Schlumpers Grammar Guide - Deutsch lernen mit MOOCit


Schlumpers Grammar Guide - Deutsch lernen mit MOOCit
Einleitung
Schlumper’s Grammar Guide / Learn German with MOOCit ist ein aiMOOC zur deutschen Grammatik für Lernende, Lehrkräfte und Eltern. Das eingebundene Video ist Teil der Reihe Learn German mit MOOCit und unterstützt besonders die Jahrgangsstufen 5 bis 6, 7 bis 8 und 9 bis 10. Du lernst, wie Wortarten, Satzglieder, Kasus, Tempus, Satzbau und Zeichensetzung zusammenwirken, damit aus einzelnen Wörtern verständliche, genaue und stilistisch passende Sätze entstehen.
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Dieser aiMOOC verbindet das Video mit Erklärtexten, Übungen und Transferaufgaben. Er eignet sich für Deutschunterricht, Deutsch als Fremdsprache, Sprachförderung, Selbstlernen und Wiederholung vor Klassenarbeiten. Besonders wichtig ist: Grammatik ist kein Auswendiglernen einzelner Regeln, sondern ein Werkzeug. Mit Grammatik kannst Du verstehen, warum ein Satz funktioniert, wie Du Fehler findest und wie Du Deine Texte präziser machst.

Was bedeutet Grammatik?
Grammatik beschreibt die Regeln und Muster einer Sprache. Sie erklärt, wie Laute, Wörter, Wortgruppen, Satzglieder und Sätze aufgebaut werden. In der deutschen Sprache ist Grammatik besonders wichtig, weil viele Bedeutungen über Formen sichtbar werden: Artikel verändern sich, Verben werden konjugiert, Substantive erhalten einen Fall, und die Stellung des Verbs entscheidet oft darüber, ob ein Satz ein Hauptsatz, Nebensatz oder eine Frage ist.
Für Lernende ist Grammatik hilfreich, wenn sie mit Beispielen, Mustern und eigenen Sätzen verbunden wird. Eine Regel wie „Das finite Verb steht im Hauptsatz meistens an zweiter Position“ wird erst verständlich, wenn Du Sätze selbst umstellst: Heute lerne ich Grammatik. Der erste Platz kann verschieden besetzt werden, aber das finite Verb lerne bleibt an zweiter Satzgliedposition. So wird aus einer abstrakten Regel ein Werkzeug für gutes Schreiben und Sprechen.
Grammatik als Orientierungshilfe
Eine Grammatikregel ist vergleichbar mit einer Karte. Sie zeigt Dir, wo Du Dich im Satz befindest. Die Karte ersetzt aber nicht das Gehen: Du musst Sätze hören, sprechen, lesen, verändern und schreiben. Deshalb arbeitet dieser aiMOOC mit Beispielen, Quizfragen, Memory, Zuordnungen, Kreuzworträtsel, Lückentexten, Projekten und Lernkontrollen.
Deutsch lernen mit Englisch als Brücke
Der Titel Learn German with MOOCit weist darauf hin, dass Englisch als Brücke dienen kann. Englisch und Deutsch gehören beide zu den germanischen Sprachen, aber sie unterscheiden sich stark in der Formenbildung. Im Englischen ist die Wortstellung oft besonders fest, während im Deutschen zusätzlich Kasus und Flexion anzeigen, welche Funktion ein Wort im Satz hat. Deshalb kann es hilfreich sein, deutsche Strukturen nicht nur zu übersetzen, sondern mit Fragen zu untersuchen: Wer handelt? Wem geschieht etwas? Wen oder was betrifft die Handlung? Wann passiert etwas? Wo passiert etwas? Warum passiert etwas?
Zentrale Bereiche der deutschen Grammatik
Die deutsche Grammatik lässt sich in mehrere Lernbereiche gliedern. Für Deinen Lernfortschritt ist es sinnvoll, diese Bereiche nicht isoliert zu betrachten. Wortarten beeinflussen Satzglieder, Kasus hängt mit Präpositionen und Verben zusammen, und Zeichensetzung wird klarer, wenn Du Hauptsätze und Nebensätze erkennst.
Wortarten: Welche Aufgabe hat ein Wort?
Wortarten ordnen Wörter nach ihrer grammatischen Aufgabe. Ein Nomen bezeichnet Lebewesen, Dinge, Begriffe oder Namen, zum Beispiel Schülerin, Heft, Mut oder Berlin. Ein Verb beschreibt eine Handlung, einen Vorgang oder Zustand, zum Beispiel lernen, regnen oder sein. Ein Adjektiv beschreibt Eigenschaften, zum Beispiel genau, schnell oder hilfreich. Ein Artikel begleitet ein Nomen, zum Beispiel der, die, das, ein oder eine.
Weitere wichtige Wortarten sind Pronomen, Adverb, Präposition, Konjunktion, Numerale und Interjektion. Für die Satzanalyse ist entscheidend, dass Wortarten und Satzglieder nicht dasselbe sind. Die Wortart beschreibt, was ein einzelnes Wort ist. Das Satzglied beschreibt, welche Aufgabe eine Wortgruppe im Satz übernimmt.
Verben: Das Zentrum des Satzes
Das Verb ist das Organisationszentrum vieler deutscher Sätze. Es trägt Informationen über Person, Numerus, Tempus, Modus und manchmal Genus Verbi. In dem Satz Ich lerne Grammatik ist lerne die finite Verbform. Sie zeigt die erste Person Singular im Präsens. Wenn Du den Satz veränderst, verändert sich auch das Verb: Du lernst Grammatik. Wir lernen Grammatik.
Besonders wichtig ist die Unterscheidung zwischen finiten und infiniten Verbformen. Das finite Verb ist an Person und Numerus angepasst. Infinitive wie lernen oder Partizipien wie gelernt sind nicht auf dieselbe Weise angepasst. In mehrteiligen Prädikaten arbeiten finite und infinite Verbteile zusammen: Ich habe die Regel verstanden. Hier ist habe finit, verstanden ist ein Partizip.
Nomen, Artikel und Genus
Deutsche Nomen haben ein grammatisches Geschlecht: Maskulinum, Femininum oder Neutrum. Dazu passen Artikel wie der, die und das. Das Genus muss man oft mit dem Wort lernen, weil es nicht immer logisch vorhersagbar ist. Es heißt der Tisch, die Wand und das Fenster. Wer Deutsch lernt, sollte Nomen deshalb am besten immer mit Artikel und Pluralform notieren.

Artikel sind auch deshalb wichtig, weil sie Fall, Zahl und Geschlecht anzeigen. In der Schüler, dem Schüler und den Schüler verändert sich der Artikel. Dadurch erkennst Du, ob die Wortgruppe im Nominativ, Dativ oder Akkusativ steht. Diese Veränderungen nennt man Deklination.
Die vier Fälle: Kasus verstehen
Der Kasus zeigt die grammatische Funktion einer Wortgruppe. Im Deutschen gibt es vier Fälle: Nominativ, Genitiv, Dativ und Akkusativ. Eine einfache Orientierung bieten Fragen. Der Nominativ antwortet häufig auf Wer oder was? Der Genitiv antwortet auf Wessen? Der Dativ antwortet auf Wem? Der Akkusativ antwortet auf Wen oder was?
Beispiel: Der Hund gibt dem Kind den Ball des Nachbarn. In diesem Satz ist der Hund Nominativ, weil der Hund handelt. dem Kind ist Dativ, weil das Kind etwas erhält. den Ball ist Akkusativ, weil der Ball gegeben wird. des Nachbarn ist Genitiv, weil der Ball dem Nachbarn zugeordnet wird. Wenn Du die Fälle erkennst, kannst Du Artikel, Adjektive und Pronomen genauer verwenden.
Satzglieder: Welche Aufgabe hat eine Wortgruppe?
Ein Satzglied ist eine Einheit, die im Satz gemeinsam verschoben werden kann. In Morgen schreibt die Klasse einen Test kann morgen verschoben werden: Die Klasse schreibt morgen einen Test. Die Bedeutung verändert sich kaum, aber die Betonung kann sich ändern. Typische Satzglieder sind Subjekt, Prädikat, Objekt und Adverbiale Bestimmung.
Das Subjekt gibt meist an, wer oder was handelt. Das Prädikat enthält das Verb und sagt, was geschieht. Objekte ergänzen das Verb. Adverbiale Bestimmungen machen Angaben zu Zeit, Ort, Grund oder Art und Weise. Wer Satzglieder erkennt, kann Sätze umstellen, erweitern und kürzen, ohne die Grammatik aus dem Blick zu verlieren.
Wortstellung: Hauptsatz, Frage und Nebensatz
Die deutsche Wortstellung ist für viele Lernende anspruchsvoll. Im Hauptsatz steht das finite Verb in der Regel an zweiter Satzgliedposition: Ich lerne heute Grammatik. Auch wenn ein anderes Satzglied vorne steht, bleibt das finite Verb an zweiter Position: Heute lerne ich Grammatik. In Entscheidungsfragen steht das finite Verb meist an erster Position: Lernst Du heute Grammatik?
Im Nebensatz steht das finite Verb häufig am Ende: Ich weiß, dass Du heute Grammatik lernst. Nebensätze werden oft durch Konjunktionen wie weil, dass, obwohl oder wenn eingeleitet. Die Wortstellung hilft Dir also, Satzarten zu erkennen und Kommas richtig zu setzen.
Zeitformen: Wann geschieht etwas?
Zeitformen ordnen Aussagen zeitlich ein. Im Alltag sind Präsens, Präteritum, Perfekt, Plusquamperfekt, Futur I und Futur II wichtig. Das Präsens beschreibt Gegenwart oder allgemeine Aussagen: Ich lerne Deutsch. Das Perfekt wird häufig im Gespräch genutzt: Ich habe die Aufgabe gelöst. Das Präteritum kommt oft in Erzählungen und schriftlichen Berichten vor: Sie ging nach Hause.

Nicht jede Zeitform entspricht einfach einer Uhrzeit. Das Präsens kann auch Zukunft ausdrücken: Morgen schreiben wir einen Test. Deshalb musst Du im Textzusammenhang prüfen, welche Zeit gemeint ist. Gute Grammatikarbeit fragt immer nach Form und Bedeutung.
Adjektive und genaue Beschreibungen
Adjektive machen Texte anschaulich und genau. Sie können prädikativ verwendet werden: Der Text ist spannend. Sie können adverbial verwendet werden: Sie erklärt ruhig. Sie können attributiv vor einem Nomen stehen: ein spannender Text. Gerade bei attributiven Adjektiven ist die Endung wichtig, weil sie von Artikel, Kasus, Numerus und Genus abhängt.
Wenn Du Adjektive gezielt verwendest, verbesserst Du Deine Beschreibung, Charakterisierung und Argumentation. Aus Der Satz ist gut kann zum Beispiel werden: Der Satz ist klar, präzise und logisch aufgebaut. Grammatik hilft hier nicht nur bei Korrektheit, sondern auch beim Stil.
Präpositionen: Kleine Wörter mit großer Wirkung
Präpositionen stehen meist vor einer Wortgruppe und bestimmen häufig den Kasus. Beispiele sind mit, für, wegen, durch, auf, in und zwischen. Manche Präpositionen verlangen immer einen bestimmten Fall. Mit steht mit dem Dativ: mit dem Stift. Für steht mit dem Akkusativ: für den Unterricht. Wechselpräpositionen wie in, an, auf oder unter können Dativ oder Akkusativ verlangen, je nachdem, ob eine Lage oder eine Richtung gemeint ist.
Beispiel: Das Buch liegt auf dem Tisch. Hier geht es um eine Lage, also Dativ. Ich lege das Buch auf den Tisch. Hier geht es um eine Richtung, also Akkusativ. Diese Unterscheidung ist besonders wichtig für genaue Ortsangaben.
Konjunktionen und Satzverbindungen
Konjunktionen verbinden Wörter, Wortgruppen oder Sätze. Nebenordnende Konjunktionen wie und, oder, aber und denn verbinden gleichrangige Einheiten. Unterordnende Konjunktionen wie weil, dass, obwohl oder wenn leiten Nebensätze ein und verändern die Wortstellung. In Ich übe, weil ich sicherer werden will steht das finite Verb will am Ende des Nebensatzes.
Wer Konjunktionen bewusst einsetzt, kann Zusammenhänge ausdrücken: Grund, Gegensatz, Bedingung, Folge oder Zeit. Dadurch werden Texte logischer. Aus zwei einfachen Sätzen wird ein zusammenhängender Gedanke: Ich wiederhole die Regeln. Ich möchte sicher schreiben. Daraus wird: Ich wiederhole die Regeln, weil ich sicher schreiben möchte.
Zeichensetzung: Grammatik sichtbar machen
Zeichensetzung macht die Struktur eines Satzes sichtbar. Das Komma trennt zum Beispiel Haupt- und Nebensätze: Ich übe, weil ich sicherer werden möchte. Es gliedert Aufzählungen: Ich wiederhole Nomen, Verben und Adjektive. Es kann Infinitivgruppen markieren, besonders wenn sie erweitert oder angekündigt sind: Ich plane, die Regeln gründlich zu wiederholen.
Kommas sind keine Zufallszeichen. Sie folgen grammatischen Strukturen. Wenn Du Satzglieder, Nebensätze und Verbformen erkennst, kannst Du viele Kommaregeln begründen statt nur auswendig lernen.
Lernstrategie mit dem Video
Das Video kann als Einstieg, Wiederholung oder Lernimpuls genutzt werden. Schau es nicht nur passiv an. Halte es an, notiere Beispiele, bilde eigene Sätze und überprüfe, welche Grammatikregel dahintersteht. Besonders wirksam ist ein dreischrittiges Vorgehen: Erst verstehen, dann anwenden, dann erklären. Wenn Du eine Regel einer anderen Person erklären kannst, hast Du sie meistens wirklich verstanden.
Vor dem Schauen
Aktiviere Dein Vorwissen. Schreibe drei Dinge auf, die Du über deutsche Grammatik schon sicher weißt. Notiere außerdem zwei Fragen, die Du klären möchtest. Beispiele: Wie erkenne ich den Dativ? oder Warum steht das Verb im Nebensatz am Ende? Mit solchen Fragen schaust Du aufmerksamer.
Während des Schauens
Achte auf Schlüsselbegriffe wie Artikel, Verb, Subjekt, Objekt, Nebensatz und Komma. Wenn ein Beispiel genannt wird, halte das Video an und verändere den Satz: Tausche das Subjekt aus, ändere die Zeitform oder ergänze eine adverbiale Bestimmung. So überprüfst Du, ob die Regel stabil bleibt.
Nach dem Schauen
Fasse die wichtigsten Inhalte in eigenen Worten zusammen. Erstelle eine kleine Tabelle mit drei Spalten: Regel, Beispiel, eigener Beispielsatz. Danach bearbeitest Du die interaktiven Aufgaben dieses aiMOOCs. Am Ende solltest Du nicht nur wissen, was ein Begriff bedeutet, sondern ihn in eigenen Texten anwenden können.
Häufige Fehler und wie Du sie vermeidest
Viele Grammatikfehler entstehen nicht aus mangelndem Wissen, sondern aus fehlender Kontrolle beim Schreiben. Lies Deine Texte deshalb in mehreren Durchgängen. Prüfe zuerst den Inhalt, dann die Satzstruktur, danach die Verbformen, anschließend die Artikel und Fälle und am Ende die Zeichensetzung. Wer alles gleichzeitig prüfen will, übersieht leichter Fehler.
Ein häufiger Fehler betrifft die Kasus nach Präpositionen. Frage nicht nur, welches Wort nach der Präposition steht, sondern welchen Fall die Präposition verlangt. Ein weiterer Fehler betrifft Nebensätze. Sobald Du Wörter wie weil, dass, obwohl oder wenn nutzt, solltest Du prüfen, ob das finite Verb am Ende steht. Auch die Großschreibung von Nomen bleibt wichtig: Wenn ein Wort einen Artikel haben kann, ist es oft ein Nomen.
Grammatik als Werkzeug für bessere Texte
Grammatik ist nicht nur für Tests da. Sie hilft Dir beim Lesen, Schreiben, Sprechen und Hören. Beim Lesen erkennst Du Zusammenhänge schneller. Beim Schreiben kannst Du Sätze abwechslungsreicher gestalten. Beim Sprechen wirst Du sicherer. Beim Hören verstehst Du, wie Informationen im Satz verteilt sind.
Wenn Du zum Beispiel eine Inhaltsangabe schreibst, brauchst Du sichere Zeitformen und sachliche Satzstrukturen. Für eine Argumentation brauchst Du Konjunktionen, klare Bezüge und passende Satzverbindungen. Für eine Beschreibung brauchst Du Adjektive, Präpositionen und genaue Nomen. Jede Textsorte nutzt Grammatik auf eigene Weise.
Mini-Grammatikübersicht
- Wortarten: Sie zeigen, welche grammatische Art ein Wort hat, zum Beispiel Nomen, Verb, Adjektiv oder Präposition.
- Satzglieder: Sie zeigen, welche Aufgabe eine Wortgruppe im Satz erfüllt, zum Beispiel Subjekt, Objekt oder adverbiale Bestimmung.
- Fälle: Sie zeigen die Funktion von Nomen, Pronomen, Artikeln und Adjektiven im Satz.
- Zeitformen: Sie ordnen Aussagen zeitlich ein und hängen eng mit Verbformen zusammen.
- Satzbau: Er beschreibt die Reihenfolge und Verbindung von Satzteilen.
- Zeichensetzung: Sie macht grammatische Strukturen im Schriftbild erkennbar.
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Was beschreibt Grammatik im Kern? (Die Regeln und Muster einer Sprache) (!Eine Liste aller Fremdwörter) (!Nur die richtige Aussprache einzelner Laute) (!Ausschließlich die Geschichte einer Sprache)
Welche Wortart bezeichnet häufig Handlungen, Vorgänge oder Zustände? (Verb) (!Artikel) (!Präposition) (!Interjektion)
Welche Frage hilft Dir oft beim Erkennen des Nominativs? (Wer oder was) (!Wem) (!Wessen) (!Wohin)
Welcher Fall steht in der Wortgruppe dem Kind? (Dativ) (!Nominativ) (!Genitiv) (!Akkusativ)
Was ist im Satz Die Klasse schreibt morgen einen Test das Prädikat? (schreibt) (!Die Klasse) (!morgen) (!einen Test)
Wo steht das finite Verb im einfachen deutschen Hauptsatz meistens? (An zweiter Satzgliedposition) (!Immer am Satzende) (!Immer direkt vor dem Subjekt) (!Immer nach dem Komma)
Welche Konjunktion leitet typischerweise einen Nebensatz ein? (weil) (!und) (!oder) (!aber)
Welche Zeitform ist in Ich habe die Aufgabe gelöst verwendet? (Perfekt) (!Präsens) (!Futur I) (!Plusquamperfekt)
Welche Wortart begleitet häufig ein Nomen und zeigt Genus, Numerus und Kasus an? (Artikel) (!Verb) (!Adverb) (!Konjunktion)
Warum ist Grammatik beim Schreiben hilfreich? (Sie hilft, Sätze klar und korrekt aufzubauen) (!Sie ersetzt den Inhalt eines Textes vollständig) (!Sie macht jedes Wort automatisch interessanter) (!Sie verhindert, dass man Beispiele braucht)
Memory
| Nominativ | Wer oder was |
| Dativ | Wem |
| Akkusativ | Wen oder was |
| Genitiv | Wessen |
| Verb | Handlung oder Zustand |
| Artikel | Begleiter des Nomens |
| Nebensatz | Finites Verb oft am Ende |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Thema |
|---|---|
| Wortart | Einordnung einzelner Wörter |
| Satzglied | Aufgabe einer Wortgruppe im Satz |
| Kasus | Fall einer Nomengruppe |
| Tempus | Zeitform des Verbs |
| Konjunktion | Verbindung von Wörtern oder Sätzen |
| Komma | Gliederung von Satzstrukturen |
Kreuzworträtsel
| Grammatik | Wie nennt man die Lehre von den Regeln und Mustern einer Sprache? |
| Kasus | Wie heißt der grammatische Fall eines Nomens oder Pronomens? |
| Verb | Welche Wortart beschreibt oft eine Handlung oder einen Zustand? |
| Prädikat | Welches Satzglied enthält die zentrale Verbform? |
| Artikel | Welches Begleitwort steht häufig vor einem Nomen? |
| Nebensatz | Wie heißt ein abhängiger Satz, in dem das finite Verb oft am Ende steht? |
LearningApps
Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Grammatik-Steckbrief: Erstelle einen Steckbrief zu einer Wortart und erkläre sie mit drei eigenen Beispielsätzen.
- Kasus-Fragen: Schreibe vier Sätze und markiere jeweils Nominativ, Genitiv, Dativ und Akkusativ mit unterschiedlichen Zeichen.
- Verbformen-Sammlung: Sammle zehn Verben aus Deinem Alltag und bilde zu jedem Verb eine Präsensform und eine Perfektform.
- Komma-Detektiv: Suche in einem kurzen Text fünf Kommas und erkläre, welche grammatische Struktur jeweils markiert wird.
Standard
- Satzglieder-Analyse: Analysiere einen Absatz aus einem Schulbuch und bestimme Subjekt, Prädikat, Objekte und adverbiale Bestimmungen.
- Nebensatz-Werkstatt: Verbinde zehn einfache Hauptsätze mit passenden Nebensätzen und nutze unterschiedliche Konjunktionen.
- Fehlerkorrektur: Schreibe einen absichtlich fehlerhaften Text mit mindestens acht Grammatikfehlern und erstelle anschließend eine Lösung mit Begründungen.
- Englisch-Deutsch-Vergleich: Vergleiche fünf englische und deutsche Sätze und erkläre Unterschiede bei Wortstellung, Verbform und Artikelgebrauch.
Schwer
- Grammatik-Erklärvideo: Produziere ein kurzes Lernvideo zu einem Grammatikthema und baue Regel, Beispiele, typische Fehler und Übungssatz ein.
- Textsorten-Grammatik: Untersuche, welche Grammatikmittel in einer Inhaltsangabe, einer Argumentation und einer Beschreibung besonders wichtig sind.
- Lernpfad gestalten: Entwickle einen dreistufigen Lernpfad zu Kasus, Wortstellung oder Zeitformen mit Einstieg, Übung und Selbstkontrolle.
- Sprachinterview: Befrage Lernende, welche deutschen Grammatikthemen ihnen schwerfallen, werte die Antworten aus und entwickle daraus Lernhilfen.

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Lernkontrolle
- Transfer Satzbau: Erkläre an zwei eigenen Beispielen, wie sich die Bedeutung oder Betonung verändert, wenn Du im Hauptsatz ein anderes Satzglied an den Anfang stellst.
- Kasus im Kontext: Analysiere einen selbst geschriebenen Absatz und begründe bei fünf Nomengruppen den verwendeten Kasus.
- Nebensatz und Komma: Überarbeite einen Text ohne Kommas und erkläre, an welchen Stellen Nebensätze oder Aufzählungen eine Zeichensetzung verlangen.
- Grammatik und Stil: Zeige an einem einfachen Ausgangssatz, wie Adjektive, adverbiale Bestimmungen und Nebensätze den Ausdruck genauer machen.
- Fehlerdiagnose: Erstelle eine Fehleranalyse zu einem kurzen Lernertext und ordne die Fehler den Bereichen Verbform, Kasus, Wortstellung und Zeichensetzung zu.
- Erklären lernen: Formuliere eine Grammatikregel so, dass sie eine jüngere Schülerin oder ein jüngerer Schüler verstehen kann, und überprüfe sie mit eigenen Beispielen.
Lernnachweis
Für den Lernnachweis erstellst Du ein kleines Portfolio. Es enthält eine eigene Regelübersicht, mindestens zehn Beispielsätze, eine Fehlerkorrektur mit Begründungen und eine kurze Reflexion. In der Reflexion beantwortest Du drei Fragen: Welche Grammatikregel verstehe ich jetzt besser? Welche Fehlerquelle bleibt schwierig? Welche Strategie hilft mir beim nächsten Text?
- Regelübersicht: Stelle mindestens fünf zentrale Grammatikregeln in eigenen Worten dar.
- Beispielsätze: Schreibe zu jeder Regel zwei eigene Beispielsätze und markiere die entscheidende Form.
- Fehlerkorrektur: Korrigiere einen kurzen Text und begründe jede Änderung grammatisch.
- Reflexion: Beschreibe Deinen Lernfortschritt und nenne eine konkrete Übungsstrategie.
- Peer-Feedback: Tausche Dein Portfolio mit einer anderen Person und gib verständliches Feedback zu Klarheit, Beispielen und Begründungen.
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