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M6 M - Mein Mathe-Portfolio Klasse 6

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M6 M - Mein Mathe-Portfolio Klasse 6



M6 M - Mein Mathe-Portfolio Klasse 6

Dein Mathe-Portfolio macht Lernen sichtbar. Du sammelst nicht einfach Arbeitsblätter, sondern wählst aussagekräftige Lernprodukte aus, erklärst Deine Rechen- und Denkwege, vergleichst frühere mit späteren Lösungen und formulierst nächste Ziele. Auf dem M-Niveau zeigst Du dabei nicht nur, dass ein Ergebnis stimmt, sondern auch, warum Dein Vorgehen sinnvoll ist und wie Du es überprüfen kannst.

Bereich Ein mögliches Lernprodukt Was daran sichtbar werden soll
Rationale Zahlen Zahlengerade, Bruchbild, Stellenwerttafel, Rechenweg Darstellen, ordnen, rechnen, begründen
Geometrie Konstruktion, Koordinatenbild, Körpernetz Genauigkeit, Fachsprache, räumliches Denken
Funktionaler Zusammenhang Wertetabelle, Graph, Zuordnungsvorschrift Muster erkennen und darstellen
Daten und Diagramme Datentabelle, Säulen- oder Kreisdiagramm Daten auswerten und kritisch lesen
Mathematisches Modellieren Sachaufgabe mit Modellierungskreislauf Realsituation übersetzen, rechnen, prüfen
Reflexion Lernjournal oder Reflexionskarte Fortschritt erkennen und nächste Ziele setzen


Einleitung

Ein Portfolio ist eine bewusst ausgewählte Sammlung von Lernprodukten. Für Dein Mathe-Portfolio bedeutet das: Du dokumentierst nicht nur fertige Ergebnisse, sondern auch Entwürfe, Fehlerkorrekturen, Skizzen, Rechenwege, Tabellen, Diagramme, Konstruktionen und Reflexionen. So kannst Du zeigen, wie sich Dein mathematisches Denken entwickelt.

Ein gutes Portfolio beantwortet zu jedem wichtigen Lernprodukt vier Fragen:

Frage Dein Blick auf das Lernen
Was habe ich gemacht? Beschreibe die Aufgabe und Dein Produkt knapp.
Wie bin ich vorgegangen? Zeige Rechenweg, Skizze, Tabelle, Konstruktion oder Modell.
Was kann ich jetzt besser? Vergleiche mit einem früheren Stand.
Was ist mein nächstes Ziel? Formuliere einen konkreten nächsten Schritt.

Merksatz: Ein schönes Blatt allein ist noch kein gutes Portfolio. Entscheidend ist, dass Dein mathematischer Denkweg erkennbar wird.


Portfolio-Kompass

Nutze für jedes Lernprodukt einen kleinen Kompetenz-Check:

Stufe Bedeutung Typischer Satz
1 Ich brauche noch Unterstützung. „Ich weiß noch nicht, welchen Schritt ich zuerst machen soll.“
2 Ich kann es mit Hilfe. „Mit einem Beispiel oder einer Skizze finde ich den Weg.“
3 Ich kann es selbstständig. „Ich kann meinen Rechenweg erklären und prüfen.“
4 Ich kann es übertragen. „Ich kann die Idee auf eine neue Aufgabe anwenden und begründen.“


Medienhinweis

Die eingebundenen Wikimedia-Commons-Dateien wurden passend zum Lerninhalt ausgewählt. Bei freien Medien findest Du Urheber- und Lizenzangaben auf der jeweiligen Dateiseite. Interaktive GeoGebra-Materialien und YouTube-Videos werden nur als ergänzende Lernmedien eingesetzt; Dein eigenes Portfolio soll immer eigene mathematische Darstellungen und Reflexionen enthalten.


Lernbereich 1: Rationale Zahlen

Rationale Zahlen kannst Du als Bruch, Dezimalzahl, Prozentangabe oder Punkt auf einer Zahlengeraden darstellen. Für Dein Portfolio ist besonders wichtig, dass Du zwischen Darstellungen wechseln und erklären kannst, warum verschiedene Schreibweisen dieselbe Zahl meinen.


Lernprodukt A: Dynamische Zahlengerade

Beispiel:

3<1,5<0<34<1,2

Warum? Auf der Zahlengeraden gilt: Je weiter rechts eine Zahl liegt, desto größer ist sie.

Zahl Darstellung Lage
2,5 negative Dezimalzahl links von 2
12 negativer Bruch genau zwischen 1 und 0
0,75 Dezimalzahl gleich 34
54 unechter Bruch gleich 1,25

Interaktive Zahlengerade:

Portfolio-Auftrag: Erzeuge fünf eigene Zahlen, darunter mindestens einen negativen Wert, einen Bruch und eine Dezimalzahl. Ordne sie auf einer Zahlengerade und schreibe zwei Vergleichsaussagen mit < oder > dazu.


Lernprodukt B: Brüche sichtbar machen

Ein Bruch besteht aus Zähler und Nenner:

34

Der Nenner 4 sagt, in wie viele gleich große Teile das Ganze geteilt wird. Der Zähler 3 sagt, wie viele dieser Teile gemeint sind.

Gleichwertige Brüche liegen an derselben Stelle auf der Zahlengerade:

12=24=36=0,5

Bewegliche Bruchdarstellung:

Portfolio-Auftrag: Stelle 23, 46 und 0,6 mit mindestens zwei verschiedenen Darstellungen dar. Markiere, welche Darstellungen denselben Wert beschreiben.


Lernprodukt C: Interaktives Stellenwertmodell

Bei Dezimalzahlen entscheidet die Stelle über den Wert einer Ziffer.

Hunderter Zehner Einer Komma Zehntel Hundertstel Tausendstel
0 1 2 , 3 0 4

Damit gilt:

12,304=10+2+310+0100+41000

Interaktive Stellenwerttafel:

Portfolio-Auftrag: Erkläre an der Zahl 7,052, warum die Null an der Zehntelstelle wichtig ist. Vergleiche anschließend 7,052 mit 7,52.


Lernprodukt D: Rechenweg als Schrittfolge

Beispiel für die Addition ungleichnamiger Brüche:

Schritt Rechnung Begründung
1 34+56 Die Nenner sind verschieden.
2 34=912 und 56=1012 Gemeinsamer Nenner 12
3 912+1012=1912 Gleichnamige Brüche addieren
4 1912=1712 Unechten Bruch umwandeln
5 Probe: 0,75+0,831,58 Ergebnis ist größenmäßig plausibel

Auch bei ganzen Zahlen hilft die Zahlengerade. Beispiel:

2+5=3

Du startest bei 2 und gehst fünf Schritte nach rechts.

Portfolio-Reflexion: Welcher Rechenschritt war für Dich früher besonders fehleranfällig? Zeige einen alten Fehler und eine verbesserte Lösung.


Lernbereich 2: Geometrie

Geometrie wird im Portfolio besonders anschaulich: Konstruktionen, Koordinatensysteme, Netze und Körper lassen sich zeichnen, messen, falten und digital bewegen.


Lernprodukt E: Punkte im Koordinatensystem

Ein Punkt wird als geordnetes Paar angegeben:

P(32)

Zuerst liest Du die x-Koordinate, danach die y-Koordinate.

Punkt x y Lage
A(23) 2 3 rechts und oben
B(41) -4 1 links und oben
C(23) -2 -3 links und unten
D(32) 3 -2 rechts und unten

Portfolio-Auftrag: Zeichne vier Punkte so, dass ein Rechteck entsteht. Notiere die Koordinaten und bestimme Seitenlängen und Umfang.


Lernprodukt F: Konstruktion mit Zirkel und Lineal

Die Mittelsenkrechte einer Strecke steht senkrecht auf der Strecke und geht durch ihren Mittelpunkt.

Visuelle Schrittfolge:

Schritt Tätigkeit Kontrollfrage
1 Zeichne die Strecke AB. Sind die Endpunkte klar markiert?
2 Zeichne um A einen Kreisbogen mit Radius größer als der halben Strecke. Schneidet der Bogen den Raum ober- und unterhalb der Strecke?
3 Zeichne mit gleichem Radius um B einen zweiten Kreisbogen. Entstehen zwei Schnittpunkte?
4 Verbinde die beiden Schnittpunkte. Ist die Gerade senkrecht zu AB?
5 Miss zur Kontrolle. Liegt der Mittelpunkt gleich weit von A und B entfernt?

Auch eine Winkelhalbierende kann schrittweise konstruiert werden:

Portfolio-Auftrag: Fotografiere oder scanne Deine eigene Konstruktion. Beschrifte die Konstruktionslinien und erkläre, welche Linien nur Hilfslinien sind.


Lernprodukt G: Würfelnetze und 3D-Körper

Ein Würfel besteht aus sechs quadratischen Flächen. Nicht jede Anordnung aus sechs Quadraten lässt sich zu einem Würfel falten.

Für einen Würfel mit Kantenlänge a gilt:

O=6a2

V=a3

Beispiel für a=4cm:

O=6(4cm)2=96cm2

V=(4cm)3=64cm3

Faltbarer und rotierbarer Würfel:

Portfolio-Auftrag: Wähle zwei verschiedene Würfelnetze, zeichne sie auf kariertes Papier, sage vor dem Falten voraus, welche Flächen gegenüberliegen, und überprüfe Deine Vermutung durch Falten.


Lernbereich 3: Funktionale Zusammenhänge

Ein funktionaler Zusammenhang beschreibt, wie eine Größe von einer anderen abhängt. In Klasse 6 ist besonders die direkte Proportionalität wichtig.


Lernprodukt H: Von der Situation zur Wertetabelle

Beispiel: Ein Heft kostet Fehler beim Parsen (Syntaxfehler): {\displaystyle 2{,}40\,€} .

Anzahl x 0 1 2 3 5 10
Preis y in € 0 2,40 4,80 7,20 12,00 24,00

Die Zuordnungsvorschrift lautet:

y=2,40x

Der Quotient ist für alle von null verschiedenen Werte gleich:

yx=2,40

Das ist ein Kennzeichen einer direkten proportionalen Zuordnung.


Lernprodukt I: Tabelle, Graph und Term verbinden

Bei y=2,40x liegen die Punkte des Graphen auf einer Geraden durch den Ursprung.

Dynamischer Graph einer proportionalen Zuordnung:

Dreisatz als sichtbarer Rechenweg:

Hefte Preis
5 12,00 €
:5 :5
1 2,40 €
8 8
8 19,20 €

Portfolio-Auftrag: Erfinde selbst eine proportionale Situation, erstelle Wertetabelle, Term und Graph und erkläre, woran man die Proportionalität erkennt.


Lernbereich 4: Daten und Diagramme

Daten werden erst dann verständlich, wenn Du sie sinnvoll ordnest, darstellst und interpretierst. Ein Diagramm ist deshalb nicht nur ein Bild, sondern eine mathematische Aussage.


Lernprodukt J: Daten sammeln und ordnen

Beispiel: Eine Klasse notiert die Zahl gelesener Bücher in einem Monat.

2, 3, 1, 4, 2, 5, 3, 2, 4, 2

Häufigkeitstabelle:

Bücher 1 2 3 4 5 Summe
Absolute Häufigkeit 1 4 2 2 1 10
Relative Häufigkeit 10 % 40 % 20 % 20 % 10 % 100 %

Der Mittelwert ist:

x=2+3+1+4+2+5+3+2+4+210=2810=2,8


Lernprodukt K: Diagramme kritisch lesen

Frage bei jedem Diagramm:

Prüffrage Warum sie wichtig ist
Wo beginnt die Achse? Ein abgeschnittener Achsenbeginn kann Unterschiede größer wirken lassen.
Sind die Abstände gleich groß? Ungleiche Skalierung kann täuschen.
Sind Einheiten angegeben? Ohne Einheit ist eine Zahl schwer einzuordnen.
Wie groß ist die Stichprobe? Wenige Daten können ein unsicheres Bild ergeben.
Passt die Diagrammart? Nicht jede Darstellung eignet sich für jede Fragestellung.

Interaktive Diagramm-Übung:

Portfolio-Auftrag: Sammle eine kleine Datenmenge aus Deinem Alltag, zum Beispiel Schulwege in Minuten oder gelesene Seiten pro Tag. Erstelle eine Tabelle und ein Diagramm. Schreibe danach zwei richtige Aussagen und eine Aussage, die das Diagramm übertreibt. Erkläre den Unterschied.


Lernbereich 5: Mathematisches Modellieren

Beim Modellieren übersetzt Du eine Situation aus der Wirklichkeit in Mathematik und prüfst anschließend, ob Dein Ergebnis zur Wirklichkeit passt.


Lernprodukt L: Modellierungskreislauf

Phase Leitfrage Beispiel
Verstehen Was ist gegeben, was wird gesucht? 18 Getränke kosten je 1,45 €.
Vereinfachen Welche Angaben sind wichtig? Gleicher Preis pro Getränk.
Mathematisieren Welche Rechnung passt? 181,45
Rechnen Was ergibt das Modell? 181,45=26,10
Interpretieren Was bedeutet das Ergebnis? Die Getränke kosten 26,10 €.
Prüfen Ist das Ergebnis plausibel? 181,50=27, also passt 26,10 € größenmäßig.

Schätzprobe:

181,45201,50=30

Das exakte Ergebnis Fehler beim Parsen (Syntaxfehler): {\displaystyle 26{,}10\,€} liegt in einer plausiblen Größenordnung.


Modellieren mit mehreren Darstellungen

Beispiel: Für einen Ausflug kostet ein Busticket pro Person Fehler beim Parsen (Syntaxfehler): {\displaystyle 3{,}20\,€} .

Personen x 1 5 10 15
Kosten y 3,20 € 16,00 € 32,00 € 48,00 €

Term:

y=3,20x

Frage: Reichen Fehler beim Parsen (Syntaxfehler): {\displaystyle 50\,€} für 15 Personen?

153,20=48

Antwort: Ja, es bleiben

Fehler beim Parsen (Syntaxfehler): {\displaystyle 50-48=2\,€}

übrig.

Portfolio-Auftrag: Verändere eine Bedingung, zum Beispiel einen Grundpreis von Fehler beim Parsen (Syntaxfehler): {\displaystyle 5\,€} . Untersuche, ob die Zuordnung dann noch proportional ist.


Mein Portfolio: Auswahl, Begründung und Reflexion

Nicht jedes bearbeitete Blatt muss ins Portfolio. Wähle Lernprodukte aus, an denen man Entwicklung erkennen kann.


Auswahlmatrix für Lernprodukte

Lernprodukt Das zeigt es Warum nehme ich es auf? Nächstes Ziel
Rationale Zahlen Ordnen und Rechnen Mein Rechenweg ist klarer geworden. Brüche sicherer im Kopf vergleichen.
Geometrie Genaues Konstruieren Ich arbeite sauberer mit Zirkel und Lineal. Konstruktionsschritte begründen.
Funktionale Zusammenhänge Tabelle, Term, Graph Ich kann Darstellungen verbinden. Nichtproportionale Fälle erkennen.
Daten Auswerten und Darstellen Mein Diagramm hat passende Achsen. Aussagen kritischer prüfen.
Modellieren Mathematik in Situationen anwenden Ich prüfe Ergebnisse mit einer Schätzung. Annahmen deutlicher nennen.


Reflexionskarten

Karte Satzanfang
Fortschritt „Früher habe ich ..., heute kann ich ...“
Strategie „Mir hilft besonders ..., weil ...“
Fehlerdetektiv „Mein Fehler entstand, weil ... Beim nächsten Mal prüfe ich ...“
Begründung „Mein Rechenweg ist richtig, weil ...“
Transfer „Diese Idee kann ich auch benutzen, wenn ...“
Nächstes Ziel „Bis zum nächsten Portfolio-Check möchte ich ...“


Zielkarte: konkret statt allgemein

Ein schwaches Ziel wäre: „Ich will besser in Brüchen werden.“

Ein konkretes Ziel wäre:

„Ich möchte in den nächsten zwei Wochen fünf Aufgaben zum Addieren ungleichnamiger Brüche ohne Hilfe lösen, bei jeder Aufgabe den gemeinsamen Nenner notieren und meine Ergebnisse durch Überschlag oder Dezimalzahl kontrollieren.“

Prüfkriterium Ja / teilweise / noch nicht
Das Ziel nennt einen mathematischen Inhalt.
Das Ziel nennt eine überprüfbare Handlung.
Das Ziel nennt einen Zeitraum.
Das Ziel nennt eine Kontrollmöglichkeit.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Woran erkennst Du auf der Zahlengeraden die größere Zahl? (Sie liegt weiter rechts) (!Sie hat mehr Ziffern) (!Sie liegt näher an null) (!Sie besitzt immer ein Pluszeichen)




Welche Zahl ist gleich drei Viertel? (0,75) (!0,34) (!0,57) (!1,34)




Was muss beim Addieren ungleichnamiger Brüche zuerst hergestellt werden? (Ein gemeinsamer Nenner) (!Ein gemeinsamer Zähler) (!Ein negatives Vorzeichen) (!Ein Dezimalpunkt)




Welche Angabe wird bei einem Punkt im Koordinatensystem zuerst gelesen? (Die x-Koordinate) (!Die y-Koordinate) (!Die Entfernung zum Ursprung) (!Die Länge der Achse)




Wie viele Flächen hat ein Würfel? (Sechs) (!Vier) (!Acht) (!Zwölf)




Woran erkennst Du eine direkte proportionale Zuordnung? (Der Quotient aus zugeordneten Werten bleibt gleich) (!Die Summe aller Werte bleibt gleich) (!Der Graph ist immer gekrümmt) (!Die Werte werden immer kleiner)




Was zeigt eine absolute Häufigkeit? (Wie oft ein Wert vorkommt) (!Wie groß der Mittelwert ist) (!Wie lang eine Achse ist) (!Wie viele Nachkommastellen vorkommen)




Warum ist eine Schätzprobe beim Modellieren sinnvoll? (Sie prüft die Größenordnung des Ergebnisses) (!Sie ersetzt jede genaue Rechnung) (!Sie macht Einheiten überflüssig) (!Sie beweist automatisch jede Annahme)




Was gehört in ein gutes Mathematik-Portfolio? (Ein ausgewähltes Lernprodukt mit erklärtem Denkweg und Reflexion) (!Nur fehlerfreie Endergebnisse) (!Nur besonders bunte Seiten) (!Nur abgeschriebene Regeln)




Welche Reflexion zeigt einen konkreten nächsten Schritt? (Ich übe bis Freitag fünf Bruchadditionen und kontrolliere jede Lösung) (!Ich werde irgendwann besser) (!Mathe soll leichter werden) (!Ich mache einfach mehr)





Memory

Zahlengerade Zahlen der Größe nach anordnen
Stellenwerttafel Wert einer Ziffer durch ihre Position bestimmen
Würfelnetz Sechs Quadrate zu einem Körper falten
Wertetabelle Zugeordnete Werte übersichtlich darstellen
Säulendiagramm Häufigkeiten durch Säulen vergleichen
Modellierung Eine Realsituation mathematisch beschreiben





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Rationale Zahlen Brüche, Dezimalzahlen und Zahlengerade
Geometrie Konstruktionen, Koordinaten und Körper
Funktionale Zusammenhänge Wertetabelle, Graph und Zuordnungsvorschrift
Daten Häufigkeiten und Diagramme
Modellieren Realsituation, Rechnung und Plausibilitätsprüfung






Kreuzworträtsel

Zahlengerade Wie heißt die Linie, auf der Zahlen ihrer Größe nach angeordnet werden?
Stellenwert Wie nennt man den Wert einer Ziffer, der von ihrer Position abhängt?
Würfelnetz Wie heißt eine ebene Darstellung, die sich zu einem Würfel falten lässt?
Mittelwert Wie heißt der Quotient aus Summe aller Werte und Anzahl der Werte?
Modellieren Wie heißt das Übersetzen einer Realsituation in Mathematik?
Reflexion Wie heißt das bewusste Nachdenken über den eigenen Lernweg?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.
Auf einer Zahlengeraden liegt die größere Zahl weiter

.
Bei gleichwertigen Brüchen bleibt der dargestellte

gleich.
In einer Dezimalzahl bestimmt die Position einer Ziffer ihren

.
Bei einem Punkt im Koordinatensystem wird zuerst die

gelesen.
Eine direkte proportionale Zuordnung besitzt einen konstanten

.
Die Anzahl, wie oft ein Datenwert vorkommt, heißt absolute

.
Beim Modellieren sollte ein Ergebnis auf seine

geprüft werden.
Ein Portfolio zeigt nicht nur Ergebnisse, sondern auch den eigenen

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Zahlengerade gestalten: Erstelle eine eigene Zahlengerade von 5 bis 5 und trage acht selbst gewählte Zahlen ein. Nutze mindestens zwei Brüche und zwei Dezimalzahlen.
  2. Bruchbild erstellen: Stelle denselben Bruch als Kreis, Rechteck und Punkt auf der Zahlengerade dar. Schreibe darunter, welche Darstellung Dir am meisten hilft.
  3. Koordinatenbild: Zeichne im Koordinatensystem eine Figur aus mindestens sechs Punkten und notiere alle Koordinaten.
  4. Reflexionskarte: Wähle ein Lernprodukt und vervollständige die Sätze „Das konnte ich schon“, „Das habe ich gelernt“ und „Das möchte ich als Nächstes können“.


Standard

  1. Rechenweg-Galerie: Löse drei Aufgaben mit rationalen Zahlen und stelle jeden Rechenweg als nummerierte Schrittfolge mit einer Kontrollmöglichkeit dar.
  2. Würfelnetz-Experiment: Zeichne drei verschiedene Netze aus sechs Quadraten, sage voraus, welche zu einem Würfel werden, und überprüfe durch Ausschneiden und Falten.
  3. Proportionale Zuordnung untersuchen: Erfinde eine Alltagssituation, erstelle Wertetabelle, Term und Graph und begründe, warum die Zuordnung proportional ist.
  4. Datenerhebung: Befrage mindestens zehn Personen zu einer sachlichen Frage, erstelle eine Häufigkeitstabelle und ein Diagramm und formuliere drei Aussagen zu den Daten.


Schwer

  1. Fehleranalyse: Suche zwei eigene ältere Mathematikfehler. Erkläre jeweils die Ursache, korrigiere den Rechenweg und entwickle eine persönliche Kontrollregel.
  2. Modellierungsprojekt: Plane eine kleine Klassenaktion mit Preisen, Mengen oder Wegen. Nenne Annahmen, entwickle ein mathematisches Modell, rechne, prüfe und bewerte das Ergebnis.
  3. Darstellungswechsel: Wähle einen mathematischen Zusammenhang und stelle ihn mindestens vierfach dar: sprachlich, als Tabelle, als Term und als Graph oder Bild. Erkläre die Verbindungen.
  4. Portfolio-Präsentation: Wähle drei Lernprodukte aus verschiedenen Bereichen und erstelle eine kurze Präsentation darüber, woran man Deinen Fortschritt erkennt und welche nächsten Ziele daraus entstehen.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Rationale Zahlen übertragen: Ordne 32, 1,2, 14 und 0,3. Begründe Deine Reihenfolge mit einer Zahlengerade und einer zweiten Darstellung.
  2. Geometrie begründen: Eine Mitschülerin behauptet, jede Figur aus sechs zusammenhängenden Quadraten sei ein Würfelnetz. Widerlege die Behauptung mit einem Gegenbeispiel und erkläre, warum das Falten scheitert.
  3. Proportionalität prüfen: Eine Tabelle enthält die Paare (26), (412), (721) und (1031). Entscheide, ob alle Werte zu derselben proportionalen Zuordnung gehören, und begründe.
  4. Diagramm bewerten: Zwei Diagramme zeigen dieselben Daten, aber eines beginnt auf der senkrechten Achse erst bei 80. Erkläre, wie dadurch der Eindruck verändert werden kann und welche Darstellung fairer informiert.
  5. Modell kritisch prüfen: Eine Rechnung ergibt, dass für 27 Personen genau 8,1 Pizzen benötigt werden. Entscheide, welche ganze Anzahl bestellt werden sollte, und nenne mindestens zwei Annahmen, von denen Deine Entscheidung abhängt.
  6. Portfolio-Transfer: Vergleiche zwei eigene Lernprodukte zum selben Thema. Beschreibe anhand konkreter mathematischer Merkmale, was sich verbessert hat, und formuliere ein überprüfbares Folgeziel.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu diesem Portfolio sind besonders wichtig:

  1. Auswahlqualität: Du wählst Lernprodukte aus mehreren mathematischen Bereichen aus und begründest die Auswahl.
  2. Mathematische Richtigkeit: Rechnungen, Konstruktionen, Tabellen und Diagramme sind fachlich korrekt.
  3. Darstellungsvielfalt: Du nutzt sinnvoll ..., Skizzen, Tabellen, Graphen, Zahlengeraden oder Modelle.
  4. Nachvollziehbarer Denkweg: Zwischenschritte und Entscheidungen sind erkennbar.
  5. Fachsprache: Begriffe wie Zähler, Nenner, Koordinate, proportional, Häufigkeit und Modell werden passend verwendet.
  6. Kontrolle: Du prüfst Ergebnisse mit Probe, Überschlag, Gegenbeispiel oder Plausibilitätsprüfung.
  7. Reflexion: Du beschreibst Fortschritte anhand konkreter Beispiele statt nur mit „gut“ oder „schlecht“.
  8. Zielsetzung: Du formulierst realistische und überprüfbare nächste Lernziele.
  9. Überarbeitung: Du zeigst mindestens ein Beispiel, bei dem eine erste Lösung verbessert wurde.
  10. Eigenständigkeit: Deine Auswahl, Erklärungen und Reflexionen zeigen Deine eigene mathematische Arbeit.




OERs zum Thema

Portfolio als Lern- und Dokumentationsform:

Mathematikunterricht und Kompetenzentwicklung:

Interaktive Mathematik-Materialien:



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