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Schimpansen

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Schimpansen




Einleitung

Schimpansen ist ein Naturfilm von Disneynature aus dem Jahr 2012. Im Mittelpunkt steht der junge Schimpanse Oskar, der im tropischen Wald der Elfenbeinküste lebt. Du begleitest ihn beim Spielen, Klettern, Futtersuchen und Lernen. Dabei siehst Du, wie wichtig andere Schimpansen für ein Jungtier sind und wie geschickt Schimpansen Werkzeuge benutzen können.

Der Film verbindet echte Naturaufnahmen mit einer erzählten Geschichte. Deshalb kannst Du beim Anschauen nicht nur etwas über Tiere lernen, sondern auch darüber nachdenken, wie ein Naturfilm eine Geschichte erzählt.

Dieser aiMOOC ist für Kinder ab etwa 6 Jahren gedacht. Einige Filmszenen handeln von Gefahr, Streit zwischen Schimpansengruppen und davon, dass Oskar seine Mutter vermisst. Wenn Dich solche Szenen traurig oder unruhig machen, kannst Du mit einer erwachsenen Person darüber sprechen.

Beobachtungsauftrag für den Film: Achte darauf, was Oskar frisst, von wem er lernt, welche Werkzeuge die Schimpansen verwenden, wie sie miteinander Kontakt halten und welche Rolle der Wald für ihr Leben spielt.


Der Film Schimpansen


Filmsteckbrief

Merkmal Information
Deutscher Titel Schimpansen
Originaltitel Chimpanzee
Filmart Naturfilm mit erzählerischen Elementen
Erscheinungsjahr 2012
Regie Alastair Fothergill und Mark Linfield
Länge etwa 78 Minuten
Wichtiger Drehort Taï-Nationalpark in der Elfenbeinküste
Zentrale Filmfigur der junge Schimpanse Oskar

Der deutsche Kinostart war 2013. Die Aufnahmen entstanden über einen langen Zeitraum in afrikanischen Wäldern. Das Filmteam musste viel Geduld haben, denn wild lebende Schimpansen bewegen sich frei durch ein großes Waldgebiet.


Oskars Geschichte

Oskar wächst zunächst bei seiner Mutter Isha und in einer Schimpansengemeinschaft auf. Er ist neugierig und muss noch sehr viel lernen. Er beobachtet ältere Tiere und probiert selbst aus, wie man an Nahrung kommt.

Als Oskar seine Mutter verliert, verändert sich sein Leben. Ein junges Schimpansenkind ist lange auf Schutz, Nähe und Lernmöglichkeiten angewiesen. Im Film sucht Oskar deshalb Anschluss bei anderen Tieren. Schließlich kümmert sich das erwachsene Männchen Freddy um ihn.

Die Geschichte macht sichtbar, wie wichtig soziale Beziehungen für Schimpansen sein können. Gleichzeitig solltest Du wissen: Ein Naturfilm wird geschnitten, vertont und erzählt. Namen wie Oskar oder Freddy helfen uns Menschen, der Geschichte zu folgen.


Naturbeobachtung und Filmgeschichte

Die Kamera zeigt echte Schimpansen und echtes Verhalten. Trotzdem ist ein Film keine ungefilterte Wirklichkeit. Die Filmemacher wählen Bilder aus, ordnen sie in eine Reihenfolge und legen Musik sowie Erzähltext darüber. So entsteht Spannung und eine verständliche Geschichte.

Für Dich als Filmforscherin oder Filmforscher ist deshalb eine wichtige Frage: Was kann ich direkt im Bild beobachten, und was erklärt mir nur die Erzählerstimme?

Wenn Du zum Beispiel siehst, wie ein Schimpanse mit einem Stein eine Nuss öffnet, kannst Du den Werkzeuggebrauch selbst beobachten. Wenn der Erzähler sagt, ein Tier sei „mutig“, ist das schon eine menschliche Deutung.


Schimpansen kennenlernen

Schimpansen gehören zu den Menschenaffen. Im Film siehst Du vor allem Gemeine Schimpansen. Ihr wissenschaftlicher Name lautet Pan troglodytes.

Schimpansen haben keinen Schwanz. Sie besitzen lange Arme, kräftige Hände und bewegliche Finger. Sie können auf dem Boden laufen und hervorragend klettern. Nachts bauen sie sich meist ein Schlafnest aus Zweigen und Blättern.


Lebensraum: Wald als Zuhause

Schimpansen leben in Afrika. Je nach Region bewohnen sie dichte tropische Wälder, Wald-Savannen-Mosaike und andere Gebiete mit ausreichend Nahrung und Schutz.

Der Film Schimpansen wurde vor allem im Taï-Nationalpark in der Elfenbeinküste gedreht. Dort wächst dichter tropischer Regenwald. Große Bäume bilden mehrere Stockwerke. In ihren Kronen finden Schimpansen Früchte, Blätter und sichere Ruheplätze. Am Boden suchen sie ebenfalls nach Nahrung und bewegen sich zwischen den Futterplätzen.

Ein Wald ist für einen Schimpansen also nicht nur eine Ansammlung von Bäumen. Er ist Speisekammer, Schlafplatz, Kletterraum, Treffpunkt und Schutzraum zugleich.


Familienverbände und Gemeinschaft

Schimpansen leben nicht allein. Sie gehören zu größeren Gemeinschaften. Diese Gemeinschaft bleibt nicht den ganzen Tag als eine einzige Gruppe zusammen. Einzelne Tiere oder kleinere Gruppen können sich trennen und später wieder treffen. Forschende nennen dieses flexible Zusammenleben ein Fission-Fusion-System.

Für ein junges Tier ist die Beziehung zur Mutter besonders wichtig. Es wird getragen, geschützt und kann über Jahre beobachten, wie erfahrene Tiere Nahrung finden oder Werkzeuge benutzen. Auch Geschwister und andere Gruppenmitglieder spielen eine Rolle beim Spielen und sozialen Lernen.

Erwachsene Schimpansen pflegen ebenfalls Beziehungen. Ein besonders gut sichtbares Verhalten ist die Fellpflege. Dabei durchsuchen sie gegenseitig das Fell. Das hält nicht nur sauber, sondern kann auch Ruhe schaffen und soziale Bindungen stärken.


Nahrung: Was steht auf dem Speiseplan?

Schimpansen sind Allesfresser. Ein großer Teil ihrer Nahrung besteht aus Pflanzen. Besonders wichtig sind Früchte. Dazu kommen Blätter, Samen, Nüsse, Blüten und andere Pflanzenteile. Außerdem fressen Schimpansen Insekten und gelegentlich andere Tiere.

Im Film spielt die Suche nach energiereicher Nahrung eine wichtige Rolle. Reife Früchte sind nicht immer überall gleichzeitig verfügbar. Deshalb müssen Schimpansen ihr Gebiet gut kennen und sich merken, wo bestimmte Bäume stehen.

Schimpansen können außerdem Nahrung miteinander teilen. Wer mit wem teilt, hängt von der Situation und den Beziehungen in der Gemeinschaft ab.


Werkzeuggebrauch: Schlaue Helfer

Ein besonders spannender Teil des Films ist der Werkzeuggebrauch. Ein Werkzeug ist ein Gegenstand, den ein Tier gezielt benutzt, um eine Aufgabe leichter zu lösen.

Schimpansen können zum Beispiel Stöcke bearbeiten und in Öffnungen stecken, um an Nahrung zu gelangen. Manche Gruppen benutzen Steine wie Hammer und Amboss, um harte Nüsse aufzubrechen. Andere zerquetschen Blätter zu einer Art Schwamm, mit dem sie Wasser aufnehmen können.

Nicht jede Schimpansengemeinschaft benutzt genau dieselben Werkzeuge. Manche Techniken kommen nur in bestimmten Regionen oder Gruppen vor. Das ist besonders spannend, weil junge Tiere lange zuschauen und bestimmte Fähigkeiten nach und nach erwerben.


Lernen: Zuschauen, Ausprobieren, Üben

Ein Schimpansenjunges wird nicht mit allen Fähigkeiten fertig geboren. Es muss vieles lernen. Dabei helfen Beobachten, Spielen, eigenes Ausprobieren und häufiges Üben.

Wenn ein Jungtier lange in der Nähe seiner Mutter oder anderer erfahrener Tiere bleibt, kann es beobachten, welche Früchte essbar sind, wie man einen Stock auswählt oder wie man eine harte Nuss aufbricht. Eine schwierige Technik kann viele Versuche brauchen.

So entstehen in verschiedenen Schimpansengemeinschaften unterschiedliche Gewohnheiten. Forschende sprechen deshalb bei dauerhaft weitergegebenen Verhaltensweisen manchmal von Traditionen oder einer einfachen Form von Tierkultur.


Kommunikation: Rufe, Gesichter und Gesten

Schimpansen haben keine menschliche Sprache. Sie können sich aber auf viele Arten verständigen.

Sie benutzen verschiedene Laute. Bestimmte Rufe können Kontakt halten, Aufregung ausdrücken oder andere Tiere auf Futter aufmerksam machen. Auch das Gesicht, die Körperhaltung und Bewegungen der Hände oder Arme übermitteln Informationen.

Ein Schimpanse kann zum Beispiel seine Arme ausstrecken, einen anderen berühren, mit dem Körper drohen oder durch Nähe Kontakt suchen. Beim Spielen und bei der Fellpflege wird ebenfalls viel ohne Worte „gesprochen“.

Forschende untersuchen sogar, wie Schimpansen einzelne Laute zu längeren Lautfolgen verbinden. In einer Untersuchung an wild lebenden Schimpansen im Taï-Nationalpark wurden viele unterschiedliche Kombinationen dokumentiert. Das zeigt, wie vielfältig ihre Kommunikation ist.


Spielen und soziale Beziehungen

Junge Schimpansen spielen viel. Sie klettern, jagen einander, raufen vorsichtig und untersuchen Gegenstände. Spielen trainiert Bewegungen und hilft beim Lernen sozialer Regeln.

Auch erwachsene Tiere verbringen Zeit miteinander. Fellpflege, gemeinsames Ruhen und gegenseitige Unterstützung können Beziehungen stärken. Gleichzeitig gibt es Konkurrenz um Nahrung, Rangplätze oder Gebiete. Schimpansengesellschaften sind deshalb weder immer friedlich noch ständig im Streit.

Für den Film ist das wichtig: Eine andere Schimpansengruppe wird erzählerisch als Gegner dargestellt. In der Natur verteidigen Schimpansengemeinschaften aber ihr eigenes Gebiet und ihre eigenen Interessen. „Gut“ und „böse“ sind menschliche Begriffe und keine biologischen Kategorien.


Tropische Wälder schützen


Warum der Wald so wichtig ist

Ohne geeigneten Lebensraum können wild lebende Schimpansen nicht dauerhaft überleben. Sie brauchen große Gebiete mit Bäumen, Nahrung, Schlafplätzen und Wegen zwischen verschiedenen Waldteilen.

Wenn Wälder gerodet oder durch Straßen und andere Eingriffe in kleine Stücke geteilt werden, verlieren Schimpansen Futterplätze und sichere Wanderwege. Auch Wilderei, illegaler Tierhandel, Krankheiten, Klimaveränderungen und Konflikte zwischen Menschen und Wildtieren gefährden Schimpansen.

Der Schutz von Schimpansen bedeutet deshalb immer auch Schutz von Wäldern und Zusammenarbeit mit den Menschen, die in diesen Regionen leben.


Was Schutzgebiete leisten

Nationalparks und andere Schutzgebiete können wichtige Lebensräume erhalten. Der Taï-Nationalpark schützt einen bedeutenden Teil des westafrikanischen Regenwaldes.

Schutz funktioniert besonders gut, wenn Waldgebiete nicht nur auf Karten geschützt sind, sondern wenn Wilderei verhindert, Forschung ermöglicht und die Bevölkerung vor Ort einbezogen wird. Umweltbildung, nachhaltige Einkommen und gute Zusammenarbeit können dazu beitragen, dass Menschen und Wildtiere langfristig nebeneinander leben können.


Was Du tun kannst

Auch wenn Du weit weg von Afrika lebst, kannst Du etwas für Wälder und Tiere tun.

  1. Papier sparen: Nutze Papier sorgfältig, verwende Recyclingpapier und bemale Blätter möglichst auf beiden Seiten.
  2. Recycling: Trenne Abfälle und gib Materialien möglichst in Kreisläufe zurück.
  3. Nachhaltiger Konsum: Achte gemeinsam mit Erwachsenen auf glaubwürdige Umwelt- und Sozialsiegel.
  4. Artenschutz: Kaufe niemals Wildtiere oder Produkte aus geschützten Tieren.
  5. Umweltbildung: Erzähle anderen, warum tropische Wälder wichtig sind.
  6. Naturschutzprojekt: Starte in Deiner Schule eine kleine Aktion für Tiere, Wälder oder Artenvielfalt.


Forschen wie im Naturfilm

Naturfilmerinnen, Naturfilmer und Forschende müssen sehr genau beobachten. Sie notieren, was ein Tier tut, wann es etwas tut und mit wem es dabei zusammen ist.

Du kannst das üben, ohne wilde Tiere zu stören. Beobachte im Film eine kurze Szene und beschreibe nur, was wirklich sichtbar ist. Statt „Oskar ist traurig“ könntest Du zunächst schreiben: „Oskar sitzt allein und ruft.“ Danach kannst Du überlegen, welche Deutung möglich wäre.

Das ist ein wichtiger Unterschied zwischen Beobachtung und Interpretation.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Wo lebt Oskar im Film hauptsächlich? (Im tropischen Wald der Elfenbeinküste) (!In der Arktis) (!In der Wüste Gobi) (!Auf einer Nordseeinsel)




Was ist für ein junges Schimpansenkind besonders wichtig? (Nähe Schutz und Lernen bei anderen Schimpansen) (!Ein eigenes Fahrrad) (!Ein Wintermantel) (!Ein Fischbecken)




Welche Nahrung fressen Schimpansen besonders häufig? (Früchte und andere Pflanzenteile) (!Nur Gras) (!Nur Fische) (!Nur Fleisch)




Wozu können Schimpansen einen Stock benutzen? (Um an schwer erreichbare Nahrung zu gelangen) (!Um ein Buch zu schreiben) (!Um ein Auto zu fahren) (!Um eine Lampe anzuschalten)




Wozu können manche Schimpansen Steine benutzen? (Um harte Nüsse zu öffnen) (!Um Suppe zu kochen) (!Um Papier zu schneiden) (!Um Kleidung zu nähen)




Wie können sich Schimpansen verständigen? (Mit Lauten Gesten und Körperhaltungen) (!Nur mit geschriebenen Briefen) (!Nur mit Verkehrszeichen) (!Nur mit Musiknoten)




Was bedeutet Fellpflege bei Schimpansen auch? (Sie kann soziale Beziehungen stärken) (!Sie baut automatisch ein Schlafnest) (!Sie ersetzt jede Nahrung) (!Sie lässt Bäume schneller wachsen)




Wie lernen junge Schimpansen viele Fähigkeiten? (Durch Beobachten Ausprobieren und Üben) (!Nur durch Schlafen) (!Nur durch Zufall) (!Durch Lesen eines Schulbuchs)




Warum sind tropische Wälder für Schimpansen wichtig? (Sie bieten Nahrung Schlafplätze und Schutz) (!Sie bestehen nur aus Spielplätzen) (!Sie liefern Schimpansen Strom) (!Sie sind nur für Vögel wichtig)




Was ist bei einem Naturfilm wichtig zu bedenken? (Bilder werden ausgewählt geschnitten und erzählt) (!Jede Szene zeigt immer alles was gleichzeitig geschieht) (!Musik entsteht von selbst im Wald) (!Ein Erzähler kennt sicher jeden Gedanken eines Tieres)





Memory

Oskar junger Schimpanse im Film
Freddy erwachsenes Männchen das Oskar betreut
Fellpflege stärkt soziale Beziehungen
Feige häufige pflanzliche Nahrung
Stockwerkzeug hilft beim Erreichen versteckter Nahrung
Steinhammer kann harte Nüsse öffnen
Gestik Verständigung durch Körperbewegungen
Regenwaldschutz bewahrt wichtigen Lebensraum





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Mutter-Kind-Bindung Nähe Schutz und Lernen
Fellpflege soziale Beziehung
Früchte wichtige Nahrung
Stock mögliches Werkzeug
Ruf Kommunikation
Schutzgebiet Erhalt von Lebensraum






Kreuzworträtsel

Regenwald In welchem Lebensraum spielt ein großer Teil des Films?
Fruechte Welche pflanzliche Nahrung ist für Schimpansen besonders wichtig?
Werkzeug Wie nennt man einen Gegenstand der gezielt zum Lösen einer Aufgabe benutzt wird?
Gesten Wie heißen verständigende Bewegungen mit Händen Armen oder Körper?
Fellpflege Welches soziale Verhalten stärkt oft Beziehungen?
Gemeinschaft Wie nennt man die größere soziale Gruppe zu der ein Schimpanse gehört?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Oskar ist ein junger

im Film.
Der Film spielt zu großen Teilen in einem tropischen

.
Junge Schimpansen lernen viel durch

.
Ein Stock kann als

benutzt werden.
Manche Schimpansen knacken harte Nüsse mit einem

.
Ein wichtiger Teil ihrer Nahrung besteht aus

.
Schimpansen verständigen sich unter anderem mit Lauten und

.
Die gegenseitige Pflege des Fells heißt

.
Der Schutz großer Waldgebiete bewahrt wichtigen

.
Ein Naturfilm verbindet Beobachtungen mit einer gestalteten

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Schimpansenbild: Male Oskar in seinem Wald. Zeichne mindestens drei Dinge dazu, die ein Schimpanse zum Leben braucht.
  2. Futterteller: Gestalte einen Bildteller mit Früchten, Blättern, Nüssen und Insekten, die zu einem Schimpansen-Speiseplan passen können.
  3. Gesten-Spiel: Erfinde mit einer Partnerin oder einem Partner drei lautlose Gesten und prüft, ob Ihr Euch damit verständigen könnt.
  4. Waldgeräusche: Erzeugt mit Stimme, Papier und Alltagsgegenständen eine kurze Geräuschkulisse für eine ruhige Regenwaldszene.


Standard

  1. Filmszene untersuchen: Wähle eine kurze Szene aus und notiere getrennt, was Du siehst und was der Erzähler darüber sagt.
  2. Werkzeugwerkstatt: Baue aus ungefährlichen Bastelmaterialien ein Modell, das zeigt, wie ein Stock oder Stein beim Nahrungserwerb helfen kann.
  3. Lernen durch Zuschauen: Beobachte, wie jemand eine einfache Bastelaufgabe löst. Probiere sie danach selbst und beschreibe, was Dir das Zuschauen gebracht hat.
  4. Schutzplakat: Gestalte ein Plakat mit dem Titel „Ein Wald ist mehr als viele Bäume“ und zeige darauf mindestens vier Funktionen des Waldes.


Schwer

  1. Film und Wirklichkeit: Vergleiche zwei Szenen. Welche Informationen kannst Du direkt beobachten und welche entstehen erst durch Musik, Schnitt oder Erzählerstimme?
  2. Schimpansen-Traditionen: Recherchiere gemeinsam mit einer erwachsenen Person zwei unterschiedliche Werkzeugtechniken wild lebender Schimpansen und stelle sie als Bildgeschichte vor.
  3. Schulaktion für den Wald: Plane eine kleine Klassenaktion, die Papier spart, Recycling verbessert oder Wissen über Regenwaldschutz verbreitet. Lege Ziel, Ablauf und Erfolgskriterium fest.
  4. Experteninterview: Bereite fünf Fragen an eine Biologin, einen Tierpfleger, eine Naturfilmerin oder eine Naturschutzorganisation vor. Fasse die Antworten anschließend in einem kurzen Bericht zusammen.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Beobachtung und Interpretation: Du siehst einen Schimpansen, der allein sitzt und ruft. Formuliere zuerst eine reine Beobachtung und danach zwei mögliche Deutungen. Erkläre, warum Beobachtung und Deutung nicht dasselbe sind.
  2. Werkzeuggebrauch: Eine Nuss ist sehr hart. Überlege, welche Eigenschaften ein geeigneter „Hammer“ und ein geeigneter „Amboss“ für einen Schimpansen haben sollten. Begründe Deine Auswahl.
  3. Soziale Beziehungen: Erkläre, warum ein Jungtier beim Aufwachsen nicht nur Nahrung, sondern auch andere Schimpansen braucht.
  4. Lebensraum: Stelle Dir vor, ein großer Wald wird durch eine Straße in zwei kleine Waldstücke geteilt. Beschreibe mindestens drei mögliche Folgen für eine Schimpansengemeinschaft.
  5. Kommunikation: Entwickle ein kleines Beobachtungsschema für eine Filmszene. Es soll mindestens die Bereiche Laut, Geste, Gesicht und Körperhaltung enthalten.
  6. Naturfilm: Erkläre an einem eigenen Beispiel, wie Musik oder Schnitt die Wirkung einer Tieraufnahme verändern können, obwohl das gefilmte Verhalten gleich bleibt.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu Schimpansen ist wichtig, dass Du Zusammenhänge erklären und Beobachtungen begründen kannst.

  1. Du kannst die Grundidee des Films Schimpansen wiedergeben, ohne jede einzelne Szene auswendig zu lernen.
  2. Du kannst erklären, warum Mutter, Gemeinschaft und soziale Beziehungen für ein Jungtier wichtig sind.
  3. Du kannst typische Nahrungsbestandteile nennen und ihren Zusammenhang mit dem Lebensraum Wald beschreiben.
  4. Du kannst mindestens zwei Beispiele für Werkzeuggebrauch erklären.
  5. Du kannst verschiedene Formen der Kommunikation unterscheiden.
  6. Du kannst beschreiben, wie junge Schimpansen durch Beobachten und Üben lernen.
  7. Du kannst erklären, warum große zusammenhängende Wälder für den Schutz von Schimpansen wichtig sind.
  8. Du kannst zwischen direkter Beobachtung und filmischer Interpretation unterscheiden.
  9. Du kannst eigene Ideen für Natur- und Waldschutz entwickeln und begründen.




OERs zum Thema



Quellen und Vertiefung

  1. Wikipedia: Schimpansen Film
  2. Wikipedia: Gemeiner Schimpanse
  3. WWF: Schimpansen
  4. WWF Junior: Schimpansen
  5. Jane Goodall Institut Deutschland: Schimpansen


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