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Unsere Erde 2

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Unsere Erde 2



Unsere Erde 2


Einleitung

Unsere Erde 2 ist ein Naturfilm, der Dich auf eine Reise durch einen einzigen Tag auf unserem Planeten mitnimmt. Der Film beginnt am Morgen und führt über Mittag und Nachmittag bis in den Abend und die Nacht. Dabei begegnen Dir Tiere in sehr unterschiedlichen Lebensräumen: im heißen Grasland, auf felsigen Inseln, im Bambuswald, im eisigen Meer, im Regenwald und in der dunklen Nacht.

Der englische Originaltitel lautet Earth: One Amazing Day. Der Film erschien 2017; in Deutschland kam er 2018 ins Kino. Die deutsche Fassung wird von Günther Jauch gesprochen. Für diesen aiMOOC ist besonders wichtig, wie der Film Licht, Wärme, Tageszeiten und Lebensräume miteinander verbindet.

Die Sonne ist unser roter Faden. Wenn ein Ort auf der Erde der Sonne zugewandt ist, ist es dort hell. Dreht sich dieser Ort von der Sonne weg, wird es Abend und später Nacht. Die Erde dreht sich ungefähr einmal in 24 Stunden um ihre eigene Achse. Deshalb erleben wir immer wieder Morgen, Mittag, Abend und Nacht.

Merke: Die Sonne bewegt sich für uns scheinbar über den Himmel. Tatsächlich entsteht der Wechsel von Tag und Nacht vor allem dadurch, dass sich die Erde dreht.

Der Trailer gibt Dir einen ersten Eindruck von der Bildsprache des Films. Im aiMOOC schauen wir danach genauer hin: Was verändert sich im Laufe eines Tages? Wann wird es wärmer oder kühler? Wann sind bestimmte Tiere unterwegs? Und warum verhält sich ein Tier in einer Wüste anders als ein Tier im Meer?


Vier Schlüsselideen für unseren Tag

Licht hilft Tieren beim Sehen, Orientieren, Finden von Nahrung und Erkennen von Gefahren. Manche Tiere sind vor allem am Tag aktiv, andere eher in der Dämmerung oder Nacht.

Temperatur kann bestimmen, wie schnell sich ein Tier bewegen kann und wann eine Aktivität günstig ist. Besonders Tiere, deren Körpertemperatur stark von der Umgebung abhängt, nutzen Wärmequellen wie die Sonne. Auch warmblütige Tiere reagieren auf Hitze und Kälte, zum Beispiel indem sie Schatten suchen, ruhen oder ihre Aktivität verlagern.

Tageszeit ist wie eine wiederkehrende Uhr der Natur. Morgen, Mittag, Abend und Nacht bringen unterschiedliche Licht- und Temperaturbedingungen mit sich. Viele Tiere haben daran angepasste Aktivitätszeiten.

Lebensraum bedeutet mehr als nur einen Ort. Ein Lebensraum bietet Nahrung, Wasser, Verstecke, Schlafplätze und Wege. Zugleich stellt er Tiere vor Aufgaben: Ein Fluss muss überquert, Eis muss durchschwommen, ein steiler Felsen erklettert oder ein langer Weg zwischen Nest und Nahrung bewältigt werden.


Ein Tag auf der Erde


Frühmorgens – Die Welt wird hell

Am frühen Morgen ist die Sonne gerade aufgegangen. Viele Orte sind noch kühl. Das Licht nimmt schnell zu. Für einige Tiere endet jetzt die Nachtaktivität, für andere beginnt der Tag.

Im Film begegnen wir einem Serval in Afrika. Servale sind Katzen, die häufig in Zeiten mit wenig Licht jagen. Am frühen Morgen kann ein Serval noch auf Beutesuche sein, bevor die Sonne höher steigt und die Umgebung wärmer wird.

Auf den Galapagosinseln schlüpfen junge Meerechsen. Für sie ist der Weg über den Boden gefährlich, denn Schlangen können auf sie lauern. Meerechsen sind wechselwarme Reptilien. Sie erzeugen nicht selbst gleichmäßig viel Körperwärme wie wir Menschen. Sonnenwärme hilft ihnen deshalb, ihren Körper aufzuwärmen und beweglicher zu werden.

Beobachtungsfrage: Wie verändert sich eine Szene, wenn die Sonne gerade erst aufgeht? Achte auf Schatten, Farben, Bewegungen und darauf, ob Tiere schnell oder langsam handeln.


Vormittag – Licht und Wärme nehmen zu

Am Vormittag steht die Sonne höher. Viele Lebensräume werden heller und wärmer. Nun sind zahlreiche tagaktive Tiere unterwegs.

In einem chinesischen Bambuswald sehen wir einen Panda mit Jungtier. Bambus ist für Große Pandas die wichtigste Nahrung. Der Wald bietet Nahrung, Schatten und Deckung. Für ein Jungtier ist die Umgebung gleichzeitig ein Lern- und Entdeckungsraum.

Im afrikanischen Grasland muss ein Zebrafohlen mit seiner Herde einen Fluss überqueren. Hier zeigt sich, wie stark der Lebensraum das Verhalten beeinflusst. Ein Fluss kann Wasserquelle, Weg und Gefahr zugleich sein. Ein Jungtier orientiert sich an seiner Mutter und an der Herde.

Weit im Norden bewegen sich Narwale durch das arktische Meer. Eis kann Wege versperren oder enge Durchgänge schaffen. Wenn die Sonne im Jahresverlauf stärker wirkt, beginnt Meereis zu schmelzen und Wasserwege verändern sich. Für Narwale ist deshalb nicht nur die Tageszeit wichtig, sondern auch die Jahreszeit.

Merke: Ein Tag und ein Jahr sind zwei verschiedene Rhythmen. Tag und Nacht entstehen durch die Drehung der Erde. Jahreszeiten hängen mit dem Umlauf der Erde um die Sonne und der Neigung der Erdachse zusammen.


Mittag – Die Sonne steht hoch

Um die Mittagszeit ist die Sonneneinstrahlung in vielen Regionen besonders stark. Die Umgebung kann sehr warm werden. Hitze verändert, welche Aktivitäten günstig sind.

Im Film begegnen wir Giraffen. Große Giraffenmännchen können miteinander kämpfen. Gleichzeitig zeigt die Mittagszeit im heißen Grasland, dass Tiere ihre Kräfte einteilen müssen. Manche Räuber ruhen in großer Hitze eher und werden später wieder aktiver.

Im Meer sehen wir eine Familie von Pottwalen. Pottwale verbringen ihr Leben in einer Umgebung, in der Licht mit zunehmender Wassertiefe rasch schwächer wird. Im Film ruhen Pottwale senkrecht im Wasser. Ihre Welt zeigt: „Tag“ bedeutet im tiefen Meer etwas anderes als auf einer hellen Wiese.

Ein Faultier verbringt einen großen Teil des Tages mit Ruhen und langsamen Bewegungen. Langsamkeit kann Energie sparen. Das ist eine Erinnerung daran, dass erfolgreiches Tierverhalten nicht immer schnell oder spektakulär sein muss.

Denkfrage: Warum könnte Ruhe in großer Hitze oder bei einer energiesparenden Lebensweise nützlich sein?


Spätnachmittag – Nahrung, Regen und lange Wege

Am Nachmittag sinkt die Sonne langsam. In manchen Gebieten lässt die größte Hitze nach. Anderswo ziehen Wolken auf oder Regen verändert die Bedingungen.

Ein Zügelpinguin muss zwischen seiner Brutkolonie und dem Meer hin- und herwandern. Im Meer findet er Nahrung, an Land wartet sein Jungtier. Der Lebensraum bestimmt also einen wiederkehrenden Weg: Nahrung befindet sich an einem anderen Ort als der Nachwuchs.

Im ecuadorianischen Lebensraum der Kolibris sind Blüten wichtige Nahrungsquellen. Kolibris verbrauchen beim Fliegen sehr viel Energie und besuchen viele Blüten. Regen, Konkurrenz und das Angebot an Blüten beeinflussen ihre Nahrungssuche.

Auch kleine Tiere müssen ständig abwägen: Bleibe ich versteckt? Suche ich Nahrung? Fliehe ich? Warte ich auf bessere Bedingungen? Licht und Temperatur sind dabei wichtig, aber sie wirken immer zusammen mit Hunger, Feinden, Fortpflanzung und dem jeweiligen Lebensraum.


Abend – Licht wird knapp, Luft wird kühler

Am Abend steht die Sonne tief. Schatten werden länger. In vielen Lebensräumen sinkt die Temperatur. Tagaktive Tiere suchen Ruheplätze auf, während dämmerungs- oder nachtaktive Arten nun besonders aktiv werden können.

An der Theiß in Ungarn erscheinen im Film große Mengen von Eintagsfliegen. Ihr erwachsenes Leben ist kurz und stark auf Fortpflanzung ausgerichtet. Die Tageszeit kann dabei eine wichtige Rolle spielen, weil Licht, Temperatur und Feuchtigkeit günstige Bedingungen schaffen.

Im afrikanischen Grasland kann die kühlere Abendzeit für Räuber günstiger sein als die heiße Mittagszeit. Gleichzeitig müssen Beutetiere besonders aufmerksam bleiben. Derselbe Sonnenuntergang bedeutet für verschiedene Tiere also etwas ganz Unterschiedliches.

Merke: Eine Tageszeit ist nicht automatisch „gut“ oder „schlecht“. Entscheidend ist, welches Tier Du betrachtest, was es braucht und in welchem Lebensraum es lebt.


Nacht – Leben im Dunkeln

Nach Sonnenuntergang wird es dunkel. Doch die Natur schläft nicht. Viele Arten sind jetzt erst richtig aktiv.

Einige Lebewesen können selbst Licht erzeugen. Dieses Phänomen heißt Biolumineszenz. Licht kann dabei helfen, Beute anzulocken, Partner zu finden, zu warnen oder Feinde zu täuschen. Im Film begegnen wir leuchtenden Käfern, Pilzen und Glühwürmchen.

Auch künstliches Licht aus Städten verändert die Nacht. Lampen helfen Menschen bei der Orientierung, können aber für manche nachtaktive Tiere störend sein. Deshalb ist es sinnvoll, Licht nur dort und so stark einzusetzen, wie es wirklich gebraucht wird.

Tagesabschluss: Vom Sonnenaufgang bis zur Nacht hat sich nicht nur der Himmel verändert. Mit dem Licht änderten sich Temperatur, Sichtbedingungen, Gefahren und Möglichkeiten zur Nahrungssuche. Jeder Lebensraum hat dabei seinen eigenen Tagesrhythmus.


Warum Tiere zu verschiedenen Zeiten Unterschiedliches tun


Licht als Signal und Werkzeug

Licht macht Sehen möglich, aber nicht jedes Tier braucht gleich viel davon. Ein Kolibri findet tagsüber Blüten mit Hilfe seiner Augen. Eine Eule kann bei wenig Licht jagen. Ein Tier, das sich im Schatten versteckt, nutzt Licht wiederum indirekt: Es vermeidet besonders helle, gut einsehbare Orte.

Viele Tiere besitzen eine innere Uhr. Sie hilft ihrem Körper, sich auf regelmäßig wiederkehrende Tageszeiten einzustellen. Licht ist dabei ein wichtiger Zeitgeber. Deshalb können Sonnenaufgang und Sonnenuntergang Aktivität, Ruhe und Nahrungssuche beeinflussen.


Temperatur verändert Möglichkeiten

Sonnenlicht erwärmt Böden, Felsen, Pflanzen und Wasser unterschiedlich stark. Ein dunkler Fels kann sich schnell aufheizen, während tiefes Wasser seine Temperatur viel langsamer verändert.

Für eine Meerechse kann Sonnenwärme besonders wichtig sein, weil ihre Körpertemperatur stark von der Umgebung abhängt. Ein Säugetier wie eine Giraffe hält seine Körpertemperatur dagegen in einem engeren Bereich. Trotzdem kostet es Energie, mit starker Hitze umzugehen. Schatten, Ruhe und passende Aktivitätszeiten können helfen.


Tageszeit verändert Chancen und Gefahren

Frühmorgens kann es kühl und noch dämmrig sein. Mittags ist es in vielen Gegenden hell und heiß. Am Abend wird es wieder kühler und dunkler. In der Nacht entsteht eine Welt mit wenig Licht.

Für einen Räuber kann Dunkelheit einen Vorteil bringen. Für ein Tier, das Gefahr früh sehen möchte, kann Helligkeit günstiger sein. Deshalb haben verschiedene Arten unterschiedliche Aktivitätszeiten entwickelt.


Lebensräume stellen Aufgaben

Ein Lebensraum besteht aus vielen Bedingungen gleichzeitig. Im Film siehst Du besonders gut, wie unterschiedlich solche Aufgaben sein können.

Ein Zebrafohlen muss einen Fluss überqueren. Ein Zügelpinguin muss zwischen Meer und Brutkolonie pendeln. Ein Panda findet seine Hauptnahrung im Bambuswald. Ein Narwal bewegt sich zwischen Eis und offenem Wasser. Ein Kolibri sucht Blüten in dichter Vegetation.

Die Tiere reagieren deshalb nicht einfach nur auf „die Uhrzeit“. Ihr Verhalten entsteht aus dem Zusammenspiel von Licht, Temperatur, Nahrung, Feinden, Fortpflanzung, Körperbau und Lebensraum.


Der Film als Naturerzählung


Ein Tag als roter Faden

Der Film verbindet Aufnahmen aus vielen Teilen der Erde so, dass sie wie Stationen eines gemeinsamen Tages wirken. Das ist eine filmische Erzählidee. Die Tiere wurden nicht alle am selben Ort und auch nicht alle an genau demselben Kalendertag gefilmt.

Der gemeinsame Tagesablauf hilft Dir trotzdem, Zusammenhänge zu erkennen: Morgendämmerung, heller Vormittag, heiße Mittagszeit, spätes Licht, Sonnenuntergang und Nacht bilden eine leicht verständliche Ordnung.


Wie Naturfilme Spannung erzeugen

Naturfilme zeigen echte Tiere, doch sie werden wie andere Filme gestaltet. Kameraperspektiven, Nahaufnahmen, Zeitlupe, Musik, Geräusche, Schnitt und Sprechertext beeinflussen, wie eine Szene auf Dich wirkt.

Eine Verfolgungsjagd kann durch schnelle Schnitte besonders aufregend erscheinen. Eine ruhige Aufnahme kann durch langsame Musik friedlich wirken. Eine Nahaufnahme zeigt kleine Einzelheiten, während eine Totale den gesamten Lebensraum sichtbar macht.

Medienkompetenz bedeutet hier: Du kannst gleichzeitig staunen und fragen: Was sehe ich wirklich? Wie wurde die Szene gefilmt? Welche Wirkung erzeugen Ton, Schnitt und Erzählstimme?


Natur beobachten, ohne Tiere zu stören

Wenn Du Tiere selbst beobachtest, bleibe auf Abstand. Fasse Wildtiere nicht an, störe keine Nester und füttere Tiere nur dort, wo Fachleute es ausdrücklich erlauben. Eine gute Naturbeobachtung hinterlässt möglichst wenig Spuren.

Für Beobachtungen in der Dämmerung oder Nacht brauchst Du eine erwachsene Begleitperson. Eine Taschenlampe sollte nicht direkt in die Augen eines Tieres leuchten.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was ist der rote Faden von Unsere Erde 2? (Ein Tag von Sonnenaufgang bis Nacht) (!Eine Reise nur durch Afrika) (!Ein einziges Tierleben) (!Eine Reise durch vier Jahreszeiten)




Warum wechseln sich Tag und Nacht ab? (Weil sich die Erde um ihre eigene Achse dreht) (!Weil die Sonne jeden Abend ausgeht) (!Weil der Mond die Erde vollständig verdeckt) (!Weil Wolken die Sonne nachts verstecken)




Was bewirkt Sonnenlicht in vielen Lebensräumen zusätzlich zur Helligkeit? (Es erwärmt Boden Wasser und Luft) (!Es macht jedes Tier müde) (!Es stoppt alle Winde) (!Es friert Flüsse ein)




Welches Tier sehen wir früh am Morgen bei der Jagd? (Den Serval) (!Den Panda) (!Den Pottwal) (!Den Zügelpinguin)




Warum ist Sonnenwärme für eine Meerechse besonders wichtig? (Sie hilft ihren Körper aufzuwärmen) (!Sie lässt ihr Fell wachsen) (!Sie verwandelt Salzwasser in Süßwasser) (!Sie macht aus ihr ein nachtaktives Säugetier)




Welche Aufgabe stellt der Lebensraum dem Zebrafohlen im Film? (Einen Fluss mit der Herde zu überqueren) (!Einen Eisberg zu erklettern) (!Unter Wasser zu schlafen) (!Bambus zu sammeln)




Was können manche Tiere bei großer Mittagshitze tun? (Ruhen und Aktivität auf kühlere Zeiten verlagern) (!Immer schneller rennen) (!Ihre Körpergröße verdoppeln) (!Den Sonnenstand verändern)




Wie ruhen Pottwale in einer Szene des Films? (Senkrecht im Wasser) (!Auf Ästen im Regenwald) (!In Höhlen im Gebirge) (!Auf einem Bambusbett)




Warum pendelt der Zügelpinguin zwischen Kolonie und Meer? (Weil Nahrung und Jungtier an verschiedenen Orten sind) (!Weil er im Meer Bambus sucht) (!Weil er nachts zum Narwal wird) (!Weil er nur in Flüssen schwimmen kann)




Wie heißt die Fähigkeit mancher Lebewesen selbst Licht zu erzeugen? (Biolumineszenz) (!Verdunstung) (!Winterschlaf) (!Erosion)





Memory

Sonnenaufgang Beginn des hellen Tagesabschnitts
Serval Jäger im Grasland
Meerechse Wärmt ihren Körper in der Sonne
Panda Bambuswald
Zebrafohlen Flussüberquerung
Pottwal Ruhe unter Wasser
Zügelpinguin Weg zwischen Kolonie und Meer
Glühwürmchen Licht in der Nacht





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Tagesabschnitt
Serval und Meerechsen Frühmorgen
Panda und Zebrafohlen Vormittag
Giraffen und Pottwale Mittag
Zügelpinguin und Kolibri Spätnachmittag
Glühwürmchen und leuchtende Käfer Nacht




...


Kreuzworträtsel

Sonne Welcher Himmelskörper liefert das Licht für unseren Tagesrhythmus?
Serval Welche gefleckte Katze ist früh am Morgen unterwegs?
Narwal Welches arktische Meeressäugetier bewegt sich zwischen Eis und offenem Wasser?
Panda Welches Tier lebt im Bambuswald und frisst vor allem Bambus?
Kolibri Welcher kleine Vogel besucht viele Blüten?
Giraffe Welches sehr große Tier sehen wir im heißen afrikanischen Grasland?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Ein Tag beginnt für uns mit dem

und endet schließlich in der Nacht.
Tag und Nacht entstehen, weil sich die

um ihre eigene Achse dreht.
Sonnenlicht kann einen Lebensraum nicht nur erhellen, sondern auch

.
Die Meerechse nutzt Sonnenwärme, um ihren

aufzuwärmen.
Das Zebrafohlen muss mit seiner Herde einen

überqueren.
Im Bambuswald findet der Panda seine wichtigste

.
Am heißen Mittag können manche Tiere lieber

.
Der Zügelpinguin holt seine Nahrung aus dem

.
Am Abend werden die Schatten oft

.
Selbst erzeugtes Licht bei Lebewesen heißt

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Tageskreis: Male einen großen Kreis für Morgen, Mittag, Abend und Nacht. Zeichne in jeden Abschnitt mindestens ein Tier aus dem Film und erkläre mündlich, warum es dort gut passt.
  2. Schattenforscher: Beobachte mit einer erwachsenen Person den Schatten eines festen Gegenstands morgens, mittags und am Nachmittag. Zeichne die drei Schatten und beschreibe, was sich verändert.
  3. Tierkarte: Wähle ein Tier aus dem Film. Zeichne seinen Lebensraum und markiere Nahrung, Wasser, Schutz und eine mögliche Gefahr.
  4. Geräusche des Tages: Erfinde mit Deiner Gruppe eine kurze Klangreise von Sonnenaufgang bis Nacht. Nutzt Stimme, Hände oder ungefährliche Alltagsgegenstände und ordnet jedem Tagesabschnitt passende Tiergeräusche zu.


Standard

  1. Taschenlampen-Erde: Stelle mit einem Ball als Erde und einer Taschenlampe als Sonne Tag und Nacht nach. Zeige, warum auf einer Seite Tag und auf der anderen Nacht ist, und erkläre das Modell mit eigenen Worten.
  2. Temperaturtagebuch: Miss mit einer erwachsenen Person an einem sicheren Ort die Temperatur in Sonne und Schatten. Überlege danach, welches Film-Tier Wärme eher sucht und welches bei großer Hitze lieber ruhen könnte.
  3. Lebensraum-Modell: Baue im Team ein Modell für einen Lebensraum aus dem Film. Zeige darin mindestens Licht, Nahrung, Wasser und einen Schutzplatz und erkläre, wie diese Dinge das Verhalten eines Tieres beeinflussen.
  4. Storyboard: Zeichne sechs Bilder für eine kurze Filmszene über ein Tier vom Morgen bis zum Abend. Plane Licht, Wetter, Bewegung und einen passenden Lebensraum ein.


Schwer

  1. Naturbeobachtung: Beobachte mit einer erwachsenen Begleitperson an zwei verschiedenen Tageszeiten einen sicheren Ort in Deiner Umgebung. Notiere oder zeichne, welche Tiere Du siehst oder hörst, ohne sie zu stören.
  2. Interview zum Tagesrhythmus: Befrage eine Lehrkraft, einen Förster, eine Biologin, einen Tierpfleger oder eine andere fachkundige Person dazu, wie Licht und Tageszeit ein Tier in Deiner Region beeinflussen. Fasse drei wichtige Aussagen zusammen.
  3. Mini-Naturfilm: Drehe mit Erwachsenenhilfe einen ein- bis zweiminütigen Naturfilm über einen Ort in Deiner Nähe. Erkläre darin, wie Licht, Temperatur oder Tageszeit sichtbar werden. Filme Wildtiere nur aus sicherer Entfernung.
  4. Tiervergleich: Vergleiche zwei Film-Tiere aus sehr verschiedenen Lebensräumen. Gestalte ein Plakat, auf dem Du zeigst, warum derselbe Sonnenstand für beide Tiere unterschiedliche Folgen haben kann.




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Lernkontrolle

  1. Wolkenmorgen: Stell Dir vor, eine junge Meerechse erlebt einen kühlen, stark bewölkten Morgen. Erkläre mit einer Zeichnung oder mündlich, wie sich das auf ihre Körperwärme und Beweglichkeit auswirken könnte.
  2. Lebensraum als Weg: Vergleiche das Zebrafohlen und den Zügelpinguin. Welche Hindernisse entstehen durch ihre Lebensräume, und wie beeinflussen diese Hindernisse ihr Verhalten?
  3. Mittag und Abend: Erkläre, warum ein Tier in großer Mittagshitze ruhen, am kühleren Abend aber aktiver werden könnte. Nenne dabei mindestens zwei Bedingungen.
  4. Tag-Nacht-Modell: Nutze Ball und Lampe oder eine eigene Zeichnung, um zu erklären, warum es gleichzeitig an einem Ort der Erde Tag und an einem anderen Ort Nacht sein kann.
  5. Licht in der Nacht: Eine Stadt möchte nachts alle Gebäude sehr hell beleuchten. Überlege, welche Folgen das für nachtaktive Tiere haben könnte, und entwickle zwei tierfreundlichere Ideen.
  6. Film und Wirklichkeit: Der Film verbindet Tiere aus vielen Ländern zu einem einzigen Tagesablauf. Erkläre, warum diese Erzählweise leicht verständlich ist und warum man trotzdem wissen sollte, dass die Szenen an verschiedenen Orten und Zeiten aufgenommen wurden.




Lernnachweis

Für Deinen Lernnachweis ist wichtig, dass Du die Zusammenhänge erklären und anwenden kannst.

  1. Tag und Nacht: Du kannst mit einem Modell oder einer Zeichnung erklären, dass die Drehung der Erde den Wechsel von Tag und Nacht verursacht.
  2. Licht und Wärme: Du kannst beschreiben, dass Sonnenlicht Helligkeit und oft auch Erwärmung bringt und dass Tiere darauf unterschiedlich reagieren.
  3. Tierverhalten: Du kannst an mindestens vier Tieren aus dem Film erklären, wie Tageszeit, Temperatur oder Licht ihr Verhalten beeinflussen.
  4. Lebensraum: Du kannst zeigen, dass Nahrung, Wasser, Schutz, Wege und Gefahren eines Lebensraums das Verhalten eines Tieres mitbestimmen.
  5. Vergleich: Du kannst zwei Tiere aus verschiedenen Lebensräumen sinnvoll vergleichen.
  6. Filmische Gestaltung: Du kannst erkennen, dass Schnitt, Musik, Kameraperspektive und Sprechertext die Wirkung eines Naturfilms mitgestalten.
  7. Naturbeobachtung: Du kannst eine eigene Beobachtung oder ein kleines Projekt dokumentieren und dabei Tiere respektvoll behandeln.




OERs zum Thema


Die eingebetteten Wikimedia-Commons-Bilder dienen als freie Anschauungsmedien zu den Tierarten, Lebensräumen und Tageszeiten. Sie sind keine Filmstills. Die zusätzlichen Naturvideos vertiefen einzelne Verhaltensweisen und ersetzen nicht den Film.


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