung anders ist: Prüfe, ob Du sie mit Situation, Adressat und sprachlichen Merkmalen begründen kannst.


KI-Spirale: KI nutzen, aber selbst denken

KI ersetzt keine eigene Textarbeit.

Schritt Was Du tust
1 Aufgabe verstehen: Was soll entstehen?
2 Selbst denken: Welche Merkmale kennst Du schon?
3 Eigenen Lösungsansatz entwickeln: Schreibe zuerst selbst.
4 Konkrete KI-Frage stellen: Zum Beispiel: „Welche zwei Formulierungen wirken in meiner E-Mail zu locker?“
5 Ausgabe prüfen: Vergleiche mit Originaltext, Regel, Wörterbuch oder verlässlicher Quelle.
6 Fehler finden: Achte auf Unsicherheiten, falsche Behauptungen und erfundene Angaben.
7 Eigene Lösung verbessern: Übernimm nur nachvollziehbare Vorschläge.
8 KI-Hilfe kennzeichnen: Zum Beispiel: „Mit KI auf Höflichkeit geprüft; Endfassung selbst überarbeitet.“

KI-Prüfauftrag: Lass eine KI zwei Varianten derselben Bitte erzeugen: informell und formell. Markiere anschließend selbst die Unterschiede. Prüfe mindestens drei Merkmale. Übernimm keine erfundenen Namen, Firmen oder persönlichen Daten.


Wiederholung in 60 Sekunden

Prüffrage Kurzantwort
Wovon hängt das Register ab? Adressat, Situation, Zweck, Medium
Typisch formell? höfliche Anrede, klare Sätze, sachliche Wortwahl
Typisch informell? vertraute Anrede, Alltagssprache, Kürze
Was bleibt immer wichtig? Respekt und Verständlichkeit
Was prüfst Du vor dem Senden? Passt Ton, Inhalt, Anrede und Gruß?


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Welche Formulierung passt am besten zu einer formellen E-Mail an eine Lehrkraft? (Könnten Sie mir bitte den Abgabetermin nennen?) (!Sag mal wann muss das weg?) (!Hey wann ist Abgabe?) (!Schick mal Termin)




Was ist ein typisches Merkmal informeller Sprache? (Alltagssprachliche und vertraute Wortwahl) (!Immer die Anrede Sie) (!Immer vollständige Bewerbungssätze) (!Immer eine förmliche Grußformel)




Was sollte vor der Wahl des Sprachregisters zuerst geklärt werden? (Wer der Adressat ist und in welcher Situation gesprochen oder geschrieben wird) (!Welche Schriftfarbe am schönsten ist) (!Wie viele Emojis verwendet werden) (!Wie lang der eigene Name ist)




Welche Grußformel passt eher zu einer formellen E-Mail? (Mit freundlichen Grüßen) (!Bis denne) (!LG) (!Ciao)




Welche Aussage ist richtig? (Formelle und informelle Sprache können je nach Situation beide passend sein) (!Formelle Sprache ist immer besser) (!Informelle Sprache ist immer unhöflich) (!In Chats darf man nie vollständige Sätze schreiben)




Welche Formulierung passt eher zu einem Bewerbungsgespräch? (Vielen Dank für die Einladung zu diesem Gespräch) (!Jo cool dass ich da bin) (!Was geht?) (!Hab halt mal vorbeigeschaut)




Was gehört neben Wortwahl auch zur Wirkung gesprochener Sprache? (Tonfall und Körpersprache) (!Nur die Schriftgröße) (!Nur der Dateiname) (!Nur die Betreffzeile)




Welche Bitte ist in einer öffentlichen Situation besonders passend? (Entschuldigen Sie könnten Sie mir bitte helfen?) (!Ey du da hilf mal) (!Mach schnell) (!Na los sag schon)




Was gehört zur kritischen KI-Nutzung? (Eine KI-Ausgabe mit Regeln und verlässlichen Quellen vergleichen) (!Jede KI-Antwort sofort übernehmen) (!Eigene Texte vollständig durch KI ersetzen) (!Ungeprüfte Angaben als sicher darstellen)




Welche Aussage beschreibt adressatengerechtes Schreiben? (Die Sprache wird an Gegenüber Zweck und Situation angepasst) (!Jede Nachricht wird gleich formuliert) (!Nur Rechtschreibung ist wichtig) (!Der Empfänger spielt keine Rolle)





Memory

formell höflich und sachlich
informell locker und vertraut
Adressat angesprochene Person
Betreff kurze Themenzeile einer E-Mail
Grußformel Abschluss einer Nachricht
Tonfall hörbare Art des Sprechens
Register situationsabhängige Sprech- oder Schreibweise





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Freundeschat informelle Nachricht
Schulmail formelle E-Mail
Praktikumsanfrage höfliche Bewerbungssprache
Informationsschalter respektvolle öffentliche Kommunikation
Pausengespräch vertraute mündliche Kommunikation





Kreuzworträtsel

Register Wie heißt eine situationsabhängige Sprech- oder Schreibweise?
Anrede Wie heißt der Beginn, mit dem eine Person direkt angesprochen wird?
Betreff Wie heißt die kurze Themenzeile einer E-Mail?
Höflichkeit Welches Prinzip ist in formellen Bitten besonders wichtig?
Adressat Wie heißt die Person, an die eine Nachricht gerichtet ist?
Tonfall Wie heißt die hörbare Art, wie etwas gesagt wird?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.
Die Wahl des Sprachregisters hängt vom

ab. In einer Bewerbung ist meist eine

Sprache passend. Unter guten Freunden ist häufig eine

Sprache üblich. In einer formellen E-Mail hilft ein klarer

. Eine höfliche Bitte kann mit dem Wort

formuliert werden. Im Gespräch beeinflusst auch der

die Wirkung. Vor dem Absenden solltest Du prüfen, ob die Nachricht zur

passt. KI-Ausgaben müssen vor der Übernahme

werden.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Sprachregister markieren: Markiere in einem selbst erfundenen Freundeschat drei informelle Merkmale und schreibe daneben, warum sie passen.
  2. Schulmail verbessern: Überarbeite „Hi, was war nochmal Hausi?“ zu einer höflichen Nachricht an eine Lehrkraft. Nutze Betreff, Anrede, Bitte und Gruß.
  3. Hörvergleich: Höre zwei Audio-Beispiele dieses Kurses. Notiere zu jedem Beispiel zwei Beobachtungen zu Anrede, Wortwahl oder Tonfall.
  4. Satzstarter nutzen: Formuliere je eine Bitte an einen Freund und an eine unbekannte erwachsene Person. Beginne mit passenden Satzstartern.


Standard

  1. Chat und E-Mail vergleichen: Verfasse dieselbe Information einmal als Chat an einen Freund und einmal als E-Mail an eine Lehrkraft. Markiere mindestens fünf Unterschiede.
  2. Rollenspiel Schule: Spielt zu zweit ein Gespräch über eine versäumte Abgabe. Nehmt zwei Versionen auf: unpassend und passend. Kommentiert anschließend die Unterschiede.
  3. Bewerbungssprache untersuchen: Recherchiere auf einer verlässlichen Berufsorientierungsseite drei Tipps für ein Vorstellungsgespräch. Notiere Quelle, Datum des Zugriffs und jeweils ein sprachliches Beispiel.
  4. Öffentliche Kommunikation gestalten: Schreibe einen kurzen Dialog an einem Informationsschalter. Nutze höfliche Anrede, klare Frage und passenden Abschluss.


Schwer

  1. Medienanalyse: Vergleiche einen Videoausschnitt, ein Audio und eine E-Mail. Untersuche, wie Wortwahl, Tonfall, Körpersprache und Aufbau das Register zeigen. Belege jede Aussage.
  2. Registerwechsel: Schreibe einen informellen Text so um, dass er für eine Bewerbung passt. Erkläre anschließend mindestens sechs gezielte Änderungen.
  3. KI-Spirale anwenden: Schreibe zuerst selbst eine Praktikumsanfrage. Bitte dann eine KI nur um Hinweise zur Adressatenorientierung. Prüfe jeden Hinweis mit einer Regel oder seriösen Quelle, verbessere Deinen Text und kennzeichne die KI-Unterstützung.
  4. Eigenes Lernmedium: Produziere ein 60- bis 90-sekündiges Audio oder Video mit zwei Versionen derselben Situation. Zeige zuerst unpassendes, dann passendes Register. Verwende keine unnötigen personenbezogenen Daten und nur eigene oder frei lizenzierte Medien.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Situationswechsel: Du hast einem Freund geschrieben: „Bin morgen später da, sag Bescheid.“ Formuliere dieselbe Information für eine Lehrkraft und erkläre drei Änderungen.
  2. Wirkung erklären: Vergleiche „Schick mir die Infos“ mit „Könnten Sie mir die Informationen bitte zusenden?“. Erkläre, wie Wortwahl und Satzbau die Beziehung zum Gegenüber verändern.
  3. Fehlersuche Kommunikation: Eine Praktikumsanfrage beginnt mit „Hey Leute“ und endet ohne Gruß. Nenne nicht nur die Fehler, sondern begründe, warum sie in dieser Situation problematisch wirken.
  4. Medientransfer: Übertrage einen gesprochenen, lockeren Dialog in eine formelle E-Mail. Entscheide selbst, welche Informationen ergänzt, gekürzt oder neu geordnet werden müssen.
  5. KI-Kritik: Eine KI behauptet: „In formellen E-Mails darf man niemals du schreiben.“ Prüfe diese Aussage. Formuliere eine genauere Regel und nenne mindestens eine mögliche Ausnahme.


Kompetenzcheck

Kreuze für Dich an: sicher – teilweise – noch üben.

Ich kann … sicher teilweise noch üben
formelle und informelle Merkmale erkennen
Sprache an Adressat und Situation anpassen
Chat und E-Mail passend unterscheiden
in einer Bewerbung höflich und klar formulieren
Aussagen mit Text- oder Medienbelegen begründen
KI-Vorschläge kritisch prüfen

Feedback: Bei „noch üben“ wiederholst Du zuerst die 4-Fragen-Strategie und bearbeitest danach eine Aufgabe aus der Stufe „Leicht“. Bei „teilweise“ wählst Du eine Standardaufgabe. Bei „sicher“ probierst Du eine schwere Transferaufgabe.


Reflexion

  1. Register im Alltag: In welcher Situation fällt Dir die Anpassung Deiner Sprache leicht?
  2. Unsicherheit erkennen: Wann bist Du unsicher, ob „du“ oder „Sie“ passt?
  3. Eigene Wirkung: Welche Formulierung möchtest Du künftig bewusster einsetzen?
  4. KI-Reflexion: Wobei kann KI beim Überarbeiten helfen und was musst Du trotzdem selbst entscheiden?


Lernnachweis

Für einen Lernnachweis solltest Du zeigen, dass Du …

  1. formelle und informelle Sprache an mehreren Merkmalen unterscheiden kannst.
  2. mindestens zwei Situationen adressatengerecht umformulieren kannst.
  3. Deine Entscheidungen mit konkreten sprachlichen Belegen begründest.
  4. eine passende E-Mail mit Betreff, Anrede, klarer Bitte und Gruß verfassen kannst.
  5. in einem kurzen Gespräch passenden Tonfall und angemessene Wortwahl verwendest.
  6. Chat, E-Mail, Audio oder Gespräch hinsichtlich ihrer Wirkung vergleichen kannst.
  7. Quellen bei Recherchen nennst und KI-Unterstützung transparent kennzeichnest.
  8. eine KI-Ausgabe kritisch prüfst, statt sie ungeprüft zu übernehmen.




OERs zum Thema

Freie Medien im Kurs:

Medium Lizenz laut Wikimedia Commons Lernfunktion
Email icon.svg Public Domain E-Mail erkennen
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Microphone icon.svg CC0 mündliche Kommunikation
Job interview.jpg CC BY 2.0 Bewerbungssituation untersuchen
Handshake icon.svg Public Domain Gesprächssituation visualisieren
Dialogue franz mrschwarz 1.ogg Public Domain Höranalyse
GesprächVorstellung.ogg CC BY-SA 3.0 und weitere freie Lizenzen informelles Gespräch hören
De-Bewerbungs-Gespräch.ogg CC BY-SA 4.0 Aussprache hören

Hinweis: Bei Weiterverwendung gelten die Lizenzangaben auf der jeweiligen Wikimedia-Commons-Dateiseite. YouTube-Videos werden nur eingebettet; ihre jeweiligen Nutzungsbedingungen und Rechte bleiben bestehen.


Verknüpfte Lernbereiche


Folgekurs-Empfehlung

Wenn Du diesen Kurs sicher beherrschst, passt als Nächstes: D8 G - Adressatengerecht argumentieren und Gespräche führen. Dort kannst Du das passende Register mit Begründungen, Gesprächsregeln und Feedback verbinden.


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