Zum Inhalt springen

Schlumpers Grammar Guide - Deutsch lernen mit MOOCit

Aus MOOCsWiki Staging
Version vom 19. Juni 2026, 23:24 Uhr von Glanz (Diskussion | Beiträge) (aiMOOC über GPT aiMOOC Action erstellt)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)



Schlumpers Grammar Guide - Deutsch lernen mit MOOCit



Einleitung

Schlumper’s Grammar Guide / Learn German with MOOCit ist ein aiMOOC zur deutschen Grammatik für Lernende, Lehrkräfte und Eltern. Das eingebundene Video ist Teil der Reihe Learn German mit MOOCit und unterstützt besonders die Jahrgangsstufen 5 bis 6, 7 bis 8 und 9 bis 10. Du lernst, wie Wortarten, Satzglieder, Kasus, Tempus, Satzbau und Zeichensetzung zusammenwirken, damit aus einzelnen Wörtern verständliche, genaue und stilistisch passende Sätze entstehen.

{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=JSKycT5RS8g |500|center}}

Dieser aiMOOC verbindet das Video mit Erklärtexten, Übungen und Transferaufgaben. Er eignet sich für Deutschunterricht, Deutsch als Fremdsprache, Sprachförderung, Selbstlernen und Wiederholung vor Klassenarbeiten. Besonders wichtig ist: Grammatik ist kein Auswendiglernen einzelner Regeln, sondern ein Werkzeug. Mit Grammatik kannst Du verstehen, warum ein Satz funktioniert, wie Du Fehler findest und wie Du Deine Texte präziser machst.


Was bedeutet Grammatik?

Grammatik beschreibt die Regeln und Muster einer Sprache. Sie erklärt, wie Laute, Wörter, Wortgruppen, Satzglieder und Sätze aufgebaut werden. In der deutschen Sprache ist Grammatik besonders wichtig, weil viele Bedeutungen über Formen sichtbar werden: Artikel verändern sich, Verben werden konjugiert, Substantive erhalten einen Fall, und die Stellung des Verbs entscheidet oft darüber, ob ein Satz ein Hauptsatz, Nebensatz oder eine Frage ist.

Für Lernende ist Grammatik hilfreich, wenn sie mit Beispielen, Mustern und eigenen Sätzen verbunden wird. Eine Regel wie „Das finite Verb steht im Hauptsatz meistens an zweiter Position“ wird erst verständlich, wenn Du Sätze selbst umstellst: Heute lerne ich Grammatik. Der erste Platz kann verschieden besetzt werden, aber das finite Verb lerne bleibt an zweiter Satzgliedposition. So wird aus einer abstrakten Regel ein Werkzeug für gutes Schreiben und Sprechen.


Grammatik als Orientierungshilfe

Eine Grammatikregel ist vergleichbar mit einer Karte. Sie zeigt Dir, wo Du Dich im Satz befindest. Die Karte ersetzt aber nicht das Gehen: Du musst Sätze hören, sprechen, lesen, verändern und schreiben. Deshalb arbeitet dieser aiMOOC mit Beispielen, Quizfragen, Memory, Zuordnungen, Kreuzworträtsel, Lückentexten, Projekten und Lernkontrollen.


Deutsch lernen mit Englisch als Brücke

Der Titel Learn German with MOOCit weist darauf hin, dass Englisch als Brücke dienen kann. Englisch und Deutsch gehören beide zu den germanischen Sprachen, aber sie unterscheiden sich stark in der Formenbildung. Im Englischen ist die Wortstellung oft besonders fest, während im Deutschen zusätzlich Kasus und Flexion anzeigen, welche Funktion ein Wort im Satz hat. Deshalb kann es hilfreich sein, deutsche Strukturen nicht nur zu übersetzen, sondern mit Fragen zu untersuchen: Wer handelt? Wem geschieht etwas? Wen oder was betrifft die Handlung? Wann passiert etwas? Wo passiert etwas? Warum passiert etwas?


Zentrale Bereiche der deutschen Grammatik

Die deutsche Grammatik lässt sich in mehrere Lernbereiche gliedern. Für Deinen Lernfortschritt ist es sinnvoll, diese Bereiche nicht isoliert zu betrachten. Wortarten beeinflussen Satzglieder, Kasus hängt mit Präpositionen und Verben zusammen, und Zeichensetzung wird klarer, wenn Du Hauptsätze und Nebensätze erkennst.


Wortarten: Welche Aufgabe hat ein Wort?

Wortarten ordnen Wörter nach ihrer grammatischen Aufgabe. Ein Nomen bezeichnet Lebewesen, Dinge, Begriffe oder Namen, zum Beispiel Schülerin, Heft, Mut oder Berlin. Ein Verb beschreibt eine Handlung, einen Vorgang oder Zustand, zum Beispiel lernen, regnen oder sein. Ein Adjektiv beschreibt Eigenschaften, zum Beispiel genau, schnell oder hilfreich. Ein Artikel begleitet ein Nomen, zum Beispiel der, die, das, ein oder eine.

Weitere wichtige Wortarten sind Pronomen, Adverb, Präposition, Konjunktion, Numerale und Interjektion. Für die Satzanalyse ist entscheidend, dass Wortarten und Satzglieder nicht dasselbe sind. Die Wortart beschreibt, was ein einzelnes Wort ist. Das Satzglied beschreibt, welche Aufgabe eine Wortgruppe im Satz übernimmt.


Verben: Das Zentrum des Satzes

Das Verb ist das Organisationszentrum vieler deutscher Sätze. Es trägt Informationen über Person, Numerus, Tempus, Modus und manchmal Genus Verbi. In dem Satz Ich lerne Grammatik ist lerne die finite Verbform. Sie zeigt die erste Person Singular im Präsens. Wenn Du den Satz veränderst, verändert sich auch das Verb: Du lernst Grammatik. Wir lernen Grammatik.

Besonders wichtig ist die Unterscheidung zwischen finiten und infiniten Verbformen. Das finite Verb ist an Person und Numerus angepasst. Infinitive wie lernen oder Partizipien wie gelernt sind nicht auf dieselbe Weise angepasst. In mehrteiligen Prädikaten arbeiten finite und infinite Verbteile zusammen: Ich habe die Regel verstanden. Hier ist habe finit, verstanden ist ein Partizip.


Nomen, Artikel und Genus

Deutsche Nomen haben ein grammatisches Geschlecht: Maskulinum, Femininum oder Neutrum. Dazu passen Artikel wie der, die und das. Das Genus muss man oft mit dem Wort lernen, weil es nicht immer logisch vorhersagbar ist. Es heißt der Tisch, die Wand und das Fenster. Wer Deutsch lernt, sollte Nomen deshalb am besten immer mit Artikel und Pluralform notieren.

Artikel sind auch deshalb wichtig, weil sie Fall, Zahl und Geschlecht anzeigen. In der Schüler, dem Schüler und den Schüler verändert sich der Artikel. Dadurch erkennst Du, ob die Wortgruppe im Nominativ, Dativ oder Akkusativ steht. Diese Veränderungen nennt man Deklination.


Die vier Fälle: Kasus verstehen

Der Kasus zeigt die grammatische Funktion einer Wortgruppe. Im Deutschen gibt es vier Fälle: Nominativ, Genitiv, Dativ und Akkusativ. Eine einfache Orientierung bieten Fragen. Der Nominativ antwortet häufig auf Wer oder was? Der Genitiv antwortet auf Wessen? Der Dativ antwortet auf Wem? Der Akkusativ antwortet auf Wen oder was?

Beispiel: Der Hund gibt dem Kind den Ball des Nachbarn. In diesem Satz ist der Hund Nominativ, weil der Hund handelt. dem Kind ist Dativ, weil das Kind etwas erhält. den Ball ist Akkusativ, weil der Ball gegeben wird. des Nachbarn ist Genitiv, weil der Ball dem Nachbarn zugeordnet wird. Wenn Du die Fälle erkennst, kannst Du Artikel, Adjektive und Pronomen genauer verwenden.


Satzglieder: Welche Aufgabe hat eine Wortgruppe?

Ein Satzglied ist eine Einheit, die im Satz gemeinsam verschoben werden kann. In Morgen schreibt die Klasse einen Test kann morgen verschoben werden: Die Klasse schreibt morgen einen Test. Die Bedeutung verändert sich kaum, aber die Betonung kann sich ändern. Typische Satzglieder sind Subjekt, Prädikat, Objekt und Adverbiale Bestimmung.

Das Subjekt gibt meist an, wer oder was handelt. Das Prädikat enthält das Verb und sagt, was geschieht. Objekte ergänzen das Verb. Adverbiale Bestimmungen machen Angaben zu Zeit, Ort, Grund oder Art und Weise. Wer Satzglieder erkennt, kann Sätze umstellen, erweitern und kürzen, ohne die Grammatik aus dem Blick zu verlieren.


Wortstellung: Hauptsatz, Frage und Nebensatz

Die deutsche Wortstellung ist für viele Lernende anspruchsvoll. Im Hauptsatz steht das finite Verb in der Regel an zweiter Satzgliedposition: Ich lerne heute Grammatik. Auch wenn ein anderes Satzglied vorne steht, bleibt das finite Verb an zweiter Position: Heute lerne ich Grammatik. In Entscheidungsfragen steht das finite Verb meist an erster Position: Lernst Du heute Grammatik?

Im Nebensatz steht das finite Verb häufig am Ende: Ich weiß, dass Du heute Grammatik lernst. Nebensätze werden oft durch Konjunktionen wie weil, dass, obwohl oder wenn eingeleitet. Die Wortstellung hilft Dir also, Satzarten zu erkennen und Kommas richtig zu setzen.


Zeitformen: Wann geschieht etwas?

Zeitformen ordnen Aussagen zeitlich ein. Im Alltag sind Präsens, Präteritum, Perfekt, Plusquamperfekt, Futur I und Futur II wichtig. Das Präsens beschreibt Gegenwart oder allgemeine Aussagen: Ich lerne Deutsch. Das Perfekt wird häufig im Gespräch genutzt: Ich habe die Aufgabe gelöst. Das Präteritum kommt oft in Erzählungen und schriftlichen Berichten vor: Sie ging nach Hause.

Nicht jede Zeitform entspricht einfach einer Uhrzeit. Das Präsens kann auch Zukunft ausdrücken: Morgen schreiben wir einen Test. Deshalb musst Du im Textzusammenhang prüfen, welche Zeit gemeint ist. Gute Grammatikarbeit fragt immer nach Form und Bedeutung.


Adjektive und genaue Beschreibungen

Adjektive machen Texte anschaulich und genau. Sie können prädikativ verwendet werden: Der Text ist spannend. Sie können adverbial verwendet werden: Sie erklärt ruhig. Sie können attributiv vor einem Nomen stehen: ein spannender Text. Gerade bei attributiven Adjektiven ist die Endung wichtig, weil sie von Artikel, Kasus, Numerus und Genus abhängt.

Wenn Du Adjektive gezielt verwendest, verbesserst Du Deine Beschreibung, Charakterisierung und Argumentation. Aus Der Satz ist gut kann zum Beispiel werden: Der Satz ist klar, präzise und logisch aufgebaut. Grammatik hilft hier nicht nur bei Korrektheit, sondern auch beim Stil.


Präpositionen: Kleine Wörter mit großer Wirkung

Präpositionen stehen meist vor einer Wortgruppe und bestimmen häufig den Kasus. Beispiele sind mit, für, wegen, durch, auf, in und zwischen. Manche Präpositionen verlangen immer einen bestimmten Fall. Mit steht mit dem Dativ: mit dem Stift. Für steht mit dem Akkusativ: für den Unterricht. Wechselpräpositionen wie in, an, auf oder unter können Dativ oder Akkusativ verlangen, je nachdem, ob eine Lage oder eine Richtung gemeint ist.

Beispiel: Das Buch liegt auf dem Tisch. Hier geht es um eine Lage, also Dativ. Ich lege das Buch auf den Tisch. Hier geht es um eine Richtung, also Akkusativ. Diese Unterscheidung ist besonders wichtig für genaue Ortsangaben.


Konjunktionen und Satzverbindungen

Konjunktionen verbinden Wörter, Wortgruppen oder Sätze. Nebenordnende Konjunktionen wie und, oder, aber und denn verbinden gleichrangige Einheiten. Unterordnende Konjunktionen wie weil, dass, obwohl oder wenn leiten Nebensätze ein und verändern die Wortstellung. In Ich übe, weil ich sicherer werden will steht das finite Verb will am Ende des Nebensatzes.

Wer Konjunktionen bewusst einsetzt, kann Zusammenhänge ausdrücken: Grund, Gegensatz, Bedingung, Folge oder Zeit. Dadurch werden Texte logischer. Aus zwei einfachen Sätzen wird ein zusammenhängender Gedanke: Ich wiederhole die Regeln. Ich möchte sicher schreiben. Daraus wird: Ich wiederhole die Regeln, weil ich sicher schreiben möchte.


Zeichensetzung: Grammatik sichtbar machen

Zeichensetzung macht die Struktur eines Satzes sichtbar. Das Komma trennt zum Beispiel Haupt- und Nebensätze: Ich übe, weil ich sicherer werden möchte. Es gliedert Aufzählungen: Ich wiederhole Nomen, Verben und Adjektive. Es kann Infinitivgruppen markieren, besonders wenn sie erweitert oder angekündigt sind: Ich plane, die Regeln gründlich zu wiederholen.

Kommas sind keine Zufallszeichen. Sie folgen grammatischen Strukturen. Wenn Du Satzglieder, Nebensätze und Verbformen erkennst, kannst Du viele Kommaregeln begründen statt nur auswendig lernen.


Lernstrategie mit dem Video

Das Video kann als Einstieg, Wiederholung oder Lernimpuls genutzt werden. Schau es nicht nur passiv an. Halte es an, notiere Beispiele, bilde eigene Sätze und überprüfe, welche Grammatikregel dahintersteht. Besonders wirksam ist ein dreischrittiges Vorgehen: Erst verstehen, dann anwenden, dann erklären. Wenn Du eine Regel einer anderen Person erklären kannst, hast Du sie meistens wirklich verstanden.


Vor dem Schauen

Aktiviere Dein Vorwissen. Schreibe drei Dinge auf, die Du über deutsche Grammatik schon sicher weißt. Notiere außerdem zwei Fragen, die Du klären möchtest. Beispiele: Wie erkenne ich den Dativ? oder Warum steht das Verb im Nebensatz am Ende? Mit solchen Fragen schaust Du aufmerksamer.


Während des Schauens

Achte auf Schlüsselbegriffe wie Artikel, Verb, Subjekt, Objekt, Nebensatz und Komma. Wenn ein Beispiel genannt wird, halte das Video an und verändere den Satz: Tausche das Subjekt aus, ändere die Zeitform oder ergänze eine adverbiale Bestimmung. So überprüfst Du, ob die Regel stabil bleibt.


Nach dem Schauen

Fasse die wichtigsten Inhalte in eigenen Worten zusammen. Erstelle eine kleine Tabelle mit drei Spalten: Regel, Beispiel, eigener Beispielsatz. Danach bearbeitest Du die interaktiven Aufgaben dieses aiMOOCs. Am Ende solltest Du nicht nur wissen, was ein Begriff bedeutet, sondern ihn in eigenen Texten anwenden können.


Häufige Fehler und wie Du sie vermeidest

Viele Grammatikfehler entstehen nicht aus mangelndem Wissen, sondern aus fehlender Kontrolle beim Schreiben. Lies Deine Texte deshalb in mehreren Durchgängen. Prüfe zuerst den Inhalt, dann die Satzstruktur, danach die Verbformen, anschließend die Artikel und Fälle und am Ende die Zeichensetzung. Wer alles gleichzeitig prüfen will, übersieht leichter Fehler.

Ein häufiger Fehler betrifft die Kasus nach Präpositionen. Frage nicht nur, welches Wort nach der Präposition steht, sondern welchen Fall die Präposition verlangt. Ein weiterer Fehler betrifft Nebensätze. Sobald Du Wörter wie weil, dass, obwohl oder wenn nutzt, solltest Du prüfen, ob das finite Verb am Ende steht. Auch die Großschreibung von Nomen bleibt wichtig: Wenn ein Wort einen Artikel haben kann, ist es oft ein Nomen.


Grammatik als Werkzeug für bessere Texte

Grammatik ist nicht nur für Tests da. Sie hilft Dir beim Lesen, Schreiben, Sprechen und Hören. Beim Lesen erkennst Du Zusammenhänge schneller. Beim Schreiben kannst Du Sätze abwechslungsreicher gestalten. Beim Sprechen wirst Du sicherer. Beim Hören verstehst Du, wie Informationen im Satz verteilt sind.

Wenn Du zum Beispiel eine Inhaltsangabe schreibst, brauchst Du sichere Zeitformen und sachliche Satzstrukturen. Für eine Argumentation brauchst Du Konjunktionen, klare Bezüge und passende Satzverbindungen. Für eine Beschreibung brauchst Du Adjektive, Präpositionen und genaue Nomen. Jede Textsorte nutzt Grammatik auf eigene Weise.


Mini-Grammatikübersicht

  1. Wortarten: Sie zeigen, welche grammatische Art ein Wort hat, zum Beispiel Nomen, Verb, Adjektiv oder Präposition.
  2. Satzglieder: Sie zeigen, welche Aufgabe eine Wortgruppe im Satz erfüllt, zum Beispiel Subjekt, Objekt oder adverbiale Bestimmung.
  3. Fälle: Sie zeigen die Funktion von Nomen, Pronomen, Artikeln und Adjektiven im Satz.
  4. Zeitformen: Sie ordnen Aussagen zeitlich ein und hängen eng mit Verbformen zusammen.
  5. Satzbau: Er beschreibt die Reihenfolge und Verbindung von Satzteilen.
  6. Zeichensetzung: Sie macht grammatische Strukturen im Schriftbild erkennbar.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was beschreibt Grammatik im Kern? (Die Regeln und Muster einer Sprache) (!Eine Liste aller Fremdwörter) (!Nur die richtige Aussprache einzelner Laute) (!Ausschließlich die Geschichte einer Sprache)




Welche Wortart bezeichnet häufig Handlungen, Vorgänge oder Zustände? (Verb) (!Artikel) (!Präposition) (!Interjektion)




Welche Frage hilft Dir oft beim Erkennen des Nominativs? (Wer oder was) (!Wem) (!Wessen) (!Wohin)




Welcher Fall steht in der Wortgruppe dem Kind? (Dativ) (!Nominativ) (!Genitiv) (!Akkusativ)




Was ist im Satz Die Klasse schreibt morgen einen Test das Prädikat? (schreibt) (!Die Klasse) (!morgen) (!einen Test)




Wo steht das finite Verb im einfachen deutschen Hauptsatz meistens? (An zweiter Satzgliedposition) (!Immer am Satzende) (!Immer direkt vor dem Subjekt) (!Immer nach dem Komma)




Welche Konjunktion leitet typischerweise einen Nebensatz ein? (weil) (!und) (!oder) (!aber)




Welche Zeitform ist in Ich habe die Aufgabe gelöst verwendet? (Perfekt) (!Präsens) (!Futur I) (!Plusquamperfekt)




Welche Wortart begleitet häufig ein Nomen und zeigt Genus, Numerus und Kasus an? (Artikel) (!Verb) (!Adverb) (!Konjunktion)




Warum ist Grammatik beim Schreiben hilfreich? (Sie hilft, Sätze klar und korrekt aufzubauen) (!Sie ersetzt den Inhalt eines Textes vollständig) (!Sie macht jedes Wort automatisch interessanter) (!Sie verhindert, dass man Beispiele braucht)





Memory

Nominativ Wer oder was
Dativ Wem
Akkusativ Wen oder was
Genitiv Wessen
Verb Handlung oder Zustand
Artikel Begleiter des Nomens
Nebensatz Finites Verb oft am Ende





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Wortart Einordnung einzelner Wörter
Satzglied Aufgabe einer Wortgruppe im Satz
Kasus Fall einer Nomengruppe
Tempus Zeitform des Verbs
Konjunktion Verbindung von Wörtern oder Sätzen
Komma Gliederung von Satzstrukturen






Kreuzworträtsel

Grammatik Wie nennt man die Lehre von den Regeln und Mustern einer Sprache?
Kasus Wie heißt der grammatische Fall eines Nomens oder Pronomens?
Verb Welche Wortart beschreibt oft eine Handlung oder einen Zustand?
Prädikat Welches Satzglied enthält die zentrale Verbform?
Artikel Welches Begleitwort steht häufig vor einem Nomen?
Nebensatz Wie heißt ein abhängiger Satz, in dem das finite Verb oft am Ende steht?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Die

beschreibt Regeln und Muster einer Sprache. Ein

kann eine Handlung, einen Vorgang oder einen Zustand ausdrücken. Ein

wird im Deutschen großgeschrieben. Der

begleitet ein Nomen und zeigt grammatische Merkmale an. Der

beschreibt den Fall einer Nomengruppe. Im deutschen Hauptsatz steht das finite Verb häufig an der

Satzgliedposition. In vielen Nebensätzen steht das finite Verb am

. Die Zeitform eines Verbs heißt

. Eine Präposition wie mit verlangt häufig den

. Zeichensetzung macht die Struktur eines Satzes

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Grammatik-Steckbrief: Erstelle einen Steckbrief zu einer Wortart und erkläre sie mit drei eigenen Beispielsätzen.
  2. Kasus-Fragen: Schreibe vier Sätze und markiere jeweils Nominativ, Genitiv, Dativ und Akkusativ mit unterschiedlichen Zeichen.
  3. Verbformen-Sammlung: Sammle zehn Verben aus Deinem Alltag und bilde zu jedem Verb eine Präsensform und eine Perfektform.
  4. Komma-Detektiv: Suche in einem kurzen Text fünf Kommas und erkläre, welche grammatische Struktur jeweils markiert wird.


Standard

  1. Satzglieder-Analyse: Analysiere einen Absatz aus einem Schulbuch und bestimme Subjekt, Prädikat, Objekte und adverbiale Bestimmungen.
  2. Nebensatz-Werkstatt: Verbinde zehn einfache Hauptsätze mit passenden Nebensätzen und nutze unterschiedliche Konjunktionen.
  3. Fehlerkorrektur: Schreibe einen absichtlich fehlerhaften Text mit mindestens acht Grammatikfehlern und erstelle anschließend eine Lösung mit Begründungen.
  4. Englisch-Deutsch-Vergleich: Vergleiche fünf englische und deutsche Sätze und erkläre Unterschiede bei Wortstellung, Verbform und Artikelgebrauch.


Schwer

  1. Grammatik-Erklärvideo: Produziere ein kurzes Lernvideo zu einem Grammatikthema und baue Regel, Beispiele, typische Fehler und Übungssatz ein.
  2. Textsorten-Grammatik: Untersuche, welche Grammatikmittel in einer Inhaltsangabe, einer Argumentation und einer Beschreibung besonders wichtig sind.
  3. Lernpfad gestalten: Entwickle einen dreistufigen Lernpfad zu Kasus, Wortstellung oder Zeitformen mit Einstieg, Übung und Selbstkontrolle.
  4. Sprachinterview: Befrage Lernende, welche deutschen Grammatikthemen ihnen schwerfallen, werte die Antworten aus und entwickle daraus Lernhilfen.



<inputbox>

type=create break=no preload=CHAT GPT TEXT HIER EINFÜGEN default= width=30 placeholder= Dein MOOC Titel buttonlabel=MOOC erstellen </inputbox>


Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Transfer Satzbau: Erkläre an zwei eigenen Beispielen, wie sich die Bedeutung oder Betonung verändert, wenn Du im Hauptsatz ein anderes Satzglied an den Anfang stellst.
  2. Kasus im Kontext: Analysiere einen selbst geschriebenen Absatz und begründe bei fünf Nomengruppen den verwendeten Kasus.
  3. Nebensatz und Komma: Überarbeite einen Text ohne Kommas und erkläre, an welchen Stellen Nebensätze oder Aufzählungen eine Zeichensetzung verlangen.
  4. Grammatik und Stil: Zeige an einem einfachen Ausgangssatz, wie Adjektive, adverbiale Bestimmungen und Nebensätze den Ausdruck genauer machen.
  5. Fehlerdiagnose: Erstelle eine Fehleranalyse zu einem kurzen Lernertext und ordne die Fehler den Bereichen Verbform, Kasus, Wortstellung und Zeichensetzung zu.
  6. Erklären lernen: Formuliere eine Grammatikregel so, dass sie eine jüngere Schülerin oder ein jüngerer Schüler verstehen kann, und überprüfe sie mit eigenen Beispielen.


Lernnachweis

Für den Lernnachweis erstellst Du ein kleines Portfolio. Es enthält eine eigene Regelübersicht, mindestens zehn Beispielsätze, eine Fehlerkorrektur mit Begründungen und eine kurze Reflexion. In der Reflexion beantwortest Du drei Fragen: Welche Grammatikregel verstehe ich jetzt besser? Welche Fehlerquelle bleibt schwierig? Welche Strategie hilft mir beim nächsten Text?

  1. Regelübersicht: Stelle mindestens fünf zentrale Grammatikregeln in eigenen Worten dar.
  2. Beispielsätze: Schreibe zu jeder Regel zwei eigene Beispielsätze und markiere die entscheidende Form.
  3. Fehlerkorrektur: Korrigiere einen kurzen Text und begründe jede Änderung grammatisch.
  4. Reflexion: Beschreibe Deinen Lernfortschritt und nenne eine konkrete Übungsstrategie.
  5. Peer-Feedback: Tausche Dein Portfolio mit einer anderen Person und gib verständliches Feedback zu Klarheit, Beispielen und Begründungen.




OERs zum Thema



Links


aiMOOC-Projekte





Schulfach+

Prüfungsliteratur 2026
Bundesland Bücher Kurzbeschreibung
Baden-Württemberg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Mittlere Reife

  1. Der Markisenmann - Jan Weiler oder Als die Welt uns gehörte - Liz Kessler
  2. Ein Schatten wie ein Leopard - Myron Levoy oder Pampa Blues - Rolf Lappert

Abitur Dorfrichter-Komödie über Wahrheit/Schuld; Roman über einen Ort und deutsche Geschichte. Mittlere Reife Wahllektüren (Roadtrip-Vater-Sohn / Jugendroman im NS-Kontext / Coming-of-age / Provinzroman).

Bayern

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Lustspiel über Machtmissbrauch und Recht; Roman als Zeitschnitt deutscher Geschichte an einem Haus/Grundstück.

Berlin/Brandenburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Der Biberpelz - Gerhart Hauptmann
  4. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Gerichtskomödie; soziales Drama um Ausbeutung/Armut; Komödie/Satire um Diebstahl und Obrigkeit; Roman über Erinnerungsräume und Umbrüche.

Bremen

Abitur

  1. Nach Mitternacht - Irmgard Keun
  2. Mario und der Zauberer - Thomas Mann
  3. Emilia Galotti - Gotthold Ephraim Lessing oder Miss Sara Sampson - Gotthold Ephraim Lessing

Abitur Roman in der NS-Zeit (Alltag, Anpassung, Angst); Novelle über Verführung/Massenpsychologie; bürgerliche Trauerspiele (Moral, Macht, Stand).

Hamburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun

Abitur Justiz-/Machtkritik als Komödie; Großstadtroman der Weimarer Zeit (Rollenbilder, Aufstiegsträume, soziale Realität).

Hessen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  4. Der Prozess - Franz Kafka

Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

Abitur

  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Komödie über Wahrheit und Autorität; Roman als literarische „Geschichtsschichtung“ an einem Ort.

Saarland

Abitur

  1. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  2. Furor - Lutz Hübner und Sarah Nemitz
  3. Bahnwärter Thiel - Gerhart Hauptmann

Abitur Erinnerungsroman an einem Ort; zeitgenössisches Drama über Eskalation/Populismus; naturalistische Novelle (Pflicht/Überforderung/Abgrund).

Sachsen (berufliches Gymnasium)

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  6. Der Trafikant - Robert Seethaler

Abitur Mischung aus Klassiker-Drama, sozialem Drama, realistischem Roman, epischem Theater und Gegenwarts-/Erinnerungsroman; zusätzlich Coming-of-age im historischen Kontext.

Sachsen-Anhalt

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Themenfelder)

Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

Schleswig-Holstein

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Recht/Gerechtigkeit und historische Tiefenschichten eines Ortes – umgesetzt über Drama und Gegenwartsroman.

Thüringen

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

Mecklenburg-Vorpommern

Abitur

  1. (Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)

Abitur Land beteiligt sich am länderübergreifenden Aufgabenpool; konkrete, veröffentlichte Einzeltitel konnten hier nicht ausgelesen werden.

Rheinland-Pfalz

Abitur

  1. (keine landesweit einheitliche Pflichtlektüre; schulische Auswahl)

Abitur Keine landesweite Einheitsliste; Auswahl kann schul-/kursbezogen erfolgen.




aiMOOCs



aiMOOC Projekte












THE MONKEY DANCE



{{#ev:youtube | https://youtu.be/rFhZlg38Zf8?si=9KdMNZYRkRD81YTo%7C 500 | center}}

The Monkey DanceaiMOOCs

  1. Trust Me It's True: #Verschwörungstheorie #FakeNews
  2. Gregor Samsa Is You: #Kafka #Verwandlung
  3. Who Owns Who: #Musk #Geld
  4. Lump: #Trump #Manipulation
  5. Filth Like You: #Konsum #Heuchelei
  6. Your Poverty Pisses Me Off: #SozialeUngerechtigkeit #Musk
  7. Hello I'm Pump: #Trump #Kapitalismus
  8. Monkey Dance Party: #Lebensfreude
  9. God Hates You Too: #Religionsfanatiker
  10. You You You: #Klimawandel #Klimaleugner
  11. Monkey Free: #Konformität #Macht #Kontrolle
  12. Pure Blood: #Rassismus
  13. Monkey World: #Chaos #Illusion #Manipulation
  14. Uh Uh Uh Poor You: #Kafka #BerichtAkademie #Doppelmoral
  15. The Monkey Dance Song: #Gesellschaftskritik
  16. Will You Be Mine: #Love
  17. Arbeitsheft
  18. And Thanks for Your Meat: #AntiFactoryFarming #AnimalRights #MeatIndustry


© The Monkey Dance on Spotify, YouTube, Amazon, MOOCit, Deezer, ...

{{#ev:youtube | https://youtu.be/Ob7etf9QuBo?si=t_NBA71bWg3Rq3LI%7C 500 | center}}



Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen

<inputbox>

type=create break=no preload=MOOCit Vorlage default= width=30 placeholder= Dein MOOC Titel buttonlabel=MOOC erstellen </inputbox>