Unsere Ozeane

Unsere Ozeane
Unsere Ozeane

Einleitung
Stell Dir vor, Du tauchst unter eine große Welle. Über Dir rauscht das Wasser, unter Dir wird es plötzlich ruhiger. Genau in diese geheimnisvolle Welt nimmt Dich der Dokumentarfilm Unsere Ozeane mit. Der Film zeigt Wale, Delfine, Haie, Rochen, Fischschwärme und viele weitere Tiere in ihrem Lebensraum Meer.
Unsere Ozeane ist ein französischer Dokumentarfilm aus dem Jahr 2009. Regie führten Jacques Perrin und Jacques Cluzaud. Die deutsche Fassung wird von Matthias Brandt gesprochen. Der Film dauert ungefähr 99 Minuten und ist in Deutschland ohne Altersbeschränkung freigegeben. Für jüngere Kinder können einzelne Jagdszenen trotzdem spannend sein. Deshalb ist es gut, den Film gemeinsam anzusehen und danach darüber zu sprechen.
In diesem aiMOOC lernst Du die Ozeane als riesige Lebensräume kennen. Du erfährst, wie Meerestiere atmen, schwimmen, fressen und sich schützen. Außerdem lernst Du, was eine Nahrungskette ist, warum Meeresströmungen wichtig sind, wie Müll ins Meer gelangt und was Du selbst zum Meeresschutz beitragen kannst.
Der Film Unsere Ozeane
Der Film beginnt an einer stürmischen Küste. Danach taucht die Kamera unter die Wasseroberfläche. Dort begegnen Dir sehr unterschiedliche Tiere. Du siehst unter anderem Delfine bei der Jagd, Rochen beim Gleiten, große Fischschwärme, Wale, Orcas und Haie. Der Film zeigt auch Gefahren, die durch Menschen entstehen können. Dazu gehören beispielsweise große Fischernetze, in denen sich Meerestiere verfangen können.
Für den Film arbeitete ein großes Team aus Filmschaffenden, Tauchenden, Technikern und Fachleuten zusammen. Viele Aufnahmen wurden direkt im Meer gedreht. Dadurch kannst Du Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten.
Filmforscher-Auftrag
Beim Anschauen kannst Du zum Filmforscher oder zur Filmforscherin werden. Achte auf drei Dinge: Bewegung, Geräusche und Lebensräume. Überlege nach einer Szene: Wie bewegt sich das Tier? Was hörst Du? Wo lebt das Tier? Was braucht es dort zum Leben?
Du kannst auch beobachten, wie der Film Gefühle erzeugt. Ruhige Musik und langsame Bewegungen können friedlich wirken. Schnelle Schnitte, laute Geräusche und Jagdszenen können Spannung erzeugen. So erzählt ein Dokumentarfilm nicht nur mit Worten, sondern auch mit Bildern, Tönen und Musik.
Die Ozeane als Lebensraum
Ein Ozean ist ein riesiges zusammenhängendes Meer. Auf der Erde werden meist fünf große Ozeane unterschieden: der Pazifik, der Atlantik, der Indischer Ozean, der Arktische Ozean und der Südliche Ozean.
Meerwasser ist salzig. Doch nicht überall im Meer ist es gleich. An manchen Stellen ist das Wasser warm, an anderen eiskalt. Manche Meeresgebiete sind flach und hell, andere mehrere Kilometer tief und dunkel. Deshalb gibt es im Meer sehr verschiedene Lebensräume.

Von der Küste bis in die Tiefsee
An der Küste treffen Land und Meer aufeinander. Dort wirken Wellen und Gezeiten. In flachen, lichtreichen Meeresgebieten können viele Algen wachsen. Korallenriffe bieten unzähligen Tieren Verstecke und Nahrung. Im offenen Meer gibt es keine Felsen oder Bäume zum Verstecken. Dort bewegen sich viele Tiere über weite Strecken. In der Tiefsee ist es dunkel, kalt und der Wasserdruck ist sehr hoch.
Ein Lebensraum ist mehr als nur ein Ort. Ein Tier braucht dort Nahrung, Schutz, genügend Platz und passende Bedingungen. Wird ein Lebensraum stark verändert, kann das für seine Bewohner schwierig oder gefährlich werden.
Ausgewählte Meerestiere
Meeresschildkröte
Meeresschildkröten sind Reptilien. Sie besitzen Lungen und müssen deshalb zum Atmen an die Wasseroberfläche kommen. Ihre kräftigen Flossen helfen ihnen beim Schwimmen. Meeresschildkröten können große Strecken durch das Meer zurücklegen.

Eine Meeresschildkröte kann nicht wie ein Fisch mit Kiemen unter Wasser atmen. Sie hält beim Tauchen die Luft an. Plastik kann für Schildkröten gefährlich sein, wenn sie es verschlucken oder sich darin verfangen.
Delfin
Delfine sind Säugetiere. Sie atmen Luft durch ein Blasloch auf der Oberseite des Kopfes. Ihr Körper ist stromlinienförmig. Dadurch können sie sich gut durch das Wasser bewegen. Delfine verständigen sich mit Lauten und können sich mit Hilfe von Schall orientieren.

Wal
Auch Wale sind Säugetiere. Sie müssen zum Atmen auftauchen. Viele Walarten besitzen eine dicke Fettschicht, die sie im kalten Wasser warm hält. Manche Wale fressen kleine Tiere aus dem Wasser, andere jagen Fische oder andere Meerestiere.

Wale zeigen besonders deutlich, dass ein Tier sehr groß sein kann und trotzdem von kleinen Lebewesen in einer Nahrungskette abhängig ist.
Clownfisch und Seeanemone
Der Clownfisch lebt häufig zwischen den Tentakeln bestimmter Seeanemonen. Die Anemone kann dem Fisch Schutz bieten. Der Clownfisch ist an das Leben zwischen ihren Tentakeln angepasst. Beide Partner können voneinander profitieren.

Diese Lebensgemeinschaft ist ein Beispiel dafür, dass Tiere in einem Lebensraum nicht nur fressen und gefressen werden. Sie können auch zusammenleben und sich gegenseitig Vorteile bringen.
Rochen
Rochen gehören wie Haie zu den Knorpelfischen. Viele Rochen besitzen breite Brustflossen. Wenn sie schwimmen, sieht es aus, als würden sie durch das Wasser fliegen.

Manche Rochen leben nahe am Meeresboden, andere ziehen durch das offene Wasser. Ihre Körperform passt zu ihrer jeweiligen Lebensweise.
Fische und Haie
Die meisten Fische atmen mit Kiemen. Wasser strömt an den Kiemen vorbei. Dort kann Sauerstoff aus dem Wasser aufgenommen werden. Viele Fische besitzen Flossen zum Steuern und einen Körper, der ihnen das Schwimmen erleichtert.
Haie sind ebenfalls Fische. Ihr Skelett besteht nicht aus Knochen wie bei uns Menschen, sondern überwiegend aus Knorpel. Haie sind sehr unterschiedlich. Manche Arten jagen größere Tiere, andere fressen kleine Beutetiere. Nicht jeder Hai ist für Menschen gefährlich.
Wie Tiere an das Meer angepasst sind
Eine Anpassung ist ein Merkmal, das einem Lebewesen hilft, in seinem Lebensraum zu überleben. Im Meer findest Du viele solcher Anpassungen.
- Kiemen: Viele Fische nehmen damit Sauerstoff aus dem Wasser auf.
- Blasloch: Wale und Delfine atmen damit Luft an der Wasseroberfläche.
- Flossen: Sie helfen beim Schwimmen, Steuern und Bremsen.
- Stromlinienform: Ein glatter, länglicher Körper kann den Wasserwiderstand verringern.
- Fettschicht: Bei vielen Meeressäugern hilft sie, den Körper warm zu halten.
- Tarnung: Farben und Muster können Tiere vor Feinden verstecken oder bei der Jagd helfen.
Eine Anpassung ist kein Gegenstand, den ein Tier einfach auswählt. Solche Merkmale entstehen über sehr viele Generationen durch Evolution.
Nahrungsketten im Meer
Im Meer sind Lebewesen durch Nahrung miteinander verbunden. Eine einfache Nahrungskette zeigt, wer von wem gefressen wird.
Ein mögliches vereinfachtes Beispiel ist:
Phytoplankton → Zooplankton → kleiner Fisch → größerer Fisch
Phytoplankton besteht aus winzigen Lebewesen, die mit Hilfe von Licht ihre eigene Nahrung aufbauen können. Es bildet eine wichtige Grundlage vieler Nahrungsnetze im Meer.

In Wirklichkeit ist das Meer kein einziges langes Futterband. Viele Tiere fressen verschiedene Arten von Nahrung. Deshalb sprechen Forschende oft von einem Nahrungsnetz. Wenn eine Art stark zurückgeht, kann sich das auch auf andere Arten auswirken.
Ein Beispiel zum Mitdenken
Stell Dir vor, kleine Fische finden plötzlich viel weniger Zooplankton. Dann haben sie weniger Nahrung. Gibt es weniger kleine Fische, können wiederum größere Fische weniger Beute finden. So zeigt eine Nahrungskette, dass Lebewesen voneinander abhängig sind.
Meeresströmungen
Meeresströmungen sind große Bewegungen von Wasser. Du kannst sie Dir wie langsame oder schnelle Flüsse im Meer vorstellen. An der Oberfläche werden Strömungen besonders durch Wind beeinflusst. Auch Unterschiede von Temperatur und Salzgehalt spielen bei großen Wasserbewegungen eine Rolle. Die Drehung der Erde beeinflusst zusätzlich die Richtung vieler Strömungen.

Strömungen transportieren Wärme, Nährstoffe und kleine Lebewesen. Manche Tiere nutzen Strömungen auf ihren Wanderungen. Für das Klima der Erde sind Meeresströmungen ebenfalls wichtig.
Bei dem Video siehst Du Strömungen als bewegte Linien. Für jüngere Kinder reicht die wichtigste Idee: Meerwasser steht nicht still. Es bewegt sich über sehr große Entfernungen.
Verschmutzung der Meere
Müll, Schadstoffe und zu viele Nährstoffe können Meereslebensräume belasten. Besonders sichtbar ist Plastikmüll. Viel Abfall gelangt über Straßen, Flüsse, Wind oder direkt vom Menschen in die Umwelt und schließlich ins Meer.

Große Plastikteile können Tiere verletzen. Tiere können sich in Schnüren, Verpackungen oder alten Fischernetzen verfangen. Manche Tiere verwechseln Plastik mit Nahrung. Mit der Zeit können aus größeren Plastikteilen sehr kleine Teilchen entstehen. Sie werden Mikroplastik genannt.
Auch verlorene oder weggeworfene Fischernetze können weiter Tiere fangen. Solche Netze werden oft Geisternetze genannt. Der Film Unsere Ozeane zeigt, wie gefährlich Netze für Meerestiere werden können.
Meeresschutz
Meeresschutz bedeutet, das Meer und seine Lebewesen so zu behandeln, dass Lebensräume erhalten bleiben und Tiere möglichst sicher leben können. Dazu gehören große Entscheidungen von Staaten und Unternehmen ebenso wie kleine Handlungen im Alltag.
Du kannst zum Beispiel Mehrweg statt unnötiger Einwegprodukte verwenden, Abfall richtig entsorgen, keinen Müll am Strand liegen lassen und andere Menschen freundlich auf den Schutz der Meere aufmerksam machen. Wenn Du bei einer Aufräumaktion mitmachst, sollte ein Erwachsener dabei sein. Scharfe oder unbekannte Gegenstände solltest Du niemals mit bloßen Händen anfassen.

Meeresschutzgebiete können wichtigen Lebensräumen besonderen Schutz geben. Auch Regeln für Fischerei, Schifffahrt, Abwasser und Müll helfen dabei, Belastungen zu verringern.
Das Wichtigste ist: Menschen sind Teil des Problems, können aber auch Teil der Lösung sein.
Film und Wirklichkeit verbinden
Wenn Du Unsere Ozeane ansiehst, kannst Du jede Szene mit einer Forscherfrage verbinden. Ein Delfin führt zur Frage, wie Meeressäuger atmen. Ein Fischschwarm führt zur Frage, warum Tiere gemeinsam schwimmen. Ein Rochen führt zur Körperform. Eine Jagdszene führt zur Nahrungskette. Ein Fischernetz führt zum Meeresschutz.
So wird aus dem Film ein Lernabenteuer: Du beobachtest zuerst und fragst dann Warum?, Wie? und Was können wir tun?
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Was ist Unsere Ozeane? (Ein Dokumentarfilm über die Meere) (!Ein Zeichentrickfilm über Piraten) (!Ein Computerspiel über Inseln) (!Ein Kochfilm über Fischgerichte)
Womit atmen die meisten Fische unter Wasser? (Mit Kiemen) (!Mit Flügeln) (!Mit Fell) (!Mit einem Schnabel)
Wie atmen Delfine? (Sie holen Luft an der Wasseroberfläche) (!Sie atmen nur durch Kiemen) (!Sie brauchen keinen Sauerstoff) (!Sie atmen durch ihre Flossen)
Was steht am Anfang vieler Nahrungsketten im Meer? (Phytoplankton) (!Plastikmüll) (!Sand) (!Felsen)
Was ist eine Meeresströmung? (Eine große Bewegung von Meerwasser) (!Ein Berg auf dem Meeresboden) (!Eine Art Muschel) (!Ein Geräusch eines Delfins)
Warum können Flossen für Meerestiere nützlich sein? (Sie helfen beim Schwimmen und Steuern) (!Sie machen das Wasser süß) (!Sie erzeugen Sonnenlicht) (!Sie verwandeln Wasser in Luft)
Warum ist Plastikmüll im Meer gefährlich? (Tiere können ihn fressen oder sich darin verfangen) (!Er macht alle Fische schneller) (!Er verwandelt Salzwasser in Süßwasser) (!Er lässt Korallen sofort wachsen)
Was ist ein Meeresschutzgebiet? (Ein besonders geschützter Bereich im Meer) (!Ein Parkplatz am Strand) (!Ein Schwimmbecken im Garten) (!Ein Schiff ohne Besatzung)
Welche Tiere müssen zum Atmen an die Wasseroberfläche kommen? (Wale und Delfine) (!Alle Korallen) (!Alle Muscheln) (!Alle Quallen)
Was kannst Du selbst für den Meeresschutz tun? (Müll vermeiden und richtig entsorgen) (!Abfall am Strand liegen lassen) (!Plastiktüten ins Wasser werfen) (!Meerestiere aus ihrem Lebensraum mitnehmen)
Memory
| Kiemen | Atmungsorgan vieler Fische |
| Blasloch | Atemöffnung bei Walen und Delfinen |
| Phytoplankton | Grundlage vieler Nahrungsketten |
| Strömung | Bewegung großer Wassermengen |
| Korallenriff | Lebensraum mit vielen Verstecken |
| Mikroplastik | Sehr kleine Kunststoffteilchen |
| Flossen | Helfen beim Schwimmen und Steuern |
| Meeresschutzgebiet | Besonders geschützter Meeresbereich |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Thema |
|---|---|
| Kiemen | Fisch |
| Blasloch | Delfin |
| Panzer | Meeresschildkröte |
| Tentakel | Seeanemone |
| Brustflossen | Rochen |
| Phytoplankton | Nahrungskette |
| Geisternetz | Meeresverschmutzung |
Kreuzworträtsel
| Delfin | Welches Meeressäugetier atmet durch ein Blasloch und kann sich mit Schall orientieren? |
| Koralle | Welches Tier kann mit vielen Artgenossen ein Riff aufbauen? |
| Plankton | Wie heißt die Gemeinschaft sehr kleiner Lebewesen, die im Wasser treiben? |
| Strömung | Wie nennt man eine große Bewegung von Meerwasser? |
| Kiemen | Womit atmen die meisten Fische unter Wasser? |
| Schutzgebiet | Wie heißt ein Bereich, der Natur besonders schützen soll? |
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Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Meerestiere zeichnen: Suche Dir ein Tier aus dem Film aus. Zeichne es in seinem Lebensraum und beschrifte zwei Körpermerkmale, die ihm im Meer helfen.
- Geräusche des Meeres: Erfinde mit Deiner Stimme oder Alltagsgegenständen drei Meeresgeräusche. Ordne sie einer ruhigen, spannenden oder stürmischen Filmszene zu.
- Nahrungskette legen: Male vier Karten für Phytoplankton, Zooplankton, kleinen Fisch und größeren Fisch. Lege daraus eine Nahrungskette und erkläre die Pfeile.
- Müll-Detektiv: Untersuche mit einer erwachsenen Person einen Raum oder Schulhof. Finde Dinge, bei denen Müll vermieden werden könnte, und zeichne eine bessere Idee.
Standard
- Tier-Steckbrief: Erstelle einen Steckbrief zu Delfin, Wal, Meeresschildkröte, Rochen oder Hai. Beschreibe Lebensraum, Nahrung, Atmung und eine Anpassung.
- Filmbeobachtung: Wähle eine Szene aus Unsere Ozeane. Beschreibe, was Du siehst und hörst. Erkläre, welche Stimmung Musik, Geräusche und Kamerabewegung erzeugen.
- Strömungsversuch: Fülle mit einer erwachsenen Person eine Schüssel mit Wasser. Erzeuge vorsichtig eine Strömung und beobachte, wie kleine schwimmende Gegenstände mitgenommen werden. Vergleiche das Modell mit einer Meeresströmung.
- Meeresschutz-Plakat: Gestalte ein Plakat mit dem Titel „Unser Meer braucht uns“. Zeige drei Probleme und drei passende Lösungen.
Schwer
- Nahrungsnetz: Verbinde mindestens sechs Meereslebewesen in einem Nahrungsnetz. Erkläre, was passieren könnte, wenn eine Art stark seltener wird.
- Interview zum Meeresschutz: Befrage eine Person aus Familie, Schule, Naturschutz oder Forschung. Frage, warum das Meer wichtig ist und was Menschen zu seinem Schutz tun können.
- Mini-Dokumentarfilm: Produziere in einer Gruppe einen kurzen Film über Wasser, Tiere oder Müllvermeidung. Nutze Bilder, Geräusche, Sprechertext und eine klare Schutzbotschaft.
- Forscherkonferenz: Bildet Gruppen zu Nahrungsketten, Anpassungen, Strömungen und Verschmutzung. Jede Gruppe erklärt ihr Thema und zeigt anschließend, wie alle vier Themen miteinander verbunden sind.


Lernkontrolle
- Lebensraum vergleichen: Vergleiche ein Korallenriff mit dem offenen Meer. Welche Tiere könnten sich an den beiden Orten unterschiedlich bewegen, verstecken oder ernähren? Begründe.
- Folgen einer Veränderung: Angenommen, es gibt in einem Gebiet viel weniger Phytoplankton. Erkläre, welche Folgen das für kleine und große Fische haben könnte.
- Tier erfinden: Erfinde ein Meerestier für sehr kaltes Wasser. Zeichne es und erkläre mindestens zwei Körpermerkmale, die ihm dort helfen würden.
- Strömung und Müll: Erkläre, warum Müll, der an einer Küste ins Wasser gelangt, später an einem weit entfernten Ort auftauchen kann.
- Filmszene deuten: Wähle eine ruhige und eine spannende Szene aus einem Meeresfilm. Erkläre, wie Bild, Ton und Bewegung unterschiedliche Gefühle erzeugen.
- Schutzmaßnahme prüfen: Eine Schule möchte weniger Einwegplastik verwenden. Erkläre, wie diese Entscheidung mit Meeresschutz zusammenhängen kann.
- Entscheidung treffen: In einem empfindlichen Meeresgebiet sollen Tiere besser geschützt werden. Nenne zwei Regeln, die dort sinnvoll sein könnten, und begründe sie.
Lernnachweis
Für Deinen Lernnachweis ist wichtig, dass Du nicht nur einzelne Wörter kennst, sondern Zusammenhänge erklären kannst.
- Du kannst erklären, warum das Meer ein Lebensraum mit sehr unterschiedlichen Bedingungen ist.
- Du kannst mindestens drei Meerestiere beschreiben und passende Anpassungen nennen.
- Du kannst den Unterschied zwischen Kiemenatmung und Lungenatmung an Beispielen erklären.
- Du kannst eine einfache Nahrungskette aufbauen und erklären, warum daraus in der Natur meist ein Nahrungsnetz wird.
- Du kannst beschreiben, was Meeresströmungen sind und was sie transportieren können.
- Du kannst erklären, wie Plastik und Geisternetze Meerestiere gefährden.
- Du kannst eigene Möglichkeiten zum Meeresschutz nennen und begründen.
- Du kannst eine Filmszene untersuchen und erklären, wie Bilder, Geräusche und Musik wirken.
OERs zum Thema
Weitere freie und vertiefende Angebote
- Wikimedia Commons: Marine organisms: Freie Bilder und Videos zu Meereslebewesen.
- Wikimedia Commons: Coral reefs: Freie Medien zu Korallenriffen.
- Wikipedia: Ozean: Weiterführende Informationen zu den Weltmeeren.
- Wikipedia: Meeresströmung: Hintergrundwissen zu den Bewegungen des Meerwassers.
- Wikipedia: Meeresverschmutzung: Informationen zu Ursachen, Folgen und Schutzmöglichkeiten.
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