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D6 M - Mediengestützt präsentieren

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D6 M - Mediengestützt präsentieren



D6 M - Mediengestützt präsentieren

Medien können eine Präsentation verständlicher machen – aber nur, wenn sie beim Erklären helfen. In diesem aiMOOC lernst Du, Bilder, Präsentationsfolien, Diagramme, Audios, Videos und Plakate so einzusetzen, dass Dein Publikum einen Inhalt besser versteht. Du arbeitest auf dem M-Niveau der Klasse 6: Du wählst Medien begründet aus, reduzierst Texte, erklärst visuelle Informationen mit eigenen Worten und prüfst Vorschläge einer KI auf fachliche Richtigkeit, Gestaltung und Rechte.

Leitidee: Ein Medium ist kein Schmuck. Es soll eine Frage beantworten, einen Zusammenhang sichtbar machen oder etwas hörbar beziehungsweise beobachtbar machen.

Bei einer mediengestützten Präsentation arbeiten zwei Ebenen zusammen: Du erklärst und das Medium unterstützt. Wenn die Folie alles schon als langen Text enthält, liest das Publikum häufig nur mit. Wenn die Folie dagegen ein Bild, ein Diagramm oder wenige Schlüsselwörter zeigt, kannst Du den Zusammenhang selbst erklären.


Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du passende Medien für einen Vortrag auswählen und begründen. Du kannst zwischen dekorativen und erklärenden Medien unterscheiden, Folien mit wenig Text gestalten, Bilder und Diagramme verständlich erläutern, einfache Audio- und Videoausschnitte zielgerichtet nutzen, ein übersichtliches Plakat planen sowie Quellen und Nutzungsrechte beachten. Außerdem kannst Du KI-Vorschläge prüfen und verbessern, statt sie ungeprüft zu übernehmen.


Medien erklären statt dekorieren

Ein Bild von bunten Luftballons kann eine Folie hübscher machen. Es erklärt aber noch nichts über ein Sachthema. Ein beschriftetes Foto eines Vulkans kann dagegen zeigen, wo Krater, Schlot und Magmakammer liegen. Der Unterschied heißt Erklärwert.

Ein Medium hat hohen Erklärwert, wenn Du sagen kannst: „Dadurch versteht mein Publikum genau diesen Punkt besser.“ Kannst Du nur sagen: „Das sieht schön aus“, ist das Medium wahrscheinlich eher Dekoration.

Medium Schwacher Einsatz Erklärender Einsatz
Bild Beliebiges Hintergrundfoto Foto oder Zeichnung zeigt einen wichtigen Gegenstand, Aufbau oder Unterschied
Diagramm Bunte Grafik ohne Erklärung Werte werden verglichen und die wichtigste Aussage wird genannt
Audio Musik läuft nebenbei Ein Geräusch, eine Stimme oder Aussprache wird hörbar gemacht und anschließend erklärt
Video Langer Clip ersetzt den Vortrag Kurzer Ausschnitt zeigt eine Bewegung oder einen Ablauf, den Du danach einordnest
Plakat Viele Bilder und Texte ohne Ordnung Überschriften, Bilder und kurze Texte führen durch einen klaren Zusammenhang
Folie Ganze Absätze werden vorgelesen Eine Kernidee wird mit wenigen Wörtern und einer passenden Visualisierung unterstützt


Die Drei-Fragen-Probe

Bevor Du ein Medium einfügst, prüfst Du drei Fragen: Was soll verstanden werden? Was zeigt oder hörbar macht das Medium? Was erkläre ich selbst dazu? Wenn Du diese drei Fragen beantworten kannst, ist Dein Medieneinsatz wahrscheinlich sinnvoll.


Vom Inhalt zum passenden Medium

Nicht jedes Medium passt zu jeder Aussage. Wähle zuerst die Aussage und dann das Medium.

Wenn Du zeigen willst ... Geeignetes Medium Was Du dazu sagen solltest
wie etwas aussieht Foto oder Zeichnung Benenne sichtbare Merkmale und zeige darauf
wie Teile zusammenhängen Schaubild oder Diagramm Erkläre Pfeile, Formen, Reihenfolge und Beziehung
welche Werte größer oder kleiner sind Balken- oder Säulendiagramm Nenne Vergleich, Einheit und wichtigste Aussage
wie etwas klingt Audio Gib einen Hörauftrag und werte das Gehörte aus
wie sich etwas bewegt oder verändert kurzer Videoausschnitt Sage vorher, worauf geachtet werden soll, und erkläre danach
welche Ergebnisse zusammengehören Plakat oder übersichtliche Folie Führe das Publikum Schritt für Schritt durch die Anordnung


Ein einfaches Kommunikationsmodell

Das folgende freie Schaubild zeigt, dass Informationen von einer Quelle über einen Weg zu einem Ziel gelangen und dabei gestört werden können. Für Deine Präsentation bedeutet das: Du bist die erklärende Person, Deine Medien tragen einen Teil der Botschaft, und Dein Publikum muss beides gut wahrnehmen können.

Übertrage das Modell auf einen Vortrag: Eine zu kleine Schrift, ein unlesbares Diagramm, ein zu leiser Audioclip oder ein viel zu langer Text können die Verständlichkeit stören. Gute Gestaltung verringert solche Störungen.


Präsentationsfolien mit wenig Text

Eine Folie ist keine Buchseite. Sie soll das Zuhören erleichtern. Plane deshalb pro Folie eine Kernidee. Schreibe nur Wörter oder sehr kurze Aussagen auf, die das Publikum beim Verstehen braucht. Alles Weitere erklärst Du mündlich.

Eine hilfreiche Reihenfolge ist: Überschrift – Visualisierung – wenige Schlüsselwörter – mündliche Erklärung. Große Schrift, ausreichender Kontrast und freie Flächen helfen beim Lesen. Vermeide mehrere Schriftarten, unruhige Hintergründe und unnötige Animationen.

Das Bild ist ein frei lizenziertes Beispiel für Präsentationsfolien. Untersuche nicht zuerst den Inhalt, sondern die Gestaltung: Wo steht die Überschrift? Was ist groß? Wo ist freie Fläche? Welche Elemente würden Dir beim Zuhören helfen?


Folien-Check für Klasse 6

Prüffrage Ziel
Erkennt man die Hauptaussage in wenigen Sekunden? Die Folie hat einen klaren Schwerpunkt
Ist der Text aus der letzten Reihe lesbar? Schrift ist groß genug
Gibt es nur wenige Schlüsselwörter? Du erklärst selbst und liest keinen Absatz vor
Hat jedes Bild eine Aufgabe? Bilder erklären statt nur zu schmücken
Kannst Du jedes sichtbare Element erläutern? Nichts bleibt unverständlich auf der Folie
Sind Quelle und Rechte geklärt? Medien werden verantwortungsvoll genutzt

Datei:Presentation & public speaking skills.pdf

Diese frei lizenzierte Foliensammlung kannst Du als Beobachtungsmaterial nutzen. Wähle einzelne Seiten aus und prüfe mit dem Folien-Check, welche Gestaltungsentscheidungen Dir das Erfassen erleichtern.


Bilder verständlich erläutern

Ein Bild erklärt sich nicht automatisch. Zeige Deinem Publikum, wohin es schauen soll. Eine gute Bilderklärung kann aus vier Schritten bestehen: zuerst benennst Du das Ganze, dann zeigst Du auf ein wichtiges Detail, anschließend erklärst Du die Bedeutung dieses Details und zuletzt verbindest Du es mit Deinem Thema.

Beispiel: „Auf dem Foto seht Ihr eine Präsentation im Klassenraum. Vorne ist eine Projektionsfläche. Sie unterstützt den Vortrag, ersetzt aber die sprechende Person nicht. Deshalb sollte die Folie so gestaltet sein, dass wir gleichzeitig zuhören und das Wichtigste erkennen können.“


Bildauswahl: verständlich und rechtssicher

Nutze bevorzugt eigene Bilder oder Medien mit klarer freier Lizenz, zum Beispiel aus Wikimedia Commons. Prüfe immer die Dateibeschreibungsseite. Dort findest Du Urheberin oder Urheber und Lizenz. Bei CC BY ist eine Namensnennung erforderlich. Bei CC BY-SA kommt die Pflicht hinzu, Bearbeitungen unter gleichen oder kompatiblen Bedingungen weiterzugeben. CC0 oder gemeinfreie Werke sind besonders leicht wiederzuverwenden; eine Quellenangabe ist trotzdem gute Lernpraxis.


Diagramme lesen und erklären

Ein Diagramm soll eine Aussage aus Daten sichtbar machen. Bevor Du es präsentierst, musst Du selbst verstehen, was Achsen, Kategorien, Einheiten und Werte bedeuten. In Klasse 6 reicht oft ein einfaches Balken- oder Säulendiagramm.

Beim Erklären gehst Du in dieser Reihenfolge vor: Thema nennen – Achsen oder Kategorien erklären – auffällige Werte vergleichen – Kernaussage formulieren. Statt jeden Wert vorzulesen, wählst Du die Werte aus, die Deine Aussage tragen.

Ein gutes Beispiel für eine Kernaussage wäre: „Die Gruppe A hat deutlich mehr Stimmen als die Gruppe C.“ Danach kannst Du passende Werte nennen. Ein schwaches Beispiel wäre: „Hier seht Ihr halt ein Diagramm.“ Das Medium braucht Deine Erklärung.


Diagramme nicht verzerren

Achte darauf, dass Größenverhältnisse nicht täuschen. Beschneide Achsen nicht so, dass kleine Unterschiede riesig wirken. Verwende eine gut erkennbare Einheit und beschrifte Kategorien klar. Wenn eine KI ein Diagramm vorschlägt, überprüfst Du die zugrunde liegenden Zahlen selbst.


Audio gezielt einsetzen

Audio eignet sich, wenn etwas gehört werden muss: Aussprache, Stimme, Geräusch, Rhythmus, Interviewausschnitt oder Klangvergleich. Ein Audioclip sollte kurz sein und einen klaren Auftrag haben. Sage vor dem Abspielen, worauf das Publikum achten soll.

Hörauftrag: Achte beim folgenden kurzen Beispiel darauf, wie schnell Du erkennst, um welche Situation es sich handelt.

Nach einem Audioclip erklärst Du, warum er wichtig war. Bei Applaus könnte die Auswertung lauten: „Wir erkennen eine Reaktion eines Publikums. In einer Präsentation kann ich Reaktionen beobachten, aber ich sollte Medien nicht nur einsetzen, um Aufmerksamkeit zu bekommen – sie sollen meinen Inhalt unterstützen.“


Gute Audio-Regeln

Audio muss vorher getestet werden. Stelle sicher, dass die Lautstärke im Raum ausreicht, der Clip an der richtigen Stelle startet und Du eine Alternative hast, falls die Technik nicht funktioniert. Spiele keine Hintergrundmusik ab, wenn sie das Verstehen Deiner Sprache erschwert.


Video: kurz zeigen, danach erklären

Videos können Bewegungen und Abläufe zeigen, die auf einem Einzelbild schwer zu erkennen sind. Ein langer Film ersetzt jedoch keine Präsentation. Wähle möglichst nur den Abschnitt, den Du wirklich brauchst. Gib vorher einen Beobachtungsauftrag und erkläre anschließend, was für Dein Thema wichtig war.

Das folgende kurze Lernvideo kann als Anlass dienen, über Referate nachzudenken. Notiere beim Anschauen einen Tipp, den Du sinnvoll findest, und begründe anschließend, ob er zu einer mediengestützten Präsentation passt.

Ein weiteres kurzes Beispiel zeigt eine Gestaltungsidee für Präsentationsfolien. Prüfe dabei kritisch: Hilft die Gestaltung beim Erklären oder wirkt sie vor allem spektakulär? Begründe Deine Einschätzung.

YouTube-Videos sind nicht automatisch freie OER. Verwende solche Videos in der Schule als eingebettete oder verlinkte Inhalte und lade sie nicht einfach herunter oder neu hoch. Für eigene weiterverwendbare Lernprodukte sind selbst erstellte Medien oder eindeutig frei lizenzierte Medien meist die bessere Wahl.


Plakate: Überblick auf einen Blick

Ein Plakat ist besonders geeignet, wenn mehrere Informationen gleichzeitig sichtbar bleiben sollen. Es braucht eine gut lesbare Überschrift, deutlich erkennbare Bereiche, wenige kurze Texte und passende Bilder oder Diagramme. Ordne Elemente so an, dass das Auge einen sinnvollen Weg findet.

Datei:WikiChallenge African Schools Poster for Wikimania 2024.pdf

Untersuche das frei lizenzierte Beispiel: Welche Elemente fallen zuerst auf? Wie werden Text, Bilder, Karte und Zahlen getrennt? Wo wäre für eine Klasse 6 weniger Information sinnvoll? Durch diese Fragen lernst Du, ein vorhandenes Plakat nicht nur anzuschauen, sondern gestalterisch zu bewerten.


Plakat oder Folien?

Ein Plakat bleibt als Gesamtübersicht sichtbar. Folien zeigen Informationen nacheinander. Für eine kurze Stationenarbeit kann ein Plakat günstiger sein. Für einen Vortrag mit mehreren Schritten können Folien besser passen. Entscheidend ist nicht, welches Medium moderner wirkt, sondern welches den Inhalt klarer erklärt.


Sprechen und Zeigen verbinden

Beim mediengestützten Präsentieren sollen Publikum, Sprache und Medium zusammenpassen. Schaue nicht dauerhaft auf die Leinwand. Stelle Blickkontakt her, sprich deutlich und zeige nur dann auf ein Element, wenn Du genau dieses Element erklärst.

Hilfreich ist die Formel Zeigen – Erklären – Verbinden: Zeige ein Detail, erkläre seine Bedeutung und verbinde es mit Deiner Hauptaussage. So bekommt das Publikum Orientierung.


Nicht vorlesen, sondern erklären

Wenn auf Deiner Folie „Lebensraum: feuchte Wälder“ steht, musst Du nicht denselben Satz ablesen. Du kannst erklären: „Der Feuersalamander braucht Orte, an denen es kühl und feucht bleibt. Deshalb findet man ihn häufig in Laubwäldern mit Bächen.“ Die Folie erinnert an den Kernbegriff, Dein Vortrag liefert den Zusammenhang.


Quellen, Lizenzen und Persönlichkeitsrechte

Rechtssicheres Arbeiten beginnt mit der Frage: Darf ich dieses Medium verwenden? Bei selbst erstellten Fotos musst Du zusätzlich beachten, ob andere Personen erkennbar sind und ob ihre Zustimmung zur Veröffentlichung nötig ist. Bei fremden Bildern, Audios und Videos brauchst Du eine passende Nutzungserlaubnis oder Lizenz.

Für Schulpräsentationen ist es sinnvoll, am Ende eine Quellenfolie oder einen Quellenbereich anzulegen. Notiere bei frei lizenzierten Medien mindestens Titel, Urheberin oder Urheber, Quelle und Lizenz. Bei Bearbeitungen solltest Du kenntlich machen, dass Du das Werk verändert hast.

Die in diesem aiMOOC eingebetteten Wikimedia-Commons-Medien wurden wegen klar ausgewiesener Nutzungsbedingungen ausgewählt: „Power point presentation in class room.jpg“ ist CC BY-SA 4.0, „AWW Skill-Up, The Art of Public Speaking Presentation Slides.png“ ist CC BY-SA 4.0, „Shannon-Weaver model of communication.svg“ ist CC0, „Microphone icon.svg“ ist CC0, „Presentation & public speaking skills.pdf“ ist CC BY-SA 4.0, „WikiChallenge African Schools Poster for Wikimania 2024.pdf“ ist CC BY 4.0 und „Applause i.ogg“ ist gemeinfrei. Prüfe die jeweilige Dateibeschreibungsseite trotzdem erneut, bevor Du ein Medium außerhalb dieses Lernangebots weiterverwendest.


KI als Ideengeber – nicht als Endkontrolle

Eine KI kann Dir Vorschläge für Folientitel, Bildideen, Diagrammformen, Stichwörter oder eine Gliederung machen. Sie kann aber Fehler erzeugen, unpassende Gestaltung empfehlen oder Quellen und Lizenzen falsch angeben. Deshalb entscheidest Du.

Ein sinnvoller Auftrag an eine KI könnte lauten: „Schlage für eine Präsentation der Klasse 6 zum Thema Vulkane drei Medien vor. Nenne bei jedem Medium, welche Aussage damit erklärt werden soll. Verwende pro Folie höchstens fünf kurze Stichwörter.“ Danach beginnt Deine Prüfung.


Der KI-5-Check

Prüfschritt Frage Was Du tust
Fachlichkeit Stimmen Fakten, Zahlen und Begriffe? Mit Schulbuch und verlässlichen Quellen vergleichen
Verständlichkeit Versteht eine 6. Klasse die Aussage? Schwierige Wörter erklären oder vereinfachen
Erklärwert Hilft das vorgeschlagene Medium wirklich? Dekoration entfernen und eine klare Aussage festlegen
Gestaltung Ist die Folie ruhig, lesbar und textarm? Text kürzen, Kontrast und Anordnung prüfen
Rechte Darfst Du Bild, Audio oder Video nutzen? Originalquelle und Lizenz selbst kontrollieren

Wichtig: Eine KI-Antwort ist ein Vorschlag, kein Beweis. Erfundene Quellen, falsche Bildbeschreibungen oder ungenaue Zahlen dürfen nicht in Deine Präsentation übernommen werden.


KI-Vorschläge verbessern

Wenn die KI eine Folie mit zwölf Stichpunkten vorschlägt, übernimmst Du sie nicht einfach. Du formulierst eine Kernfrage, wählst höchstens wenige Schlüsselwörter und suchst eine passende Visualisierung. Wenn die KI ein Bild vorschlägt, das nur dekorativ wäre, fragst Du: „Welche Information kann das Bild erklären?“ Gibt es darauf keine gute Antwort, lässt Du es weg.


Eine Präsentation planen

Eine gute Vorbereitung beginnt ohne Gestaltungsprogramm. Schreibe zuerst Deine Hauptfrage und drei bis fünf Teilfragen auf. Ordne dann jeder Teilfrage eine Aussage zu. Erst danach entscheidest Du, ob ein Bild, Diagramm, Audio, Video, Plakat oder eine einfache Folie beim Erklären hilft.

Ein möglicher Ablauf ist: Einstieg mit Leitfrage, zwei bis vier Erklärschritte, kurze Zusammenfassung und Schlussgedanke. Teste anschließend die Technik und übe Deinen Vortrag laut.


Medienplan

Teil der Präsentation Meine Aussage Gewähltes Medium Warum hilft es? Was erkläre ich dazu?
Einstieg ... ... ... ...
Erklärschritt 1 ... ... ... ...
Erklärschritt 2 ... ... ... ...
Schluss ... ... ... ...


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Woran erkennst Du ein erklärendes Medium? (Es macht eine wichtige Aussage oder einen Zusammenhang besser verständlich) (!Es ist besonders bunt gestaltet) (!Es enthält möglichst viele Effekte) (!Es füllt freie Flächen auf der Folie)




Was gehört auf eine gute Präsentationsfolie für Klasse 6? (Eine Kernidee mit wenigen Schlüsselwörtern und einer passenden Visualisierung) (!Ein vollständiger Aufsatz) (!Möglichst viele verschiedene Schriftarten) (!Alle Informationen des Referats auf einmal)




Was solltest Du vor einem Audioclip tun? (Einen klaren Hörauftrag geben) (!Die Lautstärke möglichst überraschend einstellen) (!Den Inhalt des Clips vollständig vorlesen) (!Während des Clips weiterreden)




Wie erklärst Du ein Diagramm sinnvoll? (Du nennst Thema Kategorien oder Achsen und formulierst die wichtigste Aussage) (!Du liest jeden einzelnen Wert ohne Zusammenhang vor) (!Du zeigst es nur kurz und sagst nichts dazu) (!Du entfernst alle Beschriftungen)




Warum sollte ein Videoausschnitt kurz und gezielt sein? (Weil er einen bestimmten Ablauf zeigen und anschließend erklärt werden soll) (!Weil lange Videos grundsätzlich verboten sind) (!Weil das Publikum sonst keine Bilder sehen darf) (!Weil Videos immer ohne Ton gezeigt werden müssen)




Was ist bei einem Plakat besonders wichtig? (Eine klare Ordnung mit gut lesbaren Bereichen) (!Möglichst kleine Schrift für viele Informationen) (!Viele Bilder ohne Zusammenhang) (!Ein vollständig gefüllter Hintergrund)




Was bedeutet CC BY bei einem frei lizenzierten Medium? (Die Urheberin oder der Urheber muss passend genannt werden) (!Das Medium darf nur im privaten Heft stehen) (!Das Medium darf nie verändert werden) (!Eine Quellenangabe ist verboten)




Was ist beim Einsatz von KI-Vorschlägen richtig? (Du prüfst Fakten Gestaltung Erklärwert und Rechte selbst) (!Du übernimmst alles weil KI keine Fehler macht) (!Du prüfst nur die Rechtschreibung) (!Du lässt Quellen grundsätzlich weg)




Was bedeutet die Formel Zeigen Erklären Verbinden? (Du weist auf ein Detail hin erklärst seine Bedeutung und stellst den Zusammenhang her) (!Du zeigst alle Medien gleichzeitig) (!Du liest jede Folie wörtlich vor) (!Du wechselst möglichst schnell zwischen Medien)




Wann ist ein Bild eher Dekoration als Erklärung? (Wenn Du nicht sagen kannst welche wichtige Information es verständlicher macht) (!Wenn es eine Beschriftung besitzt) (!Wenn Du ein wichtiges Detail daran erklärst) (!Wenn es einen Aufbau sichtbar macht)





Memory

Erklärbild macht einen sichtbaren Sachverhalt verständlich
Diagramm vergleicht Daten oder zeigt Zusammenhänge
Audiobeispiel macht Klang oder Stimme hörbar
Plakat bündelt Informationen in einer Gesamtübersicht
Folie unterstützt eine Kernidee während des Vortrags
Quellenangabe zeigt Herkunft und Urheberschaft
Sprechtext ergänzt das Medium mit Erklärungen
KI-Prüfung kontrolliert Vorschläge auf Qualität und Fehler





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Erklärfunktion
Foto sichtbare Merkmale eines Gegenstands zeigen
Balkendiagramm Größen oder Werte vergleichen
Audioclip Stimme Geräusch oder Aussprache hörbar machen
Videoausschnitt Bewegung oder Ablauf beobachten
Plakat mehrere Ergebnisse gleichzeitig geordnet überblicken






Kreuzworträtsel

Medium Wie heißt ein Mittel zur Vermittlung von Informationen?
Diagramm Wie heißt eine grafische Darstellung von Daten?
Quelle Was nennt die Herkunft einer Information oder eines Mediums?
Kontrast Was hilft dabei dass Schrift sich deutlich vom Hintergrund abhebt?
Publikum Wie heißt die Gruppe die einer Präsentation zuhört und zusieht?
Urheberrecht Welches Rechtsgebiet schützt kreative Werke?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.
Ein Medium soll beim Präsentieren vor allem das

unterstützen. Eine gute Folie konzentriert sich auf eine

. Längere Erklärungen gehören überwiegend in den

. Vor einem Audioclip erhält das Publikum einen

. Ein Diagramm braucht eine verständliche

. Nach einem Video erklärst Du den gezeigten

. Bei einem frei lizenzierten Bild prüfst Du die

. Eine Quellenfolie dokumentiert die verwendeten

. Einen KI-Vorschlag kontrollierst Du auf fachliche

. Beim Erklären eines Bilddetails hilft die Folge Zeigen Erklären und

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Erklärbild: Suche in einem Schulbuch oder in Wikimedia Commons ein Bild zu einem Unterrichtsthema und schreibe zwei Sätze dazu, welche Information Du daran erklären würdest.
  2. Foliengestaltung: Gestalte eine einzelne Folie zu Deinem Lieblingstier mit einer Überschrift, höchstens fünf kurzen Stichwörtern und einem Bild mit klarem Erklärwert.
  3. Bildbeschreibung: Wähle ein Sachbild und übe die Folge Zeigen – Erklären – Verbinden in einem 30-sekündigen Kurzvortrag.
  4. Audio: Nimm mit einem Schulgerät einen zehnsekündigen Audioclip auf, der für ein Sachthema nützlich sein könnte, und formuliere einen passenden Hörauftrag.


Standard

  1. Diagramm: Erstelle aus fünf selbst erhobenen Werten ein einfaches Balkendiagramm und formuliere die wichtigste Aussage, die Du im Vortrag dazu erklären würdest.
  2. Plakat: Entwirf ein A3-Plakat zu einem Unterrichtsthema mit drei klaren Bereichen, einem Bild oder Diagramm und kurzen Texten; teste aus zwei Metern Entfernung die Lesbarkeit.
  3. Video: Plane einen 20-sekündigen Videoausschnitt oder eine eigene kurze Aufnahme, die einen Ablauf erklärt; schreibe Beobachtungsauftrag und Auswertung dazu.
  4. Quellenangabe: Erstelle für drei frei lizenzierte Wikimedia-Commons-Medien korrekte Quellenangaben mit Titel, Urheberin oder Urheber, Quelle und Lizenz.


Schwer

  1. Medienvergleich: Erkläre denselben Sachverhalt einmal mit einem Bild und einmal mit einem Diagramm oder Plakat und bewerte, welches Medium für Dein Publikum verständlicher ist.
  2. Künstliche Intelligenz: Bitte eine KI um drei Medienideen für ein selbst gewähltes Schulthema, prüfe jede Idee mit dem KI-5-Check und dokumentiere mindestens zwei Verbesserungen.
  3. Präsentation: Halte einen dreiminütigen Vortrag mit mindestens zwei unterschiedlichen Medien; kein Medium darf nur dekorativ sein und jedes muss von Dir erläutert werden.
  4. Peer-Feedback: Beobachte eine Präsentation einer Mitschülerin oder eines Mitschülers und gib Rückmeldung zu Erklärwert, Textmenge, Lesbarkeit, Sprechen und Quellen; formuliere danach einen konkreten Verbesserungsvorschlag.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Medienauswahl: Du sollst erklären, warum ein Fluss nach starkem Regen mehr Wasser führt. Entscheide Dich zwischen Foto, Diagramm, Audio, Video oder Plakat, begründe Deine Wahl und beschreibe genau, was das Publikum daran verstehen soll.
  2. Folienanalyse: Eine Folie enthält 14 Stichpunkte, drei Fotos und fünf Animationen. Beschreibe mindestens drei Probleme und entwickle eine bessere Version mit einer klaren Kernidee.
  3. Diagrammkritik: Eine KI erstellt ein Diagramm mit Zahlen, nennt aber keine Quelle und schneidet die Achse so ab, dass kleine Unterschiede sehr groß wirken. Erkläre, warum das problematisch ist und wie Du es prüfst.
  4. Quellenprüfung: Du findest ein schönes Bild im Internet, aber keine Lizenzangabe. Entscheide, ob Du es in ein öffentlich geteiltes Lernprodukt übernehmen solltest, und begründe Dein Vorgehen.
  5. Medienwechsel: Ein Video ist zwei Minuten lang, aber nur zehn Sekunden zeigen den für Dein Thema wichtigen Ablauf. Entwickle einen Präsentationsplan, der den Clip zielgerichtet nutzt und danach eine eigene Erklärung enthält.
  6. KI-Qualitätsprüfung: Eine KI schlägt für eine Folie einen langen Text und ein dekoratives Hintergrundbild vor. Überarbeite den Vorschlag nach den Kriterien Fachlichkeit, Verständlichkeit, Erklärwert, Gestaltung und Rechte.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu diesem Thema ist wichtig, dass Du nicht nur ein schönes Produkt zeigst, sondern Deine Entscheidungen begründen kannst.

  1. Medienauswahl: Du wählst Medien passend zu einer klaren Aussage.
  2. Erklärwert: Jedes verwendete Medium trägt nachweisbar zum Verständnis bei.
  3. Textreduktion: Folien und Plakate enthalten kurze, gut lesbare Texte statt langer Absätze.
  4. Visualisierung: Bilder und Diagramme werden verständlich erläutert und nicht nur gezeigt.
  5. Sprechen: Du sprichst frei oder stichwortgestützt und verbindest Deine Erklärung mit dem Medium.
  6. Medienrecht: Quellen, Urheberschaft und Lizenzen werden nachvollziehbar dokumentiert.
  7. KI-Kompetenz: KI-Vorschläge werden geprüft, verbessert und nicht ungeprüft übernommen.
  8. Reflexion: Du kannst erklären, was bei Deiner Präsentation gut funktioniert hat und was Du beim nächsten Mal verändern würdest.




OERs zum Thema

Der Wikipedia-Artikel zu Präsentationsprogrammen erklärt, wie digitale Präsentationen mit Folien und verschiedenen Medien aufgebaut sein können.


Freie Medien zum Weiterlernen

Die eingebetteten Wikimedia-Commons-Beispiele zeigen unterschiedliche Medientypen: Klassenraumfoto, Präsentationsfolien, Kommunikationsdiagramm, Mikrofonsymbol, Audiodatei und Plakat. Öffne bei einer Weiterverwendung immer die jeweilige Dateibeschreibung und kontrolliere Urheberin oder Urheber, Lizenz und mögliche Bearbeitungshinweise.


Verknüpfte Lernbereiche


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