Wortarten - Die Bausteine des Deutschen


Wortarten - Die Bausteine des Deutschen
Einleitung
Wortarten sind die Bausteine des Deutschen. Jedes Wort gehört zu einer Wortart, weil es bestimmte Eigenschaften hat: Es kann zum Beispiel ein Lebewesen benennen, eine Handlung ausdrücken, eine Eigenschaft beschreiben oder Wörter miteinander verbinden. Wenn Du Wortarten erkennst, verstehst Du Sätze genauer, kannst Texte besser überarbeiten und machst weniger Fehler bei Rechtschreibung, Großschreibung, Kleinschreibung und Zeichensetzung.
Dieser aiMOOC richtet sich besonders an den Deutschunterricht in Klasse 5 und Klasse 6. Du lernst die wichtigsten Wortarten kennen, unterscheidest veränderbare und unveränderbare Wörter, analysierst Beispielsätze und übst mit interaktiven Aufgaben.
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Was sind Wortarten?
Eine Wortart ist eine Gruppe von Wörtern mit ähnlichen grammatischen Eigenschaften. Zum Beispiel gehören die Wörter Haus, Kind, Freude und Schule zur Wortart Nomen, weil sie Lebewesen, Dinge, Gefühle oder Begriffe benennen und im Deutschen großgeschrieben werden. Die Wörter laufen, denken, ist und schreiben gehören zur Wortart Verb, weil sie Handlungen, Vorgänge oder Zustände ausdrücken und konjugiert werden können.
Wortarten beschreiben also, was ein Wort grundsätzlich ist. Das ist etwas anderes als ein Satzglied. Ein Satzglied beschreibt, welche Aufgabe eine Wortgruppe in einem bestimmten Satz übernimmt. Das Wort schnell ist seiner Wortart nach ein Adverb, kann im Satz aber eine adverbiale Bestimmung bilden. Das Wort Kind ist seiner Wortart nach ein Nomen, kann im Satz aber Teil des Subjekts oder eines Objekts sein.

Warum Wortarten wichtig sind
Wortarten helfen Dir in vielen Bereichen des Deutschunterrichts. Du erkennst zum Beispiel, welche Wörter großgeschrieben werden, wie Sätze sinnvoll gebaut sind und warum bestimmte Wörter verändert werden müssen. Besonders wichtig sind Wortarten beim Untersuchen von Texten, beim Formulieren eigener Texte und beim Korrigieren von Fehlern.
- Rechtschreibung: Nomen werden im Deutschen großgeschrieben.
- Grammatik: Verben verändern sich nach Person, Numerus und Tempus.
- Satzbau: Konjunktionen verbinden Wörter, Wortgruppen oder Sätze.
- Textverständnis: Pronomen zeigen, auf wen oder was sich ein Satz bezieht.
- Ausdruck: Adjektive und Adverbien machen Texte genauer und anschaulicher.
Die wichtigsten Wortarten im Überblick
Im Schulunterricht arbeitest Du meistens mit zehn Wortarten. Manche Grammatiken teilen Wortarten etwas anders ein, aber für Klasse 5 und Klasse 6 ist diese Übersicht besonders hilfreich.
| Wortart | Frage oder Funktion | Beispiele | Besonderheit |
|---|---|---|---|
| Nomen | Wer oder was ist gemeint? | Hund, Schule, Mut, Freundschaft | wird großgeschrieben, hat meist einen Artikel |
| Verb | Was geschieht oder was ist? | laufen, schreiben, sein, denken | wird konjugiert |
| Adjektiv | Wie ist etwas? | schnell, freundlich, hell, schwierig | kann oft gesteigert werden |
| Artikel | Welches Nomen ist gemeint? | der, die, das, ein, eine | begleitet ein Nomen |
| Pronomen | Wer oder was wird ersetzt oder begleitet? | ich, du, er, mein, dieser | verweist auf Personen oder Dinge |
| Numerale | Wie viele oder der wievielte? | zwei, drei, erster, viele | gibt Mengen oder Reihenfolgen an |
| Adverb | Wann, wo, wie oder warum? | heute, dort, gern, deshalb | ist nicht flektierbar |
| Präposition | In welchem Verhältnis stehen Wörter? | auf, unter, mit, wegen, trotz | verlangt oft einen bestimmten Kasus |
| Konjunktion | Was wird verbunden? | und, oder, weil, obwohl, denn | verbindet Wörter, Wortgruppen oder Sätze |
| Interjektion | Welcher Ausruf wird gemacht? | oh, aua, hey, ach | drückt Gefühle oder Reaktionen aus |
Veränderbare und unveränderbare Wortarten
Ein wichtiger Unterschied ist die Frage, ob ein Wort seine Form verändern kann. Wörter, die ihre Form verändern, nennt man flektierbar. Wörter, die ihre Form nicht verändern, nennt man unflektierbar.
Flektierbare Wortarten
Nomen, Verben, Adjektive, Artikel, viele Pronomen und einige Numeralien sind flektierbar. Das bedeutet: Sie verändern ihre Form je nach Aufgabe im Satz.
- Nomen können nach Numerus verändert werden: der Hund und die Hunde.
- Verben werden nach Person, Numerus und Tempus verändert: ich gehe, du gehst, wir gingen.
- Adjektive können gebeugt und gesteigert werden: ein schneller Hund, schneller, am schnellsten.
- Artikel passen sich an Genus, Numerus und Kasus des Nomens an: der Hund, dem Hund, die Hunde.
- Pronomen können ihre Form verändern: ich, mich, mir.
Unflektierbare Wortarten
Adverbien, Präpositionen, Konjunktionen und Interjektionen verändern ihre Form normalerweise nicht. Sie bleiben gleich, auch wenn sich andere Wörter im Satz verändern.

Beispiele: In den Sätzen Ich komme heute, Wir kommen heute und Sie kamen heute bleibt das Adverb heute unverändert. Auch die Präposition mit bleibt gleich: mit dem Freund, mit den Freunden, mit ihr.
Nomen
Nomen heißen auch Substantive. Sie benennen Lebewesen, Dinge, Gefühle, Eigenschaften, Vorgänge oder abstrakte Begriffe. Im Deutschen werden Nomen großgeschrieben. Häufig haben sie einen Artikel, zum Beispiel der, die, das, ein oder eine.
Merkmale von Nomen
- Genus: Ein Nomen hat ein grammatisches Geschlecht: maskulin, feminin oder neutrum, zum Beispiel der Baum, die Blume, das Haus.
- Numerus: Ein Nomen kann in der Einzahl oder Mehrzahl stehen, zum Beispiel die Katze und die Katzen.
- Kasus: Ein Nomen kann im Nominativ, Genitiv, Dativ oder Akkusativ stehen.
- Artikelprobe: Häufig kannst Du einen Artikel davorstellen, zum Beispiel die Freude, ein Gedanke, das Laufen.
Beispiele für Nomen im Satz
Im Satz Die mutige Schülerin liest ein spannendes Buch sind Schülerin und Buch Nomen. Du erkennst sie an der Großschreibung und daran, dass ein Artikel davorsteht. Auch Wörter wie Mut, Freundschaft oder Angst sind Nomen, obwohl man sie nicht anfassen kann.
Verben
Verben sagen, was jemand tut, was geschieht oder in welchem Zustand sich jemand oder etwas befindet. Sie werden auch Tätigkeitswörter oder Zeitwörter genannt. Ein Verb kann im Infinitiv stehen, zum Beispiel laufen, lesen oder sein. Im Satz steht es meistens in einer Personalform, zum Beispiel ich laufe, du liest, er ist.
Merkmale von Verben
- Konjugation: Verben werden nach Person und Numerus verändert: ich lerne, du lernst, wir lernen.
- Tempus: Verben können verschiedene Zeitformen bilden: Präsens, Präteritum, Perfekt, Plusquamperfekt, Futur I und Futur II.
- Prädikat: In einem Satz bildet das finite Verb den Kern des Prädikats.
- Hilfsverb und Modalverb: Wörter wie haben, sein, werden, können, müssen oder dürfen helfen beim Bilden bestimmter Aussagen.
Beispiele für Verben im Satz
Im Satz Mia schreibt heute eine Geschichte ist schreibt ein Verb. Es steht im Präsens, in der dritten Person Singular. Im Satz Mia hat eine Geschichte geschrieben besteht das Prädikat aus dem Hilfsverb hat und dem Partizip geschrieben.
Adjektive
Adjektive beschreiben Eigenschaften. Sie beantworten häufig die Frage: Wie ist jemand oder etwas? Sie machen Texte genauer, lebendiger und anschaulicher. Beispiele sind laut, leise, spannend, dunkel, freundlich und mutig.
Merkmale von Adjektiven
- Steigerung: Viele Adjektive lassen sich steigern: schnell, schneller, am schnellsten.
- Deklination: Vor einem Nomen wird ein Adjektiv oft angepasst: ein spannendes Buch, die spannende Geschichte.
- Prädikative Verwendung: Nach sein, werden oder bleiben bleibt das Adjektiv meist ungebeugt: Das Buch ist spannend.
- Attributive Verwendung: Vor einem Nomen beschreibt das Adjektiv das Nomen genauer: das spannende Buch.
Beispiele für Adjektive im Satz
Im Satz Der kleine Hund läuft schnell durch den großen Garten sind kleine und großen Adjektive, weil sie Nomen genauer beschreiben. Das Wort schnell beschreibt hier genauer, wie der Hund läuft. Je nach Grammatik wird diese Verwendung häufig als adverbiale Verwendung eines Adjektivs beschrieben.
Artikel
Artikel begleiten Nomen. Sie zeigen oft an, welches Genus, welcher Numerus und welcher Kasus gemeint ist. Es gibt bestimmte und unbestimmte Artikel.
Bestimmte und unbestimmte Artikel
Der bestimmte Artikel lautet im Nominativ Singular der, die oder das. Er wird verwendet, wenn etwas bekannt oder genauer bestimmt ist: der Hund, die Katze, das Haus. Der unbestimmte Artikel lautet ein oder eine. Er wird verwendet, wenn etwas noch nicht genau bekannt ist: ein Hund, eine Katze, ein Haus.
Artikelprobe
Die Artikelprobe hilft Dir, Nomen zu erkennen. Wenn Du sinnvoll der, die, das, ein oder eine vor ein Wort setzen kannst, ist es oft ein Nomen. Beispiele: das Lachen, die Freude, ein Gedanke. Die Artikelprobe ist besonders hilfreich bei nominalisierten Wörtern, zum Beispiel das Schöne, das Lesen oder ein Nein.
Pronomen
Pronomen heißen auch Fürwörter. Sie können ein Nomen ersetzen oder begleiten. Dadurch vermeidest Du Wiederholungen und machst Texte flüssiger.
Arten von Pronomen
- Personalpronomen: ich, du, er, sie, es, wir, ihr, sie.
- Possessivpronomen: mein, dein, sein, ihr, unser, euer.
- Demonstrativpronomen: dieser, diese, dieses, jener.
- Relativpronomen: der, die, das, welcher, welche, welches.
- Interrogativpronomen: wer, was, welcher.
Pronomen im Textzusammenhang
Im Text Lina sucht ihr Heft. Sie findet es unter dem Tisch beziehen sich sie und es auf vorher genannte Nomen. Sie ersetzt Lina, es ersetzt Heft. Damit der Text verständlich bleibt, musst Du genau prüfen, worauf sich ein Pronomen bezieht.
Numeralien
Numeralien sind Zahlwörter. Sie geben Mengen, Reihenfolgen oder unbestimmte Anzahlen an. Beispiele sind eins, zwei, drei, erster, zweite, viele, wenige und mehrere.
Grundzahlen und Ordnungszahlen
Grundzahlen geben eine Anzahl an: drei Bücher, zehn Minuten, zwei Freunde. Ordnungszahlen geben eine Reihenfolge an: der erste Platz, die zweite Aufgabe, das dritte Kapitel. Im Alltag brauchst Du Numeralien zum Zählen, Vergleichen, Ordnen und Beschreiben.
Adverbien
Adverbien beschreiben Umstände genauer. Sie sind meistens unflektierbar und beantworten Fragen wie wann?, wo?, wie? oder warum?.
Arten von Adverbien
- Temporaladverb: Es gibt eine Zeit an, zum Beispiel heute, morgen, damals, später.
- Lokaladverb: Es gibt einen Ort oder eine Richtung an, zum Beispiel dort, hier, oben, draußen.
- Modaladverb: Es gibt die Art und Weise an, zum Beispiel gern, fast, so, anders.
- Kausaladverb: Es gibt einen Grund oder eine Folge an, zum Beispiel deshalb, darum, folglich.
Adverbien im Satz
Im Satz Heute liest Ben draußen besonders gern sind heute, draußen und gern Adverbien. Sie machen die Aussage genauer: Wann liest Ben? Wo liest Ben? Wie liest Ben?
Präpositionen
Präpositionen heißen auch Verhältniswörter. Sie zeigen, in welchem Verhältnis Wörter oder Wortgruppen zueinander stehen. Sie geben zum Beispiel Ort, Zeit, Richtung, Grund oder Art und Weise an. Beispiele sind auf, unter, neben, in, mit, durch, für, wegen und trotz.
Präpositionen und Kasus
Viele Präpositionen verlangen einen bestimmten Kasus. Nach mit steht meist der Dativ: mit dem Fahrrad. Nach für steht der Akkusativ: für den Freund. Manche Präpositionen können je nach Bedeutung unterschiedliche Kasus verlangen. Bei Wechselpräpositionen wie in, auf, unter oder neben fragst Du nach dem Ort oder der Richtung: Ich sitze auf dem Stuhl und Ich setze mich auf den Stuhl.
Konjunktionen
Konjunktionen verbinden Wörter, Wortgruppen, Satzglieder oder ganze Sätze. Sie sind wichtig, damit Texte zusammenhängend wirken. Beispiele sind und, oder, aber, denn, weil, obwohl, wenn und dass.
Nebenordnende und unterordnende Konjunktionen
Nebenordnende Konjunktionen verbinden gleichrangige Teile: Mia liest und Ben schreibt. Unterordnende Konjunktionen leiten Nebensätze ein: Mia liest, weil sie das Buch spannend findet. In einem Nebensatz steht die finite Verbform im Deutschen häufig am Ende: weil sie das Buch spannend findet.
Interjektionen
Interjektionen sind Ausrufewörter. Sie drücken Gefühle, Reaktionen oder Geräusche aus. Beispiele sind aua, oh, ach, hey, puh und hurra. In Gesprächen und literarischen Texten können sie sehr wirkungsvoll sein, weil sie eine Stimmung unmittelbar hörbar machen.
Wortarten bestimmen: Strategien
Beim Bestimmen von Wortarten hilft es, nicht nur nach der Bedeutung zu fragen. Du solltest mehrere Proben kombinieren. So vermeidest Du Fehler.
Die wichtigsten Proben
- Artikelprobe: Kannst Du der, die, das, ein oder eine davorstellen? Dann ist das Wort oft ein Nomen.
- Verbprobe: Kannst Du das Wort nach Person verändern, zum Beispiel ich ..., du ..., wir ...? Dann ist es wahrscheinlich ein Verb.
- Adjektivprobe: Kannst Du fragen Wie ist etwas? oder das Wort steigern? Dann ist es oft ein Adjektiv.
- Pronomenprobe: Ersetzt oder begleitet das Wort ein Nomen? Dann kann es ein Pronomen sein.
- Adverbprobe: Beantwortet das Wort wann?, wo?, wie? oder warum? und bleibt unverändert? Dann ist es oft ein Adverb.
- Präpositionsprobe: Steht das Wort vor einer Wortgruppe und verlangt einen Kasus? Dann kann es eine Präposition sein.
- Konjunktionsprobe: Verbindet das Wort Wörter, Wortgruppen oder Sätze? Dann kann es eine Konjunktion sein.
Beispielanalyse
Untersuche den Satz: Der neugierige Junge liest heute im Garten ein spannendes Buch, weil er Ruhe braucht.
| Wort | Wortart | Begründung |
|---|---|---|
| Der | Artikel | begleitet das Nomen Junge |
| neugierige | Adjektiv | beschreibt den Jungen genauer |
| Junge | Nomen | wird großgeschrieben und hat einen Artikel |
| liest | Verb | ist konjugiert und bildet den Kern des Prädikats |
| heute | Adverb | beantwortet die Frage wann? |
| im | Präposition und Artikel | Kurzform aus in dem |
| Garten | Nomen | benennt einen Ort und wird großgeschrieben |
| ein | Artikel | begleitet das Nomen Buch |
| spannendes | Adjektiv | beschreibt das Buch genauer |
| Buch | Nomen | wird großgeschrieben und hat einen Artikel |
| weil | Konjunktion | leitet einen Nebensatz ein |
| er | Pronomen | ersetzt der Junge |
| Ruhe | Nomen | benennt einen abstrakten Zustand |
| braucht | Verb | ist konjugiert |
Typische Stolperstellen
Manche Wörter können je nach Satz unterschiedliche Aufgaben haben oder schwer zu bestimmen sein. Besonders häufig passieren Fehler bei nominalisierten Wörtern, bei kleinen Funktionswörtern und bei Wörtern, die gleich aussehen.
Nominalisierung
Ein Wort aus einer anderen Wortart kann wie ein Nomen gebraucht werden. Dann wird es nominalisiert und großgeschrieben. Beispiele sind das Laufen, beim Lesen, etwas Schönes und das Gute. Du erkennst solche Wörter oft an einem Artikel, einer Präposition mit Artikel oder an Begleitwörtern wie etwas, viel, alles oder nichts.
Gleiches Wort, unterschiedliche Verwendung
Das Wort laut kann ein Adjektiv sein: Die Musik ist laut. In Laut Gesetz ist das verboten gehört laut als Verhältniswort in die Nähe der Präpositionen. Das zeigt: Du musst immer den ganzen Satz betrachten und darfst ein Wort nicht nur isoliert bestimmen.
Wortart und Satzglied nicht verwechseln
Wortarten sind Klassen von Wörtern. Satzglieder sind Funktionen im Satz. Ein Nomen kann Teil des Subjekts sein, aber auch Teil eines Objekts. Ein Adverb kann als Adverbiale Bestimmung auftreten. Deshalb fragst Du bei Wortarten: Was für eine Art Wort ist das? Bei Satzgliedern fragst Du: Welche Aufgabe übernimmt die Wortgruppe im Satz?
Zusammenfassung
Wortarten ordnen Wörter nach ihren grammatischen Eigenschaften. Die wichtigsten Wortarten im Deutschunterricht der Klassen 5 und 6 sind Nomen, Verben, Adjektive, Artikel, Pronomen, Numeralien, Adverbien, Präpositionen, Konjunktionen und Interjektionen. Veränderbare Wortarten können flektiert werden, unveränderbare Wortarten bleiben gleich. Wenn Du Wortarten sicher erkennst, kannst Du Satzbau, Rechtschreibung und Textverständnis deutlich verbessern.
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Welche Wortart benennt Lebewesen, Dinge, Gefühle oder Begriffe? (Nomen) (!Verb) (!Adverb) (!Konjunktion)
Welche Wortart wird nach Person, Numerus und Tempus verändert? (Verb) (!Artikel) (!Interjektion) (!Präposition)
Welche Wortart beschreibt häufig Eigenschaften? (Adjektiv) (!Nomen) (!Konjunktion) (!Numerale)
Welche Wortart begleitet ein Nomen und zeigt oft Genus, Numerus und Kasus an? (Artikel) (!Adverb) (!Verb) (!Interjektion)
Welche Wortart kann ein Nomen ersetzen oder begleiten? (Pronomen) (!Präposition) (!Adjektiv) (!Konjunktion)
Welche Wortart gibt eine Anzahl oder Reihenfolge an? (Numerale) (!Adverb) (!Nomen) (!Artikel)
Welche Wortart beantwortet oft Fragen wie wann, wo, wie oder warum? (Adverb) (!Interjektion) (!Pronomen) (!Verb)
Welche Wortart zeigt ein Verhältnis an und verlangt oft einen Kasus? (Präposition) (!Adjektiv) (!Numerale) (!Konjunktion)
Welche Wortart verbindet Wörter, Wortgruppen oder Sätze? (Konjunktion) (!Nomen) (!Artikel) (!Adverb)
Welche Wortart drückt häufig einen Ausruf oder eine spontane Reaktion aus? (Interjektion) (!Verb) (!Pronomen) (!Präposition)
Memory
| Nomen | Namenwort |
| Verb | Tätigkeitswort |
| Adjektiv | Eigenschaftswort |
| Artikel | Begleiter |
| Pronomen | Fürwort |
| Präposition | Verhältniswort |
| Konjunktion | Bindewort |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Thema |
|---|---|
| Nomen | Namen für Lebewesen Dinge Gefühle und Begriffe |
| Verb | Handlung Vorgang oder Zustand |
| Adjektiv | Eigenschaft oder Merkmal |
| Adverb | Umstand von Zeit Ort Art oder Grund |
| Präposition | Verhältnis zwischen Wörtern oder Wortgruppen |
| Konjunktion | Verbindung von Wörtern Wortgruppen oder Sätzen |
...
Kreuzworträtsel
| Nomen | Wie heißt die Wortart für Namen von Lebewesen Dingen Gefühlen und Begriffen? |
| Verben | Welche Wortart kann im Deutschen nach Person und Zeit verändert werden? |
| Adjektiv | Welche Wortart beschreibt Eigenschaften wie freundlich oder kalt? |
| Artikel | Welche Wortart begleitet Nomen und zeigt oft das Genus an? |
| Pronomen | Welche Wortart kann ein Nomen ersetzen oder begleiten? |
| Adverb | Welche unflektierbare Wortart beschreibt genauer wann wo wie oder warum etwas geschieht? |
LearningApps
Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Wortartensuche: Suche in einem kurzen Text je fünf Nomen, Verben und Adjektive. Markiere sie in unterschiedlichen Farben und erkläre bei drei Wörtern Deine Entscheidung.
- Nomenplakat: Gestalte ein Plakat mit Nomen aus Deiner Umgebung. Sortiere sie nach Lebewesen, Dingen, Gefühlen und Begriffen.
- Verben-Sammlung: Schreibe zehn Verben aus Deinem Alltag auf und bilde zu jedem Verb eine Personalform im Präsens.
- Adjektiv-Steigerung: Erstelle eine Tabelle mit zehn Adjektiven und steigere sie, soweit es sinnvoll ist.
Standard
- Textdetektiv: Untersuche einen Abschnitt aus einem Jugendbuch oder Sachtext. Bestimme die Wortarten der wichtigsten Wörter und erkläre, welche Wortart besonders häufig vorkommt.
- Satzwerkstatt: Schreibe fünf Sätze zum Thema Schule. Tausche in jedem Satz mindestens ein Nomen, ein Verb und ein Adjektiv aus und beschreibe, wie sich die Wirkung verändert.
- Pronomen-Kette: Schreibe einen kurzen Text über zwei Figuren. Verwende Pronomen so, dass keine unnötigen Wiederholungen entstehen, aber alle Bezüge klar bleiben.
- Erklärkarte: Erstelle Lernkarten zu den zehn wichtigsten Wortarten. Auf die Vorderseite schreibst Du die Wortart, auf die Rückseite Merkmale und Beispiele.
Schwer
- Fehleranalyse: Sammle typische Fehler bei der Bestimmung von Wortarten und entwickle zu jedem Fehler eine hilfreiche Prüfstrategie.
- Grammatik-Erklärvideo: Plane ein kurzes Erklärvideo zu veränderbaren und unveränderbaren Wortarten. Schreibe ein Drehbuch mit Beispielsätzen und Erklärgrafiken.
- Wortarten-Spiel: Entwickle ein Spiel, mit dem jüngere Lernende Nomen, Verben, Adjektive, Artikel und Pronomen üben können.
- Sprachforscher-Projekt: Vergleiche einen deutschen Satz mit einem Satz in einer anderen Sprache, die Du kennst. Untersuche, ob ähnliche Wortarten vorkommen und was anders ist.

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Lernkontrolle
Diese Aufgaben eignen sich als Lernnachweis, weil sie nicht nur Wissen abfragen, sondern zeigen, ob Du Zusammenhänge verstehst und anwenden kannst.
- Wortartenanalyse: Analysiere einen unbekannten Textabschnitt und begründe bei mindestens zehn Wörtern, warum Du sie einer bestimmten Wortart zuordnest.
- Transferaufgabe: Erkläre an einem eigenen Beispiel den Unterschied zwischen Wortart und Satzglied. Verwende dabei mindestens zwei verschiedene Wortarten.
- Textüberarbeitung: Überarbeite einen kurzen langweiligen Text, indem Du passende Adjektive, Adverbien und Konjunktionen ergänzt. Beschreibe anschließend, wie sich die Wirkung verändert.
- Fehlerkorrektur: Korrigiere eine falsche Wortartenbestimmung in einem Beispielsatz und erkläre Schritt für Schritt, welche Probe zur richtigen Lösung führt.
- Vergleich: Vergleiche Nomen und Verben hinsichtlich Veränderbarkeit, Funktion und Beispielen. Zeige dabei, warum beide Wortarten für Sätze besonders wichtig sind.
- Begründetes Sortieren: Sortiere eine Wortliste in flektierbare und unflektierbare Wortarten. Erkläre bei Grenzfällen, warum die Entscheidung schwierig sein kann.
Lernnachweis
Für den Lernnachweis wählst Du eine der Aufgaben aus der Lernkontrolle aus und bearbeitest sie schriftlich. Zusätzlich markierst Du in einem eigenen Beispieltext mindestens fünf verschiedene Wortarten und erklärst Deine Zuordnung mit passenden Proben. Eine gelungene Bearbeitung zeigt, dass Du Wortarten nicht nur benennen, sondern in neuen Texten sicher erkennen und begründet anwenden kannst.
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