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Grammatikanalyse

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Grammatikanalyse




Grammatikanalyse


Einleitung

Die Grammatikanalyse ist eine systematische Untersuchung von Sprache, bei der Du herausarbeitest, aus welchen Wörtern, Wortformen, Satzgliedern, Teilsätzen und Sätzen ein sprachlicher Ausdruck besteht und welche Funktionen diese Einheiten übernehmen. Sie verbindet Morphologie, Syntax, Semantik, Pragmatik und schulische Grammatik. Im Deutschunterricht hilft sie Dir, Texte genauer zu verstehen, eigene Texte bewusster zu überarbeiten und Regeln der Kommasetzung, Rechtschreibung und Stilistik begründet anzuwenden.

Eine gute Grammatikanalyse fragt nicht nur: „Wie heißt dieses Wort?“, sondern auch: „Welche Aufgabe hat es im Satz?“, „Welche Form trägt es?“, „Welche Bedeutung entsteht?“ und „Wie verändert sich der Satz, wenn ich eine Einheit verschiebe, ersetze oder weglasse?“ Dadurch lernst Du, zwischen Wortart und Satzglied, zwischen Form und Funktion sowie zwischen Einzelwort und größerer sprachlicher Einheit zu unterscheiden.


Lernziele

  1. Wortarten erkennen und von Satzgliedern unterscheiden.
  2. Nomen, Verb, Adjektiv, Artikel, Pronomen, Adverb, Präposition und Konjunktion sicher bestimmen.
  3. Kasus, Numerus, Genus, Person, Tempus, Modus und Genus Verbi als grammatische Merkmale erklären.
  4. Prädikat, Subjekt, Objekt, Adverbiale Bestimmung und Attribut in Sätzen bestimmen.
  5. Hauptsatz, Nebensatz, Satzgefüge und Satzreihe analysieren.
  6. Umstellprobe, Ersatzprobe, Weglassprobe, Erweiterungsprobe und Frageprobe anwenden.
  7. Grammatische Erkenntnisse auf Textverständnis, Kommasetzung, Stil und eigene Textproduktion übertragen.


Lernraum: Medien und OER

Für die Arbeit an diesem aiMOOC kannst Du freie und schulgeeignete Materialien nutzen. Prüfe bei jedem Medium die Lizenz, die Quelle, die Urheberrechte und die fachliche Qualität.

  1. Wikimedia Commons: Suche nach freien Bildern und Diagrammen zu Grammatik, Syntax und Sprache
  2. Wikipedia: Artikel Grammatik und Artikel Syntax
  3. OER: ZUM-Unterrichten Deutsch und Serlo Deutsch
  4. Lernvideo: YouTube-Suche nach schulgeeigneten Lernvideos zu Grammatikanalyse, Satzgliedern und Wortarten


Grundlagen der Grammatikanalyse


Form und Funktion

Bei der Grammatikanalyse musst Du zwei Perspektiven sauber trennen. Die Wortart beschreibt, zu welcher grammatischen Klasse ein einzelnes Wort gehört. Ein Satzglied beschreibt dagegen, welche Funktion eine Wortgruppe im Satz übernimmt. Das Wort „morgen“ ist zum Beispiel ein Adverb. Im Satz „Wir treffen uns morgen“ übernimmt es die Funktion einer adverbialen Bestimmung der Zeit. Ein und derselbe Ausdruck kann also auf verschiedenen Analyseebenen unterschiedlich beschrieben werden.


Ebenen der Analyse

Ebene Leitfrage Beispiele
Laut und Schrift Wie ist der Ausdruck klanglich oder schriftlich aufgebaut? Buchstabe, Silbe, Interpunktion
Wort Zu welcher Klasse gehört das Wort? Nomen, Verb, Adjektiv, Artikel, Pronomen
Wortform Welche grammatischen Merkmale trägt das Wort? Kasus, Numerus, Genus, Tempus, Person
Satzglied Welche Funktion übernimmt eine Wortgruppe im Satz? Subjekt, Objekt, Prädikat, Adverbiale Bestimmung
Satz Wie sind Hauptsätze, Nebensätze und Satzteile verbunden? Hauptsatz, Nebensatz, Satzgefüge, Satzreihe
Text Wie hängen Sätze inhaltlich und sprachlich zusammen? Kohärenz, Kohäsion, Referenz, Tempusfolge


Morphologische Analyse

Die morphologische Analyse untersucht die Form von Wörtern. Bei Nomen bestimmst Du häufig Genus, Numerus und Kasus. Bei Verben untersuchst Du Person, Numerus, Tempus, Modus und Genus Verbi, also zum Beispiel Aktiv oder Passiv. Bei Adjektiven achtest Du auf Steigerung, Deklination und die Anpassung an ein Bezugswort. Die Morphologie zeigt, dass grammatische Informationen oft direkt in der Wortform stecken: Aus „dem Kind“ erkennst Du zum Beispiel Dativ, Singular und Neutrum.


Syntaktische Analyse

Die Syntax untersucht den Aufbau von Sätzen. Im Mittelpunkt steht das Prädikat, weil es bestimmt, welche Ergänzungen ein Satz benötigt. Ein Verb wie „geben“ verlangt meistens ein Subjekt, ein Dativobjekt und ein Akkusativobjekt: „Die Lehrerin gibt dem Schüler eine Aufgabe.“ Die Valenz des Verbs beeinflusst also die Satzstruktur. Außerdem untersucht die Syntax, wie Satzglieder angeordnet sind, ob Nebensätze eingebettet sind und welche Rolle die Satzklammer im Deutschen spielt.


Semantische und pragmatische Perspektive

Die Semantik fragt nach der Bedeutung sprachlicher Einheiten. Die Pragmatik fragt danach, wie Äußerungen in einer konkreten Situation verwendet werden. Ein Satz wie „Kannst Du das Fenster schließen?“ ist grammatisch eine Frage, wird aber häufig als höfliche Aufforderung verwendet. Eine vollständige Grammatikanalyse kann deshalb auch untersuchen, wie Bedeutung, Kontext und kommunikative Absicht zusammenwirken.


Vorgehensweise bei der Grammatikanalyse

  1. Textverständnis: Lies den Satz oder Text sorgfältig und kläre unbekannte Wörter.
  2. Prädikat: Suche zuerst die finite Verbform und bestimme das Prädikat.
  3. Satzklammer: Prüfe, ob im Satz eine linke und rechte Verbklammer vorhanden sind.
  4. Satzglied: Ermittle mit der Umstellprobe, welche Wortgruppen gemeinsam verschoben werden können.
  5. Subjekt: Frage nach „Wer oder was?“ und prüfe den Nominativ.
  6. Objekt: Untersuche, ob das Verb Ergänzungen im Akkusativ, Dativ, Genitiv oder mit Präposition verlangt.
  7. Adverbiale Bestimmung: Bestimme Angaben zu Zeit, Ort, Art und Weise, Grund oder Zweck.
  8. Attribut: Suche nähere Bestimmungen innerhalb eines Satzglieds.
  9. Wortart: Bestimme die Wortarten der einzelnen Wörter.
  10. Begründung: Sichere jede Analyse mit passenden Proben und grammatischen Merkmalen ab.


Proben zur Satzgliedanalyse

Probe Leitfrage Beispielgedanke
Umstellprobe Welche Wortgruppe kann gemeinsam an den Satzanfang gestellt werden? „Heute analysiert die Klasse den Satz“ zeigt, dass „heute“ ein Satzglied sein kann.
Ersatzprobe Welche Wortgruppe kann durch ein Pronomen oder ein anderes Wort ersetzt werden? „Die Lerngruppe“ kann durch „sie“ ersetzt werden.
Weglassprobe Welche Einheit kann entfallen, ohne dass ein grammatisch vollständiger Satz zerstört wird? Viele Adverbiale sind weglassbar, notwendige Objekte oft nicht.
Erweiterungsprobe Welche Einheit kann durch zusätzliche Wörter erweitert werden? „der Satz“ kann zu „der sehr schwierige Satz“ erweitert werden.
Frageprobe Welche Frage beantwortet die Wortgruppe? „Wen oder was analysiert die Klasse?“ fragt nach einem Akkusativobjekt.


Wortarten erkennen

Wortart Kennzeichen Beispiel
Nomen bezeichnet Dinge, Lebewesen, Begriffe oder Eigennamen und kann Artikel bei sich haben Satz, Schülerin, Analyse
Verb bezeichnet Handlungen, Vorgänge oder Zustände und kann konjugiert werden analysieren, ist, wurde
Adjektiv beschreibt Eigenschaften und kann oft gesteigert werden genau, schwieriger, grammatisch
Artikel begleitet ein Nomen und zeigt häufig Genus, Numerus und Kasus an der, die, das, ein
Pronomen steht stellvertretend oder begleitend für ein Nomen ich, sie, dieses, niemand
Adverb bestimmt Umstände wie Zeit, Ort, Art und Weise oder Grund näher heute, dort, gern, deshalb
Präposition verbindet Wörter und verlangt häufig einen bestimmten Kasus mit, auf, wegen, durch
Konjunktion verbindet Wörter, Wortgruppen oder Sätze und, aber, weil, obwohl
Partikel verändert die Aussage feiner, ohne selbst flektiert zu werden ja, doch, etwa, nur


Satzglieder bestimmen

Ein Satzglied ist eine Einheit, die im Satz eine bestimmte Funktion erfüllt und meist gemeinsam verschoben werden kann. Das Prädikat ist der verbale Kern des Satzes. Das Subjekt nennt häufig die handelnde oder betroffene Größe und steht im Deutschen meistens im Nominativ. Objekte sind Ergänzungen, die vom Verb gefordert oder stark nahegelegt werden. Adverbiale Bestimmungen geben zusätzliche Informationen zu Umständen. Attribute sind keine selbstständigen Satzglieder, sondern nähere Bestimmungen innerhalb eines Satzglieds.

Satzglied Erkennungsfrage oder Merkmal Beispiel
Prädikat Was geschieht oder was wird ausgesagt? analysiert, hat analysiert, wird analysiert
Subjekt Wer oder was? Die Klasse analysiert den Satz.
Akkusativobjekt Wen oder was? Die Klasse analysiert den Satz.
Dativobjekt Wem? Die Lehrerin hilft der Gruppe.
Genitivobjekt Wessen? Die Gruppe gedenkt der Autorin.
Präpositionalobjekt Präposition ist vom Verb gefordert Die Gruppe wartet auf den Beginn.
Adverbiale Bestimmung Wann, wo, wie, warum oder wozu? Heute arbeitet die Gruppe sorgfältig.
Attribut Nähere Bestimmung innerhalb eines Satzglieds der schwierige Satz


Beispielanalyse


Beispiel 1: Einfacher Hauptsatz

Satz: Die neugierige Schülerin analysiert heute einen schwierigen Satz.

Ausdruck Wortart und morphologische Merkmale Satzglied oder Funktion
Die bestimmter Artikel, feminin, Singular, Nominativ Teil des Subjekts
neugierige Adjektiv, dekliniert, feminin, Singular, Nominativ Attribut im Subjekt
Schülerin Nomen, feminin, Singular, Nominativ Kern des Subjekts
analysiert finite Verbform, Präsens, dritte Person, Singular, Aktiv Prädikat
heute Adverb temporale Adverbiale Bestimmung
einen unbestimmter Artikel, maskulin, Singular, Akkusativ Teil des Akkusativobjekts
schwierigen Adjektiv, dekliniert, maskulin, Singular, Akkusativ Attribut im Akkusativobjekt
Satz Nomen, maskulin, Singular, Akkusativ Kern des Akkusativobjekts

Die Satzglieder lauten: „Die neugierige Schülerin“ als Subjekt, „analysiert“ als Prädikat, „heute“ als temporale Adverbiale Bestimmung und „einen schwierigen Satz“ als Akkusativobjekt. Die Wörter „neugierige“ und „schwierigen“ sind Attribute, weil sie innerhalb eines Satzglieds ein Nomen näher bestimmen.


Beispiel 2: Satzgefüge

Satz: Weil der Text komplex ist, markiert die Lerngruppe zuerst das finite Verb.

Der Teilsatz „Weil der Text komplex ist“ ist ein Nebensatz, weil die finite Verbform „ist“ am Ende steht und die unterordnende Konjunktion „weil“ den Nebensatz einleitet. Der Teilsatz „markiert die Lerngruppe zuerst das finite Verb“ ist der Hauptsatz. Das Prädikat des Hauptsatzes ist „markiert“, das Subjekt ist „die Lerngruppe“, „zuerst“ ist eine Adverbiale Bestimmung und „das finite Verb“ ist ein Akkusativobjekt. Das Komma trennt den vorangestellten Nebensatz vom Hauptsatz.


Häufige Fehler und Strategien

Häufiger Fehler Warum er problematisch ist Strategie
Wortart und Satzglied werden verwechselt. Ein Wort kann eine Wortart haben, aber eine Wortgruppe übernimmt eine Satzfunktion. Bestimme zuerst die Ebene der Analyse.
Attribute werden als eigene Satzglieder gezählt. Attribute sind in ein Satzglied eingebettet. Prüfe, ob das Attribut mit seinem Bezugswort gemeinsam verschoben wird.
Das finite Verb wird übersehen. Ohne finites Verb ist das Prädikat schwer zu bestimmen. Suche nach der Verbform, die Person und Numerus zeigt.
Präpositionalobjekt und adverbiale Bestimmung werden verwechselt. Manche Präpositionalgruppen sind vom Verb gefordert, andere geben nur Umstände an. Prüfe, ob die Präposition fest zum Verb gehört.
Die Umstellprobe wird mechanisch angewendet. Nicht jede Umstellung ist stilistisch gleich gut oder eindeutig. Kombiniere die Umstellprobe mit Ersatzprobe und Frageprobe.


Grammatikanalyse beim Schreiben

Die Grammatikanalyse ist nicht nur eine Übung zur Benennung grammatischer Begriffe. Sie hilft Dir beim Schreiben und Überarbeiten. Wenn Du Satzglieder erkennst, kannst Du Sätze abwechslungsreicher bauen. Wenn Du Nebensätze erkennst, kannst Du Kommasetzung begründen. Wenn Du Kongruenz überprüfst, vermeidest Du Fehler zwischen Subjekt und Prädikat. Wenn Du Attribute bewusst einsetzt, werden Beschreibungen genauer. Beim Lesen komplexer Texte hilft Dir die Analyse, den Kern einer Aussage zu finden und Nebengedanken richtig einzuordnen.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Welche Aussage beschreibt Grammatikanalyse am treffendsten? (Die systematische Untersuchung von Wortformen, Satzbau und sprachlichen Funktionen) (!Das freie Erfinden neuer Wörter ohne Regeln) (!Das bloße Abschreiben eines Textes) (!Die Bewertung der Handschrift)




Was beschreibt eine Wortart? (Die grammatische Klasse eines Wortes) (!Die Stellung eines ganzen Satzes im Text) (!Die persönliche Meinung der Lesenden) (!Die Länge eines Absatzes)




Was ist ein Satzglied? (Eine Wortgruppe mit einer bestimmten Funktion im Satz) (!Ein einzelner Buchstabe am Wortanfang) (!Ein Rechtschreibfehler in einem Text) (!Eine Überschrift über einem Absatz)




Warum ist das finite Verb bei der Satzanalyse wichtig? (Es hilft beim Bestimmen des Prädikats) (!Es ersetzt grundsätzlich jedes Subjekt) (!Es macht Satzzeichen überflüssig) (!Es steht immer am Ende jedes Hauptsatzes)




Wozu dient die Umstellprobe? (Sie prüft, welche Wortgruppen gemeinsam verschoben werden können) (!Sie bestimmt die Schriftgröße eines Textes) (!Sie ersetzt alle Nomen durch Verben) (!Sie löscht alle Nebensätze aus einem Text)




Welche Aussage über Attribute ist richtig? (Attribute bestimmen ein Bezugswort innerhalb eines Satzglieds näher) (!Attribute sind immer eigenständige Hauptsätze) (!Attribute ersetzen jedes Prädikat) (!Attribute stehen ausschließlich am Satzende)




Was untersucht die Morphologie besonders? (Wortformen und grammatische Merkmale) (!Die Seitenzahl eines Buches) (!Die Farbe einer Illustration) (!Die Reihenfolge von Kapiteln)




Welche Frage passt typischerweise zum Subjekt? (Wer oder was) (!Wessen Schriftgröße) (!Wie viele Seiten) (!Welche Farbe)




Was ist ein Satzgefüge? (Eine Verbindung aus Hauptsatz und mindestens einem Nebensatz) (!Eine Liste einzelner unverbundener Wörter) (!Ein Text ohne Verben) (!Eine reine Sammlung von Satzzeichen)




Warum ist Grammatikanalyse beim Schreiben hilfreich? (Sie unterstützt verständliche Satzstruktur, Kommasetzung und Textüberarbeitung) (!Sie ersetzt jede inhaltliche Planung) (!Sie macht Quellenangaben unnötig) (!Sie verhindert, dass man Texte lesen muss)





Memory

Wortart grammatische Klasse eines Wortes
Satzglied verschiebbare Einheit im Satz
Prädikat verbaler Aussagekern
Attribut nähere Bestimmung
Kasus grammatischer Fall
Kongruenz Übereinstimmung grammatischer Merkmale





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Wortart bestimmen Morphologie
Satzglieder verschieben Umstellprobe
Verbform erkennen Prädikat
Nebensatz prüfen Verbendstellung
Satzbau untersuchen Syntax
Bedeutung deuten Semantik






Kreuzworträtsel

Grammatik Wie heißt das System der Regeln für Wortformen und Satzbau?
Syntax Wie heißt die Analyse des Satzbaus?
Morphologie Wie heißt die Analyse von Wortformen?
Subjekt Welches Satzglied steht häufig im Nominativ und beantwortet wer oder was?
Attribut Wie nennt man eine nähere Bestimmung innerhalb eines Satzglieds?
Kongruenz Wie heißt die Übereinstimmung grammatischer Merkmale?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Bei der

untersuchst Du Sprache systematisch. Eine

beschreibt, zu welcher Klasse ein Wort gehört. Ein

beschreibt die Funktion einer Wortgruppe im Satz. Das

enthält die zentrale Verbform des Satzes. Die

betrachtet Wortformen und grammatische Merkmale. Die

untersucht den Aufbau von Sätzen. Mit der

prüfst Du, welche Wortgruppen gemeinsam verschoben werden können. Ein

ist eine nähere Bestimmung innerhalb eines Satzglieds. Der

zeigt den grammatischen Fall einer Wortform. Eine sorgfältige Analyse verbessert

und Schreiben.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Wortarten sammeln: Suche in einem kurzen Zeitungs- oder Schulbuchtext je fünf Beispiele für Nomen, Verben, Adjektive und Pronomen und begründe Deine Zuordnung.
  2. Satzglieder verschieben: Wähle fünf einfache Sätze und führe die Umstellprobe durch, indem Du verschiedene Satzglieder an den Satzanfang stellst.
  3. Fragen stellen: Formuliere zu zehn Satzgliedern passende Fragen wie „Wer oder was?“, „Wen oder was?“ oder „Wann?“.
  4. Grammatikplakat: Gestalte ein übersichtliches Plakat, das den Unterschied zwischen Wortart und Satzglied mit eigenen Beispielen erklärt.


Standard

  1. Beispielanalyse: Analysiere einen selbst gewählten Absatz aus einem Jugendbuch oder Sachtext nach Wortarten, Satzgliedern und Satzarten.
  2. Fehlerdiagnose: Sammle fünf typische Grammatikfehler aus eigenen Texten und erkläre, welche Analyse helfen würde, sie zu vermeiden.
  3. Kommasetzung erklären: Markiere in einem Text alle Nebensätze und begründe die Kommasetzung mit grammatischen Fachbegriffen.
  4. Sprachvergleich: Vergleiche einen deutschen Satz mit einer Übersetzung in eine andere Sprache und untersuche, welche grammatischen Strukturen gleich oder verschieden sind.


Schwer

  1. Grammatikprojekt: Erstelle ein digitales Lernprodukt, zum Beispiel ein Erklärvideo, eine Präsentation oder ein interaktives Arbeitsblatt zur Satzgliedanalyse.
  2. Analysemodell vergleichen: Vergleiche eine schulgrammatische Analyse mit einer Dependenzgrammatik oder Konstituentengrammatik und erkläre Unterschiede verständlich.
  3. Podcast zur Grammatik: Nimm ein kurzes Audiogespräch auf, in dem Du erklärst, warum Grammatikanalyse für Lesen, Schreiben und Fremdsprachenlernen nützlich ist.
  4. Forschungsfrage entwickeln: Untersuche in mehreren Textsorten, ob bestimmte Satzstrukturen häufiger vorkommen, und formuliere dazu eine begründete Auswertung.




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Lernkontrolle

  1. Analysebegründung: Analysiere einen komplexen Satz und erkläre nicht nur die Ergebnisse, sondern auch die Proben, mit denen Du sie abgesichert hast.
  2. Textüberarbeitung: Überarbeite einen unklaren Absatz, indem Du Satzglieder umstellst, Nebensätze ordnest und Bezüge eindeutiger machst.
  3. Fehleranalyse: Erkläre an drei fehlerhaften Sätzen, welche grammatischen Zusammenhänge verletzt wurden und wie die Korrektur begründet werden kann.
  4. Vergleich von Sätzen: Vergleiche zwei Sätze mit ähnlichem Inhalt, aber unterschiedlichem Satzbau, und bewerte ihre Wirkung auf Verständlichkeit und Stil.
  5. Transfer auf Fremdsprachen: Zeige an einem Beispiel aus einer Fremdsprache, welche Rolle Wortstellung, Verbform oder Kasus für das Verständnis spielen.
  6. Argumentation: Begründe, warum Grammatikanalyse nicht nur aus Auswendiglernen besteht, sondern beim Denken, Schreiben und Lesen unterstützt.


Lernnachweis

Für den Lernnachweis erstellst Du ein kleines Portfolio, das Deine Anwendung der Grammatikanalyse zeigt. Es soll keine externen Medien, Einbettungen oder Skripte enthalten, sondern eigene Analysen und Begründungen.

  1. Analyseprotokoll: Dokumentiere die Analyse von mindestens drei Sätzen unterschiedlicher Schwierigkeit.
  2. Probenbeleg: Zeige zu jedem Satz mindestens zwei angewendete Proben.
  3. Reflexion: Erkläre, welche Analyseentscheidung schwierig war und wie Du sie gelöst hast.
  4. Transferleistung: Überarbeite einen eigenen Text mithilfe Deiner grammatischen Erkenntnisse.




OERs zum Thema

  1. Wikipedia: Grammatik
  2. Wikipedia: Syntax
  3. Wikipedia: Morphologie in der Linguistik
  4. Wikimedia Commons: Mediensuche zu Grammatik, Syntax und Sprache
  5. ZUM-Unterrichten: Deutsch
  6. Serlo Deutsch
  7. YouTube-Suche: Lernvideos zur Grammatikanalyse



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