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D7 E - Präsentationswirkung analysieren und verbessern

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D7 E - Präsentationswirkung analysieren und verbessern



D7 E - Präsentationswirkung analysieren und verbessern

Mini-Beschreibung: Du untersuchst die Wirkung eines Vortrags: Struktur, Sprache, Stimme, Körpersprache und Medieneinsatz. Du belegst Beobachtungen, deutest ihre Wirkung und verbesserst gezielt Schwachstellen.

Zielgruppe: Klasse 7, E-Niveau, Deutsch in Baden-Württemberg

Freie Illustration eines stehenden Sprechers, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0.


Einleitung

Challenge: Stell dir vor, zwei Personen erklären dasselbe Thema. Eine liest leise von vollen Folien ab. Die andere spricht klar, schaut ins Publikum und zeigt nur passende Bilder. Warum wirkt derselbe Inhalt so unterschiedlich?

MERKE Eine Präsentation wirkt durch das Zusammenspiel von Inhalt + Aufbau + Sprache + Stimme + Körpersprache + Medien. Eine gute Analyse trennt zuerst Beobachtung und Bewertung.

Beobachtungsauftrag zum Video: Notiere je ein Beispiel für gelungenen Blickkontakt, verständliches Sprechen und sinnvollen Medieneinsatz. Begründe jeweils kurz die mögliche Wirkung.


Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du:

  1. Präsentationen nach klaren Kriterien untersuchen.
  2. Beobachtung, Wirkung und Bewertung sprachlich sauber trennen.
  3. Struktur und roten Faden analysieren und verbessern.
  4. Sprache, Stimme und Körpersprache differenziert beschreiben.
  5. Folien und andere Medien auf Verständlichkeit und Funktion prüfen.
  6. Feedback mit Belegen geben und Verbesserungsvorschläge begründen.
  7. eine Präsentation überarbeiten und die Wirkung erneut testen.
  8. KI kontrolliert nutzen und ihre Hilfe transparent machen.


Vorwissen aktivieren

60-Sekunden-Check: Denke an einen Vortrag, der Dir im Gedächtnis geblieben ist.

  1. Wirkung: Was hat besonders gewirkt?
  2. Beleg: Woran hast Du das konkret erkannt?
  3. Verbesserung: Was hätte noch besser sein können?

E-Niveau-Regel: Schreibe nicht nur „gut“ oder „schlecht“. Nutze die Kette:

Beobachtung mögliche Wirkung Beleg gezielte Verbesserung
„Die Person liest fast nur von der Folie.“ Kontakt zum Publikum kann schwächer wirken. Blick bleibt häufig auf der Leinwand. Folie kürzen, Stichworte nutzen, Blickkontakt üben.


Struktur: Hat der Vortrag einen roten Faden?

Eine klare Präsentation hat meist Einleitung – Hauptteil – Schluss. Entscheidend ist nicht nur die Reihenfolge: Die Teile müssen funktional zusammenpassen.

  1. Einleitung: Interesse wecken, Thema und Leitfrage klären.
  2. Hauptteil: Gedanken sinnvoll ordnen, Beispiele und Belege verknüpfen.
  3. Schluss: Kernaussage sichern, Leitfrage beantworten, Ausblick geben.

Aktiv untersuchen: Stoppe das Video nach wichtigen Aussagen. Ordne sie den drei Teilen Einleitung, Hauptteil oder Schluss zu.

MERKE Ein roter Faden ist erkennbar, wenn das Publikum jederzeit weiß: Worum geht es? Wo bin ich? Warum kommt dieser Punkt jetzt?

Offenes OER-Material: Jugend präsentiert – Der rote Faden, Material für Klasse 7–13, CC BY-SA.


Mini-Folien: Struktur vergleichen

Unklare Folie Verbesserte Folie
Wasser
Wasserkreislauf, Wolken, Regen, Verdunstung, Grundwasser, Meer, Sonne, Pflanzen, Klima, Beispiele ...
Wie wandert Wasser?
1. Verdunstung
2. Wolkenbildung
3. Niederschlag
Kernaussage: Wasser bewegt sich in einem Kreislauf.

Vergleiche: Welche Folie hilft stärker beim Verstehen? Begründe mit Ordnung, Schwerpunkt und Lesbarkeit.


Sprache: Verständlich, präzise, adressatengerecht

Gute Vortragssprache ist keine Schriftsprache zum Vorlesen. Sie hilft beim Zuhören.

  1. Adressatengerecht: Begriffe erklären, Vorwissen beachten.
  2. Verknüpft: Übergänge wie „zuerst“, „dagegen“, „deshalb“, „zusammenfassend“ nutzen.
  3. Präzise: passende Fachbegriffe verwenden und erklären.
  4. Reduziert: Wiederholungen und unnötige Füllwörter begrenzen.

Markier-Aufgabe: Höre auf Fülllaute und Pausen. Markiere in Deinen Notizen:

  1. F = Fülllaut
  2. P = sinnvolle Pause
  3. Ü = gelungener Übergang

Mehrdeutigkeit beachten: Eine Pause ist nicht automatisch Unsicherheit. Sie kann auch gliedern, betonen oder Zeit zum Nachdenken geben. Entscheidend ist der Kontext.


Stimme: Lautstärke, Tempo, Betonung, Pause

Die Stimme steuert Aufmerksamkeit und Verständlichkeit.

Merkmal Analysefrage mögliche Verbesserung
Lautstärke Können alle gut hören? etwas lauter, aber nicht schreien
Tempo Bleibt Zeit zum Verstehen? an wichtigen Stellen verlangsamen
Betonung Werden Schlüsselwörter hörbar? Kernbegriffe gezielt hervorheben
Pausen Helfen Pausen beim Gliedern? nach wichtigen Aussagen kurz warten


Audio-Labor

Nimm mit einem schulisch erlaubten Gerät denselben Satz zweimal auf:

„Heute zeige ich euch, warum gute Folien nicht möglichst viele Informationen enthalten sollten.“

  1. Aufnahme A: gleichmäßig und ohne bewusste Pause.
  2. Aufnahme B: mit Betonung auf gute Folien und nicht möglichst viele sowie einer Pause vor der Begründung.
  3. Vergleiche beide Aufnahmen mit Kopfhörern.
  4. Kommentiere: Welche Version unterstützt die Aussage besser? Belege mit mindestens zwei Hörmerkmalen.

Datenschutz: Teile Aufnahmen nur im vereinbarten Lernraum. Veröffentliche keine fremden Stimmen ohne Zustimmung.


Körpersprache: sichtbar kommunizieren

Zur Körpersprache gehören unter anderem Haltung, Gestik, Mimik, Blickkontakt und Position im Raum. Einzelne Gesten haben keine feste, immer gleiche Bedeutung. Analysiere deshalb das Zusammenspiel und den Kontext.

Freie Illustration eines Vortragenden am Rednerpult, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0.

Video-Analyse:

  1. Beobachte zuerst nur die Hände.
  2. Beobachte danach nur Blick und Kopfhaltung.
  3. Schau ein drittes Mal auf das Zusammenspiel.
  4. Formuliere ein Urteil nach dem Muster: Beobachtung → mögliche Wirkung → Beleg → Verbesserung.
MERKE Körpersprache darf Inhalte unterstützen. Sie sollte nicht wie eine einstudierte „Geheimgeste“ bewertet werden. Eine Analyse beschreibt sichtbares Verhalten und begründet vorsichtig seine mögliche Wirkung.


Medieneinsatz: Zeigen statt überladen

Medien sollen eine Aussage verständlicher, anschaulicher oder merkbarer machen. Sie sind kein Teleprompter.

Projektor im Unterricht, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0.

Prüffragen für Folien:

  1. Was ist die wichtigste Aussage dieser Folie?
  2. Ist der Text aus normaler Entfernung lesbar?
  3. Braucht das Publikum dieses Bild, Diagramm oder Beispiel wirklich?
  4. Erklärt die sprechende Person die Folie, statt sie nur vorzulesen?
  5. Sind Bild- und Textquellen angegeben?

OER-Übung: Jugend präsentiert – Von Text und Bild zur Folie, Schwerpunkt Medieneinsatz, CC BY-SA.


Medienwirkung sichtbar machen

Overheadprojektor im Unterricht, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0/GFDL.

Medium kann besonders helfen bei Risiko
Bild Veranschaulichung nur dekorativ
Diagramm Daten und Vergleiche zu komplex
Stichwortfolie Orientierung zu viel Text
kurzes Video Bewegung oder Beispiel ersetzt die eigene Erklärung
Tafel/Plakat schrittweisem Aufbau unleserlicher Gestaltung


Präsentationen analysieren

Analyseauftrag E-Niveau: Untersuche einen Vortrag nicht nur nach Fehlern. Prüfe, wie Gestaltungsmittel zusammenwirken und welche Alternative besser zum Ziel passen könnte.

Unterrichtssituation, Wikimedia Commons, gemeinfreies Ausgangsmaterial.


Fünf-Felder-Analyse

Bereich Beobachtung Wirkung Beleg Verbesserung
Struktur
Sprache
Stimme
Körpersprache
Medien

Satzstarter:

  1. „Auffällig ist, dass …“
  2. „Das könnte beim Publikum … bewirken, weil …“
  3. „Ein konkreter Beleg ist …“
  4. „Wirksamer wäre …, da …“
  5. „Eine andere Deutung wäre …“


Feedbackraster

Kriterium noch unklar teilweise überzeugend gezielt und begründet
Struktur Teile stehen nebeneinander. Gliederung ist meist erkennbar. roter Faden, Übergänge und Schwerpunkt sind klar.
Sprache pauschale Aussagen einzelne Fachbegriffe und Belege präzise Analyse mit passenden Fachbegriffen
Stimme nur „laut/leise“ mehrere Merkmale beschrieben Merkmal, Wirkung und Verbesserung verknüpft
Körpersprache deutet Gesten vorschnell beschreibt sichtbares Verhalten berücksichtigt Kontext und alternative Deutungen
Medien urteilt nach Geschmack nennt Lesbarkeit und Menge prüft Funktion, Auswahl, Gestaltung und Quellen


Differenziertes Feedback

Feedbackformel: Wahrnehmung – Wirkung – Wunsch

Beispiel: „Du schaust bei der Erklärung des Diagramms häufig zur Leinwand. Dadurch verliere ich zeitweise den Kontakt. Zeige kurz auf die Stelle und wende Dich danach wieder dem Publikum zu.“

Hilfestufe 1 – Fragen: Was sehe oder höre ich? Was könnte das bewirken? Wo ist mein Beleg?

Hilfestufe 2 – Satzbauplan: „Wenn …, dann wirkt …, weil … . Deshalb würde ich …“

Hilfestufe 3 – Fachwörter: roter Faden, Übergang, Adressatenbezug, Sprechtempo, Betonung, Pause, Blickkontakt, Gestik, Visualisierung, Quellenangabe.


Schwachstellen gezielt verbessern

Mini-Fall: Eine Schülerin präsentiert vier Minuten. Ihre Folien enthalten ganze Absätze. Sie liest oft ab, spricht schnell und erklärt ein Diagramm nur mit „Hier sieht man das“. Die Gliederung ist fachlich sinnvoll.

Dein Auftrag: Wähle zwei Schwachstellen. Begründe, welche Du zuerst verbessern würdest. Entwickle je eine konkrete Maßnahme und erkläre, wie Du den Erfolg testen kannst.


Musterlösung zur Selbstkontrolle

Eine mögliche Lösung:

  1. Medieneinsatz: Absätze auf Kernaussagen reduzieren. Erfolgstest: Eine Testperson kann nach fünf Sekunden die Hauptaussage der Folie nennen.
  2. Stimme/Sprache: Diagramm mit einer klaren Aussage erklären und an wichtigen Stellen langsamer sprechen. Erfolgstest: Testpublikum kann die Aussage des Diagramms ohne Nachlesen wiedergeben.
  3. Stärke erhalten: Die sinnvolle Gliederung bleibt bestehen.

E-Niveau: Auch eine andere Reihenfolge kann überzeugend sein, wenn Du sie nachvollziehbar begründest.


KI-Spirale für Präsentationsfeedback

KI kann Ideen liefern, aber sie darf Dein eigenes Beobachten und Prüfen nicht ersetzen.

Schritt Dein Handeln
Selbst denken Beobachte den Vortrag zuerst ohne KI.
Eigene Lösung beginnen Formuliere mindestens zwei eigene Analysepunkte.
Gezielt fragen Frage z. B. nach möglichen Alternativen für einen Übergang.
Prüfen Vergleiche die KI-Antwort mit Originalvideo, Regel, Wörterbuch oder verlässlicher Quelle.
Unsicherheit erkennen Markiere Aussagen, die nur Vermutungen sind.
Verbessern Überarbeite Deine eigene Lösung.
Transparent machen Notiere kurz, wobei KI geholfen hat.

Beispielprompt: „Ich habe beobachtet, dass der Sprecher beim Erklären eines Diagramms fast durchgehend zur Leinwand schaut. Nenne drei mögliche Verbesserungen. Trenne Beobachtung, mögliche Wirkung und Vorschlag.“

Prüffrage: Behauptet die KI eine Wirkung als sichere Tatsache? Dann formuliere vorsichtiger: „kann wirken“, „könnte erschweren“, „möglicherweise“.


Aktiv mit Medien arbeiten

  1. Markieren: Markiere in einem Transkript Übergänge, Fachbegriffe und Füllwörter.
  2. Ordnen: Sortiere fünf Vortragsbausteine zu Einleitung, Hauptteil und Schluss.
  3. Vergleichen: Vergleiche zwei Folien zum selben Thema.
  4. Kommentieren: Schreibe ein begründetes Peer-Feedback.
  5. Recherchieren: Finde ein frei lizenziertes Bild auf Wikimedia Commons.
  6. Belegen: Gib Dateiname, Urheber und Lizenz an.
  7. Gestalten: Erstelle eine eigene verbesserte Folie oder ein 60-Sekunden-Video.
  8. Reflektieren: Erkläre, welche Änderung die größte Wirkung hatte.


Medien- und Quellencheck

Bevor Du ein Bild, Audio oder Video verwendest:

  1. Prüfe Urheber und Lizenz.
  2. Nutze bevorzugt gemeinfreie, Creative-Commons- oder eigene Materialien.
  3. Übernimm nur kurze funktionale Zitate und nenne die Quelle.
  4. Vermeide unnötige personenbezogene Daten.
  5. Frage bei eigenen Aufnahmen nach Zustimmung der Beteiligten.

Freie Materialsammlung: Jugend präsentiert – Materialsuche. Die dort gekennzeichneten Unterrichtsmaterialien stehen laut Anbieter unter Creative-Commons-Lizenzen; beachte die konkrete Lizenzangabe beim Material.


Kompetenzbezug Baden-Württemberg

Der Kurs trainiert zentrale Fähigkeiten des Deutschunterrichts in Klasse 7/8: Präsentationen planen, einschätzen und überarbeiten, Körpersprache in ihrer Wirkung untersuchen sowie eigene Beiträge adressaten- und situationsgerecht gestalten.

Orientierung: Bildungsplan Baden-Württemberg – Deutsch 7/8, Funktion von Äußerungen


Wiederholung: Die 5-Punkte-Formel

1 Struktur 2 Sprache 3 Stimme 4 Körpersprache 5 Medien
roter Faden verständlich & präzise hörbar & gestaltet sichtbar & passend funktional & lesbar

Kurzformel: Beobachten → Wirkung prüfen → Beleg nennen → Alternative entwickeln → erneut testen


Kompetenzcheck

Kreuze für Dich gedanklich an: sicher – teilweise – noch üben.

Ich kann … sicher teilweise noch üben
Beobachtung und Bewertung trennen.
fünf Wirkungsbereiche analysieren.
alternative Deutungen berücksichtigen.
konkrete Verbesserungen begründen.
Medienquellen und Lizenzen prüfen.
KI-Hilfe kontrollieren und transparent machen.


Reflexion

  1. Welche Änderung an Deinem eigenen Vortragen bringt vermutlich die größte Wirkung?
  2. Woran würdest Du erkennen, dass die Änderung funktioniert?
  3. Welche Rückmeldung war besonders hilfreich, weil sie einen Beleg enthielt?
  4. Wo war die Wirkung eines Vortrags mehrdeutig?
  5. Welche Aufgabe sollte eine KI bei Deiner nächsten Präsentation übernehmen – und welche nicht?

Folgekurs-Empfehlung: D7 E - Feedback geben und annehmen, Präsentieren, Rhetorik und Medienkompetenz.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was gehört zu einer fundierten Präsentationsanalyse? (Beobachtung Wirkung Beleg und Verbesserung) (!Nur persönlicher Geschmack) (!Nur die Anzahl der Folien) (!Nur die Länge des Vortrags)




Woran erkennst Du einen roten Faden? (Die Teile sind sinnvoll verbunden und führen zur Kernaussage) (!Jede Folie hat eine andere Schriftart) (!Der Vortrag enthält besonders viele Fakten) (!Die Einleitung ist länger als der Hauptteil)




Was ist bei der Analyse von Körpersprache besonders wichtig? (Sichtbares Verhalten im Kontext beschreiben) (!Jede Geste eindeutig deuten) (!Nur auf die Hände achten) (!Körpersprache grundsätzlich ignorieren)




Welche Funktion kann eine Sprechpause haben? (Sie kann gliedern und eine Aussage betonen) (!Sie macht jede Aussage automatisch falsch) (!Sie ersetzt eine Quellenangabe) (!Sie zeigt immer Unsicherheit)




Was kennzeichnet eine funktionale Folie? (Sie unterstützt eine klare Aussage) (!Sie enthält möglichst viele Sätze) (!Sie wiederholt den gesprochenen Text vollständig) (!Sie nutzt möglichst viele Effekte)




Welche Aussage trennt Beobachtung und Wirkung korrekt? (Der Blick bleibt oft auf der Folie dadurch kann Publikumskontakt fehlen) (!Der Sprecher ist schlecht) (!Die Folie ist langweilig) (!Die Körpersprache ist falsch)




Was ist adressatengerechte Sprache? (Sprache die Vorwissen und Situation des Publikums berücksichtigt) (!Sprache mit möglichst vielen Fremdwörtern) (!Sprache ohne Beispiele) (!Sprache die immer gleich bleibt)




Wie überprüfst Du eine Verbesserung am sinnvollsten? (Du testest sie erneut mit einem klaren Kriterium) (!Du änderst gleichzeitig alles) (!Du fragst nur die präsentierende Person) (!Du verlässt Dich auf ein Bauchgefühl)




Was gehört zur KI-Spirale? (Eigene Lösung beginnen KI gezielt nutzen und Ergebnis prüfen) (!KI sofort die gesamte Analyse schreiben lassen) (!KI-Ausgaben ungeprüft übernehmen) (!KI-Nutzung verbergen)




Welche Quellenwahl ist für eine eigene Folie besonders geeignet? (Gemeinfreie offen lizenzierte oder eigene Medien) (!Beliebige Bilder ohne Herkunft) (!Fotos fremder Personen ohne Zustimmung) (!Ungeprüfte Screenshots ohne Quelle)





Memory

Roter Faden nachvollziehbare Verbindung der Vortragsteile
Betonung Hervorhebung wichtiger Wörter
Blickkontakt sichtbare Orientierung am Publikum
Visualisierung bildliche Unterstützung einer Aussage
Beleg konkrete Beobachtung als Grundlage eines Urteils
Peerfeedback Rückmeldung durch Mitschülerinnen und Mitschüler





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Einleitung Interesse wecken und Leitfrage klären
Hauptteil Argumente Beispiele und Belege entfalten
Schluss Kernaussage sichern und Ausblick geben
Beobachtung sichtbares oder hörbares Merkmal beschreiben
Verbesserung konkrete Alternative mit Ziel formulieren






Kreuzworträtsel

Gestik Wie heißt der Einsatz von Hand- und Armbewegungen beim Sprechen?
Stimme Welches Ausdrucksmittel umfasst Lautstärke Tempo und Betonung?
Schluss Welcher Vortragsteil sichert die Kernaussage am Ende?
Medien Womit können Bilder Folien oder Videos zusammenfassend bezeichnet werden?
Feedback Wie heißt eine begründete Rückmeldung zu einer Leistung?
Struktur Welcher Fachbegriff bezeichnet den geordneten Aufbau eines Vortrags?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.
Eine überzeugende Präsentation folgt einem erkennbaren

. Eine Analyse beginnt mit einer konkreten

. Die mögliche Wirkung wird mit einem

verbunden. Beim Sprechen beeinflusst das

die Verständlichkeit. Gezielte

können Aussagen gliedern. Zur Körpersprache gehört der

. Eine Folie sollte eine zentrale

unterstützen. Bei KI-Hilfe muss das Ergebnis anschließend

werden.




Lösungen und Selbstkontrolle

Drag and Drop: Einleitung → Interesse und Leitfrage; Hauptteil → Entfaltung; Schluss → Sicherung; Beobachtung → beschreiben; Verbesserung → Alternative.

Kreuzworträtsel: Gestik, Stimme, Schluss, Medien, Feedback, Struktur.

Lückentext: roter Faden, Beobachtung, Beleg, Tempo, Pausen, Blickkontakt, Aussage, geprüft.

Selbstkontrolle E-Niveau: Prüfe bei jeder Analyse:

  1. Habe ich mindestens eine konkrete Beobachtung?
  2. Trenne ich Beobachtung von Bewertung?
  3. Nenne ich eine plausible Wirkung statt einer sicheren Gedankenlese-Deutung?
  4. Belege ich mein Urteil?
  5. Formuliere ich eine konkrete Verbesserung?
  6. Kann ich erklären, warum diese Verbesserung zum Ziel passt?


Offene Aufgaben


Leicht

  1. Blickkontakt beobachten: Schau 60 Sekunden eines Vortrags ohne Ton. Notiere drei sichtbare Beobachtungen, ohne Absichten zu unterstellen.
  2. Sprechtempo testen: Nimm denselben Satz langsam und schnell auf. Vergleiche Verständlichkeit und Wirkung.
  3. Folie entschlacken: Kürze eine überladene Folie auf Überschrift, drei Kernpunkte und eine Visualisierung.
  4. Übergänge markieren: Markiere in einem kurzen Vortrag Wörter, die Abschnitte verbinden.


Standard

  1. Videoanalyse: Untersuche zwei Minuten eines geeigneten Vortrags mit der Fünf-Felder-Analyse.
  2. Peerfeedback: Gib einer Mitschülerin oder einem Mitschüler Feedback nach der Formel Wahrnehmung – Wirkung – Wunsch.
  3. Freies Bild recherchieren: Finde ein passendes Bild für eine Präsentation und dokumentiere Dateiname, Urheber, Lizenz und Verwendungszweck.
  4. Folien vergleichen: Gestalte zwei Varianten derselben Folie und teste mit drei Personen, welche Hauptaussage schneller erkannt wird.


Schwer

  1. Wirkung experimentell prüfen: Verändere bei einem 90-Sekunden-Vortrag nur ein Merkmal, etwa Tempo oder Folienmenge. Vergleiche Rückmeldungen.
  2. Mehrdeutige Körpersprache: Suche drei mögliche Deutungen derselben sichtbaren Haltung und begründe, welche Zusatzinformationen für ein Urteil fehlen.
  3. Verbesserungen priorisieren: Analysiere einen Vortrag mit mindestens drei Schwachstellen und begründe, welche Änderung zuerst erfolgen sollte.
  4. Vorher-Nachher-Video: Produziere zwei kurze Versionen desselben Vortragsausschnitts. Dokumentiere Änderungen, Feedback, Quellen und eventuelle KI-Unterstützung.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Transfer auf einen neuen Vortrag: Analysiere einen unbekannten zweiminütigen Vortrag. Formuliere für alle fünf Wirkungsbereiche je Beobachtung, Wirkung und Beleg.
  2. Priorisieren: Wähle aus vier möglichen Verbesserungen die zwei passendsten für ein konkretes Präsentationsziel und begründe die Reihenfolge.
  3. Medienkritik: Beurteile eine optisch attraktive, aber informationsarme Folie. Erkläre, warum Gestaltung allein nicht genügt.
  4. Alternative Deutung: Formuliere zu einer auffälligen Körpersprache mindestens zwei plausible Wirkungsdeutungen und benenne fehlende Informationen.
  5. Feedback prüfen: Überarbeite die Rückmeldung „Du musst selbstbewusster sein“ zu einem beobachtbaren, begründeten und umsetzbaren Feedback.
  6. KI-Ergebnis prüfen: Vergleiche eine KI-Analyse mit dem Originalvortrag. Markiere belegte Aussagen, Vermutungen und Fehler und verfasse anschließend Deine eigene verbesserte Analyse.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis ist wichtig:

  1. Du analysierst Struktur, Sprache, Stimme, Körpersprache und Medien.
  2. Du trennst Beobachtung, Wirkung und Bewertung.
  3. Du verwendest passende Fachbegriffe.
  4. Du belegst Urteile mit konkreten Stellen aus dem Material.
  5. Du entwickelst umsetzbare Verbesserungen und begründest ihre Priorität.
  6. Du berücksichtigst Mehrdeutigkeit und alternative Deutungen.
  7. Du nutzt Medien mit korrekten Quellen- und Lizenzangaben.
  8. Du dokumentierst KI-Unterstützung transparent und prüfst KI-Ausgaben.
  9. Du reflektierst anhand eines Vorher-Nachher-Vergleichs, ob Deine Verbesserung wirkt.




OERs zum Thema

Wikipedia – Präsentation:

Weitere offene Lernmaterialien:

  1. Jugend präsentiert – Körpersprache in Präsentationen, Klasse 7–13, CC BY-SA.
  2. Jugend präsentiert – Stimme trainieren, Klasse 7–13, CC BY-SA.
  3. Jugend präsentiert – Bewertungskriterien verstehen, mit Bewertungsbogen.
  4. Wikimedia Commons – Body language, freie bzw. offen lizenzierte Medien nach jeweiliger Dateilizenz.



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