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TSV 1860 München

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TSV 1860 München

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Einleitung

Spielszene von TSV 1860 München gegen Viktoria Köln am 2. November 2019 im Grünwalder Stadion; Foto: ObschtTea, CC BY-SA 4.0
Spielszene von TSV 1860 München gegen Viktoria Köln am 2. November 2019 im Grünwalder Stadion; Foto: ObschtTea, CC BY-SA 4.0

Die „Löwen“ sind mehr als eine Fußballmannschaft. Wer den TSV 1860 München verstehen möchte, muss zwischen dem traditionsreichen Mehrspartenverein, seinen wechselnden Fußballorganisationen, seiner Geschichte und dem Lebensgefühl rund um Giesing unterscheiden. Du erkundest sechs Blickwinkel: Geschichte und Wendepunkte, Stadion und Stadt, Spielkultur, Jugend- und Frauenfußball, faire Fankultur sowie Medien- und Quellenkritik. Am Ende entsteht Deine eigene digitale Vereinskarte mit überprüfbaren Belegen. Du musst weder alle Ergebnisse kennen noch selbst Fußball spielen können.

Lernziele: Du kannst historische Aussagen zeitlich einordnen, eine Fußballszene anhand überprüfter Daten beschreiben, die Rolle eines Stadtteil-Stadions erklären, verschiedene Teams eines Vereins unterscheiden, Fairplay-Regeln begründen und Bild-, Video- und Textquellen kritisch prüfen. Du arbeitest im eigenen Tempo: zuerst beobachten, dann nachfragen, schließlich selbst gestalten.

Medienauftrag zum Einstieg: Beschreibe am Foto drei sichtbare Merkmale des Spielorts. Prüfe anhand der Commons-Dateiseite, wann es aufgenommen wurde. Musterlösung: Sichtbar sind Spielfeld, Tribünen und Stadionatmosphäre; die Bildbeschreibung datiert die Partie 1860 gegen Viktoria Köln auf den 2. November 2019. Ein Foto von 2019 belegt nicht, wie es 1966 dort aussah. Das Foto ist das Vorschaumotiv der Mediathek dieses Kurses.

Faktenstand: 4. November 2026. Aktuelle Spielklassen, Mannschaftslisten, Funktionsträger und Zahlen sind Momentaufnahmen. Die Aufgaben unterscheiden ausdrücklich zwischen archivierten Daten und veränderlichen Angaben. Weiterführende Begriffe: Fußball, Sportverein, Geschichte Münchens, Medienkompetenz.


Geschichte: zwei Gründungen und große Wendepunkte


1848, 1850 und 1860 richtig auseinanderhalten

Am 15. Juli 1848 wurde der „Münchner Turnverein“ gegründet. Zwei Jahre später, am 6. Juli 1850, erfolgte im Zusammenhang mit staatlichen Beschränkungen der Turnvereine seine Auflösung. Am 17. Mai 1860 kam es zur erneuten Vereinsgründung, zunächst unter dem vorsichtigen Namen „Verein zur körperlichen Ausbildung“. Deshalb gehört 1848 zur Vorgeschichte, während 1860 das heute im Vereinsnamen verwendete Gründungsjahr ist. Wer „gegründet 1848“ und „gegründet 1860“ liest, sollte nachfragen: Geht es um die Erstgründung oder die Neugründung? Vereinsarchiv und das unabhängige Historische Lexikon Bayerns erklären die beiden Daten im selben Zusammenhang.

Die Namensfolge verdeutlicht, dass historische Bezeichnungen nicht beliebig austauschbar sind: 1862 „Münchner/Münchener Turnverein“, 1866 „Turnverein München“, 1900 „Turnverein München von 1860“, 1919 „Turn- und Sportverein München von 1860“. Erst 1899 entstand die Spielriege, die als Beginn des organisierten Vereinsfußballs gilt. Der Verein ist also älter als seine Fußballabteilung. Vereinsarchiv und Historisches Lexikon Bayerns sind hierfür zwei unterschiedlich entstandene Belege.

Vereinsgelände des TSV München von 1860 am 2. Oktober 2009; Foto: Ampfinger, CC BY-SA 3.0
Vereinsgelände des TSV München von 1860 am 2. Oktober 2009; Foto: Ampfinger, CC BY-SA 3.0

Bildauftrag: Welche Art von Ort zeigt das Foto, und kann es eine Gründungsversammlung von 1848 belegen? Lösung: Es zeigt Vereinsgebäude und Trainingsgelände im Oktober 2009. Ein modernes Gelände kann räumliche Kontinuität illustrieren, ist aber keine zeitgenössische Bildquelle zur Gründung von 1848.


Trennung, Wiedervereinigung und kritische Geschichte

Die Trennung von Turnen und Sport („reinliche Scheidung“) führte 1924 zu zwei organisatorisch getrennten Vereinen: „Turnverein München von 1860“ und „Sportverein München von 1860“, verbunden durch einen gemeinsamen Verwaltungsrat. 1934 wurden die Abteilungen wieder in einem Turn- und Sportverein zusammengeführt. Die NS-Zeit gehört ebenfalls zu dieser Vereinsgeschichte: Laut Vereinsarchiv übernahmen nationalsozialistische Funktionäre die Leitung; die diskriminierende Einheitssatzung von 1935 erzwang den Ausschluss jüdischer Mitglieder. Ein kritisches Porträt verschweigt solche Vorgänge nicht. Eine historische Namensähnlichkeit beweist für sich allein keine lückenlose rechtliche Identität. Rechtsnachfolge lässt sich nur mit entsprechenden Primärdokumenten, etwa Vereinsregistereinträgen, eindeutig klären.


Erfolge, Abstiege und heutige Organisationsform

Zur Fußballgeschichte zählen der Gewinn des DFB-Pokals 1964, das Finale des Europapokals der Pokalsieger 1965 gegen West Ham United (0:2) und die deutsche Meisterschaft 1966. Es folgten sportliche und wirtschaftliche Rückschläge, darunter Bundesliga-Abstieg 2004 sowie 2017 der Abstieg aus der 2. Bundesliga und die wegen fehlender Drittligazulassung folgende Einstufung in die Regionalliga Bayern. 2018 gelang die Rückkehr in die 3. Liga. Der Bayerische Fußball-Verband meldete am 15. Juli 2026 einen Stadionvertrag für Heimspiele der ersten Mannschaft in der Regionalliga Bayern 2026/27. Dies ist eine datierte Angabe, keine dauerhafte Eigenschaft.

Der heutige TSV München von 1860 e.V. ist ein Mehrspartenverein. Historisch wurde der Profifußball zeitweise über eine GmbH & Co. KGaA organisiert; in der BFV-Meldung von Juli 2026 wird die TSV München von 1860 Spielbetriebs-GmbH genannt. „e.V.“, frühere „KGaA“ und „Spielbetriebs-GmbH“ sind verschiedene Organisationstypen. Sie dürfen nicht ohne Register- und Vertragsbelege als dieselbe juristische Person bezeichnet werden. Transferfrage: Warum muss eine digitale Vereinskarte neben der Kurzbezeichnung „1860 München“ auch die aktuelle Quellenangabe zur Organisation enthalten? Musterantwort: Weil sportlicher Markenname, historische Vereinsnamen und Rechtsträger voneinander abweichen können.


Stadion und Stadt: Giesing als Lernort


Das Grünwalder Stadion und seine Nachbarschaft

Das Städtische Stadion an der Grünwalder Straße liegt in Giesing, einem Münchner Stadtteil. Auf dem Gelände wird seit 1911 Fußball gespielt; der Verein erwarb das zuvor gepachtete Grundstück 1922 und erweiterte die Anlage 1925/26. Seit 1937 ist das Stadion in städtischem Besitz. Auch Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg und spätere Umbauten gehören zur Geschichte. Als Stadtteil-Stadion ist es für Fans ein Ort der Begegnung, für Anwohnende zugleich ein Ort, an dem Verkehr, Lärm, Sauberkeit und Rücksichtnahme zählen. Laut Stadt München war das Stadion einst vom Verein errichtet worden und wurde später städtisch. Verwechsle es nicht mit der Allianz Arena in Fröttmaning, die der TSV von 2005 bis 2017 für seine Heimspiele nutzte.

Panorama des Grünwalder Stadions von der Pressetribüne, 29. Mai 2010; Foto: Ampfinger, CC BY-SA 3.0
Panorama des Grünwalder Stadions von der Pressetribüne, 29. Mai 2010; Foto: Ampfinger, CC BY-SA 3.0

Bildbeobachtung: Nenne zwei Vorteile und einen möglichen Interessenkonflikt eines Stadions mitten in einem Wohngebiet. Musterlösung: Nähe und Identifikation können Vorteile sein; Verkehr oder Lärm können Interessen der Nachbarschaft berühren. Das Panoramafoto dokumentiert die Architektur 2010, nicht die Nutzungslage von 2026.


Das Stadion in einem öffentlich zugänglichen Video

Video: „Auf Giesings Höhen: der Groundhopper im Grünwalder Stadion“, MAGENTA SPORT, veröffentlicht am 6. Dezember 2024. Die Reportage zeigt, wie Stadionatmosphäre und Stadtteil in einem Medienbeitrag erzählt werden. Beobachtungsauftrag: Achte auf drei Elemente aus den Bereichen Ort, Menschen und Erzählweise. Beispielauswertung: Der Stadtteil Giesing verortet das Stadion; Menschen beschreiben ihre persönliche Fankultur; Kameraführung, Schnitt und Moderation machen daraus eine ausgewählte Reportage. Unterscheide Beobachtbares von Bewertung: „Die Moderation nennt das Stadion urig“ ist eine zugeschriebene Deutung, kein neutrales Messresultat. Videos können sich durch Rechte- oder Plattformänderungen zeitweise nicht abspielen; Text und DFB-/Vereinsquellen sichern das Lernziel auch ohne Abspielen.


Raum und Verantwortung

Für eine eigene Skizze brauchst Du keine genaue Stadionkapazität: Markiere den Stadtteil, Anreisewege und eine Idee für rücksichtsvolles Verhalten. Quellenarbeit heißt auch, Adressen nicht zu verwechseln: Die Vereins-Sportanlage an der Grünwalder Straße 114 ist in der städtischen Sportstätten-Datenbank genannt; die Stadionstätte hat einen eigenen Standort und eigene Geschichte. Prüfe vor Besuchen jeweils die offiziellen Besuchs- und Sicherheitshinweise. Ein Stadionbesuch ist freiwillig und für alle Aufgaben ersetzbar durch eine digitale Kartenrecherche.


Spielkultur: eine datierte Szene statt Legenden


Mai 1966: ein Ergebnis mit Quellen

Am 28. Mai 1966, dem 34. Spieltag der Bundesligasaison 1965/66, spielte TSV 1860 München im Stadion an der Grünwalder Straße 1:1 gegen den Hamburger SV. Nach dem DFB-Datencenter erzielte Rudi Brunnenmeier in der 5. Minute das 1:0, Uwe Seeler in der 77. Minute das 1:1. Das Ergebnis reichte 1860 zum Gewinn der deutschen Meisterschaft 1966. Das DFB-Datencenter dokumentiert Spielort, Beginn, Aufstellungen und Tore. Die Feststellung, welche Laufwege, Pressingideen oder Pässe genau zu einem Treffer führten, ist aus dem bloßen Ergebnis und Torminuten nicht ableitbar.

Quellenauswertung: Fertige eine Mini-Zeitleiste „Anpfiff – 5. Minute – 77. Minute – Abpfiff“ an und kennzeichne Daten mit „belegt“. Lösung: Belegt sind Datum, Gegner, Torfolge, Endergebnis und Spielort. Eine bestimmte Passfolge, ein angeblicher Trainerzuruf oder ein Videobild dieser Szene wäre ohne zusätzliche Primärquelle eine unbelegte Erfindung. Nutze den DFB-Spielbericht.


Spielanalyse ohne erfundene Taktik

„Spielkultur“ meint mehr als Siege: Zusammenspiel, Fairness, Entscheidungen unter Druck und die Art, wie über Spiele gesprochen wird. Erfundenes Lehrbeispiel (nicht der Spielverlauf von 1966): Eine Mannschaft führt 1:0 und will kontrollierter aufbauen. Die Außenverteidigung bietet Breite an, das Mittelfeld schafft Anspielstationen und alle achten auf die Absicherung gegen einen Ballverlust. Welche Risiken entstehen, wenn zu viele gleichzeitig nach vorne rücken? Musterlösung: Freie Räume hinter der letzten Linie, mehr Laufarbeit in der Rückwärtsbewegung und leichtere Konter des Gegners. Es ist eine modellhafte Überlegung, keine Behauptung über Brunnenmeiers Tor.

Umkleideraum im Sechzgerstadion am 29. Mai 2010; Foto: Ampfinger, CC BY-SA 3.0
Umkleideraum im Sechzgerstadion am 29. Mai 2010; Foto: Ampfinger, CC BY-SA 3.0

Bildauftrag: Wie kann eine Umkleide zum Teamgedanken passen, ohne dass das Foto etwas über das Meisterspiel von 1966 verrät? Musterlösung: Umkleiden sind Orte für Vorbereitung und Absprachen; das hier abgebildete Zimmer ist ausdrücklich von 2010 und keine Quelle für einen Spieltag 1966.


Daten versus Interpretation

Ein Ergebnis ist ein prüfbares Datenfeld; „mutige Offensive“ ist dagegen eine Interpretation, für die Szenen oder fachliche Analysen nötig sind. Zwei seriöse Medien können dieselbe Partie unterschiedlich bewerten, ohne dass das Ergebnis strittig ist. Unterstreiche in einer eigenen Spielbeschreibung belegte Fakten und markiere Bewertungen farblich getrennt. Rückmeldung: Eine gute Analyse erklärt, woran man ihre Deutung prüfen könnte.


Nachwuchs- und Frauenfußball: mehrere Wege zum Verein


Nachwuchs, Ausbildung und Zugänge

Der TSV ist ein Mehrspartenverein mit Jugendfußball und einem Nachwuchsleistungszentrum. Laut Fußballabteilung umfasst das breitensportliche Angebot unter anderem Jugendmannschaften U9 bis U17, daneben gibt es leistungsorientierte Nachwuchsförderung. Das Vereinsarchiv nennt die Bender-Zwillinge, Kevin Volland und Florian Neuhaus als Beispiele für Spieler, die aus dem Nachwuchsumfeld heraus höhere Spielklassen erreichten. Aus den Beispielen folgt nicht, dass jedes Kind eine Profikarriere anstreben sollte: Spaß, Gesundheit, Teamfähigkeit und Schulbildung sind eigenständige Ziele. Für Fragen zum Probetraining gelten die jeweils aktuellen Vereinsinformationen; der Verein weist darauf hin, dass ein Probetraining im Nachwuchsleistungszentrum nicht regulär möglich ist.

Sven Bender beim Training des TSV 1860 München am 20. Januar 2007; Foto: mt7, CC BY-SA 2.5
Sven Bender beim Training des TSV 1860 München am 20. Januar 2007; Foto: mt7, CC BY-SA 2.5
Lars Bender beim Training des TSV 1860 München am 20. Januar 2007; Foto: mt7, CC BY-SA 2.5; spätere Drehung und Beschnitt dokumentiert
Lars Bender beim Training des TSV 1860 München am 20. Januar 2007; Foto: mt7, CC BY-SA 2.5; spätere Drehung und Beschnitt dokumentiert

Bildvergleich: Was darf man über den Zeitpunkt behaupten? Lösung: Beide Commons-Beschreibungen ordnen die Trainingsaufnahmen dem 20. Januar 2007 zu. Die Bilder allein zeigen weder Jugendtraining noch die Leistungen in späteren Vereinen. Für Aussagen zu Karrieren brauchst Du weitere Quellen.


Die Rückkehr der Löwinnen

Die Frauenfußball-Sparte besteht in ihrer heutigen Form seit August 2020 wieder; die Vereinsdarstellung verweist auf eine Pause von rund vier Jahrzehnten. Laut offizieller Abteilungsseite sind zum geprüften Stand 4. November 2026 Frauen I, Frauen II, U17 und U15 ausgewiesen. Das ist eine datierte Momentaufnahme, keine Aussage über die Zahl der Spielerinnen oder künftige Ligen. In einer Vereinskarte darf Frauenfußball nicht als Randnotiz fehlen, wenn das Ziel ein Vereinsporträt statt einer bloßen Profi-Männermannschaftskarte ist.

Transfer: Formuliere je eine offene Frage an ein Jugend- und ein Frauenteam, die ohne personenbezogene Daten auskommt. Beispiele: „Welche Regeln helfen neuen Mitgliedern beim Ankommen?“ und „Wie sind die Trainingsangebote für verschiedene Altersgruppen aufgebaut?“ Verwende nur veröffentlichte Vereinsantworten oder anonymisierte eigene Beobachtungen; keine ungefragten Interviews mit Minderjährigen.


Faire Fankultur und gesellschaftliche Verantwortung


Leidenschaft und Grenzen

Fankultur kann Kreativität, Verbundenheit, generationenübergreifende Begegnung und lokale Identität schaffen. Sie hat Grenzen, wenn Menschen beleidigt, diskriminiert, bedroht oder gefährdet werden. Ein Verein ist nicht mit jeder Handlung einzelner Fans gleichzusetzen. Eine faire Regel lautet: Kritisiere sportliche Leistungen, nicht Herkunft, Hautfarbe, Geschlecht oder Behinderung von Menschen. Respekt gilt auch gegnerischen Teams, Schiedsrichterinnen und Schiedsrichtern sowie Anwohnenden.

Blick aus der Stehhalle des Grünwalder Stadions am 29. Mai 2010; Foto: Ampfinger, CC BY-SA 3.0
Blick aus der Stehhalle des Grünwalder Stadions am 29. Mai 2010; Foto: Ampfinger, CC BY-SA 3.0

Bildauftrag: Überlege zwei positive Fanaktionen ohne Ausschluss anderer. Beispielantwort: Ein mehrsprachiges Willkommensbanner und ein gemeinsam organisiertes Aufräumen nach Spielen. Das Foto von 2010 beweist weder, dass solche Aktionen damals stattfanden, noch dass alle Fans gleich handeln.


Ein konkretes Medienbeispiel zu Antirassismus

Video: „Pressekonferenz nach #M60FCE (01.11.2025)“, Löwen-TV, veröffentlicht am 1. November 2025. Laut öffentlicher Videobeschreibung ging es nach dem 3:0 gegen Energie Cottbus ausdrücklich auch um einen rassistischen Vorfall; der TSV entschuldigte sich gegenüber dem betroffenen Spieler und dem Gastverein und wandte sich gegen Rassismus. Beobachtungsauftrag: Trenne Spielresultat, Information über den Vorfall und die Haltung des Vereins in drei Spalten. Lösung: 3:0 ist ein sportliches Ergebnis; der Hinweis auf den Vorfall ist ein dokumentierter Kontext der Videobeschreibung; die Entschuldigung und klare Ablehnung von Rassismus sind eine zugeordnete Vereinsreaktion. Das Beispiel dient der kritischen Auseinandersetzung, nicht der Wiederholung verletzender Äußerungen. Bei belastenden Themen kannst Du stattdessen die Beschreibung auswerten.


Fairplay als praktisches Handeln

Entwickle einen Mini-Kodex mit drei überprüfbaren Regeln: (1) Niemand wird wegen einer persönlichen Eigenschaft abgewertet. (2) Konflikte werden ohne Drohungen gelöst; bei Gefahr holt man Hilfe. (3) Wege, Nachbarschaft und gemeinsamer Ort werden respektiert. Prüfe bei jeder Regel, wer sie umsetzen kann und woran man die Umsetzung erkennt. Musterprüfung: Statt „Seid nett“ ist „Wir widersprechen rassistischen Äußerungen, ohne sie weiterzuverbreiten, und melden sie an zuständige Ansprechpersonen“ konkreter. Diskutiere Fälle anonym und ohne Fotos Unbeteiligter.


Medien- und Quellenkritik: aus Fans werden Forschende


Der Fünf-Fragen-Quellencheck

Prüfe jede Aussage anhand von fünf Fragen: Wer hat sie veröffentlicht? Wann wurde sie erstellt und zuletzt aktualisiert? Was ist genau belegt? Womit lässt sie sich unabhängig vergleichen? Wozu könnte sie veröffentlicht worden sein? Das Vereinsarchiv bietet besondere Nähe zu eigenen historischen Unterlagen, ist zugleich eine Vereinsquelle. Das DFB-Datencenter ist für Spielprotokolle geeignet, das Historische Lexikon Bayerns für historische Einordnung, die Stadt München für kommunale Stadiongeschichte und Wikimedia Commons für die Herkunft eines Bildes. Kein Kanal beantwortet automatisch jede Frage.

Beispiel: „Der Verein wurde 1848 gegründet“ ist ohne Zusatz ungenau. Präziser: „Der Münchner Turnverein wurde 1848 erstmals gegründet, 1850 verboten und 1860 neu gegründet; der heutige Vereinsname verweist auf 1860.“ Die Einordnung stützen das Vereinsarchiv und das Historische Lexikon. Gegenbeispiel: Eine aktuelle Tabellenposition ohne Saison, Spieltag und Abrufdatum ist für die dauerhafte Vereinskarte ungeeignet.


Fotos und Videos: Echtheit, Rechte und Aussagegrenzen

Ein Commons-Foto hat mindestens Dateiname, Beschreibung, Urheberschaft und Lizenz. Die Aufnahmezeit muss nicht dem Upload-Datum entsprechen. Videos benötigen Titel, Kanal, Veröffentlichungsdatum sowie eine kritische Bewertung, ob sie tatsächlich das zeigen, was der Kommentar behauptet. Archivmaterial muss als solches datiert werden. Das 2010er Stadionpanorama kann keinen heutigen Sicherheitsstand zeigen; ein Training von 2007 ist kein Beweis für eine heutige Aufstellung. Ein Video von 2024 über Giesing ersetzt keinen offiziellen Spielbericht von 1966. Lege Belege mit funktionierenden Originalquellen ab und kennzeichne Unsicherheit ausdrücklich.


Deine belegte digitale Vereinskarte

Das abschließende Arbeitsprodukt kann eine einzelne digitale Folie, Wiki-Seite, Präsentationsseite oder barrierearme HTML-Karte sein. Sie enthält sechs beschriftete Felder mit jeweils mindestens einer überprüfbaren Quelle:

  1. Geschichte: mindestens drei datierte Wendepunkte einschließlich der doppelten Gründung.
  2. Stadion und Stadt: Giesing, ein zeitlich eingeordneter Bildbeleg und eine Perspektive der Nachbarschaft.
  3. Spielkultur: DFB-Protokoll vom 28. Mai 1966 mit 1:1 und zwei Torminuten, getrennt von Interpretationen.
  4. Jugend und Frauen: verschiedene Angebote mit ausgewiesenem Stand und dem Hinweis auf die Frauenfußball-Rückkehr 2020.
  5. Faire Fankultur: drei realistisch überprüfbare Verhaltensregeln sowie eine begründete Grenze der Rivalität.
  6. Quellenkritik: drei verschiedenartige Quellen, Datum, Autor oder Institution, Aussage und eine offen benannte Unsicherheit.

Qualitätscheck: Jeder Bildnachweis nennt Commons-Dateiseite, Urheber und CC-Lizenz; jedes aktuelle Detail hat einen Stichtag; unbestätigte Anekdoten werden nicht als Fakten ausgegeben. Selbstbewertung: „Erfüllt“, „teilweise belegt“ oder „noch zu prüfen“ ist aussagekräftiger als Fanpunkte. Das Produkt soll für Menschen ohne Vereinsvorwissen verständlich sein.


Interaktive Aufgaben


Quiz: überprüfbares Vereinswissen

Welches Jahr gehört zur Erstgründung des Münchner Turnvereins? (1848) (!1859) (!1899) (!1966)



Was geschah 1850 mit dem ursprünglichen Turnverein? (Er wurde staatlich verboten) (!Er gewann die Bundesliga) (!Er zog in die Allianz Arena) (!Er gründete den Frauenfußball neu)



Wofür gilt 1899 in der Vereinsgeschichte als wichtig? (Beginn der Spielriege und der Fußballentwicklung) (!Bau der Allianz Arena) (!Gewinn der deutschen Meisterschaft) (!Eröffnung der Bundesliga)



Was bedeutet die organisatorische Trennung von 1924? (Es gab einen Turnverein und einen Sportverein) (!Der Verein gewann zwei Meisterschaften) (!Es gab ab dann keine Fußballabteilung) (!Das Stadion wurde 1924 abgerissen)



Welchen großen nationalen Fußballtitel gewann 1860 im Jahr 1966? (Deutsche Meisterschaft) (!Champions League) (!Weltmeisterschaft) (!Europameisterschaft)



In welchem Münchner Stadtteil liegt das Grünwalder Stadion? (Giesing) (!Schwabing) (!Pasing) (!Bogenhausen)



Wie endete das Bundesliga-Spiel vom 28. Mai 1966 gegen Hamburg? (1 zu 1) (!3 zu 0) (!0 zu 4) (!2 zu 5)



Wer erzielte nach dem DFB-Protokoll in der fünften Minute das erste Tor? (Rudi Brunnenmeier) (!Uwe Seeler) (!Max Merkel) (!Lars Bender)



In welchem Jahr kehrte die Frauenfußballsparte zum TSV zurück? (2020) (!1966) (!1899) (!2010)



Welche Quelle eignet sich besonders für die belegten Torminuten von 1966? (DFB Datencenter) (!Ein anonymer Fankommentar) (!Ein Foto vom Training 2007) (!Eine aktuelle Stadionwerbung)




Memory: Begriffe richtig zuordnen

Erstgründung Vereinsbeginn im Revolutionsjahr 1848
Neugründung Neubeginn des Turnvereins 1860 nach dem Verbot
Giesing Münchner Stadtteil mit dem Grünwalder Stadion
Datencenter Verbandssammlung mit offiziellen Spielprotokollen
Quellenkritik Prüfung von Herkunft, Datum, Aussage und Absicht
Fairplay Respektvoller Umgang trotz sportlicher Rivalität




Drag and Drop: Belege und Funktionen

Ordne jeder Quellenart ihre passende Aufgabe zu. Belegfunktion
Vereinsarchiv Historische Gründungen und Vereinsentwicklungen einordnen
DFB-Spielprotokoll Ergebnis und Torminuten einer konkreten Partie prüfen
Stadtverwaltung Eigentum und Geschichte einer kommunalen Sportstätte erklären
Commons-Dateiseite Urheber, Aufnahmedatum und Bildlizenz klären
Videoquelle Aussagen, Inszenierung und Veröffentlichungsdatum unterscheiden




Kreuzworträtsel: zentrale Begriffe

Giesing In welchem Münchner Stadtteil liegt das Sechzgerstadion?
Stadion Wie heißt ein Ort mit Tribünen und Spielfeld?
Meisterschaft Welchen deutschen Titel gewann die Fußballmannschaft 1966?
Nachwuchs Wie nennt man junge Sportlerinnen und Sportler in der Vereinsförderung?
Fairplay Welcher Begriff beschreibt respektvolles sportliches Handeln?
Quellenkritik Wie nennt man das Prüfen von Herkunft und Zuverlässigkeit einer Information?




LearningApps: zusätzliche Übungen finden

Hinweis: Dies ist eine Suche nach öffentlich angebotenen Übungen zum Thema, keine Behauptung, dass jede angezeigte Aufgabe geprüft oder vom Verein erstellt wurde. Überprüfe vor dem Einsatz Autorenschaft, Lösungen und Rechte.


Lückentext: Zusammenhänge verstehen

Ergänze die Fachbegriffe und Jahreszahlen.
Die Erstgründung des Münchner Turnvereins erfolgte im Jahr

.
Nach dem Verbot von 1850 wurde der Verein im Jahr

neu gegründet.
Die Spielriege begann sich im Jahr

zu entwickeln.
Das Grünwalder Stadion liegt im Münchner Stadtteil

.
Die deutsche Fußballmeisterschaft gewann 1860 im Jahr

.
Beim Meisterschaftsspiel gegen Hamburg lautete das Endergebnis

.
Das Tor für 1860 erzielte damals Rudi

.
Die Frauenfußballsparte kehrte im Jahr

zurück.
Ein Bildnachweis nennt die Autorenschaft und die

.
Respekt gegenüber dem Gegner gehört zum

.



Lösungen und Lernfeedback

Quiz-Begründungen in Frage-Reihenfolge: Erstgründung 1848; Verbot 1850; Fußballentwicklung 1899; 1924 getrennte Sport- und Turnvereine; Meister 1966; Stadion in Giesing; 1:1 gegen Hamburg; Brunnenmeier nach fünf Minuten; Frauenfußball-Rückkehr 2020; offizieller DFB-Beleg für Torminuten. Bei einem Fehler suche den entsprechenden Absatz und erläutere den Unterschied in einem eigenen Satz. Memory-Lösung: Jede Begriffserklärung steht in ihrer richtigen Zeile. Drag-and-Drop-Lösung: Die fünf Zeilen verbinden Quellenarten mit ihren jeweiligen Belegfunktionen. Kreuzwort-Lösung: Giesing, Stadion, Meisterschaft, Nachwuchs, Fairplay, Quellenkritik. Lückentext-Lösung: 1848; 1860; 1899; Giesing; 1966; 1:1; Brunnenmeier; 2020; Lizenz; Fairplay. Die Zahlen „1:1“ sind ein dokumentiertes Ergebnis, keine Rechenübung. Bei fehlender Einbettung funktionieren die Faktenfragen anhand des Textes.


Offene Aufgaben


Leicht

  1. Zeitstrahl: Erstelle mit 1848, 1850, 1860 und 1899 einen kurzen Zeitstrahl und erkläre den Unterschied zwischen Erst- und Neugründung in zwei Sätzen. Produkt: beschriftete Zeitleiste mit Vereinsarchiv-Link.
  2. Stadtteilkarte: Markiere Giesing und das Stadion auf einer digitalen Karte; notiere eine mögliche Rücksichtnahme auf Anwohnende. Produkt: Screenshot einer freien Karte mit Quellenangabe, ohne private Personen.
  3. Spielkarte: Trage Gegner, Datum, 1:1 und die zwei Torminuten vom 28. Mai 1966 in eine Tabelle ein. Produkt: Mini-Spielbericht mit DFB-Quelle.
  4. Fairer Fangesang: Formuliere drei kurze, positive Ermutigungen ohne Herabsetzung anderer. Produkt: selbst verfasstes Fanplakat ohne fremde Logos oder Fotos.


Standard

  1. Doppelte Gründung: Vergleiche Vereinsarchiv und Historisches Lexikon zum Jahr 1860. Produkt: Quellenvergleich mit Gemeinsamkeiten und einer offenen Frage zur Rechtskontinuität.
  2. Stadion im Wandel: Vergleiche zwei korrekt datierte Commons-Fotos und benenne, was sich daran feststellen lässt und was offenbleibt. Produkt: bebilderte Analyse mit Urhebern und Lizenzen.
  3. Teams im Porträt: Erstelle eine barrierearme Infokarte zu Frauen I, Frauen II, U17 und U15 mit überprüftem Stand 4. November 2026. Produkt: Teamübersicht ohne personenbezogene Daten.
  4. Videocheck: Vergleiche die Absicht der Stadionreportage von 2024 mit einem DFB-Spielprotokoll. Produkt: Tabelle „Dokumentierte Daten – Eindrücke – offene Fragen“.


Schwer

  1. Kontext 1934: Erkläre die Wiederzusammenführung der Vereinszweige 1934 und ordne die Ausgrenzung jüdischer Mitglieder in den historischen Kontext ein. Produkt: sachliche, quellenbasierte Stellungnahme ohne Täterverherrlichung.
  2. Taktik und Grenze der Quelle: Entwirf eine eigene, ausdrücklich hypothetische Taktikskizze für eine führende Mannschaft und markiere, was über das reale Spiel 1966 nicht belegt ist. Produkt: Diagramm mit Legende.
  3. Fankodex: Entwickle mit zwei Perspektiven, Fans und Nachbarschaft, einen überprüfbaren Kodex mit klaren Reaktionen auf Diskriminierung. Produkt: einseitiges Regelwerk mit Beispielsituationen.
  4. Digitale Vereinskarte: Verbinde alle sechs Kursaspekte zu einer nachprüfbaren digitalen Vereinskarte mit mindestens sechs Einzelbelegen und zwei ausgewiesenen Unsicherheiten. Produkt: veröffentlichungsfähiger Entwurf mit Bildrechten und Quellenprotokoll.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Präzise Formulierung: Formuliere den Satz „Der Verein ist seit 1848 derselbe“ so um, dass Erstgründung, Verbot und Neugründung korrekt unterschieden sind. Begründe, was ohne Registerquelle offenbleibt.
  2. Spielszenencheck: Stelle aus dem DFB-Datencenter drei belegte Aussagen über den 28. Mai 1966 zusammen und nenne zwei Details, die daraus nicht hervorgehen.
  3. Stadionperspektiven: Begründe je eine legitime Sichtweise von Fans und Anwohnenden auf den Standort Giesing; formuliere einen fairen Interessenausgleich.
  4. Ganzes Vereinsbild: Erläutere, wie sich das Vereinsbild verändert, wenn die Frauen- und Jugendangebote neben dem Männerprofifußball sichtbar werden. Nutze aktuelle datierte Quellen.
  5. Fankultur und Verantwortung: Analysiere, wie man auf rassistische Äußerungen reagiert, ohne sie zu reproduzieren oder eine gesamte Fangruppe pauschal zu verurteilen.
  6. Quellenprotokoll: Prüfe drei Belege Deiner digitalen Vereinskarte auf Datum, Absender, Aussagekraft, Rechte und eine nachvollziehbare Unsicherheit.

Erwartungshorizont: Gute Antworten unterscheiden Fakten von Wertungen, führen passende Belege an, achten auf Menschenwürde und erklären mindestens eine Grenze der Datenlage. Selbsteinschätzung und Überarbeitung zählen; keine Rangliste oder Leistungsdruck.


Lernnachweis

Dein überprüfbares Produkt ist die digitale Vereinskarte. Sie soll auch für Menschen verständlich sein, die bisher nichts über Sechzig wissen. Zeige die sechs Felder Geschichte, Stadion/Stadt, datierte Spielszene, Jugend/Frauen, faire Fans und Medienkritik. Nutze einen klaren Titel, kurze eigenständige Texte, barrierearme Alternativbeschreibungen, ein Quellenverzeichnis und mindestens ein korrekt lizenziertes Bild. Bei Videos genügt für die eigene Karte ein eingebettetes oder rechtmäßig verlinktes Original mit eingeordnetem Beobachtungsauftrag; fertige keine unlizenzierte Kopie an.

Belegmatrix: Pro Feld stehen Behauptung, Beleg-URL, herausgebende Stelle, Datum bzw. Stichtag, eigene Bewertung und gegebenenfalls eine Unsicherheit. Der Geschichtsbereich muss 1848/1850/1860 auseinanderhalten; die Spielkarte enthält DFB-Datum, Ergebnis und Torminuten; die Frauenfußballkarte nennt die Rückkehr 2020 und den Prüfstand. Die Links müssen auf die konkrete Quelldatei oder Seite führen, nicht bloß auf Suchergebnisse. Markiere offene Punkte als „noch zu prüfen“. Entferne private und nicht einwilligungsfähige Daten.

Prüfraster ohne Notendruck: Fachlich richtig und datiert? Sechs Aspekte vorhanden? Jede Kernbehauptung belegbar? Bild- und Videoquellen korrekt zugeordnet? Verständlich und respektvoll? Eigene Schlussfolgerung von Fakten unterscheidbar? Bitte eine andere Person um zwei Rückfragen und verbessere anschließend die Karte. Ein schriftlicher Vergleich vorher/nachher ist Dein Lernfortschritt.


OER und Wikipedia

Offene Bildungsressourcen (OER) sind Materialien, deren Nutzung durch konkrete offene Lizenzen erlaubt ist. Commons-Dateien tragen oft CC BY-SA: Bei Nachnutzung müssen Urheber, Lizenz und Quelle genannt sowie Bearbeitungen gegebenenfalls kenntlich gemacht werden. Das ist etwas anderes als die bloße Sichtbarkeit eines YouTube-Videos. Beim Einbetten darfst Du das Original ansehen; eine freie Nachnutzung des Videomaterials wird dadurch nicht behauptet.

Einordnung: Der deutschsprachige Wikipedia-Artikel liefert einen zusätzlichen Überblick; für einzelne historische und aktuelle Aussagen sind Vereinsarchiv, Historisches Lexikon, Stadt und DFB/BFV vorrangige Prüfstellen. Eine Wikipedia-Version kann sich jederzeit verändern.


Recherchequellen mit überprüfbarem Bezug


Mediathek: eingebettete Medien, Quellen und Rechte

Vorschaubild und Medienanker ist die erste Einbettung im Einleitungskapitel: „Innenansicht des Grünwalder Stadion.jpg“, ObschtTea, Aufnahme 2. November 2019, CC BY-SA 4.0. Aufgabe und Lösung stehen direkt am Bild.

Weitere bereits in den Fachkapiteln eingebettete Commons-Bilder: „1860 München Geschäftsstelle 2009 2.JPG“, Ampfinger, 2. Oktober 2009, CC BY-SA 3.0; „Sechzger Panorama Presse.jpg“, Ampfinger, 29. Mai 2010, CC BY-SA 3.0; „Sechzger Umkleide.JPG“, Ampfinger, 29. Mai 2010, CC BY-SA 3.0; „Sechzger Panorama Stehhalle.jpg“, Ampfinger, 29. Mai 2010, CC BY-SA 3.0; „Sven Bender.jpg“, mt7, 20. Januar 2007, CC BY-SA 2.5; „Lars Bender.jpg“, mt7, 20. Januar 2007, CC BY-SA 2.5, spätere Dateiänderung dokumentiert. Die exakten Commons-Dateiseiten führen zu Urheber- und Lizenzinformationen; Videos sind keine frei lizenzierten Commons-Bilder.

Bereits in den Kapiteln eingebettete Videos: MAGENTA SPORT: Auf Giesings Höhen – Groundhopper im Grünwalder Stadion, veröffentlicht am 6. Dezember 2024 (Reportage); Löwen-TV: Pressekonferenz nach #M60FCE, veröffentlicht am 1. November 2025 (Vereinsreaktion). Beide Videos haben konkrete Beobachtungsaufträge mit Lösungen. YouTube-Videos sind von den jeweiligen Rechteinhabern bereitgestellt; keine CC-Freigabe wird unterstellt. Prüfe vor öffentlicher Weitergabe, ob die Einbettung weiterhin angeboten wird. Sollte ein Video nicht abrufbar sein, bleiben die schriftlichen Aufgaben und Quellen nutzbar.


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Die sechs Perspektiven verbinden Geschichte, Geographie, Deutsch, Sport, Politische Bildung, Informatik und Medienbildung. Im Geschichtsunterricht erklärst Du Kontinuität und Brüche; in Geographie untersuchst Du Stadtviertel und Nutzungskonflikte; im Sport wertest Du eine belegte Szene aus; in Deutsch übst Du argumentierende Texte; in der Medienbildung dokumentierst Du Lizenzen und Quellen. Trainerteams können daraus eine Gesprächsübung zu Teamwerten entwickeln, ohne den Sportbetrieb oder Einzelne öffentlich zu bewerten.


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Projekt A – Museum ohne Sammelstücke: Erstelle einen digitalen Zeitstrahl mit fünf präzise belegten Stationen; beschrifte Quellen und Unsicherheiten. Projekt B – Nachbarschaft und Stadion: Entwickle eine fair moderierte Podiumsdiskussion mit den Rollen Stadionbesucher, Anwohnerin und Stadtverwaltung; verwende keine erfundenen Zitate realer Personen. Projekt C – Vereinskarte als OER: Gib Deine sechs Felder in einer übersichtlichen Web- oder Präsentationsansicht weiter und wähle nur für eigene Bestandteile eine Lizenz, die Du tatsächlich vergeben darfst. Teile das Ergebnis freiwillig und ohne personenbezogene Daten.



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