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Alles steht Kopf 2

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Version vom 16. August 2026, 15:24 Uhr von Glanz (Diskussion | Beiträge) (aiMOOC über GPT aiMOOC Action erstellt)
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Alles steht Kopf 2




Einleitung

Alles steht Kopf 2 ist ein Computeranimationsfilm von Pixar aus dem Jahr 2024 und die Fortsetzung von Alles steht Kopf. Regie führte Kelsey Mann. Im Mittelpunkt steht Riley, die nun Teenagerin ist. In ihrer inneren „Kommandozentrale“ treffen die bekannten Gefühle Freude, Kummer, Wut, Angst und Ekel auf neue Gefühlsfiguren: Zweifel, Neid, Peinlich und Ennui. Ennui steht dabei für Langeweile und ein ausgeprägtes „Null-Bock-Gefühl“.

Dieser aiMOOC ist für Kinder ab 6 Jahren gestaltet. Du musst den Film nicht gesehen haben, um die Aufgaben zu bearbeiten. Wenn Du ihn schon kennst, kannst Du viele Szenen mit Deinen eigenen Erfahrungen vergleichen. Einige Abschnitte verraten Teile der Handlung.

Der Film eignet sich besonders gut, um über Gefühle, Selbstbild, Freundschaft, Veränderung, Pubertät und den Umgang mit starken Emotionen zu sprechen. Dabei ist wichtig: Der Film zeigt Gefühle als Figuren in einem erfundenen Kontrollraum. Das ist eine kreative Metapher und keine genaue Abbildung davon, wie das Gehirn wirklich aufgebaut ist.


Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du wichtige Gefühle genauer benennen und voneinander unterscheiden. Du lernst außerdem, dass mehrere Gefühle gleichzeitig auftreten können und dass kein einzelnes Gefühl allein bestimmt, wer Du bist.

  1. Gefühle erkennen: Du unterscheidest Zweifel, Neid, Peinlichkeit und Langeweile.
  2. Selbstbild verstehen: Du erklärst, warum das Bild von Dir selbst aus vielen Erfahrungen besteht und sich verändern kann.
  3. Veränderungen verstehen: Du beschreibst, warum neue Situationen gleichzeitig spannend und anstrengend sein können.
  4. Mit starken Emotionen umgehen: Du kennst einfache Strategien wie Benennen, Atmen, Bewegen, eine Pause machen und Hilfe holen.
  5. Film als Metapher verstehen: Du unterscheidest zwischen einer Filmidee und der Wirklichkeit.


Der Film und seine Welt

Riley liebt Eishockey und steht vor Veränderungen. Sie erfährt, dass ihre Freundschaften und ihr zukünftiger Schulalltag nicht einfach genauso weitergehen werden wie bisher. Gleichzeitig möchte sie bei älteren Eishockeyspielerinnen einen guten Eindruck machen. Dadurch entsteht ein Konflikt: Soll sie sich so verhalten, wie sie wirklich sein möchte, oder soll sie sich verändern, damit andere sie mögen?

In Rileys innerer Welt versuchen die Gefühle, ihr zu helfen. Dabei verfolgen sie aber unterschiedliche Ziele. Freude möchte Rileys positives Selbstbild schützen. Zweifel will Riley auf mögliche Probleme vorbereiten und unbedingt verhindern, dass etwas schiefgeht. Neid richtet den Blick auf das, was andere haben. Peinlich möchte unangenehmen Situationen am liebsten ausweichen. Ennui reagiert mit gelangweilter Distanz. Der Film zeigt dadurch, wie verwirrend es sein kann, wenn viele innere Stimmen gleichzeitig etwas anderes wollen.

Ein wichtiger Gedanke des Films ist: Nicht ein einzelnes Gefühl sollte allein bestimmen, wer Riley ist. Zu einer Person gehören schöne Erinnerungen, Fehler, Erfolge, Unsicherheiten, Wünsche, Mut und vieles mehr.


Filmfigur und echtes Gefühl

Die neuen Figuren sind stark überzeichnet, damit man sie sofort erkennt. Im wirklichen Leben sind Gefühle oft weniger eindeutig. Du kannst zum Beispiel neidisch und gleichzeitig froh für einen Freund sein. Du kannst Dich auf einen Ausflug freuen und trotzdem zweifeln, ob Du alles schaffst.

Auch jüngere Kinder kennen Neid, Peinlichkeit, Sorge und Langeweile. Der Film lässt diese Gefühle besonders deutlich in Rileys Teenagerzeit auftreten, weil sie für die Geschichte eine neue Entwicklungsphase darstellen. Das bedeutet nicht, dass solche Gefühle erst in der Pubertät entstehen.


Gefühle unterscheiden

Gefühle sind innere Zustände, die sich in Gedanken, Körperempfindungen und Verhalten zeigen können. Ein Gefühl kann Dir eine Information geben: Angst kann vor Gefahr warnen, Wut kann auf eine Grenze hinweisen, Kummer kann zeigen, dass Dir etwas wichtig war, und Freude kann Dir zeigen, was Dir guttut. Gleichzeitig ist ein Gefühl kein Befehl. Du darfst wütend sein, ohne jemanden zu verletzen. Du darfst neidisch sein, ohne jemandem etwas wegzunehmen.

Das Gefühlsrad zeigt, dass es sehr viele Begriffe für Gefühle gibt. Für Kinder ist es oft hilfreich, erst mit wenigen gut unterscheidbaren Wörtern zu beginnen und später genauer zu werden.


Zweifel: „Was, wenn etwas schiefgeht?“

Im Film ist Zweifel eine besonders starke neue Figur. Im englischen Original heißt sie „Anxiety“. Sie denkt weit voraus und malt sich aus, was alles schiefgehen könnte. Dahinter steckt ein verständliches Ziel: Riley soll vorbereitet sein und dazugehören. Das Problem beginnt dort, wo die Sorge so laut wird, dass sie andere Gefühle verdrängt.

Zweifel kann sich zum Beispiel so zeigen: Du denkst vor einer Klassenarbeit immer wieder an Fehler. Vor einem ersten Training fragst Du Dich, ob die anderen Dich mögen. Vor einer neuen Aufgabe überlegst Du, ob Du sie überhaupt kannst. Ein wenig Nachdenken kann helfen, sich vorzubereiten. Sehr viele Sorgen können es dagegen schwer machen, ruhig zu bleiben.

Merksatz: Zweifel fragt nach möglichen Problemen. Eine hilfreiche Antwort kann sein: „Was weiß ich wirklich? Was kann ich jetzt tun? Wer kann mir helfen?“


Neid: „Das hätte ich auch gern.“

Neid entsteht, wenn Du etwas siehst, das eine andere Person hat oder kann, und Du Dir genau das ebenfalls wünschst. Das kann ein Gegenstand sein, eine Fähigkeit, Aufmerksamkeit, Erfolg oder eine Freundschaft.

Neid muss nicht bedeuten, dass Du jemandem etwas Böses willst. Er kann Dir auch zeigen, was Du Dir selbst wünschst. Wenn Du zum Beispiel auf eine gute Zeichnung neidisch bist, kann dahinter der Wunsch stecken, selbst besser zeichnen zu lernen.

Neid und Eifersucht sind nicht genau dasselbe. Bei Neid geht es häufig um etwas, das jemand anderes hat. Bei Eifersucht geht es oft um die Sorge, eine wichtige Beziehung oder Aufmerksamkeit zu verlieren. Für den Alltag reicht zunächst die Frage: „Was wünsche ich mir gerade?“


Peinlichkeit: „Bitte schaut gerade nicht auf mich.“

Peinlichkeit kann auftauchen, wenn Du glaubst, dass andere einen Fehler, ein Missgeschick oder etwas Ungewohntes an Dir bemerken. Vielleicht wirst Du rot, schaust weg, lachst nervös oder möchtest Dich verstecken.

Peinlichkeit kann helfen, über soziale Situationen nachzudenken. Aber sie darf nicht bestimmen, dass Du Dich selbst schlecht findest. Jeder Mensch macht Fehler, stolpert über Worte oder erlebt Situationen, die unangenehm sind.

Eine hilfreiche Frage lautet: „Ist wirklich etwas Schlimmes passiert, oder fühlt es sich nur gerade sehr groß an?“ Oft wird eine peinliche Situation mit etwas Abstand kleiner.


Langeweile: „Hier passiert mir gerade zu wenig.“

Die Filmfigur Ennui steht für Langeweile, Lustlosigkeit und ein distanziertes „Null-Bock-Gefühl“. Langeweile kann entstehen, wenn etwas zu einfach, zu langsam, zu oft wiederholt oder für Dich gerade nicht interessant ist.

Langeweile ist nicht automatisch schlecht. Sie kann ein Hinweis sein, dass Du eine neue Idee, Bewegung, eine Pause oder eine andere Aufgabe brauchst. Manchmal entsteht aus Langeweile sogar Kreativität, weil Du selbst nach einer Beschäftigung suchst.

Hilfreiche Fragen sind: „Brauche ich Ruhe oder Abwechslung? Kann ich die Aufgabe spannender machen? Kann ich jemandem helfen oder etwas Neues ausprobieren?“


Gefühle können sich mischen

Du musst Dich nicht immer nur „fröhlich“ oder nur „traurig“ fühlen. Vor einem Geburtstag kannst Du Dich freuen und gleichzeitig nervös sein. Nach einem Sieg kannst Du stolz sein und trotzdem Mitleid mit der anderen Mannschaft haben. Wenn eine Freundin wegzieht, kannst Du traurig sein und Dich zugleich auf einen Besuch in ihrer neuen Stadt freuen.

Das ist eine wichtige Idee für das Verständnis von Alles steht Kopf 2: Ein Mensch besteht nicht aus einer einzigen Stimmung. Gefühle verändern sich, widersprechen sich manchmal und können trotzdem alle zu Dir gehören.


Selbstbild und Veränderungen

Das Selbstbild beschreibt, wie Du über Dich selbst denkst. Dazu gehören Sätze wie „Ich bin mutig“, „Ich kann gut zuhören“, „Mathe ist manchmal schwer für mich“ oder „Ich möchte ein guter Freund sein“. Manche dieser Gedanken fühlen sich sicher an, andere können sich verändern.

Im Film wird Rileys Selbstbild als etwas dargestellt, das aus vielen Erinnerungen und Überzeugungen wächst. Diese Filmidee hilft, eine wichtige Frage zu stellen: Wer bin ich, wenn ich nicht nur meine besten oder nur meine schlechtesten Momente bin?


Ich bin mehr als ein einzelner Satz

Ein Fehler macht Dich nicht zu einem „schlechten Menschen“. Ein Sieg macht Dich nicht für immer zum „besten Menschen“. Dein Selbstbild wird realistischer, wenn mehrere Seiten Platz haben.

Du kannst zum Beispiel gleichzeitig sagen:

  1. Ich kann etwas schon gut.
  2. Ich kann etwas noch lernen.
  3. Ich habe Fehler gemacht.
  4. Ich kann Verantwortung übernehmen.
  5. Ich habe Eigenschaften, auf die ich stolz bin.

Der Film zeigt, dass Riley Schwierigkeiten bekommt, als eine einzige innere Aussage zu mächtig wird. Erst als verschiedene Erfahrungen wieder zusammengehören dürfen, entsteht ein vielfältigeres Bild von ihr selbst.


Veränderung kann mehrere Gefühle auslösen

Neue Schule, neue Klasse, neues Hobby, Umzug, neue Freundschaften oder Veränderungen im Körper können viele Gefühle gleichzeitig auslösen. Du kannst neugierig, unsicher, froh, neidisch, peinlich berührt oder gelangweilt sein.

Veränderung bedeutet nicht automatisch, dass vorher alles schlecht war oder dass danach alles besser wird. Sie bedeutet zunächst nur: Etwas wird anders, und Du musst Dich neu orientieren.


Dazugehören und trotzdem Du selbst bleiben

Riley möchte von älteren Spielerinnen akzeptiert werden. Der Wunsch dazuzugehören ist verständlich. Schwieriger wird es, wenn sie glaubt, sie müsse ihre alten Freundinnen oder Teile ihrer Persönlichkeit wegschieben, um akzeptiert zu werden.

Du kannst Dich deshalb fragen:

  1. Was mache ich, weil es wirklich zu mir passt?
  2. Was mache ich nur, damit andere mich mögen?
  3. Welche Freundschaften tun mir gut?
  4. Darf ich meine Meinung ändern, ohne jemand anderen abzuwerten?

Diese Fragen haben keine einfache Ein-Satz-Lösung. Sie helfen aber dabei, Entscheidungen bewusster zu treffen.


Mit starken Gefühlen umgehen

Ein starkes Gefühl kann sich anfühlen, als würde es die ganze Kommandozentrale übernehmen. Dann ist es oft schwer, sofort klug zu handeln. Du kannst deshalb zuerst Deinen Körper beruhigen und danach überlegen, was Du brauchst.

Ein einfacher Gefühlskompass kann so aussehen:

  1. Bemerken: Was passiert gerade in meinem Körper?
  2. Benennen: Welches Gefühl passt am besten?
  3. Pause machen: Drei ruhige Atemzüge, etwas trinken, kurz sitzen oder Dich bewegen.
  4. Prüfen: Was ist wirklich passiert und was befürchte ich nur?
  5. Handeln: Was ist eine faire und sichere nächste Handlung?
  6. Hilfe holen: Mit einer vertrauten Person sprechen, wenn das Gefühl zu groß bleibt.


Gefühle sind erlaubt, Verhalten hat Grenzen

Wut ist erlaubt. Schlagen ist nicht in Ordnung. Neid ist erlaubt. Wegnehmen ist nicht in Ordnung. Peinlichkeit ist erlaubt. Jemanden auszulachen ist nicht in Ordnung. Zweifel ist erlaubt. Sich selbst ständig schlechtzumachen hilft dagegen nicht.

Dieser Unterschied ist wichtig: Ein Gefühl ist keine Schuld. Für unser Verhalten können wir Verantwortung übernehmen.


Was kann bei welchem Gefühl helfen?

Gefühl Mögliche Botschaft Hilfreiche nächste Idee
Zweifel Ich möchte vorbereitet sein. Schreibe eine Sache auf, die Du weißt, und eine Sache, die Du als Nächstes tun kannst.
Neid Ich wünsche mir etwas. Frage Dich, was genau Du Dir wünschst und ob Du dafür üben, fragen oder sparen kannst.
Peinlichkeit Ich fühle mich beobachtet oder unwohl. Atme ruhig, erinnere Dich daran, dass Fehler passieren, und sprich freundlich mit Dir selbst.
Langeweile Ich brauche Abwechslung, Herausforderung oder vielleicht Ruhe. Wähle eine kleine neue Aufgabe, bewege Dich oder plane bewusst eine Pause.
Wut Eine Grenze fühlt sich verletzt an. Geh kurz auf Abstand, beruhige Deinen Körper und sage später klar, was Dich gestört hat.
Kummer Mir fehlt etwas oder jemand ist mir wichtig. Erlaube Dir traurig zu sein und sprich mit einer vertrauten Person.


Wenn ein Gefühl sehr groß bleibt

Manchmal helfen drei Atemzüge oder eine kurze Pause nicht genug. Dann ist es gut, mit einer erwachsenen Vertrauensperson zu sprechen, zum Beispiel mit Eltern, einer Lehrkraft, Schulsozialarbeit oder einer anderen Person, bei der Du Dich sicher fühlst.

Wenn Sorgen, Traurigkeit, Wut oder andere starke Gefühle sehr oft auftreten, lange anhalten, Deinen Schlaf oder Deinen Schulalltag stark stören oder Du Dich nicht sicher fühlst, solltest Du Dir Unterstützung holen. Hilfe zu suchen ist eine Handlung, mit der Du für Dich sorgst.


Film und Wirklichkeit: Was ist eine Metapher?

Eine Metapher ist ein Bild, mit dem etwas Kompliziertes leichter verständlich gemacht wird. In Alles steht Kopf 2 wohnen Gefühle als Figuren in einer Kommandozentrale. Erinnerungen erscheinen wie Gegenstände, und das Selbstbild wird als sichtbare innere Struktur dargestellt.

Das funktioniert im Film, aber im echten Gehirn gibt es keine kleinen Figuren, die Knöpfe drücken. Gefühle entstehen durch das Zusammenspiel vieler Vorgänge im Körper und Gehirn sowie durch Gedanken, Erfahrungen und Situationen.

Auch die Idee, dass „neue“ Gefühle erst mit der Pubertät ankommen, ist eine Vereinfachung. Jüngere Kinder können bereits neidisch, peinlich berührt, besorgt oder gelangweilt sein. In der Teenagerzeit können soziale Fragen, Veränderungen und Unsicherheiten jedoch stärker in den Vordergrund rücken.


Warum ist diese Filmidee trotzdem nützlich?

Die Figuren geben Gefühlen Namen und Gesichter. Dadurch kannst Du leichter darüber sprechen. Statt nur zu sagen „Mir geht es komisch“, kannst Du genauer überlegen: „Ist das eher Zweifel? Neid? Peinlichkeit? Langeweile? Wut? Kummer?“

Genaues Benennen kann der erste Schritt sein, um zu verstehen, was Du brauchst und wie Du handeln möchtest.


Medienwerkstatt zum Film

Beim Anschauen eines Trailers kannst Du nicht nur auf die Handlung achten, sondern auch untersuchen, wie ein Film Gefühle zeigt. Beobachte Gesichtsausdrücke, Körperhaltung, Farben, Musik, Geräusche, Schnitt und Tempo.

Halte den Trailer an drei Stellen an und beantworte jeweils diese Fragen:

  1. Welches Gefühl könnte gerade besonders stark sein?
  2. Woran erkennst Du das im Gesicht oder Körper?
  3. Welche Musik oder Farbe unterstützt die Stimmung?
  4. Was denkt die Figur vielleicht?
  5. Welche andere Deutung wäre ebenfalls möglich?

So trainierst Du Medienkompetenz und lernst gleichzeitig, Gefühle nicht nur an einem einzigen Zeichen festzumachen.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Wofür steht Ennui im Film vor allem? (Langeweile und ein Null-Bock-Gefühl) (!Freude über ein Geschenk) (!Angst vor einem Gewitter) (!Wut über eine Regel)




Was beschreibt Neid am besten? (Ich wünsche mir etwas, das jemand anderes hat oder kann.) (!Ich bin immer traurig, wenn ich verliere.) (!Ich habe vor jeder neuen Sache Angst.) (!Ich möchte grundsätzlich allein sein.)




Was kann Peinlichkeit auslösen? (Das Gefühl, dass andere einen Fehler oder ein Missgeschick bemerken.) (!Nur ein leerer Magen.) (!Nur schlechtes Wetter.) (!Immer ein lautes Geräusch.)




Welche Frage passt besonders zu Zweifel? (Was, wenn etwas schiefgeht?) (!Welche Farbe hat mein Lieblingsstift?) (!Wann beginnt der Sommer?) (!Wie viele Schuhe stehen im Flur?)




Was ist ein Selbstbild? (Die Vorstellung, die ich von mir selbst habe.) (!Ein Foto, das immer die Wahrheit über mich zeigt.) (!Eine Liste aller Filme, die ich kenne.) (!Ein Spielplan für ein Eishockeyturnier.)




Was ist bei einem starken Gefühl oft ein hilfreicher erster Schritt? (Das Gefühl bemerken und benennen.) (!Sofort jemand anderen beschuldigen.) (!Das Gefühl immer verstecken.) (!So tun, als sei nichts passiert.)




Welche Aussage über Gefühle passt zu diesem aiMOOC? (Alle Gefühle dürfen da sein, aber nicht jedes Verhalten ist in Ordnung.) (!Nur Freude ist ein erlaubtes Gefühl.) (!Neid macht einen Menschen automatisch gemein.) (!Wut bedeutet immer, dass man schlagen muss.)




Was zeigt die Kommandozentrale im Film? (Eine erfundene Metapher für innere Vorgänge.) (!Eine genaue Landkarte des menschlichen Gehirns.) (!Einen echten Raum, den jeder Mensch im Kopf hat.) (!Eine wissenschaftliche Maschine zur Gefühlsmessung.)




Können auch jüngere Kinder Neid oder Peinlichkeit fühlen? (Ja, solche Gefühle können auch vor der Pubertät vorkommen.) (!Nein, diese Gefühle beginnen immer erst als Teenager.) (!Nein, Kinder kennen ausschließlich Freude.) (!Nein, Kinder haben noch gar keine Gefühle.)




Was kann helfen, wenn ein Gefühl sehr groß bleibt? (Mit einer vertrauten erwachsenen Person sprechen.) (!Andere absichtlich ärgern.) (!Sich selbst beschimpfen.) (!Gefährliche Dinge ausprobieren.)





Memory

Zweifel Was könnte schiefgehen?
Neid Das hätte ich auch gern.
Peinlichkeit Ich möchte mich am liebsten verstecken.
Langeweile Mir fehlt gerade etwas Interessantes.
Selbstbild So denke ich über mich selbst.
Veränderung Etwas wird anders.
Atemzug Eine Möglichkeit, den Körper zu beruhigen.
Vertrauensperson Jemand, mit dem ich über starke Gefühle sprechen kann.





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Typischer Gedanke
Zweifel Was, wenn es nicht klappt?
Neid Das hätte ich auch gern.
Peinlichkeit Bitte schaut mich gerade nicht an.
Langeweile Hier passiert mir gerade zu wenig.
Freude Das fühlt sich richtig schön an.






Kreuzworträtsel

Zweifel Welches Gefühl fragt oft: Was, wenn etwas schiefgeht?
Neid Welches Gefühl sagt häufig: Das hätte ich auch gern?
Peinlichkeit Welches Gefühl kann Dich am liebsten im Boden versinken lassen?
Langeweile Welches Gefühl entsteht oft, wenn Dir etwas zu eintönig erscheint?
Selbstbild Wie heißt die Vorstellung, die Du von Dir selbst hast?
Vertrauen Was hilft, wenn Du Dich einer sicheren Person anvertrauen kannst?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Im Film wird Riley zu einem

und erlebt viele Veränderungen.
Die Figur, die ständig mögliche Probleme vorausdenkt, heißt auf Deutsch

.
Wenn Du etwas haben möchtest, das jemand anderes besitzt oder kann, kann das Gefühl

heißen.
Wenn Du glaubst, dass andere ein Missgeschick von Dir bemerkt haben, kannst Du

empfinden.
Ennui steht im Film besonders für

.
Die Vorstellung, die Du von Dir selbst hast, nennt man

.
Die Kommandozentrale im Film ist eine erfundene

für innere Vorgänge.
Bei einem starken Gefühl kann es helfen, zuerst ruhig zu

.
Ein Gefühl darf da sein, aber für unser

können wir Verantwortung übernehmen.
Wenn ein Gefühl zu groß bleibt, kannst Du mit einer

sprechen.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Gefühlskarte gestalten: Male vier Karten zu Zweifel, Neid, Peinlichkeit und Langeweile. Zeichne jeweils Gesicht, Körperhaltung und eine passende Alltagssituation.
  2. Gefühlspantomime spielen: Stelle ein Gefühl ohne Worte dar. Die Gruppe rät und nennt mindestens zwei Hinweise, an denen sie das Gefühl erkannt hat.
  3. Stärken-Sonne erstellen: Schreibe oder male in die Mitte Deinen Namen und außen herum Dinge, die Du schon kannst, gern tust oder lernen möchtest.
  4. Ruhe-Ideen sammeln: Gestalte eine kleine Karte mit drei sicheren Dingen, die Dir bei starken Gefühlen helfen können, zum Beispiel atmen, bewegen oder mit jemandem sprechen.


Standard

  1. Gefühlscomic zeichnen: Erfinde eine kurze Szene, in der zwei Gefühle gleichzeitig auftauchen. Zeige, wie die Figur eine faire Lösung findet.
  2. Gefühlsinterview führen: Frage eine vertraute Person, wie sie mit Zweifel oder Peinlichkeit umgeht. Notiere Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu Deinen eigenen Ideen.
  3. Rollenspiel zu Freundschaft: Spielt eine Szene, in der jemand unbedingt zu einer neuen Gruppe gehören möchte. Probiert zwei verschiedene Lösungen aus und besprecht deren Folgen.
  4. Trailer untersuchen: Wähle drei Momente aus einem Trailer und beschreibe, wie Musik, Farben, Gesichtsausdruck und Schnitt ein Gefühl verstärken.


Schwer

  1. Selbstbild-Collage entwickeln: Gestalte eine Collage mit mindestens drei Bereichen: „Das kann ich“, „Das lerne ich noch“ und „Das ist mir wichtig“. Erkläre, warum alle Bereiche zu Dir gehören.
  2. Gefühle-Podcast aufnehmen: Produziere mit einer Gruppe eine kurze Audiofolge zu einer der neuen Emotionen. Nutzt eine Alltagsszene, eine Erklärung und zwei hilfreiche Umgangsstrategien.
  3. Eigene Kommandozentrale als Stop-Motion-Film: Erfinde eigene Gefühlsfiguren und filme eine kurze Szene, in der sie sich einigen müssen. Achtet darauf, dass kein Gefühl einfach „böse“ ist.
  4. Filmmetapher prüfen: Erkläre in einem Plakat oder Video, was an der Kommandozentrale eine hilfreiche Metapher ist und was nicht wörtlich über das echte Gehirn verstanden werden darf.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Zweifel oder Neid?: Ein Kind möchte unbedingt so gut Fußball spielen wie ein anderes und denkt gleichzeitig, dass es beim nächsten Spiel versagen könnte. Erkläre, welche zwei Gefühle beteiligt sein könnten und woran Du sie unterscheidest.
  2. Ein Satz ist nicht die ganze Person: Eine Schülerin sagt nach einem Fehler: „Ich kann gar nichts.“ Formuliere eine fairere Sichtweise, die den Fehler ernst nimmt, aber das gesamte Selbstbild nicht darauf reduziert.
  3. Dazugehören ohne Verbiegen: Riley möchte in einer neuen Gruppe gut ankommen. Nenne zwei Möglichkeiten, wie man dazugehören kann, ohne alte Freundschaften oder eigene Werte abzuwerten.
  4. Plan für ein starkes Gefühl: Entwickle für eine Alltagssituation einen Ablauf aus Bemerken, Benennen, Pause, Prüfen, Handeln und Hilfe holen.
  5. Film und Wirklichkeit: Erkläre einem jüngeren Kind, warum die Kommandozentrale eine gute Filmidee ist, aber kein echtes Bild des Gehirns.
  6. Mehrere Gefühle gleichzeitig: Wähle eine Veränderung aus dem Alltag, zum Beispiel Schulwechsel oder neues Hobby, und beschreibe drei verschiedene Gefühle, die dabei gleichzeitig auftreten könnten.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu Alles steht Kopf 2 ist wichtig, dass Du nicht nur Filmnamen auswendig kennst, sondern Gefühle und Zusammenhänge erklären kannst.

  1. Gefühle unterscheiden: Du kannst Zweifel, Neid, Peinlichkeit und Langeweile mit eigenen Beispielen voneinander abgrenzen.
  2. Selbstbild erklären: Du kannst zeigen, warum ein Mensch mehr ist als ein Erfolg, ein Fehler oder ein einzelnes Gefühl.
  3. Veränderungen deuten: Du kannst erklären, warum Veränderungen mehrere Gefühle gleichzeitig auslösen können.
  4. Soziale Situationen verstehen: Du kannst beschreiben, wie der Wunsch dazuzugehören Entscheidungen beeinflussen kann.
  5. Strategien anwenden: Du kannst für eine schwierige Situation eine sichere und faire Handlungsmöglichkeit entwickeln.
  6. Metaphern erkennen: Du kannst die Filmwelt von wissenschaftlicher Wirklichkeit unterscheiden und erklären, warum die Metapher trotzdem nützlich sein kann.




OERs zum Thema

Der folgende Wikipedia-Artikel bietet Hintergrundinformationen zum Film:



Verknüpfte Lernbereiche

Alles steht Kopf 2 verbindet Filmbildung mit sozialem und emotionalem Lernen. Besonders wichtig sind das genaue Benennen von Gefühlen, ein vielfältiges Selbstbild, der Umgang mit Veränderungen, Freundschaft und Zugehörigkeit sowie die Fähigkeit, starke Emotionen wahrzunehmen, ohne ihnen automatisch zu folgen.


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